Jennifer Hubbard

 4 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von Atme nicht.

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Atme nicht

Atme nicht

 (85)
Erschienen am 28.01.2013

Neue Rezensionen zu Jennifer Hubbard

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Sheenaas avatar

Rezension zu "Atme nicht" von Jennifer Hubbard

Atme nicht (Jennifer R. Hubbard)
Sheenaavor 2 Jahren

Ferien sind doch was schönes - da kann man ganz entspannt ein Buch durchlesen. 
Mir gefiel dieses Buch sehr - es hat Themen angesprochen über die viele nicht reden, es totschweigen oder sich nur darüber lustigmachen - auch wenn man ernste Dinge natürlich schon mit einem gewissen Humor angehen soll, meiner Meinung.
Viele Gefühle, die in diesem Buch zur Schau gestellt wurden, konnte ich mit meinen eigenen Gefühlen (hauptsächlich aus der Vergangenheit) identifizieren oder diese auch einfach verstehen. Irgendwie hat doch jeder mal Zweifel oder allgemein negative Gefühle? Die einen haben eben schwerwiegendere und die anderen halt nicht so schwerwiegende, Lebendigsein bedeutet schließlich auch Höhen UND Tiefen zu durchleben und dieses Buch vermittelt auch, dass es immer besser werden kann - und das stimmt.
Auch Probleme in Freundschaften und der Liebe lassen sich überwinden, wenn vielleicht auch nicht komplett auslöschen. Ich finde, dieser Punkt wird auch sehr interessant dargestellt.
Ich kann es nur weiterempfehlen!

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_wintermauss avatar

Rezension zu "Atme nicht" von Jennifer Hubbard

ein gutes Jugendbuch
_wintermausvor 2 Jahren

Im Mittelpunkt steht ein Jugendicher, der es im Leben nicht leicht hat. Er wird gemobbt und hat sogar schon einen Selbstmordversuch hinter sich. Er ist vollkommen allein. Doch dann trifft er Nicky, die ihn völlig in ihren Bann zieht.

Ich konnte mich in diese Geschichte nicht vollends hinein versetzen. Ich wurde mit den Protagonisten nicht recht warm und auch die Handlung begeisterte mich nicht vollständig. Jedoch war es schnell zuende gelesen und ich bekam einen guten Überblick über Ryans Leben. Ich würde das Buch vor allen Dingen Jugendlichen weiterempfehlen. Trotz allem lohnt es sich.

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daydreamins avatar

Rezension zu "Atme nicht" von Jennifer Hubbard

Atme nicht
daydreaminvor 3 Jahren


Geschrieben im Dezember 2013:
Ryan hat versucht sich umzubringen und war danach einige Zeit in der Klinik. Seitdem er wieder bei seinen Eltern wohnt, wird er in der Schule gemieden und der einzige Kontakt zu Gleichaltrigen besteht aus dem E-Mail-Verkehr mit Jake und Val, zwei Jugendlichen, die er während seiner Behandlung kennen gelernt hat. Wenn ihm das Dach auf den Kopf fällt und er seine ihn ständig kontrollierende Mutter satt hat, läuft er zum Wasserfall in der Nähe und genießt seine Auszeit, obwohl er weiß wie gefährlich diese Aktion ist.

Ryan ist ein zurückhaltender und ständig an sich zweifelnder Junge. Er schämt sich für sein Verhalten und gleichzeitig kann er nicht anders, als eben so zu handeln. Er macht sich selbst mehr fertig als er sollte und sucht immer bei sich selbst nach der Schuld, was ihn noch mehr runterzieht. Selbst wenn er nicht mehr in der Klinik ist, ist er noch lange nicht „gesund“ und denkt nach wie vor darüber nach, ob es nicht manchmal besser wäre sein Leben zu beenden – und zwar diesmal richtig. Er selbst erklärt im Buch, dass er sich manchmal fragt wie gestört er eigentlich ist und dass er sich selbst darüber erschreckt, dass er wieder daran denkt sich umzubringen, gleichzeitig ist der Selbstmord aber eine Alternative für ihn geworden. Etwas, was ganz leicht geht, damit er sich um nichts mehr kümmern muss. Es ist nur der letzte Punkt auf der Liste aller Alternativen, aber er ist da.

Als Nicki in sein Leben kommt, ändert sich so einiges. Nicki ist fast zwei Jahre jünger, geht auf seine Schule und ist die kleine Schwester von einem Klassenkameraden. Die zwei begegnen sich am Wasserfall und Nicki ist die erste seit ewig langer Zeit, die offen auf Ryan zugeht, mit ihm redet und ihm das Gefühl gibt wichtig zu sein. Sie ist ein kleiner Wirbelwind, ein bisschen unkontrolliert, spontan und naiv. Sie macht genau das, was ihr gerade durch den Kopf geht und lässt sich dabei von nichts und niemandem aufhalten – und genau deswegen ist sie der perfekte Gegenpol zu Ryan. Die beiden beginnen langsam sich miteinander anzufreunden und durchleben nicht nur Ryans Probleme und seinen Selbstmordversuch nochmal, sondern beschäftigen sich auch immer mehr mit Nickis Geheimnis. Sie selbst will einige Antworten auf Fragen, die das Leben noch nicht geklärt hat, und ausgerechnet Ryan soll ihr dabei helfen.

Am Ende müssen die beiden einsehen, dass sie beide ihre Einstellung zur Welt und dem Leben ändern müssen, und auch niemals alle Fragen werden beantworten können, doch das Schicksal scheint sie aus einem guten Grund zusammengeführt zu haben. Dass die zwei einander brauchen um endlich abzuschließen, nach vorne zu sehen und ihr Verhalten zu ändern, wurde von der Autorin eigentlich sehr schön umgesetzt und die Idee gefällt mir auch sehr gut. Allerdings hat mich die Beziehung und deren Entwicklung mit den ganzen Aufs und Abs dann doch nicht so ganz gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte, darum gibt es hier einen kleinen Abzug. Ich war auch zum Schluss bei der Offenbarung ihrer Geheimnisse noch relativ distanziert und konnte Nickis Handeln kaum bis gar nicht nachvollziehen, vielleicht auch weil sie so anders ist als ich. Das hat es mir allerdings relativ schwer gemacht selbst eine Beziehung zu den beiden aufzubauen.

Ansonsten hält das Buch allerdings viel Spannung bereit. Obwohl ich nach 20 Seiten schon wusste, wie Ryan versucht hat sich umzubringen, und Angst hatte, dass das Buch mich langweilt, war es definitiv nicht so. Die Frage nach dem Warum zieht sich bis hin zu den letzten Seiten und auch die mysteriöse Nicki und ihre Familie halten eine Story bereit, die ich niemals erahnt hätte. Was ich auch schön fand, waren die letzten Seiten und die darin enthaltene Botschaft an alle, die ähnlich wie Nicki und Ryan manchmal die Hoffnung in das Leben verlieren: Es wird besser! Dazu muss aber gesagt sein, dass man auch selbst etwas dafür tun muss. So wie Ryan sich letztendlich seinen Problemen und Ängsten stellt, muss das vermutlich jeder im Verlauf seines Lebens machen, anstatt davonzulaufen. Es ist schön zu sehen, dass Ryan sich am Ende definitiv auf dem Pfad der Besserung befindet, etwas für seine Eltern tun will und sogar auf neue Leute zugeht und mit Nicki und ihren Freunden abhängt, sodass er nicht mehr sozial isoliert ist.

Fazit

Irgendwie lässt mich das Buch etwas gespalten zurück: Ryan und Nicki sind auf jeden Fall interessante Persönlichkeiten, doch weil ich Nicki auch im Verlauf des Buches so gar nicht verstanden hab, konnte mich die Beziehung der Protagonisten nicht so recht packen. Auch die Nebencharakter waren mir etwas zu flach gezeichnet, über sie hab ich viel zu wenig erfahren, obwohl mir immer wieder kleine Stückchen zugeworfen wurden, die aber zusammen kein großes Ganzes ergeben. Die Auflösung der Geheimnisse fand ich wiederum sehr spannend und die Botschaft, die ich mitgenommen habe, hat mich auch zufrieden gestellt. Insgesamt fand ich es zwar nicht großartig, aber es war auf jeden Fall gut und daher empfehle ich euch einfach, es selbst zu lesen, wenn euch schwere Themen nicht zu sehr runterziehen, denn viel positive Energie gibt es in dem Buch wirklich nicht.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Zusammen mit dem Beltz & Gelberg Verlag möchten wir euch zu einer Leserunde zum bewegenden Jugendroman "Atme nicht" einladen, der sich mit einer sehr wichtigen Thematik beschäftigt. Die US-amerikanische Autorin Jennifer R. Hubbard erzählt darin eindringlich von einem Selbstmordversuch und der Zeit danach, mit all ihren Schwierigkeiten.

Mehr zum Inhalt:
Ryan hat einen Selbstmordversuch hinter sich und versucht, die dunkle Zeit zu vergessen, der er entkommen ist. Das ist allerdings nicht leicht: Seine Eltern würden ihn am liebsten rund um die Uhr bewachen, wenn sie nicht selbst so viel zu tun hätten, und in der Schule gilt er seitdem als Freak. Nur wenn Ryan unter dem Wasserfall steht und das Wasser mit voller Wucht auf seinen Kopf prasselt, fühlt er sich lebendig. Bis er Nicky begegnet, die ebenfalls ein düsteres Geheimnis mit sich herumträgt. Mit sanfter Beharrlichkeit verfolgt sie ihn mit der Frage nach dem Warum und bringt Ryan dazu, sich den Dingen zu stellen, die ihn im Innersten bewegen. Doch was verbirgt Nicky selbst?

--> Leseprobe

Wenn ihr dieses einfühlsame und nachdenkliche Jugendbuch über Verzweiflung und Freundschaft gern gemeinsam hier in der Leserunde lesen möchten, dann könnt ihr euch bis zum 20. März 2013 als einer von 25 Testlesern bewerben. Wichtig ist, dass ihr euch im Gewinnfall zeitnah dach Erhalt des Buches am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunde beteiligt sowie abschließend eine Rezension schreibt.

Beantwortet nur noch die folgende Frage für die Chance auf eines der Bücher:

Wieso lest ihr gern Jugendbücher mit einem etwas ernsthafteren Thema und was erwartet ihr euch ganz speziell von diesem Roman?

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