Jennifer Fallon

 4.3 Sterne bei 553 Bewertungen
Autorin von Der unsterbliche Prinz, Die Götter von Amyrantha und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jennifer Fallon

Jennifer Fallon wurde 1959 in Melbourne, Australien, geboren, zog aber mit 11 Jahren mit ihrer Familie in die Haupstadt Canberra, dann besuchte sie die High School und das College in Braddon. Sie ist die neunte von insgesamt 13 Töchtern. Nach dem College hatte sie zahlreiche Jobs, u.a. als Sozialarbeiterin und Detektivin, bevor sie sich dem Schreiben von Fantasyromanen widmete. Leider wurden ihre Entwürfe jahrelang nicht publiziert, und erst im Jahr 2000, nachdem ihr Ehemann ihr ein Ultimatum setzte, erschien ihr erster Roman, der auf Anhieb auf die australische Bestsellerliste kam. Seitdem widmet sich Fallon ausschliesslich dem Schreiben. Heute hat sie selbst drei Kinder und bereits über 50 Pflegekinder. Sie lebt mit ihrer Familie in Australien.

Alle Bücher von Jennifer Fallon

Sortieren:
Buchformat:
Der unsterbliche Prinz

Der unsterbliche Prinz

 (93)
Erschienen am 14.04.2008
Die Götter von Amyrantha

Die Götter von Amyrantha

 (74)
Erschienen am 15.09.2008
Der Palast der verlorenen Träume

Der Palast der verlorenen Träume

 (62)
Erschienen am 14.09.2009
Kind der Magie

Kind der Magie

 (60)
Erschienen am 04.02.2008
Der Kristall des Chaos

Der Kristall des Chaos

 (53)
Erschienen am 06.04.2010
Kind der Götter

Kind der Götter

 (47)
Erschienen am 01.04.2008
Kind des Schicksals

Kind des Schicksals

 (39)
Erschienen am 02.03.2009
Erbin des Throns

Erbin des Throns

 (22)
Erschienen am 01.05.2006

Neue Rezensionen zu Jennifer Fallon

Neu

Rezension zu "Der Kristall des Chaos" von Jennifer Fallon

Spannender Abschluss mit einem grandiosen Ende!
Aleshaneevor 4 Monaten

4.5 Sterne für ein großartiges Finale! In der ersten Hälfte manchmal etwas zu sehr ins Detail gegangen, aber in der zweiten Hälfte extrem an Spannung gewonnen: und vor allem ein grandioses Ende!

Die Idee der Unsterblichkeit in Büchern ist ja nicht neu, hier aber genial verflochten mit den "Gezeiten der Magie", die über einen jahrhundertelangen Zeitraum steigen und fallen. Somit sind diese Unsterblichen bei Flut zwar so mächtig, ganze Länder unterwerfen zu können, bei Ebbe jedoch zu nicht mehr imstande als jeder gewöhnliche Mensch.
Außerdem ist der Gebrauch der Gezeitenmagie ab einem gewissen Punkt nicht mehr kontrollierbar und in der Vergangenheit wurde schon ein paarmal ein "Weltenende" ausgelöst, dass zwar nicht die Welt zerstört hat, aber doch in einer Art Armageddon endete.
Diese Erfahrungen lassen sie vorsichtig handeln, denn auch wenn sie nicht sterblich sind, sind sie doch schmerzempfindlich und wollen schließlich über ein Reich herrschen, in dem es sich auch bequem leben lässt. Deshalb intrigieren sie beim Steigen der Flut, sichern sich die machtvollsten Positionen um auf dem Höhepunkt der magischen Kraft ihre Trümpfe auszuspielen.

Bisher hatten die Unsterblichen auf Amyrantha immer ihr eigenes Süppchen gekocht. Jetzt aber ziehen sich die Fäden zusammen und ein ganze neues Bild entsteht, während die Suche nach dem Kristall des Chaos schnell klarmacht, das einiges mehr auf dem Spiel steht, als jeder von ihnen geahnt hätte.

In den drei vorherigen Bänden hat man viel über die Gezeitenmagie und die Unsterblichen erfahren, doch jetzt, im Abschlussband, gehts ans Eingemachte. Die Autorin gewährt endlich einen Einblick hinter die Kulissen, auf deren Bühne schön langsam der letzte Vorhang fällt. Eine wirklich grandiose Idee, die alle Zusammenhänge gekonnt verknüpft und einen Überraschungseffekt bereit hält, der in einem phänomenalen Finale endet.

Wie auch in den drei Bänden zuvor ist die Schreibweise sehr flüssig zu lesen, verliert sich aber in der ersten Hälfte manchmal etwas in den Details. Da hätte man für mich noch etwas mehr straffen können. Insgesamt entwickelt sich aber alles außergewöhnlich spannend und auch wenn man weiß, welche Ziele verfolgt werden, hatte ich keine Ahnung wie das ganze wohl enden könnte. Alle Figuren finden einen Platz in der Entwicklung und sind bis zum Schluss aktiv am Geschehen beteilgt. Das hat mir sehr gut gefallen, denn man konnte jeden von ihnen von Anfang an begleiten und ihre Geschichte miterleben.
Die Spannung steigert sich gegen Ende jedenfalls immer mehr und verblüfft mit einer wirklich außergewöhnlichen Auflösung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte und die Geschichte perfekt abgerundet hat.

Ich kann die Bücher jedem Fantasy Fan nur ans Herz legen - man fliegt einfach nur so durch die Seiten!

© Aleshanee
Weltenwanderer

Kommentieren0
11
Teilen

Rezension zu "Der unsterbliche Prinz" von Jennifer Fallon

Ein sehr spannender Auftakt mit vielen verstrickten Entwicklungen - macht Lust auf mehr!
Aleshaneevor 5 Monaten

Auf den ersten Seiten war ich noch etwas unschlüssig, weil es ein bisschen sehr "jugendlich" daherkam, aber das änderte sich relativ schnell, denn ich war bald von der Geschichte um den unsterblichen Prinzen gefangen. Sein Name ist Cayal und er lebt schon seit über 8000 Jahren in der Welt von Amyrantha. Außerdem gehört er zu den Gezeitenfürsten, die große magische Macht besitzen - allerdings nur, wenn Flut ist. Seit einigen Jahrhunderten ist allerdings Ebbe im Gezeitenstrom, so lange wie noch nie, und Cayal ist an einem Punkt angelangt, an dem er alles versuchen würde, um endlich sterben zu können.

Dabei trifft er auf Arkady, die Frau des Fürsten von Lebec. Während er sie zu überzeugen versucht wer er in Wahrheit ist erfährt man auch viel über Arkady selbst, wie es sie an den Königshof verschlagen hat und welche Lügenkonstrukte das Leben der Figuren beherrscht. Denn die Wahrheit scheint in diesen Ländern gefährlich zu sein und jeder von ihnen birgt das ein oder andere Geheimnis.

"Einsamkeit ist eine harte, aber grundsätzlich gutwillige Gefährtin. Die Schuld dagegen ist wie ein lebendes, atmendes Wesen, grausam und absolut gnadenlos. Sie zerfrisst dich von innen und vernichtet auch die kleinste Hoffnung, die dir noch geblieben ist." Zitat

Diesen auf die Spur zu kommen und vor allem der Vergangenheit Cayals zu folgen und in seine Erzählungen einzutauchen hat unheimlich viel Spaß gemacht. Man erfährt Stück für Stück mehr zu den Charakteren, aber auch zur Magie, den Umständen und Intrigen und wie letztendlich alles zusammenhängt. Sehr genial aufgebaut, mit einer erfrischenden Schreibweise die angenehm zu lesen ist und in der auch der Humor nicht fehlt.
Dabei ist zum Teil auch eine grausame Welt, wenn man sich die Versklavung der Crasii ansieht - tierische Mischwesen, die ihr Leben im Schatten ihrer Herrscher fristen und auf schmerzliche Weise in ihre Untertänigkeit gezwungen werden.
Einer von ihnen ist Warlock, der noch eine besondere Rolle spielt und den ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Die Bezüge zu den Tarotkarten und den Gezeitenfürsten fand ich sehr cool und wurden hier zwar nur angeschnitten, haben das Bild aber insgesamt abgerundet und einiges erklärt, wie das Wissen über die Jahrhunderte überdauern konnte. Denn während der kosmischen Ebbe halten sich die Unsterblichen sehr bedeckt, da sie ihrer Macht beraubt sind und ihre Herrschaft geriet dadurch natürlich in Vergessenheit. Der Glaube an sie fast verloren gegangen - aber eben nur fast, denn schon im Prolog erfährt man, dass es eine Geheime Bruderschaft gibt, die dieses Wissen weitertragen.

Ein anderer Aspekt der Untersterblichkeit der Fürsten ist natürlich: wie lebenswert ist es, wenn man eine Ewigkeit vor sich hat? Wird man nicht irgendwann dem Leben überdrüssig, wenn man schon alles gesehen, alles getan, alles gelernt hat, was es auf der Welt gibt? Ist es nicht doch die Begrenztheit unseres Lebens, die uns den Sinn und die Bedeutung gibt, so dass uns jeder Moment wichtig ist? Wenn man keine Angst mehr vor dem Tod hat - fehlt einem dann der Mut zu Leben?

Insgesamt geht es vom Tempo her eher ruhiger voran, aber man erfährt so viel über diese Welt und vor allem auch die Figuren, die man immer mehr ins Herz schließt, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig war. Ein paar kleine Ungereimtheiten sind mir aufgefallen, was aber auch daran liegen könnte, dass ich noch nicht alles ganz durchschaut habe ... jedenfalls bin ich sehr begeistert von dem Auftakt und freu mich schon auf die drei weiteren Bände!

Die Cover der Ebooks, muss ich anmerken, gefallen mir ja leider gar nicht. Da waren die Taschenbücher um einiges schöner, die aber leider vergriffen sind. Warum es als Jugendbuch deklariert ist weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, denn ich würde es eher zu den Erwachsenenbüchern einordnen.

Fazit: 4.5 Sterne

Weltenwanderer

Kommentieren0
10
Teilen

Rezension zu "Die Götter von Amyrantha" von Jennifer Fallon

Geniale Fortsetzung einer Reihe, die unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient!
Aleshaneevor 6 Monaten

Absolut geniales Zusammenspiel aus den Hintergründen der Gezeitenfürsten und den aktuellen Geschehnissen auf den Kontinenten, deren Herrscher immer mehr in die Intrigen und Machtspiele der Unsterblichen verstrickt werden. Flüssig aber sehr anschaulich geschrieben mit dem heimeligen Gefühl wieder in eine Welt zu tauchen, in der man sich fast wie zuhause fühlt!

Perfekt verstrickt, kontinuierliche Entwicklungen, überraschende Wendungen und originelle Charaktere inmitten großartiger Schauplätze - dazu die philosophischen Fragen über die Unendlichkeit des Lebens und des Glaubens, die immer wieder zwischen den Zeilen auftauchen.

Fantastische High Fantasy die unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient!

Kommentieren0
12
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
L
welches buch der gezeitensternsaga von jennifer fallon hat euch am besten gefallen und warum?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 416 Bibliotheken

auf 164 Wunschlisten

von 14 Lesern aktuell gelesen

von 23 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks