Jennifer McMahon

 3.9 Sterne bei 309 Bewertungen
Autorin von Winter People - Wer die Toten weckt, Das Mädchen im Wald und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jennifer McMahon

Im Leben von Jennifer McMahon spielte das Schreiben schon immer eine wichtige Rolle. So verfasste sie ihre erste Kurzgeschichte bereits in der 3. Klasse. Nachdem sie sich einige Zeit hauptsächlich der Dichtkunst gewidmet hatte, wandte sie sich allmählich dem Schreiben von Romanen zu. Ihr Debüt, der Thriller "Promise Not to Tell" wurde im April 2007 veröffentlicht und erschien nur wenige Monate später unter dem Titel "Das Mädchen im Wald" auch in Deutschland. In den Jahren danach folgten weitere spannende Krimis, wie zum Beispiel "Die Insel der verlorenen Kinder". Heute lebt McMahon mit ihrer Familie in Montpelier, Vermont.

Alle Bücher von Jennifer McMahon

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Winter People - Wer die Toten weckt

Winter People - Wer die Toten weckt

 (203)
Erschienen am 10.03.2014
Das Mädchen im Wald

Das Mädchen im Wald

 (58)
Erschienen am 23.03.2018
Die Insel der verlorenen Kinder

Die Insel der verlorenen Kinder

 (20)
Erschienen am 17.02.2009
Die dunkle Stimme der Schuld

Die dunkle Stimme der Schuld

 (6)
Erschienen am 01.02.2010
Das 5. Opfer

Das 5. Opfer

 (5)
Erschienen am 01.01.2013
Winter People - Wer die Toten weckt

Winter People - Wer die Toten weckt

 (11)
Erschienen am 10.03.2014
Winter People. Wer die Toten weckt

Winter People. Wer die Toten weckt

 (1)
Erschienen am 10.03.2014
Don't Breathe a Word

Don't Breathe a Word

 (1)
Erschienen am 08.03.2011

Neue Rezensionen zu Jennifer McMahon

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Rezension zu "Winter People - Wer die Toten weckt" von Jennifer McMahon

Lest es!
Somayavor 3 Monaten

Dieses Buch lag schon seit Mitte des Frühjahres auf dem Stapel der Bücher, die ich dieses Jahr unbedingt noch lesen wollte. Und ausnahmsweise war auch der Zeitpunkt mehr als klar: Um Halloween herum. Noch überraschender: Ich habe mich tatsächlich an meine eigene Planung gehalten. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt.
Denn dieses Buch passte wirklich wunderbar in diese Zeit Ende Oktober/Anfang November. Mit einer doch recht unheimlichen Atmosphäre und einer dadurch erzeugten Grundspannung, war es für mich genau die richtige Lektüre für die langen, dunklen Abende.
Wenn es auch nicht im herkömmlichen Sinne gruselig war, gab es doch die ein oder andere Stelle, bei der es mich ein kleines bisschen schauderte.
Wer bei dem Klappentext gleich an Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King denken muss, dem geht es wie mir. Und eine Parallele in der Grundidee lässt sich natürlich nicht abstreiten. Dennoch ist Winter People eine ganz eigene Geschichte, die ich zu keinem Zeitpunkt als bloßen Abklatsch des berühmten Werks empfand.
Wer sich nun für dieses Buch entscheidet (und dazu würde ich raten), dem sei gesagt, dass es auch in der Zeit bis Januar/Februar sicher noch wunderbar funktionieren wird, da das genau die Jahreszeit ist, in der das Buch spielt. Aber vermutlich würde es noch nicht einmal im Sommer seine Wirkung verlieren.
Anfangs hatte ich ein paar Probleme mit den vielen verschiedenen Charakteren bzw. damit, dass es aus jeder Perspektive mal erzählt wird (mindestens 5, die mir nun beim Rückblick spontan einfallen). Schnell hatte ich mich aber daran gewöhnt und meine Spannung hat sich dadurch noch steigern lassen. Denn man merkt sehr schnell, dass es zwischen all diesen Menschen ein verbindendes Glied geben muss. Einige Gemeinsamkeiten werden gleich klar, mehr davon enthüllen sich nach und nach im Laufe der Geschichte,
Was mir zum Schluss noch zu sagen bleibt? Lest es!

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Rezension zu "Winter People - Wer die Toten weckt" von Jennifer McMahon

*Wahrer* Wahnsinn
Sunni14vor 5 Monaten

Klappentext: Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ...

 

Cover: Dazu muss ich sagen, dass ich das Buch habe mit dem Cover, welches das Haus, die Farm und das Land um das Haus von Sara, der Hauptprotagonistin zeigt. Ich finde auch, dass dieses viel besser passt, auch wenn es im ersten Moment nicht nach einem Thriller aussieht (das neue Cover zeigt wohl die verstorbene Gertie?).

 

Inhalt: Anfangs haben mich die Ereignisse, der Wechsel und auch ein wenig der Schreibstil verwirrt, doch je mehr ich voranschritt umso klarer und spannender wurde es. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Tagen durchgelesen und fand es wirklich faszinierend, wie schnell doch die verschiedenen Leute durch ihre Handlungen zueinanderfinden. Es kam auch hier und da eine echt gruselige Stimmung auf, so gut hat die Autorin es umgesetzt. Zudem kamen im Allgemeinen die Emotionen der verschiedenen Charaktere super durch! Ich liebe es einfach, wenn bei einem Thriller Rätsel heranwachsen, die man selbst versucht vorher zu entwirren und dann zum Ende einem eine völlig andere und viel bessere Auflösung trifft! In diesem Buch findet man das! Daher kann ich es Thriller-Fans wirklich nur ans Thriller-Herz legen! ^^

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Wortmagies avatar

Rezension zu "The Winter People" von Jennifer McMahon

Im Winter gruselt es sich so schön
Wortmagievor 8 Monaten

Laut Jennifer McMahon sind Autor_innen wie Elstern: sie suchen permanent nach funkelndem Schnickschnack, den sie in ihren Büchern verwenden können. Die Idee zu ihrem Mysterythriller „The Winter People“ verdankt sie ihrer Tochter Zella, der sie das Buch auch widmete. Eines Tages wollte Zella mit ihr ein makabres Spiel spielen, in dem sie zwei Schwestern darstellten, deren Eltern in den Wald entführt wurden. McMahon fand diese Ausgangssituation schrecklich, doch Zella zuckte nur die Schultern und sagte „Sometimes it just happens“ – manchmal passiert es einfach. Heute sind diese nüchternen Worte eines Kindes die Einleitung zu „The Winter People“.


Die Shea-Farm ist verflucht. Seit 1908 die grausam zugerichtete Leiche von Sara Harrison Shea kurz nach dem Tod ihrer Tochter hinter dem Haus gefunden wurde, weiß jeder in West Hall, Vermont, dass auf dem Grundstück und dem umliegenden Land unheimliche Dinge vor sich gehen. Seltsame Geräusche dringen aus dem Wald heraus, Menschen verschwinden spurlos und in einer bizarren Gesteinsformation soll eine Hexe hausen. Die Leute nennen es das West Hall Dreieck. Ruthie hielt das Gerede stets für dummen Aberglauben. Das alte Farmhaus ist ihr Zuhause, das sie mit ihrer Mutter Alice und ihrer kleinen Schwester Fawn teilt. Erst als ihre Mutter vermisst wird und sie auf der Suche nach Hinweisen unter einer Bodendiele Saras Tagebuch entdeckt, beginnt sie, sich zu fragen, ob an den Geschichten vielleicht doch etwas dran sein könnte. Sara berichtet von übernatürlichen Ritualen und Toten, die unter den Lebenden wandeln. Was ist damals wirklich vorgefallen? War Sara verrückt oder war sie die einzige, die die Wahrheit erkannte? Um das Verschwinden ihrer Mutter aufzuklären, muss Ruthie ein 100 Jahre altes Geheimnis lüften, das ihr Verständnis der Realität für immer verändern wird.


Im Winter lese ich gern unheimliche Thriller. Sie passen wunderbar in die dunkle Jahreszeit und versüßen mir die langen Abende auf der Couch. Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, grusele ich mich gern. „The Winter People“ erfüllte diesen Zweck voll und ganz. Es war gruselig. Der Roman ist eine richtige Geistergeschichte. Die solide, schaurige Atmosphäre der geheimnisumwitterten Handlung bot mir genau den Nervenkitzel, den ich suchte und hielt mich mühelos an den Seiten fest. Jennifer McMahon konzipierte „The Winter People“ multidimensional. Die Leser_innen bekommen es nicht nur mit zahlreichen Perspektivwechseln zu tun, sondern switchen auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Kombiniert ergibt diese Struktur ein spannendes Gesamtpaket, das weit von plakativem Horror entfernt ist und suggestiv an die Vorstellungskraft appelliert. Ich habe ein bisschen gebraucht, um den Rhythmus des Buches zu durchschauen und mich daran zu gewöhnen, allen Akteuren das gleiche Maß an Aufmerksamkeit zu schenken und niemanden zu bevorzugen. Ihre gemeinsame Geschichte beginnt im Januar 1908 mit Auszügen aus dem Tagebuch von Sara Harrison Shea. Die junge Ehefrau und Mutter schildert die letzten Tage ihres Lebens, die vor allem von der Trauer um ihre kleine Tochter Gertie geprägt waren. Sara liebte Gertie mit an Obsession grenzender Hingabe; ihr Tod brachte sie seelisch völlig aus dem Gleichgewicht. Mehr noch als Saras eigene Worte halfen mir die Beschreibungen ihres Ehemannes Martin, zu verstehen, wie sie sich kurz vor ihrem Tod verhielt. Seine Sichtweise erweiterte den Horizont des historischen Erzählstrangs. Er porträtiert Sara als manisch-depressiv. Sie konnte und wollte sich nicht mit Gerties Verlust abfinden, weshalb sie einen gefährlichen Weg einschlug, der „The Winter People“ bis in die Gegenwart führt. Es war vor allem Ruthies Perspektive, die mich das Fürchten lehrte. Ebenfalls im Januar stellt sie eines Morgens fest, dass ihre Mutter Alice verschwunden ist. Keine Nachricht, die erklären würde, wohin sie gegangen ist oder wann sie zurückkehrt. Diese Situation ist an sich bereits beängstigend, wird jedoch durch die Abgeschiedenheit ihrer Farm in der Nähe eines tiefverschneiten Winterwaldes potenziert. Außerdem verursachte mir ihre jüngere Schwester Fawn, die die ganze Zeit eine unheimliche alte Puppe mit sich herumschleppt, mit der sie düstere Zwiegespräche hält, eine Gänsehaut. Während die beiden Mädels herauszufinden versuchen, was mit ihrer Mutter geschehen ist, entdecken sie Überbleibsel aus der Vergangenheit: das Tagebuch, viele kleine Verstecke im Haus und Hinweise darauf, dass auch Alice einige Geheimnisse wahrt. Jennifer McMahon legte sowohl für ihre Figuren als auch für ihre Leser_innen eine zunehmend beklemmende Spur aus Brotkrumen aus, die langsam zur Wahrheit führt, wodurch der Thriller die Spannung lange aufrechterhält. Leider fiel diese für mich kurz vor Schluss steil ab, da zu früh aufgedeckt wurde, was wirklich vor sich geht. Sobald ich die Auflösung schwarz auf weiß vor Augen hatte, verlor „The Winter People“ jeglichen Reiz. Allerdings betraf dieses Desinteresse und die daraus resultierende leichte Enttäuschung lediglich die letzten 40 Seiten, weshalb ich meine Empfindungen nur minimal in die Bewertung einfließen ließ.


„The Winter People“ ist eine Geistergeschichte ganz nach meinem Geschmack. Nicht nur integrierte die Autorin Jennifer McMahon einige meiner persönlichen Angstfantasien, sie behandelte in der Tiefe auch subtil das Thema Verlust, wodurch dieser Roman deutlich mehr erreicht, als zu erschrecken. Die Figuren laden dazu ein, sich in sie hineinzuversetzen und sich zu fragen, wozu man selbst unter der Last erdrückender Trauer bereit wäre. Die Atmosphäre griff mit eisigen Spinnenfingern nach mir, statt mich brutal zusammenfahren zu lassen. Ich habe mit dem Buch angenehm gespenstische Stunden verbracht und freue mich schon darauf, mich irgendwann noch einmal mit Jennifer McMahon zu gruseln. Vielleicht wieder im Winter. In langen, kalten Nächten schaudert es sich so schön.

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Gespräche aus der Community

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Isbels avatar
Bei meiner letzten Buchshoppingtour habe ich zufällig einen Laden gefunden, der einen Haufen Bücher für einen unglaublich günstigen Preis angeboten hat. Da habe ich nicht nur für mich Bücher gekauft, sondern zwei Stück, die mich besonders stark angesprochen haben, doppelt gekauft und diese suchen jetzt ein neues Zuhause.

Zur Auswahl stehen:
  • Winter People - Wer die Toten weckt von Jennifer Mc Mahon
  • Der Traum von Rapa Nui von Carla Federico

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