Jennifer Donnelly Die Teerose

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Inhaltsangabe zu „Die Teerose“ von Jennifer Donnelly

London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die siebzehnjährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muß Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen ... Spannend und voller Sinnlichkeit erzählt dieser Roman die Geschichte der Fiona Finnegan und einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und Leidenschaft. »Eine großartige Geschichte und genau das, was wir in Zeiten wie diesen brauchen.« Frank McCourt

Zwar sind die Wendungen oft recht unrealistisch und doch ist es eine gute Geschichte, die einen in eine vergangene Zeit versetzt:)

— nemela

Gut - die damalige Zeit ist sehr gut beschrieben. Negativ: manche Wendungen sehr unwahrscheinlich.

— Desaris

Fiona Finnegan hat mir ihr Leben in London 1888 gezeigt. Für mich gab es in diesem Buch keine gedruckten Buchstaben auf Papier - ich war da!

— Bibliomanie

eine tolle Geschichte! allerdings endete die Geschichte für mich zu abrupt.

— YStellacadente

Ein Buch das Spass macht! Es liest von der ersten Seite an wie ein Film!

— Lesemaus004

Gut, insgesamt für 1 Buch aber eindeutig zu viel gewollt. Ohne Jack the Ripper wäre es deutlich glaubwürdiger und stimmungsvoller gewesen.

— Marjuvin

Eine so berührende und bewegende Geschichte, mit Protagonisten, die einem unter die Haut gehen. Eines meiner Highlights.

— surya

Eine absolutes Glanzstück! Einmal angefangen legt man es so schnell nicht wieder aus der Hand.

— BoboJu

Eine Geschichte, die einen das jetzt und hier völlig vergessen lässt... Vorbehaltlos zu empfehlen!

— Na_Nox

Eine tolle Geschichte, spannend, romantisch und einfach wundervoll. Hat mir sehr gut gefallen.

— Naden

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  • Fiona & Joe

    Die Teerose

    Micha1985

    23. August 2017 um 13:22

    Inhalt: Fiona lebt in Whitechapel (London 1888) als Tochter eines armen Dockarbeiters. Nur der Traum mit ihrem Sandkastenfreund Joe irgendwann ein eigens Geschäft eröffnen zu können, lässt sie die Armut aushalten. Doch dann kommt alles anders als geplant und sie findet sich Hals über Kopf auf einer spannenden Reise wieder. Fazit: Jennifer Donnelly hat hier einen wundervollen und spannenden Roman geschrieben. Sie entführt uns gekonnt ins 19 Jhd. zurück. Man kann förmlich die kopfsteingepflasterten Straßen vor sich sehen. Die heruntergekommenen Häuser am Randgebiet, aber auch genauso die luxuriösen Seiten von London. Man fühlt sich mit der Hauptprotagonisten Fiona sehr verbunden und leidet mit ihr während sie ein Schicksalsschlag nach dem anderen trifft. Zwar wurde am Ende das Hauptproblem etwas unglaubwürdig gelöst (meiner Meinung nach), aber das tut der Geschichte absolut keinen Abbruch. Ich bin auf jedenfall sehr begeistert von der Schreibweise der Autorin und kann es kaum erwarten den nächsten Band "Die Winterrose" zu lesen! Sehr empfehlenswert!

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  • Die Teerose

    Die Teerose

    Svarta

    30. March 2017 um 23:05

    Inhalt:"London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die 17-jährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muss Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen…" Schon als ich nur das Cover sah, wollte ich das Buch unbedingt haben! Es ist einfach wunderschön und spricht micht total an. Da mich auch der Inhalt sehr ansprach, hab ich es auf meine Bücher-Wunschliste gesetzt und dann auch zum Glück bald zu Weihnachte bekommen. *grins*Es hat dann allerdings nochmal über ein Jahr gedauert, bis ich dazu kam das Buch zu lesen... aber es hat sich trotzdem gelohnt, das Buch ist einfach nur toll!Der fesselnde Schreibstil hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und ich habe es einfach nur verschlungen! Besonders der Anfang der Geschichte hatte eine rießige Sogwirkung auf mich und ich konnte es einfach nicht auf der Hand legen. Der Mittelteil zog sich ein wenig, war aber trotzdem noch sehr unterhaltsam zu lesen.Die generelle Stimmung bzw. das "Feeling" der Geschichte rund um Fiona und der anderen Charaktere ist wirklich super gut gelungen und die Autorin schafft es den Leser in die damalige Zeit zu versetzen. Ich konnte mich sehr leicht in das damalige London versetzen und hatte es regelrecht vor Augen.Hier und da hab ich ein paar kleine Kritikpunkte, aber das ist schon meckern auf hohem Niveau. ;)Zum einen war mir die Story etwas zu sehr von Zufällen geprägt und auch viele der "überraschenden" Ereignisse konnte man doch sehr leicht vorausahnen. Außerdem hätte die Verknüpfung mit dem Serienmörder Jack the Ripper nicht unbedingt sein müssen, das war etwas zu viel des Guten und in meinen Augen wäre das Buch ohne diesen Aspekt gut genung bzw. vielleicht sogar etwas runder.Fazit:Ein wunderbares Buch, dass zum abschalten einlädt und den Leser in eine andere Zeit entführt. Ich bin gespannt auf die weiteren Teil der Reihe und vergebe 4,5  (gerundet 5) Sterne!(Für das Cover alleine würde ich 5 Sterne geben, ich liebe es einfach!)

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    • 3
  • Die Teerose

    Die Teerose

    Sarlis

    15. March 2017 um 17:25

    Tja. Was soll ich sagen. Mich hat die Geschichte so gar nicht überzeugen können. Ich fande es mühsam und langatmig. Für mich - und das ist rein meine subjektive Meinung - einfach nicht rund und spannend geschrieben. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden weil ich ein gutes Einsteigerbuch lesen wollte, was in die Richtung der historischen Romane führt. Mir wurde dieses Buch immer wieder genannt und so habe ich es nun versucht zu lesen. Dabei merkte ich schnell, okay du brauchst ein wenig um das ganze Setting und die Art und Weise was den Zeitrahmen angeht. Aber leider auch nach 200 Seiten waren die Protagonisten mir immer noch fremd & das ist ein sicheres Anzeichen das mir die Geschichte nicht gefällt und um ehrlich zu sein will ich mich nicht durch weitere 400 Seiten quälen nur damit ich es beendet habe.

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  • Ein grandioses Buch!

    Die Teerose

    Lesemaus004

    11. March 2017 um 18:12

    Erst gestern habe ich dieses Buch zu Ende gelesen und es hat mir sehr gut gefallen!Zu diesem Buch kam ich über ein BookTuber-Video von TraumTante, die dieses Buch zu ihren Highlights 2015 zählte. So kam es schnell auf meine Wunschliste und wurde ganzbald von mir gelesen.Das Cover sieht sehr schön aus und zeigt die schöne Fiona in warmen Farben. Ich finde es paßt sehr gut zum Buch!Als ich die ersten Zeilen des Buches gelesen habe, war ich direkt im Buch drin.  Jennifer Donnely hat eine lebendige Schreibweise, die  mein Kopfkino von Anfang an zum Laufen brachte. So liebe ich es!In >>Die Teerose<< passiert unheimlich viel. Liebe, Intrigen, Kariere, Krimi usw. findet man in diesem Roman Ich habe es nie als langatmig oder langweilig empfunden. Kurzfristig habe ich diesen Roman etwas fremdartig empfunden. Bei Kapitel 55 war irgendwie ein Bruch und ich hatte den Eindruck jemand anderes hätte es geschrieben. Dies hatte sich aber nach einer Weile wieder gegeben. Das Aktien-Thema hatte mich wohl einwenig genervt.Das Ende war nicht das Highlight für mich, was ich nicht weiter schlimm fand. Dafür war es zu 95 % spannend!Auf den Inhalt möchte ich nicht eingehen, da es so umfassend ist.Wer historische Romane mag und ein unkompliziertes Buch lesen möchte, mit garantiertem Kopfkino, sollte dieses unbedingt lesen!Ein tolles Buch mit hohem Unterhaltungswert!

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  • Ich hätte mir ein wenig mehr bzw eigentlich weniger erwartet...

    Die Teerose

    Marjuvin

    03. March 2017 um 16:41

    Klappentext: London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die siebzehnjährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muß Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen ... Spannend und voller Sinnlichkeit erzählt dieser Roman die Geschichte der Fiona Finnegan und einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und Leidenschaft. »Eine großartige Geschichte und genau das, was wir in Zeiten wie diesen brauchen.« Frank McCourt Rezension: Das Themenfeld sagt mir eindeutig zu und ich liebe historische Romane - aber hier war es für ein Buch eindeutig zu viel auf einmal gewollt. Der Verzicht auf Jack the Ripper hätte dem Buch sehr gut getan oder zumindest die implizite Auflösung des Ripper Falles - ohne das wäre es sehr viel stimmungsvoller und auch authentischer gewesen. Auch (Achtung Spoiler) der vom Tode auferstandene Bruder war für mich ein Schäufelchen zu viel des Guten. Schade, denn ansonsten hat es mir gut gefallen.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1158
  • Der Beginn einer wunderbaren Trilogie <3

    Die Teerose

    Na_Nox

    01. February 2017 um 15:10

    Ein Buch, welches man so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann. Alles was man sich von einem Buch wünscht, bekommt man hier: Spannung, Liebe, Intrigen, Drama und ein Hauch Erotik. Jennifer Donnelly ist eine tolle Schriftstellerin, ein MUSS für Bücherwürmer!

    • 2
  • Eine wundervolle Geschichte.

    Die Teerose

    Naden

    25. January 2017 um 12:29

    Klappentext:London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die 17-jährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muss Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen … Spannend und voller Sinnlichkeit erzählt dieser Roman die Geschichte der Fiona Finnegan und einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und LeidenschaftMeine Meinung:Dieses Buch ist mein Monats Hilight! Es ist eine spannende und dennoch romantische Geschichte. Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, Fiona ist eine starke Frau die ein großes leid erfahren musste. Die Geschichte bezieht sich auf mehrere Jahre in der man zu sieht wie Fiona von einem kleinen Mädchen, die ein Traum hat zu einer Frau wird, die für Ihren Bruder und für sich für ein schönes Leben kämpf. Sie arbeitet für einen Plan und setzt alles daran den zu verwirklichen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es war spannend die Geschichte zu verfolgen was in den Jahren mit Fi alles passiert wie sie ihr Leben in die Hand nimmt. Und dennoch ist eine romantische Liebes Geschichte in diesem Buch die aber nicht vor Schnulz aus den Seiten trieft, das mir sehr gefallen hat, da ich solche Bücher voller Schnulz nicht mag. Hier war es aber eine großartige mischung aus allem!Fazit: Ein großartiger Historischer Roman, gut für einsteiger in diesem Gere. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und durch diese spannende Atmosphäre will man immer weiter lesen.

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  • Die Teerose

    Die Teerose

    janinchens.buecherwelt

    07. November 2016 um 17:15

    Armut, Perspektivlosigkeit, Ungerechtigkeit - all dies ist Bestandteil von Fiona Finnegans Leben. Doch Fiona, oder Fee, wie sie liebevoll genannt wird, hat trotz allem einen großen Traum. Raus aus Whitechapel, einen eigenen Laden eröffnen, Tee verkaufen. Doch nichts platzt so schnell, wie Träume, wenn die Realität das Leben fest im Griff hat.Fioan lernt auf die harte Tour, wie es ist, auf der Flucht zu sein, nicht zu wissen, wann und wo man das nächste Essen auftreiben soll und vor allem, auf eigenen Beinen zu stehen. Jennifer Donnelly erweckt mit unserer Protagonistin ein starkes, unabhängiges, junges Mädchen zum Leben, welches sich immer auf ihre Träume und Hoffnungen besinnt, so weit entfernt sie auch sein mögen. Trotz einiger Enttäuschungen und Verlusten, schafft sie es, sich zu einer angesehenen Frau hoch zu arbeiten, die dem harten Leben entschlossen gegenübertritt und sich nicht von ihrem Weg abringen lässt.Nicht nur Fiona, sondern auch all die anderen Charaktere in "Die Teerose" sind authentische, der damaligen Zeit perfekt angepasste Menschen. Klischees finden wir hier nur selten, die meiste Zeit über fiebert man gespannt der Entwicklung der Geschichte mit.Mit fast 700 Seiten ist das Buch ein echter Wälzer, was man beim Lesen jedoch nicht so empfindet. Geschickt und ohne Spannungsverlust wechselt die Autorin zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her, sodass sich am Ende eine in sich schlüssige Handlung ergibt.Fazit"Die Teerose" ist ein packender Familienroman, der neben der Liebe auch die Freundschaft und vor allem Ehrgeiz und Willenskraft ganz groß schreibt. Die Autorin hat eine perfekte Mischung gefunden, bei der nie Langeweile aufkommt, man als Leser immer mitschwankt zwischen Freud und Leid. Auch die damalige Zeit hat Jennifer Donnelly so anschaulich rübergebracht, als säße man selbst mitten in London am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein echtes Lesevergnügen, was auch nach dem Lesen noch einige Zeit nachhallt.

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  • Eine Geschichte die einfach packt

    Die Teerose

    Pat82

    26. July 2016 um 12:40

    Meine Meinung: Die Teerose ist eine Geschichte die leicht zu lesen ist. Die Geschichte überrascht immer wieder mit neuen, unerwarteten Wendungen. Die Hauptprotagonistin wächst einem einfach ans Herzund man fiebert mit ihr. Ich konnte das Buch nicht mehr aus meinen Händen legen. Ganz klar eine Trilogie die ich weiter verfolgen werden.

  • Einige handwerkliche Schwächen trüben das Lesevergnügen nur bedingt.

    Die Teerose

    Insider2199

    25. June 2016 um 20:32

    Einige handwerkliche Schwächen trüben das Lesevergnügen nur bedingt. Die 1963 in New York geborene Autorin studierte Englische Literatur und Geschichte, bevor der vorliegende Roman, ihr Debüt und Auftakt einer Trilogie entstand. Seitdem erhielt die Autorin renommierte Auszeichnungen, darunter den Los Angeles Times Book Prize, in ­Großbritannien die Carnegie-Medaille für Literatur sowie in den ­Vereinigten Staaten den Ehrenpreis des Michael L. Printz Award. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Hudson Valley in New York. Zum Inhalt: Die siebzehnjährige Irin Fiona Finnegan lebt mit ihrer Familie im London des Jahres 1888. In Whitechapel arbeitet sie als Packerin in einer Teefabrik, träumt aber mit ihrem Verlobten Joe von einem eigenen Laden. Doch es soll alles anders kommen: eine Familientragödie zwingt Fiona zur Flucht nach New York, wo sie mutig und voller Leidenschaft ihren Kampf um den Aufbau einer eigenen Existenz fortführt. Meine Meinung: Die ersten 100 Seiten dieses knapp 700-seitigen Trilogie-Auftakters beginnen sehr unterhaltsam und vielversprechend. Der jungen und überaus sympathischen Heldin wünscht man sofort, ihre hochgesteckten Ziele mögen alle in Erfüllung gehen, obwohl der Leser schon früh ahnt, dass es anders kommen wird. Vielleicht hatte die Autorin dies antizipiert, deswegen noch einen drauf gesetzt und leider in ihrer Wende maßlos übertrieben (es bleibt nicht bei einem tragischen Ereignis, nein es gibt gleich eine Serie davon!) – und ab hier beginnt die Story leider abzufallen, weil der Plot konstruiert wirkt (und es auch ist!) und somit sehr unglaubwürdig wird. Die Geschichte entwickelt sich nicht natürlich, sondern man merkt ständig die Autorin dahinter: statt die Heldin auf ihre natürliche Umwelt reagieren zu lassen, baut die Autorin ständig irgendwelche Ereignisse oder v.a. auch Figuren ein, die Fiona auf den von ihr vorgezeichneten Weg bringen sollen. Erstes Beispiel: die Heldin plant die Schiffsüberfahrt nach New York, für die sie kein Ticket besitzt, auch muss die Fahrt drei Wochen zuvor gebucht werden. Und was passiert? Natürlich begegnet Fiona einem reichen, jungen, sympathischen Herrn, der in seinem Zimmer noch ein Bett frei hat und der sie als seine Frau mitfahren lässt. Wie angenehm. LOL Natürlich ist dieser Herr homosexuell, damit die Beziehung nicht über eine Freundschaft hinausgeht, denn die Autorin hat natürlich ganz andere Pläne mit Fiona. Zweites Beispiel: die Heldin hat keine Ahnung von geschäftlichen oder finanziellen Dingen. Daher lernt sie zu passender Gelegenheit den (natürlich sehr reichen!) William McClane kennen, der sie unterweist und ihr zu beruflichem Erfolg verhilft. Dass sie sich beide ineinander verlieben, soll dabei ein Konflikt darstellen (da Fiona immer noch Joe liebt), doch dieser „Konflikt“ ist aufgrund des Altersunterschieds (William ist 27 Jahre älter!!) in Wirklichkeit gar keiner. Kaum ergibt sich also für die Heldin irgendein Problem, steht schon die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt bereit, um weiterzuhelfen. Das leitet über zu meinem nächsten Kritikpunkt: der Plot läuft zu glatt, zu harmonisch ab, d.h. zu wenig Konflikte, die die Heldin vor wirkliche Probleme stellen. Als logische Folge daraus, wird die Handlung etwas zu vorhersehbar und die Spannung geht leider verloren, die Geschichte plätschert tw. vor sich hin. Dennoch war sie aber für mich – erstaunlicherweise! – unterhaltsam genug, um 700 Seiten lang durchzuhalten (daher meine Bewertung auch besser als nur Durchschnitt). Sprachlich ist der Roman auf leichtem, eher anspruchslosem Niveau (wobei ich anspruchslos nicht als schlecht ansehe!), aber immer dann, wenn die Szenen intimer und auch emotionaler wurden, war es mir eindeutig zu pathetisch und tw. auch zu kitschig – die Sexszenen hätte man durchaus subtiler ausdrücken können. Was mir auch ein wenig zu sehr gefehlt hat, war der Flair der damaligen Zeit, sprich der historische Background – schließlich handelt es sich ja um einen historischen Roman. London und v.a. auch gerade New York zur Jahrhundertwende, das hätte ich mir historisch informativer gewünscht, stattdessen steht der Plot zu sehr im Vordergrund und die Zeit ist fast nahezu austauschbar (zumindest wirkt es so). Ich bezweifle auch, dass es zu der Zeit so einfach war, für einen „Nobody“ so schnell und leicht reich zu werden – und „Reichtum“ ist in diesem Buch eine Thematik, die viel Raum einnimmt. Fazit: Ein unterhaltsamer, historischer Roman, dessen Anfang besticht, der aber sehr schnell unglaubwürdig wird, weil der Plot nicht nur konstruiert wirkt, sondern es auch ist. Die Figuren entwickeln sich nicht natürlich, sondern werden von der Autorin wie Marionetten gelenkt, auch insgesamt zu wenig Konflikte, zu harmonisch, der Plot tw. zu vorhersehbar. Warum ich trotzdem noch 3,5 Sterne dafür vergebe? Weil ich bis zum Schluss durchhielt und sogar noch den Folgeband lesen möchte.

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  • Ein Meisterwerk! <3

    Die Teerose

    Buechergarten

    25. June 2016 um 17:34

    INHALT: London im Jahre 1888: Die 17jährige Fiona Finnegan lebt mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern in Whitechapel, dem Armenviertel Londons. Ihr Vater verdient den Großteil ihres Lebensunterhaltes als Dockarbeiter, ihre Mutter ihren Anteil als Wäscherin und Fiona als Packerin in einer Teefabrik. Doch zusammen mit ihrem Verlobten Joe träumt Fiona von einer gemeinsamen und besseren Zukunft. Doch London befindet sich im Aufbruch, Gewerkschaften sind im Entstehen, Jack the Ripper treibt sein Unwesen und ein schwerer Fehler geschieht. Ein Fehler der Fiona dazu zwingt Joe und London zu verlassen… EIGENE MEINUNG: Ich besitze dieses wundervolle Buch in der alten Taschenbuchausgabe des PIPER Boulevard. Das Cover zeigt wohl Fiona in einem Sessel sitzend, mit einem aufwändigen Kleid in den verschiedensten Farben, den Blick abgewandt vom Leser. Leider passt diese Ausgabe nicht perfekt zu den Folgebänden „Die Winterrose“ bzw. „Die Wildrose“. Dazu passt eine neuere Auflage die mir vom Titelbild her auch sehr gut gefällt: Es zeigt eine schöne junge Frau mit feinem Spitzenkleid, federbesetztem Hut der ihr Gesicht bis auf ihren roten Mund verbirgt und das Schönste: Einer roten Rose am Kleid. Ich muss sagen, dass ich eigentlich kein riesiger Fan historischer Romane bin. Zu gleichförmig ist mir das Ganze so oft, zu viele Details die mich irgendwann langweilen, zu traurig oft das Ende oder schon die ganze Handlung. Doch dieses Buch hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und wird es wohl auch immer haben. Ich habe es schon so oft weiter empfohlen und die gleichen Reaktionen zurückbekommen, habe es selbst schon so oft gelesen, dass ich nicht mal mehr weiß wie oft. Dieser Roman ist so spannend, so gefühlvoll, auch traurig ohne je hoffnungslos zu erscheinen. Die Figuren sind einfach absolut außergewöhnlich und Jack the Ripper gibt dem ganzen noch eine Seite die einfach unbeschreiblich ist! Das Buch zeigt für mich wie das Leben spielen kann, wie ein Fehler ein ganzes Leben verändern kann, aber es doch nicht zerstören muss. Wie Mut und Leidenschaft einen wieder zurück ins Leben bringen können und Sühne geschieht… Trotz dieser Lebensgeschichten bleibt auch der historische Teil nicht zu blass, ist gut recherchiert und wunderbar eingeflochten. Nicht nur am ersten Handlungsort London, sondern auch an allen weiteren die Fiona besucht. Auch nach Beendigung dieses Buches konnten mich die Charaktere und die Geschichte einfach nicht loslassen – es ist als würden die Figuren wirklich leben, wirklich existiert haben und mehr als einmal habe ich über geschichtliche Hintergründe gegoogelt, weil ich noch mehr wissen wollte. Weil ich das Buch einfach nicht loslassen wollte. Auch den zweiten Teil dieser Familiengeschichte habe ich gelesen – war überrascht und erneut gefesselt! Dieses Buch ist für mich viel mehr als „nur“ eine Geschichte und wer Tee, Rosen, Handel, Kriminalhistorie, die Börse, Amerika in der Goldgräberzeit, Jack the Ripper und noch vieles mehr spannend findet wird hier begeistert sein! Mehr als einmal habe ich um das Schicksal der Figuren gebangt – man erlebt die Geschichte immer mal wieder aus einer anderen Sichtweise – und mit ihnen gezittert, sie im Geiste verflucht und ihnen Mut zugesprochen, hatte viele „was wäre wenn nicht-Momente“. Es gibt auch sehr feine erotische Szenen, allerdings nicht um den Leser zu unterhalten, sondern um der Geschichte ihren Verlauf und ihre Wendungen zu geben – für die damalige Zeit passend auch mit dem richtigen Touch an Prüderie. Dabei und auch bei der ganzen Erzählung gefällt es mir besonders, dass Fiona nie das zarte Frauchen ist das in so vielen anderen historischen Romanen beschrieben wird. Sie ist die Frau die sie sein muss um zu überleben und das imponiert ungemein. Für alle die dieser Band mit seinen Charakteren genauso begeistern konnte wie mich ein schöner Hinweis: Die Folgebände handeln zwar nicht mehr von Joe und Fiona, allerdings finden sie sich auch dort ab und an wieder ein… :)   FAZIT: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher und das wird es auch für immer sein: Liebe, Spannung, Rache, Sehnsucht, Verlust, und so vieles mehr – vor allem ganz viel Schicksal und Mut!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Time for tea?

    Die Teerose

    Kopf-Kino

    London 1888: Während Jack the Ripper in den dunklen Gassen von Whitechapel eine blutige Spur des Grauens hinterlässt, träumt die junge Teepackerin Fiona Finnegan von einem eigenen Geschäft, das sie mit ihrer großen Liebe Joe eines Tages zu eröffnen wünscht, um endlich dem Armen- und Arbeiterviertel entfliehen zu können. Doch dann überschlagen sich die tragische Ereignisse, die Fionas Leben drastisch verändern und ihren lang ersehnten Traum in ein Leichentuch der Unmöglichkeit hüllen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Da ich für manche Argumente spoilern muss, werde ich sie erst am Ende der Rezension (natürlich mit einer Warnung!) erwähnen, keine Bange. Der Erzählstil der Autorin ist recht flüssig gehalten, sodass man manchmal gar nicht bemerkt, wie fix die Seiten dahinfliegen. Eine gewisse Raffinesse, die mich als Leserin zum Verweilen einzuladen weiß, konnte ich jedoch nicht finden, weshalb ich das Buch recht schnell unter die Kategorie „Schmöker“ bzw. „reine Unterhaltungsliteratur“ verbuchte und es selbst nach Beendigung in keiner anderen Sparte sehe, was grundsätzlich keine Kritik, sondern lediglich eine Feststellung darstellen soll, damit potentielle Leser ihre eventuellen Ansprüche etwas herunterschrauben können. Womöglich waren meine anfangs etwas zu hoch angesetzt, aber dazu später mehr. Die überwiegend bildhafte Sprache – überwiegend, da ich bei Sätze wie beispielsweise „Sie war wütend.“ kurz den Kopf schütteln musste, da solche nicht gerade zur Lebendigkeit einer Szene beitragen, was aber (zum Glück) eher selten vorkam – erschafft eine stellenweise authentische Atmosphäre jener Zeit, was ebenfalls an den vielen detailreichen Beschreibungen der Schauplätze lag. Hingegen dazu fand ich die Charaktere nicht ausreichend vielschichtig angelegt, um mit ihnen bedingungslos mitfiebern zu können. Die Protagonistin beispielsweise war mir eine Spur zu perfekt und demnach zu eindimensional, obgleich sie großes Leid zu erdulden hatte. Ich persönlich fand sie nicht allzu authentisch, auch wenn die Personen insgesamt recht glaubhaft agieren. Die Liebesgeschichte war mir stellenweise zu konstruiert, vieles diente wohl dem Zweck, um sie noch dramatischer zu gestalten – die unglücklichen Zufälle waren mir etwas zu viel, um lebensnah zu erscheinen. Manche Passagen waren mir zu vorhersehbar, andere wiederum zu gewollt auf die Tränendrüse drückend, ja, zu kitschig, wobei letzteres natürlich reine Geschmackssache ist. Klaro. Mein größter Kritikpunkt jedoch richtet sich an die historische Ungenauigkeit, da manche Fakten so entfremdet dargestellt wurden. Gut, vielleicht verlange ich zu viel, ich weiß es nicht. Wenn ich einen historischen Roman lese, erwarte ich Historie und keine Verdrehungen, um eine Geschichte erzählen zu können. Hat man als Autor nicht auch eine gewisse Verantwortung? Was ich lese, behalte ich (mehr oder weniger) im Kopf. Peinlich, wenn ich irgendwann feststellen muss, dass meine Geschichtskenntnisse reiner Humbug sind. Nein, ich habe nichts gegen fiktive Personen innerhalb historischer Romane oder reine 'so-könnte-es-gewesen-sein'-Gedankengänge. Wichtige Erfindungen beispielsweise, die die Weltgeschichte prägten, sollten aber bitte bei ihren Erbauern bleiben, finde ich. Da werde ich ärgerlich. Nur weil die Kulisse meinetwegen historisch ist, darf man doch nicht beliebig die Historie verändern und den Roman dann historisch nennen, oder? Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Schade fand ich außerdem, dass ich die versprochene Sinnlichkeit für Tee vergeblich suchte. Zwar wird Fionas Gespür für exzellente Mischungen erwähnt, aber - wie das Wort bereits verrät - nur am Rande. Als alte Teeliebhaberin, die aufgrund dieser Thematik „Die Teerose“ schließlich erwarb, war das eine Enttäuschung. Nun ja, vielleicht hat Süßkinds „Parfum“ meine Messlatte auch zu hoch angesetzt... Puh, nun habe ich einiges kritisiert und manch einer wird sich fragen, weshalb ich diesem Roman dennoch 1 Sterne vergab. Dies möchte ich im Folgenden kurz erklären. Der Beginn des Buches war sehr vielversprechend. Die Autorin schafft es, die harten Lebensbedingungen und die bittere Armut eindringlich, düster und lebensnah zu beschreiben. Die Anfänge der Arbeiterbewegung verfolgte ich mit großer Neugier und Spannung. Die Ausflüchte in den Kampf der sich bildenden Gewerkschaften um gerechte Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gefielen mir sehr gut, ebenso der Beginn der Industrialisierung, da diese geschickt, wenn auch eher nebensächlich in die Handlung integriert wurde. Viele Szenen innerhalb des Buches fand ich recht lebhaft und die Kulissen sehr plastisch, was mir zu gefallen wusste. Die Charaktere sind überwiegend liebevoll und detailliert gezeichnet, ihre Handlungen nachvollziehbar. Der Kontrast von Arm und Reich war anschaulich dargestellt mit all ihren Vor-und Nachteilen, was dem Ganzen eine kleine Prise Gesellschaftskritik verlieh. Das Buch lässt sich echt gut lesen und ist für zwischendurch bestimmt sehr gut geeignet, wenn man etwas Sehnsucht nach Träumereien und Aschenputtel-Romantik hegt. Wie bereits erwähnt, begegnete mir der Roman als Schmöker ohne großartigen Tiefgang, was an und für sich okay ist, wenn man nichts größeres erwartet. Mein Fehler, zwinker. Ach ja: Das Buch ist übrigens der Auftakt einer Triologie („Die Winterrose“ und „Die Wildrose“ - bereits erschienen). +++++++++++SPOILER!!!++++++++++ Ich erwähnte, dass mir Fiona, die Selfmade-Frau, die sich ihrer atemberaubenden Schönheit und Anziehungskraft natürlich nicht bewusst ist, zu perfekt war. Ja, sie trotzt ihrer Zeit und schert sich nicht um unausgesprochenen Anstandsregeln, gleichzeitig ist sie aber noch arbeitsam, äußerst kreativ, erkennt einen Homosexuellen lediglich aufgrund eines Portraits (?), moralisch unantastbar, wunderschön und so weiter und so fort. Das finde ich eindimensional. Sie träumt nicht nur den American Dream, sie lebt ihn auch - was in Ordnung ist, auch wenn es mir hierfür zu viele glückliche Zufälle gab, die mir ihr Aufstieg aus dem Slum eher unrealistisch erschien, aber darum geht es mir gerade nicht. Wirklich unglaubwürdig fand ich, dass ebenfalls ihre große Liebe auf sämtliche bis dato nicht nie dagewesen Marktstrategien kam. Das war mir ein Zufall zu viel des Guten, als hätte ihr Teeimperium nicht bereits für ein Roman gereicht. Zu dem historischen Faktenmurks möchte ich noch kurz erwähnen, dass tatsächlich Belmont den Vertrag bzw. den Zuschlag für den Spatenstich der New Yorker U-Bahn erhielt – nicht Fionas Verehrer McClane! Nein, so etwas verstehe ich nicht. Die Themse wird als sauberer, plätschender Fluss beschrieben – inmitten der Docks nahe Whitechapel mit jede Menge Betrieb von Schiffen und Kränen. Das ist doch Unfug, oder? Im ersten Drittel des Buches war wiederholt die Rede von „Bussen“, was mich kurz aufhorchen ließ. Irgendwann wurden Pferde erwähnt – Pferdeomnibusse also, wobei ich mich frage, weshalb die Autorin jene Linienfahrzeuge nicht als solche beim Namen nannte, aber sei's drum. Soviel ich weiß (und vielleicht täusche ich mich!), gab es zu jener Zeit in Großbritannien bereits Dampfomnibusse. Wozu die Pferde? Vielleicht kann mich ja jemand aufklären. Dass Fionas Eltern von Jack the Ripper ermordet wurden...puh, was soll ich dazu noch sagen? Burton soll Jack the Ripper gewesen sein? Ist das der Autorin Ernst? Ja, seine Identität ist und bleibt uns ein Rätsel, aber hierfür zusätzlich eine fiktive Person zu erfinden, als gäbe es nicht bereits genug Verdächtigte zu Zeiten Abberlines, müsste meiner Meinung nach nicht sein, finde ich. Zumal mir Burton keinesfalls ins Täterprofil passt. Woher sollte er die anatomischen Kenntnisse haben? Aus der Teefabrik? Ich weiß nicht...

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  • Jennifer Donnelly - Die Teerose

    Die Teerose

    Perle

    20. May 2016 um 23:05

    Klappentext:Jung, begehrenswert, schön und mittellosLondon 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die siebzehnjährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muß Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existens aufbauen ... Spannend und voller Sinnlichkeit erzählt dieser Roman die Geschichte der Fiona Finnegan und einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und Leidenschaft."Eine großartige Geschichte und genau das, was wir in Zeiten wie diesen brauchen." (Frank McCourt)Da ich zur Zeit auf Rosen und insbesondere auf Rosen-Bücher stehe, nahm ich mir vor zwei Wochen dieses Buch aus der Stadtbücherei mit. Letzten Freitag begann ich darin zu lesen und las jeden Tag außer am Samstag an die 100 Seiten. Am Pfingstmontag sogar 150 Seiten. Heute beendete ich die 685 Seiten nach ganzen 8 Tagen. Ich war von Anfang an in der Geschichte drin gefesselt. Es war so wunderschön, die herrliche und heimlichen Liebestreffen zwischen Fiona Finnegan und Joe Bristow. Sie verlobten sich, doch es kam anders als geplant. Fiona liebte Rosen, besonders rote Rosen oder auch gelbe Teerosen, genau wie ich. Ich hatte viel mit ihr gemeinsam, sie war mir richtig an Herz gewachsen. Konnte mich in ihr Schicksal so reinversetzen und habe Rotz und Wasser dabei geheult. Ziemlich zum Schluss liefen mir gerade die Tränchen herunter als ich zwei-drei Reihen weiter las, dass Fiona auch weinte.  So was erlebe ich öfters in meinen gerade gelesenen Büchern. Oder das das Wetter welches im Buch erwähnt wird auch hier bei uns stattfindet oder es ist gerade der Monat oder Pfingsten oder Sommer, wie es im Buche auch steht. Es spielten eine Protagonisten mit, der Onkel Michael spielte auch eine passende Rolle oder Roddy der Onkel oder Bekannte bei dem sie eine Zeit wohnte. Manche konnte ich nicht so gut einordnen und kam nicht drauf, ob es jetzt ein guter oder böser Mensch war. Die Geschichte mit Sid Malone und Bowler Sheehan oder auch ein gewisser Jack, hat mir teilweise nicht so gefallen, es war teiolweise langatmig bzw. das Dritte Kapitel war etwas uninteressant, 500 Seiten hätten für das Buch auch gereicht, aber anscheinend gehörte es ja zu der Geschichte von Fiona.Ich habe viele bunte Bilder vor meinen Augen auftauchen sehn und teilweise sogar minutenlange Filme. Es war wirklich echt spannend, das muss ich sagen, ich las jeden Tag sehr gerne weiter darin, weil ich so auf das Happy End wartete, das Buch musste jeden Tag mit in meine Tasche. Ich kas im Bus, auf der Arbeit, in den Pausen, einfach überall, bis zum bitteren Ende.Der Schreibstil war einfach hervorragend, ich hätte es nicht besser gekonnt. Es waren in den ersten 200-300 Seiten einige Schreibfehler drin, das war etwas schade, es störte schon ein bisschen beim Lesen. Es ist der erste Roman von Jennifer Donnelly, die im Staat New York auwuchs, lebt mittlerweile mit Mann und Sohn in Brooklyn. In der Rosenserie war es der 1. Teil, der 2. Teil nennt sich dann Die Winterrose und der dritte und letzte Teil dann Die Wildrose. Natürlich möchte ich diese auch noch gerne lesen, in den nächsten Wochen und Monaten, nur diese haben auch über 700 und über 800 Seiten, da werde ich mir auch viel Zeit für nehmen. Am besten werde ich diese im Sommerurlaub in Angriff nehmen. Hier noch ein Gedicht aus diesem Buch,denn Fiona war auch ein Fan der Poesie, besonders "Die gesammelten Gedichte" von einem gewissen Alfred Lord Tennyson und daraus dann "Crossing the Bar",welches sie ihrem Liebsten auswendig aufsagte:"Keiner bewahrt dich vor Pech und LeidGlück ist dir hold oder neidLob dem, der gibt sich zufriedenMit dem Wechsel von Glück und Leid hienieden ..."Dieses Buch kann ich sehr empfehlen und garantiert auch die anderen beiten Fortsetzungen. Im hinteren Teil ist noch eine Leseprobe von ihrem letzten Roman "Das Blut der Lilie".Hierfür vergebe ich gut und gerne liebgemeinte 4 Sterne. 

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