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Rezension zu "Ich will nicht, dass ihr weint!" von Jennifer Cranen

✎ Jennifer Cranen - Ich will nicht, dass ihr weint!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Ein Thema, mit dem man nahezu täglich konfrontiert wird / werden kann und bei dem jeder weiß, um was es geht: Krebs. Ich habe leider das Pech, dass die Generation meiner Uroma und deren Mutter alle an Krebs gestorben sind, so dass das Thema bei mir wirklich verankert ist. (alle anderen Generationen danach leben noch) Zum Glück waren sie schon alt / älter und konnten ihr Leben leben. Jennifer hingegen bekam ihre Diagnose mit 15..

Ich bin mit keiner Erwartung an diese Geschichte gegangen, denn was gibt es bei einer Erfahrung zu erwarten? (außer die Wahrheit) So kann ich auch direkt sagen, dass ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht wurde.

Jedoch bin ich erstaunt, was ich hier zu lesen bekommen habe, denn es heißt auf dem Cover "Das Krebstagebuch der 16-jährigen Jenni" - in dieser Hinsicht hatte ich tatsächlich sowas wie ein Tagebuch erwartet, aber es werden keinerlei Zeitangaben gemacht und die kurzen Texte haben alle ihre eigene Überschrift. Ich finde das nicht schlecht oder schlimm, sondern war anfangs halt nur etwas verwundert, aber damit kam ich sehr schnell klar.

Obwohl es ein Bericht einer 15- / 16-Jährigen über ihr Krebsleiden ist, war ich komischerweise emotional überhaupt nicht ge- / befangen. Es ließ mich aber auch nicht kalt! Ich spürte ihre Wut auf das Schicksal. Ich spürte ihre Schmerzen bei den Untersuchungen. Und trotzdem konnte ich mit einer gewissen Distanz auf das Ganze herabsehen.

Jennifers Schreibstil ist Jennifers Schreibstil. Sie wollte keine Schriftstellerin werden, hatte sich wahrscheinlich nie mit dem Schreiben befasst und das bekommt man hier auch zu lesen. Ich habe in anderen Rezensionen gesehen, dass manche die Ausdrucksform nicht so toll fanden - ich hatte damit gar keine Probleme. Sie schrieb, wie sie scheinbar war: frei und frech heraus - und das machte es für mich wirklich leicht, es zu lesen, denn es kommt einfach ehrlich rüber.

Es ist kein typisches Mut-mach-Buch über eine Krebserkrankung mit Happy End. Generell unterscheidet es sich von den Erfahrungsberichten mit Krebs, die ich bisher gelesen habe. Aber ich könnte mir super vorstellen, dass dieses Buch als Schullektüre eingesetzt wird, um so manchem Teenager vielleicht ein wenig die Augen zu öffnen und zu zeigen, wie schnell das Leben vorbei sein kann..

Leider existiert die Homepage heute nicht mehr, denn ich hätte gerne gewusst, wie sie dort alles niedergeschrieben hat, ob sie das Datum verwendete oder - wie im Buch - einfach einen Ablauf beschrieb, ohne Zeiten zu nennen.

Toll finde ich, dass der Reinerlös des Verkaufes an den Aachener Förderkreis "Hilfe für krebskranke Kinder" geht (oder ging).

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Rezension zu "Ich will nicht, dass ihr weint!" von Jennifer Cranen

Wie Jenni um ihr Leben kämpft - Ihr Feind: Krebs
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

In diesem Buch geht es um Jenni, ein 16-Jähriges Mädchen, dass einfach nur so sein will, wie die anderen. Es aber nicht kann. Denn sie hat Krebs. Eine Chemo auf die nächste folgt und Jenni kämpft und kämpft.
Das Buch habe ich gut durchgelesen, doch irgendwie ist die Story ein klein wenig an mir vorbei gegangen, da Jennis Gefühle nicht so gut zum Ausdruck kamen. Dennoch gebe ich 4 Sterne, da ich es einfach super berührend finde und wirklich Respekt vor Jenni habe, dass sie trotz ihrer Krankheit ein Tagebuch verfasst, um den Menschen zu zeigen, wie Krebs-Kranke leiden.
Trotzdem ein tolles Buch!

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Sanne902s avatar

Rezension zu "Ich will nicht, dass ihr weint!" von Jennifer Cranen

Ich will nicht dass ihr weint: Das Krebstagebuch der 16-jährigen Jenni
Sanne902vor 5 Jahren

Jenni erfährt, dass sie Krebs hat. Nach dem ersten Schock beschließt sie, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Chemo- und Strahlentherapie, Operation und Tiefenhyperthermie, ihr bleibt nichts erspart. Vierzehn Monate lang schreibt sie ihre Erlebnisse, ihre Liebe, ihre Schmerzen und ihre Angst auf. Während dieser Zeit sieht sie Freunde kommen und gehen. Trotzdem glaubt und hofft sie bis zum Schluss, dass sie den Kampf gewinnt.

Es ist einfach ein wunderbares Buch!
Es ist ein sehr schönes Buch welches aber auch wieder sehr Traurig ist.
Es zeigt uns, dass Krebs vor keinem alter halt macht.
Es ist sehr gut geschrieben!

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