Jennifer Baade

 3 Sterne bei 5 Bewertungen
Autorin von Elohim Saga.

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Elohim Saga

Elohim Saga

 (5)
Erschienen am 27.03.2018

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BloodyTodds avatar

Rezension zu "Elohim Saga" von Jennifer Baade

Was zur Hölle habe ich da nur gelesen?
BloodyToddvor 16 Tagen

Klappentext:
In einer Welt, in der Götter existieren, in der Licht und Dunkelheit untrennbar miteinander verwoben sind, kämpft Gott gegen Gott. Clementine, die glaubte, eine einfache Näherin zu sein, findet sich plötzlich inmitten dieses Kampfes wieder – mit dem legendären Herzfinster in der Hand. Sie allein soll die Götter des Lichts und der Dunkelheit retten können. Zum Glück stehen ihr der Halbgott Keziah und die verbundenen Seelen Tag und Nacht zur Seite. Zusammen machen sie sich auf, die Welt der Götter zu retten und die Dunkle Königin von ihrem Thron zu stoßen.

Meine Meinung:


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winniehexs avatar

Rezension zu "Elohim Saga" von Jennifer Baade

Du trägst die Hoffnung in dir!
winniehexvor 2 Monaten

Clementine ist eine einfache Näherin die sich mehr schlecht als Recht mit versteht. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist Daisy ihre Freundin, gerade diese macht Clementine auch genannt Klee ein besonders Geschenk. Irgendwas scheint aber mit dem Medaillon von Daisy nicht zustimmen, denn plötzlich steht Sie vor einem fremden Mann namens Keziah. Dieser erklärt ihr die dollsten Dinger und Klee kann sich nicht vorstellen, dass Sie eine Auserwählte sein soll, die das Herzfinster der Sternengötter erhalten hat. Noch dazu als ihr Keziah ihr dann auch noch erklärt was die Bedingungen zu diesem Medaillon sind.

Ich finde das die Geschichte wie ein Märchen wirkt. So leicht, so harmonisch, sanft und dennoch so großartig geschrieben.

Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet, genauso wie ganze Geschichte. Es ist zwar sehr Komplex aber dennoch kann man die Geschichte so runter lesen ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Ich mochte die Geschichte um Clementine und ihr Schicksal, es war wirklich wunderschön geschrieben und man fiebert total mit den Charakteren.

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Stephanie_Vonwillers avatar

Rezension zu "Elohim Saga" von Jennifer Baade

Lesevergnügen mit leichten Mängeln
Stephanie_Vonwillervor 2 Monaten

Titel/Cover:

Der Titel sagt mir nichts, aber gerade das macht es schon wieder spannend. In Verbindung mit dem großartigen Cover, kann ich gar nicht anders, als das Buch lesen zu wollen. Es wirkt ein wenig wie Manga, was eigentlich nicht meine Richtung ist, doch es steckt so viel Ausdruck im Cover und zusammen mit dem Titel sieht es nach Action-Fantasie aus, was neben historischen Themen – am liebsten kombiniert, zu meinen Favoriten in der Unterhaltungsliteratur gehört.

Klappentext:

Der Klappentext verspricht einen Roman, in dem Götter und eine Näherin mit ihren Helfern, die zentrale Rolle spielen. Letztere kämpfen gegen die dunkle Königin und wollen die Welt der Götter damit retten.

Das jetzt wiederrum reizt mich weniger, da es sich um eine übliche Geschichte von Gut gegen Böse zu handeln scheint, mit einer zu Anfangs unwissenden Protagonistin, die sich damit zurechtfinden muss, dass ihr eine besondere Rolle zugedacht ist. Mal sehen …

Charaktere:

Die Protagonisten sind ihrer viele und haben noch mehr Verbindungen zueinander und untereinander, so dass ich beim Lesen aufpassen musste, nicht durcheinander zu kommen. Mit Sicherheit wird jeder Leser seine Lieblinge und Hassfiguren finden, die sich gut unterscheiden lassen.

Klee ist mir persönlich zu naiv und entwickelt sich, aus meiner Sicht, bis zum Ende kaum weiter. Das ist auch bei den anderen Protagonisten auffällig, dass sie kaum eine persönliche Entwicklung machen. Nun, das ist sicher Geschmackssache, doch ich hätte mir am Ende Klee als selbstbewusste Kämpferin/Frau erhofft.

Die Zeichnungen am Ende sind sehr gelungen. Sie bestätigen meine Vermutung zum Hang von Mangas. Könnte auch ein toller Anime draus gemacht werden …

Schreibstil:

Der personelle Erzähler, aus Sicht der verschiedenen Protagonisten, ist gut umgesetzt. Die Sprache ist einfach und leicht zu verstehen. Der Roman lässt sich meist flüssig lesen.

Manchmal passen die Begriffe nicht zum Stil des Romans z.B. Baghira fragt: „Wolltest Du abhauen?“. Für „abhauen“ gibt es sicherlich passendere Synonyme. Ebenso sind die sprachlichen Ausdrücke oft unsauber, nicht immer passend zur Situation bzw. assoziieren sie mir „verkehrte“ Bilder im Kopf. Z.B. „winselt“ Clementine als ihr schwindelig wird, und sie auf dem Boden sitzt. Ein Hund winselt. Ebenso für z.B. „knurrte sein Ziehvater. Ist ja auch kein Hund. Umgangssprachliche Wörter wie „Scheiße“, passen nicht wirklich in den Stil der Geschichte.

Einige Stolperfallen gibt es, z.B.: „Fehlt Dir Ephraim?“, fragte Jiri. Seraphin sah schockiert zu seinem Bruder. „Er hatte schon lange nicht mehr an seinen Zwillingsbruder gedacht …“. „Jeden Tag.“ Aber diese Stellen sind nicht tragisch und eher so Schmunzelstellen einer Jungautorin.

Blocksatz und ein größerer Zeilenabstand wären mir lieber, vom Lesevergnügen.

Story:

Ein Medaillon, hier Herzfinster genannt, findet durch die tragischen Umstände einer Verschwörung, seinen Weg zu der jungen Clementine (Klee). Deren Leben war bisher nicht sehr einfach und sie arbeitet als Näherin. Von ihrer alten Freundin Daisy, die ihren Tod nahen sieht, erhält sie das Schmuckstück, welches Klees Leben fast schlagartig ändert. Sie findet sich wieder zwischen Göttern und Halbgöttern wieder. Mit Keziah trifft sie einen Verbündeten und den beiden schließen sich später noch Gabriel und Valentin an, die über besondere Talente verfügen.

Die Geschichte fährt mit allem bekannten auf - Liebe und Tod, Intrigen und Freundschaften, Gut gegen Böse.

Fazit:

Das Inhaltsverzeichnis ist mit durchnummerierten 36 Kapiteln ohne Bezeichnung etwas abschreckend. Was ich als nachteilig empfand, waren auch die weiteren Informationen zu den Charakteren, Wappen, Landkarten und Königreichen am Ende des Buches, da es keine Verlinkung zurück zur aktuell gelesenen Stelle gab, wenn man mal zwischendurch nachsah. Die Zeichnungen der Charaktere sind sehr schön, aber so wie auch die Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Persönlichkeiten, bräuchte ich jetzt nicht unbedingt, da ich davon ausgehe, dass ich im Roman die Persönlichkeiten kennenlernen werde. Die Erfahrung zeigt, dass nicht jeder die Protagonisten gleich empfindet, oder das gleiche Bild wie der Autor von ihnen hat. Ich denke, auf die Homepage zu verweisen, würde ausreichen und mind. 22 Seiten sparen.

Mit der Landschaft, bzw. den Bezeichnungen der Orte, hatte ich so meine Probleme. Einige klingen unbekannt (Patrimonlum), andere hingegen wie in der realen Welt auch (Lothringen, Petrograd – St. Petersburg) und bei wieder anderen Orten sind Buchstaben unwesentlich verändert (Potsdamm = Potsdam, Rosenstock = Rostock?, Sogland = Sohland?). Hier denke ich, wäre reine Fantasie sinnvoller gewesen.

Mich irritierten die Märchenzeilen am Anfang der Kapitel und Hinweise auf die Märchen im Text. Selbst am Ende war mir nicht klar, welchem Zweck dies diente. Das Buch, respektive die Story, wäre locker ohne ausgekommen.

Das Verhalten Clementines beim Tod ihrer Mutter überzeugt mich nicht und ist unglaubwürdig, so geht es mir ein paar Mal an verschiedenen Stellen und mit unterschiedlichen Protagonisten. Das liegt oft an der Erzählmethode, bei der Ereignisse abgespult werden, statt beschrieben, z.B.: „Ein altes schlichtes Herrenhaus aus rotem Stein mit zwei drei-stöckigen Wohntürmen, einer Dreiflügelanlage, einem großen Wintergarten bestehend aus Säulen und einem Schornstein, der den Himmel zu berühren schien, stand auf einer weiten Land-ebene.

Die Liebesgeschichten kriegen mich nicht wirklich. Sie sind mir zu einfach und kindlich formuliert. Generell würde ich diesen Roman, auch auf Grund der Sprache und eher einfachen Grundhandlung, als Jugendroman einordnen.

Der Roman kann sicher stiltechnisch noch verbessert werden, doch auch so ist es ein empfehlenswertes Werk für Freunde dieses Genres. Und Lesevergnügen ist aus meiner Sicht garantiert. Auch wenn ich natürlich in der Rezension auf die Mängel hinweise, sollte das Interessierte nicht davon abhalten, das Buch zu lesen. Ganz klare Kaufempfehlung von mir.

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Jennifer Baade wurde am 19. Januar 1990 in Rostock (Deutschland) geboren.

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