All die verdammt perfekten Tage

von Jennifer Niven 
4,3 Sterne bei568 Bewertungen
All die verdammt perfekten Tage
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (469):
missrickis avatar

Das Buch hat mich wirklich aus den Socken gehauen und unglaublich gerührt! Ich kann es echt nur weiterempfehlen.

Kritisch (23):
N

Konnte mich nicht packen. Zäher Schreibstil und leider konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen.0

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Inhaltsangabe zu "All die verdammt perfekten Tage"

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783809026570
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Limes
Erscheinungsdatum:28.12.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.12.2015 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Elfeliyas avatar
    Elfeliyavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Mädchen, ein Junge und die Erkenntnis wie viele perfekte Tage man erleben kann...
    Wann ist der perfekte Tag zum Sterben?

    Violet beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen und klettert auf einen Turm. Dort oben begegnet sie Finch - dem Freak. Zusammen verlassen sie den Turm und Theodore lockt Violet aus ihrem Schneckenhaus. Violet entdeckt die Freude am Leben wieder und Finch? Er verändert sich. Dieses Buch konnte ich fast nicht aus der Hand legen. Abwechselnd erzählen Finch und Violet die Geschichte und dadurch wird sie noch kurzweiliger. Die beiden Charaktere sind wundervoll und glaubwürdig. Gerade Violet entwickelt sich im Lauf der Geschichte zum Positiven und wird immer stärker. Ich habe vorher schon "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven gelesen und war davon überhaupt nicht begeistert. Dieses Buch ist dagegen einfach toll.

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    Gwennileins avatar
    Gwennileinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wundervoll zarte und tiefgründige Protagonisten
    Wundervoll zarte und tiefgründige Protagonisten

    Ein Buch, welches schon lange auf meiner Wunsch-Lese-Liste stand. Zu Recht! Die beiden Protagonisten haben mich einfach verzaubert. 2 Jugendliche, die durch ihre Erfahrungen und Empfindungen nicht in die „normale“ Welt passen, die weder verstanden noch in ihrem vollen Sein akzeptiert werden. Bis beide aufeinander treffen und dort nicht nur Verständnis und Liebe finden, sondern darüber hinaus das Gefühl ausreichend und mehr zu sein. Ein wundervoll lebensbejahendes Buch, welches durch die Eingangsszene mit dem versuchten Selbstmord erst gar nicht so wirkt. Traurig, anrührend und wundervoll! Aber Achtung: keine leichte Kost! Das macht das Buch jedoch erst so richtig lesenswert.

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    Lales avatar
    Lalevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unglaublich tiefgründiges Buch, nicht nur über das Leben, sondern auch alles was damit zusammenhängt.
    Eine dramatische Geschichte über das Leben und den Tod

    Informationen zum Buch:


    Titel: All die verdammt perfekten Tage
    Original: All the bright places
    Autor: Jennifer Niven
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99 € 
    Taschenbuch: 400 Seiten
    Erscheinungsdatum: 21. August 2017
    ISBN-13: 978-3734104657

    Inhalt:

    Auf einem Glockenturm über der Schule treffen sie sich - Finch und Violet. Beide haben nur ein Ziel vor Augen, zu springen und ihr Leben zu beenden.
    Doch Finch, der diesen Wunsch immer wieder verspürte, will nicht zulassen, dass sich dieses beliebte Mädchen in den Tod stürzt. Also versucht er sie zu überreden, von dem Glockenturm herunter zukommen und ihr Stück für Stück das Leben wieder näher zu bringen. Doch was geschieht mit ihm und seinem Leben? 

    Meine Meinung:

    Ein unglaublich tiefgründiges Buch, nicht nur über das Leben, sondern auch alles was damit zusammenhängt.

    Das Cover und der Titel erweckten sofort meine Neugier und auch die Inhaltsangabe klang sehr aufregend. Zudem habe ich schon viel positives über das Buch gehört, sodass ich es kaum erwarten konnte, es endlich selbst zu lesen.

    Violet war 16 Jahre alt, als sie bei einem Unfall ihre ältere Schwester verloren hat. Seitdem ist sie nicht mehr die Gleiche und wünscht sich einfach nur weg.
    Finch wird von der ganzen Schule verspottet und hat nur wenig echte Freunde. Seine Familie ist kompliziert und seine Vergangenheit schwierig. Er will schon lange nicht mehr Teil des Ganzen sein und überlegt immer wieder, ob heute der perfekte Tag zum Sterben ist. 
    Doch als Finch Violet auf dem Glockenturm sieht, ist sein größter Wunsch nur noch sie aufzuhalten und zu verstehen. Bei einem gemeinsamen Schulprojekt zeigt Finch ihr, was leben bedeutet und worauf es wirklich an kommt. 
    Während es Violet scheinbar zunehmend besser geht, scheint Finch immer mehr zu verblassen...

    Zugegeben, ich hatte mehr von der Geschichte erwartet. Aber von vorne:
    Die Protagonisten Finch und Violet sind sehr interessante Charaktere, vor allem Finch ist ein sehr ausgebauter, tiefgründiger Charakter mit unglaublich vielen Seiten. Teilweise und gerade zu Beginn wirkt er sehr verwirrend, aber mit der Zeit konnte ich ihn verstehen.
    Violet dagegen ist etwas einfacher gehalten, wodurch es mir leichter fiel, mich in sie hineinzuversetzen. Beide haben eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Deshalb kommt es wie nicht anders zu erwarten, am Ende unweigerlich zu einem Drama, was die Spannung aufrechterhält.

    An den Schreibstil muss man sich gewöhnen, aber man findet hinein.
    Was während der Handlung an Themen alles angesprochen wird, ist wirklich schön. Die tiefgründigen Gespräche sind echt bewegend und mitreißend.


    Fazit:
    Eine bewegende und dramatische Geschichte über das Leben und den Tod.
    Für alle, die sich gerne mit solchen Fragen über diese auseinandersetzen und keine Berührungsängste mit den Abgründen des Lebens haben.



    💓💓💓💓   /💓💓💓💓💓
    (4 von 5 Sternen) 

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    domsjacis avatar
    domsjacivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die mir aufgrund ihrer Themen und Tiefe unglaublich nah ging.
    Eine Geschichte, die mir aufgrund ihrer Themen und Tiefe unglaublich nah ging.

    Normalerweise schreibe ich immer direkt eine Rezension, sobald ich ein Buch beendet habe. Bei diesem Buch allerdings war das anders. Ich saß vor einem leeren Dokument und konnte nichts schreiben. Denn die Geschichte ging mir sehr nah. All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven hat mich schlichtweg auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt.


    All die verdammt perfekten Tage beinhaltet so viele unterschiedliche Themen.
    Zum einen geht es um eine Liebesgeschichte. Aber anders als bei vielen anderen Geschichten wird diese nicht übertrieben dargestellt. Passend zum Alter verhalten sich auch die Charaktere, sie sind zum Teil unsicher und wissen dennoch, dass ihnen viel an dem anderen liegt. Auch versuchen sie, sich gegenseitig aufzubauen, was bei Violet auch funktioniert. Während es ihr immer besser geht, versinkt Finch immer weiter in den Depressionen.


    Denn es geht auch um psychische Störungen. Wie fühlen sich Personen mit bipolaren Störungen und wie kann man Außenstehenden erklären, wie man sich fühlt?
    Am allerwichtigsten finde ich jedoch die Botschaft, wie auch heutzutage noch viele mit psychischen Erkrankungen umgehen. Hat sich jemand das Bein gebrochen oder hat Krebs, ist dies für viele greifbar und dadurch nachvollziehbar. Auch der Tod eines Angehörigen ist nachvollziehbar und so erhält Violet jegliche Nachsicht. Doch Finch ist psychisch krank. Körperlich geht es ihm gut, also ist mit ihm alles in Ordnung. Aufgrund seines merkwürdigen Verhaltens macht sich kaum jemand die Mühe, die Gründe dafür zu hinterfragen, stattdessen ist er der Störenfried, der "Freak".


    All dies finde ich sehr bedenklich, denn es führt vor Augen, mit welchen Vorurteilen psychisch Erkrankte noch heute täglich konfrontiert werden. Es regt zum Nachdenken an und lässt einen das eigene Handeln überdenken. Dabei ist die Geschichte einfach wahnsinnig berührend. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven lernt man Finch kennen und erfährt, dass er eine unglaublich liebenswürdige Person ist. Er sorgt sich um andere, baut Violet auf, obwohl es ihm selbst schlecht geht und möchte einfach nur als der Junge gesehen werden, der er hinter all seinen Eskapaden eigentlich ist.


    Fazit:
    All die verdammt perfekten Tage erhält eine definitive Leseempfehlung von mir! Und das nicht nur, weil die Charaktere unglaublich realistisch und nachvollziehbar dargestellt werden, sondern vor allem deshalb, weil ich finde, dass jeder über sich selbst nachdenken sollte. Denn häufig hört man allgemeines Verständnis in Bezug auf psychische Störungen, werden diese Personen jedoch selbst einmal direkt damit konfrontiert, handeln sie doch anders als zuvor gedacht.

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    AClockworkOranges avatar
    AClockworkOrangevor 5 Monaten
    Aufwühlend wunderschön und doch zugleich tieftraurig

    Ein wahnsinnig berührender Roman, der mich zu einer emotionalen Achterbahnreise einlud. Ich habe gelacht, geweint und mit den Helden der Geschichte mitgefiebert. Sensibel standen die Themen Tod und Selbstmord im Vordergrund. Es regte mich zum Denken und gar zum Philosophieren an. Über das Leben, aber auch über den Tod. Dieses Buch wird mir sicherlich lange in Erinnerung bleiben. 

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    M
    Mimischellaevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gefühltsvoll, berührend und regt zum denken an. Einfach lesenswert.
    All die Verdammt Perfekten Seiten dieses Buches

    Das Buch "All die verdammt perfekten Tage" von Jennifer Niven wurde am 28.12.2015 im blanvalet Verlag veröffentlich.

    Das Buch erzählt die Geschichte von einem Jungen, er ist der Aussenseiter der Schule, seine Familie hat nicht die besten Verhältnisse und die Probleme und Sorgen häufen sich immer weiter an.
    Theodore Finch, ein Jugendlicher der auf dem Glockenturm seiner Schule steht, kurz davor zu springen. Doch da ist sie Violet, eins der beliebten Mädchen der Schule, steht genauso wie Finch am Abgrund des Turmes. Nachdem Finch, Violet vom Rand des Glockenturms geholt hat, möchte dieser eine Freundschaft zu ihr aufbauen, doch Violet weigert sich zunächst strikt dagegen, aber Finch gibt nicht auf. Durch ein Schulprojekt das um das entdecken ihrer Stadt geht, soll Violet zusammen mit Finch die schönen Orte besuchen. Mit der Energie, mit der Finch an das Projekt dran geht, lernen sich die beiden immer besser kennen und auch lieben.
    Trotz alledem hat es der an Depressionen leidende Junge nicht leicht, er rutsch immer Tiefer in die Depressionen hinein, auch wenn hingegen Violet durch Finch immer mehr die Freude am Leben zurück bekommt, gibt es keinen Ausweg für ihn. 
    Das Buch kann man gut lesen, es ist nicht zu schwierig geschrieben und trotzdem nicht zu oberflächlich für dieses Themengebiet.

    Dieser Jugendroman könnte  allen denen "Tote Mädchen lügen nicht" gefallen hat, auch gefallen. Es ist ein sehr gutes Buch, das zum Nachdenken und grübeln anregt.

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    AufdemMonds avatar
    AufdemMondvor 6 Monaten
    Traurig und schön

    Das Buch lag lange auf meinem Sub und bin froh, dass ich nun endlich danach gegriffen habe! Zuallererst gefällt mir der Schreibstil der Autorin unglaublich gut.
    Ich habe Theo und Violet innerhalb kürzester Zeit ins Herz geschlossen und konnte mich sehr gut in deren Lage hineinversetzen. Die Geschichte regt sehr zum Nachdenken an und lässt einem hinterher auch echt nicht los. 
    Große Empfehlung von mir, hatte es innerhalb von 2 Tagen durch! 

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    P
    PrachtmaedelVanvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: es ging mir sehr nah
    nicht jeder ist gradlinig

    Ein verdammt gutes Buch... was mich aber auch zum Grübeln gebracht hat...ich fand es nicht einfach zu lesen, was aber auf Grund der Thematik nicht verwunderlich ist... Es ging mir sehr nah...

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    papiergefluesters avatar
    papiergefluestervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das schön und traurig zu gleich ist .. so schnell wird man dieses Buch nicht vergessen!
    ".. doch selbst die wunderbarsten Momente können ohne die dunkelsten nicht existieren"

    Ich liebe Jennifer Niven! 
    Wirklich, sie ist so eine tolle Autorin und genauso wie ich von ihr schwärme, schwärme ich von diesem Buch! 
    Es ist definitiv ein Muss für alle die Liebesromane und kitschige Storys mögen. 
    Wobei ich hier sagen muss, das dieses Buch nicht unbedingt kitschig ist. Ich könnte mir wirklich vorstellen das es Menschen gibt denen es so geht und die einfach nicht aus den dunkelsten Stunden ihres Lebens ausbrechen können .. es ist ein sehr tiefgründiges Buch, weil man sich beim Lesen voll und ganz in die Protagonisten hineinversetzten kann und sie einfach, jeder von beiden, etwas so positives an sich haben das man die beiden sofort ins Herz schließt. 
    Das Buch hat etwas traurig schönes und ist so besonders, wie die Geschichte der beiden Protagonisten. 


    Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass es um zwei Personen geht, und man im Buch hin und her springt und die komplette Geschichte aus zwei Perspektiven liest. 
    Ich weiß selbst, dass sowas wirklich anstrengend sein kann und nicht jeder Autor darin seine Stärken hat .. bei Jennifer Niven ist es jedoch ganz anders, sie schreibt mit so einer Leichtigkeit, das ist unglaublich .. Zusammenfassend kann man sagen, dass man sich in diesem Buch verliert, jedoch auf eine schöne Art und Weise, und es definitiv zu den Büchern gehört die man nicht so schnell vergisst!
    Deswegen von mir 5/5 Sternen !

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    Melegim1984s avatar
    Melegim1984vor 8 Monaten
    Alle Tage waren perfekt mit dir

    Inhalt:

    Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

    Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

    Meine Meinung:

    Diese Geschichte hat leider kein Happy End. Eigentlich brauche ich meine Happy Ends. Aber dieses Buch ist so nah am Leben, dass es fast gar nicht mehr so schlimm ist. Aber nur fast. Am Ende des Buches gibt es eine Anmerkung der Autorin und man erfährt, dass sie eigene Erfahrungen in dem Buch verarbeitet hat. Das ist wahrschienlich das Schöne am schreiben. Das man vieles aus dem eigenen Lebene verarbeiten kann. Natürlich ist Violets und Finchs Geschichte fiktiv, aber so ähnlich ist sie passiert,. Jeden Tag passiert es so ähnlich. Denn Themen wie Suizid oder Depressionen sind immer allzu gegenwärtig. Es gibt vele Bücher mit diesen Themen, aber das Besondere an diesem Buch sind Violet und Finch. Zunächst einmal zu Violet. Sie hat leider ein schreckliches Ereignis erlebt. Als sie so vor sich hin lebt und die Tage zählt, trifft sie auf dem Glockenturm Finch. Wahrscheinlich hätten sich diese beiden unterschiedlichen Charaktere sonst niemals getroffen. Nachdem sie sich dann getroffen und kennengelernt haben, beginnen sie an einem Schulprojekt zu arbeiten und gehen gemeinsam auf eine Reise. Wir erfahren viel über Violet und ihren Ängsten. Die Kapitel sind abwechselnd aus ihrer Sicht und aus Finchs Sicht geschrieben. Während die beiden durch die gemeinsame Zeit eine Liebesbeziehung beginnen, findet Violet dank Finch wieder Grund zum leben und lachen. Er rettet sie nicht nur am Glockenturm, sondern auch ihr Leben. Die Liebe der beiden ist so zart und erwärmend. Man denkt als Leser, ja sie haben sich gefunden, sie werden glücklich. Zumindest aus Vilets Sicht. Das Besondere an dieser Geschichte ist aber Finch. Finch der von allen nur der Freak genannt wird und kaum Freunde hat. Er fällt in der Schule durch seine Agressivität auf. Seine Eltern interessieren sich nicht für ihn. Er ist einsam und alleine. Er möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden. Er ist immerzu auf der Suche. Das Schlimme und Schöne ist, dass wir die ganze Zeit in seinem Kopf sind. Wir fühlen und leiden mit ihm. Ich finde die Autorin hat seine Gedanken und Gefühle sehr gut dargestellt. Er hat eine psychische Erkrankung und keiner hilft ihm. Manchmal möchte ich die Leute um ihn herum wachrütteln und ihnen sagen, warum sie nichts merken. Aber dann weiß ich, man kann niemandem helfen, dem nicht geholfen werden will. Dann möchte ich Finch durchschütteln und ihm sagen, warum er sich nicht helfen lässt. Dann weiß ich, dass manhcmal das Leid so groß und die Seele so sehr weh tut, dass man denkt, man kann einem nicht geholfen werden. Je weiter ich lese umso merke ich das Finch meiner Hand entgleitet weiter in den Abgrund und keiner ihm helfen kann. Nicht einmal Violet. Eine Zeit lang denkt man, ja er wird es schaffen, er hat etwas gefunden. Dann kommt doch die Dunkelheit und wie Violet hoffe auch ich, dass er einer anderen, besseren Welt ist, die er sich erschaffen hat, ohne Dunkelheit und ohne Leid. Gegen Ende des Buches konnte ich nur noch weinen. Das Buch hat mich mitgenommen und mich zerrissen. Die ganze Geschichte hat eine ganz besondere Melancholie und Schönheit, die man immer wieder sehen kann. Ich habe das Buch in zwei Nächten durchgelesen. Es ist schön und todtraurig. Finch gehört zu den Charakteren an die man sich immer wieder erinnern wird. Mit einem traurigen Lächeln im Mund. Ein Charakter, den man aber gehen lassen muss. Weil er einen mit seiner ganzen Existenz berührt hat. Er lehrt uns, dass man auf die Schönen Dinge im Leben achten soll, die einfachen, alltäglichen Dinge. Besser hinschauen soll, besser hinhören, uns für unsere Mitmenschen interessieren soll. Sie nicht in Schubladen stecken soll, sie einfach so annehmen soll wie sie sind. Finch hat Violets Leben verändert, er hatte eine Bedeutung für sie. Daher wird er auch nie vergessen werden. Im Buch sind sehr oft Zitate aus Büchern zu finden, die die Geschichte nochmal schön unterstreicht. Zwischendurch gibt es auch Informationen zu Suizidfällen. Ich weiß nicht, ob dieses Buch etwas für jedermann ist. Es ist schwer Finch nachzuempfinden. Er tut das, was er meint tun zu müssen. Aber es ist trotzdem ein schönes Buch, eine schöne Liebesgeschichte. Momentaufnahmen aus dem Leben, das alles andere als perfekt ist. "Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt." Viel Spaß beim Lesen wünscht euch eure, Melek


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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    CherryblossomBookss avatar
    CherryblossomBooksvor 3 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch.
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