Jennifer Egan

 3.9 Sterne bei 217 Bewertungen
Autorin von Manhattan Beach, Der größere Teil der Welt und weiteren Büchern.
Jennifer Egan

Lebenslauf von Jennifer Egan

New York Times-Bestsellerautorin: Die amerikanische Autorin Jennifer Egan wurde 1962 in Chicago geboren, aber wuchs in San Francisco auf. Nach ihrem Studium an der Universität von Pennsylvania und dem St. John's College in Cambridge, hat sie angefangen Romane und Kurzgeschichten zu schreiben. Außerdem verfasst sie Artikel für den New Yorker und die New York Times Magazine und lehrt Kreatives Schreiben an der Columbia University. Ihr Roman "Look at me" wurde für den National Book Awards nominiert und 2011 wurde sie für "Der größere Teil der Welt" mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Egan lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Brooklyn, New York.

Neue Bücher

Die Farbe der Erinnerung

 (14)
Neu erschienen am 28.11.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Jennifer Egan

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Manhattan Beach

Manhattan Beach

 (76)
Erschienen am 29.08.2018
Der größere Teil der Welt

Der größere Teil der Welt

 (71)
Erschienen am 03.02.2012
Black Box

Black Box

 (15)
Erschienen am 14.08.2013
Die Farbe der Erinnerung

Die Farbe der Erinnerung

 (14)
Erschienen am 28.11.2018
Im Bann

Im Bann

 (5)
Erschienen am 23.01.2009
Manhattan Beach

Manhattan Beach

 (3)
Erschienen am 29.08.2018

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Neue Rezensionen zu Jennifer Egan

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Rezension zu "Manhattan Beach" von Jennifer Egan

Zu zäh und ohne roten Faden
-Leselust-vor einem Monat

Dieses Buch war für mich leider ein ziemlicher Flop. Langweilig, zäh und ohne roten Faden. Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, was die Geschichte eigentlich will. Irgendwie verlaufen mehrere Geschichten einfach nebeneinander, ohne aber wirklich eine Einheit zu bilden oder auf etwas hinauszulaufen. Auch einen Spannungsbogen konnte ich nicht erkennen. Die Passagen über das Tauchen fand ich interessant, weil sie sehr gut recherchiert und sehr genau beschrieben wurden. Und auch die Einblicke in das Leben eines Seemanns und den Alltag auf hoher See fand ich interessant zu lesen. Ansonsten hatte dieses Buch für mich leider wenig Erfreuliches zu bieten und insgesamt hat da einfach zu wenig zusammengepasst. Ich hatte den Eindruck, das Buch wollte zu viel, zu viele Themen. Und von dem, was ich vom Klappentext erwartet hatte, war mir dann zu wenig dabei. Für mich ging es zu wenig um eine starke Frau, die ihren Weg geht und sich in einem von Männern dominiertem Arbeitsfeld durchsetzt. Dafür gab es noch die Gangsterwelt, die behinderte Schwester, die Werftarbeiter, den Seefahrer, und viele mehr. Und alles verläuft so nebenher, ohne für mich eine einheitliche, zusammenhängende Geschichte zu bilden.
Ein Buch, das durchaus auch spannende Aspekte hat, insgesamt aber zu viel wollte und sich daran leider übernommen hat. 

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Rezension zu "Die Farbe der Erinnerung" von Jennifer Egan

Auf den Spuren der älteren Schwester in den 70er-Jahren - für mich etwas langatmig
schnaeppchenjaegerinvor 2 Monaten

Phoebes ältere Schwester Faith ist vor acht Jahren, 1970, in Italien gestorben. Phoebe ist inzwischen 18 Jahre alt und möchte wissen, was sich damals tatsächlich ereignet hat und reist deshalb von San Francisco nach Europa. Sie macht an den Orten Halt, von denen Faith Postkarten geschrieben hat. Während Phoebe weder in Amsterdam, noch in Paris vielmehr über ihre Schwester erfährt, trifft sie in München auf Wolf, Faiths damaligen Freund. Er begleitet sie nach Italien, wo sich Faith von einer Klippe in Corniglia gestürzt hatte. 

Die junge und unerfahrene Phoebe beginnt eine Liebesbeziehung mit Wolf, die insbesondere körperlich ausgeprägt ist. Gleichzeitig erfährt Phoebe, in welche Kreise Faith geraten ist und welches Ereignis letztlich der Auslöser für Faiths Selbstmord gewesen ist. 

Der melancholisch anmutende Roman handelt 1978, blickt aber immer wieder zurück in die Vergangenheit, in die Kindheit von Phoebe und der ihrer beiden älteren Geschwister Faith und Barry in den 60er-Jahren. Als der Vater stirbt, der die älteste Tochter den anderen beiden vorgezogen und durch seine Malerei ein Denkmal gesetzt hat, verliert Faith einen Halt im Leben, reist nach Europa und rutscht dabei in die linksextremistische Szene ab. Faith erscheint als Mitläuferin, die einfach nur dazugehören möchte, kann sch der Gruppendynamik aber nicht erwehren und schließt sich letztlich der "Bewegung 2. Juni" an, die die RAF zum Vorbild hatte. 

Phoebe wandelt auf den Spuren ihrer älteren Schwester und entdeckt eine Wahrheit, die sie nie für möglich gehalten hätte. Wolf hat ihr gegenüber erstmalig sein Schweigen und damit ein Versprechen gebrochen, das er Faith gegeben hatte. Phoebe selbst reift auf ihrer Reise durch Europa, die sie sehr naiv angetreten hatte. 

Während mit der Beginn des Romans gefallen hat und ich Phoebes Schritte und ihre Entscheidung nach Europa zu reisen nachvollziehen konnte, um herauszufinden, was ihrer Schwester widerfahren ist, in deren Schatten sie und ihr Bruder immer gestanden hatten, entwickelte sich der Roman durch die Begegnung mit Wolf in eine Richtung, die mir wenig gefiel. Die wiederholten Szenen , in denen sich das lüsterne Paar an allen erdenklichen Plätzen seine fleischlichen Lust hingibt, empfand ich ermüdend und hätten nicht in dieser Breite dargestellt werden müssen, um ein Gefühl für Phoebes Einsamkeit und Wolfs Sehnsucht nach Faith zu bekommen. Auch Faiths Abdriften in terroristische Strukturen kam mir sehr extrem und fast unwirklich vor. Die eigentlich spannende Romanidee wurde für mich nur unzureichend umgesetzt, das Potenzial der Geschichte nicht ausgeschöpft.

Die Autorin vermischt reale Ereignisse mit der Geschichte um Faith, an deren Ende ich mir ein Nachwort gewünscht hätte, um eine klare Trennung von historischer Wahrheit und Fiktion nachvollziehen zu können. 

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Rezension zu "Manhattan Beach" von Jennifer Egan

Zeitreise nach New York
julemausi89vor 2 Monaten

Unsere Hauptfigur Anna nimmt uns mit ins New York der 30er und 40er Jahre. Aufgewachsen in einer vierköpfigen Familie, mit einer behinderten Schwester, hat sie immer zu ihrem geliebten Vater aufgesehen. Bis er eines Tages verschwand.
Jahre später, kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbor arbeitet Anna in der Schiffswerft der Navy, um ihre Mutter und Schwester finanziell zu unterstützen. Abends treibt sie sich in den Clubs der Stadt herum, immer auf der Suche nach ihrem verschwundenen Vater...

Mir persönlich gefällt das Buch ja schon allein aufgrund der tollen Kulisse des Buches. Als New York-Fan tauche ich da natürlich besonders gerne ein. Jennifer Egans Schreibstil macht es einem aber auch sehr leicht.

In ihre Geschichte hat sie viele Themen in mehrere Erzählstränge verpackt. Jedes für sich hätte wahrscheinlich schon genug Material für ein eigenes Buch geliefert und ist auf wirklich spannende Weise erzählt. Allerdings wirkt der Roman durch die Fülle an Informationen manchmal etwas überfrachtet und lässt ihn etwas bemüht wirken.

Trotzdem liefert "Manhattan Beach" ein großartiges Stück Lokalkollorit und ist für Fans der Prohibition und allgemein des Flairs der 40er Jahre ein Must-read.

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