Jennifer Benkau , Lena Gorelik #herzleer - was ich noch sagen wollte

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Inhaltsangabe zu „#herzleer - was ich noch sagen wollte“ von Jennifer Benkau

Was bleibt, wenn die Liebe geht. Acht letzte Nachrichten geliebter Menschen und die Geschichten, wie es zu dieser jeweils letzten Nachricht gekommen ist. Acht Autorinnen verleihen jugendlicher Melancholie eine Stimme und schreiben von der Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen. Einer Liebe, die so intensiv ist, dass sie einem den Atem raubt, einer Liebe, die schmerzt, die zerreißt, die nicht sein darf oder zu der es nie gekommen ist. Am Ende bleibt stets die Frage: Was wäre, wenn? Das zeitlose Thema Liebe modern aufbereitet und mit Leidenschaft von neuen, mutigen Stimmen im Bereich Jugendbuch erzählt.

Storys über den Abschied auf verschiedenen Ebenen, doch immer mit Trauer und Leere verbunden

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Herzpogo & Erdbeermond sind meine favouriten!

— JeannasBuechertraum
JeannasBuechertraum

So unterschiedliche Geschichten, die alle gleich berührend sind...

— lizzie123
lizzie123

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  • ~ gefühlvoll ~ authentisch ~ nachhaltig ~ bewegendes Buch für Zwischendurch ~

    #herzleer - was ich noch sagen wollte
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    25. April 2017 um 19:36

    Klappentext:Was bleibt, wenn die Liebe geht. Acht letzte Nachrichten geliebter Menschen und die Geschichten, wie es zu dieser jeweils letzten Nachricht gekommen ist. Acht Autorinnen verleihen jugendlicher Melancholie eine Stimme und schreiben von der Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen. Einer Liebe, die so intensiv ist, dass sie einem den Atem raubt, einer Liebe, die schmerzt, die zerreißt, die nicht sein darf oder zu der es nie gekommen ist. Am Ende bleibt stets die Frage: Was wäre, wenn?Das zeitlose Thema Liebe modern aufbereitet und mit Leidenschaft von neuen, mutigen Stimmen im Bereich Jugendbuch erzählt. Zum Buch:Die Grafik finde ich nett und ausdrucksstark, wenn man den Inhalt kennt. Das Design fällt nicht weiter auf und im Buchhandel wäre ich wohl an diesem Buch vorbeigelaufen, wenn ich es nicht vom Oetinger Verlag bekommen hätte. Im Inneren entdeckte ich immer wieder das Cover, was als Deckblatt für die Kapitel benutzt wurde. Nur das Herzinnere ist anders, es enthält den Titel der nachstehenden Geschichte.Erster Satz:"Eines Tages, denke ich, ist ein perfektes Ende."Meine Meinung:In die Anthologie "#Herzleer" die von den bekannten Schriftstellern: Lena Gorelik, Anke Weber, Sabine Schoder, Ruth Olshan, Tanja Heitmann, Katrin Zipse, Jennifer Benkau und Maike Stein geschrieben wurde, verliebte ich mich in einige tollen Geschichten.Auf mich warteten acht unterschiedliche Kurzgeschichten, die mich jede auf ihre Art & Weise unterhielten. Der Schreibstil war in allen Erzählungen emotional, aber unterschiedlich. So hatte ich bei der Geschichte von Lena Gorelik das Gefühl, sie singt das geschriebene Wort und ich würde ihren Song hören und gleichzeitig fühlen.Meine Lieblingsgeschichten "Herz Pogo" von Anke Weber, "Herzspieß" von Sabine Schoder und "Ungesagtes" von Jennifer Benkau werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Diese Geschichten haben mich so mitgenommen, dass ich ein wenig Abstand zum Buch brauchte, um das gelesene zu verarbeiten.Es gab aber auch Storys, die ich zwar gut fand, mich aber nicht so berührt haben, wie z. B. "Erdbeermond" von Katrin Zipse und "Ein halber Sommer lang" von Maike Stein. Diese waren nett zu lesen, aber erreichten mein Herz nicht. Inhaltlich waren die Erzählungen sehr vorausschaubar und brachten zum Schluss nicht den gewünschten Effekt.Klar ist: Es sind Geschichten ohne Happy-End!So endet jede Kurzgeschichte auf unterschiedlichster Art – ohne ein Happy End. Sei es durch den Freitod, durch widrige Zufälle, verpassten Momenten oder Unfällen.Und wie der Titel schon sagt "#Herzleer" fühlen sich die Charaktere am Ende jeder Geschichte und ich mich gleich mit.#Herzleer ist ein Buch mit einigen tollen Textperlen für Zwischendurch, um einfach mal abschalten zu können.Fazit:"#Herzleer" ist eine Anthologie mit acht Kurzgeschichten namhafter deutscher Autoren, die große Gefühle in mir hervorriefen. Storys über den Abschied auf verschiedenen Ebenen, doch immer mit Trauer und Leere verbunden. ~ gefühlvoll ~ authentisch ~ nachhaltig ~ bewegendes Buch für Zwischendurch ~ 

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  • 8 Kurzgeschichten zum Thema Abschiede und letzte Nachrichten

    #herzleer - was ich noch sagen wollte
    JeannasBuechertraum

    JeannasBuechertraum

    20. April 2017 um 19:45

    InhaltAcht Kurzgeschichten (jeweils 25-30 Seiten lang)  1.Die letzte Nachricht von Lena Gorelik Herz Pogo von Anke Weber, Herzspieß von Sabine Schoder, Sockenkonferenz von Ruth Olshan, Nur einmal von Tanja Heitmann, Erdbeermond von Katrin Zipse, Ungesagtes von Jennifer Benkau, Ein halber Sommer lang von Maike Stein Es geht um Abschiede und Schmerz, um Liebe und Freude. Doch nicht jeder Abschied ist für Immer,.. manche Enden auch mit Hoffnung auf mehr.Meinung1.Die letzte NachrichtHier war ich zunächst etwas verwirrt. Ich hab einige Zeit gebraucht bis ich verstanden hab, dass die Protagonistin ein Mädchen ist und einige Zeit, dass es um zwei beste Freundinnen geht. Immer wieder wurden Dinge angedeutet und Zeitweise fand ich es auch echt gut, aber im gesamten doch etwas kryptisch aufgebaut - auch den Inhalt fand ich, nicht ganz so gut rüber. Ich fand den Kernpunkt der Geschichte einfach etwas zu schwierig umgesetzt.2/52.Herz PogoDie Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen! Das ganze Spielt auf meinem Musikfestival und ich bin von der Erzählweise echt begeistert. Das Ende war zwar sehr vorhersehbar aber dennoch war es eine absolut schöne Geschichte - mit einem Hauch von mehr. (Richtig verstanden: ICH WILL EINE FORTSETZUNG! :D)5/53.HerzspießEine Geschichte für Büchersüchtige. Als Protagonistin haben wir hier eine 18-jährige die in ihrer Freizeit im Buchladen liest, die Bücher daraufhin in einem ganz speziellen Ordnungssystem einsortiert und kleine Kärtchen dazu schreibt. Als Gegenpart bekommt sie den Enkel der Besitzerin des Ladens, der sie ein wenig aus der Bücherwelt wachrüttelt. Auch hier hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen - und so ruhig die Story beginnt, so Plötzlich und unerwartet kommt das Ende. Ich saß gerade im Bus und war dann auf einmal kurz davor in Tränen auszubrechen, so sehr hat es mich mitgenommen. SO TRAURIG!! 5/54.Sockenkonferenz"Träume erfüllen sich.Nur für den, der auch träumen kann."Die zarte Liebe zu einer Flüchtlingsfrau mit einer verborgenen Vergangenheit. Der Schreibstil sticht hervor. Es sind abgehakte kurze Sätze, die teils auch nur aus einzelnen Wörtern bestehen. Es hat mich gefesselt. Ein ganzes Buch könnte ich so wohl nicht lesen aber für eine Kurzgeschichte von gut 30 Seiten war es ein Genuss. Ein Abschied mit Hoffnung.4/55.Nur einmalEin braves Mädchen, dass einen Weinberg empor stieg, um sich selbst zu finden. Noch eine Geschichten mit Potential für mehr - mehr noch war das für mich einfach keine Kurzgeschichte. Vor allem durch das Ende. Da muss es doch noch weitergehen?! Ich würde aufjedenfall weiter lesen. Jannis war so geheimnissvoll und dann sein Lebensmotto.. da könnte man was richtig tolles draus machen! =)3/56.Erdbeermond"Ich packe keinen Koffer und nehme mit: die Erinnerungen einer Nacht."Erdbeermond war dafür wieder eine perfekte Kurzgeschichte. Die Story beginnt mit dem Epilog (ich musste am Ende den Anfang auch noch einmal lesen :D) und dann beginnt eine Erzählung von Marie und Finn, die einen Abend miteinander verbringen. Sie feiern mit Freunden im Wald in der nähe eines See's und lassen sich auf den Abend und aufeinander ein, wohlwissend wie das ganze ausgeht. Mich hat der Schreibstil verzaubert. Es ist genauso schön wie Herzpogo und der Titel so toll gewählt wie die Sockenkonferenz. Sehr gelungen.5/57.UngesagtesWoow vorweg: was ein sau gutes Ende!! Auch diese Kurzgeschichte konnte mich überzeugen! Sie beginnt mit den letzten Worten was man jedoch erst am Ende versteht. Es geht um das Leben einer Außenseiterin im letzten Jahr der Realschule. Was ich hierbei besonders toll fand, war das die Story so vollkommen rund war und man sie so wundervoll abschließen kann, denn sie zeigt einem auch wie es endet. Und vor allem.. wie hart die Schulzeit doch sein kann. Eine Geschichte mit Tiefgang!5/58.Ein halber Sommer langIn der letzten Kurzgeschichte geht es um Lennie und Marie, die sich auf dem Fußballplatz treffen und verlieben. Das ganze spielt in Berlin, ich schätze mal zur Zeit des Mauerbaus. Die Dialoge sind im klassischen Berliner Akzent gehalten. Mir persönlich hat die Geschichte einfach nicht gefallen, auch die Dialoge liessen sich für mich einfach schwer lesen. 2/5FazitDer Großteil der Kurzgeschichten hat mich begeistern können. Einige würd ich auch gern fortgeführt als Buch lesen, andere waren  perfekt als Kurzgeschichte konzipiert. Bei manchen brauchte ich etwas bis ich reinkam andere enttäuschten mich zum Ende hin. Nur eine hat mir so gar nicht zugesagt. Im großen und ganzen hatte es mir jedoch großen Spaß gemacht sie zu lesen, vor allem Herzpogo & Erdbeermond fand ich ganz besonders toll =) 

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  • 8 wunderbare Geschichten über einen Abschied

    #herzleer - was ich noch sagen wollte
    gaby2707

    gaby2707

    01. April 2017 um 14:12

    In diesem Buch haben sich 8 Autorinnen Gedanken über den Abschied gemacht: Ob Lena Gorelik von besten Freundinnen erzählt, die dann doch getrennte Wege gehen. „Weißt Du noch“, wäre auch für mich kein Ende sondern eher ein Anfang. Bei Anke Weber ein Gewitter über eine gemeinsame Zukunft entscheidet. Hier habe ich mich so an meine Rockfestival-Besuche erinnert. Viel hat sich da nicht geändert. Sabine Schröder lässt in Herzspieß Elva über ihre Liebe zu Büchern erzählen und mich hat der Zauber von Mariannes Laden und Elvas Bücherbank eingefangen. In Ruth Olshans Sockenkonferenz lese ich von Joumana aus Syrien, die einem jungen Mann keine Chance lässt, weil sie keine Nähe zulassen kann. Vielleicht wird er ja seine „Sockenkonferenz“ doch noch in Lillehammer los. In Tanja Heitmanns „Nur einmal“ hat Elisa für sich das Ufer jenseits des Alltages erreicht. Ist Jannis der Richtige für sie? Jojo versucht sie zu warnen. Unter dem „Erdbeermond“ nimmt mich Katrin Zipse mit an einen See, wo Marie glaubt, in einer Nacht eine neue Liebe gefunden zu haben, während Finn von seinem Aufbruch in die Wüste schwärmt. Jennifer Benkau erzählt in ihrer Geschichte „Ungesagtes“ von der 17-jährigen Alba, einer Aussenseiterin, die irgendwann erkennt, dass ein junger Mann einen Teil ihres Herzens so viel mehr beansprucht, als sie gewillt ist zu geben. Und irgendwann ist es dann für eine Aussprache zu spät. „Einen halben Sommer lang“ bin ich mit Maike Stein zwischen Ost- und Westberlin mit zwei jungen Mädchen unterwegs., bis die eine eines Tages nicht mehr kommt. Die Mauer hat sich für Helene und Marie geschlossen. Diese 8 Geschichten erzählen von so vielerlei Gefühlen, leicht, zart, schmerzhaft und intensiv. Ich habe geschmunzelt, war leicht schockiert, konnte die Protagonisten sehr gut verstehen und fand das Ende traurig. In ein paar von den Personen habe ich mich wiedererkannt. So etwas habe ich in meiner Jugend auch erlebt. Deshalb würde ich diese Geschichten nicht nur jungen Heranwachsenden empfehlen, sondern allen, die interessante Geschichten über Abschied und Schmerz, aber auch über die Liebe und ihre Auswirkungen lesen mögen – egal welchen Alters sie auch sind.

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  • Acht Autorinnen, acht Liebesgeschichten, null Happy End

    #herzleer - was ich noch sagen wollte
    Lilli33

    Lilli33

    31. March 2017 um 21:53

    Gebundene Ausgabe: 224 SeitenVerlag: Oetinger (20. März 2017)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3789104954Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 JahrePreis: 14,99€auch als E-Book erhältlich Acht Autorinnen, acht Liebesgeschichten, null Happy End Inhalt:Lena Gorelik: Die letzte NachrichtAnke Weber: Herz PogoSabine Schoder: HerzspießRuth Olshan: SockenkonferenzTanja Heitmann: Nur einmalKatrin Zipse: ErdbeermondJennifer Benkau: UngesagtesMaike Stein: Ein halber Sommer langMeine Meinung:Eigentlich bin ich gar kein Fan von Kurzgeschichten oder Erzählungen. Doch weil ich die meisten der hier beteiligten Autorinnen von ihren Romanen her kenne und schätze, wollte ich auch dieses Gemeinschaftswerk gerne lesen. Und ich habe es nicht bereut! Trotz der Kürze der Texte habe ich in diesem Buch wahre Perlen entdeckt, die auf wenigen Seiten so viel aussagen können. Zwei der Geschichten haben mich nicht so mitgerissen, die anderen dafür umso mehr. Die einzelnen Geschichten sind total unterschiedlich, sowohl was die Protagonisten angeht als auch den Schreibstil und die Erzählweise betreffend. Und da auch die Leser ganz unterschiedlich sind, wird bestimmt jeder Leser seine Lieblingsgeschichte finden und jede Geschichte ihren Fan. Mal betrachtet eine Autorin eine zu Ende gegangene Liebe, mal den Tod des Geliebten, mal geht es um eine verpasste Gelegenheit, mal um widrige Umstände, die dafür sorgen, dass eine Liebe nicht sein kann. Immer erlebt man beim Lesen intensive Emotionen und weiß doch aufgrund des Buchtitels schon, dass die Liebe nicht Bestand haben wird. Trotzdem habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich mit den Protagonisten hoffte und ihnen die Daumen drückte. Obwohl keine der Geschichten ein Happy End hat, sind sie nicht nur traurig und melancholisch. Bei einigen blitzt auch immer wieder ein Fünkchen Humor durch. Bei den Protagonisten handelt es sich in der Mehrzahl um Teenager, sodass diese Zielgruppe sich am meisten angesprochen fühlen dürfte. Doch auch Erwachsene können durchaus etwas für sich aus diesen wunderbaren Geschichten mitnehmen. Durch ihre Länge von ca. 25 – 30 Seiten eignen sich die Geschichten hervorragend, um immer mal wieder eine zwischendurch zu lesen. Ich habe das Lesen dieser acht Geschichten sehr genossen. ★★★★☆ Ich bedanke mich ganz herzlich beim Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise zugeschickt wurde.

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  • Vielfältige Liebesgeschichten

    #herzleer - was ich noch sagen wollte
    Zank

    Zank

    30. March 2017 um 21:31

    Das Buch "#herzleer" enthält acht Geschichten von acht Autorinnen, die alle von der großen Liebe und ihrem Scheitern erzählen. Das Buch als Ganzes lässt sich somit schwer bewerten, da jede Autorin ihren eigenen Schreibstil mitbringt und jede Geschichte für sich selbst steht. Gleich der erste Text von Lena Gorelik hat mich mitten ins Herz getroffen. Auf den wenigen Seiten erzählt sie von einer Liebe, die nie eine Chance hatte und schafft es dabei, noch eine Überraschung einzubauen. Sehr berührend und traurig!Die folgenden Texte waren im Vergleich dazu etwas schwächer, was aber nur mein persönlicher Eindruck ist. Durch die Vielfalt der behandelten Themen ist bestimmt für jede Leserin etwas dabei. Ob es nun um eine erste Begegnung auf einem Festival, den Sitznachbarn in der Schule oder eine etwas gruseliger Story geht - die Charaktere sind genauso vielfältig wie die Handlungsorte. Aufgrund der Kürze der Geschichten (jeweils um die 30 Seiten) bleiben die Figuren leider oft etwas flach und verlieben sich zu schnell um noch realistisch sein zu können. Aber jede Geschichte hat ihre eigene Botschaft und oft bescheren einem gerade die letzten Sätze noch einmal eine Gänsehaut oder Tränen in den Augen.Ich empfehle das Buch allen Leserinnen von Liebes- und Kurzgeschichten. Man kann die einzelnen Texte wunderbar zwischendurch lesen und ich glaube, jeder wird von irgendeiner der Erzählungen fasziniert sein und berührt werden.

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