Jennifer Estep Frostkuss

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Inhaltsangabe zu „Frostkuss“ von Jennifer Estep

Tausende Fans verfolgten gebannt die Abenteuer von Gwen Frost und ihren Freunden auf der Mythos Academy. Jetzt gibt es die SPIEGEL-Bestseller-Reihe erstmals im Taschenbuch - in unwiderstehlicher Ausstattung! Für Fans und Neueinsteiger ein Muss. Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

Wundebare Buchreihe. Nur zu empfehlen.

— Fynndus

Super! Endlich wieder mal eine Bücherreihe, welche mir gefällt :)

— Jojo_Chappi

Super geschrieben, spannende Story und Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann. Absolut empfehlenswert!

— smileymary

Toller Auftakt der Reihe! Super Charaktere und spannende Handlung!

— Sammylia

Hat sich zwar etwas schleppend gelesen, aber mich trotzdem in den Bann gezogen. Außerdem muss ich sagen, dass ich die Autorin liebe

— Caro_Engel

Es ist ein richtig gutes Buch, auch wenn im Nachhinein nicht wirklich viel passiert ist. Dennoch werde ich die Reihe definitiv weiter lesen.

— Snowy05

Sehr schön! Ich liebe Gwen und bin gespannt wie es weiter geht!

— LovelyLena

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Doch das ständig mehrfach(!!) Dinge wiederholt wurden, war echt nervig! Aber Gwen mag ich

— LacunaFairy

Sehr schönes und spannendes Buch!

— Evaria

Guter Serienauftakt mit sympathischer Protagonistin - macht Lust auf mehr!

— dielindawelt

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  • Fesselnde Geschichte, die gut mit der Mythologie umgeht

    Frostkuss

    Jisbon

    21. April 2018 um 05:51

    Da ich gerne Bücher über Mythologie lese, war ich sehr gespannt auf "Frostkuss" und darauf, wie Estep in ihrem Buch mit diesem Stoff umgehen würde, vor allem, da sie verschiedene Mythen kombiniert hat. Das ist ihr wirklich gut gelungen; es war interessant zu sehen, wie die Charaktere von den alten Kämpfen, Göttern und geheimnisvollen Gegenständen beeinflusst wurden und die Ereignisse in diesem Band machen auf jeden Fall neugierig darauf, wie es weiter gehen wird. Gerade für Gwen hat sich die Lage sehr geändert und es gibt einiges Potential für die Fortsetzung, sodass ich am liebsten gleich weiter gelesen hätte. In "Frostkuss" selbst wird die Protagonistin erst einmal damit konfrontiert, dass sie sich an der Mythos Academy nicht zugehörig fühlt, und obwohl mich nach einer Weile gestört hat, wie oft betont wurde, dass sie anders ist und keine Freunde hat, konnte ich doch mit ihr mitfühlen und sie war mir insgesamt sympathisch. Gerade ihre Gabe fand ich interessant; ich mochte, wie sie eingesetzt wurde, um die seltsamen Ereignisse zu untersuchen, die vor sich gingen, aber auch, dass Gwen noch nicht alles über den Umgang damit weiß, weil ich das realistisch fand. Die Handlung selbst hat zunächst nur langsam Fahrt aufgenommen, mich dann aber gefesselt. Zwar ist die Aufklärung der Vorkommnisse in mancherlei Hinsicht vorhersehbar, doch es hat der Spannung meiner Meinung nach keinen Abbruch getan und andere Aspekte haben mich überrascht. Die Konfrontation am Ende war auf jeden Fall packend und zugleich realistisch in Bezug auf die Fähigkeiten der Figuren. Die Liebesgeschichte hat mich dagegen nicht unbedingt überzeugt; mal sehen, wie es damit im zweiten Band weiter geht.

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  • Leider sehr vorhersehbar

    Frostkuss

    TifaLockhart

    14. April 2018 um 11:33

    Das Cover und der Klappentext hatten mich direkt angesprochen. Noch dazu ist die Reihe für so manchen Blogger ein absolutes Highlight und wurde mir schon des öfteres empfohlen.  Leider hatte ich aber ein großes Problem in die Geschichte hineinzufinden. Ich empfand den Schreibstil als sehr anstrengend und erst nach ca. 150 Seiten wurde ich damit warm.  Eigentlich fand ich die Idee total toll, aber die Geschichte ist voller Klischees und war so unglaublich vorhersehbar. Schon nach nur 1/3 wusste ich, wie dieses Buch ausgehen wird und wer "der/die Böse" ist. Dadurch war es für mich total langweilig.  Dazu gab es ständige Wiederholungen wie zum Beispiel, dass die Statuen lebendig wirken und sie ansehen, sie berichtet ständig von ihren Fähigkeiten und die Farbe Purpur wollt ich am Ende weder sehen noch lesen! Schon das Wort regte mich auf. Und ständig hatte ich mich gefragt, warum sie nicht einfach mal etwas hinterfragt. Man wurde einfach von einer Situation in die nächste geworfen. Man hätte so viel herausholen können aus dieser Geschichte, aber für mich war´s das mit Band 1. Die weiteren Bände möchte ich nicht lesen.

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  • Frostkuss - Jennifer Estep

    Frostkuss

    xlesezauberx

    24. March 2018 um 09:48

    Inhalt: Das Buch handelt von Gwen Frost. Sie ist eine Gypsie und kann durch die Berührung von Dingen, deren ganze Geschichte in Form von Visionen und Emotionen sehen. Um ihre Kraft richtig zu nutzen und um zu lernen sie zu kontrollieren ist Gwen auf der Mythos Academy, eine Schule für Krieger verschiedenster Art. Als dort eines Tages ein Mädchen ermordet wird, will Gwen unbedingt herausfinden was genau passiert ist. Meine Meinung: Ich finde die Cover der Mythos Academy Reihe einfach nur wunderschön, deshalb wollte ich sie auch unbedingt alle lesen. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass die Autorin einen tollen Schreibstil hat, sodass man auch schnell voran kommt. Leider habe ich das Buch trotzdem immer wieder zur Seite gelegt, was vor allem daran lag, dass ich mich mit Gwen einfach nicht anfreunden konnte. Sie war mir die meiste Zeit ziemlich unsympathisch und auch die Nebencharaktere fand ich nicht besonders toll. Die Geschichte an sich war aber ganz gut. Sie hat mich zwar nicht unbedingt vom Hocker gehauen, aber sie war auch nicht schlecht. Mein Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch. Ich habe mir aber durchaus mehr erwartet. Werde die Reihe aber weiterlesen, da ich sie zum einen bereits im Regal stehen habe, und ich zum anderen gehört habe, sie soll von Buch zu Buch besser werden. Von mir bekommt Frostkuss leider nur drei Sterne.

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  • sehr schöne Kombination zwischen Spannung und Romantik

    Frostkuss

    LovelyLena

    18. March 2018 um 17:39

    Ich muss echt sagen, ich habe mich ein bisschen in Logan und Gwen verliebt. Doch auch die Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander sind gut dargestellt, sodass man sich gut in die Figuren hineinversetzen kann. Ohne viel zu verraten kann ich sagen, dass das Ende sehr überraschend kam und das sagt viel denn normalerweise überrascht mich nicht viel. Insgesamt ist es ein wunderbares Buch mit einem super Schreibstil, jedoch finde ich das weiße Cover um einiges schöner (aber das ist ja geschmackssache ;D)

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  • Ein guter Einstieg in die Welt der Mythos Academy

    Frostkuss

    Donatha_Czichy

    10. March 2018 um 21:57

    Ich lese unglaublich gerne Bücher in denen es um Mythen, Glauben, Götter und Magie geht. Frostkuss wird von vielen gelobt und empfohlen, weshalb ich mich dann doch dazu entschlossen habe, dem Buch eine Chance zu geben.Wie war es? Cover: Mir gefallen die schwarzen Cover persönlich viel besser als die weißen. Sie sind schlicht und stilvoll zugleich. Auch die schimmernde Farbe und die Blume sehen mystisch aus und spiegeln den "Frost" sehr gut wieder. Schreibstil: Der Stil von Jennifer Estep gefällt mir sehr gut und ist recht flüssig. Am Anfang flogen sie Seite wirklich einfach so dahin und ich kam auch gut ins Buch. Aber dann hat es sich doch etwas gezogen. Irgendwie war ich dann doch nicht mehr so "berauscht". Die Story: Gwen besitzt die "Gypsy-Gabe" und kann damit die Gefühle eines Menschen allein durch eine direkte Berührung oder über einen Gegenstand fühlen. Aber auch die Gedanken und Erinnerungen der Person strömen auf sie ein. Doch Gwen Frost glaubt weder an Mythen noch an Götter und soll nach einem Vorfall in ihrer alten Schule auf die Mythos Academy gehen um zu lernen wie sie ihre Kräfte kontrollieren kann.An einer Schule die nur von Amazonen, Spartaner, Walküren und vor allem Magie wimmelt, fühlt sie sich absolut fehl am Platz. Was ist denn schon so besonders an ihr? Jedoch muss sie schnell feststellen, dass sie gebraucht wird und trifft dabei auf Logan. Aber welche Rolle spielt er wirklich in ihrem Leben? Meine Meinung: Frostkuss ist der erste Band der Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep und ist mir vor allem auf  Instagram sehr aufgefallen. Da war meine Neugierde natürlich umso größer ^^ Die Story und die Charaktere sind sehr interessant gestaltet und mit einigen Höhen und Tiefen ziemlich abwechslungsreich.Vor allem die Mythen über die Götter und die Kämpfe konnten mich fesseln. Auch der Aufbau der Mythos Academy und die Einteilung in die verschiedenen Häuser hat schon einen guten Einblick in den Verlauf der Geschichte gegeben. Gwen ist am Anfang sehr verschlossen und bemüht nicht aufzufallen, macht aber im Laufe der Handlung eine Entwicklung durch bei der man die Person und ihren Charakter viel besser versteht. Auch wenn sie von Anfang an aufgrund ihrer Gabe eine Außenseiterin ist, setzt sie sich mit ihren sarkastischen Sprüchen toll zur Wehr.Auch Logan ist eine sehr undurchsichtige Persönlichkeit und ich verstehe ihn bis jetzt nicht wirklich. Ich hoffe, dass ich im zweiten Band mehr über ihn erfahren werde. Die Geschichte beginnt sehr sehr vielversprechend und ich denke, dass ich wesentlich gespannter auf die Schule war als Gwen XDDie Geschichte wird aus Gwens Sicht erzählt und man fühlt wirklich jeden Moment mit ihr. Dabei werden aber die anderen Charaktere nicht vernachlässigt und man erfährt auch mehr über diese.Viele Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte, haben mich sehr erstaunt und eine gewisse Spannung entstehen lassen.Aber Frostkuss konnte mich nicht bis zum Ende mitreißen. Irgendwann war die Spannung raus und die Geschichte hat sich ziemlich gezogen. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass es mich nicht mehr fesselt obwohl ich die Thematik und den Aufbau für gelungen halte. Abschließend: Frostkuss ist eine interessante Geschichte mit vielen Details und gut recherchierten Fakten (was die Götter angeht).Auch wenn es mich nicht zu 100% überzeugen konnte, gebe ich Band 2 eine Chance. Mir wurde nämlich gesagt, dass es immer besser wird. Außerdem finde ich die Cover schön XD

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  • Gelungener Auftrakt, der Lust auf mehr macht...

    Frostkuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2018 um 11:00

    Nachdem Gwen bei einem tragischen Unfall ihre Mutter verliert, gerät ihr ganzes Leben aus den Fugen. Gwen blockt jeden Menschen ab und verfällt der tiefen Trauer um ihre Mutter. Ihr einziger Fels ist ihre Oma, die sie über alles liebt. Gwens Oma schickt sie nach einem Besuch von Professorin Metis auf die Mythos Academy. Einem Internat für Schüler mit magischen Fähigkeiten. Gwens Fähigkeit besteht darin Gefühle oder Geschehnisse zu sehen wenn sie etwas anfasst. Ihre Oma kann die Zukunft sehen und ihre Mutter konnte Lügen erkennen. Eigentlich schon ziemlich beeindruckend, allerdings sind dies für die anderen Schüler der Academy nur lächerliche Gypsy-Fähigkeiten. Gwens Mitschüler bestehen aus Wallküren, Amazonen, Spartanern und noch mehr unglaublich guten Kriegervölkern. Gwen ist der Außenseiter ohne Freunde, bis die beliebteste Wallküre der Schule von Gwen tot in der Bibliothek gefunden wird. Alle nehmen ihren tot einfach so hin, nur Gwen nicht, Gwen möchte herausfinden was geschehen ist. Auf ihrem Weg der Wahrheit entgegen, findet sie sogar Freunde, mit denen sie niemals gerechnet hätte und findet heraus, was sie wirklich ist und was sie alles werden kann. Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es ist so schlicht und schön und alle Teile der Reihe passen perfekt zueinander. Der Schreibstil von Jennifer Estep gefällt mir unheimlich gut. Ihre Idee, eine Geschichte über Götter und Mythen zu schreiben ist sehr gewagt, denn es ist anfangs ein wenig schwierig reinzukommen und man muss aufmerksam lesen um nicht gleich das Interesse zu verlieren. Durch den trotzdem lockeren Schreibstil gelingt es der Autorin jedoch den Leser in den Bann zu ziehen. Auch die Charaktere sind äußerst gut ausgearbeitet. Man fühlt sich tatsächlich so, als würde man die Charaktere kennen und alle sind sehr lebhaft beschrieben, vor allem die Hauptfiguren dieses ersten Teils. Gwen und Grandma Frost haben schon zu Beginn mein Herz erobert und nach und nach noch ein Paar mehr, aber mehr verrate ich nicht. Ich muss zugeben, ich war nicht von Anfang an begeistert von diesem ersten Teil der Reihe, was bei anderen Reihen bereits ab dem ersten Kapitel der Fall war, trat hier erst bei der Hälfte des Buches ein, aber dafür bin ich jetzt nach dem ersten Teil total begeistert und freue mich auf die weiteren 4 Teile

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  • Mythen und Sagen werden doch nie langweilig...

    Frostkuss

    dielindawelt

    24. February 2018 um 14:27

    ... geht mir zumindest so. Nachdem ich kurz zuvor noch die Göttlich-Trilogie von Josephin Angelini gelesen habe, und auch kaum auf den letzten Teil von Marah Woolfs Trilogie "Götterfunke" warten kann, hat mich auch dieser Serienauftakt zu Mythos Academy über Sagen, Mythen und allerlei Götter direkt wieder in diese tolle Welt mitgenommen. Die Protagonistin Gwen ist mir mit ihrer sarkastischen Art sympathisch und auch das Thema "Außenseiter an einer Schule" ist für mich immer wieder lesenswert.  Die Wendung der Geschichte ist wirklich spannend, und auch das Gwen lange zweifelt ob sie all die Geschichten die an der Mythos Academy gelehrt werden wirklich glauben soll oder nicht macht sie einfach so schön "normal".  So normal, wie man mit ihrer Gypsie-Gabe eben sein kann ;-)Natürlich darf auch hier ein schnuckeliger Mitschüler nicht fehlen, und ich bin sehr gespannt wie es sich zwischen Gwen und ihm weiter entwickelt. So ganz ohne Hindernisse scheint das nämlich nicht abzulaufen - wo das noch hinführt erfahren wir dann wohl auch erst im zweiten Teil.Jennifer Estep schreibt angenehm kurzweilig, aber tortzdem detailliert und sprachlich ausgereift - ein tolles Jugendbuch das mich aber auch als Erwachsene begeistert. Der zweite Teil der Reihe liegt schon neben mir und wird als nächstes gelesen.Also mal wieder eine klare Empfehlung von mir!

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  • Ein toller Start

    Frostkuss

    BookW0nderland

    11. February 2018 um 20:42

    Gwen Frost musste nach dem Tod ihrer Mutter ihre normale Schule verlassen und ist auf die Mythos Academy gewechselt. Dort sind die Schüler Spartaner, Walküren, Amazonen und die Nachfahren anderer mythologischer Krieger. Aber auch hier ist Gwen anders, denn sie ist keine Kämpferin, sondern hat die Gypsy Gabe ihrer Familie geerbt. Durch eine Berührung erfährt sie alles von einem Menschen, aber auch von einem Gegenstand. Doch die Schule und auch die Schüler sind in Gefahr und der Kampf gegen die Schnitter des Gottes Loki steht bevor.Gwen hat nicht viel gemein mit den anderen Schülern, da sie lieber Comics liest, als Shoppen zu gehen und auch nicht in Geld schwimmt, wie die anderen der Schule. Abgesehen davon hat sie am Anfang nicht daran geglaubt, dass Götter und das Böse existieren. Und genau das hat mich zu Beginn am meisten gestört. Sie selbst berührt Gegenstände oder auch Menschen und erfährt dadurch alles und ihre Großmutter kann in die Zukunft sehen. Abgesehen davon sieht sie jeden Tag, wie die anderen Schüler kämpfen und wie stark sie sind und trotzdem glaubt sie nicht, dass Götter existieren können, was für mich etwas unverständlich war. Sie selbst ist doch auch irgendwie mythisch, also warum konnte sie sich nicht vorstellen, dass es noch mehr mythisches gibt. Insgesamt fand ich Gwen wirklich sympathisch, denn sie hält sich nicht immer an die Regeln und ist ein absoluter Fan von Süßigkeiten. Sie ist manchmal etwas unsicher, aber das war absolut nachvollziehbar, da sie auch einfach anders als die anderen Krieger.Obwohl die Geschichte nur aus Gwens Sicht geschildert wurde, bleiben auch die anderen Charaktere weder blass noch farblos. Daphne ist eine Walküre mit einer Vorliebe für rosa und die am Anfang noch arrogant und zickig ist. Aber sie zeigt schnell auch noch eine andere Seite und genau das fand ich wirklich toll an ihr.Logan ist ein Spartaner, der immer sofort weiß, wie er etwas als Waffe nutzen kann und der auch seine Geheimnisse hat. Man erfährt noch nicht alles über ihn und ich freue mich darauf ihn noch besser kennen zu lernen.Ich fand den Schreibstil wirklich sehr fesselnd und bin ein großer Fan der Autorin. Sie schafft es einen immer wieder in die Geschichte hineinzuziehen und man kann einfach nicht mehr aufhören. Dazu finde ich auch alles was mit Göttern zu tun hat sehr interessant. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Geschichte.

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  • Trotz nerviger Protagonistin ein guter Auftakt

    Frostkuss

    Kikis_Buecherkiste

    18. January 2018 um 16:49

    Klappentext:Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.Mein Eindruck:Ich weiß nicht, wie oft ich schon gehört habe, dass ich diese Reihe unbedingt lesen muss und lange Zeit war die Reihe auch auf meiner Wunschliste. Mittlerweile habe ich Band 1 und 2 von der Wunschliste befreit. Für mich ist es das erste Buch der Autorin und ihr Schreibstil ließ sich hier leicht und flüssig lesen. Auch konnte sie wunderschön beschreiben, wie die örtlichen Begebenheiten aussehen, so dass es mir nicht schwer fiel, mir alles bildlich vorzustellen. Ich wäre am liebsten selbst in die Schulbibliothek stöbern gegangen, denn das Bild, das bei mir rüber kam, war total klasse. Gwen Frost, das ein Gypsi-Mächen ist, geht auf die Mythos Academy in Cypress Mountain. Sie hat die Gabe, bei Berührung eines Gegenstandes oder einer Person dessen Gefühle bzw. die Gefühle der Person, die den Gegenstand berührten, zu fühlen. Gwen ist eher eine Einzelgängerin und eine Außenseiterin und hat auf ihrer Schule noch keine Freunde gefunden. Allerdings ist die Mythos Academy keine gewöhnliche Schule, sondern eine Schule, die für die Ausbildung der Kriegernachkommen zuständig ist. Die Schüler, die die Schule besuchen, stammen alle von mythologischen Kriegern ab und sind Amazonen, Walküren, Römer, Wikinger etc. Jeder dieser Schüler besitzt eigene Fähigkeiten und eine eigene Magie, die in der Academy trainiert und gefestigt wird.Nachdem auf ihrer Schule ein Mord passiert und es den Anschein macht, als ob es niemanden interessieren würde, macht sich Gwen daran, zu recherchieren. Die Charakter wurden von der Autorin gut dargestellt und sind auch meist authentisch. Logan mochte ich irgendwie von Anfang an. Seine Art, als einer der „coolen“ rüberzukommen gemischt mit der „offensichtlichen“ Zuneigung Gwen gegenüber, fand ich für dieses Alter total passend und authentisch. Aber auch die anderen Charakter haben mich sehr gut unterhalten.Nur mit Gwen kam ich nicht ganz so klar. Ab und an nervte sie mich gewaltig, wenn sich ihre Gedanken, die sich immer nur im Kreis drehten, ständig wiederholten oder teilweise 3-4 Seiten lang waren. Auch wenn sie sich mal wieder selbst bemitleidete, dass sie armes kleines Mädchen ihre Mutter verloren hat, eine Gipsy ist und keine Freunde hat, nervte mich manchmal so, dass ich am liebsten das Buch zugeklappt hätte. Immer und immer wieder das gleiche zu lesen, hat dann doch ziemlich genervt und war nicht gerade förderlich, was die Lesefreude anging. Allerdings fand ich es gut, dass sie trotz allem nicht auf den Mund gefallen ist und immer eine passende Antwort parat hat. Zudem voller Selbstbewusstsein sich auf die Jagd nach dem Mörder machte, auch wenn es alles andere, als einfach war. Die Idee des sprechenden Schwertes finde ich klasse und ist hier gut umgesetzt. Ich bin gespannt, wie es mit ihm im nächsten Band weitergeht. Fazit:Trotz einer ab und an nervigen Protagonistin fand ich den Auftakt der Reihe gelungen und werde Band 2 demnächst lesen. 

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  • Außenseiterin auf Mördersuche

    Frostkuss

    Symphonia98

    08. January 2018 um 13:28

    Gwen Frost ist eine Gypsy und besucht seit Kurzem die Mythos Academy, eine Luxus-Elite-Trainingsschule für Kriegerinnen und Krieger, wo sie nicht wirklich einen Platz findet.Mit Gelegenheitsjobs schlägt sie sich durch ihren Alltag und versucht die ganze Situation zu verstehen.Eines Tages wird aus der Bibliothek, in der sie ebenfalls arbeitet, ein wichtiger Gegenstand gestohlen und Gwen stolpert über die Leiche einer Mitschülerin.Anfangs war ich sehr skeptisch dem Buch gegenüber, obwohl ich nicht mal wirklich sagen kann warum.Trotz dieser Skepsis ist es der Autorin gelungen mich mit ihrem Buch gefangen zu nehmen und ähnlich wie Gwen wollte ich auf all meine Fragen Antworten haben.Gwen wirkt in dem Buch noch ungeschickt und vorschnell und ich bin gespannt, wie sie sich weiterentwickeln wird.

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  • Guter Reihenauftakt, ein bißchen Luft nach oben gibt es noch

    Frostkuss

    Kunterbuntestagebuch

    29. December 2017 um 16:42

    Die 17-jährige Gwen Frost besucht die Mythos Academy, ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike. Hier lernen Walküren, Spartaner und Wikinger, wie sie die Menschheit vor dunklen Gefahren schützen können. Auch Gwen hat eine besondere Begabung, doch die macht sie zur Außenseiterin: weil sie durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstandes alles über ihn erfährt, zieht Gwen sich von allen anderen zurück. Als allerdings das beliebteste Mädchen der Schule ermordet wird und Gwen die Tat aus nächster Nähe miterlebt, muss sie sich mit dem faszinierenden Spartaner Loga verbünden, um die Tat aufzuklären. Sie erkennt, dass an der Mythos Academy jeder ein eigenes Geheimnis hat, und ihnen allen viel größere Gefahr droht als sie ahnen können ... Fazit: Die 6-teilige Reihe über die Mythos Academy ist damals in einer Sonderedition in mein Regal eingezogen, mit den ursprünglichen Covern konnte ich nichts anfangen. Die Geschichte dagegen interessierte mich dagegen sehr. Der Klappentext hörte sich sehr spannend an und machte mich neugierig. Die Autorin hat einen gut zu lesenden Schreibstil, auch wenn sie dazu neigt, manche Dinge mehrmals hintereinander zu erwähnen. Das nahm der Geschichte ein bißchen Luft raus. Trotz allem ist die Story um Gwen, unsere Protagonistin, sehr gut geschrieben. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und die Geschichte wird von Gwen, also aus der Ich-Perspektive erzählt. Ich habe sehr leicht in die Story reingefunden, man wird gleich zu Beginn ins Geschehen geworfen und mit der Gabe von Gwen bekannt gemacht. Ich fand die Zusammensetzung der einzelnen Charaktere sehr gut getroffen, auch wenn es zu Beginn ein paar Probleme gibt, so findet die Gruppe doch am Ende zueinander und steht sich bei. Denn es gibt nichts schlimmeres, als ganz alleine auf der Welt zu sein, auch wenn Gwen sich in dieser Rolle anscheinend wohl gefühlt hat. Doch am Ende kann sie dann doch ein paar Freunde dazu gewinnen, und vielleicht im Falle von Logan noch ein bißchen mehr. Doch das werden wir wohl erst im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Steffi G.

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  • Fristkuss

    Frostkuss

    vormi

    20. December 2017 um 23:36

    Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.Inhaltsangabe auf amazonGleich zu Beginn haben mich ein paar typische Klisxhees gestört, es war mein ein wenig zu sehr nach einem bestimmten Schema aufgebaut.Das hat sich dann zum Glück aber bald gelegt, ab da hat es mir sehr gut gefallen.Spannend, interessant, ungewöhnlich und gut.Da ich aber seit meiner Kindheit ein Fan von Göttern und Mythen bin, kam ich hier mal wieder voll auf meine Kosten.Besonders das Zusammenspiel aus modernem Jugendbuch und altertümlichen Göttern hat mich begeistert.

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  • Toller Start

    Frostkuss

    Stayystrong

    20. November 2017 um 15:25

    Meine Meinung Da ich bis jetzt, noch nichts von Jennifer Estep gelesen hatte, war ich sehr gespannt, auf Frostkuss. Ich hatte schon viel von den Büchern gehört und meine beste Freundin, hatte sie mir schon mehrmals empfohlen. Ich war neugierig und habe mir den ersten Band, als Ebook heruntergeladen.Am Anfang hatte kurzzeitig Probleme in die Geschichte einzutauchen,aber nach den ersten Kapitel,wollte ich unbedingt wissen,was es mit Gwens Gypsygabe auf sich hat.                                                  Gwen und ihre Großmutter,waren mir von Anfang an,sehr sympathisch.                                     Vor allem mit Gwen,konnte ich gut mitfühlen,da ich mich in meiner Schulzeit,auch oft einsam gefühlt habe und nicht sehr beliebt war.                                                                           Als mysteriöse Dinge an der Mythos Academy geschehen und dies niemanden zu stören scheint,fängt Gwen an,auf eigene Faust zu ermitteln.                                                    Und bringt dadurch Dinge ans Licht,die bestimmte Personen verheimlichen wollten.Für Gwen beginnt eine spannende und aufregende Reise in die Welt der Mythos Akademie und damit auch zu sich selbst.                    BEWERTUNG Ich wurde vom ersten Band der Mythos Academy Reihe mehr als positiv überrascht.Zu Beginn,hatte ich die Beführchtung,das es der Night School Reihe von C. J. Daugherty ähnelt,aber diese "Angst" war schon nach den ersten ca.20 Seiten verschwunden,Es kommt einem vor,als wäre man selbst der oder die Neue an der Mythos Academy und weiß nicht wirklich,was man an dieser Schule soll und was man mit "Gabe" wirklich kann. Deswegen,freue ich ,ich schon sehr darauf,den zweiten Band Frostkiller zu lesen,denn ich bin sehr gespannt,wie es mit Gwen weitergeht. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.    

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  • [Rezension] Mythos Academy 1: Frostkuss – Jennifer Estep

    Frostkuss

    JenniferKrieger

    01. November 2017 um 11:28

    Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog.Klappentext:Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen. Einordnung:- Frostkuss (Teil 1)- Frostfluch (Teil 2)- Frostherz (Teil 3)- Frostglut (Teil 4)- Frostnacht (Teil 5)- Frostkiller (Teil 6)Erster Satz:„Ich kenne dein Geheimnis.“(Seite 7)Rezension:Obwohl ich die Idee der Geschichte am Anfang noch ganz interessant fand, war vom ersten Kapitel an die enorme Ladung Klischees, die dieses Buch bedient, nicht zu übersehen. Gwen ist eine siebzehnjährige Protagonistin, deren Leben sich drastisch ändert, nachdem ihre Mutter gestorben ist und sie zur Waise wird (abgesehen von der Großmutter). Sie liebt Comics, läuft nur in Kapuzenpullovern herum und hat nicht besonders viel Geld. Das fällt natürlich besonders auf, als sie neu auf die Mythos Academy kommt, wo alle Schüler reich und mächtig sind, stets nur die neusten Designerklamotten tragen und dazu allerhand echten Schmuck. Außerdem sind alle auf der Mythos Academy Nachfahren von großen Kriegern, während Gwen nur ihre Gypsy-Gabe hat. Daher hat sie das Gefühl, eine Außenseiterin zu sein, überhaupt nicht auf diese Schule zu gehören und besser zu sein als ihre mit Geld vollgepumpten Mitschüler. Damit besteht die ganze Konzeption der Geschichte schon nur aus Klischees und Stereotypen. Hinzu kommt in der Handlung dann beispielsweise noch, dass Gwen mehrfach zufällig mit dem geheimnisvollen, gefährlichen Bad Boy in Lederjacke zusammenstößt, in den sie sich natürlich Hals über Kopf verliebt – obwohl sie weiß, dass er die Matratzen der Mädchen signiert, mit denen er schon geschlafen hat. Und so weiter. Die Autorin hat wirklich jedes einzelne Jugendbuch-Klischee bedient, das mir einfällt. Das machte das Buch langweilig, die Handlung vorhersehbar und die Geschichte abgenutzt.Relativ bald wurde auch der Schreibstil anstrengend. Die unzähligen Wiederholungen gingen mir unfassbar auf die Nerven. Teilweise klang Gwen wirklich wie eine kaputte Schallplatte. Besonders schlimm waren ihre Begegnungen mit den Statuen. Wenn Gwen an einer Statue einer Person oder eines mythischen Wesens vorbei geht, hat sie das Gefühl, dass diese Statue lebendiger ist als sie sein sollte. Sie fühlt sich beobachtet und befürchtet, die Statue könnte jeden Moment zum Leben erwachen, um sie zu vernichten. Diese Gefühle werden jedes Mal ausführlich mit annähernd der gleichen Wortwahl beschrieben, wenn Gwen an einer Statue vorbei geht. Und in der Mythos Academy stehen überall unzählige Statuen, sodass ich diesen Absatz gefühlt mehrere Dutzend Mal lesen musste. Dasselbe gilt beispielsweise auch für Personen mit purpurfarbenen Augen. Jedes Mal, wenn diese Personen auftauchen, muss die Augenfarbe nochmals erwähnt werden und dass sie zwischen Purpur und Grau liegt und Gwen an die Dämmerung erinnert. Jedes einzelne Mal. Und dann erzählt sie natürlich auch noch von ihrer Gypsy-Gabe, ihre Psychometrie, ihrer Fähigkeit, Dinge anzufassen und alles darüber zu wissen, ihrer Fähigkeit zu sehen und so weiter. Fast auf jeder Seite wird das einmal angesprochen und Gwen nutzt nie nur einen einzigen Begriff, sondern klatscht jedes Mal eine unendliche Liste von Synonymen dahinter.Diese Wiederholungen beschränken sich aber nicht auf die Beschreibungen von Personen, Objekten oder Gefühlen, sondern betreffen auch die Handlung. In mehreren Situationen funktioniert zum Beispiel Gwens Gabe überraschenderweise nicht. Die Situationen erlebt der Leser immer gemeinsam mit Gwen. Das scheint die Autorin aber vergessen zu haben, denn wann immer Gwens Gypsy-Gabe einen Aussetzer hat, wird jede einzelne Situation aufgelistet, in der das bisher schon einmal passiert ist. Dabei wird ebenfalls ein beinahe identischer Wortlaut verwendet. Zusammenfassungen der bisherigen Handlung finden sich damit in so gut wie jedem Kapitel.Wenn alle Wiederholungen der bisherigen Handlung oder Wiederholungen der Beschreibungen aus dem Buch gestrichen werden würden, würden kaum mehr als 100 Seiten übrig bleiben. Das macht einen weiteren Kritikpunkt am Buch deutlich: Es hat keine Handlung. Nachdem auf den ersten Seiten die beliebteste Schülerin der Schule ermordet wurde, hört die Handlung auf. Gwen schleicht ein bisschen herum, verliebt sich in den Bad Boy, zieht gedanklich über ihre Mitschülerinnen her und verleugnet beharrlich alle übernatürlichen Vorkommnisse. Auf den letzten Seiten folgt dann noch eine vorhersehbare, schnelle und langweilige Auflösung. Die Handlung des Buches, die nichts mit Gwens stereotypem Teenager-Verhalten zu tun hat, lässt sich in einem Satz zusammenfassen.Wenn dieser Mangel an Handlung wenigstens durch Erklärungen oder Informationen, die Gwen in dieser auch für sie neuen Welt erfahren muss, kompensiert worden wäre, wäre das Buch deutlich interessanter gewesen. Leider ist Gwen deutlich minderbemittelt, sodass sie sich mit solchen Dingen gar nicht auseinandersetzt. Sie hat eine eindeutig übernatürliche Gabe und geht auf eine Schule mit Jugendlichen, die übernatürlich stark und schnell sind und Magie beherrschen. Aber bis fast zum bitteren Ende beharrt Gwen darauf, dass sie nicht an Götter, Magie und Mythen glaubt. Aus diesem Grund hört sie im Unterricht nie zu, sodass auch ich als Leser keinerlei Informationen erhalten habe – außer, dass Gwen nicht zuhört, weil sie das alles lächerlich findet. Zudem versteht sie im Grunde nie die Zusammenhänge, blickt überhaupt nicht durch, hat eine völlig verdrehte Vorstellung von Moral und steht selbst bei Offensichtlichkeiten noch unfassbar lange auf dem Schlauch. Damit kommt die Geschichte natürlich auch auf Ebene der Informationen überhaupt nicht vom Fleck.Fazit:Dieses Buch ist vom Deckel bis zur Rückseite mit Klischees und Stereotypen vollgestopft, hat bis auf die ersten und letzten Seiten keine nennenswerte Handlung, wird erzählt von einer minderbemittelten, um nicht zu sagen strohdummen, Protagonistin und beinhaltet unzählige wortwörtliche Wiederholungen von Beschreibungen und Situationen. Lesevergnügen war da leider keines zu finden. Ich fand das Buch langweilig, abgenutzt und vorhersehbar, konnte überhaupt keine Spannung finden und war spätestens in der Mitte einfach nur noch unfassbar genervt. „Mythos Academy 1 – Frostkuss“ war eine Katastrophe und bekommt dafür nur eine Schreibfeder.

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  • Das hat potenzial

    Frostkuss

    RickysBuchgeplauder

    19. October 2017 um 09:45

    RezensionFrostkuss von Jennifer EstepGenre: FantasySeiten: 382Verlag: PiperKlappentext:„Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerungen und seine Verganenheit vor mir – alles, was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte…Doch diese Gabe ist ein Fluch. Wenn der Junge, den ich küsse, an eine andere denkt. Oder wenn ein Mädchen ermordet wurde, und ich die Einzige bin, die ihren Mörder kennt…“Meine Meinung:Geschichte:Dies ist Band 1. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Er war mir einfach zu bildhaft oder zu detailliert. Es wurden manche Dinge einfach zu gut erklärt. Zum Glück hat sich das im Laufe der Geschichte gelegt. Ich finde die Handlung sehr spannend und es hat mir großen Spaß gemacht.Hier gibt es 4 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Gwen ist eine tolle Protagonistin und sehr interessant. Auch die Nebencharaktere waren alle sehr außergewöhnlich und echt mal was anderes.Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Mal abgesehen davon, dass es sehr spannend war, es hatte auch greifbare Emotionen.Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Das weiße Cover mit den hellblauen Augen und der Schrift ist wirklich unfassbar schön. Auch innen sieht es wunderbar aus.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Trotz Startschwierigkeiten, finde ich, dass diese Reihe potenzial hat eine meiner Lieblingsreihen zu werden.Insgesamt gibt es: 9 von 10 Buchplaudis

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