Jennifer Donnelly Die Wildrose

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Inhaltsangabe zu „Die Wildrose“ von Jennifer Donnelly

Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt …

Es ist kein Buch für schwache Nerven. Er von Menschen, die etwas zum nachdenken suchen.

— LaMensch
LaMensch

Wieder ein Meisterwerk von Donnelly. Ein traumhaftes Buch der "Rosen"-Trilogie, das kaum zu übertreffen ist. Spannend und herzzerreißend!

— MCM
MCM

Super Schmöker zum Abtauchen.

— BluevanMeer
BluevanMeer

Super Abschluss der Rosen-Trilogie

— janinchens.buecherwelt
janinchens.buecherwelt

Ich werde diese Herzenscharaktere vermissen <3 Tolles Finale!

— LeseBlick
LeseBlick

Ein wunderschöner dritter Teil der Geschichte!

— .Steffi.
.Steffi.

Ein fesselnder Rosen-Roman - der mich nicht mehr losließ. Meine türkische Freundin hat sich das Buch auch bestellt.

— Perle
Perle

Konnte mich nicht ganz überzeugen, ein gutes Buch, aber der letzte Pfiff hat gefehlt

— vormi
vormi

Für mich der schwächste Teil der Trilogie aber dennoch lesenswert

— Pat82
Pat82

WUNDERSCHÖN. Ich liebe Jennifer Donnelys Geschichten einfach. Man könnte meinen, sie wäre eine Zeitreisende :)

— edward_fairfax_rochester
edward_fairfax_rochester

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mittelmäßiger historischer Roman mit stellenweiser unrealistischer Handlung und etwas farblosen Protagonisten,

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  • Ein Buch, das mich ratlos zurück lässt.

    Die Wildrose
    LaMensch

    LaMensch

    22. April 2017 um 16:55

    Seamus Finnegan, ein Abenteurer und Entdecker hat kein einfaches Leben. Seine große Liebe hat sich nach einem schweren Unfall von ihm abgewendet. Es gibt keine Hoffnung, dass sie noch einmal das Leben leben können dass sich die beiden ruhelosen Seelen wünschen.Joe ist querschnittsgelähmt. Nachdem jemand versucht hat ihn zu erschießen geht das keine Hoffnung mehr, dass er jemals wieder laufen kann. Der 1. Weltkrieg steht kurz bevor. Gerade hat es die Frauenrechtsbewegung geschafft, ein Wahlrecht für Frauen durchzusetzen. Der Krieg droht alles wieder zu zerstören. Doch er zerstört noch viel mehr …Ich muss sagen, ich bin nach der Lektüre ein bisschen ratlos. Die Darstellung des querschnittsgelähmten Parlamentsabgeordneten fand ich etwas fragwürdig, denn Anfang des 20. Jahrhunderts (1915) war die Welt nicht barrierefrei, ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass er als Rollstuhlfahrer in diesem Zeitraum wirklich den Machenschaften eines Politikers nachgehen konnte, denn es wird immer wieder von Treppen geschrieben und meines Wissens gab es in diesem Zeitraum auch keine Lifte oder Aufzüge. In der Mitte des Buches ist irgendwo auch geschrieben, dass seine Frau im 1. Stock im Schlafzimmer auf dem Bett liegt und plötzlich ist er bei ihr. So einfach stelle ich mir das nicht vor. Da muss ich doch etwas Kritik üben.Desweiteren ist der Schreibstil eigentlich sehr angenehm zu lesen, er ist dem Zeitraum, in welchen das Buch spielt angepasst und sprachlich wirklich angemessen gewählt. Es liest sich nicht leicht, es ist keine Lektüre für zwischendurch, sondern eine Lektüre zum Nachdenken. Für Menschen mit schwachen Nerven es dieses Buch auch nicht geeignet, denn zeitweise wird es doch ziemlich heftig. Aber so heftig die Geschichte auch sein mag, so rührend ist sie an manchen Stellen auch. Die Darstellung einiger Charaktere ist sehr interessant gewählt, bei manchen konnte ich bis zum Ende nicht sagen, auf wessen Seite sie jetzt stehen. Das Buch wird auch in keinster Weise langatmig, es passiert immer etwas, es gibt keine Seite zum durchatmen.Da ich im Moment gespaltener Meinung, zwischen der doch sehr unauthentischen Darstellung des Rollstuhlfahrers und der rührenden und spannenden Geschichte im allgemeinen vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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  • Leserunde zu "Die Wildrose" von Jennifer Donnelly

    Die Wildrose
    Metal4ever

    Metal4ever

    Die total verrückte Lese-Challenge  (keine Leserunde!!!) -> Das Buch gibt es nicht zu gewinnen. Ich habe die Challenge als Leserunde erstellt, weil es so übersichtlicher ist. Regeln: 1) Die Challenge läuft vom 01.01. -31.12. 2) Lege eine Liste mit 12 SuB-Büchern an, die du in diesem Jahr auf jeden Fall lesen willst. * Für jedes gelesene SuB-Buch von deiner Liste, erhältst du 5 Bonuspunkte. * Hast du alle 12 Bücher von deiner Liste gelesen, erhältst du nochmal 10 Bonuspunkte. 3) Für jedes gelesene Buch erhältst du 1 Punkt. 4) Jeden Monat wird ein Genre, eine Farbe, ein Format und ein Motto vorgegeben. * Für jede Übereinstimmung erhältst du einen weiteren Punkt. * Um den Zusatzpunkt für die Farbe zu erhalten, sollte die Farbe des Monats vorherrschend auf dem Cover sein. 5) Zähle die gelesenen Seiten pro Monat zusammen. Pro 500 Seiten gibt es einen Zusatzpunkt. 6) Jedes gekaufte Buch bringt 1 Minuspunkte 7) Für Bücher, die du nicht selbst gekauft hast, gibt es keine Minuspunkte

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    Mattder

    Mattder

    17. January 2017 um 16:47
  • Fulminantes Finale der Rosen-Trilogie

    Die Wildrose
    janinchens.buecherwelt

    janinchens.buecherwelt

    20. December 2016 um 19:35

    Die Trilogie neigt sich dem Ende. Doch bevor wir uns von all den Geschichten und Personen verabschieden müssen, warten mit "Die Wildrose" nochmal fast 800 Seiten gespickt mit allerlei Neuem rund um die Familien von Fiona Bristow, bekannt aus "Die Teerose", und India Selwyn-Jones, Protagonistin aus "Die Winterrose", auf uns.Hauptaugenmerk liegt jedoch erst einmal auf Fionas kleinem Bruder Seamus, der mittlerweile zu einem stattlichen jungen Mann herangewachsen ist. Dieser musste sich im Vorgängerband schweren Herzens von seiner großen Liebe Willa Alden trennen. Aus den Augen ist jedoch nicht aus dem Sinn und so hängt sein Herz immer noch an seiner ersten großen Liebe. Auch Willa kämpft am Fuße des Himalayas mit den Geistern ihrer Vergangenheit. Ein Schicksalsschlag führt die beiden wieder zusammen. Doch ist für eine Versöhnung nicht schon zu viel Zeit ins Land gegangen?Seamus' Parts haben mir sehr gut gefallen. Sie waren ereignisreich, voller Veränderungen und mit zahlreichen Gefühlsachterbahnen gespickt. Willas Parts dagegen hatten mir hier und da zu viele Längen, sodass sich hundert Seiten teilweise wie zweihundert anfühlten. Zum Ende hin konnte sie mich mit ihrer puren Verzweiflung aber wieder auf ihre Seite ziehen.Es gab ein Wiedersehen mit allen Charakteren aus den beiden vorherigen Büchern, was mir wirklich super gefallen hat. Jennifer Donnelly versteht es, die Fäden zwischen allen Familien sowie neuen Personen so zu spinnen, dass man nicht das Gefühl hat, verschiedene Geschichten zu lesen, sondern Teil einer komplexen Handlung zu sein. Jedoch hat man nie das Gefühl, den roten Faden zu verlieren, erlesene Erfahrungen bleiben auch über die drei Bände hinweg stets präsent.Die Autorin erschafft eine imposante Geschichte, die sämtliche Inhalte abdeckt. Uns begegnen sowohl Liebesgeschichten, als auch Liebesdramen. Intrigen standen zu dieser Zeit, vor allem aber zu Kriegszeiten, an der Tagesordnung. Nie weiß man genau, wem man trauen kann, wer Feind oder Freund ist. Die Familie und deren Zusammenhalt wird stets ganz groß geschrieben. Vor allem aber stechen Themen wie Armut, Emanzipation, soziale Ungerechtigkeiten und die wirtschaftlichen Entwicklungen und Fortschritte heraus, die zum Ende des 20. bzw. zu Beginn des 21. Jahrhunderts stattfanden. Eine Vielfalt an Themen, die das Lesen zu einem wahren Erlebnis machen.Ein wunderbarer Abschluss der Reihe. Ich bin ein bisschen wehmütig, dass wir die Geschichten und die liebgewonnenen Charaktere nun hinter uns lassen müssen. Alle drei Bücher bleiben mir auf jeden Fall lange in guter Erinnerung und vielleicht werde ich mir irgendwann die Geschichten nochmal als Hörbücher vornehmen.Wer auf komplexe, gut ausgearbeitete Familiengeschichten inklusive Liebe, Intrigen und Drama steht, dem kann ich Jennifer Donnellys "Rosen-Trilogie" wärmstens ans Herz legen.

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  • Jennifer Donnelly - Die Wildrose (Roman)

    Die Wildrose
    Perle

    Perle

    24. August 2016 um 08:31

    Klappentext:Zwei, die kein Abenteuer scheuen - ausser das der wahren LiebeDie Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die unbezwingbaren Gipfel der Welt - und füreinander. Doch nach einwer schicksalhaften Bergtour am Kilimenscharo ist nichts mehr, wie es war: Willa erleidet einen tragischen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe gegenüber Seamus trägt eine Wunde davon - die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich Willas und Séamus` Wege ein zweites Mal - und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt ..."Donnelly ist eine Meisterin - dieser Roman wird Ihren Puls rasen lassen!" (WASHINGTON POST)Eigene Meinung:Dieses Buch entdeckte ich vor einigen Wochen in der Stadtbücherei in unserer Nachbarstadt. Es ist der 3. Teil oder Band der Rosen-Reihe von Jennifer Donnelly. Der 1. hieß "Die Teerose" - las ich im Juni dieses Jahres, der 2. hieß "Die Winterrose" - las ich im letzten Monat und der 3. Teil heißt "Die Wildrose" - den ich jetzt im August las.Diese dicken Schmöker zählen um die 750 Seiten und ich brauchte ganze 9 Tage und las jeden Tag zwischen 50-100 Seiten, ein Tag ließ ich sogar aus und am letzten Tag waren es dann sogar 160 Seiten, musste ihn unbedingrt zu Ende lesen und wollte nicht noch einen weiteren Tag warten. Da ich die meisten Protagonisten schon kannte, wurde ich mit den meisten Personen auch schnell warm, mit den anderen etwas später. Ich war schnell in der Geschichte drin und fühlte mich sehr wohl beim Lesen. Der Schreibstil und auch die Schreibart sind einfach perfekt. So müsste jedes Buch geschrieben sein. Es waren mal paar Seiten, die mir nicht so gefielen, und auch paar Schreibfehler drin, die meisten überlas ich eh. Das Blatt wendete sich immer schnell, und es wurde spannend und schlug es immer wieder auf und las einige Seiten. Da ich teilweise noch Urlaub hatte, konnte ich mir eh Zeit lassen. Eigentlich bin ich nicht der Fan von solchen dicken Wälzer und schon gar nicht, wenn es um mehrere Pärchen geht, die miteinander verknüpft sind und es immer abwechselnd geht - immer ein anderer Ort in jedem Kapitel. Da kommt man schnell durcheinander und weiß dann gar nicht mehr, wer mit wem zusammen ist und wer jetzt wem hilft und wer von wem die Kinder hat. Mir wäre es tausendmal lieber, wenn es sich um eine Liebesgeschichte im Roman dreht, entweder der Mann hat zwei Frauen oder die Frau zwei Männer und am Ende wird alles aufgelöst und Happy End. Aber da es eine Rosen-Trilogie war, und mich Rosen-Romane sehr interessieren, habe ich es gerne gelesen und es hat mich trotzdem außergewöhnlich unterhalten.Ich hatte mal geschwankt zwischen 4 und 5 Sternen, doch Jennifer Donnelly hat es wirklich verdient 5 Sterne zu erhalten.Ich muss aber gestehen, dass mich der 1. Teil der Rosen-Trilogie "Die Teerose" am meisten berührt hat und ich mit Spannung und Begeisterung gelesen habe und nicht wie Donnelly am Anfang des Buches erwähnt, dass ihr persönlich das Schicksal von Willa am Besten gefällt. Kann also diesen Rosen-Roman und auch die anderen beiden Teile gerne weiterempfehlen. Es lohnt sich auf jeden Fall!Die Köstlichkeiten die ab und zu gespeist wurden, haben mich immer sehr hungrig gemacht, aber beim Lesen komme ich eh nicht zum Essen geschweige denn zum Trinken, lese Seite für Seite und nach ungefähr 100 Seiten fällt mir dann ein, mal wieder einen Schluck zu Trinken.Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!

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  • Dritter Teil und doch ein Neuanfang

    Die Wildrose
    Isaopera

    Isaopera

    17. April 2016 um 23:05

    Der dritte und letzte Teil der Triologie begründet trotzdem einen gewissen Neuanfang, denn die Handlung wird das erste Mal in solchem Umfang aus England herausverlegt. Die Geschichte rückt in ein ganz anderes Licht. Ich fand persönlich die Handlung vor dem Hintergrund des 2. Weltkriegs sehr interessant, aber die ganze Geschichte um Damaskus etwas ausladend und anders, als ich es von Jennifer Donnelly gewohnt bin. Der Erzählstil ist wie gewohnt interessant und meist kurzweilig, allerdings hat mir der Teil der Story, welcher in England spielte, eindeutig am besten gefallen. Ich denke, mein Hauptproblem war, dass Willa mir einfach nicht sehr sympathisch war und sie eine Hauptperson des Buches ist. Ohne jetzt jemanden spoilern zu wollen hatte ich auch ein wenig Probleme mit dem Ende. Ich fand es einfach in mehrerer Hinsicht nicht optimal gelöst. Daher bin ich leider etwas unbefriedigt zurück geblieben. Fazit: Interessant geschriebener dritter Teil der Triologie, der mir gut gefallen hat, mich aber nicht umhaut. Man sollte die ersten beiden Bände möglichst gelesen haben, es geht aber auch so, da die Handlung der ersten beiden Bände grob zusammengefasst wird. Wie immer passiert aber sehr viel und es könnte für einen unerfahrenen Rose-Leser etwas schwer sein, alle Personen und Ereignisse zu differenzieren ;) 

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  • Eine Liebe die alles überwinden kann!

    Die Wildrose
    love_books92

    love_books92

    24. February 2016 um 13:12

    Willa Alden und Seamie Finnegan kennen sich seit ihrer Kindheit und erleben seit jeher zusammen Abenteuer. Während einer gemeinsamen Klettertour auf den Kilimandscharo stürzt Willa in die Tiefe und wird schwer verletzt. Nachdem Seamie es geschafft hat sie zu einem Arzt zu bringen ist es für Willas Bein schon zu spät, um ihr Leben zu Retten stimmt er einer Unterschenkel Amputation zu. Willa ist gerettet, jedoch kann sie Seamie nicht verzeihen und verlässt ihn. Aber auch Seamie der sich nicht vorstellen kann ohne Willa zu leben, trägt eine Verletzung davon – die Trennung bricht ihm das Herz.   Jahre vergehen bis Seamie sich bereit fühlt auf eine andere Frau ein zulassen. Nach seiner Rückkehr von seiner Südpol Expedition lernt er die bezaubernde Jennie Wilcott kennen – und es scheint so als würden seine alten Wunden heilen. Als Jennie ihm offenbart das sie von ihm ein Kind erwartet, nimmt er sie sofort zur Frau. Endlich scheint es so als hätte Seamie sein Glück gefunden. Doch eines Tages kreuzen sich Willas und Seamies Wege ein zweites Mal, und beide müssen feststellen, dass sich ihre Gefühle für einander nach all den Jahren nicht geändert haben. Nun scheint es für ein gemeinsames Leben keine Chance mehr zu geben. Und wieder trennen sich ihre Wege und dann bricht der 1. Weltkrieg aus und das bangen um ihre Liebe beginnt von neuem.   Im letzten Teil der „Rosen-Trilogie“ kommt eine Vielzahl von Charakteren vor die man schon von den zwei letzten Teilen kannte und erfährt auch einiges über deren weiteren Lebensverlauf. In der Geschichte wird immer zwischen den einzelnen Haupt- und auch Nebenfiguren gewechselt da alle für den Ausgang und Fortgang des Buches wichtig sind. Durch die vielen Figuren gibt es auch einige Handlungsstränge aber das stört gar nicht man kann der Gesichte problemlos folgen. Die Schicksale aller einzelnen Charaktere sind ausführlich und sehr gut beschrieben - man fiebert mit ihnen mit, ärgerte sich zum Teil auch über sie und fragt sich was sie nun eigentlich vorhaben.   Für mich war die Wildrose ein toller Abschluss der „Rosen-Trilogie“!

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  • Ein wundervolles Buch mit viel Spannung, Liebe, Tragik und die richtige Portion Philosophie

    Die Wildrose
    AnnMan

    AnnMan

    11. February 2016 um 17:00

    Ich habe dieses Buch nach vielen Jahren endlich gekauft...  Keine Ahnung wieso ich mich so lange nicht getraut habe aber mein Mut wurde belohnt. Das Buch ist Teil einer Reihe kann aber auch so für sich stehen. Erzählt wird die Geschichte einer schwierigen und tragischen Liebe sowie das Schicksal der beiden Protagonisten und dies alles eingebettet in ein historisches englisches Flair. Wer solche Art von Literatur mag wird dieses Buch auf jeden Fall mögen und vermutlich verschlingen. Mir hat die weibliche Hauptfigur eine Menge Respekt abverlangt. Ich habe mit den Figuren mitgefühlt, ich über sie geärgert, den Atem angehalten und auch geweint. Alles was für mich ein gutes Buch ausmacht. Und das i-Tüpfelchen ist das Zitat aus meiner Kurzbeschreibung, welches eines meiner wichtigsten Lebensmotti ist. 

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  • Willa Wild

    Die Wildrose
    walli007

    walli007

    16. September 2015 um 10:11

    Schon in ihren Kindertagen waren Willa und Seamus unzertrennlich. Ihr Leben hätte so weitergehen sollen, Reisen, Klettertouren, Abenteuer. Bei der Besteigung des Kilimandscharo stürzt Willa ab, sie ist schwerverletzt und nachdem es Seamus geschafft hat, sie zu einem Arzt zu bringen, sieht er keine andere Chance, um ihr Leben zu retten, stimmt er der Amputation ihres Unterschenkels zu. Willas Leben ist gerettet, doch ihre Liebe ist vergangen. So trennen sich die Wege der beiden. Über die Liebe ihres Lebens kommen sie jedoch nie hinweg. Noch am Vorabend des ersten Weltkrieges treffen sie sich wieder, Seamus ist inzwischen verheiratet, und können nicht voneinander lassen. In diesem dritten Band der Rosen-Trilogie wartet die Autorin noch einmal mit ihrem ganzen Können auf. Das Augenmerk liegt diesmal auf Willa und Seamus, doch auch die aus den vorherigen Bänden lieb gewonnenen Charaktere kommen weiterhin zu ihrem Recht. Fiona, die Teerose, und India, die Winterrose, müssen einiges erleiden, hauptsächlich bedingt durch die Kriegsgreuel, die niemanden unbeteiligt lassen. Doch immer wieder darf man Willa und Seamus bei der Durchwanderung ihres tiefen Tals begleiten. Welch schweres Schicksal steht ihnen bevor. So glücklich begann das Leben, so abrupt endete die schöne Zeit mit dem schweren Unfall. Im festen Glauben, sich gegenseitig zu zerstören, wollen sie ein ruhiges Leben mit anderen Menschen finden. Ein unmöglicher Vorsatz wie sich herausstellt. In eine geschichtlich interessante und gleichzeitig harte Zeit hineingestellt entwickeln sich die Ereignisse mit einer Dramatik, die beim Lesen außerordentlich fesselt und einen in kürzester Zeit durch den Roman eilen lässt. Gebannt kann man kaum von der Lektüre lassen. Die Folgen des Krieges, die Leiden der Soldaten, die kaum mit ihrem Leben zurückkehren, die Leiden der Familien, die ihre Lieben verlieren oder als leere Hüllen zurückbekommen eingebettet in die sehr persönliche und mitreißende Geschichte der drei Frauen, machen dieses Buch zu einem Erlebnis, dass dem Leser die damalige Zeit nahebringt und ihn berührt.

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  • Die Wildrose

    Die Wildrose
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    15. September 2015 um 12:05

    „Die Wildrose“ ist ein echter Schmöker und liest sich als solcher schön und leicht weg. Für einen Sommer auf dem Balkon ist er dadurch hervorragend geeignet. Er ist nach „Die Teerose“ und „Die Winterrose“ der dritte und letzte Teil der „Rosen-Trilogie“. Nichtsdestotrotz lässt sich die Handlung des Romans problemlos nachvollziehen, wenn man die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hat. Die wichtigsten Informationen werden von der Autorin noch einmal zusammengefasst und Figuren aus den ersten beiden Teilen, die auch in diesem abschließenden Band eine Rolle spielen, lernt man problemlos kennen. Stellenweise merkt man zwar, dass bestimmte Ereignisse nur angedeutet werden und wünscht sich mehr Informationen. Aber das nur aus reinem Interesse für die Figuren und ihre Schicksale. Verständnisprobleme resultieren daraus nicht. Für diejenigen, die die ersten beiden Bände schon gelesen haben, dienen die kurzen Rückblicke sicherlich gut als Gedächtnisstütze. In diesem Roman taucht eine Vielzahl an Charakteren auf, die größtenteils auch greifbar und lebendig beschrieben wurden. Es fällt sehr schwer, zwischen Haupt- und Nebenfiguren zu unterscheiden, da sie für den Verlauf der Handlung alle eine Rolle spielen. Jede noch so kleine Figur hat ihren entscheidenden Teil für die Entwicklungen des Buches beizutragen, keine Figur könnte also weggelassen werden. Aufgrund der Vielzahl der Figuren enthält „Die Wildrose“ auch einen Vielzahl an Handlungssträngen, zwischen denen das Buch spätestens mit jedem neuen Kapitel, teilweise aber auch innerhalb der Kapitel, wechselt. Dennoch kann man als Leser dem Geschehen mühelos folgen, die Sprünge sind stets nachvollziehbar und man merkt schnell, bei welcher neuen Figur man sich nun befindet. Das Buch ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Die Handlung ist spannend, lustig, berührend, bewegend, traurig. Den Leser erwartet ein Wechselbad der Gefühle. Gleichzeitig passt die Handlung sehr gut zu der Zeit, in der sie spielt. Jennifer Donnelly hat eine tolle Recherche-Arbeit geleistet und das Auftreten ihrer Charaktere und die Entwicklung der Ereignisse an die Zeit des Ersten Weltkrieges angepasst. So tritt unter anderem ein deutscher General in England auf, der für Aufsehen sorgt. Und auch historische Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Lawrence von Arabien, sind im Roman anzutreffen. Die Handlung ist durchweg in Bewegung, in jedem Kapitel passiert etwas neues, sodass kaum Längen beim Lesen entstehen. Natürlich mag man als Leser den ein oder anderen Charakter lieber und interessiert sich dadurch mehr für den einen Handlungsstrang als für den anderen. Aber selbst unliebsame Charaktere sind doch noch so interessant dargestellt, dass man von ihnen lesen möchte. Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen Willa und Seamie, aber das Buch wäre nicht halb so interessant, wenn es nicht auch die vielen anderen Nebengeschichten gäbe. Die Schicksale der einzelnen Figuren sind allesamt ausführlich und fesselnd beschrieben. Als Leser fiebert man mit, drückt Daumen, hofft und bangt oder schimpft und verflucht. Und dies vor allem deshalb, weil der Schreibstil von Jennifer Donnelly sehr einnehmend ist. Er nimmt gefangen und bezieht den Leser direkt in die Handlung ein. Er ist emotional, ohne auf die Tränendrüse zu drücken und schafft es doch, eine Vielzahl an Gefühlen beim Leser zu wecken. Stellenweise war die Handlung vorhersehbar, aber größtenteils schafft es die Autorin doch, mit ihrer gut durchdachten Geschichte zu überzeugen und an manchen Stellen auch zu überraschen. Mein Fazit: Ein gelungener Abschluss einer historisch hervorragend recherchierten Trilogie, der den Leser etwas wehmütig zurücklässt, weil er von den vielen sympathischen Figuren Abschied nehmen muss.

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  • Rezension zu "Die Wildrose" von Jennifer Donnelly

    Die Wildrose
    Bella5

    Bella5

    ACHTUNG SPOILER: "Die Wildrose" ist ein dicker Schmöker, an dem ich relativ lange gelesen habe. Das Richtige für lange Winterabende. Die Handlung ist um die Zeit des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) und danach angesiedelt. Es gibt alternierende Schauplätze - GB, den Himalaya, die Wüste. Diese Aspekte gefielen mir recht gut, und auch die durchaus angenehmen Nebenfiguren - Sid, Fiona, Eddie, und wie sie alle heissen. Es handelt sich formal gesehen um eine Trilogie ( der vorliegende Band kennzeichnet dabei den Abschluss der Saga). Und hier kommen wir zu einem Problem - die Autorin muss alle Handlungsfäden zusammenführen, was dazu führt, das jedes Kapitel ( oder fast jedes) ein anderes setting behandelt. Diese ständigen Wechsel behindern den Lesefluss etwas. Ich finde, dass die Sprache, welche den Figuren in den Mund gelegt wird, für den beschriebenen Zeitraum fast "zu modern" ist, und der heutigen Sprache sehr ähnelt. Ein verbreitetes Problem bei historisierenden Romanen. Wer sich für Geschichte interessiert, bekommt im Roman zwar einen Einblick, aber keine scharfsinnige Analyse geboten. Allgemeinplätze werden wiedergegeben (Das Attentat von Sarajevo sei zwar der Auslöser, nicht aber der eigentliche Anlass des WK I gewesen, die Interessen des dt. Kaisers, Wettrüsten und Hurrapatriotismus). Der Roman wird erst im letzten Drittel richtig spannend und temporeich, was auch daran liegen mag, dass jeder Handlungsstrang für sich Material für einen Roman liefern würde. Zum Inhalt: Es geht um das Liebespaar Seamie und Willa, die nicht miteinander und nicht ohne einander sein können. Sie sind passionierte Bergsteiger. Willa verlor nach einem Absturz ihr Bein und beendete daraufhin die Beziehung zu Seamie. Willas Handicap wirkt dabei nicht glaubwürdig, die Autorin vergisst es zuweilen selbst - Willa "schoss nach vorn wie ein Rennpferd aus seiner Box", Willa " reist mit 2 grossen Koffern" und "rennt". Leider gelingt es der Autorin auch nicht, die Gefühle und Gedanken der Figuren glaubhaft zu vermitteln, sodass die amour fou dem Leser zwar beschrieben, nicht aber plausibel gemacht wird. Willa leidet zwar so sehr, dass sie zur Opium - und Morphiumsüchtigen wird, aber dies wirkt leider eher wie ein Klischee. Meine Fragestellung für die Lektüre des Romans lautete: Gelingt es der Autorin, die Beziehungskrise und Willas Handicap glaubhaft & klischeefrei zu erörtern? Leider nein. Stellenweise schrammt der Roman sogar haarscharf an der Trivialliteratur vorbei. Ein weiteres Manko besteht darin, dass Probleme und Konflikte im Roman keinen Raum für eine wahre Entwicklung erhalten. Alles löst sich sogleich in Wohlgefallen auf. Ein traumatisierter Soldat ? Sofort mit einem scheuen Pferd geheilt! Die Figuren sind dabei fast stereotyp gezeichnet - entweder Schurken durch und durch wie der Gangsterboss Billy Madden, oder edelmütig und heldenhaft wie der Beau Seamie. Die Nebenfigur Katie ist ein wahres Superweib - sie studiert, engagiert sich politisch und gibt gar ihre eigene Zeitung heraus. Dazu passt auch, dass Jennie von der engagierten Lehrerin zur unsicheren Frau wird, die für die Liebe ihres Mannes Seamie alles tut und gegen Ende "praktischerweise " das Zeitliche segnet. Willa ist selbstredend eine Superfrau, auch als Einbeinige, und wird zur Retterin von Lawrence von Arabien. Da wäre weniger mehr gewesen. Die Handlung ist leider recht vorhersehbar ; einzig die Tatsache, dass der vermeintlich deutsche Spion Max von Brandt ein Doppelagent ist, ist ein Clou. Trotz all dieser Schwächen ist "die Wildrose" kein schlechter Roman, denn der Leser wird gut unterhalten. Viele Elemente wirken leider oberflächlich und konstruiert, mit ein wenig mehr Tiefe hätte es ein fantastischer Roman sein können. Conclusio: Ein durchaus unterhaltsamer Roman. Nochmals Danke für das Rezensionsexemplar!!!

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    • 2
    AmberStClair

    AmberStClair

    06. August 2015 um 10:10
  • Willa Alden und Seamus Finnegan

    Die Wildrose
    Engelchen07

    Engelchen07

    20. July 2015 um 20:04

    Willa und Seamus haben sich seid dem tragischen Unfall von Willa aus den Augen verloren. Beide konnten sich seither nicht neu verlieben, weil sie noch viel zu sehr aneinander hängen. Seamus, der nach seiner großen Reise zurück nach London kommt, lernt die bezaubernde Jennie Wilcott kennen. Seamus bemerkt, dass er zu Jennie eine ganz besondere Beziehung hat und sich tatsächlich vorstellen kann mit ihr eine Familie zu gründen... Lieben wird er jedoch immer Willa. Nach der Hochzeit von Jennie und Seamus steht plötzlich Willa wieder vor Seamus... Beide bemerken, dass der große Abstand leider nur räumlich war, von sich sind sie beide niemals losgekommen....

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  • Wahrlich wilde Rose

    Die Wildrose
    Trucks

    Trucks

    15. June 2015 um 10:31

    Die Geschichte um Willa Alden und Seamus Finnegan steht im Mittelpunkt dieses schönen Buches, das schon durch sein Cover wirklich besticht. Aber Jennifer Connely hat nicht nur einen reinen Liebesroman geschrieben. Das Buch ist noch soviel mehr: Abenteuer-Roman, spannend, abwechslungsreich und und und. Wie ich schon vermutet hatte anhand der Leseprobe, kam ich gut in die Geschichte hinein. Die Befürchtung, man müsse die beiden Vorgängerbände kennen, hat sich zumindestens für mich nicht bewahrheitet. Vielleicht fehlt einem die eine oder andere Hintergrundinformation so, aber ich konnte das Buch auch so sehr genießen und war begeistert, wie die Autorin scheinbar mühelos mehrere Genre so vermischt, dass ich das Buch schon als etwas Besonderes bezeichnen würde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, flüssig und lässt einen ein ums andre Mal schmunzeln und das gleich zu Anfang, was mich gleich für das Buch eingenommen hat. Das hat sich bis zum Ende auch nicht mehr geändert. Ein großartiges Buch, das ich gleich weiter verliehen habe und das auch dort sehr, sehr gut ankam bislang.  

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  • Wunderschöner Abschluss

    Die Wildrose
    Pokerface

    Pokerface

    30. March 2015 um 12:04

    Zwei Leidenschaften verbinden Willa Alden und Seamus Finnegan: die Liebe zu den unbezwingbaren Gipfeln der Welt - und die Liebe zueinander. Doch nach einer schicksalhaften gemeinsamen Bergtour am Kilimandscharo ist nichts mehr, wie es war: Willa erleidet einen tragischen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe gegenüber Seamus wendet sie sich von ihm ab. Doch auch Seamus, der sich ein Leben ohne Willa nicht vorstellen kann, trägt eine Verletzung davon - die Trennung bricht ihm das Herz. Es vergehen Jahre, bis Seamus bereit ist, sich auf eine andere Frau einzulassen. Endlich, als er die schöne und warmherzige Jennie Willcott kennenlernt, scheinen die alten Wunden geheilt zu sein, das Leben wieder lebenswert. Als Jennie ihm nach nur wenigen Wochen eröffnet, dass sie von Seamus ein Kind erwartet, nimmt er sie sofort zur Frau. Alles sieht danach aus, als hätte Seamus endlich sein Glück gefunden. Doch eines Tages kreuzen sich Willas und Seamus' Wege in London ein zweites Mal, und beide müssen verzweifelt feststellen, dass sich nichts an ihren Gefühlen zueinander geändert hat. Für ein gemeinsames Glück scheint es nun zu spät zu sein. Viel mehr kann und will ich hier zu diesem Abschluss der Trilogie auch nicht schreiben, da ich nicht spoilern möchte. Auf jeden Fall für mich persönlich der beste Teil der Trilogie, mit vielen unerwarteten Wendungen. Absolut lesenswert.

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  • Süffig

    Die Wildrose
    monster

    monster

    06. November 2014 um 09:47

    Jennifer Donnelly hat in lockerer Folge 3 Romane geschrieben, die mit Generationssprüngen zusammenhängen. Und dieses hier ist der letzte Teil. Ich habe nur den ersten Teil, "Die Teerose", gelesen und er gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ganz heran kommt die Wildrose qualitativ nicht, aber viel fehlte nicht. Erzählt wird die Geschichte von Willa und Seamus, deren Liebe so groß ist, dass sie an diesen gewaltigen Gefühlen zu scheitern droht. Erst glaubt Willa, ihm nicht verzeihen zu können, dass er ihr Bein für ihr Überleben geopfert hat und Jahre später weiß Seamus nicht, wie er zu ihr zurückkehren soll, wo er doch verheiratet ist und Verpflichtungen eingegangen ist. Der Weltkrieg bringt zusätzliche Wirren und Dramaturgie in das Geschehen und für Herzschmerz und Seufzen ist jede Menge Raum. Schön fand ich vor allem den zeitlichen Rahmen, der mir besonders am Herzen liegt und die Ortswechsel bis hin in die heiße Wüste. Deshalb handelt es sich hier um keine reine Liebesschnulze, sondern auch um einen Abenteuerroman und in Teilen auch um ein Sittengemälde und ein Bild der damaligen Zeit. Der Schreibstil versteht es, trotz aller Rührung nicht ins Seichte abzudriften und trotzdem die großen Gefühle der Protagonisten dem Leser nahe zu bringen. Ich werde jetzt gleich noch Teil 2 lesen und die Autorin und ihr Schaffen weiter im Auge behalten

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