Jennifer Estep Spider's Revenge

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Inhaltsangabe zu „Spider's Revenge“ von Jennifer Estep

Spannend und ein geniales Finale, trotzdem ein Stern Abzug für die vielen Wiederholungen.

— Lilka
Lilka
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  • Gelungenes "Finale"

    Spider's Revenge
    Aniday

    Aniday

    04. May 2014 um 13:10

    Es ist soweit: Die Spinne hat genug vom warten, sie ist bereit ihrer größten Feindin ein Ende zu setzen. Das es nicht leicht werden würde war Gin ebenso wie ihren Freunden klar, doch was auf sie zukommt verlangt ihnen mehr ab als erwartet… Es geht gewohnt actionreich zu - vielleicht sogar mehr als in den vorherigen Bänden, denn dieses mal steuerte die Reihe auf ihren bisherigen Höhepunkt zu. Gin weiß nun schon eine Weile, wer ihre Familie ermordet hat und beschließt, dass es an der Zeit ist deren Leben zu beenden, nachdem sie schon monatelang ihre Organisation auseinandernimmt. Nicht nur aus Rache wird es notwendig, auch um alle zu schützen, die sie liebt… Denn auch ihre Feindin gibt sich nicht geschlagen und setzt alles daran die Spinne ausfindig zu machen, zu töten, und dabei auch alle auf ihrer Seite mitzunehmen. Hin und wieder hatte ich den Gedanken, dass Gin langsam weich wird, doch es ist noch genug von der knallharten Auftragsmörderin des ersten Bandes vorhanden. Man lernt sie nur immer besser kennen und zwischen Maske und wahrem Gesicht zu unterscheiden, gemischt damit, dass auch sie sich entwickelt hat und erkennt, dass Gefühle nicht unbedingt immer eine Schwäche sein müssen. Im Grunde macht es mich nur neugierig auf die weiteren Bände, denn auch wenn die meisten Fragen geklärt sind bleibt genug Raum für Entwicklungen und manches möchte ich zu gerne noch weiter verfolgen. Wer keine Lust auf lange Reihen hat kann nach diesem Band meiner Meinung aber auch problemlos aussteigen, von daher würde ich jedem der neugierig geworden ist empfehlen es einfach zu probieren!

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  • Rezension zu "Spider's Revenge" von Jennifer Estep

    Spider's Revenge
    Melanie87

    Melanie87

    26. October 2011 um 20:29

    Ich weiß kaum, wie ich das Buch nun bewerten und einschätzen soll. Die Erwartungen von meiner Seite waren überaus hoch, aber man sah in den vorherigen Büchern, dass die Autorin zu solchen Leistungen durchaus fähig war. Sie hob die Protagonisten über sich hinaus, ließ sie charakterlich wachsen, wobei sie doch bodenständig blieben. Nun wusste ich ja schon vorher, dass mit Spider’s Revenge zumindest ein Handlungsstrang seinen Abschluss finden wird. Seit dem ersten Buch wurde genau darauf hin gearbeitet, die Grundlagen geschaffen und Gin auf ihren Weg gebracht. Sie musste erst Vertrauen in sich selbst finden und fand in ihrer Umgebung genau den Rückhalt, den sie brauchte. Leider ist es nun so, dass dieses Buch so viel mehr hätte sein können und es doch nicht ist. Wir lernen hier eine ganz andere Gin kennen, die nur noch einen Bruchteil der Stärke zeigt, die sie in den Vorgängerbüchern besaß. Vielmehr wirkt sie orientierungslos, zögerlich, nicht mit dem Selbstvertrauen, das sie sonst immer zeigte. Sie handelt überstürzt, lässt sich nicht die Zeit, die sie sich nehmen sollte und schätzt ihre Gegner falsch ein, wird von diesen sogar überrascht. Enthüllungen wurden eher beiläufig gemacht, es gab keine Schockmomente, weder auf der ‚guten’ noch auf der ‚schlechten’ Seite. Neue Informationen, egal für wen, hätten anders präsentiert werden können, aber nicht so, wie es hier gemacht wurde und wo wir die Reaktion des Gegenübers oft nicht miterleben können. Leider waren auch die Nebencharaktere nicht so präsent wie in den bisherigen Bänden. Sie hatten zwar ihre Rolle inne, aber man bekam keine weiteren Einsichten in sie. Sie bleiben im Hintergrund und die Handlung wird dadurch kaum vorangebracht. Dabei ist es kaum förderlich die gesamte Vorgeschichte noch einmal in Erinnerung zu rufen. Treue und begeisterte Leser haben sich Gins Vergangenheit gemerkt und sie muss nicht immer wieder neu aufgerollt werden. Hier hat die Autorin Seiten verschenkt, die sie in die aktuelle Handlung hätte mit einfließen lassen können. Einzig das Ende konnte mich so begeistern, wie ich es von Jennifer Estep gewohnt war. Es war explosiv, spannend und erschreckend und hält den Leser bis zur letzten Minute gefangen. Typisch Jennifer Estep eben. Es kann jetzt der Eindruck entstehen, dass dieses Buch eine Enttäuschung für mich war und auch wenn es zum Teil der Wahrheit entspricht, so habe ich das Lesen doch genossen und wollte das Buch nicht zur Seite legen. Ich freute mich in diese Welt zurück zu kehren und zu sehen, wie ein Abschluss gefunden wird. Das Buch ist nicht das letzte der Reihe, aber doch mit einem Teilende versehen. Wer die Reihe also nicht weiter lesen möchte, der hat hier die Möglichkeit sie für sich zu beenden. Gin’s Abendteuer gehen zwar in die Verlängerung, aber der Haupterzählstrang ist hiermit abgeschlossen. Das ist auch ein Aspekt den ich erfrischend finde, denn so kann es nicht passieren, dass mir die Charaktere mit der Zeit zu langweilig und eintönig werden. Der Schreibstil ist hervorragend, der Aufbau der Geschichte toll und das Ende ist eines, das den Leser gefangen nimmt bis zum letzten und kleinsten Detail. Aber ich weiß auch, was das Buch hätte sein können, was noch alles raus geholt hätte werden können und von daher kann ich das Aufkommen von Enttäuschung nicht vermeiden. Wer die Reihe bis jetzt gelesen hat, der wird sich auch in Spider’s Revenge verlieren und verlieben können. Wer die Reihe noch nicht kennt, dem kann ich sie nur ans Herz legen und wärmstens empfehlen – wagt den Versuch, lest Spider’s Bite (HIER meine Rezension dazu) und lasst euch von dieser Welt gefangen und auf eine Achterbahnfahrt mitnehmen. Ganz wichtig ist dabei aber, dass ihr wirklich innerhalb der Reihenfolge lest, weil der Inhalt der einzelnen Bände immer wieder zusammengefasst wird und das Lesevergnügen so geschmälert werden kann. Für mich war es ein toller Abschluss, ob ich die Nachfolgebände sofort nach Erscheinen lesen werde oder die Reihe erstmal so auf mich wirken lasse, weiß ich noch nicht. Das wird später erst die Neugierde zeigen.

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