Jennifer Brown Die Hassliste

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Inhaltsangabe zu „Die Hassliste“ von Jennifer Brown

Es war einfach nur eine Liste. Niemand sollte sterben.Valerie ist sechzehn, als ihre Welt zusammenbricht. In der Schul-Cafeteria eröffnet ihr Freund Nick das Feuer auf seine Mitschüler. Er tötet sechs Menschen und verletzt zahllose andere. Valerie selbst wirft sich vor eine Schülerin und wird dabei schwer getroffen. Doch hinterher wird sie keinesfalls als Heldin betrachtet, sondern als Mittäterin. Gemeinsam mit Nick hatte sie die Hassliste geführt, auf der die Namen aller Opfer standen. Für Valerie war es ein Spiel gewesen, ein Ritual, das sie mit Nick verband. Ohne zu merken, dass es für ihn offenbar viel mehr war …

Authentisch und bedrückend - ein Roman, der mich sehr mitgenommen hat und noch lange in meinem Kopf rum spuken wird. 4,5 Sterne!

— Miichele

Authentisch!

— pohaare

Spannendes Tema, aber leier viel zu langathmig

— anlebiko

Authentisch und sehr berührend. Klare Leseempfehlung!

— daydreamin

Nah am Leben

— worttaenzerin

Hätte nicht gedacht, dass das Buch mich so mitnehmen würde. Unglaublich toller Schreibstil, super umgesetzt.

— Frewa

Ein emotionales Buch, das mich sehr aufgewühlt und mitgenommen hat.

— mareike91

Packende Umsetzung eines schwierigen Themas & die Frage nach der Schuld. Hätte allerdings gerne mehr über Nick selbst erfahren. 4,5 Sterne

— darkchylde

Eine tragische Geschichte! Sehr mitreißend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mitreißend durch die ungewohnte Perspektive!

— Grinsekeks97

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  • Wer trägt Schuld an einem Amoklauf?

    Die Hassliste

    Miichele

    02. February 2017 um 22:21

    Inhalt: Valerie war mit Nick zusammen. War, weil Nick ein Amokläufer ist und sich und viele andere umgebracht hat. Die beiden haben zusammen eine Hassliste geführt, auf der über 400 Namen standen. Daher gerät auch Valerie in die Rolle des Täters, doch sie wollte es nie so weit kommen lassen, dass diese Namen, dass diese Personen sterben. Sie wusste nicht, wie ernst Nick das nahm. Es geht also um die Frage der Schuld. Ist sie Schuld, weil sie nichts gemerkt hat? Weil die Liste ihre Idee war? Sind die anderen Schuld, wegen ihres Mobbings? Wer ist überhaupt Opfer, wer Täter? Meinung: Der Roman ist sehr authentisch geschrieben, aus der Ich-Perspektive von Valerie. Man kann aber auch die Lage von den Schülern und der Familie sowie Nick nachfühlen. Es war sehr bedrückend zu lesen, was Valerie durchmachen musste, was sie sich selbst vorwarf, wie die anderen sie wahrnahmen. Auch die Frage, inwiefern Nick (und alle anderen) Täter und Opfer ist, hat Jennifer Brown gut verpackt. Ausserdem beschönigt sie nichts, soziale Hierarchien sind nach einem Amoklauf trotzdem noch da. Es ist wirklich ein Buch, das zum Denken anregt und das mir noch lange im Kopf rum spuken wird! Einziges Manko war das relativ offene Ende, das mag ich nicht so. Es ist hier allerdings nicht so schlimm, weil es ja vielmehr um die moralische Ebene geht, als um die Geschichte selbst (wobei die natürlich dafür super wichtig [und gut] ist), wenn man das so formulieren kann.

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  • Sehr gutes Buch!!!

    Die Hassliste

    consoul

    15. October 2016 um 12:45

    Worum geht es?Valerie geht Arm in Arm mit ihrem Freund Nick in die Cafeteria der Garvin Highschool und im nächsten Moment zieht Nick eine Waffe und erschießt sechs Menschen. Auch Valerie wird dabei angeschossen und als sie im Krankenhaus erwacht, fragen sich alle - auch sie selbst -, ob Valerie Mittäterin war, denn viele der Verletzten und Toten standen auf Valeries und Nicks Hassliste. Wie war es?Ich hatte nach dem seichten Ferienleseeinstieg Lust auf mehr und nach Happy Birthday Leonard Peacock ließen mich die Themen Suizid und Amoklauf in der Schule nicht mehr los und ich stieß auf Die Hassliste von Jennifer Brown. Es ist der Debutroman der Autorin und ich muss sagen, was für ein Debut! Mich hat das buch total gefesselt. Gerade die Perspektive aus der Sicht der Freundin des Täters, die auch irgendwie mit in die Sache verwickelt ist durch diese Liste, war spannend und interessant. Und frau Brown bediente sich nicht irgendwelcher Klischees und Phrasen, nein, da war Herzblut dabei und Tiefgang. Der sprachliche Stil und Ausdruck waren angemessen und haben mich oft, gerade in ihrer Schnörkellosigkeit gefangengenommen. Ja, ein wirklich lesenswertes Buch und eines, das mich so leicht nicht loslassen wird. Von mir gibt es 5 Sterne dafür und einen Eintrag in meine Favoritenliste!

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  • Die Hassliste

    Die Hassliste

    daydreamin

    23. April 2016 um 18:57

    Geschrieben im September 2012:Dies ist schon das zweite Buch, das ich zum Thema Amoklauf lese und das ist wahrlich kein leichtes Thema. Genau deswegen hatte ich Angst enttäuscht zu werden, doch Jennifer Brown hat ein absolut wunderbares Buch geschrieben und genau den Kern der Sache getroffen.Valerie und Nick schienen auf den ersten Blick ganz normale Teenager zu sein, die wütend waren. Wütend auf Mitschüler, Eltern und Lehrer, weil sie gemobbt wurden und ich meine so richtig gemobbt. Die Situationen, die Valerie in Rückblenden erzählt, sind keineswegs nur ein Fall von dämlichen Sprüchen sondern gehen schon weiter. Die beiden beschließen eine Hassliste zu führen, auf der jeder Name notiert wird, der schon mal negativ aufgefallen ist. Es fallen bei den beiden Sprüche wie „Den bring ich um!“, doch als Nick am 2. Mai in der Schule ernst macht, ist Valerie genauso geschockt wie alle anderen.Ich konnte mir die beiden sehr gut vorstellen. Man liest ja sowieso alles aus Valeries Sicht und kann sich daher super mit ihr identifizieren, doch auch über Nick erfährt man noch allerhand und obwohl er am 2. Mai der Täter war, muss man sich eingestehen, dass er die ganze Zeit davor immer nur ein Opfer war. Allgemein sind alle Charakter sehr interessant und gut beschrieben. Valeries Mutter, die selbst nicht so genau weiß, ob ihre Tochter ein Opfer oder ein Täter ist und sie sowohl vor der Welt beschützen muss als auch die Welt vor ihr. Ihr Vater, der ständig nur mit ihrer Mutter streitet, Valerie verantwortlich macht und nicht mehr gerne zuhause ist, war für einen Vater reichlich gemein und unloyal seiner Tochter gegenüber, doch die beiden scheinen sich schon Jahre vor der Tat voneinander entfernt zu haben. Ihr kleiner Bruder probiert tapfer und für Valerie da zu sein, doch letztendlich scheitert er daran und auch aus ihm bricht alles heraus, was ihn belastet. Dann gibt es noch einige für Valerie wichtige Personen wie z.B. Dr. Hieler, der Therapeut, der mir sehr kompetent und sympathisch rüberkam, und Bea, eine Künstlerin, bei der Valerie ab und an Unterschlupf finden und malen kann. Und zu guter Letzt sind da die Leute aus der Schule und wie sie Valerie nach dem Amoklauf wieder aufnehmen (müssen).Man sollte meinen, dass Menschen aus solchen Fehlern lernen und Valerie jetzt anders behandeln. Tatsächlich wissen viele gar nicht, wie sie nach den Sommerferien mit ihr umehen sollen, doch einige scheinen genau da weiterzumachen, wo sie aufgehört haben. Obwohl Valerie von vielen als Mittäter bezeichnet wird, scheint es manchen Jugendlichen egal zu sein, dass sie erneut einen Amoklauf planen könnte. Im Verlaufe des Buchs hat sie mehrmals wieder mit grenzwertigen Sprüchen und meiner Meinung nach wieder mit Mobbing zu kämpfen und das zeigt, dass sich nicht bei allen etwas geändert hat. Leider entspricht das wohl auch der Realität: Schlimme Dinge passieren, bleiben auch für kurze Zeit im Gedächtnis, aber an ihrem Verhalten ändern die wenigsten Leute etwas.Glücklicherweise gibt es noch andere Charakter, die Valerie nach und nach akzeptieren. Nachdem ihre vorherigen Freunde sie abserviert haben, isst sie wochenlang alleine in einem Seitengang der Schule, bis Jessica zu ihr kommt. Jessica ist das Mädchen, welches sie jahrelang gedemütigt hat und von Nick erschossen worden wäre, wenn Valerie sich nicht dazwischen geworfen und damit den Amoklauf beendet hätte. In Jessica scheint wirklich etwas ‚Klick‘ gemacht zu haben, denn sie hat ihre Denkweise vollkommen umgestellt und probiert Valerie von nun an zu integrieren. Dafür hab ich sie wirklich bewundert, denn das tut sie mit einer ungeheuren Ausdauer, schließlich ist Valerie anfangs skeptisch und alles andere als begeistert. Zusammen ziehen die beiden aber ihr Ding durch und das endet mit dem Buch bei ihrer Abschlussfeier knapp ein Jahr nach dem Amoklauf. An dieser Stelle möchte ich noch ein Zitat einfügen, dass den Kern der Geschichte und aller Wut auf der Welt wohl ziemlich gut trifft: „Leute empfinden Hass. Das ist unsere Realität. Leute hassen einander und werden gehasst, sie wünschen einander Schlechtes und wollen sich gegenseitig bestrafen. In der Zeitung lesen wir, dass die Zeiten des Hasses vorbei sind. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, Menschen vom Hass zu befreien.“Zum Abschluss will ich jetzt noch kurz auf den Stil und den Aufbau des Buches eingehen. Der Schreibstil an sich ist absolut flüßig und angenehm, ich hatte keinerlei Schwierigkeiten reinzukommen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert und wenn vom Amoklauf an sich berichtet wird, steht am Anfang der Kapitel immer die Uhrzeit und ein Zitat, welches direkt aus der Situation gegriffen wurde. Außerdem gibt es da noch die Zeitungsartikel einer Angela Dash, welche Valerie im Verlaufe des Buches auch persönlich trifft. Diese Artikel berichten von den Opfern und wie schon im Zitat angedeutet, will sie den Leuten verkaufen, dass die Zeiten des Hasses vorbei sind und an der Highschool wieder alles heil ist. Fazit Insgesamt ist das Buch authentisch geschrieben und dadurch sehr berührend. Auch die Charakter konnte ich mir alle gut vorstellen und ihr Handeln nachvollziehen. Ich sage nicht, dass ich genauso gehandelt hätte, sondern lediglich dass ich es nachvollziehen konnte und das ist etwas, was Autoren nicht oft gelingt: Charakter erschaffen, die einem sofort unsympathisch sind, deren Verhalten aber dennoch verständlich rüberkommt. Absolute Leseempfehlung von mir. Und zum Schluss möchte ich nochmal etwas zitieren, was Valerie im Laufe dieses Jahres sehr gut erkannt hat: „Im Grunde hatte Nick recht gehabt: Jeder von uns konnte manchmal ein Sieger sein. Allerdings hatte er nicht verstanden, dass wir auch alle Verlierer sein mussten. Das eine geht nicht ohne das andere.“

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  • gelungen

    Die Hassliste

    worttaenzerin

    17. March 2016 um 11:26

    Ich muss sagen, das Buch hat mir doch noch etwas besser gefallen als ich dachte. Ich schwanke ein wenig zwischen 3 und 4 Sternen, eigentlich sind es eher 3 1/2. Es war kein Buch was ich sofort auf die Liste meiner Lieblingsbücher setzen würde, aber es gibt eigentlich auch wirklich nichts auszusetzen. Die Zeitsprünge ab und zu haben mir sehr gut gefallen und generell war der Verlauf der Geschichte und die Entwicklung der Charaktere sehr realistisch. Lediglich die schreckliche Rolle des Vaters hätte ich mir gerne weggewünscht. Aber gleichzeitig hat er einfach dazugehört. Vor allem auch das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es hat ein sehr schönes Ende für die Story, die Probleme und die Charaktere gesetzt.

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  • Rezension zu "Die Hassliste" von Jennifer Brown

    Die Hassliste

    bauerhepeter

    1999 Littleton, 2002 Erfurt, 2005 Red Lake, 2006 Emsstetten, 2007 Virgina Tech, 2009 Ansbach und Winnenden,2011 Realengo,2012 ?.Eine Chronologie schrecklicher Schulamokläufe. 1999 Ich knall euch ab, 2002 Amok, 2006 Wir müssen über Kevin reden, 2008 19 Minuten,2009 Ich bin voller Hass und ich liebe dies und Die Stunde,in der ich zu glauben begann 2010 DIE HASSLISTE.Eine Chronologie interessanter Werke über diese Taten. Was veranlasst einen Menschen im besten Gammelfleischalter nach einem Buch über ein solches Thema zu greifen ? Ein Buch, welches hauptsächlich an eine bestimmte Zielgruppe, die der Schulpflichtigen, gerichtet ist.Ein Status, der bei ihm schon recht lange zurückliegt.Die Sensibilisierung durch den persönlichen Kontakt zu einem direkt Betroffenen so wie die ohnmächtige Wut und Enttäuschung darüber, dass letztendlich den Entscheidungsträgern nur Killerspieleverbot, neue intelligentere Türknäufe in den Schulräumen und kompliziertere Schlossvorrichtungen an Schusswaffen als unbefriedigende Antworten einfällt, lautet hier die deutliche Antwort.Es sind leider Taten, die schon lange oft vorhersehbar und daher auch oft vermeidbar sind.Nicht selten senden die zukünftigen Täter verzweifelt viele indirekte Warnleuchtraketen gen Umfeldhimmel ab, bevor sie dann,total frustriert, als letzten Entschluss keinen Ausweg mehr sehen, als sich und viele andere, vermeintliche Schuldige, durch einen grossen medienwirksamen Knall in den Tod zu schicken.Um einen solchen oft logischen Amoklauf an einer amerikanischen Schule geht es in dem Buch von Jennifer Brown DIE HASSLISTE, das ich hiermit rezensieren darf. Ihr Debütroman stellt die siebzehnjährige Valerie vor,dessen Freund Nick eines Tages in der Schulcafeteria mit einer Waffe ein Blutbad anrichtet.Bei dem Versuch, ein weiteres Opfer zu verhindern, wirft sie sich verzweifelt in seine Schussbahn und verhindert so ein weiteres Opfer.Wie konnte sowas kommen und was kommt jetzt danach ? Die Autorin punktet bei mir mit vielen Vorzügen. Mit einem interessant und farblich provozierenden Cover , ohne jedoch damit zu reißerisch zu wirken.Valeries Gesicht, linoleumschnittartig dargestellt, mit einer bedeutungsvollen grossen Träne auf blutroter Farbe weckt unser berechtigtes Interesse. Mit einer relativ zurückhaltenden Rückseite, auf der nicht jeder etablierter Autor aus dem Jugendgenre gegen ordentliche Bezahlung herhalten muss, um in ein paar warmen Worten zu verkünden, daß eine neue Literaturgöttin vor uns stehe.. Mit einem Preis von 14.95 Euro für die gelungene Hardcoverausgabe.Es wird nicht selten schon fast das Doppelte im Buchhandel verlangt. Mit einem flüssigen,gradlinigen,für jeden verständlichen Schreibstil,der dafür sorgt, daß man von der ersten Seite an sofort in das Geschehen hereingezogen und erst wieder auf der letzten Seite daraus entlassen wird. Mit einem geschickt fordernden Wechselspiel von Gegenwart und Vergangenheit, das uns rückblendenartig erreicht ohne uns zu verwirren oder gar zu überfordern. Mit der Tatsache,daß Bewertungen und Verurteilungen jeglicher Art unterlassen werden.Nick ist und bleibt ein Mensch auch wenn er Schreckliches getan hat.Mitschüler sind und bleiben Menschen auch wenn sie jahrelang gemobbt und ausgegrenzt haben. Mit dem Verzicht auf überflüssige Nebenstränge und der Abkehr von jeglicher Flickschusterei, die in vielen Büchern oft nur die fehlende Kreativität, das Entscheidende gehaltsvoll zu vertiefen, überdecken soll und letztendlich mit der Tatsache, daß sich das Werk DIE HASSLISTE auch gut als Schullektüre oder als alternative Buchvorstellung im Schulleben eignet.Warum nicht durch Auseinandersetzungen aller Art dazubeitragen, dass Amokläufer, die in den meisten Fällen keine Geistesgestörte sind, erst gar nicht zu dem werden was keiner letztendlich will.Sie selbst nicht und auch wir nicht.Wir , das sind Lehrer,Eltern,Familienmitglieder und Mitschüler, die jahrelang mit ihnen leben, aber doch nur oberflächlich neben ihnen. Aber warum dann nur 4 Sterne nach all diesen doch sehr positiven Aufzählungen für Frau Brown ? Weil sie leider einmal bereitwillig und überflüssig in eine vorhersehbare Klischeefalle tappt und dadurch leider an Fahrt verliert.Valeries Vater hat natürlich etwas mit seiner jungen und attraktiven Sekretärin und Valeries Mutter landet darufhin auch noch in den Armen des dafür zuständigen Scheidungsanwalt. Der dafür benötigte Platz hätte besser der berechtigten Neugierbefriedigung des Lesers gedient ,mehr über den Täter Nick zu erfahren.Denn schlieslich war sie mit ihm drei Jahre lang liiert.Auch hat Jennifer Brown noch nicht die sprachlich-literarische Tiefe und Reife einer Jodi Picoult oder eines Wally Lamb.Diese kann aber bestimmt noch kommen . Denn es handelt sich schliesslich um ein Debüt.Freuen wir uns gemeinsam auf einen ebenso guten Nachfolger.Übrigens DIE HASSLISTE ist schon weiterversprochen und geht demnächst auf eine lange Reise in eine neue hübsche Biblothek.

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    • 22
  • Machst du mich für alles verantwortlich?

    Die Hassliste

    MiraBerlin

    27. October 2014 um 15:14

    Valerie und Nick sind ein Liebespaar. Bei ihm findet sie alles, was sie braucht. Beide sind Außenseiter und machen ihrer Wut über eine sogesagte Hassliste Luft. Dort kommt alles rauf, was sie nervt - und wenn es noch so bescheuert ist wie z. B. die Kopfbewegung mancher Menschen. Doch irgendwann kippt die Stimmung und Nick startet einen Amoklauf und bringt mehrere Menschen um. Valerie versucht, dem Ganzen ein Ende zu bereiten und stellt sich vor ein Opfer, wobei sie auch sehr verletzt wird. Zum Schluss bringt sich ihr Freund selbst um... In diesem Buch geht es darum, wie Valeries Leben nach dem Amoklauf weitergeht. Dennoch werden immer wieder Flashbacks an den Amoklauf eingefügt. Valerie erwacht im Krankenhaus, eher gesagt in der Psychiatrie. Der Leser wird durch ihr ganzes Leben geleitet, also auch durch die Therapiesitzungen. Dummerweise sieht sie niemand als Heldin, sondern eher als zweite Täterin. Keiner glaubt ihr, dass sie von dem Amoklauf gewusst hätte - auch ihre Eltern scheinen an ihr zu zweifeln. Und so erlebt der Leser hautnah mit, wie es ist, wieder in die Schule zu kommen und ausgegrenzt zu werden. Und zugleich die ganze Zeit der innere Konflikt, mit dem Valerie zu kämpfen hat: ist sie denn nun schuldig? Schließlich hätte sie es doch kommen sehen müssen... Die Gefühle werden von der Autorin treffend wiedergespielt und sorgen dafür, dass man sich selbst intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Leser selbst bekommt einen Einblick in das Leben der Zurückgebliebenen, wodurch auch dieses Buch eine gewisse Moral hat: denn es zeigt, welche kleine Sachen einen Menschen provozieren und reizen können. Man beginnt das Leben der Menschen näher zu hinterfragen und sich mit der Geschichte eines jeden Menschen auseinanderzusetzen. Mich selbst hat dieses Buch zutiefst bewegt. Vor allem die Entwicklung von Valerie war beeindruckend und ihre Art, das Geschehen langsam aber sicher zu verarbeiten. Das Buch ist realistisch geschrieben, weil es in ihrem Leben ständige Auf und Abs gibt. Man beginnt, in Valerie nicht die vermeintliche Täterin zu sehen, sondern das Opfer, das die komplette Kontrolle über die Situation verloren hat. Das Buch richtet sich an jeden Menschen jeder Altersklasse. Es ist ein indirekter Warnschuss, den jeder sich zu Herzen nehmen sollte. Denn jeder Mensch sollte seine Mitmenschen mit Respekt behandeln...

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  • Erschreckend realistisch

    Die Hassliste

    Rockyrockt

    10. October 2014 um 21:55

    In dem Buch "Die Hassliste", geschrieben von Jennifer Brown, geht es um einen Amoklauf an einer Schule, wobei die Hauptperson teilweise mit Schuld hat. Dies ist allerdgins Ansichtssache und eine der Fragen um die sich das Buch dreht. Eine weitere ist die, ob Valerie, die Protagonistin das Attentat hätte voraussehen können, da der Täter ihr bester Freund und auch engster Vertrauter war. Genau diese Situation macht das Buch aus, denn es wird nicht nur die unendliche Trauer um all die Opfer beschrieben, die bei dem Amoklauf umkamen, sondern es wird auch noch ein anderer Aspekt mit eingebracht. Dementsprechend groß sind das Gefühlschaos bzw. die Schuldgefühle Valeries. Ich werde jetzt etwas vorgreifen und verraten, dass Valerie sich dazu entscheidet, nachdem sie das Attentat beendet und sie sich vor eine Mitschülerin geworfen hatte (ihr Freund Nick begann anschließend Selbstmord), wieder zur Schule zu gehen. Diesen Mut, den sie dazu aufbringen muss, bewundere ich an ihr, denn wie bereits erwähnt halten sie nicht alle für eine Heldin, sondern werfen ihr sogar vor, den Amoklauf durch die von Nick und Valerie erstellte Hassliste mit geplant zu haben. Allerdings ist dem nicht so, denn für unsere Hauptperson war besagte Liste eher ein Spaß. Nun ja, letztendlich finde ich, dass das Buch, welches auch mit einem guten und angebrachten Schreibstil bestückt ist, durchaus weiterzuempfehlen ist. Allerdings würde ich es nicht nocheinmal lesen, da es mir zwischendrin zu zäh war.

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  • Die Hassliste

    Die Hassliste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2014 um 20:28

    Valerie ist sechzehn, als ihre Welt zusammenbricht. In der Schul-Cafeteria eröffnet ihr Freund Nick das Feuer auf seine Mitschüler. Er tötet sechs Menschen und verletzt zahllose andere. Valerie selbst wirft sich vor eine Schülerin und wird dabei schwer getroffen. Doch hinterher wird sie keinesfalls als Heldin betrachtet, sondern als Mittäterin. Gemeinsam mit Nick hatte sie die Hassliste geführt, auf der die Namen aller Opfer standen. Für Valerie war es ein Spiel gewesen, ein Ritual, das sie mit Nick verband. Ohne zu merken, dass es für ihn offenbar viel mehr war …Cover: Das Cover ist in rot- grau gehalten. Es zeigt ein Mädchen mit einer Träne auf der Wange. Ich finde es passend für dieses Buch. Erster Satz: [Aus der Garvin County Sun-Tribune, 3. Mai 2008, von Angela Dash] Als »entsetzlich« bezeichnen Ermittlungsbeamte, die derzeit die näheren Umstände des Gewaltausbruchs vom Freitagvormittag untersuchen, die Umstände am Schauplatz des Verbrechens, der Cafeteria der Garvin-Highschool.Meine Meinung: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich sagen soll. Das Buch ist in 4 Teile unterteilt und wird aus Valeries Sicht erzählt. Es zeigt (wie bereits beim erster Satz zu sehen ist)immer wieder Zeitungsartikel zum Amoklauf, Valeries Leben vor, beim und kurz nach dem Amoklauf. Doch der Hauptteil spielt in der Gegenwart. Es wird sehr deutlich wie sehr Valerie kämpfen muss, z.B. beim ersten Tag in der Schule, wie sie mit Zurückweisungen und Vorwürfen zurecht kommt und wie sie an sich selbst verzweifelt. Die Autorin hat die Situationen sehr realistisch gezeigt, ebenso Valeries Gedanken und Gefühle. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Ebenso toll waren die anderen Charaktere dargestellt. Jeder hatte seine Probleme und Sorgen, diese sich sehr toll zeigten. Zum Schluss hin wurde es sehr emotional und ich hab doch ein paar Tränchen vergossen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das Buch im Deutschunterricht durchgenommen wird, da es sehr vielschichtig ist und vorallem weil es so ein ernstes Thema ist, über das gesprochen werden sollte!

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  • Amoklauf in der Schule und das Leben danach

    Die Hassliste

    merle81

    Valerie und Nick sind ein Paar. Sie gehören nicht gerade zu den beliebtesten Schülern der Schule und werden immer wieder gemobbt. Gemeisam erstellen Sie eine Liste, die alles das enthält was den beiden zu schaffen macht. Sie nennen diese Liste Hass-Liste. Viele Mitschüler befinden sich auf dieser Liste. Für Valerie ist allein das aufschreiben Ventil genug. Sie erkennt nicht die Anzeichen, das für Nick diese Liste realer ist als für sie bis zum 2. Mai 2008 als Nick in der Cafeteria anfängt zu richten. Er erschießt mehrere Schüler iund Lehrer trifft dann Valerie die sichschützend vor ein Opfer schmeisst und richtet dann sich selbst. Doch für Valerie ist es noch nicht vorbei. Für jeden scheint sie auch nach bewiesener Unschuld weiter  schuldig und es fällt ihr schwer sich zu rehabilitieren. Denn der allgemein verbreitete Hass lässt sich auch durch einen solchen Akt nicht vermeiden. Fantastisch geschriebener Roman einer großartigen Autorin der nachdenklich macht und mitreißend ist

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    • 2
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • böses trifft auf gutes.

    Die Hassliste

    achterbahnmaedchen

    23. March 2013 um 17:38

    welch ein wundervolles buch! ich konnte es nicht mehr auf die seite legen. ich habe es geliebt. und ich liebe es immer noch. wahnsinnig spannend und, vor allem sehr gefühlvoll geschrieben. ich finde es stark, wie es der protagonistin gelingt, die hoffnung wiederzufinden und ihre stärke wiederzufinden. die wege, die sie einschlug, die möglichkeiten, die sie wahrnahm - empfand ich als wirklich toll. gerade wenn man in der schule viel mist erlebt hat und sich als schuldige für diese tragödie sieht ... ist es mit sicherheit wichtig, nicht zu vergessen, wer man ist.  der schreibstil der autorin ist fließend und trägt einen rasant durch das buch. es ist wirklich tolles buch und der autorin gelingt es, ein sensibles - aber doch wichtiges - thema zu behandeln und beschreiben. es wird euch gefallen. glaubt mir. <3

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  • berührendes Buch mit grandiosem Thema

    Die Hassliste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2013 um 22:23

    Zitat: "Ich wusste es ja selbst kaum. War ich der Bösewicht, der den Plan ausgeheckt hatte, die halbe Schule abzuknallen, oder die Heldin, die sich selbstlos geopfert und das Morden beendet hatte? [...] Ich hatte keine Sekunde lang nachgedacht, als ich mich zwischen Nick und Jessica warf. Garantiert habe ich nicht überlegt: "Das hier ist eine super Gelegenheit, um ausgerechnet das Mädchen zu retten, das mich so oft ausgelacht hat und mich Todesschwester nennt." " (S. 15) Erster Satz: "Als >>entsetzlich<< bezeichnen Ermittlungsbeamte, die derzeit die näheren Umstände des Gewaltausbruchs vom Freitagvormittag untersuchen, die Umstände am Schauplatz des Verbrechens, der Cafeteria der Garvin-Highschool." EIGENE MEINUNG Jeder kennt wahrscheinlich das Gefühl, wenn man nach dem Lesen das Buch zuschlägt und leer, wie betäubt zurückgelassen wird. Man starrt in die Leere und zigtausend Gedanken schwirren durch den Kopf. So ging es mir bei diesem Buch. Es beschreibt das "Phänomen" Amoklauf aus einer ganz neuen, unbekannten Sichtweise: der der Mittäterin, der Freundin des Amokläufers. Valerie und Nick haben die Toten  gehasst, wurden von ihnen jahrelang gedisst und gedemütigt. Valerie war bis zum Amoklauf ein ziemlich normales Mädchen, war in ihrer Schule zwar eine Außenseiterin, hatte aber Freunde. Ihre Eltern verstehen sich schon seit langer Zeit nicht mehr, was sie und ihren Bruder Frankie langsam aber sicher zermürbt. Nick war ihr Rettungsanker. Auch er litt unter seiner Familiensituation, sie fühlen sich füreinander bestimmt. Nick, der wütende, der Außenseiter, mit dem schüchternen leichten Lächeln und seiner Liebe zu Shakespeare. Nick, der über den Tod redete wie andere über Autos. Die Nebencharaktere waren größtenteils sehr gut beschrieben, fast jeder hatte Persönlichkeit und kaum einer wurde zum Mittel zum Zweck degradiert. Genervt hat mich einmal der Vater, der zu einseitig und für einen Vater als zu egoistisch, selbstsüchtig und gleichgültig beschrieben wurde und die durchgängig negative Darstellung der Zeitungen/Presse. Ja, man findet verdammt viel Scheiß, der in den Zeitungen ist, reißerische, gelogene, unwahre Artikel. Aber es ist unrealistisch, dass es keinen einzigen Journalisten gegeben hat, der sich irgendwie um die wahre Geschichte bemüht hat und einen ernsthaften Bericht schreiben will. Stattdessen steht hier eine Journalistin im Vordergrund, die faul ist, sich für nichts als Quoten interessiert und kein Interesse an Recherchen hat. Ansonsten ist immer nur von der Reportermeute und der Presse die Rede. Das finde ich sehr schade, ehrlich gesagt. Der Leser begleitet Valerie, wie sie versucht, wieder einen Weg zurück ins Leben zu finden. Sensibel und einfühlsam schildert die Autorin Valeries Ängste, Probleme und Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Besonders gefallen haben mir die Therapiesitzungen mit ihrem Psychologen, einem unglaublich sympathischen und einfühlsamen Mann und die Malstunden bei Bea, der verrückten "purpurnen" Künstlerin. Überhaupt, ich finde es toll, wie die Autorin Valerie ihre Gefühle und Beobachtungen durch Zeichnungen ausdrücken lässt. Diese Passagen haben mir, glaube ich, am meisten gefallen. Es war einfach unglaublich lebendig und anschaulich, sodass selbst ich, bekennende Unkreative und Unbegabte, Lust bekam, zu malen. Das Ergebnis wird für immer verborgen bleiben. :D COVER & GESTALTUNG Das Cover ist auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen merkwürdig und gewöhnungsbedürftig, es ist aber, wie ich finde, perfekt. Ein rotes Mädchengesicht, dunkle Schatten, mit einer großen Träne unter dem linken Auge. Es könnte sogar sein, dass es eins der Bilder sein soll, die Valerie gemalt hat. EMPFEHLUNG Allen, die es gerne etwas nachdenklicher mögen, und die kein Problem mit etwas traurigeren / deprimierenderen Themen haben, wird dieses Buch gefallen. BEWERTUNG Das Buch behandelt ein sehr sensibles Thema, das mittlerweile tragischerweise wohlbekannt ist, und die Autorin hat es, von ein paar störenden Kleinigkeiten abgesehen, geschafft, die Geschichte von so einem Standpunkt zu erzählen, ohne dass auch nur eines der Opfer aus den Augen vernachlässigt wurde.

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  • Rezension zu "Die Hassliste" von Jennifer Brown

    Die Hassliste

    Galdursfrauchen

    04. January 2013 um 22:21

    Meine Meinung: Das Ende ist der Anfang. Dieses Buch beginnt dem Ende des Amoklaufs an einer amerikanischen Highschool 2008. Der Täter Nick Levil hat sich nach seinem Massaker selbst gerichtet. Sein letztes Opfer war Valerie Leftmann. Die Beiden hatten eine besondere Beziehung. Sie pflegten eine Hassliste. Eine Liste mit Namen der Opfer, oder aus Sicht der beiden Jugendlichen, Namen der Täter, denn alle die auf der Liste stehen haben sie verspottet, gekränkt oder anderweitig schikaniert. Valerie wollte sich eigentlich nur alles von der Seele schreiben, eine fixe Idee um dem Kummer freien Lauf z lassen, aber Nick wollte daraus ernst machen. Nach der Schilderung des Amoklaufs wurde ich in das hineingezogen was vorher geschah. Wie die beiden zusammen fanden, wie sie Pläne schmiedeten, wie sie sich ihre Idee wieder von einander entfernten. Wie Valerie schikaniert wurde, weil alle daran dachten, dass es ihre Schuld war, denn Nick war ja nicht mehr da. Eindrucksvoll wurde die Welt der Beiden beschrieben, so dass ich durch die Augen von Valerie und Nick sehen konnte. Ich konnte mit ihnen leiden, aber habe auch angst vor ihnen bekommen. Ohne gängige Klischees wie Ego-Shooter, Death-Metall, Einzelgänger oder Drogen, bringt Jennifer Brown die Seite der Beiden dem Leser näher. Mein Fazit: Ein Buch das mich gefesselt und zugleich erschreckt hat.

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  • Rezension zu "Die Hassliste" von Jennifer Brown

    Die Hassliste

    Johaenna

    26. December 2012 um 22:34

    Das Buch hat mir zwar gut gefallen. Allerdings konnte es mich erst gegen Ende richtig berühren. Daher nur vier Sterne.

  • Rezension zu "Die Hassliste" von Jennifer Brown

    Die Hassliste

    Seta

    19. May 2012 um 13:33

    Inhalt: Valerie ist eine Außenseiterin, genauso wie ihr Freund Nick. Zusammen führen sie ein Liste mit Namen derer, von denen sie sich angegriffen fühlen. Für Valerie nur eine Art, ihre Wut zu verarbeiten. Doch für Nick scheint sie mehr zu bedeuten. Völlig unerwartet stürmt er mit einer Waffe in die Schule, verletzt Schüler, tötet sechs Menschen und sich selbst. Auch Valerie wird von einer Kugel getroffen und rettet der ihr verhassten Jessica damit das Leben, während Nick sich das Leben nimmt. Wochen später muss Valerie wieder zur Schule, dort sehen viele sie als Mittäterin. Meine Meinung: Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die in 45 Kapiteln eindrucksvoll Valeries Leben nach dem Amoklauf erzählen. Aus ihrer Perspektive erlebt der Leser, wie sich für sie alles verändert, Schuldgefühle, Misstrauen, Vorwürfe. In den ersten Kapiteln kommen zudem auch Zeitungsartikel vor, die von dem Amoklauf berichten und dem Leser etwas über die Tat berichten. Besonders gefallen haben mir einzelne Zitate am Ende eines Kapitels, die von Schülern während des Amoklaufes stammen. Valeries Erzählung beginnt an dem Tag, an dem sie wieder in die Schule gehen soll. Allerdings gibt sie mit Rückblicken dem Leser die Chance, zu verstehen, was die Hassliste für sie bedeutete, wie sie zu Nick stand und wie sie vorher gelebt hat. Aber auch die nahe Vergangenheit seit der Tat greift Valerie auf: Krankenhausaufenthalt, Polizeibefragungen, Therapie. War Valerie vorher bereits eine Außenseiterin, so scheint ihr Leben nicht nur in der Schule den Bach runter zu gehen. Die Ehe ihrer Eltern ist am Ende. Ihre alten Freunde wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben. Mitschüler sehen in ihr eine Mittäterin, denn die Hassliste wird veröffentlicht. Nur Jessica, deren Name selbst darin mehr als genug auftaucht, versucht, sich Valerie zu nähern. Dieses Buch nimmt das brisante und aktuelle Thema “Amoklauf” einmal anders auf. Es geht weniger um die Motive als um das Leben danach.Valerie sucht nach einem neuen Anfang, obwohl sie ihr altes Leben lieber wieder haben würde. Denn sie steht vor dem Nichts, hat ihre einzige Vertrauensperson verloren und spürt von Anfang an den Hass ihrer mitschüler. Die Autorin stellt immer wieder eindrucksvoll die Verzweiflung Valeries dar, die nicht mehr in die Schule will. Es gelingt dem Leser schnell, sich in die Situation der Protagonistin hinein zu versetzen. Auch wenn man nicht weiß, wie man sich als eine Person in einer solchen Lage fühlen würde, fühlt sich dieses Buch sehr realisitisch an. Das Verhalten der Protagonistin lässt sich leicht nachvollziehen, auch wenn sie Nick immer noch liebt. Sie gibt ihm kaum Schuld, auch nicht an ihrer jetzigen Situation, was dem Leser anfangs vielleicht verwirrt, im Nachhinein aber viel authentischer wirkt. Einzig das Motiv für die Tat kommt nicht ganz heraus. Allerdings steht es auch nicht im Vordergrund. Valerie geht es nicht wirklich darum, nach den Gründen zu suchen, weshalb es der Leser nicht erfährt. Mir persönlich war es im Endeffekt aber auch egal, warum es dazu gekommen ist. Fazit: Alles in allem überzeugt das Buch nicht durch Spannung, sondern durch eine starke Hauptfigur. “Die Hassliste” kratzt nicht nur an der Oberfläche, die Autorin hat eine tiefgründige Geschichte über Schuld und Trauma erschaffen, die auch durch einen sehr bewegenden Schluss glänzt. Wer sich für Jugendbücher interessiert, sollte dieses auf jeden Fall zur Hand nehmen.

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