Jennifer Lynn Alvarez

 3,8 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf

Jennifer Lynn Alvarez ist eine amerikanische Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie hat Englische Literatur in Berkeley studiert und arbeitet ehrenamtlich in der Society of Children’s Book Writers and Illustrators. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und unglaublich vielen Haustieren in Tennessee.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jennifer Lynn Alvarez

Neue Rezensionen zu Jennifer Lynn Alvarez

Cover des Buches Friends and Liars (ISBN: 9783570167571)
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Rezension zu "Friends and Liars" von Jennifer Lynn Alvarez

charlies.reading
An sich gut, aber die Charaktere...

SPOILER ENTHALTEN

Inhalt: Jessica und Jake sind ein glückliches Teenie-Pärchen und bilden gemeinsam mit Jess' bester Freundin Chloe, Alyssa und Manny eine Freundesgruppe. In der Vergangenheit war Jake mit der Mitschülerin und Ex-BFF von Jess zusammen, Tegan Sheffield. Diese zeigt noch immer grosses Interesse an ihm. Bei ihrer Abschluss-Sommerparty bringt Tegan den betrunkenen Jake dazu, sie zu küssen, das Ganze eskaliert und wird als Sexfilm live in Tegans Wohnzimmer übertragen, wo alle zuschauen - inklusive Jessica, die am Boden zerstört ist. Am nächsten Morgen kann sich Jake an nichts mehr erinnern, Tegan ist spurlos verschwunden und später wird eine Leiche am Strand gefunden. Niemand weiss, wem mensch noch trauen kann und keiner scheint die Wahrheit zu sagen.

Grund: Ich möchte unbedingt anfangen, Krimis und Thriller zu lesen, habe aber zu grossen Respekt vor den teils sehr extremen Handlungen. Daher kam ich auf die Idee, stattdessen Jugendthriller zu lesen und habe mir diesen brandneu in der Bibliothek geliehen.

Positives: Die Handlung/Idee des Buches allein finde ich schon übelst spannend. Der Plot ist gut geschrieben, der Schreibstil schön flüssig und ich wollte stets wissen, wie es weitergeht. Dasselbe mit den Plot-Twists, ich konnte praktisch keinen von ihnen vorhersehen und wurde jedes Mal aufs Neue überrascht und leicht schockiert. Es werden zudem sehr wichtige Themen behandelt, wie Trauma, der Tod eines Familienmitglieds, sexueller Übergriff, Alkohol- und Drogenkonsum, toxische Beziehungen, etc. Insgesamt ist das Buch recht vielseitig meiner Meinung nach und ich kann mir vorstellen, dass einige Jugendliche, die es lesen, sich dadurch gesehen und verstanden fühlen werden, auch wenn es eigentlich eine traurige Sache ist.

Negatives: Ich glaube, das ist eines der ersten Bücher, bei denen mir die Handlung durch und durch gefallen hat, ich allerdings praktisch keinen der Charaktere leiden konnte. Jessica mochte ich anfangs sehr gerne, sie war mir sympathisch, weil sie kein wildes Partytier ist und lieber mit ihrer Freundesgruppe (legale!) Sachen unternimmt. Aber je mehr über sie herausgekommen ist, desto schockierter und enttäuschter war ich von ihr. Ein Stück weit kann ich sie zwar verstehen, aber im Grossen und Ganzen hat sie hauptsächlich naiv und bescheuert gehandelt. Ja, sie ist ein Teenager, der Angst vor den Konsequenzen hatte, DENNOCH waren einige Dinge, die sie getan hat, ÜBERHAUPT nicht nötig. Mit Jake war es ziemlich ähnlich, ich mochte ihn zuerst. Und er tut mir wirklich leid, weil er diesen ganzen Scheiss durchmachen musste. Einige seiner Handlungen, Entscheidungen und Aussagen jedoch haben meinem Mitgefühl einen mittelgrossen Dämpfer verpasst. Tegan ist so geschrieben, dass mensch sie anfangs nicht ausstehen kann und dann nach und nach Gründe bekommt, Sympathie für sie zu entwickeln, je mehr mensch über sie erfährt. Trotzdem bin ich mit ihr nie warmgeworden und mein Verständnis für sie hält sich in Grenzen, auch wenn sie in dem Fall sowohl Täterin als auch Opfer ist. Alle anderen Charaktere haben gut in die Story gepasst und alles, sind jetzt aber auch nicht unbedingt fest in meinem Kopf hängen geblieben. Ausser die Tatperson natürlich.

Fazit: An sich ein gutes und wichtiges Buch, das ich auch weiterempfehlen würde, ich hatte schlichtweg Mühe, die Figuren so richtig zu verstehen und/oder nachzuvollziehen. Deshalb 3.5 Sterne

Cover des Buches Friends and Liars (ISBN: 9783570167571)
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Rezension zu "Friends and Liars" von Jennifer Lynn Alvarez

SillyT
Spannender Jugendthriller

Um die Sommerferien vor ihrem Abschlussjahr gebührend ausklingen zu lassen, bittet Jake seine Freundin Jessica, sie zur Fete bei Tegan zu begleiten. Jessica hat eigentlich gar keine Lust, denn Tegan ist Jakes Exfreundin und ihre ehemals beste Freunden, doch Jake zuliebe geht sie mit. Doch die Party läuft anders als erwartet, Jake betrinkt sich und begleitet Tegan auf ihr Zimmer. Tegan setzt alles daran Jake zu verführen, was Jake nicht weiß, er wird dabei gefilmt und dieses wird live ins Wohnzimmer übertragen, wo nicht nur alle Partygäste, sondern auch Jessica zuschauen. Doch schon am nächsten Tag fehlt von Tegan jede Spur und Jake kann sich an nichts mehr erinnern.
Der Klappentext hat mich hier unheimlich neugierig gemacht, klang der Inhalt des Buches doch so ein kleines bisschen nach Pretty Little Liars und ja, im Grunde passt das hier auch wirklich super.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und passt auch perfekt zur Zielgruppe der jüngeren Leser um die 16. Jahre. Als Erwachsene habe ich mich hier aber keinesfalls gelangweilt, denn all die Lügen und Intrigen, die die Jugendlichen hier gegeneinander spinnen, haben mir wirklich gut gefallen.
Das Setting, die kleine Stadt Crystal Cove direkt am Meer bietet das perfekte Setting, die Wärme des Sommers ist spürbar und die Atmosphäre, dass hier einfach etwas nicht stimmt, macht das Buch zu einem spannenden Jugendthriller.
Das Tempo ist zunächst noch recht ruhig, mehr ein Teenie Drama mit dem ein oder anderen Ereignis der Vergangenheit, doch nach und nach spitzt sich die Situation zu, jeder verbirgt scheinbar etwas und so richtig trauen kann man hier auch niemanden. Das macht die Geschichte recht unvorhersehbar und spannend.
Erzählt wird das Ganze aus drei unterschiedlichen Perspektiven, jeweils in der Ich-Form. In der Gegenwart, ab dem Vorfall auf der Party bis jetzt, erzählen Jake und Jessica, in Rückblicken erleben wir Tegan.
Wir lernen die Teenager dadurch aber trotzdem nur recht oberflächlich kennen, denn sie kämpfen durchweg mit ihren Gedanken und unterschiedlichen Problemen.
Bei Tegan ahnt man, dass sie nicht das oberflächliche Püppchen ist, allein die Dinge, die ihre eigene Mutter ihr an den Kopf war, ließen mein Herz bluten. Also hinter Tegans Fassade geschieht einiges und in ihrem Umfeld gibt es auch mehrere Personen, die durchaus auch Gründe hätten, Tegan verschwinden zu lassen.
Einer der Jugendlichen wird zum Hauptverdächtigen und für ihn spitzt sich die Situation immer mehr zu, dass war absolut gelungen gezeichnet und man hat selbst immer wieder gerätselt.
Mein Fazit: Ein kurzweiliges und spannendes Jugendbuch, bzw. ein Jugendthriller, der den Leser miträtseln und mitfiebern lässt, wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Ich habe lange gegrübelt, wer und was dahintersteckt und einen Hauptverdächtigen gehabt. Ob es dann so war verrate ich nicht. Ein lesenswerter Jugendthriller mit Pretty Little Liars Vibes.

Cover des Buches Friends and Liars (ISBN: 9783570167571)
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Rezension zu "Friends and Liars" von Jennifer Lynn Alvarez

a_bookworms_belongings
Ein unterhaltsamer Jugendthriller

Mit Friends and Liars wollte ich mal aus meiner Komfortzone austreten und ein Buch aus einem anderen Genre lesen. Hierbei handelt es sich um einen Jugendthriller. Der Schreibstil ist einfach gehalten und ermöglicht einen guten Lesefluss. 

Das Buch wird aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt und es gibt mehrere Zeitsprünge, was mich manchmal etwas verwirrt hat. 

Die Hauptcharaktere Jess und Jake könnten nicht unterschiedlicher sein. Jess empfand ich noch als sympathisch, obwohl mir einige ihrer Handlung sehr naiv vorkamen. Jake fand ich anfangs auch noch sehr sympathisch, aber irgendwann hat er mich nur noch genervt, seine Art wie er all seine Mitmenschen behandelt hat, hat mich einfach gestört. Es gab auch noch sehr viele Nebencharaktere, für mich persönlich schon ein bisschen zu viele, dadurch hatten sie leider nicht so eine Tiefe. 

Die Handlung konnte mich jedoch fesseln, ich habe gerne mit gerätselt und Vermutungen in meinem Kopf aufgestellt. Das Liebesdrama zwischendurch hat sich für mich allerdings nicht wirklich greifbar und authentisch angefühlt. 

Das Setting fand ich allerdings sehr gut, ich mochte diese leicht düstere Atmosphäre mit den Klippen und dem Meer. 

Das Ende fand ich sehr gut, man konnte zwischenzeitlich schon etwas erahnen wie es endet, aber die Aufklärung und Hintergründe waren doch sehr spannend zu lesen. 

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