Jennifer Benkau Phoenixfluch

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Inhaltsangabe zu „Phoenixfluch“ von Jennifer Benkau

Ein Fluch, eine grenzenlose Liebe und Magie Seit Jahrzehnten erträgt Samuel seine verfluchte Existenz. Einst hatte er in seiner Verzweiflung dem Werben des Teufels nachgegeben, der ihn in den Selbstmord lockte. Doch der Schicksalsgöttin Moira, die andere Pläne mit Samuel hatte, gelang ein Handel mit Satan und sie schickte Samuel zurück ins Leben. Aber alles hat seinen Preis – einen Preis, den Samuel jeden Tag bezahlen muss. Helena ahnt nicht, wie sehr das zufällige Zusammentreffen mit Samuel ihr Leben verändern wird. Als Nachfahrin einer alten Hexenzunft spürt sie, dass Samuel ihr etwas verheimlicht. Doch so sehr er sich auch sträubt, Helena gibt so schnell nicht auf. Für ihre Liebe zu Samuel ist sie bereit zu kämpfen, auch wenn der Gegner eine unbekannte Größe darstellt.

Sehr interessante Idee und schöner Schreibstil, aber teilweise etwas unlogisch. Zusätzlich wurde ich einfach nicht mit den Charakteren warm.

— HappyBooks
HappyBooks

Phoenixfluch glänzt mit sarkastischem Humor und einem tiefgründigen Schreibstil. Die düster spannende Story hat mich sofort überzeugt!

— Tini_S
Tini_S

Ich lese jetzt schon eine Woche an dem Buch. Der Inhalt gefällt mir, aber das TB ist so furchtbar störrisch, dass ich es kaum noch in die Hände (man braucht wirklich beide) nehmen will. Lässt sich, will man ihm nicht den Rücken brechen, echt mühsam lesen. Ging mir mit "Engelsbrut" auch schon so. Ich habe es von einer Freundin geliehen. Wäre es meins, hätte ich es schon mit dem Vorschlaghammer bearbeitet und mit mindestens 5 fetten Knicken in eine lesefreundliche Fassung gebracht. Nie wieder ein TB von diesem Verlag - mag es auch noch so gut geschrieben sein!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und ich muss es unbedingt haben. Also: heut bestellt und hoffentlich morgen da -freu, freu-

— sugarschneggchen
sugarschneggchen

Hallo ihr Leseratten! Auch der Phoenixfluch ist ab sofort geld-, platz- und ressourcensparend als eBook und Kindle für 8,99€ erhältlich. Liebe Grüße, Jenny

— jenny_benkau
jenny_benkau

Zuerst dachte ich "Verdammt, 14,90 EUR für 214 Seiten. Wie unverschämt!" Aber in diesen 214 Seiten steckt mehr, als in manch dickem Wälzer. Daumen hoch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

sehr schöner Schreibstil und fesselnd. Die Autorin ist eine tolle Neuentdeckung.

— Elwe
Elwe

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  • Rezensionen
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  • Phoenixfluch

    Phoenixfluch
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 16:55

    "Phoenixfluch" hat mich mit einer tollen Mischung aus realistischer Geschichte und geschickt darin verwobenen phantastischen Anteilen fasziniert. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und eine Zeitlang hat mir meine lebhafte, von der Geschichte gesteigerte Fantasie beim Spaziergehen im Wald den ein oder anderen ordentlichen Schrecken eingejagt. Hut ab, Frau Benkau und ich hoffe auf weiteres spannendes Lesefutter =)

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  • Wann immer du auf die Uhr schaust, es wird genau deine Zeit sein.

    Phoenixfluch
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    21. December 2013 um 11:45

    "Das Schicksal darf man nicht brüskieren, indem man seine Pläne infrage stellt." Samuel trifft aus dem Schmerz heraus eine Entscheidung, mit der ihr die Pläne des Schicksals nicht nur infrage stellt, sondern sie komplett versaut. Geradebiegen lässt sich das nichts mehr, die Geschichte nimmt ihren Verlauf. Doch das Schicksal gibt Samuel nicht auf, auch wenn der Fluch, der auf ihm lastet, eine große Bürde ist. Erst die Begegnung mit Helena, die aus einer Hexenlinie entstammt, bringt Leben in sein Dasein, ein Leben, für das es sich zu kämpfen lohnt. ***** Noch vor der Danksagung beschreibt sich Jennifer Benkau für den Leser, sodass man ein Bild von der Autorin erhält. Ein Schmunzeln haben mir diese Zeilen auf die Lippen gezaubert, da man sie so sehr in dem Buch wiederfindet. "Gradlinig verschnörkelt, große Klappe mit Sarkasmus versehen, eigensinnige Finger, die sowohl Engel als auch Dämonen sind, begeisterungsfähig, ungeduldig, Schreiben mit ganzem Körpereinsatz." Und so ist der Phoenixfluch...ohne viel Schnickschnack, dennoch ausreichend beschrieben, sodass man nicht nur liest, sondern auch ein Bild entsteht. Eine Protagonistin, die ihre Zeit nicht mit Belanglosem verschwendet und sagt, was sie denkt und fühlt. Romantik, die mit viel Leidenschaft und ohne große Spielerei daherkommt. Engel, Dämonen, der Teufel, Hexen und ein Schicksal auf eine ganz andere Art und Weise dargestellt...interessant, alles andere als schnulzig. "Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem, was er nicht offenbaren kann. Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er sagt, sondern viel mehr auf das, was er verschweigt." Khalil Gibran

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  • Einfach nur richtig gut!

    Phoenixfluch
    RuthAdelmann

    RuthAdelmann

    08. July 2013 um 12:02

    Wundervoll geschrieben. Packende Story mit einer neuen Romantasy-Idee, dem Phoenix als Fluch. Benkau kann scheinbar bekannte Plots anders umsetzten, sie neu und frisch erscheinen lassen, scheinbar mühelos. Die Erotik ist dezent und doch vorhanden. Die Liebesgeschichte interessant und nachvollziehbar. Besonders die beiden Hauptcharaktere ziehen den Leser in den Bann. Hier gibt es so viel zu lieben und zu entdecken. Ein besonderes Buch, das Freude macht!

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  • Phönixfluch

    Phoenixfluch
    herminefan

    herminefan

    28. March 2013 um 20:57

    Inhaltsangabe: Ein Fluch, eine grenzenlose Liebe und Magie. Seit Jahrzehnten erträgt Samuel seine verfluchte Existenz. Einst hatte er in seiner Verzweiflung dem Werben des Teufels nachgegeben, der ihn in den Selbstmord lockte. Doch der Schicksalsgöttin Moira, die andere Pläne mit Samuel hatte, gelang ein Handel mit Satan und sie schickte Samuel zurück ins Leben. Aber alles hat seinen Preis einen Preis, den Samuel jeden Tag bezahlen muss. Helena ahnt nicht, wie sehr das zufällige Zusammentreffen mit Samuel ihr Leben verändern wird. Als Nachfahrin einer alten Hexenzunft spürt sie, dass Samuel ihr etwas verheimlicht. Doch so sehr er sich auch sträubt, Helena gibt so schnell nicht auf. Für ihre Liebe zu Samuel ist sie bereit zu kämpfen, auch wenn der Gegner eine unbekannte Größe darstellt. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt super zu dem Inhalt des Buches. Die Farben, organe, rot, gelb, und der Phönix selbst, der vor der Brust des Mannes zu sehen ist, harmonieren schön und die verschnörkelte, rote Schrift, die von Feuerzungen umschlängelt wird, ist ebenfalls toll.   Idee: Die Idee des Buch gefällt mir wirklich sehr gut, es etwas neues und wirklich interessant. Der Teufel hat einen neuen Widersacher und zwar Moira, das Schicksal, und sie feilschen um Samuel, der für beide interessant ist. Seitdem ist Samuel mit einem Fluch behangen und er versucht ihn zu brechen. Auch die Verbindung zu dem Phönix fand ich sehr interessant und die ganzen Zusammenhänge wurden gut erklärt. Auf jeden Fall eine außergewöhnliche Idee.   Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sehr schöne Beschreibungen, z.B. von dem Phönix, aber nicht zu viel davon. Man konnte die Handlung gut verfolgen und die Gefühle der Charaktere nachvollziehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, genau richtig. Charaktere: Die Charaktere haben mir alle gut gefallen, denn sie waren alle vielseitig. Helena ist eine starke Protagonistin, auch wenn sie auch vor manchem davon läuft. Sie ist relativ selbstbewusst, auch wenn sie bei Samuel anfangs unsicher ist, da er so abweisend ist. Außerdem ist sie tolerant und sehr sozial. Sie versucht den Leuten so gut sie kann zu helfen und auch vor Samuel schreckt sie nicht zurück. Mir war sie sympathisch, denn sie hat für ihre Liebe zu Samuel gekämpft und hat nicht aufgegeben. Auch als er ihr sein Geheimnis offenbart hat, ist sie nicht zurückgeschreckt, was aber auch daran gelegen hat, dass sie selber eine Hexe ist. Außerdem ist sie sehr offen und lieb. Samuel ist ebenfalls sehr interessant, er gibt sich für alles die Schuld.  Wegen dem Fluch kann er aber keine Wut oder Hass empfinden und ich finde die Autorin hat das außerordentlich gut umgesetzt. Er zeigt wirklich kein einziges Mal dieses Gefühl, weil er es einfach nicht kann, auch wenn es manchmal etwas befremdlich war, weil man das Gefühl hatte, bei ihm fehlt etwas. Es war eine interessante Erfahrung, denn es war ja so beabsichtigt, weil ihm wirklich etwas fehlte. Georg war am Ende des Buches meine heimliche Lieblingsperson. Anfangs wirkte er sehr charmant, doch dann immer grausamer, da man ihn nur durch Helenas Sicht sah. Er war auf jeden Fall sehr mysteriös und spannend. Die anderen Charaktere sind allerdings nicht ganz so toll ausgearbeitet. Sie waren mir teilweise zu einseitig. Toni, der Chef von Helena, ist ein typischer, freundlicher Italiener, doch dann tut er etwas Verbotenes, was irgendwie einfach nicht so passte. Und Steffi, eine gute Freundin und Arbeitskollegin, war sehr neugierig und klatschbegierig, aber auch loyal. Sie war sehr sympathisch, aber sie war ziemlich einseitig. Trotzdem fand ich die meisten Charakter sehr gut ausgearbeitet. Moira zum Beispiel, das Schicksal, war sehr interessant und vielfältig.   Meinung: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die Handlung, die Idee und der Schreibstil waren auf jeden Fall sehr interessant und auch die Charaktere haben mir soweit gefallen. An manchen Stellen fehlte mir einfach das gewisse Etwas. Man konnte nicht immer so ganz mit den Charakteren mitfiebern und in der Mitte des Buches fand ich es etwas langweilig. Aber der Anfang und vor allem das Ende haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte von Samuel wurde sehr detailliert und interessant geschildert, weswegen ich es umso schader fand, dass die andere Seite, also Helena als Hexe, nicht sonderlich beachtet wurde. Man wusste zwar ungefähr von den Fähigkeiten von Hexen und auch das Helenas Familie auch aus Hexen bestand, aber man erfuhr nicht, wie sie entstanden sind und ob es viele gibt. Ich hätte mir vielleicht noch ein paar Details darüber gewünscht, vor allem da Samuels Geschichte so genau war und man das auch bei der Geschichte der Hexen erwartet hätte. Aber die Charaktere waren sehr interessant und man merkte auch deutlich, dass die Geschichte gut durchdacht war. Immer wieder wurden Hinweise eingestreut, die man erst am Schluss verstehen konnte und man wurde auf falsche Fährten gelockt, sodass man immer wieder überrascht wurde. Die Rückblicke aus Samuels Leben waren ebenfalls sehr interessant, vor allem da sie gut eingeleitet wurden. Generell fand ich es gut, dass sowohl aus Helenas Sicht als auch aus Samuels Sicht geschrieben wurden. Insgesamt kann ich das Buch empfehlen, es hat mir gut gefallen und es war ein schöner Lesegenuss, auch wenn ich zwischendurch leichte Schwierigkeiten hatte.

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    KleineLeseecke

    KleineLeseecke

    30. December 2012 um 16:59

    Die 24-jährige Helena wohnt mit ihrer Hündin Cat in einem Haus am Waldrand und arbeitet in einem Musikgeschäft, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Eines Abends wird sie Zeugin eines Suizids und als sie den verstorbenen jungen Mann einige Zeit später quicklebendig im Laden auftauchen sieht, traut sie ihrem eigenen Verstand nicht mehr. Doch was sie nicht ahnt: Samuel ist verflucht, da er vor vielen Jahren kläglich versagt und seine Seele dem Teufel verkauft hat. Seitdem ist es sein Schicksal täglich zu sterben und kurze Zeit später wie ein Phönix aus der Asche wieder auf zu erstehen. Doch Helena und Samuel verbindet mehr als nur Liebe, denn ihre Schicksäle sind miteinander verwoben. Und sie ahnen lange nicht wie sehr... . Ich habe schon Jennifer Benkaus Dystopie „Dark Canopy“ verschlungen und fand den Roman sehr gelungen. „Phoenixfluch“ ist ihr Debüt und dabei nicht weniger gut, ganz im Gegenteil. Ich bin total überrascht worden, denn eine Geschichte wie in diesem Roman hatte ich bis dato noch nie gelesen. Die Romanidee ist wirklich innovativ und selbst für erfahrende Romantasy- und Fantasyleserinnen wie mich noch komplett neu. Außerdem ist sie sehr spannend geschrieben und lässt sich nicht vorhersehen. Ich bin im letzten Drittel des Buches wirklich überrascht worden und konnte es dann plötzlich nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Romantik und Liebe kommt nicht zu kurz und hier sei anzumerken, dass in „Phoenixfluch“ auch die Liebe praktiziert wird. Zwar beschreibt die Autorin die Szenen nie vulgär oder anstößig, sondern romantisch und zärtlich. Dennoch würde ich den Roman erst Leserinnen ab ca. 16 Jahren empfehlen, da es wie gesagt doch recht eindeutig zur Sache geht. Die Geschichte an sich ist innovativ, spannend und romantisch und verdient volle 5 Punkte. Aber einen großen Minuspunkt gibt es leider trotzdem wegen der Buchgestaltung. Normalerweise lasse ich Aspekte der Gestaltung nie in meine Rezension oder Buchbewertung mit einfließen, da sie recht wenig über die Qualität einer Geschichte aussagen. Aber dieses Taschenbuch ist leider so eng gebunden, dass man den Leserücken entweder stark knicken oder die Seiten ständig auseinander ziehen muss. Nach dem Lesen wellen sich leider sowohl die Vorder- als auch Rückseite sowie alle Papierseiten und das Buch ist nicht mehr wirklich ansehnlich. Zudem ist die Schriftgröße sehr klein gewählt. Diese sorgt zwar dafür, dass auf den knapp 220 Seiten viel Handlung untergebracht werden kann, aber ich persönlich fand das Lesen manchmal ermüdend. Deshalb mein Tipp: kauft euch das Buch als e-book, wenn ihr einen entsprechenden Reader besitzt, dann habt ihr das Problem mit der engen Buchbindung nicht und könnt die Schriftgröße selbst einstellen. Alles in allem bin ich von der Gestaltung des Taschenbuches schwer enttäuscht und hätte mir für 14,90 Euro mehr erwartet. Fazit: „Phoenixfluch“ von Jennifer Benkau erzählt eine neuartige, spannende und romantische Geschichte, die ich ohne Vorbehalte weiterempfehlen kann. Aufgrund der schlechten Taschenbuchqualität empfehle ich aber den Kauf des e-books. Ich vergebe trotzdem 5 Sterne, weil die Geschichte an sich super ist!

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    Rineth

    Rineth

    27. July 2012 um 18:39

    Inhaltsangabe lasse ich aus Das Buch war wirklich ein Überraschungserfolg für mich- durch Zufall entdeckt war ich von der Story direkt fasziniert. In nur 215 Seiten schafft es die Autorin mehr Inhalt, Tiefe und Spannung ein zu bauen wie viele anderen auf doppelt so vielen Seiten. Helen war mir sofort im ersten Satz sympathisch, eine Art Hippie mit Hexenblut und einem Hund Namens Cat. Es hagelt nur so von Überraschungen, Wendungen und wunderbaren Charakteren. Jeder einzelne hat einen dicken Schwung Tiefe und Faszination abbekommen- ein dickes Lob an die Autorin! Die Liebe zwischen Helen und Samuel erschien mir von Anfang an vorherbestimmt, Samuel selbst wünscht man als Leser nämlich nichts mehr als endlich einen Funken Glück. Das Ende war wunderbar, prächtig und bildhaft- auch wenn mir Georgs Schicksal recht nahe ging und ich furchtbar gern mehr von ihm und Helens Vergangenheit erfahren hätte- das juckt mich quasi im Kopf;-) Da ich ihn am Ende auch ins Herz geschlossen habe (und das nur durch ein paar Sätze und Regungen von ihm), hoffe ich einfach für mein "Happy End für alle"- Bedürfniss, auf Helens nächstes Leben;-). Also liebe Frau Benkau, wenn sie irgendwann das Bedürfnis haben die tollen Darsteller nochmal wieder zu erwecken, hätte ich nichts dagegen;-) Tolle Idee, Super Umsetzung, durch und durch ein Geheimtipp, 5++++ Sterne!

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    Melanie_J

    Melanie_J

    05. July 2012 um 01:28

    Als Helena Sanders einem jungen Mann abends auf der Brücke begegnet, während er sich das Leben nehmen will, beginnt sich ihr Leben gehörig auf den Kopf zu stellen. Trotz ihrer Versuche, ihn vom Leben zu überzeugen, springt er in die Tiefe. Helena ist bestürzt über den Anblick und geht sofort zur Polizei, doch diese hält sie für verrückt, weil kein männlicher Leichnam gefunden wurde. Helena ist jedoch überzeugt davon, ihn gesehen zu haben und vergisst diese Bilder nicht. Nach einigen Tagen auf ihrer neuen Arbeit in einem Musikgeschäft kann sie ihren Augen kaum trauen, als der Mann von der Brücke vor ihr steht. Unversehrt und quicklebendig. Helena will ihn zur Rede stellen, doch er blockt sie ab und verschwindet wieder. Denn Samuel Malheimer ist kein gewöhnlicher Mann. Vor über hundert Jahren begann er einen Fehler, der ihm teuer zu stehen kam. Denn das Schicksal und der Teufel bandelten um seine Seele. Der Teufel nahm Samuel seinen Zorn und seine Wut, während das Schicksal den Rest von ihm einem Fluch aufbändigte. Er soll während den Nächten, wenn der Phoenix lebt, zu Asche vergehen und zum ersten Sonnenstrahl, wenn der Phoenix verbrennt, wieder auferstehen. Jeden Tag, bis er den Fluch brechen kann. Während all dieser Jahrzehnte wollte er sich immer wieder öffnen, doch die Menschen in seiner Umgebung starben durch seinen Fluch. Seitdem lädt er die Schuld auf seine Schultern und sucht nach der Möglichkeit den Fluch zu beenden. Bis er Helena begegnet, die in ihm einen Wunsch weckt, der für seine Verhältnisse einfach nur absurd ist. Sie strahlt einen Hoffnungsschimmer für ihn aus und lässt ihn sich danach sehnen, zu leben. Auch Helena kann sich der Anziehungskraft, die zwischen ihr und Samuel ist, nicht verwehren. Wäre da nicht gleichzeitig dieser mysteriöse Fremde vom Mittelalterfest, der sie ebenso bannt. Kann Samuel seinen Gefühlen freien Lauf lassen oder wird er dadurch Helena in den Tod stürzen und wieder Schuld an einem Ableben tragen? Und was verbirgt sich hinter den dunklen Gestalten, die Helena während der Nächte um ihr Haus schleichen spürt? Wie wird das Schicksal entscheiden? Nachdem ich die Schattendämonen-Trilogie von Jennifer Benkau las, musste ich mir einfach auch PHOENIXFLUCH holen. Ihr Schreibstil und die Art ihren Charakteren Leben einzuhauchen, hat mich mitgerissen und total überzeugt. Im Gegensatz zum Nybbas ist Samuel ein Mann, der seine Angst offen zeigt und sich sprichwörtlich jeden Tag in einer leeren Badewanne die Kugel gibt. Sein Leben, wenn man es denn so nennen will, ist nicht gerade leicht und wie es zu seinem Fluch gekommen ist, macht es ihm doppelt so schwer. Denn die Schuld, die er auf seinen Schultern trägt, ist immens und droht ihm, unter sich zu begraben. Da kommt es vielleicht gerade richtig, dass er Helena begegnet, die ähnlich wie auch schon Joana in Jennifer Benkaus Trilogie eine taffe Frau und zu stur ist, um schnell aufzugeben. Sie rennt Samuel quasi hinterher, um endlich herauszufinden, was hinter ihm steckt. Genau diese Hartnäckigkeit zeigt über das ganze Buch Helenas Stärke. Sie will nicht aufgeben und steckt Samuel damit an. Dass die Situation aussichtslos scheint, lässt die Spannung hochkochen bis zum Showdown. Mit einigen Hochs und Tiefs und einer bewegenden Vergangenheit Samuels lässt das Buch einen mitfiebern und mitzittern. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man wünscht sich ein gutes Ende für die Beiden. Aber ob sie es bekommen, bleibt bis zum Ende ungewiss. Liebe, Spannung und eine interessante, vor allem neue Geschichte ist Jennifer Benkau mit PHOENIXFLUCH mehr als gelungen. Bis zum Schluss fiebert man mit und die Art, wie sie ihre Charaktere sprechen lässt, ist ein Genuss. Für jeden, der die Schattendämonen-Trilogie gelesen hat, ist es ein Muss und für jeden anderen zu empfehlen, der etwas wirklich Neues im Bereich Fantasy lesen will. Welches andere Buch kann schon von einem Mann handeln, der mit dem Phoenix verbunden ist und jede Nacht in Flammen aufgeht? Herzen: 4,5 von 5 (von Mel's Bücherblog)

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    19. December 2011 um 13:48

    Inhalt Bei einem Spaziergang mit ihrem Hund passiert Helena das Unfassbare. Sie wird Zeugin eines Selbstmordes. Zwar redet sie auf den Mann ein, versucht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, doch ihr beherztes Eingreifen ändert nichts an seiner Entscheidung. Er springt. Helena wendet sich an die Polizei, die sofort mit der Suche nach dem Mann beginnt, jedoch keine Leiche findet. Hatte Helena sich den nächtlichen Zwischenfall nur eingebildet? Nach dem Gespräch mit der Polizei ist sie sich dessen nicht mehr so sicher. Wenige Tage später trifft sie erneut auf den Mann, der von der Brücke sprang. Samuel ist nicht tot, sondern dazu verdammt, jede Nacht erneut zu sterben, um am nächsten Tag wiederaufzuerstehen. War es Schicksal, dass Helena und Samuel sich in jener Nacht auf der Brücke begegneten? Kann Samuel von seinem Fluch befreit werden? Und welches Spiel spielt der attraktive und geheimnisvolle George? Einschätzung Romantisch, spannend, überraschend! Mit „Phoenixfluch“ ist Jennifer Benkau ein wunderbar stimmiger und mehr als spannender Roman gelungen, der so einige überraschende Wendungen, eine zärtliche Liebesgeschichte und ein fulminantes Finale parat hält. Schon das erste Kapitel ist derart fesselnd, dass man unweigerlich in die Geschichte gezogen und nicht mehr losgelassen wird! Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt angenehm flüssig, und sie weiß beim Leser Bilder und Gefühle zu erzeugen, die ein „hautnah“ miterleben, mitfühlen und mitfiebern garantieren. Auch die Figuren wurden sehr liebevoll gezeichnet und wirken nicht nur sympathisch, sondern stets authentisch. Samuel, der seit hundert Jahren mit dem Phoenixfluch leben muss und mit einigen Ängsten, Zweifel und Schuldgefühlen zu kämpfen hat, hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Aber auch Helena und die Nebenfiguren hatten allesamt Ecken und Kanten und wirkten keineswegs blass oder Stereotyp, sondern durch und durch lebendig und glaubwürdig. Fazit Action, Spannung, Magie, Liebe und Romantik. All dies vereint „Phoenixfluch“ und zieht den Leser in eine fesselnde, düstere und teilweise nachdenklich machende Geschichte, die von Liebe, Schicksal und Hoffnung erzählt. Von mir erhält dieses beeindruckende und mitreißende Werk 5 von 5 Punkten und ein Amazing! (P.H.)

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    Asaviel

    Asaviel

    12. November 2011 um 20:04

    Meine Meinung: Diese Fantasygeschichte hat wirklich etwas zu bieten, was ich so noch nicht kannte. Das ist außergewöhnlich, denn vieles hat man in der einen oder anderen Version immer schon vorher an anderer Stelle gelesen. Hier wird nun aber die Phoenixthematik aufgegriffen und auf einen Menschen angewandt. Ja genau: Ein Mensch, der regelmäßig wie ein Phoenix verbrennt und aus der eigenen Asche wieder ersteht. Aus dem Titel können wir schließen, dass das Ganze auch noch ein Fluch ist. Wir verfolgen diese Geschichte aus dem Blickwinkel zweier Protagonisten, die im Großen und Ganzen die aktuellen Geschehnisse schildern. Es gibt aber auch kurze Rückblicke in die Vergangenheit des männlichen Hauptcharakters. Die Schicksale von Helena und Samuel sind dabei so miteinander verstrickt, dass der Leser nicht im Voraus absehen kann, was passiert. Dass sich eine Liebesgeschichte entwickelt, ist der einzige Punkt, den man von Beginn an voraussagen kann. Vieles andere kam für mich überraschend, was natürlich ein Pluspunkt ist, denn damit wird die Spannung dauernd aufrecht erhalten. Etwas irritiert hat mich Helenas Hund. Ich finde das ja prinzipiell gut, wenn die Charaktere noch ein Leben neben dem Hauptstrang der Geschichte haben. Aber dieser Hund ist dauernd penetrant im Vordergrund, seine Anwesenheit wird immer wieder betont, dabei spielt er aber keine große Rolle. Er stört die Geschichte nicht und lockert sie an manchen Stellen etwas auf, aber dieser große Aufwand, der um das Tier gemacht wird, wirkte auf mich etwas fehl am Platz. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und in den meisten Fällen leicht zu verfolgen, aber dabei nicht zu seicht. Sehr schön finde ich, dass beide Protagonisten kein Blatt vor den Mund nehmen und so entwickeln sich humorvolle Dialoge, die auch mit einem Augenzwinkern gelesen werden können. Der Sarkasmus und die Ironie sind sehr Fazit: In dieser Geschichte, die nicht sehr viele Seiten umfasst, werden einige Handlungsstränge eröffnet und trotzdem gelingt es der Autorin sie am Ende zu einer schlüssigen Geschichte zu verweben, die gerade durch einige neuartige Aspekte überzeugt. So habe ich das Buch mit Freude gelesen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    DarkReader

    DarkReader

    16. September 2011 um 14:02

    Zum Inhalt muss ich nichts mehr schreiben, umso mehr aber zu meiner Meinung. Ich muss sagen, ich war von diesem Buch ein wenig enttäuscht, denn irgendwie fehlte mir der letzte Kick, den ich brauche, um in Begeisterungsstürme auszubrechen bei einem Buch. Die Schriftsprache der Autorin ist sehr schön, klar und liebevoll, doch bin ich mit ihren Protagonisten während der ganzen Geschichte nicht recht warm geworden. Ich behielt immer eine gewisse Distanz zu ihnen - oder sie zu mir. Vielleicht lag das an den vielen verschiedenen Schauplätzen der Geschichte, dass sich Ruhe und Genuss bei mir nicht einstellen wollten. Daher von mir 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    30. August 2011 um 12:23

    Ein wundervolles Buch, voller Zauber und Geheimnisse. Die Zutaten zu diesem Buch sind denkbar einfach, eine wunderschöne Protagonistin, Nachfahrin einer alten Hexenzunft, mit einer erschreckenden Vergangenheit und ein geheimnisvoller Mann, der unter einem Fluch steht, von dem er zu hoffen aufgehört hat, ihn jemals brechen zu können. Doch so schlicht sich die Grundlage des Romans auch anhört, durch den zauberhaften Schreibstil der Autorin und durch die vielen Details ist dieses Buch zu einem kleinen Meisterwerk geworden. Der Schauplatz des Romans ist im Großen und Ganzen eigentlich nebensächlich, aber die Autorin schafft es der wunderschönen Stadt Freiburg ein eigenes Leben zu geben. Aber auch Helenas Heim und auch ihr Arbeitsplatz haben ihren ganz eigenen Zauber. Durch Farben, durch Musik und durch Helenas Gedankengänge werden all die kleinen Orte, die sie besucht, zu einem Abenteuer. Durch Samuels Gedanken reist der Leser aber auch an weiter entfernte Orte. Sein langes Leben bedingt, dass er schon viel gesehen und viel erlebt hat. So begleitet der Leser ihn nach Hamburg, nach München, nach Wales und an viele Orte mehr. Und nach und nach wird ein Teil seines Geheimnisses an diesen Orten gelüftet. Durch diese Rückblicke lernt man Samuel auch immer besser kennen – und ihn, wie Helena, auch lieben. Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet. Helena ist zwar typischerweise wunderschön, aber ansonsten erinnert nicht viel an das Klischee der weiblichen Hauptfigur aus einem fantastischen Liebesroman. Sie ist eigentlich eine Hexe und sie leidet an ihrer Vergangenheit, aber sie steht auch auf eigenen Beinen. Und ihre Hündin Cat ist noch ein mal etwas ganz Besonderes. Hier ist es bemerkenswert, wie es die Autorin schafft beiden genug Platz einzuräumen, ohne den einen oder den anderen zu kurz kommen zu lassen, auch wenn Cat im Allgemeinen nur ein nettes Detail darstellt Dennoch: Beide zusammen genommen sind einfach unschlagbar. Aber auch Samuel ist einfach faszinierend und in seinen Schuldgefühlen, seinen Ängsten und Zweifeln sympathisch und glaubwürdig. Doch nicht nur die Protagonisten sind angenehm fein gezeichnet. Auch die Nebenfiguren bekommen ihr eigenes Gesicht und besitzen ihren eigenen Scharm. Sei es Helenas Chef Toni, der liebenswerte, lachende, kleine Italiener oder auch Lady Claire, die vor allem durch ihre Sprache hervor gehoben und durch ihr Wesen gekennzeichnet wird. Ein ganz besonderer Pluspunkt geht auch an George. Eine weitere männliche Figur, die zunächst nur eine nebensächliche Rolle einnimmt und erst nach und nach ihre Wichtigkeit offenbart. Dieser Charakter ist schwer zu durchschauen und macht einen Großteil der Spannung aus. Der romantische Aspekt des Buches wird durch ihn ebenfalls fort geführt und interessanter. Auch die Entschlüsselung, was es mit George im Endeffekt auf sich hat, war für mich sehr überraschend. Ich muss auch noch die romantischen Szenen und auch die Beschreibung des Liebesaktes loben. Statt ins Pornografische abzuschweifen, schafft es die Autorin sowohl den körperlichen Akt, als auch die emotionalen Aspekte wunderbar miteinander zu verknüpfen und so zu einer gefühlvollen Einheit zu verweben. Auch die Musik spielt in diesem Buch immer wieder eine Rolle. Zunächst scheint sie dem Hauptgeschehen untergeordnet zu sein, doch nach und nach entfaltet sich ihre wirkliche Bedeutung für die Protagonisten, aber auch für die Handlung. Auch dieser Punkt macht die Geschichte noch mal eine Winzigkeit lesenswerter. Gerade das Ende ist einfach wunderschön zu lesen. Hier kommen alle Emotionen noch mal in geballter Form zusammen. Wir haben Trauer, Schuld, Zweifel, Angst, aber auch die große Liebe, das große Drama und den bitter-süßen Schmerz, der zu so einem Roman einfach dazu gehört. An manchen Stellen wird der Roman sogar recht rasant und vielleicht auch etwas blutig. Aber auch diese actiongeladeneren Szenen tragen durchgehend zur Spannung bei. Ob es ein Happy End für Samuel und Helena gibt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel, es bleibt mystisch und geheimnisvoll bis zum Ende, teilweise sogar etwas verworren und auch die „religiösen“ Aspekte kommen nicht zu kurz und nehmen einen Großteil des Buches ein. Alles in Allem ist Phoenixfluch, trotz seiner Kürze, wirklich ein zauberhaftes und magisches Buch. All die vielen Details zusammen genommen machen den Roman wirklich zu etwas Besonderem. Vor allem für die Leser geeignet, die gerne träumen, die sich gerne in andere Mythologien entführen lassen wollen und die Romantik und Liebe in einem Buch zu schätzen wissen.

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    sugarschneggchen

    sugarschneggchen

    29. July 2011 um 09:52

    Unglaublich! Mein erster Gedanke, als ich die letzte Seite dieses Buches aufschlug. Wie kann man auf knapp über 200 Seiten eine solche Geschichte erzählen? Aber J. Benkau hat es geschafft mich mit diesen 200 Seiten vollkommen zu begeistern. Die Geschichte über Helena und Samuel ist nervenaufreibend und ich musste mich zwingen zu unterbrechen. Immer wenn ich dachte ich hätte die Story durchschaut, wurde ich von neuem überrascht und tappte wieder im dunkeln. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich bereue keinen Cent. Helena ist eine beeindruckende Frau, stark, dickköpfig, liebevoll, besorgt und auch ein wenig gradlinig. Samuel dagegen gibt zu schnell auf und nimmt die Dinge eben so wie sie kommen. Beide Charaktere sind miteinander gewachsen und haben mich sehr berührt. Ich freue mich auf mehr Bücher dieser Art und kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Toll war auch die Autorenbeschreibung, so ehrlich zu sich selbst zu sein ist bemerkenswert, und die Beschreibung erinnert mich ein wenig an mich selbst ;)

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    17. June 2011 um 18:52

    "Verflucht gut!" Inhalt: Es geht um die junge Frau Helena die Zeugin wird, wie ein Mann eines abends den Freitod wählt und von einer Brücke springt. Helena ist darauf von Verwirrung erfüllt, da die Polizei keine Leiche finden kann. Doch sie bleibt dabei, dass sie den Mann hat springen sehen. Als dieser Fremde ihr wenig später per Zufall erscheint, ist sie wie vom Blitz getroffen und glaubt ihren Augen kaum. Sie lässt nicht locker, bis es zu spät ist und Helena und Samuel sich zueinander hingezogen fühlen. Allerdings birgt Samuel ein Geheimnis, denn er verschwindet jeden Abend um sich seinem Schicksal hinzugeben. Meinung: Wie der Nybbas zuvor, bin ich auf von dem zweiten Werk von Jennifer Benkau hellauf begeistert. Die Charakter erhalten Tiefe und erscheinen so lebendig, als wenn man sie beinahe selbst kennen würde. Dazu kommt, dass die Idee der Autorin eine frische Brise in dem sonstigen Urban-Fantsiebereich weht. Für mich ist die Idee von dem Kampf zwischen Teufel vs. Schicksal einfach nur genial und ich ziehe den Hut vor der Autorin, da man sich meiner Meinung nach in diesem Themenbereich auch schnell auf die Nase legen kann — was hier absolut nicht der Fall ist! Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen, detailliert, aber auch nicht zu genau im Detail, als das Langeweile entstehen könnte. Der rote Faden zieht sich durch das ganze Buch hinweg und endet in einem klasse Ende, wonach eigentlich keine Frage mehr offen bleibt. Allerdings muss ich hier einmal vermerken, dass der Sieben Verlag wirklich enttäuschend ist. Auch wenn die Geschichte gut ist, liest sie sich dermaßen schlecht, dass ich ab und an das Buch weglegen musste, denn das Buch ist in einer wahnsinnig kleinen Schrift veröffentlich worden. Anfangs hatte ich mich gewundert wieso das Buch so dünn ist, aber nachdem ich die Schriftgröße gesehen habe, hat mich das wirklich nicht mehr gewundert. Für diesen hohen Preis hätte ich mehr erwartet, egal wie hoch oder niedrig die Auflage ist. Der Verlag hätte für fast 15 € dem Leser ruhig ein paar mehr Seiten spendieren können! Fazit: Trotz der Kritik an den Verlag bleibt das Buch natürlich absolut empfehlenswert und vielleicht gibt es Leser, die eine kleine Schriftgröße beispielsweise überhaupt nicht stört. Ich hoffe darauf, dass das Buch sich so gut verkauft, dass der Verlag vielleicht eine bessere Lösung auf den Markt bringt.

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    DieNessi

    DieNessi

    03. April 2011 um 19:00

    Inhalt: Samuel wurde vor gut 120 Jahren an einen Fluch gebunden, jeden Tag wiedergeboren zu werden. Das heißt allerdings auch, dass er jeden Tag sterben muss. Und gerade bei einem solchen Selbstmord, trifft er das erste Mal auf Helena. Helena ist eine Hexe, hat der Hexerei allerdings schon vor Jahren aufgegeben und arbeitet derzeit in einem Laden für Musikinstrument und hier trifft sie auch den wiederauferstandenen Samuel wieder. Die beiden verlieben sich inneinander und Samuel offenbart ihr sein wirkliches ich. Zusammen mit Helena will er aber auch versuchen den Fluch zu brechen, in dem er sich seinem Dämon stellt. Meine Meinung: Ich bin positiv überrascht worden. Normalerweise sind Romance/Erotik Fantasy Romane überhaupt nicht meins, aber Phoenixfluch war ganz anders als erwartet. Die Geschichte ist spannend, man kann richtig mitfiebern und die Charaktere sind gut geschrieben. Helena und Samuel sind zwei sehr starke die sich super ergänzen und sehr gut zueinanderpassen. Die Beziehung der beiden wird im Laufe der Geschichte immer tiefer und erreicht ihren Höhepunkt wohl in der Szene, in der Helena Samuel bei seinem Tod beisteht. Auch gibt es im Laufe der Handlung immer wieder überraschende Wendungen, die mich auch teilweise sehr haben staunen lassen, wie z.B Georgs Haltung im Roman. Schade ist allerdings, dass das Buch sehr kurz gehalten ist und ich mir manchmal gewünscht hätte, dass einige Handlungsstränge näher betrachtet werden. So fand ich z.B das die Schicksalsgöttin Moira im Buch ein wenig zu kurz gekommen ist. Die Covergestaltung finde ich hier sehr gelungen, da sie auch wirklich zum Inhalt des Buches passt und nicht einfach nur hübsch aussieht. Fazit: Ein überraschend gutes Buch, dass mich richtig fesseln konnte, sodass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.

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  • Rezension zu "Phoenixfluch" von Jennifer Benkau

    Phoenixfluch
    Elwe

    Elwe

    20. March 2011 um 12:28

    Phoenixfluch beginnt als stilles, zauberhaftes Buch, nimmt rasant Fahrt auf und erweist sich zum Ende hin als so spannend, dass man es unmöglich aus der Hand legen kann. Helena, eine eigensinnige und willensstarke junge Frau, stammt aus einer Familie von Hexen, unterdrückt ihre Fähigkeit, Geister zu sehen, jedoch seit vielen Jahren. Seit sie den Tod einer Freundin voraussah, der dann auch eintrat, fühlt sie sich schuldig, weil sie ihre Vision nicht ernstnahm und nichts unternahm, um die Freundin zu retten. Bei einem Spaziergang mit ihrer Hündin trifft sie auf einen Selbstmörder, dem sie vergeblich sein Vorhaben auszureden versucht, und der dann doch von der Brücke springt. Doch die Polizei kann seine Leiche nicht finden und zuletzt glaubt sie sogar selbst, sie habe sich das alles eingebildet. Kurz darauf trifft sie den gleichen Mann erneut: Es ist der stille und geheimnisvolle Samuel, den ein Fluch dazu zwingt, seit hundert Jahren jede Nacht zu sterben, zu verbrennen und am nächsten Morgen wiederzuerstehen. Zwischen beiden entsteht bald eine Romanze und Samuel kann sein Geheimnis nicht lange vor Helena geheimhalten. Andererseits ist das, was sie für die Wahrheit halten, längst nicht das, was es scheint. Zeitgleich begegnet sie dem attraktiven und düsteren Georg, der sich nicht damit abfinden kann, dass sie nun Samuel gehört. Ein gefährliches Spiel nimmt seinen Lauf... . Die Handlung ist klug gesponnen und wartet mit ein paar Überraschungen auf, die ich so niemals vorhergesehen hätte. Getragen wird sie von sympatischen Charakteren, mit denen man gern hofft und fiebert und deren Natürlichkeit erfrischend ist. Kein künstlich aufgeblähtes Drama, keine an den Haaren herbeigezogenen Gefühlsumschwänge, keine Zuckerguß-Dekorationen. Jede Szene, jeder Moment in Phoenixfluch fühlt sich echt an, vollkommen authentisch und macht deshalb auch so unglaublich viel Spaß beim Lesen. Das Besondere an diesem Buch aber ist, dass es sich vielschichtig anfühlt, voller kluger Erkenntnisse und Lebensweisheiten, in kleinen wie in großen Dingen. Es scheint viel mehr zu sein als nur eine Story zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Es nähert sich den Vorstellungen von Tod und Anderwelt auf spannende Weise, es bricht Konventionen auf unkomplizierte und zwanglose Art und vermittelt ganz nebenbei eine eigene Sicht auf Ethik und Moral. Mir gefällt auch die Sprache der Autorin sehr gut, eine unprätentiöse und geradlinige Erzählweise, die an genau den richtigen Stellen romantisch, düster oder magisch zu werden versteht. Sie vermittelt Stimmungen ohne Schwülstigkeit, überrascht mit schönen Bildern und hat die ganze Zeit so etwas Schwebendes, das einen in Hochgeschwindigkeit über die Seiten fliegen läßt. . Phoenixfluch ist wie ein verborgenes Kleinod - ein richtig gutes Buch, und obwohl es an Zauber, Romantik und Magie nicht mangelt, viel mehr als nur eine paranormale Romanze. Ich bin froh, dass ich es entdeckt habe und werde in Zukunft wohl mehr von dieser Autorin lesen.

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