Jennifer Donnelly The Tea Rose

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Inhaltsangabe zu „The Tea Rose“ von Jennifer Donnelly

Set in Whitechapel in 1888, The Tea Rose is a tale of a love lost and won, of a family's destruction, of murder and revenge -- and one young woman's quest to escape the poverty of her childhood and make her fortune in the tea trade.

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  • Rezension zu "The Tea Rose" von Jennifer Donnelly

    The Tea Rose
    walli007

    walli007

    26. January 2013 um 12:52

    Wirbelwind Fiona Im Londoner Viertel Whitechapel lebt die Familie Finegan. Paddy und Kate, die Eltern und ihre vier Kinder. Die Finegans sind zwar arm, aber rechtschaffen, die Eltern und die großen Kinder tragen zum Familienunterhalt bei und so kommen sie zwar so eben aber doch ordentlich durchs Leben im London des Jahres 1888. Besonders gerne ist die 17jährige Fiona in ihrer kurzen freien am Fluss, ihre Welt ist perfekt, wenn ihr Freund Joe bei ihr ist. Dann träumen sie von ihrer gemeinsamen Zukunft als Ladenbesitzer. Alles scheint in bester Ordnung. Doch als Joe die Chance auf einen besseren Job bekommt und er in einen anderen Stadtteil ziehen muss, bekommt die heile Welt einen gehörigen Knacks. Denn so kommt Millie, die Tochter seines Chefs Joe näher als Fiona lieb ist. Ihre schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu erfüllen. Und auch der Familie geht es nicht mehr so gut. Paddy, der sich für bessere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in der Gewerkschaft engagiert hatte, stirbt nach einem schweren Unfall. Und über allem hängt die Gefahr, die durch Jack the Ripper droht. Jui, was für eine Geschichte. Diese Autorin versteht es einfach, ihre Leser zu fesseln. Dies zu erfahren hatte ich schon mit einem ihrer anderen Bücher das Vergnügen. Und auch bei dem vorliegenden Buch wurde ich nicht enttäuscht. Denn obwohl die Story eigentlich nichts wirklich neues bringt, vermag die Autorin ihre Helden so plastisch erstehen zu lassen, dass man sich als Leser mitten im Geschehen wähnt und wahrlich in der Geschichte eintauchen muss. Man ist für weite Passagen der Wirklichkeit entrückt. Genau das macht die Kraft des Buches aus. Fionas Wille, ihre Durchsetzungsfähigkeit, ihre Emotionalität reißen den Leser mit. Da könnte das Tal vielleicht etwas zu tief geraten sein oder der Gipfel zu hoch, dennoch man nimmt der Autorin die Geschichte ab. Einige Passagen strotzen einfach vor Authentizität. Man hält Fiona innerlich die Daumen, dass ihr Leben glücklich werden möge und von Erfolg beschieden sei. Ob dies eintritt, muss natürlich jeder selbst herausfinden. Meine wärmste Empfehlung hat dieser Roman jedenfalls.

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  • Rezension zu "The Tea Rose" von Jennifer Donnelly

    The Tea Rose
    Zara

    Zara

    19. November 2012 um 14:54

    So ein wundervolles Buch! Ich war von Anfang an mit Fiona, Joe und allen anderen auf einer Wellenlänge. Jede - noch so kurz erwähnte - Person war so lebendig, genauso wie die Beschreibungen von London und New York. Einfach fantastisch. Sehr gut für mich als Nicht-Liebesroman-Leserin war, dass es nicht nur um Liebe geht. Es ist ein Liebes-Historischer-Kriminal-Roman. Die Mischung hat mir gut gefallen. Schade nur, dass es nicht so sehr um Tee ging, wie ich aus dem Titel heraus gedacht hatte. Ich hätte gerne noch mehr über Millie gelesen.

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  • Rezension zu "The Tea Rose" von Jennifer Donnelly

    The Tea Rose
    Keeweekat

    Keeweekat

    05. September 2011 um 21:23

    London, 1888: Fiona Finnegan, Tochter eines Dockarbeiters, lebt mit ihrer Familie in ärmsten Verhältnissen im Londoner Elendviertel Whitechapel. Fiona arbeitet hart in der Teefabrik von William Burton, um die paar Shilling, die sie verdient, zum Familienunterhalt beizusteuern. Was sie beiseitelegen kann, spart sie, um mit ihrer Jugendliebe Joe eines Tages einen eigenen Laden aufzumachen. Doch dann geschehen mehrere schreckliche Ereignisse auf einmal: Joe wird gegen seinen Willen in die Ehe mit einer anderen Frau manövriert und Fionas Mutter wird Opfer des Whitechapel Mörders. Als ihr Vater, Anführer der Gewerkschaft und Verfechter besserer Löhne für die Dockarbeiter ums Leben kommt, ahnt sie, dass nur Burton dahinter stecken kann. Ehe sie es sich versieht, schwebt sie selbst in höchster Lebensgefahr. Zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Seami und der Hilfe des netten Nicholas Soames, der die beiden am Hafen aufgabelt, gelingt es ihr, eine Passage nach Amerika zu bekommen. Dort angekommen, stellt sich ihr einzig überlebender Verwandter Michael als hoffnungsloser Trinker heraus. Verzweifelt versucht Fiona, seinen Lebensmittelladen zu retten und bekommt unerwarter Hilfe. So beginnt ihr Aufstieg in der New Yorker Gesellschaft als erfolgreiche Geschäftsfrau. Ihr ganzer Antrieb ist dabei insgeheim die Vernichtung William Burtons. Doch während ihre edlen Teestuben immer erfolgreicher werden und sie sogar beginnt, ihr eigenes Teeimperium aufzubauen, kann sie einen nicht vergessen: ihre große Liebe Joe. Meine Meinung: Lange bin ich um „Die Teerose“ herumgeschlichen, endlich habe ich sie gelesen – und bin einfach nur hin und weg. Donnelly beschwört vor den Augen des Lesers ein London herauf, das vor Armut und Schmutz starrt, voller Korruption und Ausbeutung ist. Die Ärmsten der Armen fristen ein jämmerliches Dasein in schimmeligen, rattenverseuchten Absteigen, während sie sich von früh bis spät kaputt schuften, um sich und ihre Familien irgendwie über Wasser zu halten. Fiona ist eine fleißige und amitionierte junge Frau, überzeugt davon, dass sie es in ihrem Leben zu etwas bringen kann. Gemeinsam mit Joe träumt sie von einer sorgenfreien Zukunft. Schnell habe ich diese optimistische Protagonistin, die sich so liebevoll um ihre Familie kümmert, ins Herz geschlossen. Um so mehr litt ich auch, als sie von einem Schicksalsschlag nach dem anderen getroffen wird. Spätestens hier legt man das Buch kaum noch aus der Hand. Sie Seiten fliegen nur so vorbei, während man Fiona auf ihrer Überfahrt nach Amerika begleitet und den sympathischen Nicholas kennenlernt, der sich als Fionas Ehemann und Vater von Seami ausgibt, damit die beiden eine Passage bekommen. Mit Einsetzen der Handlung in New York erblüht Donnellys Schreibe zu voller Kraft. Hier wird eine Stadt beschrieben, die explosionsartig wächst, in der alles in Bewegung ist und nichts unmöglich scheint. Die Autorin schreibt so bildgewaltig, dass man sich fühlt wie in einem Film. Die Beschreibung der Charaktere ist dabei genauso realitätsnah wie die mitreißenden Dialoge. Hinzuzufügen seien da noch die ausgezeichnete Recherche der Autorin rund am das Leben in London und New York um 1900. Ob es um die Kriminalität in den Londoner Unterschichten geht oder den Lebensttil der gehobenen Gesellschaft in der Neuen Welt, nie hat man auch nur einen Moment das Gefühl, die Autorin wisse nicht genau, wo von sie da schreibe. Fazit: Was bleibt zu sagen? Ein 700-Seiten-Schmöker über die Emanzipation einer jungen Frau? Auch, aber was den Leser bei der „Teerose“ erwartet, ist weitaus mehr: ein detailliertes Gesellschaftsbild um 1900, eine farbenprächtige Studie des damaligen Handels in all seinen Facetten, liebevoll gezeichnete Charaktere, großartige Dialoge und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Was sind schon 700 Seiten, wenn man solchen Spaß beim Lesen hat? PS: Jedem, der sich traut, möchte ich die englische Ausgabe des Buches empfehlen. Donnellys Sprache ist einfach unvergleichlich und es wäre schade, diesen schönene Londoner Slang nicht im Original zu lesen.

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  • Rezension zu "The Tea Rose" von Jennifer Donnelly

    The Tea Rose
    marimirl

    marimirl

    11. January 2010 um 08:19

    Fionna Finnegan lebt in London. Im Jahr 1888 beginnt ihre Geschichte im zarten Alter von 17 Jahren. Es ist die Zeit Jack the Rippers, der Armut und für Fiona des Erwachsenwerdens. Die junge Frau arbeitet in einer Teefabrik. Doch sie verfolgt einen Traum: Eines Tages möchte sie ein eigenes Geschäft aufmachen, zusammen mit Joe, ihrem Freund. Doch dann folgt ein Schicksalsschlag auf den anderen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Ich möchte an dieser Stelle nicht verraten, um welche Aufteilung es sich handelt, da das zu viel vom Inhalt verraten würde. Außerdem finde ich es schade, dass der Klappentext für meinen Geschmack zu viel über das Buch erzählt. Wenn man ihn nicht liest, hat man bestimmt mehr Freude am Lesen, und vor allem erlebt man mehr Überraschungen. Ich habe mich geradezu in das Buch verliebt. Einerseits wollte ich natürlich das Ende wissen, andererseits wollte ich nicht, dass ich das Buch jemals wieder aus der Hand legen muss. Jennifer Donnelly schreibt auf eine sehr angenehme Art. Der Sprachstil ist einfach, weshalb man auch relativ viel auf einmal lesen kann, ohne genug davon zu kriegen. Anfangs fand ich es etwas mühsam, dass die Charaktere Umgangssprache sprechen. Das heißt, dass ein H am Wortanfang grundsätzlich weggelassen wird. Doch ich gewöhnte mich relativ rasch daran, und fand es nach einer Zeit auch sehr sympathisch, dass die Personen so dargestellt werden, wie sie eben sind. Fiona war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist ein nettes, warmherziges Mädchen, welches man sofort in sein Herz schließt. Trotz der immerhin 675 Seiten hat das Buch keine wirklichen Längen. Ich fand es nie langweilig und war bis zum Schluss gespannt, wie es enden wird. Zwar kann man erahnen, wie es ausgehen wird, doch bis dort hin gab es einige Überraschungen. “The Tea Rose” war für mich ein absolutes Lesehighlight! Textausschnitt, der Fionas Wesen recht gut beschreibt: “Because I want to be rich. I want to be a millionaire, Will.” “Do you?” he asked, smiling at yet another taboo broken. Another social rule blithely tossed over her shoulder and smashed like an old milk bottle. She obviously didn’t know that women weren’t supposed to talk about money. At least the women of his class. He had a feeling she wouldn’t have given a damn if she did know. “Weil ich reich sein möchte. Ich möchte Millionärin sein, Will.” “Willst du?” fragte er, lächelnd über ein weiteres gebrochenes Tabu. Eine weitere soziale Regel wurde munter über ihre Schulter geworfen und wie eine alte Milchflasche zerschmettert. Offensichtlich wusste sie nicht, dass Frauen nicht über Geld reden sollten. Zumindest Frauen seiner Klasse. Er hatte das Gefühl, es würde sie nicht kümmern, wenn sie es wüsste.

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