Jennifer Bentz Einfach mal klarkommen

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Inhaltsangabe zu „Einfach mal klarkommen“ von Jennifer Bentz

Bei ihrem ersten Praktikum nach dem Uni-Abschluss arbeitet Jennifer bis zur Erschöpfung. In einer Klinik findet sie ihren Weg zurück in ein unbeschwertes Leben. Jennifer wird bald dreißig, hat endlich ihr Studium hinter sich und steigt mit einem Praktikum ins Arbeitsleben ein. Sie ist fest entschlossen, sich zu beweisen und eine Festanstellung zu ergattern. Ehrgeizig arbeitet sie rund um die Uhr – und bricht schließlich zusammen. Mit der Diagnose Burn-out drängt man sie zu einer Therapie auf der psychosomatischen Station einer Klinik. Hier lernt Jennifer, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören und die Muster zu durchbrechen, die sie immer wieder in die Überforderung treiben. Gleichzeitig erlebt sie allerhand skurrile Situationen und findet Freunde fürs Leben. Die heutige Arbeitswelt wartet mit einem enormen Leistungsdruck und immer höheren Anforderungen an die Arbeitnehmer auf. Überforderung und Stress im Berufsalltag sind keine Seltenheit und machen auch vor der jüngeren Generation nicht halt. So gestaltet sich insbesondere für junge Akademiker der Jobeinstieg über zahlreiche Praktikumsstellen und befristete Verträge problematisch. Das Buch erzählt ehrlich von einem der populären Themen unserer Zeit und verleiht der Generation Praktikum eine Stimme. Autobiografischer Bericht über einen schwierigen Jobeinstieg und die Überforderung im Arbeitsleben. Humorvoller Einblick in den Alltag einer psychosomatischen Klinik.

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    Einfach mal klarkommen
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    18. February 2014 um 17:21

    Jennifer fast dreißig, beginnt nach Ausbildung und Studium im Medienwesen bei einer Medienfirma (TV oder Produktionsfirma) ein Praktikum. Nach dem anstrengenden Prüfungsstress geht es weiter mit Druck. Ehrgeizig arbeitet sie rund um die Uhr, um in ein Ausbildungsprogramm zu kommen, nehme an, eine Traineestelle. Privatleben gibt es nicht mehr, sie übernimmt freiwillig mehr Aufgaben, lässt sich andere aufdrücken und scheitert psychisch und physisch an Überforderung und ihrem Perfektionismus. Die wenige Zeit, die ihr zum Schlafen bleibt, liegt sie wach. Sie begibt sich in die offene psychiatrische Klinik, um ihrem eigenen Teufelskreis zu entgehen, den Teufel in sich kennenzulernen. Sie beschreibt sehr genau die Therapie, die Ängste die alle Gruppenmitglieder haben, ihre Probleme, Menschen wie du und ich. Sie beschreibt die Angst in der Öffentlichkeit , als verrückt zu gelten, nur weil man sich in der Psychiatrie befindet. Das Buch ist fast ein Sachbuch, auch wenn es sehr humoristisch geschrieben ist. Lernen Nein zu sagen, sich selbst wichtig zu nehmen und Spaß am Leben zu haben, das ist das Ziel der Therapie für sie. Mir hat das Buch gefallen, da es auf den Punkt beschreibt, wie schnell man sich selbst verliert, krank wird. Es geht nicht nur um Jennifer, auch um den Rest der Gruppe, jeder hat seine eigene Geschichte. Die Skepsis, mit der Jennifer die Therapeuten betrachtet, die Mal-, Musik-, Bewegungstherapie usw. mit Distanz angeht, hat mir besonders gefallen. Lesenswert für alle, die sich schon immer mit dem Thema befassen wollten oder selbst in der Überlegung stehen, sich therapeutisch behandeln zu lassen, einem anderen Menschen das anraten wollen. Das Buch ist sehr fachspezifisch, kein Roman, den man zur Entspannung herunterließt, auch wenn es gut verständlich und humoristisch geschrieben ist. Generation Studium - Praktikum – ausgenutzt sein, auch ein Thema, das mehr am Rande zu Wort kommt. Die Geschichte ist wahr und darum authentisch. 

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