Jennifer Donnelly Das Licht des Nordens

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Inhaltsangabe zu „Das Licht des Nordens“ von Jennifer Donnelly

Der 12. Juli 1906 ist ein schöner, sonniger Tag. Bis man die ertrunkene Grace Brown auf die Veranda des vornehmen Glenmore Hotel legt. Für die junge Mattie, die die Briefe der Toten an ihren Geliebten aufbewahrt, ändert sich mit diesem tragischen Ereignis das ganze Leben … Jennifer Donnelly, die sich von einem wahren Mordfall zu diesem Roman inspirieren ließ, erzählt die ergreifende Geschichte eines jungen Mädchens, das der ländlichen Enge ihrer Heimat zu entfliehen versucht – fesselnder Entwicklungsroman, Kriminalgeschichte und tragischer Liebesroman zugleich. (Quelle:'E-Buch Text/13.08.2012')

Sehr schöne und detailgetreue Schilderung eines Lebens eines jungen Mädchens aus 1906. Toller Roman.

— MCM
MCM

Ich mag es, wirklich, aber die große Lieb war es leider nicht. Alles in allem (abgesehen von meinem Gefühl) ist der Roman aber großartig.

— Engelszeilen
Engelszeilen

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Pachi10

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— CosimaThomas
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    Das Licht des Nordens
    Pachi10

    Pachi10

    23. January 2016 um 13:19

    Wir befinden uns im Jahr 1906, in einem kleinen Ort in Nordamerika. Mattie, ein junges Mädchen auf deren Schultern eine große Verantwortung lastet: Der Vater, der nach dem Tod seiner Frau, ein anderer Mensch geworden ist, die jüngeren Schwestern um die sich jemand kümmern muss, die kleine Farm muss bewirtschaftet werden doch fehlt es an männlichen Arbeitskräften und ständig an Geld und das Versprechen an Ihre Mutter am Sterbebett. Und eigentlich will sie nichts anderes als aufs College gehen und Schriftstellerin werden. Mich hat die Geschichte sehr begeistert: 1. Ist es recht gut beschrieben wie es für Frauen zu dieser Zeit war, Man kann verstehen warum sich feministische Gruppen gebildet haben und warum die Frauen auf die Barrikaden gingen. Die Stellung der Frau und Ihre Aufgaben waren aus heutiger Sicht total absurd. Wurde eine Frau vergewaltigt, gab man ihr die Schuld, war eine Ehe kinderlos, waren die Frauen schuld und war eine unverheiratete Frau schwanger, war es für sie besser sich umzubringen. 2. Das Thema Rassengleichheit: Ich weiß nicht wie die Situation in Europa zu dieser Zeit war, aber in Amerika hatte ein Afro-Amerikaner zu dieser Zeit keine Rechte. Das kann man sich irgendwie gar nicht vorstellen, dass ein Mensch umgebracht werden konnte, ohne dass es großartige Konsequenzen gab. 3. Ist in die Geschichte ein Kriminalfall mit eingewoben, der auf Tatsachen beruht, sehr spannend und gibt einen Einblick in die damalige Zeit 4. Es hat mich sehr berührt etwas über das damalige Familien- und Farmleben zu lesen. Viel zu leicht vergisst man über welche Dinge und Helferchen man im Alltag, im täglichen Leben und bei der Arbeit verfügt, die vor Hundert Jahren noch gar nicht existierten (Küchengeräte, Arbeitsgeräte, Medikamente, etc.) Eine wirklich tolle Geschichte, die ich sehr empfehlen kann weil sie von allem etwas hat. Einen Stern hab ich abgezogen, weil die Erzählform zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt. Das war manchmal etwas verwirrend.

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  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    silbereule

    silbereule

    13. May 2011 um 15:34

    seltsamer Schreibstil - nachdem ich mich nach knapp 100 Seiten immer noch gefragt habe, worum es eigentlich geht, habe ich das Buch weggelegt. Besonders enttäuschend, da ich Jennifer Donellys anderen beiden Romane (die Tee- und die Winterrose) regelrecht verschlungen habe.

  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    vormi

    vormi

    08. September 2010 um 19:03

    Eine Geschichte um eine 16 jähriges Mädchen aus dem Sommer des Jahres 1906. Wieder sehr real beschrieben, ich habe jetzt eine ziemlich klare Vorstellung vom harten Leben einer jungen Frau, der gerade die Mutter gestorben ist. Und die nun irgendwie mit Ihrem Vater und den 3 kleineren Schwestern versucht, nicht zu verhungern und eine kleine Landwirtschaft am Laufen zu halten. Eine mitreissende Geschichte, in der es der Autorin gelingt, einen in die Story zu ziehen. Großartig. Fast hätte es aber einen Punktabzug gegeben, da die Geschichte für Leute wie mich, die sich nicht so wahnsinnig gut mit den amerikanischen Klassikern auskennen, manchmal etwas schwer zu verfolgen ist.

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  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    keili

    keili

    30. December 2009 um 15:36

    Die 17-jährige Matti versucht ihrem trostlosen, harten und arbeitsreichem Leben auf dem Land zu entkommen, denn sie ist schlau und hat die Chance ein College in New York zu besuchen. Hilfe findet sie dabei in den Briefen der ertrunkenen Grace Brown.... Dieses Buch is zugleich Liebes- und Kriminalgeschichte. Der Einstieg fiel mir ziemich schwer doch das weiterlesen hat sich gelohnt. Jennifer Donnelly beschreibt auf einfache doch umso einfühlsamere Weise das harte Leben der Frauen um 1906. Diese einfache Schreibweise ist mir am Anfang schwer gefallen aber am Ende wurden dadurch die Gefühle umso realer. Nichts wird beschönt sondern einfach so gesagt wie es ist. Gerade dadurch ging mir diese Buch so nah. Die Gefühle und Ängste von Mattie haben auch mich berührt. Trotz der Startschwierigkeiten und den vielen Zeitsprüngen ist dies für mich ein schönes Buch.

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  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    Mayylinn

    Mayylinn

    13. October 2009 um 16:42

    Eines Abens übergibt die junge Grace Brown der 17-jährigen Matt mit tränenüberströmten Gesicht einen Stapel Briefe, mit der Bitte diese zu vernichten - am nächsten Tag wird Grace's Leiche auf die Veranda des Hotels, in dem Matt arbeitet, gelegt. Sie ist ertrunken und von ihrem Begleiter Carl Grahm fehlt jede Spur. Matt ist hin und hergerissen, ob sie ihr Versprechen gegenüber der Toten halten soll oder ob sie die Briefe nach einem Grund für Grace Tod und Carls Verschwinden hin untersuchen soll. Sie beginnt zu lesen und erfährt nicht nur viel über Grace sondern findet auch sich selbst wieder... "Das Licht des Nordens" beschreibt vorrangig Matts eigene Geschichte und befasst sich nur in einem Bruchteil der Kapitel mit Grace Briefen. Nichts desto weniger sind sie sehr gehaltvoll für den Roman. Matt entdeckt sich selbst in Grace wieder und der Rückblick auf ihr eigenes Leben spiegelt wider, warum sie so geworden ist, wie sie ist und vorallem, was sie ändern muss. Jennifer Donnelly zeichnet wieder einmal ein detailfreudiges Profil einer jungen Heldin, mit der man leidet und lebt. Durch ihre Wortgewandtheit und Arkribik verliert man sich in den Zeilen und will den Rückweg nicht mehr finden. Auch das Buch nicht auf einer erkennbaren Spannungskurve basiert, ist man trotzdem gespannt und überrascht, wie es mit Matt und mit Grace weitergeht bzw ging. Ein absolut leseswertes Buch für jeden, den das Schicksal interssiert.

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  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    betina

    betina

    09. February 2009 um 11:15

    Das mir gut gefallen

  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    nicole2612

    nicole2612

    30. December 2008 um 20:46

    Das Buch ist gut muss man gelesen haben einfach klasse wie Jennifer Donnelly schreibt muss man lesen.

  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    Sara_1801

    Sara_1801

    03. April 2008 um 10:41

    Ein ganz tolle Geschichte! Wie in "Die Teerose" steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt

  • Rezension zu "Das Licht des Nordens" von Jennifer Donnelly

    Das Licht des Nordens
    nic

    nic

    11. July 2007 um 06:17

    "Das Licht des Nordens" ist ein wunderschönes Buch, das sehr viel zu bieten hat. Die Geschichte erzählt von Mattie, einem jungen Mädchen im Teenageralter, die 1906 im Sommer eine Stelle in einem Hotel annimmt, um Geld für ihre Familie zu verdienen, die gerade so über die Runden kommt. Die Mutter ist an Krebs gestorben, der Vater ist seit dem Verschwinden des ältesten Sohnes verbittert. Viele Geschwister sind zu versorgen. Dennoch findet Mattie die Zeit, Geschichten zu schreiben und mit ihrem Schulfreund Weaver Wortduelle auszufechten. Mattie hat großes Talent und wird durch ihre Lehrerin gefördert, die möchte, dass Mattie nach New York geht, um dort zu studieren und Schrifstellerin zu werden. Doch Mattie hat ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, ihre Schwestern zu versorgen und sich um alles zu kümmern und die Familie niemals zu verlassen. Dieses Versprechen lastet schwer auf Mattie, die sich nichts mehr wünscht, als Bücher schreiben zu können. Sie will ein anderes Leben als das, was sie kennt. Bis sie sich in Royal Loomis verliebt, einen Farmersohn aus der Nachbarschaft, der sie heiraten möchte. Für einige Zeit fühlt Mattie sich in seinen Armen geborgen und verwirft ihre Pläne zu studieren. Eines Tages, während ihrer Arbeit im Hotel, trifft sie auf eine junge Frau, die ihr ein Bündel Briefe in die Hand drückt und sie bittet, diese zu verbrennen. Was hat es mit den Briefen auf sich? Und was ist mit dieser jungen Frau, Grace, geschehen, als sie eines abends nicht mehr auftaucht, nachdem sie mit ihrem Begleiter auf dem See unterwegs war? Donelly erzählt die aus der Sicht Matties, mal in der Gegenwart und mal im Rückblick und hat mit ihrer Sprache eine sehr schöne Geschichte aus den wahren Begebenheiten geschaffen. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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