Jennifer Jäger Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

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Inhaltsangabe zu „Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen“ von Jennifer Jäger

Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen und das, obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die "Klinik", aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert

3,5- nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Nach einem halben Jahr Lesepause nun beendet. Es war schön, aber nicht so genial wie erhofft :(

— NussCookie

Es hat mich fasziniert in die Welt einzutauchen, wo Träume das Leben bestimmen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein guter Auftakt der mich aber auch an Maddie erinnert.

— Seelensplitter

fantastischer Weltentwurf mit vor Überraschungen strotzendem Ende

— his_and_her_books

Ein sehr spannendes Grundsetting, lässt einem nicht nur das erste Buch schnell lesen, sondern fiebrig auf den zweiten Teil warten.

— AiHua

Ein solider, gut geschriebener Auftakt einer Jugendbuchreihe mit noch einigen Ecken und Kanten, der dennoch Lust auf die Fortsetzung macht

— cleeblatt

Träume gelten üblich als schön und inspirierend - anders in "Traumlos". Eine geniale Dystopie mit überraschenden Wendungen!

— viktoria_petkau

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  • Einfach großartig...nicht traumlos sondern traumhaft

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2014 um 11:55

    Kurzbeschreibung: (Quelle: Amazon) Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen und das, obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die "Klinik", aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert … Meine Meinung: Daumen Hoch und 5 Sterne Es hat mich fasziniert in die Welt einzutauchen, wo praktisch Träume das Leben bestimmen. Es hat mich irgendwie an die damalige DDR erinnert. Wenn du nicht mit dem mitgezogen hast, was die Regierung wollte, bist du in den Knast gekommen. Und hier in dem Buch ist es die Klinik...wenn du, ob selbst verschuldet oder nicht ist egal, nicht träumst bist du ein Sonderling und kommst in die Klinik. Dort lernt sie Caleb kennen und (und lieben?). Am Charakter von Hailey gibt es noch einiges zu feilen. Aber ich habe immer vergessen, das sie ja erst 18 Jahre alt ist und noch nicht wirklich, viel von der Welt gesehen.  Die Geschichte hat mich völlig fasziniert, der Schreibstil war flüssig, alle Faktoren waren vorhanden, die ein gutes Buch für mich benötigt: eine Handlung, die mich in ihren Bann zieht und mich mitkämpfen, mit zittern und mit leiden lässt. Das tollste an dem Buch, war: Romantik war vorhanden...aber trotzdem wurde völlig auf Sex verzichtet.

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  • Eine gute Grundidee

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    LunasLeseecke

    09. June 2014 um 00:32

    Hailey kann nicht träumen, was an sich nicht schlimm wäre, wenn sie nicht in einer Welt leben würde, in der die Regierung die Träume der Menschen kontrolliert. Diese kontrollierten Träume sollen die Menschen vor den Seelenfressern retten, die all jede töten, die unkontrolliert träumen. Um dies zu verhindern wird den Leuten jeden Abend ein Traummittel zu ihrem Schutz gespritzt. Doch das kontrollierte Träumen hat auch negative Seiten, denn wer aus der Reihe tanzt, wird mit Albträumen bestraft. Doch Haileys Traumlosigkeit ist eine Gefahr für die Gesellschaft, und so wird sie in die „Klinik“ gebracht, einen Ort ohne Wiederkehr. Dort trifft sie auf Caleb, der ihr neue Hoffnung gibt und zusammen waren sie das Unglaubliche – die Flucht. Im Prolog fängt zunächst einmal alles sehr spannend an. Ein Mädchen und ein Junge auf der Flucht. Beide sind erschöpft, doch vor allem er ist so müde, doch er darf auf keinen Fall einschlafen… Der Prolog lässt einen direkt einsteigen in diese Angst, die die Bevölkerung vor den Seelenfressern verspürt, denn wer ohne Traummittel schläft, muss sterben. Das namenslose Mädchen singt ihrem Freund ein Kinderlied vor, das diese Angst ebenso sehr gut wiederspiegelt. Nach diesem sehr direkten Einstieg wechselt das ganze Szenario zur Hauptprotagonistin Hailey, die nach einer weiteren traumlosen Nacht erwacht, und aufgrund dieser Tatsache direkt mit ihrer Mutter in Streit gerät, welche Angst hat ihre seltsame Tochter könne ihrer Karriere schaden. Haileys Aversion gegen ihre Mutter wird sehr schnell deutlich und ist auch gut nachvollziehbar. Kurz darauf lernen wir in der Schule Haileys beste Freundin kennen, welche von ihrer Traumlosigkeit weiß, sie aber aufgrund ihrer Freundschaft nicht verrät. Insgesamt wechselt die Perspektive recht häufig und ist mal aus Haileys, mal aus Macys Sicht. Auch die Sichtweisen anderer Protagonisten werden zeitweise eingenommen. Dadurch weiß der Leser immer wesentlich mehr als die Protagonistin, was mich manchmal echt zum Verzweifeln gebracht hat. Jennifers Schreibstil finde ich grundsätzlich recht einfach und flüssig zu lesen. Manche Dialoge waren mir allerdings ein wenig zu banal und auch einige Sachen am Plot haben mich ein bisschen gestört und wirken irgendwie erzwungen und konstruiert. Die Charaktere fand ich zwar ganz nett, ich hätte aber gerne noch etwas mehr über die zum Teil sehr wichtigen Protagonisten erfahren. Obwohl ich die Charakter an sich ganz sympathisch fand, hat mich vor allem die Naivität der meisten Charaktere gestört. Hailey ist sehr leichtgläubig und ihre Freundin Macy und deren Freund Jules laufen die ganze Zeit mit einer rosaroten Brille auf der Nase durch die Gegend. Obwohl sie gerade erst zusammengekommen sind beteuern sie sich ihre ewige Liebe und würden nach wenigen Wochen wirklich alles füreinander tun, was ich einfach ein bisschen übertrieben und nicht wirklich glaubwürdig finde. Zur Story an sich kann ich sagen, dass ich die Idee mit den kontrollierten Träumen sehr gut finde. Doch obwohl das Buch spannend anfängt, fand ich es zwischenzeitlich ein wenig zäh und dann mal wieder zu rasant. Außerdem hätte ich gerne noch ein wenig mehr über Haileys Welt erfahren und ich finde das Drum Herum kommt ein wenig zu kurz. Insgesamt hat mir der erste Teil von Traumlos dennoch ganz gut gefallen. Obwohl ich mich manchmal über die Charaktere aufgeregt habe fand ich die Story doch die meiste Zeit spannend und die Grundidee des Buches wirklich klasse. Ich freue mich auf den 2. Teil und hoffe, noch mehr über Haileys Welt zu erfahren.

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  • Was tust du wenn du feststellst, das nichts so ist, wie du es denkst!

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Seelensplitter

    Inhaltsangabe laut Impress-Verlag: Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen und das, obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die "Klinik", aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert … Meine Meinung: Hailey kann nicht träumen, doch warum das so ist, erfahre ich erst relativ auf den letzten 100 Seiten, und es ist krass, denn das Leben von ihr ändert sich total von null auf hundert. Hailey erscheint mir naiv und zu gutgläubig trotz allem was ihr widerfährt. Sei es das ihre Mutter sie im Stich lässt und in die Hände des Krankenhauses gibt, seltsamerweise ist aber genau diese Mutter ein Bestandteil der Flucht, und dort auf der Flucht erfahre ich auch, warum die Mutter ist, wie sie ist.  Auch lerne ich die Freunde von Hailey kennen, die alle auf ihre besondere Art und Weise Schätze sind. Bis Wolf auftaucht, Wolf der eine so wichtige Schlüsselfigur ist, das ich darüber nicht mehr verraten möchte an dieser Stelle, ich empfehle euch das Buch ;) ja lest es bitte :-) Was hat mir an der Geschichte nicht so gut gefallen: Es hat mich zu sehr an Maddie erinnert (ist auch eine Geschichte mit Klinik und ScineFiction) Es hat zu viele Fehler innerhalb des Buches das ich manchmal frage, was soll das Wort jetzt wirklich darstellen. Ich muss dazu sagen, ich hab die erste Auflage und es gibt schon eine 2te Auflage. Was hat mir gut gefallen an der Geschichte: Die Schnelligkeit und die Spannung die bis zum Ende aufgebaut wird, so das man unbedingt erfahren will, wie es im zweiten Teil wohl weiter gehen wird. Wie bin ich eigentlich auf diese Serie aufmerksam geworden? Ich habe das Buch Zehn(mal) fantastische Geschichten wo ich das erste mal auf Hailey stoße und ich das sehr spannend fand, also musste ich das Buch mir damals bei der Thalia kaufen. Und endlich hab ich es gelesen.

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  • Das große Bloggergewinnspiel zu "Traumlos - Im Tal der vergessenen Hoffnungen"

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Jennifer_Jaeger

    06. May 2014 um 12:04

    Ich bin sehr aufgeregt... Denn schon in zwei Tagen erscheint "Traumlos - Im Tal der vergessenen Hoffnungen"! :) Um das gebürtig zu feiern, startet schon heute das große Bloggergewinnspiel. Der Gewinn? Ein exklusives Traumtagebuch mit Autogramm und Widmung der Autorin, sowie einem handschriftlichen Traumtagebucheintrag von Macy. Schaut einfach mal auf meinem Blog vorbei, um nähere Infos zu erhalten - ich freue mich auf eure Beiträge! :) http://jennifer-jaeger.com/grosses-bloggergewinnspiel-traumlos-2/

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  • fantastischer Weltentwurf mit vor Überraschungen strotzendem Ende

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    his_and_her_books

    01. May 2014 um 20:45

    Inhalt: Hailey ist anders als die anderen. Sie hat in ihrem ganzen Leben noch nie geträumt, ein Geheimnis, von dem niemand erfahren darf. Denn Traumlose sind gefährlich, müssen isoliert werden. Im Ernstfall kann Hailey nur auf einen Menschen zählen: ihre beste Freundin Macy, die Himmel und Hölle in Bewegung setzt, Hailey aus den Fängen der Regierung zu befreien. Aus der Anstalt, in der Hailey auf unglaubliche Neuigkeiten gestoßen ist. Meinung: Lange Zeit lag „Traumlos“ auf meinem virtuellen SuB. Da nun die zweite Auflage mit mehrfachen Änderungen erscheint, hatte ich die Möglichkeit, das unkorrigierte Vorab-Exemplar zu lesen. Schon kurz nach dem Prolog hatte mich die Autorin mit der Mädchen-Freundschaft von Hailey und Macy bekannt gemacht. Eine Freundschaft, die ein schwerwiegendes Geheimnis toleriert: Hailey kann nicht träumen. Und ohne Träume kann die Regierung sie nicht bestrafen. Denn wer in Jennifer Jägers erdachter Welt nicht gehorcht, bekommt Albträume zugewiesen. Wer sich gar die Missgunst der Obersten auf sich zieht, indem er sich dieser Kontrolle versucht zu entziehen, wird weggeschafft. Wer den Traumstoff verweigert, wird nachts von den Seelenfressern heimgesucht und stirbt. Doch bei der neuesten Untersuchung von Haileys Blut wird festgestellt, dass sie sogar Antikörper gegen den Traumstoff produziert, daher eine Gefahr für die Gesellschaft ist. Hailey wird daraufhin in die „Klinik“ gebracht. Ein Ort, von dem bisher niemand zurückgekehrt ist. Dort lernt Hailey Caleb kennen, einen Jungen, der bereits seit 14 Jahren in der Klinik lebt, und mit Hailey sein Wissen und unglaublich klingende Vermutungen teilt. Ihre beste Freundin Macy setzt in der Zwischenzeit alle Hebel in Bewegung, Hailey zu befreien und riskiert dabei sogar ihre neue Liebe. Doch wem können die jungen Leute vertrauen? Wer würde ihnen ihre unaussprechlichen Entdeckungen glauben? Der Weltentwurf der Autorin, Menschen durch Träume zu kontrollieren, hat mir ausgesprochen gut gefallen, war jedoch nur schmückendes Beiwerk. Der eigentliche Fokus lag auf den Beziehungen der Charaktere: sei es die Freundschaft zwischen Hailey und Macy, die allererste Liebe zwischen Hailey und Caleb oder die tiefen Gefühle von Macy und Jules. Durch die wechselnde personale Erzählform wurden alle Charaktere näher beleuchtet. Ab und zu gab es kurze auktorial erzählte Absätze, die die aktuelle Perspektive ergänzten, mich gleichfalls jedoch zum Stocken brachten, wenn man die gewohnte Sicht verlässt. Erwähnenswert ist auch die Charakter-Mitwirkung an der Geschichte. Die Protagonistin Hailey nimmt zwar den meisten Raum ein, viele wichtige Dinge geschehen jedoch jenseits ihrer Kenntnis, der Leser weiß Bescheid und die Spannung bleibt daher nur auf niedrigem Niveau. Teilweise fand ich die Entwicklungen im zweiten Drittel etwas zu konstruiert, was zu einem kleinen Tief führte. Als sich das Blatt jedoch erneut wendete, später noch ein neuer Charakter hinzukam, konnte mich Jennifer Jäger wieder fesseln – auch wenn die Warnlampe „Liebesdreieck“ schon sehr früh aufleuchtete. Doch die Autorin überraschte mich mit dem weiteren Verlauf und ließ mich bis zum Ende mit ihren Charakteren fiebern. Ein Ende, das mich komplett überzeugen konnte, auch wenn es sehr offen gehalten ist. Zum Glück kann ich schon bald zu Band 2 greifen. Urteil: „Traumlos“ von Jennifer Jäger war ein einziges Auf und Ab: Konnte sie mich zu Beginn völlig mit ihrem Weltentwurf Idee begeistern, war der mittlere Teil ein eher durchschnittliches Lesevergnügen. Die dann wieder stetig ansteigende Spannung, das vor Überraschungen strotzende Ende und die Antwort auf eine meiner ersten Fragen gaben letztendlich den Ausschlag für haarscharfe 4 Bücher. Die Reihe: 1. Traumlos – Im Land der verlorenen Träume 2. Traumlos – Im Tal der vergessenen Hoffnungen ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Traumlos hat mehr Potential

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Simona1277

    19. February 2014 um 22:01

    Bei diesem Buch fällt mir die Rezension nicht so einfach. Über den Inhalt des Buches brauche ich nichts mehr sagen, denn der Klapptext verrät das Wichtigste. Es gibt dennoch einige Dinge, die ich ansprechen möchte. Die Idee zum Buch ist wirklich genial und entspricht voll und ganz meinem Lesegeschmack. Allerdings fand ich die Umsetzung nicht wirklich gelungen. Der Einstieg ins Buch war sehr gut gewählt und versprach Spannung und viel Gefühl. Ich fand aber die Ereignisse zu vorhersehbar und zu schnell abgehandelt. Teilweise wo ich dachte, uhh jetzt wird es spannend, (Flucht aus dem Krankenhaus z.b.) war die Handlung viel zu schnell über die Bühne gegangen. Nicht einmal ein kleines aufgeregtes Herzklopfen in meiner Brust. Warum sind die aus dem Krankenhaus fast unbehelligt heraus spaziert? Positiv fand ich die Ausarbeitung der Protagonistin Hailey. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich hatte ein genaues Bild von ihr vor Augen. Auch die Nebencharaktere wurden gut in Szene gesetzt und man behielt sie jedenfalls optisch in Erinnerung. Dennoch hätte ich mir mehr "Spielraum" für den einen oder anderen Charakter gewünscht, damit man sie noch besser kennen lernt um auch mit ihnen mitfiebern zu können.  Die Schauplätze waren gut ausgedacht und sehr anschaulich beschrieben, das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings waren mir manche Abschnitte zu kurz gehalten. Im Krankenhaus z.B. gab es einen großen zeitlichen Schnitt. Ich hing einen Moment buchstäblich in der Luft. Da hätte ich als Leser gern mehr Informationen, Handlung und Spannung gehabt. Haileys Einweisung ins Krankenhaus wurde sehr schön beschrieben und plötzlich waren 3 Wochen um. Was ist in den 3 Wochen passiert. Diese Zeitspanne hätte die Autorin nutzen können um Haileys emotionale Bindung zu Caleb und Kira zu festigen. Mir gefällt es in einen Roman Bauchkribbeln zu bekommen, wenn sich ein Charakter das erste Mal verliebt. Aber dieses Erlebnis wurde mir in diesen Buch nicht zuteil. Die Beziehungen wirkten aufgesetzt und zu plötzlich. Der Freund von Haileys bester Freundin... ups beide Namen vergessen... war ja auf einmal so verliebt und wollte wirklich alles für seine Liebste tun. Diese bedingungslose Hingabe war einfach lächerlich. Es schien mir, als hätten sie pausenlos die rosarote Brille auf, und würden alles tun auf Leben und Tot. Diese Naivität musste ich aber an allen Charakteren feststellen. Wie ein roter Faden hat sich das durch das gesamte Buch gezogen. Irgendwie waren alle durch die Bank weg viel zu leichtgläubig. Auch blöd fand ich den riesen Cliffhanger am Ende. Müssen denn aus allen Romanen Mehrteiler werden? Wie schön wäre es doch ein Buch zu schreiben und die Geschichte in EINEM Buch zu Ende zu erzählen.  Über die ganzen Rechtschreibfehler und Logikfehler im Buch möchte ich mich jetzt nicht auslassen. Es waren genügend im Buch vorhanden, die selbst mir als nicht studierte Leserin aufgefallen sind. Jennifer Jäger hat ein schöne Idee gehabt und ich denke, wenn man nicht so auf Perfektion aus ist, fühlt man sich mit dem Buch gut unterhalten. „Impress“ ist eine tolle Initiative für Jungautoren und für Käufer mit kleinem Geldbeutel. Also erwartet keine High End Ausgaben.

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  • Traumlos hat mehr Potential

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Simona1277

    04. February 2014 um 00:57

    Bei diesem Buch fällt mir die Rezension nicht so einfach. Über den Inhalt des Buches brauche ich nichts mehr sagen, denn der Klapptext verrät das wichtigste. Positiv fand ich die Hauptcharaktere, sie waren mir von Anfang an Sympathisch und man hatte ein gutes Bild vor Augen. Auch die Nebencharaktere wurden gut in Szene gesetzt und man behielt sie in Erinnerung. Die Schauplätze waren auch sehr anschaulich beschrieben, was mir gut gefallen hat. Es gab allerdings auch Dinge, die ich nicht so gut fand. So waren manche Ereignisse zu vorhersehbar oder es wurde dem Charakter viel zu einfach gemacht. Teilweise fand ich die bedingungslose Hingabe einiger Charaktere befremdlich. Es schien mir als hätte sie pausenlos die rosarote Brille auf, und würden für ihre Liebsten alles tun auf Leben und Tot. Auch blöd fand ich den riesen Cliffhanger am Ende. Müssen denn aus allen Romane Mehrteiler werden? Wie schön wäre es doch einen Roman zu schreiben und die Geschichte in EINEM Roman zu Ende zu erzählen.

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  • Einfach fantastisch!

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    BeckyHH

    02. February 2014 um 13:40

    Ich habe immer automatisch einen höheren Anspruch an den Inhalt eines Buchs, wenn mir das Cover gut gefällt. So auch bei diesem Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und die Handlungen sind in sich stimmig und flüssig geschrieben. Vollends überzeugt hat mich die Tatsache, dass ich ganz in die Geschichte eintauchen konnte. Jeder einzelne Protagonist hat mich fasziniert und es war mir teilweise wirklich so, als sei ich als unsichtbarer Zuschauer mitten im Geschehen.   Sehr gut fand ich, dass der Anfang auch das Ende war, wenn auch sehr traurig. Aber das versteht man erst richtig, wenn man die Hintergründe kennt. Als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich ziemlich verwirrt nach dieser ersten Szene und konnte es gar nicht abwarten, mehr zu erfahren. Das hat jedoch eine Weile auf sich warten lassen, was mich als recht ungeduldige Leserin ein bisschen enttäuscht hat. Die Textwiederholung hingegen fand ich nicht schlimm.   Der Schreibstil ist für mich ziemlich neuartig und zeigt aber gleichzeitig, dass in diesem Buch Herzblut und, wie ich vermute, ein Stück der eigenen Persönlichkeit der Autorin steckt. Dem Genre Fantasy würde ich es nicht gerade zuordnen, dafür fehlt einfach das gewisse Etwas, das es ausmachen würde. Ich denke, dass Dystopie / Romance gut passt und vielleicht auch etwas Science Fiction.   Jennifer Jäger ist mit diesem Band ein richtig gelungener Auftakt gelungen und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung. Wann der zweite Teil erscheint, ist leider noch nicht bekannt. Copyright © 2014 by Rebecca H.

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  • Enttäuscht vom Konzept

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Sylence

    26. January 2014 um 14:59

    Impress ist die neue Imprintsparte vom Carlsen Verlag. Dort spezialisieren sie sich auf eBooks im romantischen Fantasybereich und All Ager und fördern junge, relativ unbekannte Autoren. Das ist doch mal eine schöne Idee, die man sich genauer anschauen sollte. Bei mir fiel die Wahl auf „Traumlos“ von Jennifer Jäger, die als Indieautorin in Bloggerkreisen schon aufgefallen war. Nach 50% allerdings habe ich mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen, was ich wirklich höchst ungern tue. An dieser Stelle weiß ich nicht, ob sich meine Kritik an die Autorin oder den Verlag richten soll, aber ich tendiere eher zu letzterem. Wenn etwas von einem großen Verlag – was Carlsen ja im Grunde ist – auf den Markt geworfen wird, habe ich die Erwartung, dass der Roman fertig ist. „Traumlos“ erweckte in mir nur den Impuls, mit einem Rotstift auf meinem Kindle herumzukritzeln. Mehrere Fehler tummelten sich auf einer Seite und das sollte für einen Verlag mehr als peinlich sein. Ich bin wirklich nicht engstirnig und mal ein Tippfehler ist ja nicht schlimm, aber das? Ich weiß allerdings nicht, ob Impress ein Lektorat zur Verfügung stellt. Trotzdem sollte es ihr Interesse sein, relativ fehlerfreie und gut ausgearbeitete Romane zu veröffentlichen. Es ist toll, dass sie das Potential der Geschichte erkannt haben, denn die Autorin hat sich da eine sehr spannende Handlung ausgedacht, aber man hat sie nicht gefordert und gefördert, wie sie es verdient hätte. Für mich wirkt der Roman komplett unfertig und sollte dringendst noch mal kritisch überarbeitet werden. Schade, liebes Impress! Aber weiteren Titeln begegne ich lieber mit Vorsicht, auch wenn sie sehr gelobt wurden. Da bleibe ich lieber bei Indieautoren.

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  • interessant, gemein, dass es mit einem Cliffhanger endet, sehr schönes Thema

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    BeatesLovelyBooks

    26. November 2013 um 17:00

    Grundidee der Handlung: Hailey kann nicht wie alle anderen Menschen träumen.  Vor Jahrzehnten kamen die Schattenwesen, die sich in die Träume der Menschen einschleichen und seit dem versucht die Bevölkerung von den Schattenwesen fernzuhalten, indem sie die Träume der Menschen in die richtige Bahn zulenken.  Dies wird durch abendliche Spritzen vollzogen. Da Hailey nicht träumen kann wird sie in eine Klinik gebracht, aus der niemand lebendig wieder herauskommt. Dort lernt sie Caleb kennen und sie entwickeln eine tiefe Freundschaft.  Haileys Freundin Marcy macht sich derweil mit ihrem Freund Jules Gedanken, wie man Hailey befreien kann.  Ab diesem Zeitpunkt fand ich die Geschichte etwas langweilig. Die Flucht ist viel zu einfach. Die Spannung nimmt ab diesem Zeitpunkt immer mehr ab und teilweise war die Geschichte für mich etwas undurchsichtig.  Dann kommt es zu einer Wendung, die mich dann wieder dazu bewogen hat weiter zu lesen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und lässt mich darauf hoffen, dass es spannend weitergeht.   Charaktere: Hailey ist meiner Meinung nach ziemlich naiv und auch ihre Freundin Marcy kommt ihr ein wenig gleich, doch sie beide verbinden eine tiefe Freundschaft und das hat Jennifer Jäger wunderbar herübergebracht.  Caleb fand ich sympathisch und hatte sehr großes Mitleid mit seiner Vergangenheit. Er ist smart und mochte ihn von Anfang an.  Jules, der Freund von Marcy ist der Mädchenschwarm schlechthin und Marcy war völlig überrumpelt, das ausgerechnet er auf sie steht.  Fazit:  Das Thema des Buches war sehr interessant, die Geschichte gut geschrieben, nur teilweise war die Spannung nicht hoch genug. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und das das Buch mit einem Cliffhanger endet, macht es interessant zu erfahren, wie es wohl weitergeht. 

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  • Hol Dir "Traumlos" kostenlos!

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Jennifer_Jaeger

    Ich freue mich sehr, dass Blogger nun die Möglichkeit haben, mein neues eBook "Traumlos" kostenlos zu ergattern - Denn es wird momentan an treue Blogger verschenkt! ;) "Bald startet ein neues E-Book-Label mit ganz viel neuem Lesestoff für Dich. Ein E-Book, das ebenfalls unter diesem Label erscheint, ist “Traumlos, Band 1: Im Land der verlorenen Seelen”. Ein spannender Dystopie-Roman mit ganz viel Romantik! Und darum geht’s genau: Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen und das, obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die “Klinik”, aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert …" Wie Du Dir "Traumlos" kostenlos sichern kannst, erfährst Du hier: http://www.bittersweet.de/blogger-aktion-zum-e-book-von-jennifer-jaeger/2013/08/

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    • 8

    Jennifer_Jaeger

    08. November 2013 um 13:23
  • Gutes Buch!

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    Little-Cat

    05. November 2013 um 20:48

    Rezension zu dem Ebook „Traumlos – Im Land der verlorenen Seelen“ von Jennifer Jäger Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.08.2013 , Aktuelle Ausgabe : 08.08.2013 , Verlag : Impress , ISBN: 9783646600025 , eBook Zur Autorin: Jennifer Jäger wurde 1992 in Neustadt a. d. Weinstraße geboren und zog nach langen Jahren in Würzburg nach München, um Germanistik zu studieren. Schon als Kind wurde ihr Leben von ihren zwei großen Leidenschaften bestimmt: dem Schreiben und Tanzen. Da sie zudem gern mit Lesern in Kontakt tritt, entschied sie sich, ihre Texte als Indie-Autorin zu veröffentlichen. Bis heute teilt sie in ihrem Blog regelmäßig ihre Schreiberfahrungen mit der Welt. Quelle: Carlsen Verlag Zum Inhalt: Hailey ist 17 Jahre alt und kann nicht träumen. Sie hat es noch nie getan und damit bringt Sie sich und andere in Schwierigkeiten. Wer nicht träumt, den holen die Traumfresser. Die Regierung bestimmt was geträumt wird. Traumlose werden in die Klinik gebracht und bisher kam noch nie jemand zurück. Jahrelang wurde Hailey beschützt, doch nun ist es zu spät und sie muss in die Klinik. Als sie denkt das Ihr Leben vorbei ist, lernt sie Caleb kennen. Gemeinsam schmieden sie einen Plan. Meine Meinung: Cover: das Cover zeigt ein liegendes Mädchen. Ich schätze es soll Halley sein. Das Cover ist sehr gut zur Geschichte gewählt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich bin schon nach einigen Seiten problemlos in die Geschichte eingetaucht. Die Autorin hat eine völlig andere Welt erschaffen. Alles wirkt sehr authentisch und glaubwürdig. Der Schreibstil ist sehr mitreißend. Oft gab es einen nicht gekennzeichneten Perspektiven Wechsel. Dank dem flüssigen Schreibstil hatte ich keine Probleme damit. Die Charaktere fand ich nur zum Teil gelungen. Hailey fand ich sehr gut ausgearbeitet und überzeugend. Sie ist der typische Teenager, muss sich jedoch immer verstellen und den anderen etwas vorspielen. Mann merkt richtig, wie sie manchmal mit sich ringt. Caleb und Wolf hingegen kamen mir oft etwas zu zahm vor. Ich habe anfangs immer gedacht das sie Hailey irgendwie verraten, doch nichts passierte. Besonders Wolf wirkte auf mich wie ein braves Schoßhündchen. Kira und Haileys Mutter hingegen, fand ich einfach Klasse und wirklich überzeugend. Sehr gut hat mir gefallen, das es hier um das Thema „Träume“ geht. Mal ein wirklich anderes Thema für eine Dystopie. Die Autorin hat eine fantastische Welt erfunden. Mein Fazit: Ein gutes Buch, noch mit einigen Ecken und Kanten. Auf jeden Fall noch etwas Ausbaufähig. Ich freue mich jedoch sehr auf den Folgeband! Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen! Weitere Infos findet Ihr hier: http://www.carlsen.de/epub/traumlos-band-1-im-land-der-verlorenen-seelen/47682#Inhalt

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  • Traumlos - gefällt mir

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    herminefan

    16. September 2013 um 17:05

    Inhaltsangabe: Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen und das, obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die "Klinik", aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert. Zum Autor: Jennifer Jäger wurde am 16.11.1992 in Neustadt a.d. Weinstraße geboren, zog allerdings mit 6 Jahren nach Würzburg. Schon in der ersten Klasse entdeckte sie ihre beiden Vorlieben: Tanzen und Schreiben. Im Sommer 2011 bestand sie erfolgreich ihr Abitur an einem Würzburger Gymnasium und zog danach nach München. Mehr Informationen: http://www.jennifer-jaeger.com Cover: Das Cover gefällt mir super gut, die Farben harmonieren und auch wenn es doch eher schlicht ist, ist es ein Blickfang. Es sagt zwar nicht sonderlich viel über den Inhalt aus, aber das finde ich nicht weiter schlimm. Idee/Handlung: Die Idee fand ich richtig gut, denn ich hatte vorher noch nie etwas Ähnliches gelesen. Die Menschen werden durch ihre Träume kontrolliert und wenn sie es aus irgendeinem Grund nicht tun, werden sie in die Klinik eingewiesen. Man merkt schnell, dass sie von allen gefürchtet wird, da niemand wieder zurück kommt. Hailey hat schon ihr ganzes Leben lang Angst vor der Klinik, da sie nicht träumt, aber ihre Mutter vertuscht diese Tatsache. Aber irgendwann lässt es sich nicht mehr vermeiden und sie wird eingeliefert. Dort lernt sie Caleb kennen, der sie irgendwie fasziniert und sie versuchen gemeinsam zu fliehen, denn sie kommen immer mehr dem dunklen Geheimnis der Regierung auf die Schliche. Ihre Freundin Marcy, die von draußen alles versucht um sie zu retten, und deren Freund Jules schaffen es schließlich sie aus der Klinik zu holen. Gemeinsam entdecken sie, was die Regierung verbirgt und verstecken sich. Doch sie sind noch lange nicht aus der Gefahr. Die Idee ist ziemlich spannend und nach und nach merkt man auch, dass das Ganze recht gut durchdacht und logisch ist. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen, nichts allzu außergewöhnliches, aber ich bin nie über irgendwelche Wörter oder Formulierungen gestolpert und man kann sich auch alles gut vorstellen. Charaktere: Es gab recht viele wichtige Charakter, einmal natürlich Hailey und Caleb, aber auch Mary und Jules wurden immer wichtiger. Hailey ist recht mutig und lässt sich nicht unterkriegen. Außerdem ist sie ziemlich gutherzig, denn obwohl ihre Mutter sie im Stich gelassen hat, versucht sie trotzdem noch ihr zu vertrauen. Sie ist ein sympathischer Charakter und ich habe gerne von ihr gelesen. Caleb finde ich ziemlich interessant, er ist schon seit Jahren in der Klinik, hat sein Überlebenswillen und sein Wissendurst aber nicht vergessen. Außerdem ist er mutig, aber auch stur und nicht sonderlich sensibel, da er nicht merkt, dass Kira, eine gute Freundin , ebenfalls in ihn verliebt ist. Aber man merkt, dass er Hailey wirklich mag und sie beschützen will. Mary und Jules mochte ich ebenfalls sehr, man spürte deutlich, dass sie sich wirklich lieben und sehr loyal sind, da sie alles für ihre Freunde tun. Insgesamt fand ich die meisten Charaktere recht gut, man konnte sie sich vorstellen, auch wenn ich sie nicht als 100 % echt empfand.   Meinung: Das Buch hat mir gut gefallen und es hat mir ein paar schöne Stunden im Urlaub beschert. Die Idee fand ich echt toll und es war auch ziemlich spannend. Den Anfang fand ich etwas schleppend, da man noch nicht richtig von der Geschichte mitgerissen wurde und nicht alles versteht. Natürlich ist es gut, wenn die Informationen nach und nach kommen und es wäre ja auch langweilig, wenn man direkt alles am Anfang versteht, aber es macht auch kein Spaß, wenn man zu wenig am Anfang versteht. Nachher wurde es aber definitiv besser und man begann richtig mit der Geschichte mitzufiebern. Die Liebesgeschichte war schön, genau richtig dosiert aber nicht allzu außergewöhnlich. Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen,  vor allem für den Preis, der wirklich mehr als gut ist!

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  • „Man kann vor der Regierung fliehen, aber dem Schlaf kann man nicht entkommen.“

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    leselurch

    10. September 2013 um 14:34

    *Worum geht's?* Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen - eine Tatsache, die sie zu einer Gefahr für die gesamte Gesellschaft macht. Denn wer im Schlaf keinen kontrollierten Traum der Regierung träumt, ist für die grausamen Schattenwesen anfällig; dunkle Wesen, die sich in die Köpfe der Menschen setzen und sie töten. Um besser gegen ihre Traumlosigkeit behandelt werden zu können, wird Hailey in eine spezielle Klinik gebracht. Aber Hailey weiß genau: Wer einmal dort ist, kommt nie mehr lebendig zurück. Zusammen mit den Traumresistenten Caleb und Kira, die ein schockierendes Geheimnis aufgedeckt haben, arbeitet Hailey an einem Fluchtplan, um der Klinik zu entkommen. Sie wissen über die drastischen Spielchen der Regierung Bescheid - und sie werden ihr nicht kampflos zum Opfer fallen. *Meine Meinung:* "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" beginnt mit einem bedrückenden Prolog, der einen mit einer düsteren und deprimierenden Atmosphäre in den Roman einsteigen lässt. Gleichzeitig wird aber auch die Neugierde geweckt: Wer sind die namenlosen Charaktere, denen man dort begegnet? Was hat sie in die missliche Lage gebracht, in der sie sich befinden? Antworten gibt es zunächst nicht, da mit dem ersten Kapitel das gesamte Setting wechselt, aber die bedrückende Stimmung bleibt und zieht sich wie ein unheilvoller Nebel durch die Geschichte. Obwohl zu Beginn des Romans viele Fragen aufgeworfen werden und zunächst unbeantwortet im Raum stehen bleiben, findet man sich recht schnell in der fremden Zukunftsidee zurecht. Die Handlung zieht einen sehr schnell in ihren Bann und durch das rasche Erzähltempo entwickelt sich zudem ein mitreißender Lesefluss. Ein Ereignis jagt das nächste, die Spannung wächst und wächst und die vielen neuen Informationen, die man mit jedem Kapitel entdeckt, fesseln einen an die Seiten. "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" bietet einen im Großen und Ganzen alles, was man sich als Dystopie-Fan nur wünschen kann. Leider werden einige Szenen in der Hektik der Geschichte zu schnell und zu kurz abgehandelt. Hier und da hätten dem Roman ein paar Seiten mehr nicht geschadet, um das Gesamtbild stimmiger und authentischer wirken zu lassen. Für ihre neue Jugenddystopie hat sich Jennifer Jäger eine komplexe Welt ausgedacht, die sich vieler bekannter Elemente bedient und es trotzdem schafft, nicht den Eindruck in einem zu erwecken, man hätte so eine Geschichte bereits gelesen. Dafür sorgen die kreativen und neuartigen Ideen, die die junge Autorin mit den obligatorischen Szenerien des Genres zu einem faszinierenden Gesamtbild verwoben hat. In ihrer Zukunftsvorstellung werden die Menschen durch ihre Träume gesteuert: Wer ein ruhiges und sittsames Leben führt, träumt bei Nacht einen normalen Traum aus einem festgelegten Fundus; wer jedoch negativ auffällt, wird mit schlimmen Albträumen bestraft. Gar nicht zu träumen ist allerdings auch keine Alternative, denn wer das von der Regierung entwickelte Traumkontrollmittel verweigert, wird in seinen ungeschützten Träumen von so genannten Schattenwesen überfallen und getötet werden. Mit der Bedeutung der Träume in ihrer Dystopie hat mich Jennifer Jäger absolut fesseln und begeistern können. Die siebzehnjährige Hailey hat es in ihrem jungen Leben bisher nicht leicht gehabt. Denn als Traumlose, als ein Mensch ohne Träume, dürfte sie eigentlich gar nicht mehr existieren - und das hat sie ihre Mutter stets deutlich spüren lassen. Die fehlende Liebe hat sie zu einer jungen Frau werden lassen, die mutig und kämpferisch durch das Leben geht, zugleich aber auch verletzlich und zerbrechlich ist. Hailey ist keine perfekte Protagonistin, sondern eine liebenswerte Figur, die manchmal doch zu naiv, zu leichtsinnig, zu unbedacht handelt. Sie macht sogar Fehler, für die man sie nur noch an den Schultern packen und schütteln möchte. An der Sympathie, die man von Anfang an für sie empfindet, ändern ihre schwachen Momente allerdings nichts. Im Gegenteil: Ihre Ecken und Kanten machen sie authentischer und natürlicher. Ihre Glanzleistungen machen zudem vieles wieder wett. In "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" gibt es viele Nebencharaktere, die Hailey beiseite stehen und sie auf ihrem Abenteuer begleiten - und dabei sogar tragischerweise ihr Leben lassen. Jeder von ihnen ist mir mit seiner individuellen Art schnell ans Herz gewachsen und konnte mich auf seine eigene Weise von sich überzeugen. Besonders Macy, Haileys beste Freundin, hat mich mit ihrer treuen, mutigen Seele berührt. Ihre Gegenspieler bleiben im ersten Band der Reihe allerdings noch ein wenig blass, lassen jedoch bereits grausame und gefühlskalte Persönlichkeiten erkennen, die in der Fortsetzung garantiert wieder für jede Menge Ärger sorgen werden. Die Geschichte wird von einem außenstehenden Erzähler geschildert, der in die Köpfe der handelnden Charaktere blicken und dem Leser somit ihre Gedanken und Gefühle vermitteln kann. Er wechselt häufig zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her, um einen breiten Überblick über alle Handlungsstränge bieten zu können, die parallel zueinander verlaufen und sich immer stärker annähern. Durch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Geschichte bleibt die Spannung immer auf einem hohen Niveau, sodass die Seiten nahezu davon fliegen. Gemeinerweise lässt "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" seine Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Zwar werden im Geschichtsverlauf viele Fragen beantwortet, dafür werden allerdings nur wenige Handlungsstränge zu Ende geführt und viele von ihnen sogar auf eine schier boshafte Weise unterbrochen. Für einen Serienauftakt ist dies sicherlich nicht verwunderlich, aber das Warten auf die Fortsetzung wird nach diesen letzten Seiten definitiv zu einer Belastungsprobe für die eigene Geduld! Als kleinen Bonus gibt es im Anschluss an die Geschichte noch ein paar Leseempfehlungen aus dem Hause Impress und eine Leseprobe aus "Dein Kuss in meiner Nacht", das ebenfalls in dem neuen Imprint von Carlsen erschienen ist. Künstlich in die Länge gezogen, um für den Preis von 3,99€ mehr Seiten herauszuschlagen, wird "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" dadurch jedoch nicht. Zusammen mit Danksagung und Autorenvita nehmen die Extras etwa 3% des gesamten eBooks ein. *Cover:* Auch wenn ein Mädchengesicht darauf zu sehen ist, muss ich zugeben, dass mir das Cover unheimlich gut gefällt. Besonders die Verzierungen im Hintergrund, die ein wichtiges Symbol aus der Geschichte abbilden, haben es mir angetan! Ich hoffe sehr, dass von diesem Buch früher oder später noch eine Printversion erscheinen wird, denn dieses Cover hätte ich wirklich gerne im Regal! *Fazit:* "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" von Jennifer Jäger ist der Auftakt einer vielversprechenden Jugendbuch-Reihe. In ihrer Dystopie schreibt die Autorin Träumen eine enorme Bedeutung zu und schafft damit eine großartige Idee, die sie in ihrer durchdachten Geschichte mit viel Spannung umsetzen kann. Auch wenn der Handlung an einigen Stellen ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten, kann sie ihre Leser zweifelsohne mitreißen und begeistern. Langweilig wird einem mit der sympathischen Protagonistin Hailey und ihren tapferen Freunden auf der Suche nach der Wahrheit sicherlich nicht! Für "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" vergebe ich 4 Sterne.*Worum geht's?* Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen - eine Tatsache, die sie zu einer Gefahr für die gesamte Gesellschaft macht. Denn wer im Schlaf keinen kontrollierten Traum der Regierung träumt, ist für die grausamen Schattenwesen anfällig; dunkle Wesen, die sich in die Köpfe der Menschen setzen und sie töten. Um besser gegen ihre Traumlosigkeit behandelt werden zu können, wird Hailey in eine spezielle Klinik gebracht. Aber Hailey weiß genau: Wer einmal dort ist, kommt nie mehr lebendig zurück. Zusammen mit den Traumresistenten Caleb und Kira, die ein schockierendes Geheimnis aufgedeckt haben, arbeitet Hailey an einem Fluchtplan, um der Klinik zu entkommen. Sie wissen über die drastischen Spielchen der Regierung Bescheid - und sie werden ihr nicht kampflos zum Opfer fallen. *Meine Meinung:* "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" beginnt mit einem bedrückenden Prolog, der einen mit einer düsteren und deprimierenden Atmosphäre in den Roman einsteigen lässt. Gleichzeitig wird aber auch die Neugierde geweckt: Wer sind die namenlosen Charaktere, denen man dort begegnet? Was hat sie in die missliche Lage gebracht, in der sie sich befinden? Antworten gibt es zunächst nicht, da mit dem ersten Kapitel das gesamte Setting wechselt, aber die bedrückende Stimmung bleibt und zieht sich wie ein unheilvoller Nebel durch die Geschichte. Obwohl zu Beginn des Romans viele Fragen aufgeworfen werden und zunächst unbeantwortet im Raum stehen bleiben, findet man sich recht schnell in der fremden Zukunftsidee zurecht. Die Handlung zieht einen sehr schnell in ihren Bann und durch das rasche Erzähltempo entwickelt sich zudem ein mitreißender Lesefluss. Ein Ereignis jagt das nächste, die Spannung wächst und wächst und die vielen neuen Informationen, die man mit jedem Kapitel entdeckt, fesseln einen an die Seiten. "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" bietet einen im Großen und Ganzen alles, was man sich als Dystopie-Fan nur wünschen kann. Leider werden einige Szenen in der Hektik der Geschichte zu schnell und zu kurz abgehandelt. Hier und da hätten dem Roman ein paar Seiten mehr nicht geschadet, um das Gesamtbild stimmiger und authentischer wirken zu lassen. Für ihre neue Jugenddystopie hat sich Jennifer Jäger eine komplexe Welt ausgedacht, die sich vieler bekannter Elemente bedient und es trotzdem schafft, nicht den Eindruck in einem zu erwecken, man hätte so eine Geschichte bereits gelesen. Dafür sorgen die kreativen und neuartigen Ideen, die die junge Autorin mit den obligatorischen Szenerien des Genres zu einem faszinierenden Gesamtbild verwoben hat. In ihrer Zukunftsvorstellung werden die Menschen durch ihre Träume gesteuert: Wer ein ruhiges und sittsames Leben führt, träumt bei Nacht einen normalen Traum aus einem festgelegten Fundus; wer jedoch negativ auffällt, wird mit schlimmen Albträumen bestraft. Gar nicht zu träumen ist allerdings auch keine Alternative, denn wer das von der Regierung entwickelte Traumkontrollmittel verweigert, wird in seinen ungeschützten Träumen von so genannten Schattenwesen überfallen und getötet werden. Mit der Bedeutung der Träume in ihrer Dystopie hat mich Jennifer Jäger absolut fesseln und begeistern können. Die siebzehnjährige Hailey hat es in ihrem jungen Leben bisher nicht leicht gehabt. Denn als Traumlose, als ein Mensch ohne Träume, dürfte sie eigentlich gar nicht mehr existieren - und das hat sie ihre Mutter stets deutlich spüren lassen. Die fehlende Liebe hat sie zu einer jungen Frau werden lassen, die mutig und kämpferisch durch das Leben geht, zugleich aber auch verletzlich und zerbrechlich ist. Hailey ist keine perfekte Protagonistin, sondern eine liebenswerte Figur, die manchmal doch zu naiv, zu leichtsinnig, zu unbedacht handelt. Sie macht sogar Fehler, für die man sie nur noch an den Schultern packen und schütteln möchte. An der Sympathie, die man von Anfang an für sie empfindet, ändern ihre schwachen Momente allerdings nichts. Im Gegenteil: Ihre Ecken und Kanten machen sie authentischer und natürlicher. Ihre Glanzleistungen machen zudem vieles wieder wett. In "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" gibt es viele Nebencharaktere, die Hailey beiseite stehen und sie auf ihrem Abenteuer begleiten - und dabei sogar tragischerweise ihr Leben lassen. Jeder von ihnen ist mir mit seiner individuellen Art schnell ans Herz gewachsen und konnte mich auf seine eigene Weise von sich überzeugen. Besonders Macy, Haileys beste Freundin, hat mich mit ihrer treuen, mutigen Seele berührt. Ihre Gegenspieler bleiben im ersten Band der Reihe allerdings noch ein wenig blass, lassen jedoch bereits grausame und gefühlskalte Persönlichkeiten erkennen, die in der Fortsetzung garantiert wieder für jede Menge Ärger sorgen werden. Die Geschichte wird von einem außenstehenden Erzähler geschildert, der in die Köpfe der handelnden Charaktere blicken und dem Leser somit ihre Gedanken und Gefühle vermitteln kann. Er wechselt häufig zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her, um einen breiten Überblick über alle Handlungsstränge bieten zu können, die parallel zueinander verlaufen und sich immer stärker annähern. Durch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Geschichte bleibt die Spannung immer auf einem hohen Niveau, sodass die Seiten nahezu davon fliegen. Gemeinerweise lässt "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" seine Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Zwar werden im Geschichtsverlauf viele Fragen beantwortet, dafür werden allerdings nur wenige Handlungsstränge zu Ende geführt und viele von ihnen sogar auf eine schier boshafte Weise unterbrochen. Für einen Serienauftakt ist dies sicherlich nicht verwunderlich, aber das Warten auf die Fortsetzung wird nach diesen letzten Seiten definitiv zu einer Belastungsprobe für die eigene Geduld! Als kleinen Bonus gibt es im Anschluss an die Geschichte noch ein paar Leseempfehlungen aus dem Hause Impress und eine Leseprobe aus "Dein Kuss in meiner Nacht", das ebenfalls in dem neuen Imprint von Carlsen erschienen ist. Künstlich in die Länge gezogen, um für den Preis von 3,99€ mehr Seiten herauszuschlagen, wird "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" dadurch jedoch nicht. Zusammen mit Danksagung und Autorenvita nehmen die Extras etwa 3% des gesamten eBooks ein. *Cover:* Auch wenn ein Mädchengesicht darauf zu sehen ist, muss ich zugeben, dass mir das Cover unheimlich gut gefällt. Besonders die Verzierungen im Hintergrund, die ein wichtiges Symbol aus der Geschichte abbilden, haben es mir angetan! Ich hoffe sehr, dass von diesem Buch früher oder später noch eine Printversion erscheinen wird, denn dieses Cover hätte ich wirklich gerne im Regal! *Fazit:* "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" von Jennifer Jäger ist der Auftakt einer vielversprechenden Jugendbuch-Reihe. In ihrer Dystopie schreibt die Autorin Träumen eine enorme Bedeutung zu und schafft damit eine großartige Idee, die sie in ihrer durchdachten Geschichte mit viel Spannung umsetzen kann. Auch wenn der Handlung an einigen Stellen ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten, kann sie ihre Leser zweifelsohne mitreißen und begeistern. Langweilig wird einem mit der sympathischen Protagonistin Hailey und ihren tapferen Freunden auf der Suche nach der Wahrheit sicherlich nicht! Für "Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen" vergebe ich 4 Sterne.

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  • Traumlos - Im Land der verlorenen Seelen

    Traumlos. Im Land der verlorenen Seelen

    joshi_82

    03. September 2013 um 13:28

    Die Idee, dass Träume das Leben bestimmen, da sie von der Regierung gelenkt werden, auch um die Menschen zu "erziehen", gefällt mir sehr gut und ist noch recht neuartig und unverbraucht. Deswegen war ich unglaublich gespannt, wie Jennifer Jäger diese tolle Idee umsetzen würde.  Die junge Autorin hat einen wunderschönen, bildhaften Schreibstil. Besonders gut gelingen ihr die Beschreibungen der Umgebungen und Gefühle, währen die Dialoge jedoch stellenweise noch ein wenig hölzern bzw. zu gewollt wirken. Gerne hätte ich ein wenig mehr über die dystopische Welt erfahren und über die Gründe dafür, warum die Regierung in die Träume der Menschen eingreift. Die Welt wirkt gar nicht großartig verändert, eher so, als würde die Geschichte im Jetzt spielen, nur eben mit dem Unteschied, dass die Menschen über ihre Träume kontrolliert werden. Die ausschlaggebenden Gründe für die einschneidenden Eingriffe in das Leben der Menschen werden - noch nicht - erklärt, doch womöglich ändert sich das in einem der nächsten Bände (was wünschenswert wäre). Die Geschichte an sich ist spannend, die Charaktere größtenteils sympathisch und auffallend aufopfernd (was ich als recht unrealistisch empfinde, denn sie kennen sich teilweise erst wenige Minuten oder auch gar nicht und geben fast alles für den anderen auf). Hailey wirkt oft recht naiv, etwas unsicher und lässt sich recht schnell auf fremde Personen ein, ohne diese und ihre Beweggründe zu kennen. Trotzdem ist sie liebenswert und kämpferisch versucht sie, ihre Freunde zu schützen. Caleb bleibt ein wenig blass, hat kaum Ecken und Kanten und ich würde zu gern noch ein wenig mehr über seine Vergangenheit erfahren. Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger, der neugierig auf den zweiten Teil der Reihe macht, welcher im Dezember diesen Jahres erscheinen soll. Trotz meiner Kritikpunkte möchte ich gerne wissen, wie es Hailey und ihren Freunden weiter ergeht und ich hoffe, das große Potenzial, das in dieser Geschichte steckt, wird von der Autorin ausgeschöpft. Fazit: Eine Geschichte, die mich zwiegespalten zurücklässt: Die Idee der Geschichte gefällt mir wirklich gut, doch leider mangelt es den Charakteren an Glaubwürdigkeit. Der Schreibstil von Jennifer Jäger ist so schön, wie gewohnt und ich hoffe, dass der zweite Band mich mehr überzeugen kann, denn verfolgen möchte ich diese Reihe unbedingt weiterhin.

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