Jennifer Donnelly Das Blut der Lilie (6 CDs)

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Inhaltsangabe zu „Das Blut der Lilie (6 CDs)“ von Jennifer Donnelly

Wie versteinert fühlt sich Andi, als ihr Bruder bei einem Unfall stirbt und sie sich die Schuld an dessen Tod gibt. Als ihr Vater sie zur Aufheiterung nach Paris entführt, findet sie in einem alten Gitarrenkoffer das geheimnisvolle Tagebuch einer jungen Frau, die einst den Sohn Marie Antoinettes betreute. Bald erkennt sie, dass ihre Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind, denn auch die Französin konnte den Tod des geliebten kleinen Jungen nicht verhindern. Und so begleitet Andi Alexandrine auf deren gefahrvollen Wegen durch die Wirren der Französischen Revolution – in der Hoffnung, dort den Schlüssel zur Rückkehr ins Leben zu finden.

ein bisschen deprimierend und ziemlich traurig

— len4ik21
len4ik21

Unerträglich wichtigtuerisch-hysterische Protagonistin, durch die Lesestimme von Josefine Preuß noch schwerer zu ertragen.

— Buchhandlung_am_Schaefersee
Buchhandlung_am_Schaefersee

Etwas nervige Protagonistin, die Idee zum Buch ist toll

— vormi
vormi

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  • Das Blut der Lilie

    Das Blut der Lilie (6 CDs)
    vormi

    vormi

    25. June 2017 um 22:58

    Seit ihr kleiner Bruder auf tragische Weise ums Leben kam, ist Andis Herz fest verschlossen. Bis sie das faszinierende Tagebuch einer jungen Frau findet, die einst ebenfalls einen geliebten kleinen Jungen verlor – vor mehr als zweihundert Jahren, in der Französischen Revolution. Undi folgt ihrer Spur bis in die Tiefen der Pariser Katakomben und findet dort schließlich den Schlüssel zu Liebe und Vergebung.Inhaltsangabe auf amazonMir hat das Buch gut gefallen. Die Idee dahinter war richtig gut.Nur das die weibliche Hauptprotagonistin echt nervig war, das hat mir gar nicht gut gefallen.Schade, bisher haben mir die Bücher von Jennifer Donnelly fast immer sehr gut gefallen. Das war auch hier der Fall, mal eine Hauptperson die nicht so sympathisch ist kann man dann verschmerzen...

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  • Das Blut der Lilie / Jennifer Donnelly

    Das Blut der Lilie (6 CDs)
    Lenny

    Lenny

    22. August 2014 um 13:33

    Andi´s kleiner Bruder kommt ums Leben und Andi gibt sich dafür die Schuld. Mit dieser Schuld kommt sie nicht klar und hat viele Depressinonen. Sie bekommt Medikamente, hat aber trotzdem Schwierigkeiten sich zurecht zu finden. Die Musik und Geschichten aus der Vergangenheit helfen ihr zurück in ihr Leben zu finden....

    Gelesen von Lotte Ohm und Josefine Preuß, das war ganz toll.

  • Nicht mein Titel

    Das Blut der Lilie (6 CDs)
    JuliaO

    JuliaO

    05. March 2014 um 00:06

    Nachdem ich von der "Teerose" total begeistert war, habe ich mich sehr über den neuen Lesestoff gefreut. Doch leider muss ich sagen, dass mich dieser so ganz und gar nicht vom Hocker gehauen hat. Wenn ich es tatsächlich gelesen hätte, anstatt es zu hören, dann hätte ich sicher nicht bis zum Ende durchgehalten.  Die eine Hälfte des Buches hat mich nach einiger Zeit schlicht und ergreifend gelangweilt, die andere Hälfte in einer anderen Zeitebene fand ich teilweise einfach nur verwirrend, wenn Personen erst lebendig, dann tot und dann wieder lebendig sind... Und etwas weniger musikalische Einschläge wären mir persönlich auch viel lieber gewesen! Alles in allem ist es in meinem Augen nichts ganzes und nichts halbes. Kein Krimi (was ist mit ihrem Bruder passiert), kein Roman, kein historischer Roman, kein Problembuch, kein gar nichts eben...

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  • Das Blut der Lilie

    Das Blut der Lilie (6 CDs)
    -sabine-

    -sabine-

    25. August 2013 um 10:28

    Die junge Andi ist seit dem Tod ihres Bruders wie gelähmt, nichts im Leben hat für sie einen Sinn. Ihre Mutter zerbricht an dem Tod des Sohnes, ihr Vater scheint sich rasch abgefunden zu haben mit dem Verlust. Alleingelassen und frustriert kann sich das junge Mädchen an nichts mehr erfreuen. Erst als sie per Zufall ein altes Tagebuch findet, wird ihr Interesse geweckt: Ein Mädchen namens Alexandrine erzählt ihre letzten Tage während der Französischen Revolution und sie hat nur ein Ziel – den kleinen Louis Charles vor dem sicheren Tod zu retten. Und mit dem Eintauchen in Alexandrines Geschichte findet auch Andi wieder zurück ins Leben. Das Hörbuch war toll! Ich bin völlig versunken in die Geschichte – sowohl in die von Andi als auch in die von Alexandrine. Die beiden Sprecherinnen Lotte Ohm und Josefine Preuß haben wirklich eine gute Arbeit geleistet – sie geben den beiden Protagonistinnen Charakter und haben es geschafft, Emotionen zu transportieren. Andi ist ein frustriertes und vom Leben gebeuteltes junges Mädchen, die einen solchen Schmerz ausstrahlt, dass man fast geneigt ist, ihr aus dem Weg zu gehen. In vielen Punkten konnte ich sie gut verstehen, oft mochte ich sie rütteln und schütteln, ihr zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Nur die Musik kann sie im Leben halten und mir haben die Einschübe zur Musikgeschichte, die sich durch das ganze Hörbuch ziehen, wirklich gut gefallen. Ich fand sie nicht störend, sondern sehr informativ und passend. Als Andi dann per Zufall das Tagebuch findet, zeigt sie Interesse und entwickelt sich zu einem neugierigen und liebenswerten Mädel. Alexandrine, die Protagonistin des Tagebuches, ist etwa in gleichem Alter wie Andi und auch sie ist mir sehr sympathisch. Ihr Kampfgeist und ihr Mut sind wirklich unglaublich, umso trauriger die Ausweglosigkeit in den Wirren der französischen Revolution. Die Wechsel zwischen den beiden Hauptsträngen der Geschichte sind wirklich sehr gut gelungen. Die Übergänge sind weich, gut in den jeweiligen Handlungsstrang integriert – immer weiß man sofort, in welcher Zeit man sich befindet. Und beide Geschichten haben ihren Reiz, bei beiden wollte ich wissen, wie es weitergeht: In der Vergangenheit ist es die Rettung des jungen Louis Charles, in der Gegenwart die Entwicklung Andis, dass sie langsam wieder Freude am Leben findet, an der natürlich ein junger Mann mit beteiligt ist. Einzig die fast schon fantastisch anmutenden Elemente gegen Ende des Romans haben mir nicht so gut gefallen. Traum oder Wirklichkeit – das bleibt letztlich offen. Aber alles in allem bin ich begeistert von diesem Hörbuch, die Geschichte ist interessant und spannend, die Charaktere zeigen eine schöne Entwicklung und sind wirklich liebenswert. Ich bin sehr gut unterhalten worden und vergebe daher 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Das Blut der Lilie" von Jennifer Donnelly

    Das Blut der Lilie (6 CDs)
    JuliaO

    JuliaO

    07. February 2012 um 23:30

    Lesung ist ok Warum 2 Sterne? Ich habe eine Weile gegrübelt, obn es nun einer oder eben zwei werden. Nachdem die Geschichte an sich aber lesbar ist, und ich auch bis zum Ende durchgehalten habe, fiel dann die Entscheidung auf 2. Ich hab mir SO viel erwartet! Die Teerose gehört zu meinen Lieblingsbüchern - da hat man dann freilich schon eine gewisse Erwartung an eine Autorin. Nur leider hat sie diese mit diesem Buch nun ganz und gar nicht erfüllt... Keiner der beiden Handlungsstränge hat mich wirklich überzeugt und als dann noch Dinge passierten, die in dem "Schicksalsroman" gemischt mit historischem Hintergund auch noch Fantasy Aspekte einfliesen lassen (oder auch nicht?) - da wars dann ganz aus mit mir... Leider.

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  • Rezension zu "Das Blut der Lilie" von Jennifer Donnelly

    Das Blut der Lilie (6 CDs)
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    14. July 2011 um 17:25

    Als Andis Bruder bei einem Unfall stirbt, für den sie sich auch noch die Schuld gibt, bricht für das junge Mädchen die Welt zusammen. Immer mehr zieht sie sich zurück, und nur noch ihre Gitarre kann ihr Trost verschaffen. Um sie wieder aufzuheitern, reist ihr Vater mit ihr nach Paris. Doch auch die neue Umgebung kann sie nicht aus ihrer Lethargie reißen. Erst als sie in einem alten Gitarrenkoffer ein Tagebuch findet, ist ihre Neugier geweckt. Sie beginnt zu lesen… Paris zur Zeit der französischen Revolution. Alexandrine, ein junges Mädchen, wird mit der Betreuung des Sohnes von Marie Antoinette beauftragt. Sie kümmert sich gut um den Jungen, und liebt ihn sehr. Aber seinen Tod kann sie nicht verhindern… Dieses gemeinsame Schicksal verbindet Andi und Alexandrine. Und so springt die restliche Erzählung zwischen den beiden Frauen hin und her – hin und her zwischen 21. und 18. Jahrhundert. Da der Ort – Paris – jedoch immer derselbe bleibt, verschmelzen beide bald zu einer Person, die sich nur noch durch Nuancen und die beiden unterschiedlichen Sprecherinnen unterscheiden. Lotte Ohm als Andi und Josefine Preuß als Alexandrine ergänzen einander perfekt. Ihre Stimmen passen gut zueinander, so dass es keine brutalen Brüche zwischen den beiden Sprecherinnen gibt. Und doch unterscheiden sich die beiden gut voneinander, jede haucht „ihrem“ Charakter auf ihre Weise Leben ein. Insgesamt fällt aber die ruhige Erzählweise der beiden auf. Und so ist Das Blut der Lilie generell eine ruhige, entspannte Erzählung. Immer schwingt auch ein ernster Unterton mit – passend zum Thema. Denn sowohl Andi als auch Alexandrine stecken in schwierigen, für sie aussichtslosen Situationen. Und geben trotzdem nicht auf, denn sie haben etwas, woran sie sich klammern können. Bei Andi sind dies die Musik und ihre Gitarre. Man kann sie fast im Hintergrund hören, so präsent ist sie. Ich habe es genossen, zuzuhören. Mich nach Paris entführen zu lassen.

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