Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

von Jennifer Estep 
4,5 Sterne bei814 Bewertungen
Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
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Positiv (743):
S

War schön zu lesen. Aber meiner Meinung nach ein bisschen wenig Liebe etc.

Kritisch (13):
K

Hat mich nicht überzeugt.

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Inhaltsangabe zu "Black Blade - Das eisige Feuer der Magie"

Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika! Muss man anderswo lange suchen, um einen Troll unter einer Brücke zu finden, so ist es hier ganz einfach, Monster und Magische in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Doch wer über keine magischen Fähigkeiten verfügt, ist in Cloudburst Falls nicht viel wert ...
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten - ebenso wie ihre große Liebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492703284
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:05.10.2015

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    Isis99s avatar
    Isis99vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein brillianter Roman von einer begnadeten Autorin, die uns wieder in eine Welt voller Magie entführen will💟💫
    Black Blade- Das eisige Feuer der Magie

    Wie überlebt eine Waise in einer von Magie durchflossenen Stadt wie Cloudburst Fall?
    Richtig sie wird zu einer Diebin und zwar zu der Besten von allen, unter der Anleitung von Mo, der ihr nach der Ermordung ihrer Mutter zurück ins Leben hilft.
    Nach einem Diebstahl will Lila eigentlich nur ihr Geld von Mo abholen, doch dann kommen plötzlich die Mitglieder aus der Sinclair-Familie in den Laden und sie wird wieder in die Intrigen der Familien (Ito, Salazar, Draconi, Sinclair, ...) hineingezogen ohne es zu wollen und alles nur weil sie Devon, den Wächter der Sinclairs vor einer Ermordung/Entführung bewahren wollte.
    Daraufhin wird sie als seine Leibwächterin engagiert und fast von selbst schließt sie ihn in ihr Herz. Doch die Angriffe auf Devon nehmen kein Ende und Lila muss sich entscheiden ob sie ihr Leben wirklich für andere, die ihr angeblich egal sind, aufs Spiel setzen will und will sie jemandem ihr Herz anvertrauen???

    Die Handlung ist super spannend und hält einen das ganze Buch über im Bann. Alle Charaktere waren sympathisch und sehr gut ausgearbeitet, bis hin zu ihren kleinen Eigenheiten wie z.B. das Felix einfach nicht aufhören kann zu reden und das Devon mit keinem Schwert sondern mit seinen Fäusten Konflikte löst. Die Sprache und der Stil sind leicht verständlich und enthalten viele Details, die das Lesen noch besser machen.
    Jennifer Estep ist einfach eine fabelhafte Autorin, der es jedes Mal gelingt einen noch tiefer in die von ihr erschaffenen Welten zu locken 😘💟

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    ConnyS77s avatar
    ConnyS77vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs tat ich mich etwas schwer, aber dann hat mich das Buch doch in den Bann gezogen. Ein schönes Jugendbuch!
    Toller, gelungender Auftakt dieser Fantasy-Reihe

    Ich bin gestehen, dass ich mich anfangs mit dem Buch ein wenig schwer getan habe. Aber liegt die Ursache wahrscheinlich daran, dass ich vorher einige Bücher einer anderen Autorin gelesen habe und mich auf ihren Schreibstil eingeschossen habe. Jennifer Estep schreibt ein klein wenig anders. Aber nachdem ich rein gekommen bin, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Und solche Bücher liebe ich. Sie bringen mich zwar um meinen Schlaf, aber so what ... man muss im Leben eben Prioritäten setzen.

    Eine super interessante Geschichte mit einer starken Protagonistin, die mit ihren 17 Jahren schon sehr reif ist. Eine schöne Fantasy-Welt wurde mit Black Blade erschaffen und ich hatte alles so schön vor Augen. Es gibt zwar eine Stelle, die nicht so ganz gut durchdacht war (ich gebe nur folgenden Tipp: orte mein Handy und suche uns ... aber eine Ortung hat wohl nicht stattgefunden ... !?), aber da sehe ich groooßzügig hinweg ;-)

    Ein toller Auftakt dieser Jugend-Fantasy-Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Allerdings gebe ich den Tipp, dass die Leser nicht jünger als 14 sein sollten.  

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    NataliaMelikevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wiedermal ein sagenhafter Auftakt von Jennifer Estep! Ich war schon nach „Mythos Academy“ ein Fan und wurde nicht entäuscht!
    Ein tolles Buch von einer tollen Autorin

    Buch: Black Blade - Das eisige Feuer der Magie (Band 1)
    Autorin: Jennifer Estep

    Inhalt (Klappentext): Wilkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika! Doch wer über keine magischen Fähigkeiten verfügt, ist hier nicht viel wert. Mein Name ist Lila Merriweather und ich bin sowas wie der weibliche Robin Hood der Stadt. Nur dass bei mir die Armen nichts zurückbekommen. Dank meiner (geheimen!) magischen Talente kann ich so ziemlich alles stehlen, was ich will, und bekomme dafür auch noch eine satte Belohnung. Ich bin jung, selbständig, frei... Jedenfalls bis ich einen Fehler mache und einem reichen Jungen das Leben rette. Jetzt soll ausgerechnet ich seine Leibwächterin werden. Und irgendwer hat es auf den Kerl abgesehen.

    Handlungsort: Das ganze spielt in Cloudburst Falls, einer Touristenstadt und „dem magischsten Ort in ganz Amerika“. Hinter all dem ziehen die reichen und mächtigsten Familien ihre Fäden - allen voran die Draconis und Sinclairs. Sie bieten den Menschen schutz vor den Monstern. Denn wo Magie ist sind auch Monster. Diese Familien ziehen aber auch viele Intrigen an. Und als Leibwächterin bekommt Lila das schon bald zu spühren.

    Meine Bewertung: Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne. Lila, welche das ganze aus ihrer Perpektive erzählt, war mich direkt sympatisch. Die Geschichte baut sich so auf, dass man nach und nach kleine Stücke der Vergangenheit erfährt. Das ganze spielt in der „realen Welt“, wobei die Menschen allerdings von der Magie wissen. Das alles mag ich an den Büchern von Jennifer Estep so sehr. Dieses Buch ist für jeden empfehlenswert der gerne Fantasy verbunden mit der Realität liest.

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    Filicitys avatar
    Filicityvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin ja eh ein großer Fan von Jennifer Estep´s Werken und wie erwartet hat auch diese Reihe mich in Ihren Bann gezogen.
    Magic Love

    Einfach nur der Hammer. In dieser Reihe findet man alles was man liebt. Liebe. Abenteuer. Magie. Eine weitere Reihe, welche dich in eine andere Welt entführt. 

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    Chronikskinds avatar
    Chronikskindvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Reihenauftakt :D
    Das eisige Feuer der Magie

    Klappentext: Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

    Meine Meinung

    Story:
    Eine Reihe, die schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf meinem SuB einstaubt, keine Ahnung warum ich sie bisher noch nicht gelesen habe^^ Aber nun ist es soweit und ich habe mich auf eine neue Reihe von Jennifer Estep gefreut ;)

    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt auf die Geschichte. 

    Zuerst mal muss ich sagen, dass ich die Magie in dem Buch echt toll fand. So viele Arten von Magie und natürlich sorgt das auch für viel Ärger. Ich fand es ein bisschen schade, dass Lilas Magie im KT schon genannt wird. Es hätte ein bisschen Freude gemacht, wenn man das erst in der Geschichte erfahren hätte.

    Das Buch beginnt schon sehr interessant - wir erleben Lila bei dem, was sie am besten kann: eine Auftragsdiebin zu sein. Danach erleben wir die angesprochene Szene, in der Lila jemandem das Leben rettet - und von da an nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.

    Es gibt einige spannende Entwicklungen, teils auch sehr überraschend. Ich fand es spannend, in die Welt der verschiedenen Familien einzutauchen und diese gemeinsam mit Lila kennenzulernen.

    Das Ende ... nun hier muss ich leider einen Stern abziehen. Denn wenn man die Geschichte aufmerksam genug gelesen hat und auch ein bisschen um die Ecke denkt, dann war es irgendwie nicht wahnsinnig überraschend. Klar, es war spannend, aber irgendwie hat es mich gestört, dass ich das alles von vorhergesagt hatte^^

    Ich bin trotzdem gespannt, wie es weiter gehen wird. Denn der eigentliche Bösewicht ist ja immer noch da und es werden sicher noch andere Probleme kommen.

    Charaktere:
    Protagonistin der Reihe ist Lila. Ich mag ihre toughe Art - sie lässt sich von niemandem unterkriegen und gibt auch bei hochrangigen Personen nicht klein bei. Auch wenn sie manchmal ein bisschen arrogant rüber kam, mochte ich ihre Art. Es war einfach mal erfrischend.

    Devon und Felix mochte ich ebenso von Anfang an. Auch wenn sie zuerst etwas undurchsichtig wirkten, habe ich sie schnell in mein Herz geschlossen.

    Die Familienclans fand ich alle interessant. Hier sind viele Charaktere benannt worden, zu den meisten konnte man sich aufgrund der Fülle aber nur ein kurzes Bild machen. Ich denke aber, dass wir die wichtigsten in den kommenden Bänden noch näher kennen lernen werden.

    Schreibstil:
    Ich mag den Schreibstil der Autorin. Sie hat eine flüssige Art zu schreiben, so dass ich einfach nur durch die Seiten geflogen bin. Sie beschreibt auch an etlichen Stellen sehr bildhaft, so dass man sich beispielsweise das Herrenhaus der Sinclairs sehr gut vorstellen kann.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Lila erzählt. Ihre Sicht hat mich überzeugt, so konnte man sich auch besser in ihre Sitauation hineinversetzen. Es gibt zwischendurch auch kurze Passagen aus der Vergangenheit - für das Verständnis der Geschichte fand ich die echt gut.

    Mein Fazit
    Ein spannender Reihenauftakt :D

    Gemeinsam mit Lila erkunden wir magische Fähigkeiten und die Welt der Familienclans. Die Story hat mich gefesselt. Ebenso konnte mich Lila mit ihrer toughen Art überzeugen.

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    xiseyxs avatar
    xiseyxvor 7 Monaten
    Eine neue Heldin ist erwacht

    Jennifer Estep hat es erneut geschafft eine Heldin zu erschaffen, mit der man mit fühlt, mit fiebert und mit lebt.
    Lila ist eine Diebin, die ihre "Arbeit" für eine neue aufgeben muss, widerwillig und gezwungen.
    Sie merkt schnell, dass das Leben als Bodyguard eines hohen Mitgliedes aus einer der Familien schwer sein wird, doch mit so viel Arbeit hatte sie nicht gerechnet.
    Sie wächst eine schnell ans Herz und ermögicht dem Leser während der Geschichte enzelne Einblicke in die Zeit mit ihrer Mutter.
    Sehr gefühlvoll, aktionreich und lustig.

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    GlitasticBookss avatar
    GlitasticBooksvor 7 Monaten
    Eine magische Welt, die mich leider nicht komplett überzeugen konnte


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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch mit genialen Charakteren, aber die Handlung ist mir nicht komplex genug!
    Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika!

    Darum geht es (Klappentext):

    Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika! Muss man anderswo lange suchen, um einen Troll unter einer Brücke zu finden, so ist es hier ganz einfach, Monster und Magische in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Doch wer über keine magischen Fähigkeiten verfügt, ist in Cloudburst Falls nicht viel wert ...
    Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten - ebenso wie ihre große Liebe.

    Meine Meinung:

    Ich habe bereits die Mythos Academy Reihe von der Autorin gelesen und deswegen bin ich schon mit ein paar mehr Erwartungen herangekommen, als vorher. Ich muss vorab sagen, dass das Buch solide war, aber an die MA Reihe reicht das Buch nicht heran.
    Lila, Mo und Co. waren mir sehr sympathisch und hier konnte mich der untrügliche Humor und Charme der Autorin wieder mitnehmen. Ich liebe ihre Art ihre Charaktere zu gestalten und ihnen auch eine unübersehbare Stärke zu verleihen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Charaktere noch entwickeln werden.
    Die Handlung hat mir gut gefallen, ganz besonders die verschiedenen Settings und deren Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Die Auflösung am Ende war zwar ein wenig vorhersehbar, aber trotzdem konnte sie mich gut unterhalten. Ich wünsche mir noch eine komplexere Handlung und mehr Ereignisse, die passieren. Zwischenzeitlich gab es schon ein paar zeitliche Sprünge, die nicht hätten sein müssen.
    Die Atmosphäre und der Schreibstil konnten mich wieder voll mitnehmen. Ich musste mich nicht an den Schreibstil gewöhnen, weil ich ihn schon kannte und lieben gelernt habe.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und kann ihn trotz seiner Schwäche vergleichsweise mit Mythos empfehlen.

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    weltentzueckts avatar
    weltentzuecktvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: sehr vorhersehbar - Leseempfehlung für Mädchen im Alter von 14 bis 17
    Stellenweise nervig

    Klappentext:

    Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika! Doch wer über keine magischen Fähigkeiten verfügt, ist hier nicht viel wert.

    Mein Name ist Lila Merriweather und ich bin sowas wie der weibliche Robin Hood der Stadt. Nur dass bei mir die Armen nichts zurückbekommen. Dank meiner (geheimen!) magischen Talente kann ich so ziemlich alles stehlen, was ich will, und bekomme dafür auch noch eine satte Belohnung. Ich bin jung, selbstständig, frei… Jedenfalls bis ich einen Fehler mache und einem reichen Jungen das Leben rette. Jetzt soll ausgerechnet ich seine Leibwächterin werden. Und irgendwer hat es auf den Kerl abgesehen.

     

     Charaktere:

    Zu Lila konnte ich lange keine Verbindung aufbauen. Ein Mädchen, dass auf sich allein gestellt ist, niemanden zum Freund hat und damit glücklich ist? Außerdem ist sie egoistisch und kaltherzig. Keine besonders sympathische Protagonistin.
    Im Laufe der Geschichte konnte ich mich dann aber doch ein wenig mit ihr anfreunden und unseren schlechten Start führe ich nun auf Lilas Vergangenheit zurück: Ihre Mutter und einzige Bezugsperson wurde kaltblütig ermordet und Lila kam über diesen Verlust nie hinweg. Sie schirmt sich deshalb von allen ab – um unabhängig und stark zu sein und nie wieder verletzt zu werden.
    Das Buch beginnt mit dem Satz: „Aller schlechten Dinge sind drei“ (S. 7) und schließt mit „Manchmal sind auch aller guten Dinge drei“ (S. 353).
    Dieser Wandel beschreibt Lilas Entwicklung im Laufe der Geschichte. Sie muss vergeben, vertrauen und Zuneigung empfinden lernen, was ihr größtenteils gelingt. Auch wenn sie nach wie vor mehr auf ihren Kopf hört, als auf ihr Herz. Das Opfer, das sie bringt, macht sie fast sympathisch – hielte sie ihre Distanz zu Devon ihm zuliebe, doch wieder einmal geht es ihr hauptsächlich um sich selbst: „Ich durfte nicht noch tiefer fallen, besonders in Bezug auf Devon, weil ich genau wusste, wie es für mich enden würde – mit einem gebrochenen Herzen“ (S. 349).

    Der einzige, der einem Freund am nächsten kommt, ist Mo, ihr Arbeitgeber und Bekannter ihrer Mutter. Mo ist mit einem heranwachsenden Teenager eindeutig überfordert und geht die Sache so falsch an, wie nur möglich. Er ist definitiv nicht perfekt, aber er tut für Lila, was er nur kann. Gerade seine Fehler machen ihn in meinen Augen zu einem authentischen Charakter.

    So auch Oscar… Der 15cm große Pixie erinnert mich von der Beschreibung an Wade Kinsella von Hart of Dixie. Ein versoffener  fieser Kerl, der es eigentlich nur gut meint. Sobald man seine Geschichte erfährt, hat man selbst für seinen absurden Alkoholkonsum Verständnis. Leider baut Estep die anderen Charaktere nicht so schön aus.

     

    Meine Meinung:

    Bei Black Blade handelt es sich um den Start Jennifer Esteps neuer Serie. Nachdem die Mythos Academy-Reihe hoch gelobt wurde, wollte ich Estep eine Chance geben.

    Am Anfang tat ich mir mit dem Buch und Esteps Schreibweise sehr schwer. Alles ist flüssig und leicht verständlich geschrieben. Leider gibt es anfangs aber Erklärungen zu hauf, und diese wiederholen sich ständig. – Magier, Monster, Lila ist ein Einzelgänger, die Familien sind gefährlich… Kapiert, verstanden, ist doch mal gut jetzt.
    Die verschiedenen Talente, z.B. für besondere Stärke, erweiterte Sicht oder atemberaubende Schnelligkeit, machen die Bewohner von Cloudburst Falls sicherlich zu etwas besonderem, aber keines davon fand ich besonders originell.
    Dass es Monster gibt, die bestechlich sind, erfährt man zu Beginn der Geschichte. Sie spielen aber keine Rolle bis zum Climax des Buches. Diese kleine Tatsache stört mich sehr. Dass immer wieder betont wird, dass es Monster gibt, sie allerdings ewig nicht auftauchen. Ein kleiner Zwischenfall mit einem Monster zu Beginn der Geschichte hätte ihre Existenz glaubhafter gemacht.

    Die Entwicklung der Geschichte selbst ist sehr vorhersehbar. Schon auf Seite 160 wusste ich, wer hinter den Angriffen auf Devon steckt. Ich hätte mir gewünscht, falsch zu liegen – einfach um einmal in dem gesamten Buch überrascht zu werden. Hätte es nicht Felix sein können? DAS hätte meinen Atem zum Stocken gebracht. Des Angreifers Motiv ist nicht originell, aber es erfüllt seinen Zweck glaubhaft.

    Alles in Allem war es eine nette Geschichte. Anfangs befremdlich, nicht immer glaubhaft, aber ich wuchs in die Geschichte hinein. Ich denke, dass ich die Fortsetzung lesen werde, weil der Rahmen noch sehr viel Luft nach oben lässt und ich hoffe, dass dieser erste Band wirklich nur ein Einstieg in die eigentlich viel größere Geschichte sein sollte. Ich würde mir wünschen, dass Estep auch die anderen Charaktere etwas mehr beleuchtet. Wer sind die Draconis wirklich? Warum sind sie, wie sie sind? Besonders Deah, die sich doch von dem Rest der Familie abzuheben scheint. Oder ist das nur ein Spiel, um an die Geheimnisse der Sinclairs zu gelangen? Wer ist Reginald? Poppy?

    Ich hoffe das Beste!
    Sollte der zweite Band mich wieder nicht umhauen, werde ich mich aber anderen Büchern widmen.

     

    Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
    Und eine Empfehlung für Mädchen im Alter von 14 bis 17. Als All-Age-Serie, wie Estep sie bezeichnet, sehe ich Black Blade noch nicht.

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    merle88s avatar
    merle88vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich das bisher beste Buch der Autorin!
    Für mich das bisher beste Buch der Autorin!

    Inhalt:
    Alle um dich herum, alle denen du nahe sein willst, alle die du liebst, sterben – und es ist deine Schuld!
    Shay ist sich sicher, dass sie die Lösung gefunden hat, um die Seuche aufzuhalten: sie muss sich von allen isolieren, denn als Überlebende ist sie gleichzeitig Überträgerin der tödlichen Krankheit. Im ganzen Land beginnt eine Hexenjagd nach weiteren Überlebenden. Und dabei erkennt niemand, dass sie einer großen Verschwörung aufgesessen sind: der wahre Verursacher der Katastrophe ist weiterhin unentdeckt und nur Shay und ihre große Liebe Kai können seine Identität enthüllen.


    Meinung:
    Nachdem Shay sich verantwortlich dafür macht, die Überträgerin der Seuche zu sein, hat sie sich der Regierung ausgeliefert.
    Kai will mit aller Macht versuchen, Shay aus den Fängen der Regierung zu befreien. Während die beiden mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, spitzt sich die Lage im Land deutlich zu. Denn nun wird überall Jagd auf die Überlebenden gemacht. Und diese Jagd endet meistens mit dem Tod der Überlebenden und nicht mit einer Gefangennahme. Ein Katz und Maus Spiel nimmt seinen Lauf.

    Die Geschichte wird wieder aus der Sicht von Shay, Kai und Callie erzählt. Diese Perspektivwechsel haben der Geschichte gut getan, da man so gebannt an der Geschichte hängen bleibt und wissen möchte, wie es nun mit der jeweiligen Person weitergehen wird.

    Shay ist zerfressen von Schuldgefühlen, macht sie sich doch für die Ausbreitung der Seuche verantwortlich. Oft stellt sie sich selbst in Frage und zweifelt daran das Richtige zu tun. Mir hat Shay in diesem Buch noch besser gefallen als im ersten Teil der Trilogie und ich bin gespannt, was wir noch alles über sie erfahren werden.
    Kai kann einfach nicht glauben, dass Shay ihn hat sitzen lassen. Dennoch setzt er alle Hebel in Bewegung um zu ihr zu gelangen. Ich habe seinen Mut und seine Willensstärke sehr bewundert. Zwar kennen sich Shay und Kai noch nicht sehr lange, dennoch ist das Band zwischen ihnen so stark, dass er kilometerweit reist um Shay zu finden.
    Callie wurde für mich in diesem Buch zu einem Charakter den ich nicht wirklich verstehen konnte. Sie entscheidet sich für einen Weg und geht diesen ohne Rücksicht auf Verluste. Ich konnte diese Einstellung nicht verstehen und Callie wurde mir immer unsympathischer.

    Was die Überraschungsmomente angeht, so hatte ich in Band 1 bemängelt, dass vieles vorhersehbar ist. Dies ist zwar auch der Fall in Band 2, zumindest konnte mich die Autorin dann doch an der ein oder anderen Stelle ein wenig überraschen. Was auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zu Band 1 ist.
    Die Liebesgeschichte ist in „Manipuliert“ nur eine Randnotiz, da die Charaktere lange Zeit voneinander getrennt sind. Dies hat mich allerdings nicht weiter gestört.

    Je mehr sich der Leser dem Ende nähert, desto spannender wird die Geschichte. Hat die Handlung für mich im Mittelteil etwas stagniert, fühlt es sich gegen Ende hin so an, als würde die Autorin einiges aufholen wollen. Es überschlagen sich die Ereignisse und einige Dinge taten mir in der Seele weh. Das Ende macht große Lust auf den Abschluss dieser Trilogie, auch wenn mir die Entwicklung nicht ganz so zusagt. Aber ich hoffe stark darauf, dass Teri Terry in Band 3 alles zu einem stimmigen Ende bringen wird.


    Fazit:
    „Manipuliert“ ist ein gut durchdachter Mittelband, der einige Fragen klärt, aber natürlich auch neue Fragen aufwirft. Der Mittelteil der Geschichte war für mich etwas lang gestreckt, aber gegen Ende hin wird man für diese Längen mit einem guten Showdown entschädigt. Zwar gibt es auch in diesem Band keinen großen Wow-Effekt, dennoch fühlte ich mich auch ohne diesen gut unterhalten.
    4 von 5 Hörnchen.

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