Jennifer Niven All the Bright Places

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Inhaltsangabe zu „All the Bright Places“ von Jennifer Niven

Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself. But each time, something good, no matter how small, stops him.

Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister’s recent death.

When Finch and Violet meet on the ledge of the bell tower at school, it’s unclear who saves whom. And when they pair up on a project to discover the “natural wonders” of their state, both Finch and Violet make more important discoveries: It’s only with Violet that Finch can be himself—a weird, funny, live-out-loud guy who’s not such a freak after all. And it’s only with Finch that Violet can forget to count away the days and start living them. But as Violet’s world grows, Finch’s begins to shrink. (Quelle:'Flexibler Einband/06.01.2015')

Manchmal leider ein wenig langweilig, aber bei den letzten Kapiteln hatte mich das Buch so richtig! Konnte nur noch mitfühlen (weinen!).

— Miriam0611

Ein Buch gefüllt mit ganz viel Schmerz - und trotzdem so viel Hoffnung.

— sumikkogurashie

So ein tolles Buch. Ich konnte lange nach dem Buch nichts mehr lesen, weil es mich so mitgenommen hat.

— Sallygirl

Ich kam irgendwie gar nicht in die Geschichte rein und die Charaktere blieben auch eher blass für mich.

— Sorlana

Ein wunderschönes Buch zum Herzzerbrechen. Man weint und lacht und fühlt unsagbar viel auf einmal. Sehr empfehlenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

one of my favourite books ever. so beautifully written and such a good story. i cried my eyes out at the end.

— booksbibliotheque

different story - good topic - truthfully written - must read!

— teekanne

Totally heart-wrecking

— review

Ein Buch mit schwierigem Thema, das man einmal gelesen haben sollte.

— the_ocean_of_books

jeden Cent wert!

— LunaLovebook

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    All the Bright Places

    Booklove91

    27. October 2017 um 13:53

    Inhalt:Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself. But each time, something good, no matter how small, stops him. Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister’s recent death. When Finch and Violet meet on the ledge of the bell tower at school, it’s unclear who saves whom. And when they pair up on a project to discover the “natural wonders” of their state, both Finch and Violet make more important discoveries: It’s only with Violet that Finch can be himself—a weird, funny, live-out-loud guy who’s not such a freak after all. And it’s only with Finch that Violet can forget to count away the days and start living them. But as Violet’s world grows, Finch’s begins to shrink.Meine Meinung:Dieses Buch ist absolut großartig. Absolute Leseempfehlung meinerseits!Der Schreibstil ist verständlich, symphatisch und und flüssig - auch super für Leute, die englische Bücher lesen möchten."The problem with people is they forget that most of the time it's the small things that count. Everyone's so busy waiting in the Waiting Place. If we stopped to remember that there's such a thing as a Purina Tower and a view like this, we'd all be happier." (ZITAT)Das Cover gefällt mir gut, ebenso der Aufbau der einzelnen Kapitel innerhalb des Buches.Das Buch fesselt, nicht zuletzt wegen der beiden Protagonisten und deren erster Begegung und ihren Geschichten. Der Schluss ist - ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen - sehr emotional.

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  • "Is today a good day to die?"

    All the Bright Places

    imaginarywriter

    05. September 2017 um 18:23

    Inhalt: Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…Rezension: "All The Bright Places" ist ein Buch, das man so schnellt nicht vergisst. Innerhalb eines Tages hat es mich zum Lachen, zum Weinen, zum Verzweifeln und zum Nachdenken gebracht. Es behandelt nicht nur das Thema Suizid und Depressionen in einer sehr guten, nachvollziehbaren und realen Art und Weise sondern stellt einem zwei Charaktere vor, die einem sofort an Herz wachsen und die man nicht so schnell loslassen möchte. Theodore Finch ist wahrscheinlich einer meiner liebsten männlichen Buchcharaktere aller Zeiten. Von seiner besonderen Perspektive auf die Welt bis hin zu der Liebe die er, trotz der inneren Dunkelheit (die er täglich aufs Neue bekämpft), für seine Familie und Violet empfindet. Irgendetwas an ihm hat mich zutiefst berührt und zu sehen wie er über die Geschichte hinweg immer mehr dahin schwindet, hat für mich das Thema Depression um so realer gemacht. Mit Violet warm zu werden war für mich um einiges schwerer, da ich anfangs nicht wirklich eine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Doch das hat sich glücklicherweise nach ungefähr der Hälfte des Buches geändert und letztendlich finde ich, dass die beiden Perspektiven von ihr und Finch sich perfekt ergänzen.Auch wie die Geschicht aufgebaut ist - nämlich wie eine Art Puzzle - macht es sehr angenehm das Buch zu lesen. Man fühlt die Achterbahnfahrt auf der Finch und Violet sich befinden als würde man selbst in einem dieser Wagen sitzen. Fazit: Finch und Violet's Geschichte kommt durch Jennifer Niven's ausgesprochen schönen aber auch brutal ehrlichen Schreibstil sehr gut zur Geltung. Sie wirft mit diesem Buch einen Blick auf unsere oberflächliche Gesellschaft, die oft noch nicht einmal merkt wie jemand in Depressionen versinkt. Psychische Krankheiten sind, trotz unser sich ständig weiterentwickelnden Gesellschaft, immernoch ein Tabuthema. Ich finde jeder sollte dieses Buch einmal in seinem Leben gelesen haben, da man so viel von der Geschichte und den Charakteren lernen kann.Doch ich persönlich würde euch auch empfehlen an dieses Buch ranzugehen ohne viel darüber zu wissen und ohne es mit anderen Büchern dieses Genres zu vergleichen, denn nur so könnt ihr vollkommen in diese Welt hineintauchen.

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  • Rezension zu "All the bright places"

    All the Bright Places

    Caro_Re

    15. August 2017 um 17:40

    Erster Satz: "Is today a good day to die?" Meine Rezension: Das Buch stand schon längere Zeit ungelesen in meinem Regal. Damals kaufte ich es, da viele Blogger von der Geschichte geschwärmt hatten und mich das Cover total angesprochen hat. Was mich genau in der Geschichte erwarten würde, wusste ich jedoch nicht. Wir haben zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, doch auf den zweiten erkennt man, dass sie doch gar nicht so unterschiedlich sind. Violet Markley hat vor einem Jahr ihre Schwester und gleichzeitig beste Freundin Elenor bei einem Autounfall verloren. Seitdem kapselt sie sich von allem ab und steht mit dem Rücken zur Wand. Als sie auf den Glockenturm der Schule klettert, da sie sehr verzweifelt ist, trifft sie auf Theodore Finch. Finch gilt als der Außenseiter seines Jahrgangs der Highschool, seine Mitschüler nennen ihn einen Freak. Er ist physisch sehr labil, handlet seine Probleme jedoch mit sich selbst aus. Er nimmt keine fremde Hilfe an, von seiner Familie kann er sich keine erhoffen, sie sind alle nur mit sich selbst beschäftigt. Als er Violet auf dem Glockenturm trifft und vor einer falschen Entscheidung bewahrt, erkennt er, dass er gar nicht alleine durchs Leben gehen muss. Von diesem Zeitpunkt an unternehmen die beiden viel miteinander, auch wenn Violet sich erst nach und nach auf Finchs Gegenwart einlässt uns sich ihm öffnet. Es entsteht eine Freundschaft, die dem jeweils anderen Halt gibt. Im Laufe der Geschichte machen die Charaktere eine enorme Entwicklung durch. Violet mochte ich zu Beginn der Geschichte nicht, ich konnte nicht verstehen, wie sie sich so stark aus ihrem bisherigen Leben abkapseln konnte. Klar, was sie erlebt hat, wünscht man keinem, aber sich so gehen zu lassen, hilft ihr da in ihrer Situation auch nicht weiter. Im Laufe der Geschichte jedoch macht sie eine Veränderung durch und findet allmählich ins Leben zurück. Sie wird stärker und ist nicht mehr so blass. Finch hingegen ist ein interessanter Charakter, er hat seine eigene Persönlichkeit. Er hat bestimmte Eigenschaften, die er während der gesamten Geschichte nicht ablegt. Er erweckt den Eindruck, sich physisch zum Positiven zu entwickeln, doch erlebt er oft Rückschläge, die ihn wieder sehr labil machen. Schaffen es die beiden, sich aufeinander einzulassen und zu verlassen, um wieder zurück ins Leben zu finden? Das Buch behandelt ein sehr ernstes Thema: Selbstmord bzw. der verzweifelte Weg von Menschen bis hin zu den Gedanken. Wie das Thema in der Geschichte behandelt wurde, mag dem ein oder anderen möglicherweise etwas zu zaghaft sein, mir jedoch hat es recht gut gefallen. Das Thema wird nie so direkt angesprochen, sondern eher nur umschifft, dennoch weiß jeder, worum es geht. Es ist wie auch in unserer Gesellschaft ein Tabuthema, die Augen werden verschlossen und es wird nicht offen drüber geredet. Die Handlung an sich fand ich etwas zu zäh, ich habe lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Zwar mussste das Buch sich langsam entwickeln, um die Veränderung der Charaktere deutlich zu zeigen, doch mir war es an manchen Stellen zu langsam. Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Finch und Violet. So kann man beide Charaktere besser verstehen und eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Der Schreibstil ist einfach und passt zu den jeweiligen Persönlichkeiten.

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  • Lob an die Autorin!

    All the Bright Places

    teekanne

    17. January 2017 um 19:17

    In diesem Buch geht es um den Umgang mit Verlust, um Freundschaft, Familiensinn und darum mit sich selbst klarzukommen. Grundsätzlich ist dieses Buch eines, dass in jeder Schule vorgestellt werden sollte. Zur Handlung: Zwei Teenager treffen sich aus zwei unterschiedlichen Gründen, aber doch aus dem selben Grund: sie wollen sich das Leben nehmen. Natürlich kommt es an dieser Stelle nicht dazu, sonst wäre das Buch ja schon zu Ende. ;-)In weiterer Folge machen die beiden ein Schulprojekt gemeinsam, dass sie immer mehr zusammenschweißt und sie lernen sich besser kennen. Es entsteht eine Mischung aus Freundschaft und Liebe (keine kitschige - sonst würde ich es nicht lesen).Die Abenteuer, die die zwei dann erleben und die Dinge, die sie von einander lernen, sind, finde ich, sehr wichtig in jedem Leben eines Teenagers. Es geht nämlich darum verstanden zu werden. Und welcher Teenager fühlt sich nicht manchmal/des öfteren (bei mir damals in dieser Zeit: SEHR oft :-D) unverstanden, nicht wohl mit sich selbst und von der Welt nicht genug Ernst genommen.Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben und auch für ältere Personen, nicht nur Teenager, gedacht (ich bin mit meinen 21 sicher nicht die Altersobergrenze ;-) ). Besonders wenn man schon einmal einen Verlust erlebt hat, ist dieses Buch eine gute Wahl. Es beschreibt sehr gut, wie jede einzelne Person einer Familie mit einem Schicksalsschlag anders umgeht und man versteht oft erst durch solche Bücher, warum gewisse Personen schließlich so handeln, wie sie es nun einmal tun.Mir persönlich hat dieses Buch RICHTIG gut gefallen und ich kann es mit ganzem Herzen weiterempfehlen!

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  • Leserunde zu "Im Wichtelwald" von Fritz Baumgarten

    Im Wichtelwald

    Averyx

    ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN. DAS IST EINE WICHTELRUNDE! Hallo liebe Wölfe, Seherinnen, Hexen, Jäger oder Dorfbewohner. Ich lade hiermit zur allerersten Wichtelaktion unserer Gruppe ein. Hierbei soll alles etwas persönlicher von statten gehen, deswegen ist es wichtig, dass sich NUR Teilnehmer mindestens EINER Runde bewerben. Andere Lovelybooks-User werden nicht berücksichtigt.                                          Anmeldung Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte unter der „BEWERBUNG“ Kategorie. Wichtig ist, das ihr an eurer Bewerbung sowohl euren aktuellen Wunschzettel sowieso ein paar Informationen über euch dranhängt. Neben einem Buch werden nämlich auch kleine Aufmerksamkeiten verschickt. Beispiel: Averyx*Link zum Wunschzettel* 18 Jahre alt, liebt Schokolade in allen Variationen, hat nie genug Lesezeichen, mag Kunst, liebt Kuscheltierchen, liebt außerdem KatzenUmso länger eure persönliche Beschreibung, desto eher bekommt ihr etwas, das ihr euch auch wirklich wünscht! Falls ihr etwas gar nicht mögt, könnt ihr es natürlich auch dazu schreiben.Weiterhin solltet ihr mir per privaten Nachricht eure Adresse zukommen lassen. Diese wird ausschließlich an die Person weitergegeben, die euch das Wichtelpaket sendet und danach werde ich alle Adressen löschen. Die Versandkosten übernimmt der Versender. Achtung: Als Schweizerwichtel könnt ihr leider nicht an dieser Aktion teilnehmen, da der Versand zu teuer wäre.                                     Umfang und Rätsel Beim Wichteln kommt es mehr auf die Geste als auf das Geschenk an. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine Obergrenze von 20 Euro auszuwählen. In dem Paket sollte mindestens ein Buch und je nach Ausreizung des Budgets noch eine Kleinigkeit, eventuell auch etwas Selbstgemachtes enthalten sein. Zudem sollte ein kleines Rätsel aufgestellt werden. Der Empfänger des Paketes soll durch dieses Rätsel erfahren, wer ihn beglückt hat. Seid einfach kreativ!Beispiel: Beim letzten Spiel war ich die Königin der Drachen und der absolut coole Urwolf, davor war ich leider jedes Spiel nur ein Dorfi. Mein Name endet mit einem X. Wer bin ich? Bei dem Rätsel sind euch keine Grenzen gesetzt. Welche Wichtel ihr nun wirklich hattet, wird am Tag nach dem Paketöffnen veröffentlicht. Bei den Geschenken kommt es in erster Linie um die Freude an. Eine schöne Verpackung, Spaß und vorweihnachtliche Stimmung stehen hierbei im Vordergrund. Ihr müsst nicht das neuste, schönste, aktuellste Buch kaufen und es dann einfach lieblos verschicken! Über eine persönliche Nachricht freut sich bestimmt jeder.                                           Datum Da ich mir noch nicht einig bin, wann wir Wichteln wollen, beziehungsweise wann wir die Geschenke gemeinsam auspacken, gibt es hier einen Doodle, bei dem ihr bestimmen könnt, wann ihr gerne auspacken wollt! Nochmal hier alle wichtigen Daten: Anmeldeschluss: Dienstag, 25. OktoberWichtelvergabe per Privatnachricht: Mittwoch, 26. OktoberSpätester Versandt: Donnerstag, 15. DezemberGemeinsames Auspacken: Samstag, 24. DezemberHinweis: Alle Geschenke werden vom eigenen Geld bezahlt, deswegen denkt nochmal nach bevor ihr euch anmeldet. Es geht um liebevolle Geschenke, die toll verpackt sind und einem einfach Freude bereiten. Wenn ihr kurzfristig zurückzieht, ist das ganze ziemlich unfair. Ihr habt Fragen? Dann ab in die Frage/Anmerkungskategorie damit! Teilnehmer: - Stebec- Knorke- Vucha - Katha_stophe - Mitchel - Unzertrennlich- Sch- Elfentroll - Conja - Kirara- Avery

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  • "You are all the colours at once, in full brightness."

    All the Bright Places

    LunaLovebook

    18. October 2016 um 18:15

    Dieses Buch ist einfach jeden Cent wert. Jennifer Niven hat einen sehr angenehmen und flüssigen schreibstil. Sie hat ein sehr empfindliches Thema aufgegriffen und ein Meisterwerk daraus kreiert. Ich hatte sehr große Erwartungen an das Buch weil es einfach plötzlich überall zu sehen war und von jedem in den Himmel gelobt wurde... und das zurecht. Ich würde kein bisschen enttäuscht. Nachdem ich fertig war, musste ich erst einmal etwas sitzen bleiben und alles sacken lassen. Es ist einfach kein Buch das man weglegt und danach einfach bügeln oder kochen geht. Es sitzt ziemlich tiefgründig man leidet mit den Protagonisten. Einfach unbeschreiblich. Kann es kaum in Worte fassen. So ein Buch hatte ich echt schön lange nicht mehr.

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  • Großartiges Buch, das einen emotional wund zurücklässt

    All the Bright Places

    Bücherkrähe

    08. June 2016 um 10:14

    Auf dem Dach der Turnhalle treffen sich Finch und Violet das erste Mal. Sie wussten vorher schon voneinander, Finch ist der schulbekannte Weirdo, Violet überlebte einen Autounfall, bei dem sie ihre Schwester verlor, und wurde Schulgespräch. Nach dem “Vorfall” auf dem Dach ist Finch fasziniert von Vioet und schafft es, sie als Partnerin bei einem längern Schulprojekt zu bekommen. Zunächst ist das Violet gar nicht recht, immerhin gilt Finch als Creep, und sich mit ihm abzugeben ist für den eigenen Ruf an einer High School nicht unbedingt förderlich. Nach und nach verbringt sie aber immer mehr und auch immer lieber Zeit mit ihm. Er steht zwar selbst am Abgrund, aber zeigt ihr nicht nur wie schön das Leben sein kann und dass die Schönheit manchmal im Detail liegt, er nimmt Violet auch nach und nach die Schuldgefühle, den Unfall überlebt zu haben. Mit All the Bright Places hat Jennifer Niven einen Jugendroman geschrieben, der den Leser noch lange nachängt und nicht nur für Jugendliche geeignet ist. Niven schreibt mit viel Gefühl für die Thematik – Depressionen – und mit einer Sprache, die den Leser tief im Inneren berührt. Der Schmerz, der Violet davon abhält am Leben teilzunehmen, und die Gefühlsmüdigkeit, die Finch immer wieder zu ersticken droht sind genauso spürbar und greifbar wie die Freude der beiden bei ihren Ausflügen. Violet und vor allem Finch wachsen einem ans Herz, und bevor man es merkt fühlt man sich als Teil des Freundeskreises. Niven schreibt so leicht und doch so emotional über Depression ohne sie je beim Namen zu nennen, und doch können die Leser den Schmerz, die Leere und die Müdgkeit spüren als wäre es ihre eigenen. Das Buch lässt einen emotional wund zurück, doch ein gutes Buch über Depressionen sollte einen nicht kalt lassen.

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  • Nicht wert den Hype

    All the Bright Places

    Isabella_

    10. April 2016 um 15:52

    3,5 SterneAll the Bright Places ist eines dieser Bücher, das ich seit einer gefühlten Ewigkeit aus dem Augenwinkel beobachtet hatte, bei dem ich mich aber nie durchringen konnte, es endlich zu bestellen. Mit der Zeit wuchsen meine Erwartungen - und auch meine Neugier, zugegeben.Das Buch erwies sich als ambivalent: es entsprach meinen Erwartungen und doch irgendwie nicht. Auf jeden Fall ist es zu einem Buch geworden, das mir nachhaltig in Erinnerung bleiben wird - zusammen mit seinen zahlreichen Widersprüchen.Finch und Violet, so ähnlich sie auch wirken mögen, als sie auf dem Turm stehen, sind im Grunde genommen komplett verschiedene Charaktere. Finch hatte eine harte Vergangenheit: seine Eltern sind geschieden, sein Vater gewalttätig, seine Mutter komplett passiv. Manchmal geht er wochenlang nicht zur Schule, wenn er Asleep ist, und seine Schwester gibt sich als Mutter aus, entschuldigt ihn. Er erforscht verschiedene Arten zu sterben, notiert sie und ihre Nachteile. Finch ist hochintelligent und gleichzeitig nah am Abgrund. Von seinen Mitschülern wird er Freak genannt.Violet hatte eine wohlbehütete Kindheit mit zwei liebenden Eltern. Zusammen mit ihrer Schwester führte sie einen Blog. Dann aber starb ihre Schwester bei einem Unfall, den Violet überlebte, und seitdem ist alles anders. Sie traut sich nicht mehr, im Auto mitzufahren, kappt alte Beziehungen, zieht sich mehr zurück.Das, was dann entsteht, erscheint zuerst wie eine dieser typischen Geschichten, die uns aus Büchern wie Das Schicksal ist ein mieser Verräter, The Perks of Being a Wallflower und Co. bekannt sind: viele Zitate. Viele, oftmals zusammenhanglose, Dialoge und Aktionen, die niemand von uns jemals machen würde. Ich weiß nicht, ob es an einer simplen Übersättigung lag - aber bei All the Bright Places war ich erstmals genervt. Finch und Violet schickten sich Unmengen an Zitaten hin und her, irgendwelche Wörter, die an Bedeutsamkeit gewinnen sollten. Das Problem war, dass es für mich nichts bedeutete.Noch mehr Probleme hatte ich allerdings mit Finchs Perspektive: so heroisch und berührend seine Handlungen auch gewesen sein mochten, die Art und Weise, in der von ihm erzählt wurde, machte alles zunichte. Ich hätte genauso gut einen Bericht über irgendwelche Aktien lesen können.Mit Violet kam ich besser klar - auch wenn ich sie nicht unbedingt lieber mochte. Gerade zu Beginn des Werkes war sie noch stark von Vorteilen geprägt, erpicht darauf, nicht mit Finch gesehen zu werden.Aber Jennifer Niven bewies, dass sie auch anders kann. Nach über der Hälfte des Buches schien sich das Blatt zu wenden - ob ich schlichtweg so lange gebraucht hatte, um warm zu werden, oder ob Niven so lange brauchte, um warm zu werden, weiß ich nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Beziehung zwischen Violet und Finch endlich wärmer wurde. Und damit meine ich nicht die Liebesbeziehung. Ich meine, dass Violet lernte, Finch zu verstehen, und dass ich lernte, Finch zu verstehen, und das verlieh der Geschichte - vor allem im Nachhinein - eine Menge Tiefe.Leider wurde ich bezüglich des Endes gespoilert - ich hatte nur "Glück", dass ich ausnahmsweise erraten hatte, wie es ausgehen würde. Geweint habe ich dennoch, auch wenn ich mit All the Bright Places keine reibungslose Beziehung hatte. Wenn man einmal verstanden hat, was Jennifer Niven erzählen will, dann wird das Buch wirklich um einiges bedeutsamer.Da sowohl Finch und Violet mit Depressionen kämpfen, hat das Buch viel mit mentaler Gesundheit zu tun - allerdings nicht so, wie man es in unserem aufgeklärten Zeitalter vermuten würde. Erst im Verlaufe des Buches realisiert man, mit welcher Ignoranz die Gesundheitszustände der beiden Protagonisten behandelt werden, und diese Erkenntnis ist sehr bedeutsam. Bei Niven hat man vor allem nicht das Gefühl, dass irgendetwas beschönigt oder verfälscht wird, sie geht sehr realistisch mit dem Ganzen um. Und genau aus all diesen Gründen werde ich All the Bright Places sicher nie vergessen.Spoiler-Gedanken:Da ich zu dem Buch einige Gedanken habe, die um einiges tiefer gehen, dachte ich mir, ausnahmsweise eine neue Kategorie aufzumachen. Vielleicht sind ja ein paar unter euch, die das Buch schon gelesen haben, oder jemand, dem Spoiler nichts ausmachen.Was mich letztendlich dazu bewegt hat, das Buch nicht einfach als "Fail" abzustempeln, war Finch - Finch, mit dem ich anfangs so gar nicht klar kam. Ausschlaggebend war sein Suizid. Erst in diesem Moment - bzw. als er klar wurde, was passieren würde / musste - bemerkte ich als Leserin die versteckten Hinweise. Finchs ganzes Handeln war ein Hilfeschrei - nur hörte niemand zu. Seine Mutter war absolut passiv (vielleicht ein wenig überspitzt dargestellt, aber die Ignoranz ist leider oft genug vorhanden), seine ältere Schwester nahm sein Verhalten hin, und in der Schule wurde er nur weiter gequält. Selbst als er die Überdosis Tabletten nahm, reagierte niemand. Violet ist die Erste, die die Zeichen wahr/ernst nimmt und zu ihren Eltern geht. Dann: der fatale Fehler. Der Punkt, in dem das Buch mir wirklich das Herz brach. Finchs Eltern wurden kontaktiert, aber da sich nie jemand Mühe machte, ihm zuzuhören... wurde damit sein Ende besiegelt.Das Ding ist, Depressionen kann man unter Kontrolle kriegen. Aber man muss zuhören. Ich glaube, das ist eines der Dinge, die Jennifer Niven ausdrücken wollte, und zwar auf ihre subtile Art und Weise, und das ist ihr grandios gelungen. (Vermutlich auch, weil sie leider selber Erfahrungen mit dem Thema machen musste.)

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  • Aufwühlend, umstürzend und aufregend anders!

    All the Bright Places

    midnightsreader

    04. April 2016 um 21:22

    Vom Cover und Klappentext sehr beeindruckt, hatte ich etwas Angst vor Enttäuschungen, als ich das Buch endlich in den Händen hielt. Doch schon nach dem ersten Satz war ich mir sicher, dass meine Befürchtungen umsonst gewesen waren und ich den Großteil meiner Zeit in den nächsten Tagen mit dem Lesen verbringen würde: „Is today a good day to die?“ Dieser erste Satz beschreibt recht gut die Thematik des gesamten Romans rund um Theodore Finch und Violet Markey, und doch ist Suizid nur ein Teil davon. Denn als sie sich durch einen schicksalhaften Zufall auf dem Glockenturm der Schule treffen – beide bereit, sich in den Tod zu stürzen –, wird schnell klar, dass sie zwar äußerlich grundverschieden sein mögen, innerlich jedoch mehr Gemeinsamkeiten haben, als jeder meinen könnte. Bald werden sie nicht nur zu Partner beim Geographieprojekt, bei dem sie eigenartige Plätze in ganz Indiana besuchen müssen, sondern auch privat zu einer immer größeren Stütze für den anderen. Sie werden zu dem, was gut für den anderen ist – oder doch nicht? Aus beiden Perspektiven erfährt der Leser völlig unverblümt die Gedanken der liebenswerten Protagonisten, und weiß doch nur so viel, dass sich immer wieder neue Rätsel und Fragen eröffnen, die erfolgreich zur Spannung beitragen und das Abenteuer quer durch Indiana umso interessanter machen. Doch über Freundschaft, vergangene Verluste, Individualität und dem Anderssein, Literatur und Liebe hängt wie eine dunkle Wolke das Thema Selbstmord. Gerade Finch geht mit dem Thema vollkommen ehrlich um, was mich zum Nachdenken angeregt und meine Ansichten ziemlich auf den Kopf gestellt hat – im positiven Sinne. Ohne Zögern 5 Sterne für Nivens großartigen Schreibstil, absolut sympathische Charaktere, zahlreiche Emotionen und unerwartete Wendungen! Diese emotionale, berührende und aufwühlende Geschichte ist des Lesens auf jeden Fall wert!

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  • Ein sehr berührendes Buch!

    All the Bright Places

    gedankengarage

    04. March 2016 um 21:58

    "Is today a good day to die?" Mit diesem Satz beginnt die Geschichte von "All the bright places" rund um die Hauptcharaktere Finch und Violet. Damit fängt eigentlich auch schon die Achterbahn an Gefühlen an, die der Leser bis zum Ende durchlebt. Beide Protagonisten wirken sehr authentisch, was durch den sehr angenehmen Schreibstil unterstützt wird und emotional betrachtet, konnte ich mich dadurch sehr gut in sie hineinversetzen. Leider werden in unserer Gesellschaft ernste Themen oftmals totgeschwiegen, doch Jennifer Niven schafft es auf tiefgründige sowie bewegende Art und Weise, das Bewusstsein für psychische Krankheiten zu schaffen und zu schärfen. Genau wie das Leben mit einer solchen Krankheit, hat die Geschichte ihre Höhen und Tiefen - für mich ist sie dennoch eine klare Leseempfehlung, vor allem durch die vielen Denkanstöße, die geliefert werden.

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  • All the Bright Places

    All the Bright Places

    alisa_

    27. December 2015 um 16:59

    5 von 5 Sternen , weil... ... die Charaktere unglaublich sympathisch sind und man sich gut in sie hineinversetzen kann! ... das Buch einen berührt ... das Buch emotional aufwühlend ist ... es dich nachdenklich macht ... man genauso fühlt und leidet wie die Hauptpersonen. ... das Buch auch ein sehr aktuelles und schlimmes Thema umfasst. Die Autorin hat es real und großartig rübergebracht , es lässt einen nicht mehr los.. ... der Schreibstil toll ist ! Es hat viel Spaß gemacht zu lesen ... All the Bright Places unglaublich lustig und zugleich traurig ist: Man kann Tränen lachen , aber auch Tränen weinen ... ich ein Fan von bedeutungsvollen Zitaten bin, von denen es in diesem Buch reichlich gibt ;)

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Awesome!

    All the Bright Places

    Kathreads

    27. November 2015 um 20:43

    Writing this review is quite hard for me because I still don't know exactly how to express my emotions even I've read this book five days ago. I can write what I want but I know that it will not give much justice on how wonderful this book is. So, you only have one option : Read the book. Violet is in grief and feels guilty for losing her sister in an accident. She is crossing out the days on her calendar until she can graduate from highschool, move out and leave all the painful memories behind. Finch fascinates death. He reads and writes about suicide. He knows the different methods and attempts to try them but some things always keep him from doing it. They met unexpectedly at the ledge of their high school's bell tower. Later on, they became partners in a school project named "Wander Indiana". All the Bright Places is told from the perspectives of our two main characters. Both are interesting, unique and quirky. Both are struggling from deep pain and sadness. They felt so real to me that I want to comfort them and let them know that I care. As for their romance, it evolved wonderfully as they got to know each other. The relationship is endearing. I love how they accepted one another, especially their negative sides and imperfections. I honestly didn't want to finish reading this book and know what will happen in the end but I cannot help myself not to turn the next pages. The story was beautifully written and it flows naturally. And even though the ending is a little predictable, I still found it exceptionally well done. I shed big buckets of tears on the last few chapters and this book broke my heart. I admire the author for writing about one of the most important subjects nowadays. For giving awareness about mental illness, depression and suicide. This book is very powerful and definitely a must-read not only for young readers but for everyone.

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  • Lesekost, an der man länger zu knabbern hat

    All the Bright Places

    katha_dbno

    12. November 2015 um 17:15

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Cover Im Prinzip finde ich das Cover ziemlich gelungen. Mir gefällt die Struktur und Ordnung, die eine gewisse Ruhe ausstrahlen - auch wenn das im Widerspruch zur Handlung selbst steht. Wesentlich besser gefällt mir allerdings die Rückseite. Das Schema wird fortgeführt, nur stehen auf den Notizzetteln Auszüge aus dem Roman selbst, die mit einer Inhaltsangabe kombiniert werden. Das ist wirklich äußerst clever gelöst. Meine Meinung Anfangs ist mir der Name "Finch" ein bisschen sauer aufgestoßen, da ich dabei an American Pie denken musste. Wahrscheinlich konnte ich ihn und seine Selbstmordgedanken deshalb auch zunächst nicht ernst nehmen und hatte auch Schwierigkeiten, ihn irgendwo einzuordnen. Aus seiner Perspektive geschildert klingt er (mangels eines besseren Ausdrucks) wie der typische Loser in der Highschool. Als aber Violet das Wort ergriffen hat, bekam ich einen ganz anderen Eindruck von ihm. Aus ihrer Sicht wirkte er eher wie ein verhaltensauffälliger, unkontrollierter, teilweise auch gewalttätiger Junge, der macht, was ihm Spaß macht. In irgendeiner Passage hat sie ziemlich treffend formuliert, dass jemand mal gesagt hat, der einzige Weg, die Highschool zu überleben, wäre es, nicht aufzufallen. Finch hingegen schien genau das Gegenteil zu tun. Genau das macht ihn zu einem einprägsamen, unvergleichlichen Charakter. Ich habe seine Einstellung, seine Furchtlosigkeit und das liebevolle Verhalten gegenüber seiner Familie wirklich bewundert und geschätzt - und gleichzeitig habe ich ihn für seine Sprunghaftigkeit und seinen Hang, sich und andere Menschen zu "zerstören", gehasst. Wie gesagt, habe ich ihm seine Selbstmordgedanken erst nicht abgekauft. Dafür wirkte er einfach zu lebhaft. Aber nicht jeder Mensch mit Selbstmordgedanken ist depressiv und igelt sich ein. Soviel ist mir während des Romans klar geworden. Finch sucht auch nicht verzweifelt nach einer Möglichkeit zu sterben - im Gegenteil sagt er selbst, er versucht, am Leben zu bleiben - nur ist in manchen Momenten die Versuchung zu stark und er hat Aussetzer, in denen er keinen Sinn im Weiterleben sieht. Das ist meiner Meinung nach sogar noch viel gefährlicher, denn diese Situationen kann man aufgrund ihrer Plötzlichkeit nicht kontrollieren. Vor allem, wenn es keine konkrete Ursache gibt. Bei Violet liegen die Dinge wesentlich einfacher: sie weiß, was sie innerlich auffrisst und hoffnungslos macht und kann - vor allem mit Finchs Hilfe - an ihren Problemen arbeiten. Für mich stand daher auch nie außer Frage, dass sie aus ihrem Tief herauskommen würde. Das hatte den Nebeneffekt, dass mir die Handlung zu schleppend voranging und ich mich auch irgendwann gefragt habe, was denn jetzt noch Großartiges passieren soll. Im Prinzip haben mir hier lediglich die Fortschritte in Finchs und Violets Beziehung den Anstoß zum Weiterlesen verpasst. Zusammen sind sie unglaublich süß, haben fast schon Traumpaarqualitäten - zumindest auf ihre verquere Art und Weise. Ihre Gefühle wirkten durch kleine Gesten und verdrehte Liebeserklärungen so echt und unverfälscht, dass sie mir immer das Herz erwärmt haben. Am Rande bemerkt, finde ich auch Finchs Spitznamen für sie ("Ultraviolet") total zauberhaft. Ich musste gleich an den Song der Stiff Dylans denken. Die letzten 100 Seiten des Buches verliefen dann gänzlich anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Sie haben mich ein wenig aus der Bahn geworfen, weil ich einfach nicht mit diesem Ausgang gerechnet hätte. Niven entfernt sich hier von dem gewohnten Muster, wodurch sie sich deutlich von Jugendromanen mit einer ähnlichen Thematik abhebt. Im letzten Teil des Romans bekommt auch das Geografieprojekt die Tragweite, die ich im vorherigen Verlauf vermisst hatte. Denn auch, wenn ich die aufgesuchten Orte ziemlich cool fand (genau deswegen liebe ich die USA - wo sonst kann man sich einen Baum voll Schuhe ansehen?!), empfand ich die Suche oftmals sinnlos und für das Geschehen unerheblich. Der Schluss hat mich dann eines Besseren belehrt. Fazit "All the Bright Places" ist in vielerlei Hinsicht ein kleines Überraschungspaket. Nicht nur entspricht Finch so gar keiner gängigen Romanfigurenkategorie, sondern auch die Entwicklung und schließlich der Ausgang sind eher untypisch. Während der Lektüre selbst hatte ich zwar so meine Probleme hatte, aber retrospektiv wird mir erst klar, wie tiefgründig und bewegend der Roman eigentlich ist. Bis zum Schluss durchzuhalten, lohnt sich also.

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  • Ein nettes Buch

    All the Bright Places

    Sunshine_Books

    12. September 2015 um 20:45

    Inhalt: All the Bright Places is a compelling and beautiful story about a girl who learns to live from a boy who intends to die.Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself. But each time, something good, no matter how small, stops him. Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister's recent death.When Finch and Violet meet on the ledge of the bell tower at school, it's unclear who saves whom. And when they pair up on a project to discover the 'natural wonders' of their state, both Finch and Violet make more important discoveries: It's only with Violet that Finch can be himself - a weird, funny, live-out-loud guy who's not such a freak after all. And it's only with Finch that Violet can forget to count away the days and start living them. But as Violet's world grows, Finch's begins to shrink. How far will Violet go to save the boy she has come to love? (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover ist wirklich hübsch mit den Notizen, die an schöne Dinge erinnern sollen. Titel: Der Titel ist gut gewählt, wobei er mich jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe auch etwas nachdenklich stimmt. Schreibstil: Ehrlich gesagt hatte ich ein paar Probleme, in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil ist gut und wirklich schön zu lesen, aber er hat mich irgendwie nicht ab der ersten Seite mitgerissen. Es hat Zeit gebraucht, bis ich in der Story drin war, aber das Buch entwickelt sich auch und wird von Kapitel zu Kapitel besser. Violet und Finch erzählen abwechselnd in der Ich-Perspekive. Die Kapitel werden teilweise mit Listen aufgelockert, was immer häufiger als Stilmittel verwendet wird. Ich persönlich mag das sehr. Gut gefallen hat mir vor allem auch, dass die Charaktere sich oft ganz anders selbst wahrnehmen, als sie dann nach außen hin wirken. Charaktere: Violet und Finch treffen sich im Glockenturm der Schule, beide mit dem gleichen Gedanken: Zu springen. Wenn sie nicht zeitgleich diesen Gedanken gehabt hätten, hätte es diese Story wahrscheinlich nicht gegeben. Aber sie haben sich getroffen und obwohl sie sehr verschieden sind, geben sie sich einen Grund weiterzumachen. Violet war meiner Ansicht nach ein wenig blasser gestaltet als Finch, der mit seiner Depression und den psychischen Problemen den interessanteren Charakter dargestellt hat. Beide haben ihre Probleme, die sie nach und nach runterziehen. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Kraft es sie kostet füreinander und auch für sich selbst da zu sein. Generell hat mir die Charakterisierung der Protagonisten sehr gut gefallen. Erwähnenswert: Momentan scheinen Bücher dieser Art sehr in Mode zu sein. Ich selbst gehe beim Lesen ungern dem Trend hinterher, aber dieses war wirklich schön. Stuck in my Head: “You know what I like about you, Finch? You’re interesting. You’re different. And I can talk to you. Don’t let that go to your head.”  Kriesenreif: Bisschen schwerer Einstieg. Fazit: Eine schöne Geschichte, die sich sehr gut entwickelt und zum Nachdenken anregt. Dennoch ziehe ich einen Punkt ab, da ich jetzt nicht das Gefühl hatte, es an einem Rutsch durchlesen zu müssen. Eine Empfehlung von mir gibt es aber trotzdem!

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