Jennifer Benkau Dark Destiny

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Inhaltsangabe zu „Dark Destiny“ von Jennifer Benkau

Hilflos musste Joy miterleben, wie ihre große Liebe Neél von ihren eigenen Leuten gefoltert wurde. Als sie von seinem Tod erfährt, zersplittern ihre Hoffnungen auf eine andere Zukunft endgültig. Joy fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein auf den Weg durch die feindlichen Gebiete. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf ein neues Leben, eine zweite Chance. --- Der ebenso starke wie vielschichtige Folgeband zu "Dark Canopy" --- "Spannend und beeindruckend." wienerzeitung.at

Liebe oder Freiheit? Ist beides möglich? Kann man lieben, wenn man nicht frei ist? Kann man frei sein, wenn einem die Liebe genommen wird?

— biiienchen
biiienchen

Toll toll toll 😊 Geradezu verschlungen! Schade das es nach Band 2 zu Ende war. Hätte gern noch weitergelesen

— Vereni07
Vereni07

Wundervoller zweiter Teil, Dark Canopy und Dark Destiny sind definitiv zwei meiner neuen Dystopie-Favoriten!

— Mortalitas
Mortalitas

Definitiv schwächer als der erste Band

— Kerime
Kerime

Ein wenig anders als der 1. Teil und am Ende sehr unerwartet, aber emotional. Alles in allem eine Fortführung ganz anders als gedacht.

— Ailuj29
Ailuj29

trauriger, aber konsequenter Schluß!

— Pinzessin
Pinzessin

Im Großen und Ganzen gut. Jedoch konnte mich die Fortsetzung nicht so ganz mitreißen wie der 1. Band. Trotzdem empfehlenswert!

— RhinaLenn
RhinaLenn

Eine wundervolle Fortsetzung die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht. 10 Sterne für diese atemberaubende Dilogie, die noch lange nachhallt<3

— lilamachtblau
lilamachtblau

Ein wunderschönes, dramatisches Ende...

— velictias
velictias

3.5 Sterne - der zweite Band lässt doch etwas nach und zog sich etwas in der ersten Hälfte. Trotzdem sehr schön geschrieben!

— Aleshanee
Aleshanee

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    Dark Destiny
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    18. May 2017 um 17:12

    Dark Destiny Lange hat es gedauert, bis ich zum zweiten Band von Dark Canopy gegriffen habe. Teil eins hat mir sehr gut gefallen, allerdings fehlten mir ein paar Emotionen und das Buch war ein klein wenig langatmig. Dark Destiny hat mir widererwartend besser als Dark Canopy gefallen und ich bin froh, dass diese Dilogie nun für mich so positiv geendet hat. Bestimmt werde ich nochmal etwas von der Autorin lesen und kann diese Reihe wirklich sehr empfehlen. Inhalt Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance. Meinung Wie bereits erwähnt ist es schon etwas her, seit ich den Auftakt Dark Canopy gelesen habe. Die Autorin zeigt auch in der Fortsetzung wie spannend und detailreich sie die Handlung darstellen kann. Das Buch ist ja nicht gerade dünn aber mir war nicht auf einer Seite langweilig in Dark Destiny, anders als in Band 1, wo ich ab und zu das Gefühl hatte, dass es etwas langatmig war. In Dark Destiny konnte ich mich mit Joy auch endlich mehr anfreunden als im Vorgängerband. Was sie und Neél alles durchstehen müssen ist wahrlich nicht einfach. Es passiert einiges in diesem Buch und das Ende bricht einem auf eine gewisse Weise das Herz, auch wenn man genau weiß, dass es nur so und nicht anders ausgehen konnte, da ein anderes Ende niemals zu den Figuren gepasst hätte. Einen kleinen Abzug gibt es wieder für die Kühle Art der meisten Figuren, denn es fehlten mir einfach hier und da Emotionen. Aber vielleicht kann man in so einer Welt auch nur kalt sein. Eine Leseempfehlung für alle Dystopiefans.

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  • Komisches ende was nicht zum Rest passt...

    Dark Destiny
    Chrissi92

    Chrissi92

    29. June 2016 um 08:55

    Ein würdevoll Nachfolger und gleichzeitig das Ende einer großartigen Reihe. Diese Dystopie ist nicht wie alle anderen die ich bisher gelesen habe, sie ist so düster und grausam und dennoch so emotional, dass sie einem durchweg nahe geht, egal mit welchen Gefühlen. Die Charaktere sind so eigensinnig und kräftig, dass sie die bildhaften Szenen noch mehr unterstützen und ich mir immer noch wünsche meine Vorstellung der Story auf der Leinwand zu sehen. Einzig und allein das Ende der Geschichte hat mich bedrückt und lässt mich komplett unbefriedigend zurück. Irgendwo passt es in die Logik des Verlaufs, aber nicht zum Gesamtpaket *** Spoiler *** : Dass neèl am Ende tatsächlich die neue Welt verlässt und beide alleine weiterleben, fand ich komplett überflüssig und frage mich, was sich die Autorin dabei gedacht hat. Natürlich fühlt er sich nicht akzeptiert und ein weiterleben im neuen Europa ist völlig unvorstellbar - dennoch fand ich es mit dem kurzen Anfangskapitel über den zukünftigen Gerichtsprozess nicht ausreichend abgehandelt.... Was ist mit einem Ausblick? Oder ein Zeichen zu setzen in dem Joy und Neèl für Veränderung stehen, sowie es im ganzen Buch sein sollte? Er war ein so grandioser charakter und ihn am ende derartig feige und verschwindend darzustellen finde ich unmöglich .. Der Abschluss lässt mich da stehen und wirkt, als wäre die gesamte vorherige Geschichte, der Krieg, der Kampf der beiden, irgendwie umsonst ... Man könnte auch meinen, dass ein dritter Teil über genau diesen Abschluss wirklich willkommen wäre... Daher kann ich dieser großartigen Story am Ende doch nur 4 von 5 Sternen geben - für mich ist die Story etwas wie eine Seifenblase zerplatzt.

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  • Dunkles Schicksal

    Dark Destiny
    Archer

    Archer

    14. April 2016 um 15:57

    Vorsicht, Spoiler für Band 1, bitte nicht lesen, wenn ihr den noch nicht kennt! * * * * * Neel hat Joy geholfen zu fliehen, doch dafür muss er bitter büßen. Gefangen genommen von ihrer eigenen Rebellengruppe, muss Joy hilflos mit ansehen, wie Matthial (ihr Ex-Lover) ihn foltern lässt. Später berichtet er ihr von seinem Tod. Ihre Welt bricht endgültig zusammen und sie beschließt, ihren Leuten den Rücken zuzuwenden. Mitten im tiefsten Winter macht sie sich auf den Weg und sucht Antworten, wobei sie nicht nur durch feindliches Clangebiet durch muss, sondern auch auf die Percents und mutierte Tiere aufzupassen hat. Als es scheint, dass sämtliche Hoffnung verloren ist, findet sie heraus, dass es Gebiete gibt, in denen es anscheinend keine Percents geschafft haben, die Herrschaft zu übernehmen. Sie beschließt, sich auf den Weg dahin zu machen oder bei dem Versuch zu sterben. Die Faszination über die erschaffene Welt bleibt natürlich, hat aber den Hauch des Neuen verloren. Von daher ist das dystopische Roadmovie, denn um ein solches handelt es sich über weite Strecken hier, teilweise zäh wie ein Kaugumm. Joys Gedanken drehen sich oft im Kreis, was ja eigentlich verständlich ist, wenn man sich permanent in Lebensgefahr befindet, aber als Leser will man doch trotzdem nicht ständig dasselbe vorgeführt bekommen. Sie selbst ist auch noch immer nicht sympathischer geworden, so dass ich mich immer wieder fragte, warum all diese Männer alles für diese doch recht undankbare junge Frau riskierten. Klar, weil die Autorin es so geplant hat, aber trotzdem finde ich, ein paar nettere Wesenszüge hätten ihr nicht geschadet, um das nachvollziehen zu können. Was ich hingegen ziemlich gut fand, war der Schluss, den man höchstens mit viel Wohlwollen als Happy End auslegen kann. Das ist konsequent zu Ende gedacht und hat mir in seiner Logik sehr gut gefallen.

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  • Was für ein Abschluss

    Dark Destiny
    Wayland

    Wayland

    Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance. „Dark Destiny“ ist der letzte von zwei Bänden. Der Titel des ersten Bandes lautet „Dark Canopy“ Noch nie ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu schreiben. Ich achte bei meinen Rezensionen immer darauf nicht zu Spoilern. Aber ich habe keine Ahnung wie ich das hier lösen soll. Dieses Buch steckt einfach voller Überraschungen. Joy hat es geschafft aus dem Chivvy zu fliehen, auch wenn sie dabei Hilfe hatte. Nichts wollte sie mehr als ihre Freiheit wieder zu erlangen. Dafür hat sie sogar die Liebe zu Neel aufgegeben. Aber nach dem Chivvy kommt nichts wie erwartet. Matthial scheint nicht mehr der selbe zu sein. Er kann die Beziehung zwischen Joy und Neel nicht verstehen und hält Joy für verrückt. Er denkt sie hätte sich in Ihren Entführer aus Angst gefügt und ist der Schrecklichkeit nur entkommen, da sie sich eingeredet hat neel zu mögen. Er hält joy und Neel gefangen. Joy ist also keinen Schritt weitergekommen. Ihre Freiheit ist immer noch in weiter ferne und das schlimmste ist, dass matthial sich zu einem herrschsüchtigen Clananführer entwickelt hat und Neel foltert. Er will ihn eintauschen, wie ein Vieh. Joy muss hilflos zu sehen, wie Neel zu Tode gefoltert wird. Wie soll sie das überstehen? Irgendwann, lange nachdem matthial ihr den tod von Neel gestanden hat, macht sich Joy auf den Weg zu Jamie. Sie muss herausfinden was passiert ist, wie Neel gestorben ist. Sie muss Frieden finden und den wird sie nicht mehr bei ihrem alten Clan finden. Das weiß Joy. Bei Jamie angekommen ist sie überrascht, wie gut es diesem Clan geht und trifft sich mit dem Anführer. Von ihm erfährt sie unglaubliches. Aber auch er will sie hintergehen und bei den Percents eintauschen. Hier erleben wir zum ersten Mal wieder die Joy, die wir kennen und lieben. Sie agiert clever, weckt sämtliche Lebensgeister und flieht. Denn ihre Freiheit will sie jetzt erst recht nicht mehr aufgeben. Sie ist wieder temperamentvoll und kämpferisch. Sie entflieht Jamie und begibt sich Auf eine Reise, die viele weitere Überraschungen für uns bereit hält. Diese Dystopie hat mich an vielen Stellen zu Tränen gerührt und mich zutiefst erschüttert. Die unglaubliche Dummheit der Menschen und Percents, der unnötige Rassismus und Sturheit hat mich wahnsinnig wütend gemacht. Und dann ist da mittendrin die Liebe zwischen den Rassen, die durch nichts zerstört werden kann und versucht allem zu trotzen. Es steckt so viel wahres in dieser Geschichte, obwohl es eine fiktive Dystopie ist. Aber man fängt an sich Gedanken darüber zu machen, wie weit diese mögliche Zukunft wirklich noch weg ist. Ich konnte zwar leider nicht zu viel verraten, aber das Ende hat mich dann umgehauen und traurig zurückgelassen. Ich hoffe, ich konnte euch trotzdem Lust auf das Buch machen.

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    • 5
  • Hoffnung auf eine bessere Welt

    Dark Destiny
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    16. November 2015 um 13:08

    Was ist mit Neél passiert? Auf der Suche nach Antworten verlässt Joy Matthials Clan und begibt sich auf eine gefährliche Reise durchs Bomberland, zurück in die Stadt und zurück zu den Percents. Doch die Stadt brodelt, die Menschen hungern und es drohen Rebellenaufstände. Schon bald erkennt Joy, dass ihr Traum vom Frieden zwischen den Percents und den Menschen noch viel Zeit braucht und alles seinen Preis hat. Denn um lieben zu können, muss man frei sein. „Dark Destiny“ ist der zweite und abschließende Band der dystopischen Reihe von Jennifer Benkau. Ein mitreißender, ereignisreicher und sehr emotionaler Roman, der mir noch besser gefallen hat als „Dark Canopy“. Joy steht diesmal vor einer Reihe von schwierigen persönlichen Entscheidungen. Familie, Freundschaft, Liebe – in einer düsteren Zeit, die überschattet ist von Hunger, Unterdrückung und Krieg, gibt es keine einfachen Antworten. Auch Joy muss lernen zu verzeihen, zu vertrauen und loszulassen. Jennifer Benkau schreibt wieder wundervoll poetisch und gefühlvoll, mit großartigen Worten und Sätzen, die lange nachklingen und in die man sich richtig verliebt. Abwechselnde Sichtweisen halten zudem das Spannungslevel bis zum Ende sehr hoch. Ein Ende, welches gleichzeitig etwas traurig, aber auch voller Hoffnung ist. Denn irgendwann in der Zukunft wird es eine bessere Welt für alle geben. „Dark Destiny“ ist ein rundum gelungenes und atemberaubendes Finale, absolut empfehlenswert und eine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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  • romantisch, aber nicht kitschig

    Dark Destiny
    Fadenvogel

    Fadenvogel

    30. September 2015 um 21:30

    Das erste Buch hat einen klareren Spannungsbogen als das zweite Buch, aber ich habe sie eh in einem gesehen und gelesen, denn es geht nahtlos weiter. Das Ende zieht sich sehr und ist dann doch abrupt. In den meisten dystopischen Romanen gibt es eine oder mehrere Verknüpfungen zu unserer heutigen Welt und das ist hier ganz klar der Rassismus. Besonders gegen Ende des zweiten Buches wird das nochmal deutlich unterstrichen und das tut weh, denn man hofft automatisch, dass er überwunden werden kann. Ich habe in vielen Rezensionen gelesen, dass man unzufrieden mit dem Ende gewesen wäre. Das Ende eines Buches, vor allem in diesem Genre, ist auch nicht einfach. Ich habe noch keines gelesen, dass mir wirklich gefallen hätte. Entweder die Protagonisten blicken einem Sonnenaufgang entgegen oder einem Sonnenuntergang. Meistens ist es ein Sonnenaufgang. Klappe zu. Zum Ende des zweiten Buches hat man das Gefühl, dass man bis zum Mittagessen geblieben ist und den romantischen Abgang mit allen offenen Möglichkeiten leider nicht serviert bekommt. Sie schließt an einem anderen Punkt ab, wodurch das Ende abrupt wirkt und nicht mehr so verschlafen schön ist. Aber die Autorin hat das Buch auch angefangen mit der ersten Begegnung des Rebellenmädchens mit einem Supersoldaten und diese pinkelt erst mal ihre Hose nass…Gut, so fiel Realitätssinn bleibt das ganze Buch über bestehen und so ist auch das Ende. Mehr auf meinem Blog 

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  • Dark Destiny

    Dark Destiny
    NiWa

    NiWa

    Joy hat es geschafft. Sie ist raus aus der Stadt und zurück beim Clan. Allerdings lief alles ganz anders als erwartet. Ihren alten Clan gibt es in der gewohnten Form nicht mehr, Matthaniel hat sich zum herrschsüchtigen Anführer entwickelt und noch dazu musste Joy Néels Schmerzenschreie und die Nachricht von seinem Tod ertragen. Aber wie genau ist Néel gestorben? Und wie soll sie weiterhin mit solchen Menschen zusammenleben, die in ihren Augen derart grausam sind? Da ringt sich Joy zu einer folgenschweren Entscheidung durch, sie verlässt den Clan um Antworten zu finden. Noch einmal hat mich Jennifer Benkau in den Bann dieser Dystopie gezogen. Auf der einen Seite sind die Percents, einst von Menschen durch Gentechnologie geschaffene Soldaten, auf der anderen Seite finden sich die Menschen, die sich entweder der grausamen Herrschaft der Percents fügen oder sich in Clans außerhalb der Stadtgrenze zusammenrotten, um zumindest einen letzten Funken menschlicher Würde zu bewahren. Und Mittendrin gibt es Joy und Néel, ein Mensch und ein Percent, die zueinander gefunden haben. In diesem Abschlussband versucht Joy ihren Platz zu finden. Sie kann nicht mehr bei Matthaniel und seinem Clan bleiben, andrerseits kommt sie alleine auch nicht wirklich zurecht. Daher macht sie sich in die Stadt auf, um dadurch den für sie richtigen Weg zu gehen. Wieder thematisiert Jennifer Benkau Rassismus, Ausgeschlossenheit und die Dummheit des menschlichen Wesens als Herdentier. Egal ob Percent oder Mensch, beiden Seiten fehlt im Rudel eine ordentliche Portion Menschlichkeit, der es in dieser Welt so dringend bedarf. Joys Geschichte ist für mich ein absolutes Dystopie-Highlight. Gemeinsam mit Joy erlebt man Höhen, Tiefen und einen Showdown, der mir den Atem genommen hat. Obwohl es sich dabei um Fiktion handelt, trägt diese Geschichte eine unumstößliche Wahrheit in sich, die mich dermaßen berührt, dass sie mich gerade durch aktuelle Hintergründe, wie zB die Flüchtlingswellen aus Syrien, nicht mehr los lässt und mir zum Nachdenken gibt. Das Ende hat einfach weh getan. Damit will ich nicht vorwegnehmen, wohin Joys Reise geht, weil man sich das meiner Ansicht nach niemals denken kann. Für mich ist es weder gut noch schlecht, es hat mich aber innerlich derart erschüttert, dass es mir sogar jetzt noch keine Ruhe lässt. Beim ersten Teil habe ich geschrieben, dass die Autorin eine düstere Zukunftsvision gezeichnet hat. Diesmal muss ich gestehen, dass diese Zukunft großteils schon der Gegenwart entspricht. Jennifer Benkaus Dark Canopy-Dark Destiny-Dystopie ist eine der besten Dystopien, die ich jemals gelesen habe. Es ist nicht einfach die Geschichte von Joy und Néel, sondern ein finsteres Bild von uns Menschen, wie wir schon immer gewesen sind und wahrscheinlich immer sein werden. Die Dilogie: 1) Dark Canopy 2) Dark Destiny

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    • 8
    parden

    parden

    13. September 2015 um 10:44
  • Besser wie Band eins!?

    Dark Destiny
    Lesekatzenm

    Lesekatzenm

    12. August 2015 um 14:23

    Ich beginne meine Rezension und der erste Gedanke ist: "Ich will es noch einmal lesen". Komischerweise habe ich aber viel größere Lust auf den zweiten Band "Dark Destiny" als auf den ersten Band "Dark Canopy". Es ist schwer in Worte zu fassen, aber ich glaube "Dark Destiny" hat einfach die nächste Entwicklungsstufe erreicht. "Dark Canopy" war erst der Anfang und Band zwei ist noch viel atemberaubender als der erste Band. Ich will eigentlich gar nichts mehr groß zum Inhalt sagen oder zu den Charakteren oder Sonstigem. Jeder, der "Dark Canopy" gelesen hat und es geliebt hat weis, dass er weiterlesen muss. Und man muss auch weiterlesen, denn sonst entgeht einem eine der besten Fortsetzungen aller Zeiten. Was ich wirklich total bezaubernd finde ist, dass auch der Titel "Dark Destiny" in der Geschichte vorkommt. In "Dark Canopy" hieß die dicke schwarze Wolke ja "Dark Canopy". Es ist also nicht nur so, dass die beiden Titel gut zusammenpassen, sondern Jennifer Benkau hat auch dieses Mal eine Sache gefunden, die sie nach ihrem Buchtitel benennen kann - oder den Buchtitel nach dieser Sache. Wie mans nimmt. Das Ende war schon echt gemein. Es war nicht das typische Happy End, hat aber viel Platz für eigene Gedanken gelassen und trotzdem konnte es mich auf gewisse Weise zufriedenstellen. Ich weis selbst nicht genau was ich davon halten soll. Einerseits bin ich sehr traurig - auch weil die Dilogie nun schon vorbei ist - andererseits bin ich aber auch sehr glücklich über dieses Ende. Die "Dark Canopy" Dilogie ist einfach etwas ganz anderes und obwohl sie mit jeweils ca. 500 Seiten schon relativ dick ist, rast man nur so durchs Geschehen. Ich bin sehr froh, dass Jennifer Benkau keine Trilogie draus gemacht hat. Super gemacht, Frau Benkau! (: Sie sind jetzt auf jeden Fall eine meiner Lieblingsautorinnen! (; http://lesekatzenm.blogspot.de/2014/05/r-dark-destiny.html

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  • Ein Meisterwerk

    Dark Destiny
    FaMI

    FaMI

    12. July 2015 um 09:23

    Dark Destiny hat mich vollkommen überwältigt, so dass ich mich eigentlich nicht in der Lage dazu sehe, für ein so unglaublich tolles Buch eine vernünftige Rezension zu schreiben. Es wird eher eine Liebeserklärung an Jennifer Benkau und ihre Dilogie. Ich möchte nicht näher auf den Inhalt eingehen, denn dann würde ich zu viel verraten, aber das ist auch gar nicht nötig. Wer das erste Buch gelesen hat, will sowieso wissen, wie es weitergeht, denn Dark Canopy“ lässt den Leser mit einem gemeinen Cliffhanger zurück. Ich kann nur sagen, dass Jennifer Benkau es wieder geschafft hat, mich von der ersten Seite an zu fesseln – mehr noch – mich völlig in die Geschichte hineinzuziehen. In Dark Destiny“ herrscht eine unglaublich düstere Stimmung. Hat man im ersten Band noch die zarte Liebe zwischen Joy und Néel verfolgt, gibt es hier fast ausschließlich Verzweiflung, Trauer oder Sehnsucht. Und dann gibt es aber doch diese kleinen Momente der Hoffnung. Das Lesen dieses Buches wird dadurch so wahnsinnig intensiv, weil man nie weiß, wohin einen die Geschichte im nächsten Moment führt. Selbst das Ende ist so überraschend, dass ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich nun weinen oder lachen sollte. Letztendlich war es aber das einzig Richtige für die Protagonisten. Die Charaktere habe ich im ersten Band schon geliebt und die Autorin hat es wirklich geschafft da noch einen draufzusetzen. Ich war beeindruckt von der Weiterentwicklung. Besonders Joys innere Konflikte haben mich beeindruckt. Ich habe so sehr mit ihr gelitten. Die tolle Idee und die herausragenden Charaktere rundet der grandiose Schreibstil ab. Die Wortwahl ist überaus direkt und ehrlich. Die wortgewaltigen Beschreibungen haben mich fasziniert. Dieses Buch liest man nicht einfach nur, man erlebt es!!! Fazit Jennifer Benkau hat mit ihrer Dilogie ein wahres Meisterwerk geschaffen, das nicht nur Lesevergnügen bringt, sondern seine Leser auch zum Nachdenken anregt. Ich bin beeindruckt von der Idee zum Buch und seinen unglaublich starken Charakteren. Bitte mehr davon!!!!

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  • Ich war sprachlos

    Dark Destiny
    Niob

    Niob

    Achtung, 2. Teil! Enthält Spoiler auf Band 1. Inhalt: (Diesmal der Klappentext, da ich der Handlung nicht vorgreifen möchte.) Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance. Meinung: Dark Destiny ist der finale Band der Dilogie um Joy und Neél. Meine Rezension fällt diesmal recht knapp aus, da ich dem Buch nicht vorgreifen möchte, denn das Unerwartete trägt gerade hier sehr zur Qualität der Geschichte bei. Nachdem Band 1 mich total geflasht hatte, musste unbedingt sofort Band 2 her (tatsächlich sofort, ich konnte nichtmal bis Dienstag nach Ostern abwarten, sondern habe es direkt am Ostersonntag von einer Freundin geliehen ^^). Dark Destiny hatte mich von Anfang an genauso am Wickel wie schon Dark Canopy. Die Autorin spielt auf den Emotionen der Leserschaft wie auf einem Klavier. Ich habe auf jeder Seite mit Joy gehofft, gelitten und Pläne geschmiedet. Es ist lange her, dass mir die Protagonisten eines Buches so nahegegangen sind wie hier, oder dass ich so in einer Geschichte gefangen war. Nach dem Lesen des Prologes hatte ich eine gewisse Vorstellung, wie das Buch wohl enden wird - ich lag völlig falsch. Am Ende konnte ich nur noch fassungslos auf die Danksagung starren und bin mir ehrlich gesagt immer noch nicht sicher, ob ich die Autorin dafür verfluchen oder in den Himmel loben soll. Wahrscheinlich beides ;) Fazit: Es ist schwierig, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden, ohne zu viel zu verraten. Lasst euch soviel gesagt sein: Diese außergewöhnliche, emotionale und mitreißende Reihe ist bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Sie hat sich nach ganz vorne unter meinen Lieblingen eingereiht und mich noch Tage nachdem ich sie beendet habe, beschäftigt. Lasst sie euch auf keinen Fall entgehen!

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    • 5
  • Meine Hassliebe zu einem guten Abschluss

    Dark Destiny
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    Inhalt: !!! Zweiter Band einer Reihe - spoilergefahr! Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél gefangen genommen und gefoltert wurde. All ihre Hoffnungen und Pläne zerfallen vor ihren Augen und ihre Welt gerät aus den Fugen. Deswegen beschließt sie, Matthials Clan den Rücken zu kehren und nach Antworten zu suchen... Meine Gedanken zum Buch: Nachdem Band 1 mit einem richtig, richtig miesen Cliffhanger endet, musste ich natürlich umgehend auch Band 2 lesen. Meine Verzweiflung war so groß wie bei Joy und mein Leid ebenso schlimm wie das ihre. Ich mochte Joy und Neél so sehr und dann dieses Ende von Band 1! Am Anfang des Buches wirkt alles so verzweifelt und düster. Fern jeglicher Hoffnung, dass es ein gutes Ende nehmen wird. Wahrlich, der Titel "Dark Destiny" (deutsch: dunkle Verzweiflung) passt wirklich wie die Faust aufs Auge.  Da ich hier nicht über die Handlung sprechen will, drücke ich nun meine Gedanken möglichst genau, aber handlungsvage aus.  Die beiden sind eines meiner liebsten literarischen Paare geworden. Ich habe jede Zeile geliebt und jedes Wort verschlungen. Jedes Gefühl habe ich ebenso gespürt und jede Verzweiflung, jede Emotion war auch bei mir. Unglaublich, dass man sich bei einer fiktiven Geschichte so sehr auf jedes Körnchen Hoffnung stürzt und es wie aus Glas anfasst, dass es nicht sofort wieder zerbricht.  Dark Destiny ist noch düsterer als sein Vorgänger. Die Geschichte wird noch realer und die Emotionen noch extremer. Die Autorin spielt gekonnt mit den Gefühlen der Leser: Mitleid, Hoffnung, heimliche Wünsche. Das Buch war ebenso grandios wie Band 1. Ich habe ebenso mitgezittert und es gefressen. Es war eine Hassliebe. Ich wollte wissen, wie es weitergeht und habe gleichzeitig jede Seite geliebt und gehasst, da es damit eine weniger war. Es ist aufwühlend, mutig und einfach eine tolle Geschichte... nur das Ende. Mit diesem Ende konnte mich die Autorin leider nicht versöhnen, da ist mir zu viel offen, zu viel nicht aufgeklärt. Mein Kopf war voller Fragezeichen, die mir über den ganzen Kopf gequollen sind und am Ende fühlte ich mich wahrlich genauso "dunkel verzweifelt".  Nichtdestotrotz ist es ein würdiger Abschluss einer wirklich großartigen Dilogie.  Mein Fazit: Fast so gut wie sein Vorgänger. Ein Lese-Muss für alle, die das Besondere suchen und vor Dunkelheit nicht zurück schrecken. Für mich bleibt Band 2 eine Hassliebe, die ich immer wieder sehnsüchtig anschauen und weiterträume werde... Neél und Joy als Pärchen bleiben auf jeden Fall für immer in meinem Herzen. Ich liebe die beiden. :)

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    • 7
  • Leben wollen, ist mehr als nur überleben.

    Dark Destiny
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    Die Rachsucht reißt Neél aus Joys Leben und damit auch jegliche Hoffnung. Nach wochenlanger Sehnsucht, gespikt mit nagenden Schuldgefühlen und den nicht enden wollenden Hass auf Matthial, kann Joy nicht länger bei dem Clan bleiben. Die Trauer um Neél lässt für Joy alles gleichgültig werden. Wichtig ist ihr nur noch die Frage - wie ist Neél gestorben ? Und mir stellt sich die Frage, wie sich alles so arg verändern und wie ich eine Rezi, ohne groß zu spoilern, schreiben kann ? Wer "Dark Canopy" gelesen hat, weiss, dass es unmöglich ist, den zweiten Teil nicht direkt im Anschluss zu lesen. Trotz Blut, Schmerz und Verrat mag man die düstere Welt nicht verlassen, weil man weder von Joy noch von Neél loslassen kann. Der Verlust von Neél verändert Joy anfänglich so krass, dass sie sich selbst fragt, wann genau sie so ein Feigling geworden ist. Jedoch war ich froh, als sie zu ihrer aus Dark Canopy bekannten Form zurückfand, auch wenn es mal mehr und dann auch wieder weniger ausgeprägt war. Vertrauen bringt Schwierigkeiten und Enttäuschungen mit sich. Vertrauen brachten die Figuren sich entgegen und zusammen mit ihnen fiebert man auf eine bessere Zukunft mit. Vertrauen legt man als Leser in das Buch, nachdem gerade der erste Teil so überzeugen konnte. Doch - und jetzt ACHTUNG SPOILER ! Joy bekommt ihre Antwort und erhält dadurch endlich wieder ein Ziel, dem sie entgegengehen kann. In kleinen Schritten schmiedet sie Pläne, setzt sie um und lässt sich auch durch Zurückweisungen und Hass nicht aus dem Konzept bringen. Doch immer taucht so eine Kleinmädchenversion auf, die so gar nicht zu der Joy passte, die ich bisher kennengelernt habe. Neél hat in dem Teil nicht nur das ´ über dem zweiten e verloren, sondern auch sich. Gerade anfänglich erkennt man sehr gut, dass die Gefangenschaft beim Clan nicht nur äußerliche Spuren hinterlassen haben. Er treibt etwas vor sich hin. Was war, ist nicht mehr wichtig. Wofür er geschaffen wurde, spielt keine Rolle mehr. Doch auch er kommt in die Position, zu beweisen, was Joy in ihm auslöst, welche Hoffnung er mit ihr verbindet und dass es sich anders leben lässt. So richtig abgenommen habe ich es ihn diesmal nicht. Matthial bekommt die Rolle des Bösen zugeschrieben, die so gar nicht zu seiner sensiblen Art passt. Cloud...ja Cloud - während ich im ersten Teil noch davon ausgegangen bin, dass er wirklich etwas bewegen will, wenn auch still und leise, bleibt er jetzt einfach nur konturenlos. Graves ist einfach ein Freund, der sich jeglichen Lebensumständen anpassen kann. Angst trägt er in sich, aber auch mit seiner ruhigen Art weiss er sich durchzuschlagen. Entscheidungen wurden gefällt, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Das Eine oder Andere war für mich nur zu angerissen, um im Gesamten mitreißen zu können. Das Ende mag auf so manche enttäuschend wirken. Ich habe damit gerechnet, auch wenn es mir zu selbstverständlich gestaltet war. All die Bemühungen, Kämpfe und Sehnsüchte, um dann einfach loszulassen ? Wo sind der Krieger und die Soldatin abgeblieben ? Nach den begeisterten 5 Sternen für Dark Canopy, kann ich für diesen Teil leider nur 3 vergeben. Dies ist mein Buch zum Punkt 12 der Themen Challenge - Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben. Von Jennifer Benkau: * Dark Canopy * Dark Destiny * Himmelsnah (eShort) * Himmelsfern * Stolen Mortality * Phoenixfluch * Die Schattendämonen - Reihe

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    • 5
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    11. December 2014 um 08:50
    Esme-- schreibt Ach ja, ich kann diesen Fall beim zweiten Teil nachvollziehen. Der erste Teil hat mich mit einem Schrei zurückgelassen. Die "Auferstehung" empfand ich dann als schockierend.

    Was hast du als schockierend empfunden ?

  • Rezension: Dark Destiny von Jennifer Benkau

    Dark Destiny
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    31. October 2014 um 17:37

    Néel wurde von Joys altem Clan gefangen genommen und wird nun gefoltert. Als Joy dann von seinem angeblichen Tod hört, bricht sie endgültig mit ihrem alten Leben und verlässt ihren Clan um herauszufinden was mit Néel geschehen ist.. Ich möchte nicht lange drum herum reden; "Dark Destiny" lässt mich zwiegespalten und ein wenig enttäuscht zurück. Schon der erste Band "Dark Canopy" konnte mich nicht wirklich vom Hocker reißen, sodass ich mir vom zweiten Band der Dilogie und damit dem Finale einfach mehr erhofft habe. Leider ist aber auch in "Dark Destiny" viel zu wenig passiert um mich so richtig packen zu können. Erst auf den letzten hundert Seiten kam endlich die Spannung auf, die ich mir so lange gewünscht habe. Deshalb bin ich ein wenig zwiegespalten, denn das Ende hat mir sehr gut gefallen, aber das reicht leider nicht um mich meine Probleme mit den ersten dreihundert Seiten vergessen zu lassen. Das Ende des ersten Bandes, die Gefangennahme von Néel durch Joys Clan fand ich sehr vielversprechend. Doch ich finde, dass Jennifer Benkau aus dieser Entwicklung im zweiten Band viel mehr hätte herausholen können, was sie leider nicht getan hat! Auch über die dystopische Welt hätte ich gerne mehr neues erfahren, denn der Weltentwurf hat mir an sich gut gefallen. Mit Joy hatte ich ja schon im ersten Band meine Schwierigkeiten, denn ich finde, dass sie eine Person ist, die es dem Leser schwer macht sie zu mögen. Auch im zweiten Band bin ich nicht wirklich warm mit ihr geworden. "Dark Destiny" wird aber zum Glück abwechselnd aus Joys Ich- und Néels personaler Perspektive erzählt, was mich sehr gefreut hat, denn Néel ist ein interessanter Charakter. Beide haben viele Kämpfe ausgetragen und es sind Narben zurückgeblieben, sowohl körperliche als auch seelische. Es war spannend zu sehen wie die beiden damit umgehen und versuchen mit ihrem Leben so gut wie es geht weiterzumachen.  Fazit: Vielleicht hatte ich, nach den vielen begeisterten Stimmen viel zu hohe Erwartungen an die Dark Dilogie von Jennifer Benkau, denn sie konnte mich leider nicht so von sich überzeugen, wie ich es gehofft hatte. Für ein Finale ist in "Dark Destiny" die Spannung einfach viel zu spät aufgetaucht und davor viel zu wenig passiert. Auch mit den Charakteren, besonders der Protagonistin Joy hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil ich nicht wirklich mit ihnen warm geworden bin. Für mich leider ein enttäuschender Abschluss, der aber auch seine guten Seiten hatte!

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  • Nichts ist so, wie es scheint.

    Dark Destiny
    101Elena101

    101Elena101

    17. September 2014 um 11:54

    Inhalt: Die Rebellin Joy erfährt von Néels Tod nachdem ihre eigenen Freunde ihn eingesperrt und gefoltert haben. All ihre Hoffnung auf ein Leben mit ihm zerbrechen, sodass sie lieber ihren alten Clan verlässt als mit den Verrätern unter einem Dach zu leben. Folglich macht sie sich auf den Weg durch gefährliches Bomberland auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen rund um Néels Tod. Kann die Suche ihr Hoffnung auf eine zweite Chance bringen? Meine Meinung: Der zweite und letzte Teil der Buchreihe um Néel und Joy geht genau so spannend weiter, wie der erste Band aufgehört hat. Joy findet sich nun nicht mehr nur in einer von unmenschlichen Percents regierten Welt wieder, die gefährlicher nicht sein könnte, sie wurde auch noch von ihren Freunden verraten und ihrer letzten Hoffnungen auf ein besseres Leben beraubt. Mit dem Verschwinden Néels zerbrechen all ihre Träume und sie hat nichts mehr, woran sie sich festhalten kann. Wir treffen hier die Charaktere des ersten Bandes wieder und auch die Geschichte um Joys Vater, der sie allein ließ als ihre Mutter starb, wird aufgedeckt. Joy findet auf ihrem Weg neue Hoffnung, neue Freunde und neuen Mut und das wird nicht weniger spannend dargestellt als in Band 1. Interessant wird die Vorstellung einer neuen Welt, in der Percents und Menschen zusammen in Frieden leben und kein Staub mehr die Sonne verdunkelt. Hinzu kommt eine realistische und keineswegs kitschig-verwaschene Liebesgeschichte und schon kann man die Finger nicht von diesem Buch lassen. Die Protagonisten muss man in ihren Motiven und Beweggründen nicht immer verstehen, um sie sympathisch und mutig zu finden und plötzlich fragt man sich, was man selbst in ihrer Situation, in dieser gefährlichen und unterdrückten Welt tun würde, um sich und seine Liebsten zu schützen. Fazit: Erstaunlich gelungener zweiter Band, der niemals so ausgeht, wie es scheint oder man es von anderen Reihen gewöhnt ist.

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  • Was für ein Ende

    Dark Destiny
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2014 um 14:53

    Die Fortsetzung ist genau so gut wie der erste Teil. Man ist wieder sofort gepackt.
    Wieder ist man mit Joy unterwegs und erlebt noch so einiges. Bis es dann da ist das Ende. Ein wirklich sehr gelungenes und stimmiges Ende.

    Dafür, Hut ab Frau Benkau. Gerne mehr davon !!

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