Neue Rezensionen zu Jennifer Joy

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Zum Inhalt:

Fitzwilliam Darcy hat ein hohes Verantwortungsbewusstsein, was er auch von seinen Mitmenschen erwarte. Für Menschen, die die Bennets, die voller Fehler sind hat er keine Geduld. 

Elizabeth Bennet ist auf der Suche nach einem Mann, der dem Held aus ihren Romanen entspricht. Mr. Darcy ist der letzte Mann, der diese Kriterien erfüllt. 

Wie das Schicksal aber manchmal so spielt, laden beide zusammen mit Jane und Mr. Bingley in eine abgelegene Hütte, nachdem sie auf offener Straße überfallen wurde. Nachdem Mr. Darcy nach Hilfe in einem abgelegenen Dorf sucht, wird schnell klar, dass er für Landesverrat angeklagt wird. 

Elizabeth entscheidet sich, an seiner Seite zu bleiben und mit ihm zu fliehen. Nun können sich die beiden besser kennenlernen. Wird das die Meinung und Gefühle ändern?


Meine Meinung:

Ich lese sehr gerne Pride and Prejudice Variations, da ich von der Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Mr. Darcy nicht genug bekommen kann. Ich habe schon sehr gut und schlechte Variationen gelesen. Diese gehört zu denen, die insgesamt okay ist. 

Pride and Prejudice Variations sind für Leser gedacht, die die original Geschichte kennen und, wie ich, nicht genug kriegen können. Es geht ein bisschen der Frage nach, was wäre wenn …?

Der Schreibstil dieser Geschichte hat mir soweit ganz gut gefallen. Es lässt sich leicht und schnell lesen. Wenn man schon einige Variationen gelesen hat, wundert man sich über bestimmte Begriffe, die eher altertümlich sind, nicht. 

Insgesamt hatte diese Geschichte ein hohes Tempo. Es ist einem Zeitraum von ca. einer Woche sehr viel passiert. Aufgrund dessen ist die Spannung von Anfang bis Ende sehr hoch.

Ich kenne mich in der Zeit zu Anfang des 19. Jahrhunderts nicht wirklich aus, deswegen weiß ich nicht, ob die Geschichte in der Realität sich auf diese Weise hätte zutragen können. Mir wirkt es eher an den Haaren herbei gezogen. 

Elizabeth und Mr. Darcy sind sehr bekannte und geliebte Charaktere. Natürlich nimmt sich jede Autorin bei den Variationen ihre künstliche Freiheit und passt die Charaktere so an, wie sie diese haben möchte. Hier wirkten die Charaktere für mich nicht mehr wirklich treu zu den Originalen. Das finde ich schade. Außerdem habe ich die Entwicklung der Gefühle zwischen den beiden nicht abgenommen. Es ist einfach nicht bei  mir angekommen. Das mag aber auch daran liegen, dass sich innerhalb einer Woche Hass zu Liebe entwickelt. Das ist mir einfach zu schnell. 

Die Autorin hat viele der Schlüsselmomenten aus dem Originalbuch aufgegriffen und die wichtigen Schlussfolgerungen aus eben diesen Momenten zu schildern, die wichtig, für die Entwicklung der Beziehung zwischen Elizabeth und Mr. Darcy sind. Das Problem ist dabei, dass diese Schlussfolgerung zu schnell kamen und zum Teil nicht mal wirklich zum Kontext passend, weil bestimmte Ereignisse, wie Lydias Ausreißen mit Mr. Wickham gar nicht stattfindet. Es hätte meiner Meinung nach andere Momente geschaffen werden müssen, die zu ähnliche Schlussfolgerungen führt, damit Elizabeth Mr. Darcys Werte erkennt. Das hat hier aber leider gefällt. 

Es war also auf Grund der hohen Spannung und des Schreibstils ein schnelles Leseerlebnisse, die Geschichte lässt aber einiges zu wünschen übrig. Es gibt sicherlich besser Variationen, die man als Fan eher lesen sollte.

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