Rezension zu "Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)" von Jennifer Bright
Buecherwuermchen_1990Da mich Band 1 restlos begeistert hat, habe ich mir den 2. Teil auch noch geholt und endlich gelesen. Diese Rezension enthält leichte Spoiler, da ich meine Kritik verständlich formulieren wollte.
Der Schreibstil ist wie beim ersten Band einfach und auch mit etwas Humor versehen. In Geschichte rund um Hazel und Damian geht es vor allem um Vergebung und Geheimnisse.
Die Ausarbeitung dessen lässt mich leider etwas irritiert und genervt zurück.
Nach Hazels Rückkehr hat nicht ein einziger ihrer Freunde gefragt, warum sie damals spurlos verschwunden ist. Alle nehmen sie ohne Nachfrage wieder mit offenen Armen im Freundeskreis auf. Diese Reaktion empfinde ich als unrealistisch. Auch das Hazel weiterhin lügt, stört mich, vor allem aufgrund der bedingungslosen Unterstützung ihrer Freunde.
Was mich auch gestört hat war der Umgang mit Themen wie Drogenkonsum und Entzug, dort wirkte die Erzählung für mich zu knapp und hätte mehr Tiefe verdient. Hier hätte ich mir eine langsamere und andere Aufklärung gewünscht, so habe ich das Gefühl, dass das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wurde.
Der zweite Band konnte mich leider überhaupt nicht abholen.


























