Gun Love

von Jennifer Clement 
4,3 Sterne bei35 Bewertungen
Gun Love
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Positiv (28):
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Ein Buch, das nachwirkt

Kritisch (1):
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Klappentext gelesen: Wie spannend, Buch gelesen: Wie enttäuschend, Von mir gibt es eher keine Leseempfehlung

Alle 35 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Gun Love"

Seit ihrer Geburt lebt Pearl im Auto, sie vorne, ihre Ausreißer-Mutter auf der Rückbank. Vierzehn Jahre stehen die beiden jetzt schon am Rande eines Trailerparks irgendwo in Florida. Draußen vor der Windschutzscheibe ist die Welt den Waffen verfallen: Kinder wachsen mit Pistolen statt Haustieren auf, Schießübungen immer und überall, mal Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten im Visier, und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. Doch im Ford Mercury wirken andere Kräfte, hier lernt Pearl das Träumen. Bis ein schöner Mann und seine Pistolen alles verändern …

Gun Love handelt vom Zauber zwischen Mutter und Tochter inmitten des Irrsinn. In strahlenden Bildern erzählt Jennifer Clement eine Geschichte, in der Liebe und Hass, Fantasie und Wirklichkeit haltlos ineinander fallen. Das literarische Stimmungsbild einer ganzen Nation.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518428320
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:251 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:10.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.09.2018 bei BUCHFUNK Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    junias avatar
    juniavor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch, das nachwirkt
    Ein Buch, das nachwirkt

    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Jennifer Clement, das ich lese.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover wirkt auf den ersten Blick außergewöhnlich. Nach dem Lesen des Buches hat es aber eine andere Bedeutung. Ebenso der Titel.

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt von Pearl, die als Baby mit ihrer Mutter in einem Trailerpark gelandet ist. Dort lebt sie seit 14 Jahren, umgeben von Waffen und der Hoffnungslosigkeit, aus ihrem Leben mit den gegebenen Mitteln etwas machen zu können. Die Story ist leider Gottes logisch und kann durchaus so passiert sein, wenn man mal davon ausgeht, dass das in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sehr wahrscheinlich ist. Die Geschehnisse im Trailerpark sind spannend aufgebaut, hatten einige für mich überraschende Wendungen, einige waren aber auch etwas vorhersehbar.

    Wie ist es geschrieben?
    Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil erzeugt gleich eine bedrückte Stimmung, der Ausdruck ist auffallend einfach (vermutlich weil die Protagonistin ein Teenager ist) und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit der Protagonistin zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Kurze Kapitel verleiten dazu, eben mal schnell nuuur eins noch zu lesen.

    Mein Fazit?
    Dieses Buch muss man auf jeden Fall erstmal sacken lassen, es wirkt nach. Es hat mir ganz gut gefallen und erhält 4 von 5 Sternchen.

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    bookgirls avatar
    bookgirlvor 6 Tagen
    Am Rande der Gesellschaft

    "Ich wuchs in einem Auto auf und wenn man im Auto lebt, hat man keine Angst vor Blitz und Donner, das einzige, wovor man Angst hat, ist der Abschleppwagen."

    Inhalt
    Von Geburt an lebt die 14jährige Pearl mit ihrer Mutter am Rande eines Trailerparks in Florida im Auto. Das Kinderzimmer befindet sich auf den Vordersitzen, die Rückbank ist das Bett der Mutter und der Kofferraum der Kleiderschrank. Die Leute in der Wohnwagen-Siedlung sind Teil ihrer Familie und in ihrer Welt wachsen Kinder inmitten von Waffen auf. Wäre Eli Remond nicht auf der Bildfläche erschienen, hätten Pearl und ihre Mutter auch weiterhin in ihrem Ford Mercury träumen können, aber er und seine Pistolen verändern alles …

    Meine Meinung
    Pearl wächst inmitten einer giftigen Müllkippe und einem Fluss mit Alligatoren auf. In einer Welt vor Armut lebt sie mit ihrer Mutter Margot in einem Auto, nachdem diese ihr Elternhaus als 16jährige verlassen hat.  Man spürt sofort, dass die beiden ein sehr enges Verhältnis haben und Margot alles daran setzt, um ihre Tochter trotz aller Widrigkeiten glücklich und unbeschwert aufwachsen zu lassen.  Pearls vermeintlich heile Welt gerät ins Wanken, als Eli in das Leben ihrer Mutter tritt und Pearl Corazon näher kennenlernt.

    Sie ruhig wie der Roman beginnt, so sehr nimmt er Fahrt auf nachdem Eli die Bildfläche betritt. Während wir Pearl dabei zusehen, wie sie sich zum Teenager entwickelt, verändern sich auch ihre Lebensumstände, bei denen Waffen eine immer größere Rolle spielen. Unverschuldet gerät Pearl in eine Situation, der sie sich nicht entziehen kann und in der sie als 14jährige wohl den traurigsten Satz des Buchs ausspricht: „Jetzt kennt mich niemand mehr“.

    „Gun Love“ ist aber nicht nur eine Geschichte über eine Mutter-Tochter-Liebe, es ist auch eine die das Recht Waffen zu besitzen und mit sich zu tragen thematisiert. Es zeigt, was in den USA tägliche Realität ist und dies tut sie auf brutale und gleichzeitig nüchterne Art. Es ist eine aktuelle Geschichte, die wahrscheinlich nur wenig Beachtung bei all denen ernten wird, die in Amerika leben und ihre Waffen glorifizieren. Dennoch hat Clement einen Roman geschrieben, der Aufmerksamkeit verdient hat, denn das Waffen ein Problem lösen – nein, es wäre naiv und dumm das zu glauben …

    Fazit
    „Gun Love“ ist ein Roman der hochaktuell und aufwühlend ist und den Leser emotional packt. Von mir gibt es eine Lese-Empfehlung und 4 Stern

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    schokigirls avatar
    schokigirlvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Obwohl ich das Buch beeindrucken fand & auch die Denkanstöße zu schätzen weiß, muss ich zugeben, dass ich es nicht komplett verstanden habe.
    Waffenliebe & Gesellschaftskritik

    Anmerkung: Ich habe das Buch als Leserundenexemplar von „Lovelybooks“ bekommen. Danke dafür.


    Meinung:

    Ich habe einen anstrengend & komplizierten Schreibstil erwartet, wegen dem komplizierten Thema. Aber nach der ersten Seite lies es sich nur so weg lesen. Trotzdem ist es natürlich blumig & über einige Sachen muss man auch länger nachdenken, da mit vielen Metaphern gearbeitet wird. Ich muss zugeben, dass ich dadurch leider auch nicht alles verstanden habe. Dies ist ein Buch, das man öfter lesen müsste, um es komplett verstehen zu können. Die Leserunde hat dabei aber sehr gut geholfen. Der Austausch von verschiedenen Sichtweisen macht hier Sinn & zeigt neue Gedankengänge auf.

    Die Charaktere sind ziemlich einzigartig & verhalten sich nicht so, wie man es gewohnt ist. Dies passt gut zum Buch, da es sehr gesellschaftskritisch ist. Es geht um die Gefahr die von den Waffen ausgehen, die in Amerika überall präsent sind. Aber sie bieten auch ein Geschäft & Hilfe in alltäglichen Leben mancher Menschen. Das Buch hatte dabei kaum Plot. Aber das muss bei dem Thema, meiner Meinung nach, auch nicht unbedingt sein. Der Schreibstil lässt einen ja gut mit dem Leben der Protagonistin mitfühlen & darum gehst.

    Die Ereignisse am Ende fand ich etwas befremdlich, da ich nicht zu 100% folgen konnte. Auch hier lohnt sich für mich ein erneutes lesen, um es vollkommen verstehen zu können. Das eigentliche Ende war offen. Es symbolisiert meiner Meinung nach, dass sich die Gesellschaft in alle Richtungen entwickeln kann, wenn sie nur will.


    Fazit:

    Obwohl ich das Buch sehr beeindrucken fand & auch die Denkanstöße zu schätzen weiß, muss ich auch zugeben, dass ich es nicht komplett verstanden habe. Dieses Buch müsste ich mindestens 2-3 Mal lesen, um es besser verstehen zu können. Daher habe ich 3,5 Sterne vergeben.



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    Laurie8s avatar
    Laurie8vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Schonungslos, brutal und doch voller Liebe!
    Schonungslos, brutal und doch voller Liebe!

    Klappentext: Seit ihrer Geburt lebt Pearl mit ihrer Ausreißer-Mutter im Auto, das nun seit vierzehn Jahren auf dem Besucherparkplatz des Indian Waters Trailerpark steht. In dieser Gegend von Florida wachsen Kinder mit Pistolen statt Haustieren auf, Schießübungen sind Alltag, mal erwischt es Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten, und sonntags sitzt man mit geschulterter Schrotflinte im Gottesdienst. Doch im alten Ford Mercury, an der Seite ihrer Mutter wirken ganz andere Kräfte, hier erfährt Pearl von der Macht der Musik und der Befreiung, die die Fantasie bedeutet. Bis mit Eli ein Mann auftaucht, der das Herz ihrer Mutter stiehlt…

    Man kann „Gun Love“ locker an einem Tag durchlesen, jedoch ist es ein Buch das noch viele Wochen nachhallt. Pearl und ihre Mutter Margot sind ein tolles Team und ich fand es faszinierend mit wie wenig die beiden auskommen. Woran es ihnen aber keinesfalls mangelt ist die Liebe zueinander! Jennifer Clement findet so schöne Worte für den Umgang der beiden miteinander. Generell finde ich ihren Stil und ihre Sprache extrem gut und ansprechend. Ich hätte nie gedacht dass man mit so wenigen Satzzeichen so tolle Dialoge schreiben kann! Die Zustände im Trailerpark sind teilweise sehr krass beschrieben, aber leider auch traurige Realität. Clement beschreibt in ihrem Roman einige Situationen und Geschichten die die Missstände in den USA gut verdeutlichen,  allen voran die Tragödien die durch Waffen ausgelöst werden. Man könnte jetzt behaupten der Roman sei durchweg negativ und deprimierend. In großen Teilen stimmt das auch, doch für mich lag auch sehr viel Hoffnung in der Geschichte. Ich glaube nicht dass am Ende alles schlecht ist und dass es nur Verlierer gibt.  

    Es war für mich ein großartiger Roman der wunderbar zu lesen war, der mich mit seiner schonungslosen Art oft umgehauen hat und der mich viel hat nachdenken lassen. Von mir gibt es eine 100%ige Leseempfehlung!

    Kommentare: 1
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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Ein erschreckendes Porträt von Menschen am Rande der amerikanischen Gesellschaft
    "Guns don't kill people, people kill people" - ...with guns!

    Seit ihrer Geburt lebt Pearl im Auto, sie vorne, ihre Ausreißer-Mutter auf der Rückbank. Vierzehn Jahre stehen die beiden jetzt schon am Rande eines Trailerparks irgendwo in Florida. Draußen vor der Windschutzscheibe ist die Welt den Waffen verfallen: Kinder wachsen mit Pistolen statt Haustieren auf, Schießübungen immer und überall, mal Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten im Visier, und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. Doch im Ford Mercury wirken andere Kräfte, hier lernt Pearl das Träumen. Bis ein schöner Mann und seine Pistolen alles verändern…


    Jennifer Clement gelingt ein authentisches Abbild der Verlierer der amerikanischen Gesellschaft, die aus unterschiedlichen Gründen in einem Trailer Park leben. Man könnte das Zusammenleben als Mikrokosmos bezeichnen, eine Gemeinschaft für sich und isoliert vom Rest wirkend. Erzählt wird aus Pearls Ich-Perspektive. Ein stilistische Besonderheit ist, dass die wörtliche Rede nicht in Anführungszeichen gesetzt ist, sondern mitten im Satz mit Großbuchstaben los geht. Das ist in einer deutschen Fassung sehr gewöhnungsbedürftig, nach Blick ins englische Original merkt man dort sehr viel schneller, was das Großgeschriebene mitten im Satz eigentlich soll. 
    Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen. Pearl und ihre Mutter verbindet eine sehr enge Beziehung, was aufgrund der "Wohn"-Situation und der Rolle der Mutter als einzige Bezugsperson auch nicht sehr verwunderlich ist. Die Nähe und Pearls Mutterliebe werden sehr schön beschrieben bzw. aus Pearls eigener Sicht mit kleinen Anekdoten zusammengefasst. Auch die anderen Bewohner des Trailer Parks kann man sich lebhaft vorstellen. Einige Begebenheiten sind abstoßend, einige andere erzeugen eine gewisse Situationskomik. Für mich war daher insbesondere die erste Hälfte sehr abwechslungsreich. Irgendwann in der zweiten Hälfte verließ mich dann ein bißchen die Leselust. Die Geschichte hatte nicht mehr das Interessante wie am Anfang, mir fehlten wahrscheinlich vor allem die kleinen Anekdoten, die die erste Hälfte so besonders machten. Pearls Schicksal und ihre Entwicklung sagten mir gar nicht zu, aber das ist natürlich ein persönliches "Problem" meinerseits. Für meinen Geschmack blieben auch zu viele Fragen, die die Geschichte zwischenzeitlich aufwarf, am Ende ungeklärt.
    Waffen und die damit einhergehende Gewalt sind omnipräsent und letztlich der Grund für beinahe alles Übel, was in diesem Buch geschieht. Der Titel ist also nicht nur im Übertragenen zu sehen. Aus meiner Sicht ist dies auch nicht übertrieben dargestellt, sondern schon ein realistisches Abbild eines Teils (!) der amerikanischen Gesellschaft. Sicherlich sollte man nicht verallgemeinern. Auch in den USA gibt es viele Waffengegner und Menschen, die die Gesetzesgrundlage abgeschafft sehen möchten. Gut gelungen ist der Autorin die Darstellung der sinnlosen Tode, weil viel zu viele Menschen zur falschen Zeit am falschen Ort waren, da es oftmals nicht um gezieltes Töten aus einem bestimmten Motiv geht.


    Fazit:
    Letztlich habe ich im Laufe der Lektüre vor allem Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit verspürt. Pearl und viele andere scheinen in diesem System, in den Vereinigten Staaten, einfach keine Chance zu haben. Die über allem stehenden Waffen und ihre Dominanz führen hier in der Darstellung zu einer allumfassenden Verrohung, Gewalt ist allgegenwärtig. Dadurch entsteht eine gewisse Trostlosigkeit. Sehr glaubwürdig wird eine tiefgreifende soziale Kälte dargestellt.
    Da mir einige Dinge/Handlungsweisen der Protagonisten im Verlauf aufgrund fehlender Hintergründe nicht hinreichend einleuchten konnten und weil mir persönlich das Ende sprachlich zu überladen war, ziehe ich in der Bewertung Sterne ab.

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    simone_richters avatar
    simone_richtervor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Eine poesievolle Beschreibung von Amerikas drastischer sozialer Kälte mit Perspektivlosigkeit & Waffengewalt.
    Lyrische Sprache für Perspektivlosgkeit und Waffengewalt - soghaft gute Gesellschaftskritik

    In diesem schonungslosen Roman gibt es die Ich-Erzählerin Pearl - ein Mädchen, das mit ihrer Mutter am Rand eines Trailerparks in Florida in einem alten Ford-Mercury aufwächst. Sie hat perlweiße Haut und helle Haare - der Gegensatz zu der Welt in der dieses märchenhafte Wesen im Auto und mit Schusswaffengewalt wohnt. Ihre Mutter, Margot, besaß ein reiches Elternhaus und ist dort kurz nach der Geburt mit Pearl einfach ausgebrochen, um nicht weit weg in dem Wohnwagenparkt mit naheliegender Müllkippe und kleinem Fluss, ärmlich und perspektivlos zu leben.

    So zauberhaft und poesievoll das auch von Jennifer Clement, die selbst in Mexiko aufwuchs und in Mexiko-Stadt wohnt, geschrieben ist, so gesellschaftskritisch ist es aber auch. Die Mutter-Tochter-Beziehung wird auf den ersten Seiten wunderbar geschildert. Doch dann taucht Eli auf, mit dem die Mutter eine Liebesbeziehung aufbaut, und alles zerbricht. Ich konnte fast nicht aufhören alles aufsogend zu lesen. Da ist die lyrische Erzählweise, aber auch immer die triste Wohnsituation und Waffen dabei.

    Ein Roman, der in seiner Dramatik mit Gewalt, Schusswaffen, Armut und der sozialen Kälte Amerikas umgeht. Er beginnt liebevoll und wird immer mehr ein erschreckender Strudel und zeigt auf, dass es in diesem Milieu nur Perspektivlosigkeit und Verlierer gibt.

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    bansheevor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Rasanter Roman mit emotionaler Thematik. Das gesellschaftskritische Buch geht einem wirklich unter die Haut!
    Gun Love - Shot with love!

    Mit „Gun Love“ hat es die Autorin Jennifer Clement geschafft, mich voll ins Herz zu treffen! Die Geschichte rund um Pearl und ihre Mutter, die in selbstgewählter Obdachlosigkeit in einem Trailerpark leben und dabei mit der Waffenliebe der Amerikaner auf verhängnisvolle Weise konfrontiert werden, hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Das Buch ist einerseits auf der Ebene der Charaktere (insbesondere Pearl) emotional aufwühlend, andererseits ist es aber auch gesellschaftskritisch und rückt viele wichtige und kontroverse Probleme in der amerikanischen Gesellschaft in den Fokus der Leserschaft, die zu einem intensiven Nachdenken anregen. „Gun Love“ ist aufgrund der brisanten und aktuellen Thematik ein Roman, den man auf jeden Fall gelesen haben sollte, wenn man sich für die gesellschaftliche Entwicklung in den USA interessiert.

    Beim Lesen bin ich aufgrund des flüssigen Schreibstils der Autorin direkt in einen Sog der rasanten Geschichte geraten, sodass ich in einem Rutsch gleich das halbe Buch durchgelesen habe. Die Erzählerstimme der jungen Protagonisten Pearl wirkt authentisch und nahbar, weswegen hier auch großes Identifikationspotential mit der Figur besteht. Doch Pearls ist nicht der einzig interessante Charakter in diesem Roman. Alle Personen stehen auf die eine oder andere Weise abseits der „normalen“ Gesellschaft und sind auf gewissermaßen mental oder körperlich angeschlagen. Hieran wird der kritische Blick der Autorin auf das soziale Klima in den USA deutlich. Schade ist es dabei lediglich, dass man nicht mehr über einige dieser Charaktere erfährt, sondern sie teilweise nur kurz im Laufe der Handlung trifft. Ich hätte zum Beispiel gerne noch einiges mehr über Pearls jüdischen Pflegevater Mr. Brodsky erfahren. So bleiben viele Nebenfiguren leider etwas oberflächlich, obwohl sie Anlage für eine differenzierte Charakterbeschreibung bieten. Doch ich denke auch, dass es wahrscheinlich Ziel der Autorin ist, die Nebenfiguren nur oberflächlich darzustellen, und es zur Aussageabsicht des Romans passt, nicht weiter in die Tiefe zu gehen, um das oberflächliche gesellschaftliche Zusammen- oder besser Nebeneinanderleben in den USA zu verdeutlichen.

    Die rasante Handlung des Romans endet dann mit einem Knall ziemlich abrupt und man bleibt als Leser mit ziemlich vielen offenen Fragen zurück. Ich hätte gerne gewusst, wie es mit Pearl weitergeht, da die Geschichte nicht gerade glücklich oder hoffnungsvoll für sie endet. Aber wieder hätte ein Happy End nicht zur Atmosphäre in „Gun Love“ gepasst, sodass das für den Leser leicht unbefriedigende Ende sich in das Gesamtkonzept des Buches einfügt. Der Autorin Jennifer Clement ist ein atmosphärisch sehr dichter, überzeugender und authentischer Roman gelungen. Sie macht die Stimmung am Handlungsort der Geschichte so greifbar, dass ich mich gewundert habe, dass sie nicht selbst aus den Südstaaten der USA und dem beschriebenen Milieu stammt.

    Der einzige Wehmutstropfen bei meiner Lektüre war jedoch, dass ich nicht das englische Original gelesen habe. Durch die Übersetzung, so gelungen sie auch sein mag, sind sicher eine Reihe und Anspielungen und Zitaten (z.B. aus Songtexten), mit denen in „Gun Love“ viel gearbeitet wird, verfälscht worden, sodass ihr Sinn nicht unmittelbar deutlich wird oder sogar ganz verloren geht. Das ist schade, da gerade Pearls teilweise fast schon philosophische Gedankengänge, die oft intertextuelle Bezüge aufweisen, den Roman emotional so berührend machen. Nächstes mal würde ich „Gun Love“ wahrscheinlich im Original lesen, um den Roman in seiner ganzen Inhaltstiefe zu erfassen. Denn er bietet äußerst viel Potential zur weitergehenden Reflexion, zumal die Thematik so aktuell und brisant ist. Ich denke auch, dass sich aufgrund der kontroversen Thematik rund um Waffen, gesellschaftlicher und familiärer Zusammenhalt, Sozialstaat, Kriminalität, Immigration etc. gut als Unterrichtslektüre in der Oberstufe eignet und man den eigenen Horizont durch die Lektüre und anschließende Reflexion weiten kann. Aufgrund dessen halte ich „Gun Love“ für einen sehr lesens- und empfehlenswerten Roman. Er zielt direkt ins Herz und trifft den Leser mit voller emotionaler Wucht – I am shot with love!

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    Luilines avatar
    Luilinevor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Erste Hälfte sehr gut, zweite Hälfte leider schwach.
    Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman 
    "Gun Love" von Jennifer Clement.

    Verlag: Suhrkamp / Seitenzahl: 251 / Erscheinungsjahr: September 2018 / Übersetzung: Nicolai von Schweder-Schreiner /  ISBN: 978-3-518-42832-0 / Preis: 22 € (Hardcover)

    Inhalt:

    Seit ihrer Geburt lebt Pearl im Auto, sie vorne, ihre Ausreißer-Mutter auf der Rückbank. Vierzehn Jahre stehen die beiden jetzt schon am Rande eines Trailerpark irgendwo in Florida. Draußen vor der Windschutzscheibe ist die Welt den Waffen verfallen: Kinder wachsen mit Pistolen statt Haustieren auf, Schießübungen immer und überall, mal Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten im Visier, und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. Doch im Ford Mercury wirken andere Kräfte, hier lernt Pearl das Träumen. Bis ein schöner Mann und seine Pistolen alles verändern …

    Meine Meinung:

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von der vierzehnjährigen Pearl. Schon ihr ganzes Leben verbringt sie in einem Auto zusammen mit ihrer Mutter. Warum diese vor der Geburt von Pearl aus ihrem reichen Elternhaus abgehauen ist erfährt man immer nur bruchstückhaft. Allein die Lebenssituation der beiden ist schon tragisch genug.

    Es hat etwas gedauert bis ich mit dem Schreibstil der Autorin zurecht gekommen bin. Die Autorin schreibt sehr poetisch, an anderer Stelle aber auch sehr einfach. Wörtliche Rede wird nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Später hat sich das Buch aber flüssig lesen lassen.

    Die erste Hälfte der Geschichte hat mir noch gut gefallen. Die Beschreibungen von Pearls Leben sind sehr beklemmend, aber auch interessant. Die anderen Bewohner des Trailerparks sind ziemliche Stereotypen und teilweise überzogen dargestellt. Sie waren leider nicht wirklich greifbar für mich.

    Das Hauptthema des Buches ist, wie der Titel schon erahnen lässt, Waffen. Sie spielen für die Bewohner eine große Rolle, später auch für Pearl. Das Thema an sich ist sehr interessant und ich hatte mir viel von dem Roman versprochen.

    Der zweite Abschnitt hat mir dann leider nicht mehr so gefallen. Die Geschichte hat sich in eine Richtung entwickelt, die mich nicht mehr packen konnte. Manche von Pearls Entscheidungen und Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Es bleiben auch Fragen am Ende des Buches.

    Fazit:

    Leider war das Buch nur mittelmäßig. Es gibt keine Fröhlichkeit in der Geschichte, sondern nur Elend und Gewalt. Die Entwicklungen im zweiten Teil haben meine Erwartungen an die Geschichte leider nicht erfüllt.

    Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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    booklovings avatar
    booklovingvor 18 Tagen
    Aufrüttelnder Roman

    INHALT
    Seit ihrer Geburt lebt Pearl im Auto, sie vorne, ihre Ausreißer-Mutter auf der Rückbank. Vierzehn Jahre stehen die beiden jetzt schon am Rande eines Trailerparks irgendwo in Florida. Draußen vor der Windschutzscheibe ist die Welt den Waffen verfallen: Kinder wachsen mit Pistolen statt Haustieren auf, Schießübungen immer und überall, mal Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten im Visier, und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. Doch im Ford Mercury wirken andere Kräfte, hier lernt Pearl das Träumen. Bis ein schöner Mann und seine Pistolen alles verändern …
    (Quelle: Klappentext Suhrkamp)

    MEINE MEINUNG
    Mit „Gun Love“ hat die US-amerikanische Schriftstellerin und Wahlmexikanerin Jennifer Clement erneut einen bemerkenswerten, gesellschaftskritischen Roman vorgelegt, der den Leser mit seiner tiefgründigen Geschichte und dem schonungslosen Blick auf ein Amerika der Gewalt, Waffenwahn, Perspektivlosigkeit und Armut sehr bewegt und aufrüttelt.
    Die Autorin lässt ihre Geschichte aus der Perspektive der heranwachsenden Pearl erzählen, die mit ihrer Mutter Margot seit ihrem ersten Lebensjahr in einem alten Ford Mercury am Rande eines Trailerparks in Florida lebt. Was zunächst als provisorische Übergangslösung gedacht war, wurde im Laufe der Zeit zu ihrem Zuhause – inmitten eines skurrilen Sammelsuriums an gescheiterten Existenzen, für die der Amerikanische Traum längst ausgeträumt ist.
    Geschickt lässt uns die Autorin immer tiefer eintauchen in die anrührende und zugleich schockierende Lebenswelt von Pearl und ihrer Mutter. Schrittweise erhalten wir einen Einblick in einen Mikrokosmos aus bedingungsloser Mutter-Tochter-Liebe, naiven Träumereien und liebevoller Geborgenheit, dem unsägliche Zustände und ein bedrohlich wirkendes Umfeld gegenüberstehen. Durch Gleichgültigkeit, Gewalt und Tod gerät ihre kleine heile Welt zusehends ins Wanken, und konfrontiert Pearl schließlich mit einer verstörenden, brutalen Wirklichkeit.
    Clements bildgewaltige, sehr poetische und oft einfühlsame Sprache hat mich schnell gefangen genommen und steht im scharfen Kontrast zu den verstörenden und beklemmenden Schilderungen ihrer trostlosen, ernüchternden Realität, in der es kaum Normalität und schöne, verträumte Momente gibt.
    Die Autorin hat mit Pearl eine äußerst feinfühlige und zerbrechlich wirkende Hauptfigur geschaffen, die mit viel Wärme, zartem Humor und erstaunlichem Tiefsinn ihre Eindrücke schildert. Die lakonische, verklärend-naive Sichtweise auf ihre bizarre, deprimierende und zugleich beängstigende Welt geht im Verlauf der immer unheilvoller werdenden Entwicklungen zunehmend unter die Haut.
    Mit scharfem Blick, eindringlichen Bildern und leicht überspitzt präsentiert uns die Autorin in ihrem gesellschaftskritischen Roman die knallharte Wirklichkeit der amerikanischen Gesellschaft, die schockierenden Auswirkungen ihrer Waffenvernarrtheit und die tragischen Schicksale vieler, die am Rande des Wohlstands leben müssen. Ein bedeutungsvoller, beklemmender Roman mit einem traurig stimmenden und wenig hoffnungsvollen Ausklang, der einen auch nach Ende der Lektüre noch länger beschäftigt!

    FAZIT
    Ein aufrüttelndes, äußerst nachdenklich stimmendes Buch, das ein schockierendes, brutales Abbild der von Waffen geprägten Lebenswirklichkeit in den USA zeigt – verpackt in eine wundervoll poetische Sprache und Symbolik.
    Auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch!

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Deprimierender Roman, in dem die Einzelschicksale keine Rolle spielen, sondern die Waffengewalt im Allgemeinen im Vordergrund steht
    Waffengewalt in den USA - die Einzelschicksale spielen in dem Roman nur eine untergeordnete Rolle

    Pearl ist 14 Jahre alt und lebt seit ihrer Geburt zusammen mit ihrer Mutter Margot in einem Ford Mercury auf einem Trailerpark in Florida. Ihre Mutter war früh schwanger und ist vor ihren Eltern geflohen und lebt ein Leben am Rande der Gesellschaft. 
    In dem Park, am Rande einer Müllkippe, leben andere gescheiterte Existenzen in Wohnwagen und halten sich durch kriminelle Aktivitäten wie Drogen- und Waffenschmuggel über Wasser. 
    Als Margot Eli kennenlernt und mit ihm immer mehr Zeit in trauter Zweisamkeit verbringen möchte, wird Pearl regelrecht von ihr aus dem Mercury verstoßen. Sie fühlt sich einsamer denn je in ihrem Leben, nachdem sie sich auch noch mit ihrer besten Freundin April May zerstritten hat und findet dadurch Anschluss an die Mexikanerin Corazón. Wie selbstverständlich lebt sie zusammen mit einem Waffenarsenal unter einem Dach. 

    Dann geschieht ein Unglück und Pearl muss lernen, was es wirklich heißt, allein zu sein. 

    "Gun Love" ist ein deprimierender Roman über ein Mädchen, das nichts anderes als den Trailerpark kennt, ein Zusammenleben auf engsten Raum mir ihrer Mutter, ohne Kenntnis über ihre Herkunft. Für sie ist es scheinbar normal, in einem Auto ohne viel Besitz zu leben, aber als ihre Mutter einen Mann kennenlernt und sie diese Zweisamkeit offensichtlich stört und kein Platz mehr für sie ist, beginnt sie, ihr Dasein zu hinterfragen. Dabei lebt sie in einer eigenen Gesellschaft außerhalb der Norm, in der Waffen zum Alltag gehören. 

    Waffen und Waffenschmuggel werden im weiteren Verlauf des Romans zum zentralen Thema und lenken von der Mutter-Tochter-Beziehung ab, was ich sehr schade fand. 
    Die Intention der Autorin gilt klar der Kritik an dem Umgang mit Waffen in den USA. Ich hätte mir aber eine stärkere Auseinandersetzung mit dem trostlosen Leben Pearls, den weiteren Bewohnern des Trailerparks und mit dem alltäglichen Umgang mit Waffen gewünscht, statt den Roman auf den reinen Waffenschmuggel zu reduzieren, in den Pearl am Ende involviert wird. 

    Das Buch überrascht zwar mit der ein oder anderen Wendung, lässt aber an Spannung vermissen. Die Charaktere in dem gesellschaftskritischen Roman spielen keine individuelle Rolle und bleiben austauschbar, da man niemandem wirklich nahekommt oder vom Schicksal nachhaltig berührt wird. Zwar hadert Pearl mit ihrem Leben, fügt sich aber darin ein, selbst als sie die Chance hat, etwas zu ändern. Mir fehlte ein Held in der Geschichte. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar
    »Wähl niemals den Notruf, kauf dir eine Waffe!«

    Seit ihrer Geburt lebt Pearl mit ihrer Mutter in einem Auto am Rande eines Trailerparks mitten in Florida. Obwohl draußen vor der Windschutzscheibe die Welt den Waffen verfallen ist, lernt Pearl von ihrer liebevollen Ausreißer-Mutter das Träumen – bis ein Mann auftaucht, der alles für immer verändert …
    In ihrem neuen Roman Gun Love zeichnet Jennifer Clement das literarische Stimmungsbild einer ganzen Nation.

    »Clements Sprache ist von mörderischer Kraft, ihr Roman ein auf erschreckende Weise aktuelles Buch.« The Economist

    Gun Love ist unser neunter Titel im LovelyBooks Literatursalon!  
    In unserem LovelyBooks Literatursalon erwarten euch weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben!

    Worum geht’s genau?
    Als die aus gutem Hause stammende Margot mit 17 Jahren schwanger wird, reißt sie nach der heimlichen Geburt mit ihrer kleinen Tochter Pearl von zu Hause aus. Eigentlich wollten sie nur wenige Monate im Auto leben, doch nun stehen sie schon seit 14 Jahren am Rande eines Trailerparks in Florida, in dem die Nachbarn dem Waffenwahn verfallen sind. Die Kindheit der Erzählerin Pearl ist einfach, dank ihrer liebevollen Mutter und ihrer Freundin April May aber glücklich und voller Abenteuer. Doch dann taucht eines Tages der dubiose Texaner Eli Redmond im Trailerpark auf. Als sich Margot in ihn verliebt, nimmt Pearls Leben eine tragische Wendung …
    In strahlenden Bildern erzählt Jennifer Clement in Gun Love von einem starken Mädchen, das alle Widerstände zu überkommen versucht, einer besonderen Mutter-Tochter-Beziehung und dem Waffenwahnsinn in ihrer Heimat.

    Das klingt nach guter Lektüre? Dann schau doch mal in unsere Leseprobe.

    Wollt Ihr erfahren, wie Pearl das Leben am Rande des Trailerparks meistert und wohin ihr Leben sie führt? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 10. September über den blauen "Jetzt bewerben"-Button*  für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

    Als Margot ihr Zuhause verlässt, nimmt sie einige wenige Luxusgegenstände mit.
    Welches Andenken würdet Ihr mitnehmen, wenn Ihr Euer Zuhause auf unbestimmte Zeit verlassen müsstet?

    Autoren oder Titel-CoverÜber die Autorin: Jennifer Clement wurde 1960 in Connecticut geboren und wuchs in Mexiko-Stadt auf. Seit ihrem Studium der Literaturwissenschaft in New York und Paris veröffentlicht Clement Gedichte und Romane. Als Präsidentin des P.E.N. International kämpft sie im Namen von Autorinnen und Autoren für das Recht auf freie Meinungsäußerung. Ihr Roman Gebete für die Vermissten über die Schicksale gestohlener Mädchen in Mexiko war ein internationaler Erfolg.

    Ihr seid noch kein Literatursalon -Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.

    * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Neuneuneugierigs avatar
    Neuneuneugierigvor 2 Monaten
    Eine emotionale fesselnde Schreibe, die mich sofort für sich eingenommen hat.
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    N
    ninama1999vor 2 Monaten
    Es sehr interessant klingt
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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 2 Monaten
    Das hört sich ganz wunderbar an ... musste gleich an "Schloss aus Glas" denken ... ist bestimmt ähnlich berührend ...
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    Sassenach123s avatar
    Sassenach123vor 2 Monaten
    Krasse Vorstellung, bin auf die gesamte Handlung gespannt
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