#herzleer - was ich noch sagen wollte

von Jennifer Benkau und Lena Gorelik
4,3 Sterne bei19 Bewertungen
#herzleer - was ich noch sagen wollte
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rainybookss avatar

Kurzgeschichten sind einfach nicht mein Ding.

B

Super Buch. 8 Gefühlvolle Geschichten von 8 Autoren.

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "#herzleer - was ich noch sagen wollte"

Was bleibt, wenn die Liebe geht. Acht letzte Nachrichten geliebter Menschen und die Geschichten, wie es zu dieser jeweils letzten Nachricht gekommen ist. Acht Autorinnen verleihen jugendlicher Melancholie eine Stimme und schreiben von der Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen. Einer Liebe, die so intensiv ist, dass sie einem den Atem raubt, einer Liebe, die schmerzt, die zerreißt, die nicht sein darf oder zu der es nie gekommen ist. Am Ende bleibt stets die Frage: Was wäre, wenn?
Das zeitlose Thema Liebe modern aufbereitet und mit Leidenschaft von neuen, mutigen Stimmen im Bereich Jugendbuch erzählt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783789104954
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Oetinger
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzgeschichtensammlung zum Nachdenken

    Dieses Buch ist eine Sammlung von 8 Kurzgeschichten verschiedener Autoren über den Verlust eines Menschen, einer Liebe und mehr.
    Folgende Autoren und Geschichten sind enthalten:

    *Die letzte Nachricht von Lena Gorelik
    *Herz Pogo von Anke Weber
    *Herzspieß von Sabine Schoder
    *Sockenkonferenz von Ruth Olshan
    *Nur einmal von Tanja Heitmann
    *Erdbeermond von Katrin Zipse
    *Ungesagtes von Jennifer Benkau
    *Ein halber Sommer lang von Maike Stein

    Das Cover ist wunderschön und passt gut zu den Kurzgeschichten, denn was würde besser passen, zu Geschichten die von Herzschmerzen erzählen.

    Die Schreibstile der acht Autorinnen sind alle locker, leicht und verständlich zu lesen, aber dennoch unterschiedlich. Egal ob Jugendlicher oder Erwachsener wird diese Sprache verstehen, wenn es um Themen geht, die im Herzen schmerzen verursachen.

    Jede Geschichte hat eine ungefähre Länge von 25 bis 30 Seiten und kann somit auch zwischendurch gelesen werden. Ich persönlich empfinde das Buch nicht als Buch, welches man in einem durchlesen sollte, sondern jede einzelne Geschichte, sollte man auf dich wirken lassen.

    Egal ob man eine geliebte Freundin verlassen muss, weil sie hinter deinem Rücken über dich herzieht und dich nur kennt, wenn sie etwas von dir braucht oder kein anderer für sie Zeit hat.
    Oder ob ein geliebter Mensch von dir gegangen ist und du irgendwie Abschied nehmen möchtest, jedoch dein Herz so schmerzt.

    Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, die Protagonisten ebenfalls und mir hat jede einzelne Geschichte sehr gut gefallen. Ich könnte jetzt nicht sagen die eine wäre besser gewesen als die andere.


    Mein Fazit:
    "Ein sehr schönes Buch mit Kurzgeschichten, die auch zum Nachdenken anregen. Ich empfinde dieses Buch als sehr lesenswert und man kann es nicht nur einmal lesen." 

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    B
    Buechereulen_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super Buch. 8 Gefühlvolle Geschichten von 8 Autoren.
    was ich noch sagen wollte...

    So ein Buch in der Art habe ich noch nie gelesen und war sehr gerührt. Das Buch wurde von 8 Autoren geschrieben bzw. haben sich Gedanken über den abschied Gemacht und das in 8 einzelne Kapitel Verpackt. In diesen 8 Geschichten sind viele Gefühle und Nachdenkliche Momente, lustige, schockierende und auch wirklich sehr Traurige Geschichten. Hier die kurze Aufzählung der Geschichten. 
    1. Lena Gorelik - Die Letzte Nachricht
    2. Anke Weber - Herz Pogo
    3. Sabine Schroder - Herzspieß
    4.Ruth Olshan - Sockenkonferenz
    5. Tanja Heitmann - Nur einmal
    6. Katrin Zipse - Erdbeermond
    7. Jennifer Benkau - Ungesagtes
    8. Ein halber Sommer Lang
    Ich habe in jeder Woche eine Geschichte gelesen, damit ich mir nach jeder Geschichte Gedanken dazu machen konnte und die Geschichte sacken lassen kann. Auch wenn nicht jede Emotional war. Ich finde es eine sehr klasse Idee von den Autoren so ein Buch zusammen zu fassen. Man merkt es steckt sehr viel Leidenschaft und Liebe in dem Buch.
    Von mir eine Absolute Lese Empfehlung egal ob groß oder klein.

    Wenn die Liebe geht und nur eine letzte Nachricht bleibt.
    Der Abstand einer großen Liebe, verpasste Gelegenheiten, widrige Umstände - manchmal muss man geliebte Menschen gehen lassen, auch wenn man möchte, dass sie bleiben. Acht intensiven Gefühlen, die wehtun und niemals vergehen.

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    lilias avatar
    liliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herzschmerz kann so schön sein!
    8 Kurzgeschichten - ohne Happy End - trotzdem sehr gefühlvoll geschrieben

    Rezension
    Jeder, der meinen Blog liest weiß, dass ich total auf Liebesgeschichten mit Happy End stehe. Nun habe ich mich an ein Buch gewagt, bei dem es nicht der Fall ist. In diesem Buch hat keinen Geschichte ein Happy End. Es sind 8 Kurzgeschichten, in denen es um die Liebe geht. Entweder kommt es zur Liebesgeschichte, es gibt aber kein gutes Ende, die Liebe darf nicht sein, das Leben kommt dazwischen und und und. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. Die Geschichten beschäftigen einen auch noch, nach dem Lesen. Ich habe oft gedacht, was wäre wenn.
    Eine Geschichte möchte ich Euch näher vorstellen:
    Herz Pogo von Anke Weber
    In dieser Kurzgeschichte geht es um Nayra und Jo. Beide lernen sich durch Zufall auf einem Festival kennen. Und sind sofort hin und weg voneinander. Sie besuchen zusammen die Konzerte und können sich kaum trennen. Dann gibt es ein Riesen Unwetter, Jo schreibt noch schnell seine Handynummer auf Nayras Arm und ihre Wege trennen sich. Als Nayra später nach seiner Nummer guckt, ist diese vom Regen weggewischt... und dann ist die Geschichte auch schon zu ende...
    Fazit
    Mich hat jede Geschichte berührt.  Es gibt viele Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das Schicksal oder das Leben spielen eine große Rolle bei den Geschichten. Auch wer, wie ich auf Geschichten mit Happy End steht, sollte sich an dieses Buch wagen, denn es ist einfach sehr gefühlvoll geschrieben. Vielleicht findet sich der ein oder andere selbst in diesen Geschichten wieder.

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    AnnaSalvatores avatar
    AnnaSalvatorevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit Herzschmerz-Garantie ♥
    Mit Herzschmerz-Garantie ♥


    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/06/mit-herzschmerz-garantie-herzleer-was.html


    MEINUNG
    Auf jede Geschichte einzeln werde ich nun nicht eingehen (wären dann ja praktisch acht Kurzrezensionen für ein Buch), aber dennoch sind natürlich alle irgendwie miteinbezogen.


    Erstmal sind alle Kurzgeschichten in dem Sinne gelungen, dass man sehr schnell ein Bild von der Situation und den Figuren bekommen hat {Außer bei der ersten leider}. 30 Seiten sind ja nun nicht gerade lang, um alle möglichen Leute genau kennezulernen.


    Toll war, dass alle möglichen "Bereiche" abgedeckt werden, wobei ja eigentlich alles nur Liebe ist =)
    D.h. es gab homosexuelle & heterosexuelle Liebesgeschichten, moderne & in der Vergangenheit spielende Geschichten, dramatische & schlichte Geschichten.
    Für jeden Geschmack ist etwas dabei.


    5 der 8 Geschichten gefielen mir äußerst gut!
    Die allererste, die letzte und irgendeine in der Mitte gefielen mir als einzige nicht. Einmal hat mich ein Akzent sehr stark gestört (hat mich an eine Frau aus der Fernsehserie Circus HalliGalli erinnert^^), bei einer war mir der Schreibstil zu wirr, sodass ich nicht wusste, was gerade agbing. Bei einer anderen konnte man mich emotional nicht wirklich packen.


    Aber dafür hat mich ja der Großteil auf ganzer Linie überzeugt!
    Es gab viele überraschende Wendungen, teilweise hatte ich wirklich Tränen in den Augen am Ende, manches war so unerwartet... und traurig.


    Dieses Buch eignet sich hervorragend für Herzschmerz-Zwischendurch, denn die acht Geschichten á ~ 30 Seiten muss man ja nicht am Stück durchsuchten, sondern immer mal wieder eine. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, ein oder zwei davon bald schon zu "rereaden".




    FAZIT
    Eine zauberhafte Kurzgeschichtensammlung.
    Das Thema Liebe und "Was ich Dir noch sagen wollte", wurde 1A umgesetzt. Der Großteil der Geschichten hat mich wirklich mitgenommen, es gab viele unerwartete Wendungen und am Ende saß ich oft mit Tränen in den Augen da.
    Empfehlung!


    - 4 von 5 Feenfaltern + Kurzgeschichtenliebling -






    Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar!


    © Anna Salvatore's Bücherreich

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    Schassis avatar
    Schassivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle Sammlung an außergewöhnlichen Geschichten. Mal mehr, mal weniger fesselnd. Enth. 3 echte Highlights, der Rest war ok.
    Tolle Sammlung mit echten Highlights


    #herzleer beinhaltet acht Kurzgeschichten, die sich melancholisch mit der Liebe und deren Ende auseinandersetzen. Von verpassten Chancen ist hier zu lesen, genauso wie von gescheiterten Beziehungen oder denen, die gar nicht erst zustande kommen. Alle Geschichten waren auf ihre Weise faszinierend und konnten mich in ihren Bann ziehen. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich mich während des Lesens wie bei einem Roman fallen lassen konnte. Keine Geschichte kratzt nur an der Oberfläche, sondern nimmt den Leser mit in ihre eigene Welt und setzt dabei eine ganz bestimmte Atmosphäre frei.


    Ein paar Worte zu meinen drei Favoriten im Buch:


    In „Herz-Pogo“ erzählt Anke Weber die kurze, intensive Geschichte einer Festivalbegegnug, die mich einfach mitgerissen hat. Die Wucht der Gefühle wird so authentisch beschrieben, dass ich mir sehnlichst ein Happy End für Jo und Nayra gewünscht habe. Zudem hat mir besonders gut gefallen, dass Jo nicht nur umwerfend, sondern auch sehr liebevoll beschrieben wird. Endlich einmal ein männlicher Protagonist, der nicht nur durch sein blendendes Aussehen, sondern auch durch seinen Charakter punktet.
    Der locker-leichte Schreibstil hat mich so schnell durch die Seiten fliegen lassen, dass mir beim unvermeidlich traurigen Ende der Geschichte das Herz schwer wurde. Festivalgänger und Musikliebhaber werden sich in dieser Story sofort zu Hause fühlen.


    Ich hatte mich so sehr darauf gefreut und wurde nicht enttäuscht. Sabine Schoder ist eine meisterhafte Erzählerin, die in „Herzspieß“ eine fesselnde Story rund um einen magisch-verstaubten Buchladen, die junge Vielleserin Elva und den frechen Levi spinnt, der das Geschäft seiner Oma ordentlich umkrempelt. Im Laufe der Geschichte kommen die beiden Jugendlichen sich näher und beweisen, dass Gegensätze sich tatsächlich anziehen. Bei dieser Geschichte konnte ich schmunzeln, seufzen und fühlte mich inmitten der Bücherberge sofort heimisch. Das Ende hat mich in seiner Dramatik nicht nur überrascht, sondern regelrecht betroffen zurück gelassen. Von allen Geschichten im Buch werde ich diese wohl so schnell nicht vergessen.


    „Erdbeermond“ von Katrin Zipse bringt das Sommergefühl der Jugend direkt zurück ins Gedächtnis der Leser. Marie, eigentlich vergeben, trifft beim Grillen am See auf ihr Gegenstück Levi. Liebe auf den ersten Blick – was für sie eigentlich undenkbar schien, entwickelt sich zur Nacht ihres Lebens. Auch hier wurde die Wucht der Gefühle so gut beschrieben, dass die Liebesgeschichte, trotz ihres Tempos, keineswegs unglaubwürdig ist. Die Umstände, die zum viel zu schnellen Ende dieser besonderen Nacht führen, sind genauso nachvollziehbar wie schade. Auch hier wäre eine Fortsetzung denkbar – und wünschenswert.


    Nicht viel anfangen konnte ich leider mit der Geschichte „Nur einmal“ von Tanja Heitmann. Der Protagonist bleib ungreifbar, seine Motive wurden nicht deutlich und die Naivität der Protagonistin fand ich erschreckend. Auch das Ende ließ mich mehr ratlos als zufrieden zurück.


    Thematisch interessant fand ich zwar „Ein halber Sommer lang“ von Maike Stein, dass im frühen geteilten Berlin spielt und sich um eine lesbische Liebe dreht. Doch die Charaktere, der Dialekt und das eingeflochtene Thema Fußball haben mich einfach nicht packen können. Der Schreibstil passt zwar in die Zeit, zu der die Geschichte spielt, war für mich aber leider unmodern und langatmig.


    Mit 15 € ist das schmale Büchlein nicht gerade preiswert. Trotzdem möchte ich es euch ans Herz legen, wenn ihr melancholische Geschichten mögt, die euch für jeweils eine halbe Stunde in eine andere Welt entführen und dabei genauso atmosphärisch sind wie ein ganzer Roman. Wer die Möglichkeit hat, das Buch auszuleihen oder es geschenkt zu bekommen, der sollte nicht lange zögern.


    Fazit:


    „#herzleer“ beinhaltet acht melancholische Geschichten, die sich mit den verschiedenen Enden einer junge Liebe auseinandersetzen. Allein schon wegen der drei Highlights „Herz-Pogo“, „Herzspieß“ und „Erdbeermond“ hat sich dieses Buch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und meinem Bücherregal erobert. Mit 15 € zählt das 220-Seiten umfassende Hardcover zwar nicht gerade zu den Schnäppchen, dennoch lohnt sich die Investition. Ich habe nicht nur vielversprechende Autorinnen kennengerlernt, sondern auch echten Herzschmerz verspürt. Bitte mehr davon!

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    pantaubookss avatar
    pantaubooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alle Geschichten sind auf ihre Weise herzerwärmend und realistisch, gleichzeitig aber wahnsinnig tragisch.
    Unglaublich einfühlsame Kurzgeschichten

    An #herz leer – was ich noch sagen wollte hat mich besonders das Thema der letzten romantischen oder tragischen Nachricht gereizt, das schon im Titel anklingt. Ich habe mich gefragt, auf welche Weise das Ende einer jugendlichen Liebe erzählt werden kann, sodass es mich emotional überzeugt. Um nicht zu viel vorwegzunehmen, habe ich mir drei Geschichten des Erzählbandes ausgesucht, die ich euch hier näher vorstellen möchte.

    Lena Gorelik – Die letzte Nachricht

    Du und ich, und wie du mich angesehen hast, vorher. Und wie wir Freundinnen wurden oder auch nicht, und wie ich mehr wurde und du nicht. (S. 15)

    Die letzte Nachricht ist ein großer Liebes- und Abschiedsbrief zugleich. Die namenlose Ich-Erzählerin der Geschichte schildert die besondere und innige Beziehung zu ihrer besten Freundin und gibt nach und nach immer mehr von der heimlichen lesbischen Liebe zu ihr preis. Gleichzeitig ist jeder Satz der Erzählung von einer großen Traurigkeit der Ich-Erzählerin durchzogen, denn die Liebe wird scheinbar unbewusst erwidert, aber offensichtlich geleugnet. Lena Gorelik schafft in ihrer Geschichte eine wunderschöne, schon fast literarisch anmutende Atmosphäre, die auf wenigen Seiten großen Liebesgeschichten durchaus das Wasser reichen kann. Eine melancholische Geschichte, die einen betroffen macht und gleichzeitig vor Schönheit aufseufzen lässt.

    Anke Weber – Herz Pogo

    Organische Masse auf höchstem Energieverlust. Jeder für sich und dennoch ein einziges großes Wir. Wildfremde umtanzen mich. Das liebe ich an Festivals. (S. 34)

    Nayra ist mit ihrer besten Freundin auf einem Festival und stößt zufällig während eines Rockkonzerts mit Jo zusammen. Jo ist aufmerksam und witzig und genau Nayras Typ! Sie verbringen gemeinsam den Tag, tanzen, küssen und genießen das Leben. Als ein Gewitter aufkommt und das Festival abgesagt werden muss, schwören Nayra und Jo sich wiederzusehen. Es kommt aber ganz anders… . Anke Webers Geschichte hat mich schon wegen des tollen Settings mitgerissen. Das bunte Festival auf dem sich die beiden Protagonisten kennenlernen, vermittelt pure Freiheit, Jugendlichkeit und Lebensfreude. Dass sich Jo und Nayra schon auf dem ersten Blick ineinander verlieben, wirkt hier ganz und gar nicht kitschig, sondern erfrischend realistisch und einfach romantisch. Eine kurzweilige Geschichte über eine zaghafte Liebe, die den Leser trotzdem bestürzt zurück lässt.

    Sabine Schoder – Herzspieß

    Kein noch so begabter Schriftsteller hatte mich darauf vorbereitet. Levis Wirklichkeit spielte jegliche Lyrik an die Wand. (S. 88)

    Elva ist ein wahrer Bücherwurm und verbringt ihre Nachmittage am liebsten in ihrer eigenen Leseecke der Lieblingsbuchhandlung. Doch ihre Ruhe wird gestört, als Levi auftaucht, der Sohn der Buchhändlerin, und den Laden auf Vordermann bringen möchte. Levi schafft es, Elva ganz schön durcheinander zu bringen. Als ein Gerichtsvollzieher in der Buchhandlung auftaucht und droht den Laden zu schließen, beschließen sie gemeinsam die Buchhandlung zu retten. Doch Elva muss lernen, dass Glück oft nur sehr kurz währt… . Sabine Schoder hat mit Levi und Elva zwei Figuren geschaffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Gerade die Tatsache macht aber ihr Aufeinandertreffen besonders interessant. Hier ist die Liebesgeschichte nur ganz zart angedeutet, die Tragik des Endes ist dafür jedoch umso drastischer. Mich hat die Geschichte fassungslos zurückgelassen, denn die Vorstellung einer letzten Nachricht auf diese furchtbare Art und Weise, ist schrecklich. Eine Geschichte, die nach einem netten Auftakt umso aufwühlender endet.

    Fazit & Bewertung

    #herz leer – was ich noch sagen wollte hat mich ziemlich mitgenommen, aber im positiven Sinne. Alle Geschichten sind auf ihre Weise herzerwärmend und realistisch, gleichzeitig aber wahnsinnig tragisch. Die acht Autorinnen der Kurzgeschichten schaffen es unglaublich einfühlsam die Stimmung und Gefühle ihrer jugendlichen Protagonisten und Protagonistinnen einzufangen und den Leser mit dem Gedanken zu entlassen: Das darf nicht das Ende sein!

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Jahr
    Vereint acht sehr verschiedene Geschichten in sich, in denen jeder sein Juwel finden kann

    Klappentext

    „Was bleibt, wenn die Liebe geht. Acht letzte Nachrichten geliebter Menschen und die Geschichten, wie es zu dieser jeweils letzten Nachricht gekommen ist. Acht Autorinnen verleihen jugendlicher Melancholie eine Stimme und schreiben von der Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen. Einer Liebe, die so intensiv ist, dass sie einem den Atem raubt, einer Liebe, die schmerzt, die zerreißt, die nicht sein darf oder zu der es nie gekommen ist. Am Ende bleibt stets die Frage: Was wäre, wenn?

    Das zeitlose Thema Liebe modern aufbereitet und mit Leidenschaft von neuen, mutigen Stimmen im Bereich Jugendbuch erzählt.“

     

    Gestaltung

    Sehr cool finde ich, dass das Herz auf dem Cover aussieht, als würde es sich in Tränen auflösen. Dies passt meiner Meinung nach gut zum Titel „#herzleer“, weil es so aussieht, als würde das Herz sich leeren. Die Zeichnung des Covers wirkt auf mich auch eher abstrakt, was ich gut finde, da es mal etwas anderes auf dem Buchmarkt ist und interessant aussieht. Die Farben des Covers passen auch zueinander.

     

    Meine Meinung

    Nachdem ich gesehen hatte, dass in diesem Kurzgeschichtensammelband mehrere richtig tolle  Autoren und sogar zwei meiner Lieblingsautorinnen dabei waren, war eindeutig, dass ich „#herzleer“ lesen muss. Gerade auf die Geschichten von Katrin Zipse und Jennifer Benkau war ich sehr gespannt, aber auch auf Sabine Schoders und Maike Steins Kurzgeschichten habe ich mich gefreut. Durch die knappe Länge der Geschichten (um die 30 Seiten) kann man das Buch auch sehr schnell lesen und zwischendurch auch gut kleinere Lesepausen einlegen, durch die man sich „#herzleer“ gut einteilen kann.

     

    Spannend war, dass die Geschichten sich thematisch alle um dasselbe Thema drehten: Abschied und Liebe. Dies verarbeiteten die acht Autorinnen in ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten, die alle etwas Besonderes hatten und sehr emotional waren. Dabei gab es aber auch Geschichten, die mir besser gefallen haben und die mich mehr bewegt oder mitgenommen haben, als andere. Über die Geschichten und deren Inhalte möchte ich gar nicht so viel verraten, aber sie waren sehr vielschichtig und verschieden, sodass ich denke, dass für jeden Leser etwas dabei ist.

     

    Ich fand es besonders schön, dass ich mich in manchen Figuren wiedererkannt habe und dass die Geschichten so die Jugendzeit sehr gut wiederspiegeln. Es gibt Geschehnisse, Gefühle oder Erlebnisse in den Geschichten, die dem Alltag entnommen sind und die mir nicht fremd waren. Mir gefiel auch, dass die Handlungsstränge der Geschichten so unterschiedlich waren und das trotz desselben Überthemas. So geht es mal um eine Außenseiterin, mal um zwei junge Menschen, die eine gemeinsame Nacht am See verbringen oder um die tiefe Verbindung zweier Mädchen, die in Ost- und Westberlin leben…

     

    Ich mochte es auch gerne, zu sehen wie stark sich die verschiedenen Schreib- und Erzählstile der acht Autorinnen voneinander unterscheiden. Von besonders auffällig aufgrund der sehr kurzen Sätze über poetisch bis hin zu erzählend war alles dabei, sodass jeder Lesegeschmack bedient wird. Mir ist wieder ganz besonders Katrin Zipses großes Erzähltalent ins Auge gestochen, da sie in ihrer Geschichte wieder zu sehr außergewöhnlichen, besonderen Erzählmittel greift. Das hat einfach Wiedererkennungswert! Aber auch die anderen Autorinnen erzählen ihre Geschichten flüssig und angenehm, sodass ich keine großen Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichten einzufinden.

     

    Fazit

    „#herzleer“ vereint acht tolle, ganz unterschiedliche Kurzgeschichten in einem Band, bei denen bestimmt jeder mindestens einmal fündig wird. So gab es auch für mich Geschichten, die mir besser und solche, die mir weniger gefallen haben. Meine Highlights waren die Geschichten von Katrin Zipse und Jennifer Benkau. Dadurch dass die Geschichten mit rund 30 Seiten im Schnitt kurz sind, kann man sie auch super zwischendurch lesen und sich das Buch schön einteilen.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

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    marjana_s avatar
    marjana_vor 2 Jahren
    #herzleer

    Inhalt:

    Was bleibt, wenn die Liebe geht. Acht letzte Nachrichten geliebter Menschen und die Geschichten, wie es zu dieser jeweils letzten Nachricht gekommen ist. Acht Autorinnen verleihen jugendlicher Melancholie eine Stimme und schreiben von der Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen. Einer Liebe, die so intensiv ist, dass sie einem den Atem raubt, einer Liebe, die schmerzt, die zerreißt, die nicht sein darf oder zu der es nie gekommen ist. Am Ende bleibt stets die Frage: Was wäre, wenn?

    Beinhaltet diese Kurzgeschichten:
    Lena Gorelik: Die letzte Nachricht
    Anke Weber: Herz Pogo
    Sabine Schoder: Herzspieß
    Ruth Olshan: Sockenkonferenz
    Tanja Heitmann: Nur einmal
    Katrin Zipse: Erdbeermond
    Jennifer Benkau: Ungesagtes
    Maike Stein: Ein halber Sommer lang

    Meine Meinung:

    Bei Kurzgeschichten ist es immer interessant ob die einen gefangen nehmen oder ob es so schnell wieder vorbei ist, dass man sich nicht fallen lassen kann. Diese Kurzgeschichten haben das eindeutig geschafft. Sie sind total vielfältig, jede einzigartig von den Charakteren, vom Schreibstil und von der Handlung. Ich war sehr schnell in den Geschichten drin und habe immer wieder vergessen das es ja Kurzgeschichten sind. So habe ich mich sehr über die Liebe gefreut und gehofft das es doch ein Happy End gibt und war dann sehr erschüttert, als es doch nicht so weit kommt. Falls man jetzt denkt, das einen das Buch runter zieht, so ist es nicht. Die Geschichten sind humorvoll und manchmal gibt es Hoffnung auf einen Weitergang.

    Da die Geschichten immer um die 30 Seiten haben, lassen sie sich wunderbar zwischendurch weg lesen und sind perfekt für zwischendurch. Ich möchte die einzelnen Geschichten nicht einzeln bewerten, weil sie alle besonders sind und sicher gefällt jedem eine andere am meisten. Bei mir war das Herzspieß und Sockenkonferenz.

    Die Geschichten sind sehr realistisch und ich könnte mir gut vorstellen das sie so oder so ähnlich passiert sind. Die Protagonisten sind Jugendliche und junge Erwachsene, ich denke aber das die Geschichten jede Altersgruppe begeistern wird. Mich haben sie Storys berührt und ich habe mitgefühlt, einmal habe ich sogar fast geweint.

    Fazit:

    Eine wunderbare Auswahl an Geschichten, die jede für sich besonders ist. Ich bin sehr begeistert und lese sicher die ein oder andere Geschichte nochmal.

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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor 2 Jahren
    Acht nette Kurzgeschichten für Zwischendurch


    Meine Meinung:
    Zuerst zum Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist so außergewöhnlich, dass es ein echter Hingucker ist. Die farbliche Gestaltung ist dezent und die verschiedenen Farben passen sehr gut zusammen.


    In diesem Buch gibt es acht Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren.
    Hier einmal eine Übersicht dazu:
    "Die letzte Nachricht" von Lena Gorelik
    "Herz Pogo" von Anke Weber
    "Herzspieß" von Sabine Schoder
    "Sockenkonferenz" von Ruth Olshan
    "Nur einmal" von Tanja Heitmann
    "Erdbeermond" von Katrin Zipse
    "Ungesagtes" von Jennifer Benkau
    "Ein halber Sommer lang" von Maike Stein


    Jede Geschichte besteht aus ungefähr 30 Seiten und so sind sie perfekt für Untwergs. So könnte man sie gut während der Bahn- oder Busfahrt, oder aber in einem Wartezimmer lesen. Auch sind sie gut geeignet für Leser, die nur wenige Seiten vor dem Schlafengehen lesen wollen. 


    Die Autoren haben verschiedene Schreibstile, welche alle flüssig und gut verständlich sind. Allerdings hat mir persönlich nicht jeder zugesagt. Dies lag wohl daran, dass ich immer mehrere Geschichten direkt nacheinander gelesen habe, wovon ich im Nachhinein abraten würde. Ich glaube, dass mich deshalb nicht jede Geschichte emotional mitgenommen hat.


    Die Geschichten sind alle sehr verschieden. Mal geht es um die große Liebe, mal um Freundschaft. Besonders berührt haben mich aber die beiden Geschichten "Herzspieß" und "Ungesagtes". Deshalb gehe ich auf diese beiden mehr ein. Bei "Herzspieß" geht es um ein junges Mädchen, welches ihr Leben in einem Laden voller Bücher verbringt. Dort trifft sie auf einen Jungen, der sie dazu bringt, auch mal weiter als nur auf die Bücher zu schauen. Bei "Ungesagtes" geht es um eine Außenseiterin, die neu in eine Klasse kommt. Der Klassenschwarm interssiert sich für sie, aber sie scheut sich wegen den anderen Mädchen davor, ihm näher zu kommen.


    Wie der Titel des Buches und der Klappentext bereits sagt, hat keine der Geschichten ein Happy End. 




    Fazit:
    "#herzleer" ist eine schöne Anthologie mit acht Kurzgeschichten über die Liebe. Das Buch beinhaltet verschiedene Schreibstile, verschiedene Charaktere und auch sehr verschiedene Geschichten ohne Happy End. Ich habe meine Favoriten, einige mochte ich jedoch auch leider gar nicht.


    3,5/5 Punkte
    (Mehr als nur gut!)


    Vielen Dank an den Verlag Oetinger und an die Netzwerkagentur Bookmark für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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    Bibilottas avatar
    Bibilottavor 2 Jahren
    eine tolle Ansammlung an #herzleer Geschichten ;)

    Bei diesem Buch faszinierte mich die gesamte Aufmachung schon sehr. Der Titel „#herzleer – was ich noch sagen wollte“ stimmte mich schon leicht schwermütig … und die Aufmachung des Covers tat sein restliches dazu. Das offene Herz aus dem es rausregnet – das lässt schon trauriges und schwermütiges vermutet.
    Der Klappentext bestätigt dies dann auch noch. Es sind hier also keine Liebesgeschichten mit Happy End zu erwarten – sondern eher Geschichten die berühren, schmerzen und ja – einen gefühlsmäßig traurig stimmen.

    Hier haben 8 tolle Autoren ihre #herzleer Geschichten zusammengebracht … und die sind nicht ohne.

    Die Kurzgeschichten gehen jeweils in etwa über eine Länge von 25-30 Seiten. Das ist nicht viel – aber es steckt soviel drin.

    Die Geschichten sind alle auf ihre Art und Weise einzigartig … und haben doch eines gemeinsam – sie ließen mich als Leser #herzleer zurück. Ich kann es gar nicht so genau beschreiben – aber ich fühlte mich nach jeder Geschichte auf eine gewisse Art und Weise sehr berührt und ja – einfach nur leer – bei manchen sogar fast verzweifelt und gefühlsmäßig total ergriffen.

    Jede der Autoren hat hier eine Geschichte geschrieben – die gerade auch in der Kürze, sehr impulsiv, erlebnisreich, gefühlvoll und absolut mitreißend sind. Man darf und sollte hier definitiv keine Happy End Geschichten erwarten – denn die findet man hier nicht. Aber gerade auch deswegen sind sie absolut schön und berührend.

    Dieses Buch war für mich auch kein „Verschling-Buch“ – nein – ich habe es regelrecht auf mich wirken lassen, jede einzelne Geschichte. Jeden Tag hab ich mir eine Kurzgeschichte vor dem Einschlafen geschnappt … und ich fand es genau richtig so. Denn auf diese Art und Weise konnten sie mich alle überzeugen und nachdenklich stimmen. Von Schicksalsschlägen, Suizid, misslungene und verpassten Situationen und Momente – hier ist allerhand geboten.

    Drei Geschichten haben es mir besonders stark angetan …. das wäre zu einem „Herz Pogo“ von Anke Weber (meine persönliche Nr. 1) – das tat mir so im Herzen weh, da ich mich an eine ähnliche Situation aus meiner Jugend erinnerte – es löste eine regelrechte Verzweiflung in mir aus.
    Die zweite Geschichte die mich absolut berührte und mich auch zum Weinen brachte war „Herzspieß“ von Sabine Schoder. Ich hätte nie gedacht, dass mich eine so kurze Geschichte, so mitnehmen kann … wahnsinn.
    Aber auch „Sockenkonferenz“ von Ruth Olshan lies mich sehr nachdenklich und traurig zurück. Wobei ich mir denke, dass gerade diese Erzählweise wohl nicht jedem liegen könnte.
    Aber genau das macht dieses Buch aus – die unterschiedlichen Autoren – die unterschiedlichen Geschichten, die unterschiedlichen Erzählstile – ein Buch, das einiges mit sich bringt.

    #herzleer ist einfach nur genial. Die Geschichten sind allesamt sehr gefühlvoll und wahnsinnig ergreifend – wenn man bedenkt, dass es hier nur um Kurzgeschichten geht. Nicht jede Geschichte wird jeden Leser überzeugen. Zu der einen bekommt man mehr Zugang, zur anderen was weniger. Ich denke auch, dass es sehr stark an der Leserstimmung liegt – aber ich vermute, dass man manche Geschichten zu einem späteren Zeitpunkt, nochmals gelesen, auf einmal ganz anders empfindet und wahrnimmt.

    Die Autoren waren mir teilweise bekannt, zumindest namentlich, und ich finde sie haben hier wirklich klasse Geschichten geschrieben.

     

    Fazit

    „#herzleer – Was ich noch sagen wollte“ ist eine tolle Ansammlung an 8 unterschiedlichen, ergreifenden, sehr gefühlvollen und ja, auch schmerzhaften und traurigen Geschichten, die mich mehr oder weniger mitreißen und begeistern konnten. Ich war selbst erstaunt, wie mich die Geschichten, auf den wenigen Seiten, doch packen und gefühlsmäßig wahnsinnig ergreifen konnten.
    Es ist für die unterschiedlichsten Geschmäcker auf jeden Fall was dabei – in manchen erkennt man sich vielleicht auch wieder und die ein oder andere Geschichte schafft es vielleicht auch ein Tränchen zu entlocken – so ging es mir zumindest.

    „#herzleer – Was ich noch sagen wollte“ war bzw. ist für mich eine besondere Ansammlung an wunderbaren Werken, die einfach nur ans Herz gehen und den Leser #herzleer zurücklassen.

    Absolute Leseempfehlung von mir !!!

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