Jennifer L. Rohn The Honest Look

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Inhaltsangabe zu „The Honest Look“ von Jennifer L. Rohn

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    The Honest Look
    sabisteb

    sabisteb

    01. February 2011 um 14:44

    Claire Cyrus ist einer von insgesamt drei Wissenschaftlern weltweit ist sie in der Lage ein neues High Tech Gerät namens Interactrex 300 zu bedienen, welches in der Lage ist Proteininteraktionen in vivo zu messen. NeuroSys, eine kleine holländische Biotech Company hat ein solches Gerät erworben und bietet Claire einen Job an. Der Start in dem kleinen Startup Unternehmen gestaltet sich für die schüchterne und empfindsame Claire jedoch als alles andere als einfach. Den meisten Angestellten ist diese junge, frisch promovierte Frau suspekt. Neid, Missgunst und Unverständnis machen Claire zu einer Ausgestoßenen. Ihr einziger Freund bleiben für lange Zeit die Interactrex 300 und die Zikaden, die sie des Nachts besuchen. Das alles ändert sich schlagartig, als sie aus versehen eine folgenschwere Entdeckung macht, die über das Schicksal der Firma und ihrer Angestellten entscheiden kann. Hier nun der zweite Lablit Roman von Jennifer L. Rohn. Die Autorin ist bekannt für ihren blog namens LabLit ihren blog bei der renommierten Wissenschaftszeitung Science. Jeniffer L. Rohn ist promovierte Biologin und ihre Bücher folgen ihr um die Welt Während Experimental Heart ihre Postdoczeit in einem Forschungslabor in England wiederspielget ist ihr zweiter Roman von ihrer Zeit bei einer kleinen niederländischen Biotechfirma, die vier Jahre später Konkurs anmelden musste, inspiriert. The Honest Look ist kein Krimi, wie Experimental Heart, sondern eine Geschichte über Liebe, Leidenschaft, Verrat und ein gefährliches Geheimnis. NeuroSys hat seine ganze Existenz auf einem Medikament gegen Alzheimer aufgebaut. Dieses Medikament hast sich in Mausexperimenten bewährt und soll nun zum ersten Mal am Menschen gestestet werden. Claires Entdeckung jedoch bringt einige als sicher angesehene Theorien zum Einsturz. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die unerfahrene, sensible 24 Jahre junge Claire, die in ihrer Freizeit Gedichte schreibt und deren wahre Liebe der Literatur gehört sich in den 20 Jahre älteren Geschäftsführer Allan Fallangale verliebt, der einen üblen Ruf als Womanizer genießt. Es scheint, als wenn sie die erste Frau wäre, die ihn zähmen könnte. Ihre Entdeckung gefährdet somit nicht nur die Firma, sondern auch ihre Beziehung zu Alan, die nicht gerade einfach ist. Alan möchte, dass Claire sich auf die Wissenschaft konzentriert und ihre Energie nicht zwischen Poesie und ihrem Fortkommen als Wissenschaftlerin aufteilt. Er will, dass sie eine brillante Wissenschaftlerin wird und ihr Potential voll ausschöpft. In ihrer Verzweiflung wendet sich Claire an Joshua, den Chef der Bioinformatik Gruppe. Joshua ist, genau wie Claire in der Firma ein Ausgestoßener. Einerseits wird er wegen seines Fachbereichs nichts als vollwertiger Wissenschaftler angesehen, zusätzlich jedoch ist er auch noch sehr groß und Albino (jedoch mit schwarzen Haaren). Joshua ist ein ehemaliger Freund von Alan, mit welchem er wegen eines mysteriösen Zwischenfalls zerstritten ist. Schon bald beginnt Claire für Joshua mehr als nur Freundschaft zu empfinden. Hin und her gerissen zwischen Wissenschaft und Poesie, zwischen Alan und Joshua und zermürbt von ihrem großen Geheimnis, das die Firma vernichten kann, ist Claire kurz davor zu zerbrechen. Dieses Buch hat seine Hauptstärke in der Charakterisierung seiner Protagonisten ihrem Verhältnis zueinander und in ihrer inneren Zerrissenheit. Eingebettet werden diese Beziehungskonflikte in das Umfeld eines Startup Unternehmens, in welchem einige bereit sind für den Profit über Leichen zu gehen. So spannend das Buch auch sein mag und so fundiert und sachlich richtig es geschrieben ist, hat es doch ein sehr großes Manko. Ohne fundierte Biochemiekenntnisse ist es großteils kaum verständlich. Ohne zumindest einen Bachelor in Biologie ist der Handlungsstrang, der im Labor spielt, der Strang um Geheimnis, Profit und Unterdrückung von Ergebnissen, nahezu unverständlich. Dieses Buch ist wunderbare Lablit. Spartenliteratur für Biowissenschaftler.

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