Jennifer Benkau Himmelsfern

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Inhaltsangabe zu „Himmelsfern“ von Jennifer Benkau

Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer.
Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein?
Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung …

düster, hoffnungslos und doch wunderschön

— Inge78

Ich finde dieses Buch einfach genial. Es hat einfach so viele unerwartete Elemente, dass das lesen nie an Spannung verliert

— Iruka_Mizu

Super! *****

— Liljann

Eine gut ausgearbeitete Geschichte, die mich emotional aber einfach nicht erreichen konnte.

— Sakuko

Eine sehr schöne Geschichte :)

— Anna-Klaire

Viel besser als erwartet, sehr fesselnd und die Liebesgeschichte wirkt greifbarer als in den allermeisten YA-Romanen.

— fraeuleinsahne

Ein ganz besonderes Buch. Es zwingt einen zum mitfiebern, mitlachen, mittrauern.

— tatilovesbooks

Ein ganz nettes Buch aber mit vielen nicht so spannenden Stellen.

— JamiesBookSpot

Mystisch, emotional, spannend, actionreich und das ganze mit einem Hauch von Dramatik: Die Mischung macht es hier.

— Somaya

Tolles Buch, stellenweise etwas Langatmig, aber trotzdem sehr gut geschrieben

— Becky1990

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    Himmelsfern

    Iruka_Mizu

    30. April 2017 um 20:02



    Ich finde dieses Buch einfach genial. Es hat einfach so viele unerwartete Elemente, dass das lesen nie an Spannung verliert

  • Gute Geschichte, die mich emotional nicht fesseln konnte

    Himmelsfern

    Sakuko

    19. September 2016 um 07:43

    Noa wird in einen U-Bahn Unfall verwickelt. Vor dem Einsteigen hat sie noch eine Stimme aus dem Nichts gewarnt, und anscheinend nicht nur sie, und beim Aufprall wurde sie durch einen jungen Mann geschützt, der dadurch schwer verletzt wurde. Ob das ihr Schutzengel war? Als sie nach dem jungen Mann sucht, gerät sie zwischen einen Konflikt und wird von Marlon, Emma und Corbin entführt. Dennoch verliebt sie sich in Marlon und schlägt sich somit auf die Seite seiner Sippe. Aber Marlon und Corbin haben nicht mehr viel Zeit und Noas "Schutzengel" ist auch im Gegenzug noch auf der Jagd nach ihnen.Himmelsfern ist eigentlich ein sehr schönes Urban Fantasy Märchen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirklich tiefgreifend beschrieben. Bei Romanzen hat man ja oft das Problem, das die Charaktere aus sich selbst keine Interessen und Beschäftigungen haben, aber das ist hier nicht so. Man erfährt über Noas Hobbies, Familienprobleme und Freunde.Auch die Geschichte fand ich gut, wenn sie auch etwas langsam voran geht. Bis zur Hälfte des Buches ist eigentlich nicht mal bestätigt, das es um Fantasy geht. Problematisch fand ich auch das emotionale Karussell. Ich hatte oft das Gefühl, das Noa und Marlon immer wieder praktisch die gleichen Probleme miteinander haben, diese Ausdiskutieren und zeitweise lösen, nur das kurz darauf das gleiche Problem in etwas anderem Kontext wieder auftaucht und bearbeitet werden muss. Das fand ich zwar glaubhaft (erste Beziehung, und so) aber vom Leserstandpunkt trotzdem nervig und uninteressant.Zudem habe ich Noas und Marlons Beziehung nie so recht verstanden. Ich meine warum die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, obwohl es eine so schwierige Situation ist. Das wurde mir nicht wirklich klar. Ich konnte Noas Emotionen generell sehr oft nicht nachvollziehen oder mit ihr mitfühlen, obwohl vieles von einem logischen Standpunkt durchaus sinnig war. Aber emotional hat dieses Buch leider einfach nicht geschafft, mich zu packen und mitzureißen. Und da das Buch praktisch nur auf großen Emotionen aufbaut, fühlte ich mich am Ende etwas enttäuscht. Wie gesagt, die Geschichte fand ich eigentlich gut, aber bei den Emotionen fühlte ich mich immer außen vor. Ich kann nicht sagen, ob das an mir, oder dem Erzählstil liegt, aber das Buch war nicht das richtige für mich.

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  • Leserunde zu "Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug" von Stefan Bollmann

    Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug

    killerprincess

    Achtung, keine Leserunde! Kein Buch zu gewinnen! Hallo liebe Teilnehmer des Überraschungsthreads, der Herbst naht mit großen Schritten und das bedeutet, es ist wieder Zeit für eine Überraschungspaket-Runde! *************************************************************** Anmeldung bis:   13.09.2015 Auslosung:           14.09.2015 Starttermin:         26.10.2015 *************************************************************** Paketmamis: Ohne einige Paketmamis kann die Runde natürlich nicht starten! Also unbedingt melden, wenn ihr Lust habt, ein Paket zu stellen! -Wildpony Teilnehmer: 1. killerprincess               Wunschliste 2. summi686                    Wunschliste 3. Wildpony                      Wunschliste 4. Starlet                           Wunschliste 5. Litfara                           Wunschliste 6. Ayanea                          Wunschliste Reihenfolge: 1. killerprincess            (angekommen: 31.10. abgeschickt: 05.11.) 2. Starlet                        (angekommen: 10.11.  abgeschickt:  ) 3. Litfara                        (angekommen:   abgeschickt: 19.11 ) 4. Ayanea                       (angekommen: 27.11   abgeschickt:  ) 5. Summi686                  (angekommen:   abgeschickt:  ) 6. Wildpony                    (angekommen:   )      

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  • Schleppender Anfang und große Gefühle am Ende

    Himmelsfern

    MadameLustig

    23. October 2015 um 21:08

    Wenngleich ich zwar schon einiges von der Autorin gehört hatte und es mich bei ihren Werken Dark Canopy und Dark Destiny ziemlich in den Fingern juckte, war Himmelsfern für mich das erste Buch aus der Feder von Jennifer Benkau. Den Einstieg in diese Geschichte empfand ich persönlich als eher schleppend. Da half auch der flotte, fließende Schreibstil nichts, der ein schnelles Vorankommen garantiert. Mit fortlaufenden Seiten wurde die Geschichte für mich jedoch immer spannender und ab da war an ein Weglegen des Buches auch nicht mehr zu denken.  Erzählt wird Himmelsfern aus der Sicht von Noa, die sich hier nicht nur in der Rolle des weiblichen Hauptcharakters wiederfindet, sondern auch Ich-Erzählerin ist. Ihr männliches Gegenstück ist der mal so gar nicht rundum perfekte Marlon, der nicht nur zu Beginn der Story, sondern das gesamte Buch über eine gewisse Düsternis ausstrahlt.  Die Idee hinter dieser Geschichte war für mich etwas ganz Neues, was meine Begeisterung für dieses Buch nur noch steigerte. Auch empfand ich die wichtigen, ausschlaggebenden Elemente der Story nicht als vorhersehrbar, was mir ermöglichte, über die Seiten hinweg mitzurätseln. Weiter möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht darauf eingehen, um niemanden mit einem riesen Spoiler die Spannung zu nehmen. Nur noch so viel: es war für mich sehr erfrischend, mal etwas anderes als den standart Vampir-Werwolf-Einheitsbrei zu lesen und alleine deshalb hat dieses Buch schon einen dicken Daumen nach oben von mir verdient! IN EINEM SATZ Eine Geschichte über Selbstakzeptanz, Zukunftsangst, Verlust, Trauer, Hoffnung und den Glauben an die Liebe, die mich mitbangen ließ und am Ende geschockt und mit tränennassem Gesicht zurückließen.

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  • Die Mischung macht's

    Himmelsfern

    Somaya

    06. August 2015 um 08:59

    So richtig wusste ich eigentlich gar nicht, worauf im mich bei diesem Buch einstellen sollte. Der Klappentext verrät ja nicht viel über das was, wie und warum. Zum Glück! Daher werde ich in dieser Kurzrezension auch nicht genauer darauf eingehen, auf wen oder was genau ihr in der Geschichte treffen werdet. Denn gerade diese Ahnungslosigkeit war es, die mich an das Buch gefesselt hat. Da ich mir nämlich gar nicht richtig vorstellen konnte, worum es genau ging, schaffte die Autorin es des Öfteren, mich zu überraschen und auf eine falsche Fährte zu locken. Ich konnte richtig mit Noa mitraten, was mir sehr gut gefallen hat. Und geraten habe ich lange, denn die Geschichte, die die Autorin hier erzählt war für mich etwas ganz neues. Nicht komplett, natürlich erkennt man klare Muster eines Jugendbuchs bzw. Romantasy-Romans wieder. Aber ein Autor muss ja auch nicht jedes Mal das Rad komplett neu erfinden um eine gute und frische Geschichte zu erzählen. Hier war es für meinen Geschmack genau die richtige Mischung aus neuen und altbekannten Elementen. Überhaupt macht es bei diesem Buch die Mischung: Mythisch, emotional, spannend und actiongeladen, ein Hauch von Dramatik. Es ist alles vertreten. Jennifer Benkaus Schreibstil zu beschreiben, fällt mir etwas schwer. Er ist leicht zu lesen, wie es meist bei Jugendbüchern der Fall ist, aber dennoch ist er besonders. Auf einen genauen Punkt festmachen, kann ich dieses besondere gar nicht.  Es scheint mir gerade, als wäre die Kurzrezension sehr wenig aussagekräftig, weil ich die wichtigen Dinge einfach nicht aussprechen kann/will. Vermutlich muss man es einfach selbst gelesen haben ;)

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  • Was ist wenn du dich verliebst und du weißt, dass es zum Scheitern verurteilt ist

    Himmelsfern

    Becky1990

    27. July 2015 um 20:09

    Inhalt: Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung … Meine Meinung: Jennifer Benkau hat einen klasse Schreibstil und ist sehr authentisch. Am Anfang ist das Ganze etwas verwirrend aber man kommt schnell rein. Der Klappentext verrät nicht viel um was es wirklich geht, allerdings habe ich noch nie so etwas in dieser Art gelesen. Es war für mich eine ganz neue Welt voller Spannung, Hoffnung, Angst und Überlebenssinn. Jedes Mal wenn eine brenzlige Situation ist hat man mit gefiebert wie das nun ausgeht. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und auch die Art wie der brennende Poi mit in die Geschichte geflossen ist war erste Sahne. Man konnte jedes Gefühl und jeden Handlungsstrang von Noa nachvollziehen und hat jedes Mal an ihrer Seite gestanden. Zwischenzeitlich habe ich mich als Teil der Story gefühlt, als würde ich direkt neben dran stehen und alles hautnah mit erleben. Zwischenzeitlich war es mal etwas langatmig aber wirklich nur wenige Seiten, deshalb gibt es von mir 1 Stern Abzug. Das Cover ist wunderschön und passt wirklich toll zur Geschichte. Ich dachte am Anfang es handelt sich anhand des Covers um andere Wesen aber ich wurde eines Besseren belehrt. Diese Wesen fand ich richtig toll und auch das mit den Steinen finde ich wirklich klasse. Wenn ihr also wissen wollt weshalb man während der Geschichte Angst hat und wieso Noa's Liebe von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, dann müsst ihr das Buch selbst lesen!! Und ich verspreche euch ihr werdet es nicht bereuen. Fazit: Ein Buch das gelesen werden muss und bei dem man zwischenzeitlich  vor Angst um die Protagonisten die Luft anhält. 4 von 5 Sternen von mir für diese tolle Geschichte! =)

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  • Spannend, anders, einzigartig

    Himmelsfern

    FaMI

    12. July 2015 um 12:52

    Der Klappentext verrät wenig bis gar nichts über den Inhalt des Buches, aber gerade das macht den neuen Roman von Jennifer Benkau mal wieder so interessant. Man weiß nicht, was auf einen zukommen wird. Der Einstieg ist klasse. Die Szene in der U-Bahn ist spannend, eindrucksvoll und macht Lust auf die Geschichte. Leider folgt danach eine recht lange Durststrecke. Ich muss sagen, dass ich etwas mehr Action erwartet habe, doch stattdessen ist die Handlung recht verwirrend. Man weiß nicht, was passieren wird und wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Ich fand es dadurch zeitweise recht zäh, wenngleich trotzdem interessant. Mit zunehmender Seitenzahl wird die Geschichte immer fesselnder. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive Noas geschrieben. Sie ist ein einfaches Mädchen und doch etwas Besonderes. Ihr Humor trifft genau den meinen und ihr Hobby ist sehr außergewöhnlich. Obwohl ihr Leben nach dem Vorfall in der U-Bahn völlig aus den Fugen gerät bleibt sie sich treu. In 18 Lektionen reift sie zu einer jungen Frau heran. Jennifer Benkau hat einen einzigartigen Schreibstil. Sie kann durch ihre Worte Gefühle transportieren und erschafft damit wunderbare Bilder im Kopf, die mich als Leser unglaublich bewegen und mitreißen. Die Autorin schafft es allein durch Stimmungen ihren Roman zu etwas Besonderem zu machen. Das Ende ist mal wieder völlig in Benkau-Manir. Ich würde der Autorin am Liebsten das Buch um die Ohren hauen und fragen, wie sie mir so etwas antun kann, aber gleichzeitig ist es so perfekt, dass es gar nicht anders sein könnte.  So schließt man das Buch und die Geschichte klingt noch lange nach. Fazit Manch einem fällt vielleicht auf, dass ich das Wort „besonders“ häufig verwendet habe, denn das sind Jennifer Benkaus Bücher – etwas Besonderes. Man darf keinen actionreichen Roman erwarten. Die Geschichte überzeugt durch seine melancholische Atmosphäre, authentische Charaktere und eine berührende Liebesgeschichte mit unvorhersehbarem Ende. Einzig die Tatsache, dass man so lange völlig im Dunkeln tappt und gar nichts weiß, hat es mir zeitweise etwas schwer gemacht.

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  • Ein spannendes Thema, doch zu viele Längen

    Himmelsfern

    ColourfulMind

    16. February 2015 um 14:36

    „Krieg verläuft selten wie geplant und manchmal steht man plötzlich mittendrin, obwohl man nie willens oder auch nur bereit war zu kämpfen. Du findest dich einfach auf dem Schlachtfeld wieder. Wenn du überleben willst, dann kämpfst du,ohne zu fragen. Und wir hätten wirklich gerne überlebt.“ - S.424 Wenn man sich das schöne Cover von Jennifer Benkaus neuestem Roman „Himmelsfern“ einmal ansieht, ist eigentlich ziemlich klar, um welches mystische Wesen es sich hier handelt. Mit genau diesen Erwartungen bin ich auch an den Roman heran gegangen. Doch im zweiten Drittel der Geschichte wurde ich dann wirklich überrascht. Denn es geht hier gar nicht um Engel. Diese Überraschungen innerhalb der Geschichte haben mich wirklich am Ball bleiben lassen, denn leider weist die Geschichte einige Längen auf und hätte,meiner Meinung nach, kürzer besser funktioniert. Aber fangen wir einmal mit unserer Protagonistin Noa an: Noa ist sympathisch und kein 0815-Charakter. Sie ist kein typisches Mädchen in Nöten, nimmt die Dinge gerne selbst in die Hand und wirkte für mich erst einmal sehr interessant. Jedoch ist sie oftmals auch sehr kindisch, und ich konnte ihr Handeln nicht immer komplett nachvollziehen. Schon früh wird klar, dass dieses junge Mädchen aber viel Ballast mit sich herumzutragen hat. Ihre Familie, ihre Vergangenheit, ihr soziales Umfeld. Das hat dazu geführt, dass ich mit ihr mitgefühlt habe, ohne dass jemals zu dick aufgetragen, oder das ganze überdramatisiert wurde. Das ganze bleibt immer authentisch und subtil. Nun zum fantastischen Teil der Geschichte, inklusive großer Lovestory: Auch hier gibt es einige Überraschungen, schon zu Beginn. Das vermeintliche Love-Interest wird schnell ein ganz anderes und um sein großes Geheimnis wird sowieso ein riesengroßes Rätsel herum gebaut. Genau hier traten für mich auch die großen Längen auf. Es wird unheimlich lange gebraucht, bis die Autorin endlich mal mit der Sprache raus rückt, was Marlon eigentlich genau ist. Was am Anfang so noch eine recht solide Spannung aufbaut, sorgt nach den nächsten 200 Seiten leider irgendwann für Ungeduld und auch Langeweile. Seine ewigen Ausflüchte gingen mir ganz schön auf den Senkel. Als dann endlich die große Auflösung kam, hat das für mich auch nicht so ganz funktioniert. Denn die Art, wie Noa das große Rätsel selbst löst ist für mich nicht nachvollziehbar. Wie kommt sie darauf? Wie kann sie das einfach so schlussfolgern? Ich glaube an dieser Stelle wollte die Autorin das ganze einfach nur auflösen, ohne den Leser leider mit einzubeziehen. An dieser Stelle werde ich nicht verraten, um welches fantastische Wesen es sich hier genau handelt. Lasst euch selbst überraschen. Die Grundidee fand ich wirklich spannend, weil das Thema auf dem Fantasymarkt noch nicht so ausgelutscht ist. Trotzdem hat es mir an Hintergrund gefehlt. Den Ursprung ihrer Legende hat die Autorin nur sehr schwammig angeschnitten, was ich schade fand. Da hätte sie lieber an einigen anderen Stellen Seiten einsparen sollen um hier ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen. Mit Marlon selbst brauche ich einige Zeit um wirklich warm zu werden. Nach einiger Zeit wird er jedoch dann sympathisch und die Szenen zwischen ihm und Noa ließen sich wirklich schön lesen. Nur gegen Ende trägt die Autorin leider einiges an Kitsch auf und das war mir ein wenig zu viel. Alles in Allem ist „Himmelsfern“ ein recht solider Roman in der Sparte Jugend-Romantasy. Leider waren meine Erwartungen an die Autorin aufgrund ihrer vorherigen Werke wohl etwas zu hoch und die vielen Längen haben mich oft gelangweilt. Trotzdem gute 3.5 Sterne.

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  • Elsternherz und Rabenseele

    Himmelsfern

    progue

    15. February 2015 um 20:57

    Magpie nennt sie Marlon, Magpie, die Elster. Denn Noa hat ihm was gestohlen, ihm, dem seltsamen Jungen, der alles Mögliche ist. Ausgerechnet sein Herz verliert er an sie. Und Noa wird aus ihm nicht schlau: Wer ist er? Entführer, Terrorist, ein Wichtigtuer? Auf jeden Fall mysteriös und wie es scheint, kann sie sich genauso wenig von ihm fernhalten wie er sich von ihr. Was erst einmal wie der unheimlich kitschige Klappentext eines unheimlich kitschigen Liebesromans klingt, entpuppt sich in Wahrheit als viel, viel komplexer. (Und unter uns: als bedeutend besser als der Blödsinn, den der Verlag als Klappentext herausgibt, denn damit wird man extrem gespoilert. Ich fordere eine fürchterliche Strafe für den Verfasser desselben, die nicht unter ununterbrochenen DSDS-Gucken von zwei Jahren besteht. Mindestens!) Doch zurück zur Geschichte. Da geht es rasant zur Sache. Noa, eine Siebzehnjährige aus einer nicht näher benannten, grauen Stadt, hat es echt nicht einfach. Zuerst gerät sie in eine U-Bahnentgleisung, und als wäre das nicht genug, hat sie kurz vorher eine Stimme in ihrem Kopf gehört. Sie überlebt nur, weil ein junger Mann sich auf sie geworfen und sie vor scharfkantigen Splittern bewahrt hat. Eben dieser junge Mann verschwindet wenig später aus dem Krankenhaus und auf der Suche nach ihm gerät Noa in eine undurchsichtige Geschichte aus unglaublichen Begebenheiten, in deren Verlauf sie nicht nur entführt wird, sich öfter auf der Flucht vor sogenannten Huntsmen, sondern auch in Beschuss und Lebensgefahr gerät. Sie erfährt von Dingen jenseits ihrer Vorstellungskraft und muss doch daran glauben, denn die Beweise liegen klar vor ihr. Im Endeffekt muss sie sich entscheiden - für eine Liebe ohne Chance auf Happy End oder Ignoranz. Doch Noa ist kein Opfer und das Spiel mit dem Feuer beherrscht sie, auch wenn die Angst davor ihr wohlvertraut ist. Ein weiterer typischer Teenieroman, dachte ich, als mir dieses Buch in die Hände fiel. Bisschen aufgesetzte Rahmenhandlung, um irgendeine an den Haaren herbeigezogene Liebesstory zu rechtfertigen, samt ein bisschen Fantasy und Magie. Ach, wie schön, dass ich mich auch mal irren durfte! Welch eine willkommene Abwechslung im ewiglichen Einheitsbrei der Vampire, Werwölfe und millionenfach gelesenen Plots mit eben diesen erwähnten Voraussetzungen. Denn die Autorin (möge sie bitte weiterhin dieser Linie treu bleiben!) entwickelt einen selbst für mich neuartigen Plot mit einer gewissermaßen alt-neuen Spezies und dabei lässt sie kein Klischee aus, ABER (und möge man ihr doch bitte dafür den roten Teppich ausrollen) weist sie selbst darauf hin, dass es Klischee ist und verkehrt es ins genaue Gegenteil. Der Beginn der Lovestory zwischen Marlon und Noa war mir persönlich ein bisschen zu abstrakt - aber ich spiele auch nie mit dem Feuer, ganz im Gegenteil zur Hauptprotagonistin. Aber der Verlauf ebenjener, die Mischung aus realem Leben und dezent eingesetzter Fantasy, das Vorhandensein von Schwächen bei sowohl dem tollen Jungen als auch des Mädchens, all das hebt dieses Buch wohltuend von anderen Jugendbüchern ab. Dazu kommt, dass man sich einer gewissen Sympathie für die (den) Antagonisten und der Gegenseite nicht erwehren konnte, denn tatsächlich gab es vor langer Zeit mal einen Grund für all die Feindschaft und den Hass zwischen den befeindeten Parteien. Die Autorin verfügt über einen Schreibstil, der es leicht macht, in das Buch einzutauchen, denn auch Nebenfiguren sind durchaus glaubwürdig und aus Antipathie konnte so im Laufe der Geschichte so viel Zuneigung entstehen, dass man auch mit ihnen mitleiden konnte. (Stichwort Corbin: Hab lange nicht mehr so geschluckt wie bei ihm.) Was mir am besten gefallen hat, war, dass bei allen phantastischen Anteilen, die dieser Roman innehielt, immer realistische Varianten des Verlaufs gewählt wurden. Gerade in ausweglosen Situationen wurde keine Deus ex machina eingeführt, sondern nur eine von zwei realen Möglichkeiten gewählt: Entweder es funktioniert oder eben nicht, wie halt im wahren Leben. Im Endeffekt ist natürlich klar, dass es eine Möglichkeit war, die das Buch voranbrachte. Fazit: Also, falls es irgendwer noch nicht bemerkt haben sollte - ich fand das Buch im wahrsten Sinne des Wortes phantastisch und ich schätze, sollte die Autorin vorhaben, aus dem Telefonbuch einen Fließtext zu machen, werde ich das wohl auch noch lesen müssen.

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  • Hat mich nicht vom Boden gelöst und in den Himmel befördert

    Himmelsfern

    Lola1008

    11. December 2014 um 13:26

    Hat mich nicht vom Boden gelöst und in den Himmel befördert Noa ist 17 und lebt mit ihrem Vater zusammen in einer kleinen Wohnung inmitten einer sehr grauen Stadt. Eigentlich führt sie ein ganz normales Leben - bis sie durch ein U-Bahnunglück schwer verletzt und nur durch jemanden, der auf sie fällt vor dem Tod bewahrt wird. Neugierig wie Noa ist möchte sie herausfinden, wer derjenige war, dem sie ihr Leben verdankt. Nach einigem Hin und Her kommt sie tatsächlich auf die Spur ihres Retters, doch die Ereignisse überschlagen sich und sie lernt Marlon kennen, mit dem etwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint. Noa möchte ihm helfen, doch ob dies gelingen wird, steht in den Sternen. Kann ihre Liebe diese schwere Prüfung überdauern? Meine Meinung: Da ich schon die beiden Bücher der Dilogie "Dark Canopy" und "Dark Destiny" regelrecht verschlungen habe, habe ich mit Freude Jennifer Benkaus neuen Roman "Himmelsfern" erwartet. Allerdings taten Schul- und Abistress ihr übriges, so dass ich nicht dazu kam, ihr neuestes Werk sofort zu lesen. Erst jetzt habe ich es geschafft, "Himmelsfern" zu lesen - und meine hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt. Und das war unglaublich enttäuschend. Das lag allerdings nicht an der Sprache, die die Autorin verwendet. Diese hat mich genauso gepackt wie damals "Dark Canopy", weil Frau Benkau auch sehr schöne Umschreibungen oder philosophische Gedanken zu bestimmten Situationen findet. Auch durch die Ich-Perspektive, die sie während des fast 500 Seiten langen Romans verwendet, kann man sich gut in die Protagonistin hineinversetzen und die Geschichte durchleben. Doch der Zauber, der "Dark Canopy" ausmachte, fehlte irgendwie. Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, dachte ich noch, dass sich dieses Gefühl legen würde, doch dem war nicht so. Und so fiel es mir auch unglaublich schwer in die Geschichte hineinzukommen und das Buch wirklich zu beenden. Meiner Meinung nach zog sich die Geschichte unheimlich. Ich musste immer wieder auf die Seitenzahl schauen nur um festzustellen, dass ich gerade mal 2 oder 3 Seiten weitergelesen hatte. Das war wirklich frustrierend und hat mir auch wirklich den Spaß genommen. Zu lesen, dass Noa dies oder das tut, und das über 10 Seiten hinweg war wirklich langweilig und immens störend. Deswegen haben auch die Spannungsmomente, die zwischenzeitlich eingebaut waren, kaum eine Wirkung auf mich gehabt und gingen daher ein wenig unter. Sie wurden einfach zu wenig ausgeschöpft und mündeten nach 3 oder 4 Seiten wieder in die zähe Handlung. Hier hätte man definitiv mehr draus machen können, nicht nur von der Länge sondern auch von der Gestaltung her. Ich muss auch dazu sagen, dass man nicht nur deswegen ein wenig Zeit mitbringen sollte, wenn man "Himmelsfern" liest, sondern auch, weil die Kapitel unglaublich lang sind und sich zwischenzeitlich über 40 Seiten erstrecken. Daher ist es auch unglaublich schwierig, mitten im Kapitel wieder einzustiegen; durch die dahinplätschernde Handlung bleibt dem Leser fast nichts im Gedächtnis, so dass er vielleicht ein paar Seiten zurückblättern und noch mal das Gelesene rekapitulieren muss, was sehr kontraproduktiv war. Schließlich möchte man als Leser quer ins Buch einsteigen können, wenn man einen Kapitelteil schon gelesen hat. Auch während ich weitergelesen habe, habe ich einfach gemerkt, dass die Geschichte eigentlich überhaupt nicht mein Fall war und viele Momente einfach zu verrückt gestaltet worden waren. Dass es sich hierbei um ein Fantasy-Buch handelt, ist mir schon klar, aber die Ausgestaltung einiger Szenen war mir dann doch ein wenig zu viel und zu abgedreht. Auch die Charaktere haben mir nicht wirklich gefallen. Sie schienen so blaß und durchsichtig, dass man sie nicht mal richtig als Personen wahrnehmen konnte. Sie blieben einfach auf dem Papier und der Leser konnte sie sich nicht als echte Personen vorstellen. Dies machte es auch schwer sich in den Großteil der Charaktere hineinzufühlen und ein weiterer Punkt der das Folgen der Geschichte erschwerte. Auch entwickelten sich die Charaktere nicht wirklich weiter, sondern blieben in immergleichen Mustern hängen, die den Leser nach etwa der Hälfte des Buches sehr langweilen könnte. Noa wirkt zwar auf den Leser total sympathisch, aber leider steckt sie in genau der Rolle drin, in der sie nicht stecken möchte: In der graue-Maus/Opfer-Rolle. Durch ihre Naivität wirkt sie wie Bella in "Twilight" und nicht wie eine starke unabhängige junge Frau. Das kann den Leser nach einer Zeit genauso nerven, auch wenn sie die Hauptperson und Erzählerin der Geschichte ist. Auch Marlon kann ich nicht wirklich etwas abgewinnen. Zu Anfang wirkt er wie ein Möchtegern-Bad-Boy, zeigt aber nach kurzer Zeit seine weiche Seite und wird genauso langweilig wie Noa, weil er sich danach auch nicht mehr weiterentwickelt. Das Ende war sehr vorhersehbar, war aber im Gegensatz zum Rest der Geschichte ein wenig gefühlvoller geschrieben und konnte den Leser zumindest ein wenig bewegen, bevor er das Buch zuklappt. Fazit: Ich kann gar nicht sagen, wie enttäuscht ich von dem Roman bin. Ich hatte so hohe Erwartungen, aber die wurden nicht erfüllt. Die Geschichte hat mich nicht angesprochen und zog sich richtig. Die Spannungsmomente waren nicht richtig spannend und weckten den Leser nur kurzzeitig aus der Monotonie. Auch die Charaktere haben mir nicht gefallen, weil sie so fad und langweilig waren und über die schon 1000 Mal geschrieben wurde. Einzig und allein die Sprache hat mir wirklich gut an "Himmelsfern" gefallen - was schade ist, denn eigentlich hätte das Buch durchaus Potenzial gehabt. Daher gibt es leider nur 2 Sterne für "Himmelsfern".

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  • Ein spannendes und liebevolles Jugendbuch

    Himmelsfern

    Cuchilla_Pitimini

    09. October 2014 um 20:38

    Nach einem U-Bahn-Unglück schlittert Noa in eine merkwürdige Situation nach der anderen. Ist sie zunächst auf der Suche nach ihrem Schutzengel, wird sie schon bald auf einen anderen mysteriösen jungen Mann treffen. Und dann verliebt sie sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. Was folgt ist eine spannende Zeit voll von Liebe, Angst, Verzweiflung und Hoffnung... kann Noa um ihre Liebe kämpfen? Und wenn ja: Was wird es ihr nützen? Meine Meinung Es ist schon ziemlich lange her, dass ein Buch mich die ganze Nacht gefesselt hat. Wahrscheinlich ist es sogar noch nie vorgekommen, dass ich so lange gelesen habe, dass ich danach mit meinen Eltern frühstücken konnte. Doch "Himmelsfern" hat es geschafft. Ein spannendes und liebevolles Jugendbuch. Ich möchte ganz ehrlich sein: Wenn mir vorher jemand die genaue Geschichte dieses Buches erzählt hätte, dann hätte ich es nicht gelesen. Ein Jugendbuch, das sich sowohl aus Liebesszenen, als auch aus Fantasy-Elementen zusammen setzt. Und ich bin nun mal kein großer Fantasy-Fan. Aber "Himmelsfern" ist so spannend und unterhaltsam geschrieben, dass ich einfach dranbleiben musste. Zunächst mal ist das Noa, die eine wirklich sympathische Hauptperson abgibt. Ich bin vermutlich mit 24 Jahren schon etwas zu alt für Jugendbücher und daher fand ich Noas Verhalten ab und an schon etwas albern oder naiv, aber das hat sich einfach so schnell wieder ausgeglichen durch ihren Witz und ihren Charme. Und dann ist da Marlon, der zwar irgendwo klischeehaft beschrieben ist, aber auf eine ebenso sympathische Art und Weise. Wie er mit sich selbst und seinen Gefühlen und seiner Situation hadert macht ihn sehr menschlich und hat mich stellenweise wirklich berührt. Auch die Nebenfiguren, wie Noas Freunde und Familie und Marlons Verbündete, sind gekonnt in Szene gesetzt. Die Geschichte selbst ist flott erzählt. Es passiert eigentlich ständig irgendetwas Neues, es gibt unvorhergesehene Wendungen und Überraschungen. Leise, gefühlvolle Momente wechseln sich ab mit spannenden Actionszenen. Beide Seiten bringt Autorin Jennifer Benkau sehr gut zum Ausdruck. Manchmal grenzen die Ereignisse schon an Zufälle, die etwas weit her geholt scheinen oder leider doch recht konstruiert wirken. Aber was soll ich sagen? "Himmelsfern" hat es einfach geschafft, mich an die Seiten zu fesseln und das ist doch die Hauptsache beim Lesen, oder? "Himmelsfern" ist ein wundervolles Jugendbuch mit interessanten und sympathischen Charakteren. Die Handlung ist spannend erzählt und das Gleichgewicht zwischen berührender Liebesgeschichte und actiongeladener Fantasystory stimmt. In der Handlung gibt es ein paar Stolpersteine, doch insgesamt ist dieses Buch so gut und spannend geschrieben, dass ich die volle Punktzahl von 5 Sternen vergebe, weil es mir so viel Spaß gemacht hat.

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  • Ein Leckerbissen für zwischendurch

    Himmelsfern

    Schicksalstraeumerin

    08. August 2014 um 12:55

    Ich kann nicht sagen, dass meine Erwartungen riesig waren, besonders da ich noch kein Buch der Autorin gelesen habe. Aber hoch waren sie schon, angesichts der vielen guten Rezensionen im Internet. Ich bin normalerweise kein Fan von Büchern, die überall besprochen oder gar gehyped werden. Viele davon haben mich schon sehr enttäuscht, doch bei Himmelsfern musste ich zuschlagen. Der Titel und das Cover treffen genau meinen Geschmack und sind einfach wunderbar. Beides verrät so gut wie nichts über das Buch (jedenfalls meiner Meinung nach), passen aber wie die Faust aufs Auge zum Inhalt. Ich wurde sofort ins Geschehen gezogen und klebte schon nach wenigen Seiten an Jennifer Benkaus Worten. Gott, kann die Frau schön schreiben! Die Protagonistin Noa gefällt mir sehr gut und ich fand sie auf Anhieb sympathisch, auch wenn mir manche Handlungen ihrerseits nicht immer ganz schlüssig erscheinen. Aber da jeder Mensch anders denkt und handelt, sehe ich das nicht als sehr negativ oder störend. Marlon dagegen war und blieb mir ein Rätsel, das sich einfach nicht lösen will. Versteht mich nicht falsch, er ist kein Arschloch und in irgendeiner Weise unfreundlich, aber auf unschöne Weise unantastbar. Man kommt einfach nicht an ihn ran. Meine Hoffnung, dass er sich zum Ende ein wenig mehr offenbaren würde, blieben unerfüllt. Mir fehlt einfach die Tiefe und das Verständnis bei vielen Dingen. Genau dasselbe Gefühl habe ich auch bei Emma und Marlons Bruder Corbin. Es kommt mir so vor, als hätte die Autorin zwanghaft versucht, ihnen eine logische Vergangenheit zu geben, um ihr Handeln verständlicher zu machen. Das Buch hat aber auch viele tolle Aspekte. Noas Vater hat mich mit seiner Art sehr oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und auch die Dialoge zwischen Dominik und Noa sind sehr witzig. Wer mich aber von Anfang an, abgesehen von Noa, sehr in den Bann gezogen hat, ist ihr mysteriöser Schutzengel Stephan Oliver. Er hat eine Art an sich, die mir sehr gefiel und nach meiner Ansicht, ist er der einzige, der auch die vermisste Tiefe besitzt. Auch wenn er nur eine Nebenfigur spielt, was mich sehr verwundert hat. Anfangs wird alles noch in einem anderen Licht dargestellt und man denkt wirklich, dass es sich ganz anders entwickelt. Fazit.   Ein spannendes Buch, mit einer Idee, die nicht sehr häufig ist, aber auch nicht einmalig. Die Tatsache, dass man bis zur Mitte nicht genau weiß, worum es sich jetzt handelt, hat mich wahnsinnig gemacht- im positiven. Nach einem Tag war dann die letzte Seite auch schon gelesen und ich würde Lügen, wenn ich behaupte, dass meine Augen trocken geblieben sind. Das Ende hatte für mich sogar noch etwas überraschendes, kein riesen Knall, aber ich habe wirklich nicht damit gerechnet. Ich kann nur sagen, kauft es euch, es ist das Geld wert!

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  • Jäger und Gejagte

    Himmelsfern

    MelE

    "Himmelsfern" war ein Buch, welches ich unbedingt lesen wollte, da mich der Klappentext und auch das Cover sehr angesprochen hat. Nun nach dem Lesen muss ich gestehen, das ich eher enttäuscht bin, denn das was ich mir versprochen habe hat sich in Luft aufgelöst, da mich die Story nicht einen Moment lang faszinieren konnte wie erhofft. Ich fand die Protagonisten blass, die Story nett, aber eher lahm und auch sonst kann ich leider nicht wirklich etwas finden, was mich hätte begeistert zurück gelassen hätte. Natürlich ist es schwer in dem Bereich Fantasy zu glänzen, zumal gerade dort Bücher wie Sand am Meer erscheinen und sie sich alle doch irgendwie ähneln. Wirklich interessant ist, das sich die weiblichen Protagonistinnen immer wieder in Typen verlieben, die irgendwie unheimlich erscheinen im ersten Moment und letztendlich die Frauen / Mädchen es sind, die gestärkt aus der Geschichte herausgehen. So ist es auch mit Noa, die sich in Marlon verliebt und sehr schnell herausfindet, das ihr nicht viel Zeit bleibt, um Marlon so für sich einzunehmen, das er sich letztendlich an Noa erinnert. Eine gewisse Spannung kann ich dem Buch nicht absprechen und es war auch nicht alles blass und fad. Es gab Szenen, die mich schon sehr berührten, aber es gab auch Szenen die fand ich wirklich lächerlich. Ehrlich gesagt bin ich schon sehr enttäuscht, das sich ein absolutes Wunschbuch von mir als seicht und oberflächlich in der Story entpuppt hat. Normalerweise finde ich immer irgendetwas, was mich doch noch überzeugen konnte, aber bei "Himmelsfern" fehlte mir der Kick und ich bin froh, das ich es nun beendet habe um festzustellen, das es wahrscheinlich auch an mir liegen könnte, da sich die Genre Fantasy für mich einfach als unpassend herausstellt. Es tut mir sehr leid, das ich wenig positive Worte finde um das Buch zu präsentieren, aber ich kann mir leider nichts aus den Rippen leiern, was das Buch in meinen Augen besser dastehen lässt. Auch das Happy End konnte mich letztendlich nicht überzeugen, denn letztendlich war dies genauso zu erwarten. Alles andere hätte das Buch noch schlechter dastehen lassen. Eingeschränkte Leseempfehlung von mir!

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    • 2
  • Ungewöhnliche Lovestory

    Himmelsfern

    Legeia

    20. July 2014 um 09:04

    Klappentext: Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Die Autorin: Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und zwei Hunden inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. Meine Meinung: Noa, ein 17-jähriges Mädchen, lebt mit ihrem Vater ein unspektakuläres Leben, bis sich eines Tages alles ändert. Die U-Bahn, in die sie steigt, entgleist und ihr wird das Leben gerettet. Der mysteriöse Marlon hat es von nun an Noa angetan. Was verbirgt er vor ihr? Haben sie eine Zukunft? Wieder einmal nahm mich der schöne Schreibstil vollkommen gefangen. Jennifer Benkau findet Worte, die sie so gekonnt verschachtelt und ineinander fließen lässt, dass man jede Seite geniesst. Man fühlt selbst als Leser alles mit, ist mitten im Geschehen und spürt die Spannung, die sich immer mehr ausbreitet. Anfangs ist alles noch ein wenig verworren, aber im Laufe der Geschichte lösen sich die Fragen auf und die Stränge der Handlung laufen zusammen. Ohne zuviel verraten zu wollen, geht es hier um sehr interessante Wesen, eine emotionale Liebesgeschichte und der Selbstfindung eines Mädchens. Wer große Gefühle mag und eine etwas andere Lovestory, liegt hier genau richtig.

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  • Toller Schreibstil, interssante Idee, aber in der Umsetzung nur bedingt überzeugend

    Himmelsfern

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    19. July 2014 um 08:57

    Kurzbeschreibung: Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Meinung: Lange Zeit wusste ich nicht so wirklich, was mich im Roman „Himmelsfern“ erwartet. Eine Liebesgeschichte mit einem fantastischen Wesen, soviel habe ich vermutet, aber um was für Wesen es sich genau handelt, war bis zur Hälfe der Geschichte nicht klar, auch wenn man aufgrund eingestreuter Hinweise schon Vermutungen anstellen konnte. Das Gute daran ist, dass es sich wirklich um ungewöhnlich mystische Wesen handelt. Jedoch haben mir etwas die Hintergründe dazu gefehlt. Man erfährt kaum, was es mit den Wesen und ihren Todesfeinden, den Huntsman, auf sich hat. Das was mich am Roman restlos überzeugen und beeindrucken konnte, war der Schreibstil von Frau Benkau. Die Geschichte lebt von ihren vielen, extrem passenden und witzigen Dialogen und Noas unverblümter und lockerer Art. Ich musste so oft grinsen und lachen, und das obwohl die Atmosphäre im Buch selbst eher bedrückend ist. Auch die Handlung ist leider nicht von durchgängiger Spannung durchzogen. Selbst wenn man zu Beginn noch mitten in der Geschichte ist, ist der Mittelteil schon etwas sehr langatmig. Der geheimnisvolle Marlon braucht einfach viel zu lange, bis er Noa sein Geheimnis anvertraut und Noa wartet auch immer brav und geduldig auf die paar Hinweise, die er ihr nach und nach gibt. Und als er dann endlich damit raus rückt, versteht Noa faszinierenderweise Zusammenhänge, auf die ich mit diesen Hinweisen wohl eher schwerlich gekommen wäre. Es gibt zum Glück ein paar actionreiche Szenen, die zumeist mit einer Jagd durch die Huntsmen zu tun haben und die die Geschichte immer mal wieder ein bisschen spannender machen. Das Ende ist dann auch ziemlich nervenaufreibend gestaltet und kann den Leser gut ans Buch fesseln. Es gibt in „Himmelsfern“ wirklich viele interessente Figuren, die leider fast alle etwas zu kurz kommen. Eine Ausnahme davon ist Protagonistin Noa. Sie ist eigentlich ein normales Mädchen, das in ihrem Leben schon viel mitmachen musste, aber ihren Humor und ihre eigene Stärke nie verloren hat. Auch wenn sie etwas sehr geduldig ist und die Sache mit der Entführung usw. ein bisschen schnell wegsteckt, fand ich sie doch immer sympathisch und habe gern mehr von ihr erfahren. Das hervorstechendste an Marlon ist, dass er mal kein perfekter männlicher Protagonist ist. Er hat z. B. große Füße und ist nicht der allseits beliebte Frauentyp. Zusätzlich ist er sehr geheimnisvoll, und das ist auch ein bisschen das Problem, dass ich mit ihm hatte. Er ist zu geheimnisvoll, zu verschlossen und auch ein bisschen verstört, obwohl ich das bei seiner Situation doch zumindest nachvollziehen kann. Zusätzlich gibt es noch viele Nebencharaktere, von denen einige wirklich das Potential zu überragenden Figuren gehabt hätten. Allen voran natürlich der geheimnisvolle Huntsman Stephan Oliver. Aus ihm hätte die Autorin noch so viel raus holen können, dass man da schon wirklich etwas hinterhertrauert. Eine weitere interessante Figur ist Noas Vater, der einfach ein super cooler Dad ist und auch mit humorvollen Sprüchen nur so um sich wirft. Zum Schluss noch ein paar Worte zur Liebesgeschichte, da sie ja schon einen großen Teil des Romans einnimmt. Ich fand es gut, dass die Autorin, trotz mehrerer Möglichkeiten, keine Dreiecksbeziehung integriert hat. Sonst war die Liebesgeschichte jetzt zwar nicht hervorstechend gut und teilweise etwas sehr schnell, nüchtern und sachlich, aber das hat auch irgendwie zu den speziellen Charakteren gepasst, so dass man damit schon leben kann. Fazit: „Himmelsfern“ ist ein Roman, den man ganz gut lesen kann, der aber bei weitem mehr Potential gehabt hätte. Die Handlung ist vor allem im Mittelteil etwas sehr langatmig, teilweise bleiben Zusammenhänge und Hintergründe einfach zu undurchsichtig. Das große Plus ist der humorvolle und lockere Schreibstil, der trotz der melancholischen Stimmung oft für Lacher und Auflockerung sorgt. Von mir gibt’s gute 3 Sterne, aber nur eine bedingte Leseempfehlung.

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