Jennifer Edmond

 4 Sterne bei 34 Bewertungen
Autorin von A Sky full of Stars.
Autorenbild von Jennifer Edmond (©Jennifer Schölzel)

Lebenslauf von Jennifer Edmond

Jennifer Edmond ist geboren und aufgewachsen in Berlin, wo sie noch immer lebt und als Redakteurin arbeitet. Bis vor Kurzem wusste sie gar nicht, dass sie als Kind schon Fanfiction geschrieben hat – weil es dafür in den 90ern keinen Namen gab. Das Fiktive hat sie dann aber zwischenzeitlich für die Wissenschaft fallen gelassen und hauptsächlich geisteswissenschaftlich geschrieben und publiziert. Bis ein wildes Brainstorming mit einer Freundin mit den Worten endete: „Weißt du was? Das schreiben wir jetzt auf!“

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Cover des Buches A Sky full of Stars (ISBN: B098B2ZYBB)

A Sky full of Stars

 (34)
Erschienen am 05.07.2021

Neue Rezensionen zu Jennifer Edmond

Cover des Buches A Sky full of Stars (ISBN: B098B2ZYBB)A_N_N_4s avatar

Rezension zu "A Sky full of Stars" von Jennifer Edmond

Kluger und humorvoller Erzählstil, intelligente und schlagfertige Protagonistin, realistische und klischeebrechende Lovestory.
A_N_N_4vor 3 Tagen

Aufmerksam bin ich auf dieses Buch hauptsächlich wegen des wissenschaftlichen Settings geworden. Liebesgeschichten, die im IT-Bereich spielen, sind doch eher selten und ich hatte wirklich hohe Erwartungen an die Geschichte, die sich alle erfüllt haben, wenn auch anders als erwartet.


Besonders gefallen hat mir der Erzählstil. Wir sind quasi in Megs Gedanken, wie sie rückwirkend uns ihre Geschichte erzählt. Sie spricht den Leser manchmal direkt an und ihre Wortwahl verdeutlicht ihr Intelligenz sehr gut, ohne sie unverständlich oder abgehoben wirken zu lassen. Es ist leicht, mit ihr zu sympathisieren und alles nachzuvollziehen, nicht nur weil ihre Gedankengänge so clever und treffend sind, sondern auch, weil sie sehr schlagfertig und authentisch ist. Dabei ist sie keineswegs fehlerfrei, aber dafür sehr selbstreflektiert und lösungsorientiert, das ist mir in einem Liebesroman noch nicht so oft untergekommen. Ich habe mich in Megs Gedanke unglaublich wohlgefühlt und mir wirklich viele Zitate markiert. Sie haben mich auch mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Der Humor und die Selbstironie in dem Buch sind wirklich großartig. Und dabei meine ich nicht nur Meg alleine, sondern auch Megs Schwester Anna (Wunderbare Schwesterdynamik!) und Connor.


Zu Conner möchte ich eigentlich nicht viel schreiben, sonst würde ich zu viel vorwegnehmen. Am Anfang der Geschichte haben wir eine kurze Sequenz aus der High-School und wir lernen ihn dort wirklich zu hassen. Besonders, weil er so eine Bedeutung für Megs Leben gehabt hat (mag sie noch so negativ sein) doch er sie später einfach mal aus seinem Gedächtnis ausradiert hat. Aber später … hach,… es war so schön… ganz anders, als ich es erwartet hätte.


Es ist eines der wenigen Bücher, bei dem neben dem Hass nicht gleich auch eine körperliche Anziehung da ist. Das finde ich sehr gut, da es die Annäherung sehr nachvollziehbar und realistisch macht. Ich mag diese langsame Annäherung auf mehreren Ebenen sehr gerne. Es ist trotzdem irgendwie immer spannend und ich fühlte mich da total abgeholt. Alles andere wäre zu übereilt und hätte Megs Trauma und ihre Wut nicht ernst genommen.


Es wird oft mit Klischees gebrochen, sei es nur die unüberwindbare Kaffeesucht oder romantische Regenszenen. Auch die Figuren sind alles andere als 08/15. Der Fokus wird wirklich auf den Konflikt gezogen, anstatt nur auf die Frage, wer nun gut oder böse ist. Die Auflösung ist viel vielschichtiger, als man es am Anfang erwartet.


Die Enemies-to-lovers-Dynamik wurde hier wirklich gut verarbeitet. Ich war durchgehend gespannt, wie sich das Ganze wohl auflösen wird. Vorhersehen konnte ich nichts. Dabei ist das Aufeinandertreffen von Meg und Connor nicht das einzige, was die Story so fesseln macht. Es gibt einige Sachen am gemeinsamen Arbeitsplatz, die unerwartet neue Konstellationen aufbringen.


Durch den technischen Beruf wurde das Thema Gleichstellung und alltäglicher Sexismus geschickt verwoben. Es gibt Stellen, an denen ich richtig wütend geworden bin, da Meg nur als ‚Quotenfrau‘ abgestempelt wird und es überhaupt nicht um ihr Leistung und ihr Engagement geht. Leider ist das in diesen Berufen noch immer viel zu oft Alltag. Umso gespannte habe ich ihr aufbegehren dagegen beobachtet.


Ich war so gefesselt, dass ich den letzten Rest bis 2 Uhr nachts in einem Rutsch gelesen habe. Einer der besten Enemys-to-lovers-Geschichten, die ich bisher gelesen habe. Große Empfehlung!


Lieblingszitat:



Von Leuten irgendwas zu denken, führt niemals zu Erkenntnissen.

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Cover des Buches A Sky full of Stars (ISBN: B098B2ZYBB)maerchenws avatar

Rezension zu "A Sky full of Stars" von Jennifer Edmond

Meg und Connor
maerchenwvor 10 Tagen

Jennifer Edmonds Debüt „A Sky full of Stars“ ist eine (Liebes-)Geschichte über einen Neuanfang und der damit verbundenen zweiten Chance. 

Mit gerade 25 Jahren tritt Megan ihren Traumjob als Programmiererin in einem von der NASA geförderten Uni-Projekt an. Der Haken an der Sache ist ihr Kollege Connor, einer der Peiniger ihrer Schulzeit. Megan denkt sie sei dem Wiedersehen und einer  Zusammenarbeit mit ihm gewappnet. Jedoch wird sie überrascht, weil Connor sich wohl nicht mehr an sie erinnert und somit eine längst überfällige Entschuldigung in weite Ferne rückt. Dies versetzt ihr einen zusätzlichen Stich. Alte Wunden brechen auf und bringen Meg in ein Gefühlswirrwarr: Kann sie verzeihen und einen Neuanfang wagen? Zumal sich Connor zum Positiven entwickelt zu haben scheint. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle nimmt ihren Lauf! Als wäre das nicht schon schwer genug, muss Meg auch mit Sexismus in ihrem Arbeitsfeld zurechtkommen und mit ihrem Team Ungereimtheiten in ihrem Forschungsprojekt auf den Grund gehen. 

Die Geschichte wird aus Megs Sicht erzählt und beginnt mit einem Prolog. Hier erfährt man schon einiges über Megans Vergangenheit - das erlebte Mobbing in der Schule, was sie sehr geprägt hat - und auch ihre familiären Hintergründe (u.a. Mutter früh verloren). 

Ich mag es, wenn in der Ich-Perspektive erzählt wird. Ich finde, da lässt sich schnell eine Nähe zur Protagonistin aufbauen, ihre Gedankengänge und ihr Verhalten besser nachvollziehen.

Super, dass auch das Arbeiten in einer männerdominierten Branche zur Sprache kommt und Megs Bemühungen sich täglich aufs Neue zu behaupten. Obwohl es oft aussichtslos erscheint, gibt sie niemals auf und kämpft für ihre Anerkennung.

Das Verhältnis von Nebenhandlung, Stolpersteinen und Hauptstrang ist gut gewählt. Meg braucht ihre Zeit mit allem umzugehen. Denn auch wenn sie oft glaubt, alles im Griff zu haben und gewappnet zu sein, scheint sie es nicht in jeder Situation zu schaffen ihre Emotionen zu regulieren, besonders nicht in Connors Gegenwart. 

Das Schrauben-Männchen ist gerade in solchen Momenten ein gelungenes wiederkehrendes Element und gutes Ventil.

Trotz allem gibt es immer wieder Schmunzelmomente und gerade den Schlagabtausch zwischen Meg und Connor mag ich sehr. Man spürt die Chemie zwischen den beiden. Auch wenn Meg das anfangs nicht wahrhaben möchte. 

Die Beziehung zwischen Meg und ihrer Schwester Anna ist auch sehr schön dargestellt. Ich finde die beiden sind ein tolles Schwestern-Gespann!


Nach einer überraschenden Wendung, was die Ungereimtheiten beim Forschungsprojekt angeht, und einem Auf und Ab zwischen Meg und Connor, werden wir zum Schluss mit einem Happy End belohnt. 


Mit „A Sky full of Stars“ ist Jennifer Edmond ein tolles Debüt gelungen. 


Interessant hätte ich noch einen Perspektivwechsel zwischen Megan und Connor gefunden. Wie sich z.B. Connor gefühlt hat, als Meg so oft zickig zu ihm war oder was seine (familiäre) Story ist. Dies wurde zwar angeschnitten, hätte aber definitiv mehr Potential gehabt. Vielleicht eine Idee für eine Kurzgeschichte aus Connors Sicht?

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Cover des Buches A Sky full of Stars (ISBN: B098B2ZYBB)Fiona_Heins avatar

Rezension zu "A Sky full of Stars" von Jennifer Edmond

Süße Geschichte für Zwischendurch mit kleinen Schwächen
Fiona_Heinvor 14 Tagen

Die Geschichte "A Sky full of Stars" wird aus der Sicht der Protagonistin Megan erzählt.
Megan ist eine unheimlich sympathische Protagonistin, die es in ihrer Schulzeit nicht leicht hatte und gemobbt wurde. Sie ist ziemlich klug und clever und man konnte sich gut in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen.
Sie hat die Ehre an einem Forschungsprojekt der NASA mitzuwirken und ausgerechnet bei diesem Projekt trifft sie auf einen ihrer ehemaligen "Mobber". Connor ist jedoch nicht mehr der mobbende Schüler von damals.

Mir fiel es etwas schwer den Wandel von Connor zu "greifen" vom mobbenden Schüler zum Kopf des Projekts. Da fehlte mir etwas der Tiefgang.
Dafür waren die Nebencharaktere umso authentischer, besonders Anna und Polly sind mir schnell ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil ist sehr schön, flüssig und einnehmend. Jedoch hat mir teilweise mehr "Schnelle" und "Elan" gefehlt, die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin an einigen Stellen.

Nichtsdestotrotz ein schöner Roman für kurzweilige Lesestunden.

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Gespräche aus der Community

Enemies to lovers, eine schwierige Vergangenheit, wissenschaftliches Setting - klingt ganz nach deinem Geschmack? Dann freue ich mich, wenn du Teil der Leserunde wirst! Gesucht werden 15 Teilnehmer*innen, die Zeit und Freude am Lesen und Rezensieren haben. Verlost werden epub und mobi-Dateien.

Schau vorher gern in die Leseprobe unter https://forever.ullstein.de/book/a-sky-full-of-stars.

Ihr Lieben!

Ich freue mich sehr, dass A Sky full of Stars eurer Interesse geweckt hat! Gerne könnt ihr hier alle Fragen und Anmerkungen hinterlassen, die euch auf dem Herzen brennen, oder schreibt mich auch per DM bei Instagram an. Dort findet ihr auch erste Textschnipsel, eine ausführliche Leseprobe erhaltet ihr zum Download auf der Homepage von forever. Da der Klappentext momentan nicht bei LovelyBooks zur Verfügung steht, stelle ich ihn euch unten noch einmal ganz zum Schluss hin.

Alle Teilnehmer*innen erhalten von mir eine eBook-Datei entsprechend dem Gerät, dass er oder sie besitzt. Ich habe vorab schon einmal Leseabschnitte eingeteilt - Was überhaupt nicht heißt, dass ihr euch streng daran halten müsst. Ihr schafft mehr? Super. Ihr hängt ein bisschen? Auch nicht schlimm. Falls ihr zwischendrin ganz aussteigen müsst, ist das auch kein Weltuntergang, sagt nur kurz Bescheid, damit ich das weiß. 

Was mir vor allem wichtig ist, sind drei Dinge:
1. Legt alle Erwartungen ab. Oftmals stürzen wir uns in eine Geschichte, von der wir dieses und jenes erwarten. Das geht selten gut. Lest aus Spaß an der Freude! 

2. Solltet ihr einen Social Media Account wie Instagram haben, würde ich mich freuen, wenn A Sky full of Stars hin und wieder mit einem Leseupdate in euren Stories auftaucht. Dafür könnt ihr auch gerne aus meinen Highlights Templates kopieren.

3. Wenn ihr eure finalen Fazits abgebt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr sie auch bei Amazon, Thalia und Co veröffentlicht. Damit helft ihr uns Autor*innen sehr <3

Vielen Dank und viel Spaß!
Jennifer

Klappentext A Sky full of Stars
Meg hat es geschafft: Mit gerade einmal 25 Jahren tritt sie ihren neuen Job als Programmiererin in einem von der NASA geförderten Uni-Projekt an. Ein absoluter Traumjob! Wäre da nicht ihr neuer Kollege, Connor Burke – der ihr auf der Highschool das Leben zur Hölle gemacht hat. Meg glaubt sich gewappnet. Womit sie jedoch nicht rechnet, ist: Er kann sich nicht an sie erinnern. Alte Verletzungen bekommen neue Risse, und Meg ist hin und hergerissen zwischen der Frage, ob sie die Chance eines Neuanfangs wagen oder Connor mit der Wahrheit konfrontieren soll. Doch wie viel kann man verzeihen, wenn die Wunden tief sind? Dabei merkt sie bald, dass Connor nicht mehr der ist, den sie zu kennen glaubte, sondern freundlich, witzig und verdammt gutaussehend. Gegen ihren Willen fühlt sich Meg mehr und mehr zu ihm hingezogen …

476 BeiträgeVerlosung beendet
J
Letzter Beitrag von  jennifer_edmondvor einem Tag

aber das wäre doch schrecklich langweilig :D

Zusätzliche Informationen

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Community-Statistik

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von 9 Lesern aktuell gelesen

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