Jennifer Hoffert Black Celebration

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Inhaltsangabe zu „Black Celebration“ von Jennifer Hoffert

Der zweisprachige Jubiläumsband zum 20. Wave-Gotik-Treffen! Auf rund 200 Seiten sind Anekdoten, Erinnerungen, Anmerkungen und Bilder aus zwei Jahrzehnten schwarzer Untergrundgeschichte versammelt. WGT-Besucher, Künstler und Leipziger Einwohner lassen zum Geburtstag des weltweit größten dunklen Kulturfestivals dessen Geschichte Revue passieren. Ergänzt mit zahlreichen Illustrationen ist dieser Band Festschrift und Dokumentation in einem. A bilingual volume celebrating 20 years of Wave-Gotik-Treffen! Anecdotes, memories, side notes and images from two decades of dark underground culture, gathered on approximately 200 pages. Visitors of the WGT, artists and Leipzig locals recount their impressions from the world’s largest festival of dark culture. Adding to this are numerous photographs and illustrations to make this tome a commemorative publication and documentation at once. Happy jubilee!

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  • Rezension zu "Black Celebration" von Jennifer Hoffert

    Black Celebration

    Tialda

    19. July 2011 um 22:29

    x Herausgeber: Jennifer Hoffert und Alexander Nym x Titel: Black Celebration. 20 Jahre/years Wave-Gotik-Treffen x Genre: Sachbuch x Erscheinungsdatum: 10. Juni 2011 x 192 Seiten x Plöttner Verlag x ISBN: 3862110370 x Erste Sätze: Seyd gegrüsset! Alle Pfingsten wieder … trifft man sich in Leipzig! Begonnen hat alles 1987 als Party unter Freunden an einer Schlossruine in Potsdam/Belvedere bei Lagerfeuer, Fackelschein und handgemachter Musik. 1992 gab es im „Eiskeller“ in Leipzig (heute Conne Island) das nächste Treffen, diesmal bereits mit 2000 Gästen. Drei Stände mit mittelalterlichen Accessoires waren der Beginn der jetzt zum Treffen gehörenden vielfältigen Angebote. Rezension: Pünktlich zum 20. WGT erschien „Black Celebration. 20 Jahre/years Wave-Gotik-Treffen“, das von Jennifer Hoffert und Alexander Nym („Schillerndes Dunkel“) herausgegeben wurde. Dabei handelt es sich um ein Büchlein, etwas kleiner als DIN-A-5, das zum Schmökern einlädt. Insgesamt haben 20 Autoren ihre Texte beigesteuert, in denen sie von ihren WGT-Erlebnissen berichten und ihre Erinnerungen zum Besten geben. Es beginnt mit einer kurzen Einleitung der beiden Herausgeber, in der noch einmal das grobe ‘Grundgerüst’ des WGTs erklärt wird. Also was es auf dem Festival, das in ganz Leipzig verteilt ist, zu sehen gibt und was die wichtigsten Eckdaten sind. Den Anfang der Geschichten macht Bruno Kramm (Das Ich), und berichtet von dem ersten Treffen in Potsdam und dem darauf folgenden im Leipziger Eiskeller. In der nächsten Geschichte erzählt Herausgeber Alexander Nym von seinen Erinnerungen an das WGT 1993 während Gernot Musch (Pilori) in einem weiteren Artikel erzählt, dass er am Festival meistens dienstlich unterwegs ist. In einem Beitrag von Norbert Strahl (Dies Natalis) wird vom ‘Pleite-WGT’ 2000 erzählt und wie Festivalbesucher und einige Bands das beste daraus machten. Vor allem in diesem Beitrag wird das familiäre Klima deutlich, dass die Veranstaltung ausmacht. Neben den Künstlern, wie z.B. Myk Jung (The Fair Sex), John Murphy (Knifeladder) und Klive Humberstone (In The Nursery) und anderen bekannten Persönlichkeiten, wie der Herausgeber des Pfingstboten, Marcus Rietzsch, kommen auch Besucher aus England, Amerika und Japan zu Wort, die immer wieder weite Wege auf sich nehmen, um an dem großen schwarzen ‘Familienfest’ teilzunehmen. Zu guter Letzt gibt es einen abschließenden Beitrag von Marliese Weißmann und Nicole Sachmerda-Schuld, beide von der Universität Leipzig, die am 19. WGT, also 2010, eine Analyse der Schwarzen-Szene anhand Besucherbefragungen erstellten. Dabei erfährt man unter anderem den Altersdurchschnitt und Bildungsstand der Masse und auch worauf die Szenemitglieder am meisten Wert legen. Zur Auswahl standen Aspekte wie z.B. Toleranz. Man kann also sagen, dass der erste und der letzte Beitrag sehr informativ sind und sich dazwischen Geschichten, Impressionen und Anekdoten verschiedenster Szenemitglieder befinden. Außerdem sind die Texte zweisprachig, in deutsch und englisch, abgedruckt und es sind viele schwarz/weiße, als auch farbige Fotos jeder Art abgebildet. Zum einen Festival-Schnappschüsse und zum anderen kunstvoll in Szene gesetzte Bilder von Goths in auffälligen Outfits. Fazit: Alles in allem ergibt dies ein wunderbares Werk, mit dem man sich die Zeit bis zum nächsten Wave-Gotik-Treffen vertreiben und vielleicht auch in eigenen Erinnerungen schwelgen kann. Zudem eignet sich „Black Celebration“ auch gut dafür, Freunden und Bekannten, die noch nicht dort waren, Lust auf einen Besuch im pfingstlichen Leipzig machen. __________________ Meine Originalrezension erschien bei necroweb.de

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