Jennifer Longo

 4 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Six Feet Over It.

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Six Feet Over It

Six Feet Over It

 (1)
Erschienen am 26.08.2014

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Rezension zu "Six Feet Over It" von Jennifer Longo

Ein Jugendbuch über den Tod, Trauer und das Leben
Deenglavor 4 Jahren

Kurzmeinung

Hatte relativ geringe Erwartungen, wurde jedoch positiv überrascht. Vor allem die Charaktere haben mich überzeugt - eine außergewöhnliche Geschichte mit einem außergewöhnlichen Setting.

Inhalt

Leigh hat es nicht leicht. Nicht nur, weil ihr Vater vor kurzem beschlossen hatte, ein Beerdigungsinstitut inklusive Friedhof zu kaufen und die ganze Familie vom geliebten Meer weggezogen ist. Nein, da ist auch noch die Tatsache, dass ihre beste Freundin Emily bei einem Unfall ums Leben gekommen ist

Leigh hatte also in ihrem jungen Leben schon genug Gelegenheit, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt deshalb, weil ihre ältere Schwester Kai mehrere Jahre lang schwer krebskrank war. Und nun hilft Leigh im Familienunternehmen, darf Trauernde tröste und Särge verkaufen, was ihr keinen Spaß macht. Und dann benimmt sich Kai, ihre einzige Freundin, die sie noch hat, komisch und hat Geheimnisse vor ihr.

Gut, dass es da den jungen Mexikaner Dario gibt, den ihr Vater als Friedhofshelfer angestellt hat. Er hilft ihr, Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen, wieder Freude am Leben zu haben und sich anderne zu öffnen.

Meine ausführlichere Meinung

Ja, es geht zwar viel um den Tod, aber eigentlich steht das Leben im Mittelpunkt. Und das ist auch die große Stärke dieses Buches. Leigh hat noch immer stark am Tod von Emily zu knabbern, was sicherlich auch daran lag, dass ihre Eltern keine Ahnung haben, wie nahe sich die beiden Mädchen wirklich standen. Und natürlich ist da die krebskranke Kai, für die die ganze Familie hat Abstriche machen müssen.

Es wird ein realistisches Bild einer sich liebenden Familie gezeichnet, die aber nicht perfekt ist und der jeder so seine Geheimnisse hat und manchmal gar nicht ahn, was den anderen beschäftigt. Vor allen Dingen Leigh hat damit zu kämpfen und Probleme, neue Freundschaften zu schließen.

Von daher fand ich es sehr schön zu sehen, wie Dario ihr eine andere Sichtweise auf den Tod schenkte. Sehr gut gefiel mir auch, dass seine Herkunft eine große Rolle spielte und er gut zeigte, wie andere Kulturen den Tod regelrecht zelebrieren. War ich zuerst skeptisch, was Dario und seine Freundschaft mit der fünf Jahre jüngeren Leigh anging, fand ich es jedoch sehr gut, wie sich das Ganze im Buch entwickelt hat.

Mit dem Schluss, ich gebe es zu, habe ich so gar nicht gerechnet. Er zeigt ganz deutlich, welch Entwicklung Leigh durchgemacht hat und ist für mich sehr schön und stimmig, obwohl er eigentlich nicht besonders spektakulär ist.


Fazit

Wer ein locker-leichtes Jugendbuch mit süßem Romantikfaktor sucht, ist hier falsch. Wer jedoch die Themen Freundschaft und Familie schätzt und mal ganz besondere Figuren, die sich intensiv mit dem Tod auseinandersetzen, kennenlernen möchte, wird dieses Buch sicherlich sehr mögen.

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