Jennifer Egan Black Box

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Inhaltsangabe zu „Black Box“ von Jennifer Egan

Für ihren erfolgreichen Roman 'Der größere Teil der Welt' erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis und zahlreiche andere Auszeichnungen – nicht zuletzt deshalb, weil sie in ihrem Werk immer wieder mit Erzählweisen experimentiert und verblüffend präzise unser heutiges Lebensgefühl trifft oder sogar Blicke in die Zukunft wagt. Für ihre neue Geschichte 'Black Box' gibt es noch keine Bezeichnung, denn auch hier betritt sie Neuland: Die Story wurde getwittert und erschien erst, nachdem die Kurznachrichten gesendet waren, gebündelt im New Yorker. In der festgelegten Zeichenzahl von 140 Zeichen pro Tweet entfaltet Jennifer Egans Text eine ungeheure Explosionskraft. Eine namenlose, auf sich gestellte Frau ist auf einen hochrangigen Verbrecher angesetzt: Ihre Aufzeichnungen entfesseln eine atemberaubende, von Agententhrillern inspirierte Verfolgungsjagd, offenbaren dabei aber auch schonungslos den Umgang mit weiblicher Schönheit und technisch aufgerüsteten Körpern – eben als Black Box.

Agentinnenroman getwittert

— fredhel
fredhel

[Amerikanischer] Heroismus twitterportionengroß. Ein interessantes neues Genre.

— Blinkmotte
Blinkmotte

Ein ganz anderes Buch, Sehr interessant geschrieben!

— Lena-Marie
Lena-Marie

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  • Herrlich anders

    Black Box
    fredhel

    fredhel

    02. September 2015 um 20:31

    "Menschen sehen nur selten so aus, wie man es erwartet, selbst wenn man Fotos von ihnen kennt." So beginnt eins der ungewöhnlichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist eine Art "Geheimagentinnenausbildung für Dummies". Man kann den Inhalt kaum beschreiben, weil das, was der Protagonistin geschieht zwar in der dritten Person erzählt wird, man aber dennoch alles in der Ich-Perspektive erlebt. Ursprünglich wurde der Text getwittert, und erst im Nachhinein im ganzen Kontext veröffentlicht. Man sollte Mut zum Aussergewöhnlichen und eine gute Portion Humor mitbringen, dann wird man sich in diesem Agentenroman wohlfühlen. Jennifer Egan ist einfach eine großartige Schriftstellerin.

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  • Atemberaubender Schreibstil!

    Black Box
    Lena-Marie

    Lena-Marie

    14. January 2015 um 06:23

    Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat ist der Schreibstil, ich habe vorher noch nie einen Twitterroman gelesen, gibt es überhaupt andere (?), und war am Anfang ein bisschen verwirrt. Es ging alles sehr schnell vonstatten, man war direkt im Geschehen aber irgendwie auch doch nicht. Ich war mir nicht sicher, ob das jetzt grade passiert, oder ob das nur Anweisungen sind, zum Ende hin erscheint es mir plausibler, dass es grade passiert, ich kenne aber auch Leute mit der anderen Lesart. Vom Inhalt her war das Buch in Ordnung, jetzt nichts großartig neues oder besonderes, aber empfehlen würde ich es trotzdem, es ist super schnell zu lesen und es ist ein ganz anderes Leseerlebnis, als alle Bücher, die ich bisher gelesen habe! 

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  • Black Box- Jennifer Egan

    Black Box
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Black Box ist wie ein kleines Tagebuch, dass eine namenlose Spionin führt. Dort stehen zahlreiche Lektionen, wie man in eine Rolle der "Schönheit" schlüpft und sich zur Not verteidigt. -Meine Meinung- Das Buch ist echt klasse! Am Anfang hatte ich den Sinn nicht so ganz verstanden, doch dann wurde es immer spannende. Es ist schnell gelesen, da es nur 96 Seiten hat. Das Buch hat mir sehr gefallen, also ; 5 Sterne! Ich empfehle es weiter.

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    • 3
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2014 um 13:06
  • [Amerikanischer] Heroismus von heute twitterportionengroß.

    Black Box
    Blinkmotte

    Blinkmotte

    07. September 2013 um 02:27

    Eine namenlose, auf sich gestellte Zivilagentin ist als "Schönheit" auf einen hochrangigen Verbrecher angesetzt. Ihr technisch aufgerüsteter Körper dient dabei als Blackbox. Ihre Aufzeichnungen, jede nicht länger als 140 Zeichen, offenbaren eine Verfolgungsjagd. Jennifer Egan schafft mit dieser Geschichte ein Genre, für das es noch keinen Namen gibt. Die Story wurde getwittert und erschien erst, nachdem die Kurznachrichten gesendet waren, gebündelt im New Yorker. Jeder "Tweet" enthüllt den Verlust von Freiheit unter den Bedingungen eines nahezu totalitären Sicherheitswahns. "Black Box" ist ein kluger Versuch, eine Geschichte von großer Aktualität in einem neuen, modernen Format zu erzählen. Die Begrenzung auf 140 Zeichen pro Aufzeichnung bringt eine spannende und interessante Verdichtung der Sprache mit sich, die teilweise poetisches Ausmaß annimmt. Sprachlich sehr ansprechender Pageturner!

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