Jennifer E. Smith The Statistical Probability of Love at First Sight

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Inhaltsangabe zu „The Statistical Probability of Love at First Sight“ von Jennifer E. Smith

Who would have guessed that four minutes could change everything? Imagine if she hadn't forgotten the book. Or if there hadn't been traffic on the expressway. Or if she hadn't fumbled the coins for the toll. What if she'd run just that little bit faster and caught the flight she was supposed to be on. Would it have been something else - the weather over the Atlantic or a fault with the plane? Hadley isn't sure if she believes in destiny or fate but, on what is potentially the worst day of each of their lives, it's the quirks of timing and chance events that mean Hadley meets Oliver...Set over a 24-hour-period, Hadley and Oliver's story will make you believe that true love finds you when you're least expecting it.
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  • Rezension zu "The Statistical Probability of Love at First Sight" von Jennifer E. Smith

    The Statistical Probability of Love at First Sight
    Sky

    Sky

    29. May 2012 um 16:01

    Die Zufälligkeit des Lebens Sie kommt 4 Minuten zu spät am Flughafen an. Vielleicht waren es die Umstände, vielleicht auch Schicksal, aber seit 4 Minuten ist hier Flugzeug nach London schon abgeflogen und sie sitzt auf dem überfüllten New Yorker Flughafen fest, wartend auf den nächstmöglichen Flug nach London. Nach London zur Hochzeit ihres Vaters, wo sie Brautjungfer sein soll und selbst gar nicht zusehen will wie die „britische Frau“ ihren Vater heiratet. Dass sie ausgerechnet hier Oliver begegnet, einen Briten, der aus familiären Gründen nach London muss und genauso wenig Lust dazu hat, und dabei unsterblich verliebt, hat sie nicht erwartet und war auch nicht in der Hochzeitsplanung inbegriffen Doch auf den Flug nach London müssen sie feststellen, dass die Sympathie auf beiden Seiten ist und dass ihnen weitaus mehr blüht als die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick. Wie kann man die Liebe auf den ersten Blick beschreiben und wie schafft man es eine Liebesgeschichte in einem Zeitraum von 24 Stunden zu erzählen ohne in Kitsch und Prunk zu enden? Diese Kunst ist etwas, was viele Autoren nicht beherrschen, welche aber Jennifer E. Smith mit Bravour meistert. Mit lebensechten Charakteren, die wie aus dem Leben gegriffen sind, schafft sie eine vielschichte Geschichte die weitaus mehr als nur auf die aufkommende Liebe zweier Jugendlicher zielt. Sie geht weitaus tiefer, betreibt menschliche und gesellschaftliche Seelenforschung und macht aus ihren Roman ein Leseerlebnis mit Tiefgang. Denn hinter Hadley und Oliver steckt mehr Leben als man zuerst vermutet. Hinter ihnen steckt eine Lebensgeschichte, verbindend und doch komplett unterschiedlich mit schwierigen Verhältnissen und der inneren Sprachlosigkeit in der Familie. Es ist das Fassungslose, was sie fassbar macht, die Ecken und Kanten, die ihnen Leben einhauchen und zu vollwertigen Figuren machen, denen es an Menschlichkeit nicht fehlt. Sie sind ganz, mit Vergangenheit, positiven und negativen Erfahrungen und reden miteinander wie man es im Alltag macht. Gefühlvoll, emotional und so menschlich kommen alle Charaktere im Roman daher, so dass man schier selbst erstaunt ist wie viel echtes Leben zwischen den Zeilen steckt. Oft schaut man auf, denkt selbst darüber nach, was man an der eigenen Stelle tun würde, ob man die Chancen nutzen, die Veränderungen akzeptieren oder doch vollkommen anders handeln würde. Irrational wie das Leben manchmal ist, unlogisch wie die Liebe scheint, ist man schlussendlich doch zu allen fähig. Zuerst denkt man bei „The Stastical Probability of Love at First Sight“ an eine klassische Liebesgeschichte: Zwei Menschen begegnen sich, lieben sich, werden glücklich und enden im wunderbaren Happy-End. Doch so einfach, so ideal ist es oft nicht, manchmal muss man Dinge tun, die man von sich selbst nicht erwartet, manchmal muss man anders handeln als möglich und manche Momente, wären sie nicht so geschehen wie sie wären, hätten Dinge in andere Bahnen lenken und führen können. So viele Optionen gibt es und doch nutzt man die Eine, die für uns, in aller Unwahrscheinlichkeit am Wahrscheinlichsten ist. Und bei all den Hintergrund bleibt der Roman jugendlich, frisch, neu und völlig unverklemmt. Ganz natürlich ist der Schreibstil von Jennifer E. Smith, lässt einen sanft durch die Seiten gleiten und bringt dabei immer wieder die Gefühle hervor ohne zu viel Emotionalität, zu viel Übertriebenheit oder Pathos und ist doch so schön metaphorisch, dass man von ihm Gefangen genommen wird. Durch die Einschübe der Vergangenheit von Hadley, die wichtig für die gesamte Handlung sind, wird eine gewisse Distanz geschaffen, die gleichzeitig die Protagonistin zu einer vollwertigen Person machen. Man kann auf das ganze Konstrukt der Geschichte sehen ohne von zu viel Emotionalität überlagert zu sein. Schlicht, natürlich und echt wirkt alles auf einen und dort liegt die Kraft des Romans versteckt. Sie arbeitet mit witzigen Dialogen, mit kraftvollen Charakteren und einer Geschichte über die all die ungesagten Worten von Menschen, sei es sich selbst oder gegenüber anderen. „The Statistical Probability at Love at First Sight“ schafft damit einen Sog, dem man sich bis Ende nicht entziehen kann. Durch verschiedene Wendungen gepeitscht, von Worten liebkost und dann doch wieder vorangetrieben, endet man in einem Ende, was das Herz öffnet, die Geschichte abschließt und weitere beginnen lässt. Ehrlich, offen und voller echter Gefühle. Alles im schmalen Spektrum von 24 Stunden und ein wahres Bad der Gefühle bis man sich selbst zu einem Flughafen wünscht und einfach abfliegen will ins neue Unbekannte, so zufällig und unwahrscheinlich es auch sein kann. Denn das Leben ist nun einmal keine Gleichung mit Parameter, die man bestimmen kann, sondern etwas, was in seiner Form nicht statistisch und stochastisch ausdrückbar ist. Fazit „The Statistical Probability at Love at First Sight“ ist weitaus mehr als nur eine schlichte Liebesgeschichte. Es ist eine Lebensgeschichte zweier Menschen mit Ecken und Kanten, die zueinander finden, ehrlich, offen und unverkrampft menschlich. Eine Leseempfehlung für alle, die weitaus mehr als nur einen Liebesroman lesen wollen.

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  • Rezension zu "The Statistical Probability of Love at First Sight" von Jennifer E. Smith

    The Statistical Probability of Love at First Sight
    capkirki

    capkirki

    06. March 2012 um 20:07

    “Not everyone makes it fifty-two years, and if you do, it doesn’t matter that you once stood in front of all those people and said that you would. The important part is that you had someone to stick by you all that time. Even when everything sucked.” Ich gebe es zu, mich hat zuerst der Titel des Buches angesprochen – “The Statistical Probability of Love at First Sight” – das macht einfach neugierig. Die Zusammenfassung las sich auch gut, also zog es bei mir ein und war auch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Vier Minuten können das Leben verändern. Genau vier Minuten kommt Hadley zu spät am Flughafen an und verpasst dadurch ihren Flieger nach London, der sie zur zweiten Hochzeit ihres Vaters bringen soll. So schlimm findet sie das eigentlich gar nicht, denn Hadley kann sich eine Menge Orte vorstellen, zu denen sie jetzt lieber fliegen möchte. Sie kennt die neue Frau des Vaters kaum, denn sie ist der Grund, wieso er ihre Familie verlassen hat und von seinem Auslandsjahr in England nie wieder nach Hause gekommen ist. Hadley hat ihm das nie verziehen. Jetzt steckt sie am Flughafen fest und wartet auf ihren umgebuchten Flug. In der Wartehalle trifft sie auf Oliver, einen Engländer, der auf den gleichen Flug wartet und sogar fast neben ihr sitzen wird. Auch er muss sich um eine Familienangelegenheit kümmern. Die beiden kommen ins Gespräch und hören eigentlich erst in London wieder auf, miteinander zu reden und übereinander nachzudenken. Doch dann verschwindet Oliver im Gewühl des Londoner Flughafens und Hadley muss so schnell wie möglich zu dieser schrecklichen Hochzeit….den Rest müsst ihr selber lesen. Hadley ist ein absolut liebenswerter Charakter. Man kann sie so gut verstehen, ihre Motive so gut nachvollziehen, ich liebe ihre offene und direkte Art, ihre Denkweise. Gleiches trifft auf Oliver zu. Seine verquere Art, Dinge in einen Zusammenhang zu bringen und Theorien aufzustellen, sind amüsant, sein intelligenter Humor und seine schelmische Art machen ihn zum perfekten Gegenpart für Hadley. Und nicht zuletzt verfällt der weibliche Leser auch ein klein wenig seinem Charme. Mein Lieblings Nebencharakter ist die ältere Dame, die während des Fluges neben den Beiden sitzt. Sie sagt nicht viel, aber das, was sie sagt, könnte ich immer wieder lesen. Jennifer E. Smith schafft es, fast “filmisch” zu schreiben, der Leser kann sich sowohl die Figuren als auch die Orte ganz wunderbar vorstellen. “The Statistical Probability of Love at First Sight” ist ein wunderbarer, kleiner Roman über Zufälle, Schicksale, Liebe, Verlust, Familie und Verzeihen. Innerhalb der 24 Stunden, in denen diese Handlung spielt, passiert so viel, aber nicht nur mit den Hauptfiguren, sondern auch in den Hauptfiguren. Ein bezauberndes Buch, das mir wirklich viel Spass und Freude bereitet hat. Nachdem ich dieses Buch zugeschlagen habe, wollte ich am liebsten zum nächsten Flughafen…. Ein wenig hat es mich an den Film “Serendipity” mit John Cusack und Kate Beckinsale erinnert, wer den Film mochte, liegt mit diesem Buch genau richtig. Ein klitzekleiner Kritikpunkt: ich hätte gern mehr über Oliver gelesen, ansonsten ein wirklich schönes Buch! 4 von 5 verliebten Sternchen

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