Jennifer Niven Stell dir vor, dass ich dich liebe

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Inhaltsangabe zu „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ von Jennifer Niven

Der eine Mensch, der dein Leben verändert – Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?Eine Geschichte über die eine wahre Liebe, die dir das wunderbare Gefühl schenkt, mit all deinen verdammten Fehlern perfekt zu sein.

Ein Buch mit wertvollen Botschaften und einer schönen Liebesgeschichte.

— haehnchenteil
haehnchenteil

Eine etwas andere, aber keineswegs weniger emotionale Liebesgeschichte

— charlie_books
charlie_books

Tolle Themen - leider wird sehr viel Potenzial verschenkt.

— sansol
sansol

Eine schöne Geschichte, mit ernsten Themen. Einiges ging ein wenig zu schnell, ansonsten ein tolles Buch

— abendsternchen
abendsternchen

Ein Buch, welches zum nachdenken anregt und so viele Gefühle mit sich bringt.

— Sanny
Sanny

Ein tolles Buch, das zwar nicht ganz an seinen Vorgänger herankommt, aber trotzdem eine berührende Geschichte bietet!

— Miriam0611
Miriam0611

Wirklich empfehlenswert. Super Geschichte mit einer Botschaft!

— BooksAreGreat
BooksAreGreat

Ein schönes Jugendbuch, welches man gut mal eben so weglesen kann trotz der ernsthaften Probleme von Libby und Jack.

— Lagoona
Lagoona

Interessante Geschichte mit wichtiger Botschaft!

— Landbiene
Landbiene

Eine sehr süsse aber auch ein wenig eine unrealistische Liebesgeschichte

— Evebi
Evebi

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Ein tolles Sommerbuch, welches mir gezeigt hat, dass man sein Leben leben und mehr Mut im Leben haben soll. Ich fand es sehr schön.

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  • "Der Eine Mensch der dein Leben verändert."

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    filletimide

    filletimide

    21. July 2017 um 20:37

    Ein gutes Buch um zu lernen das nicht immer alles so ist wie es scheint. "Manchmal sind Menschen einfach mies. Manchmal sind sie mies, weil sie Angst haben. Manchmal beschließen sie, mies zu sein, bevor andere mies zu ihnen sind. Miesheit als Selbstverständlichkeit." Seite 119 Das Buch "Stell dir vor das ich dich liebe" wurde aus der Perspektive zweier Jugendlicher geschrieben. Jack u. Libby. Das Buch besticht mit seinem Auffälligem Cover, welches einem sicher in der Buchhandlung ins Auge fällt. Die Kapitel ehr kurzgehalten, welche dennoch sehr Aussagekräftig über die Gefühle der Protagonisten berichten. Libby, ist ein junges Mädchen das schon viel erlebt hat. Tod der Mutter, Übergewicht, Mobbing. Trotzdem wirkt sie mehr wie eine Erwachsene als manch Erwachsene selbst. Ich liebe Libbys Art mit dem Leben um zugehen. Mit Sorgen u. Problemen anderer um zu gehen. Mit sich selbst um zu gehen. Stark zu sein in Situationen in den man selbst nicht stark wäre. Jack, wirkte auf mich am Anfang nicht unbedingt arrogant, aber schon ein wenig selbstverliebt. Erst im Laufe der Geschichte merkt man das auch in ihm eine gute Seele wie in Libby lebt. Er möchte sich einfach davor Schützen das jemand von seiner Erkrankung erfährt und ihn damit ausnutzt oder verletzt. Jacks kleiner Bruder spielt in diesem Buch für mich persönlich auch eine sehr große Rolle. Er erinnert Jack immer wieder daran ein guter Mensch zu sein der er selbst eigentlich auch sein möchte. Niven hat es geschafft die traurige Realität zwischen, Mobbing, Gewalt, Missverständnisse und Liebe an unseren Schule mit Zwei Erkrankungen so zu verbinden, das man lernt mehr Verständnis für Menschen zu haben die anders sind als man selbst. Da es mein erstes Buch von Niven war, hat sie mich dazu eingeladen mehr von ihr lesen zu wollen. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Die Geschichte ist interessant erzählt, das man das Buch nicht aus der Hand legen will. Die Protagonisten sind gut gewählt und ergänzen sich auf ihre eigene Art und Weise vollständig.

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  • Rezension: Stell dir vor, dass ich dich liebe

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    charlie_books

    charlie_books

    20. July 2017 um 19:39

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich mir ganz spontan geholt, als es mir in der Buchhandlung ins Auge gestochen ist. Durch seine knallige Farbe war es definitiv nicht zu übersehen.  Am Anfang musste ich mich etwas an den Aufbau dieses Buches gewöhnen, da die Geschichte abwechselnd aus Libby's und Jack's Sicht erzählt wird und ein Kapitel somit immer nur ganz wenige Seiten hat. Aber nach und nach wurde es einfacher zu lesen.  In diesem Buch geht es meiner Meinung nach fast mehr darum, sich selbst lieben zu lernen, als um die eigentliche Liebesgeschichte. Die Autorin hat mit Libby eine unfassbar starke Protagonistin erschaffen, von der man wirklich einiges lernen kann. Sie ist der Beweis dafür, dass man nicht nur Selbstbewusstsein haben kann, wenn andere einem das Gefühl geben, perfekt zu sein. Ihr ist das Gerede anderer egal und sie steht dazu, wer sie ist und wie sie aussieht.  Jack hingegen geht mit seinem Problem nicht so offen um und versucht, es so gut es geht zu verstecken. Das wiederum führt aber dazu, dass er nicht er selbst und somit auch nicht zufrieden mit seinem Leben ist. Dies ändert sich allerdings, als Libby in sein Leben tritt. Dieses Buch beweist, dass wahre Liebe über alles andere hinaus geht. Sie zeigt die Geschichte zweier Menschen, die einander helfen, zu sich selbst zu finden.  Hier drin steckt eine ziemlich aussagekräftige Botschaft, die man sich zu Herzen nehmen kann.  Eine eher ungewöhnliche Liebesgesichte, die aber keineswegs weniger emotional ist. Ein Buch, aus dem man viel mitnehmen und von dem man noch einiges lernen kann.  Mir hat es zwar nicht ganz so gut gefallen wie andere Bücher, aber geliebt habe ich es irgendwie trotzdem auf ganz besondere Art und Weise. Schreibt mir gerne, was ihr über das Buch denkt, falls ihr es schon gelesen habt. Euch einen schönen Abend! xoxo charlie :)

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  • Starke Charaktere, schwächelnde Story

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    BluevanMeer

    BluevanMeer

    20. July 2017 um 13:54

    Jennifer Niven hat sich in ihrem Roman Stell dir vor, dass ich dich liebe, einiges vorgenommen. Es geht um Liebe, schwere Schicksale, Empowerment und zwei herzerwärmend tolle Charaktere: Libby und Jack. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Jack und Libby erzählt, die beide ihr Päckchen zu tragen haben. Jack ist ein wahnsinnig cooler Typ, seine Freundin ist die heißeste Braut der Schule und Jack ist ein Bad Boy, der sich von niemandem etwas sagen lässt. Was niemand weiß: Jack ist gesichtsblind. Er hat eine neurologische Störung, die verhindert, dass er sich Gesichter und Personen merken kann. Wenn er morgens die Küche betritt, kann er nur vermuten, dass seine Eltern am Küchentisch stehen und eine kleinere Person sein Bruder sein muss. Damit niemand von diesem Defekt erfährt, hat sich Jack einen Haufen Strategien überlegt, mit denen er im Alltag zurecht kommt. Coolness ist eine davon. Und wenn er halt auf einer Party mal die Falsche küsst und nicht seine Freundin, dann erzählt er trotzdem niemandem von seinem Problem. Besser er wird als Arschloch bezeichnet, als dass jemand von seiner Prosopagnosie erfährt. Libby war einmal der fetteste Teenager Amerikas. Tatsächlich arbeitet Niven mit diesen Superlativen, wie es ihr gerade passt. Libby war das fetteste Mädchen, Jack hat die schwerste Form der Gesichtsblindheit. Mit diesen Erzählstrategien muss man bei diesem Buch leider leben. Libby hat nach dem Tod ihrer Mutter zugenommen und nur noch gegessen, bis sie mit einem Kran aus ihrem Bett herausgehoben werden musste, weil sie nicht mehr durch die Tür passte. Ich weiß, dass es solche Geschichten gibt, aber ein bisschen zu viel ist das schon. Libby hat sich mehrere Jahre im Fatcamp aufgehalten, jetzt hat sie abgenommen und ihr Traum ist, im Tanzteam aufgenommen zu werden. "Ich denke, wie wunderbar die Welt wäre, wenn alle überall tanzen würden." Und als sie endlich wieder zur Schule gehen darf, begegnet ihr Jack. Und sie ist verliebt. Und trotz seiner physiologischen Störung kann Jack sie in der Masse der Menschen erkennen... Ob das medizinisch funktioniert, sei mal dahingestellt. Jennifer Niven gelingt es mit einer Leichtigkeit empowernde und grandiose Figuren aufs Papier zu zaubern, die mich überrascht hat. Libby ist so eine Powerfrau, die sich trotz Mobbing, trotz ihres Schicksals, trotz ihrer eigenen Kämpfe gegen sich selbst, in der High School behauptet. Sie steht zu ihrem Körper und zu ihrer Vergangenheit und sie kann Jack ein kleines bisschen von dieser großen Kraft abgeben. Auch Jack ist für mich eine faszinierende Figur, in der unglaublich viel Potenzial steckt. Gemeinsam versuchen die beiden alles über Jacks Störung herauszubekommen und hier fangen dann die Probleme an. Natürlich muss auch eine Liebesgeschichte mit eingebaut werden und bei aller Sympathie für die wirklich differenzierten Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind, schwächelt die Story. Es passiert wenig, das sich zu erzählen lohnt, das Ende ist unbefriedigend und bleibt weit hinter meinen Erwartungen für Libby und Jack zurück. Spekuliert da etwa noch jemand auf einen zweiten Teil? Trotzdem hat der Roman sehr viele empowernde Momente und liest sich sehr schön weg. Trotzdem hatte ich mir noch ein bisschen mehr erhofft.  

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  • Das Buch des Monats Juni im FISCHER Leseclub: "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Der eine Mensch, der dein Leben verändert  Das Leben kann manchmal wirklich hart sein. Wir alle versuchen auf die eine oder andere Art und Weise unsere Mitmenschen zufrieden zu stellen, um nicht anzuecken.Für Jack bedeutet das: Immer cool sein! Immer lächeln! Denn niemand darf hinter sein Geheimnis kommen. Für Libby bedeutet das: Bloß nicht auffallen! Einfach nur irgendwie den Tag ohne Hänseleien aufgrund ihres Gewichts überstehen. Als Jack und Libby auf unsanfte Art aufeinandertreffen, kann keiner der beiden ahnen, dass sich daraus eine perfekt-unperfekte Geschichte entwickelt ...Freut euch daher auf unser Buch des Monats Juni und lest gemeinsam mit uns "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven!Mehr zum Buch Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?Eine Geschichte über die eine wahre Liebe, die dir das wunderbare Gefühl schenkt, mit all deinen verdammten Fehlern perfekt zu sein.>> Hier geht es zur LeseprobeWir vergeben gemeinsam mit FISCHER 50 Exemplare von "Stell dir vor, dass ich dich liebe" unter allen, die sich bis einschließlich 15. Juni 2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.   In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, könnt ihr am Ende der Monatsaktion ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen gewinnen.   Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!   Wer 10 Buchlose sammelt, erhält als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 11 Buchlose gesammelt haben, ein Abo für die Glossybox für 6 Monate. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Juni endet am Mittwoch, den 19. Juli 2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen.    Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden.    *  Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 19. Juli 2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2561
  • Starke Protagonistin

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    thebookpassion

    thebookpassion

    19. July 2017 um 23:33

    Jack zählt zu den beliebtesten Schülern und wird von so einigen bewundert, doch niemand kennt sein größtes Geheimnis. Jack kann sich die Gesichter seiner Mitmenschen nicht merken, denn er ist Geschichtsblind. Ein jeder sieht für Jack gleich aus und so kann er selbst seine Freundin nicht von anderen Frauen unterscheiden. Jack versucht immer cool und lässig zubleiben und alles so wirken zu lassen, als ob es gewollt ist. Libby ist das komplette Gegenteil von Jack, sie ist übergewichtig und absolut nicht beliebt, sie reagiert Leidenschaftlich und ist daher oft nicht lässig. Sie ist auch unglaublich mutig und versucht sich eben nicht vor den anderen Leuten zu verstecken.Ich habe schon den Debütroman der Autorin“ All die verdammt perfekten Tage“ gelesen und war absolut begeistert. Ich war daher auf den nächsten Roman sehr gespannt. Ich finde das Cover übrigens absolut schrecklich und hätte ich nicht den eben erwähnten Roman schon von der Autorin gelesen wäre ich an „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ im Bücherladen definitiv vorbeigegangen. Das pinke Cover schreit mir einfach zu sehr nach Kitsch und Klischee. Von der Autorin erwarte ich jedoch eine eher unkonventionelle Geschichte und diese Erwartung wurde auch zum Teil erfüllt. So werden aktuelle Themen wie z.B. Mobbing und auch Body shaming aufgegriffen.Mir hat es unglaublich gefallen, dass Libby die deutlich stärkere Figur ist und vielmehr Jack Hilfe benötigt, um sich endlich aus seinem eigenen Gefängnis zu befreien. Libby ist so unfassbar stark und ich liebe ihren Humor und die Art, wie sie Probleme anpackt und sich einfach nicht unterkriegen lässt. Sie ist sich ihrer Schwächen bewusst, kann im Großen und Ganzen jedoch super mit ihnen umgehen und das mach sie definitiv ziemlich offensiv. Durch eine schwierige Phase ist sie extrem dick geworden und kämpft immer noch gegen die Pfunde an. Jack versucht hingegen seine Probleme zu verstecken frei nach dem Motto: Niemand merkt es und dann gibt es auch kein Problem, um das man sich kümmern muss. Er versucht seine Probleme zu verstecken, dabei benötigt er unbedingt jemandem zum Reden. Die Protagonisten versprechen also gerade zu Anfang eine Liebesgeschichte außerhalb von Kitsch und Klischees. Es gibt keine Frau, die von einem Mann gerettet werden muss, denn hier sind die Rollen deutlich vertauscht. Doch gerade das Ende hat mich nicht unbedingt überzeugt. Zum Schluss ging mir vieles einfach zu schnell, sodass die Story rund um Libby und Jack doch in eine eher kitschige Liebesgeschichte abrutscht. Viele Probleme dir aufgekommen sind, wurden mir einfach viel zu leicht und schnell gelöst.Insgesamt konnte mich „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ gut unterhalten. Vor allem Libby konnte mich absolut begeistern. Selten ist mir so eine witzige, natürliche Protagonistin untergekommen. Leider konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen, sodass die Autorin nicht ganz an ihren Debütroman anknüpfen konnte.

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  • Tolle Themen - leider wird sehr viel Potenzial verschenkt

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    sansol

    sansol

    19. July 2017 um 23:22

    Stell dir vor dass ich dich liebe ist ein wirklich ansprechender Jugendroman in dem viele wichtige Themen angesprochen werden. Das genau ist meiner Meinung aber auch die Schwachstelle dieses Romans. Leider bleiben viele dieser Themen sehr oberflächlich bzw. werden am Ende überhaupt nicht aufgelöst. Das empfinde ich als sehr schade und verschenktes Potenzial.Libby ist eine fantastische Protagonistin. Super sympathisch, mit Stärken und Schwächen und man übersieht gerne die absolut unrealistische Gestaltung ihrer Wandlung vom „fettesten Teenager Amerikas“ zu einem immer noch auffallend pummeligen jungen Mädchen innerhalb so kurzer Zeit. Ich glaube sie weiß selber gar nicht wie stark sie tatsächlich ist – und es ist wirklich berührend wie sie für Dinge kämpft an die sie glaubt. Jennifer Niven hat die Szene in der Libby tanzt wirklich toll geschrieben.Mit Jack konnte ich mich leider nicht so anfreunden. Anfangs konnte ich sein Verhalten ja noch verstehen, die Art wie er mit seiner Gesichtsblindheit umgeht. Sehr schnell allerdings fand ich seine Vorgehensweise aber nur noch nervend und nicht mehr nachvollziehbar. Auch die Umgangsweise mit der Krankheit war meiner Meinung nach nicht wirklich realistisch geschrieben.Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und gut zu lesen. Die wahnsinnig vielen, schnellen Perspektivenwechsel zwischen Jack und Libby haben mir gut gefallen, genauso wie die am Anfang mehrfach auftauchenden Listen. Es gibt unglaublich viele schöne Stellen die es lohnen würde zu zitieren, da zeigt sich die Liebe von Jennifer Niven zu diesem Buch. Doch nach der Hälfte, spätestens im letzten Drittel des Buches verliert der Roman an Schwung und Glaubwürdigkeit. Es müssen unbedingt noch viele Themen angerissen werden, manches ist wirklich unnötig und zu dick aufgetragen, tja leider recht „amerikanisch“.

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  • so viel Gefühl

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    abendsternchen

    abendsternchen

    19. July 2017 um 20:58

    Im Rahmen der Leserunde auf Lovelybooks habe ich das Buch „Stell dir vor das ich dich liebe“ gelesen.Bereits das erste Buch „All die verdammt perfekten Tage“ der Autorin konnte mich überzeugen, so das ich auf dieses Buch recht gespannt war.Der Einstieg war auf jeden Fall einfach. Wir lernen den Protagonisten Jack kennen und werden gleich mit seiner Krankheit konfrontiert. Er kann keine Gesichter erkennen und daher ist es schwer für ihn zu wissen wer gerade vor ihm steht.Unsere zweite Protagonistin ist Libby. Sie war Amerikas dickster Teenager und hat nun mittlerweile ihr Gewicht reduziert. Sie war belastet von Panikattacken und hatte einen schweren Verlust zu verkraften. Mit Essen hatte sie dies versucht zu verarbeiten. Es ist ihr erster Tag an der High-School, nach langer Zeit und privaten Unterricht. Sie will es allen zeigen. Natürlich eckt sie noch immer an, doch sie ist selbstbewusster geworden und schlagkräftig noch dazu. Ich möchte euch gar nicht so viel über den Inhalt erzählen, das Buch solltet ihr schon selbst lesen.Man ist sofort drin im Buch gewesen, so erging es zumindest mir. Die Seiten flogen nur so dahin, die Kapitel waren immer recht kurz gehalten, so dass man immer noch schnell ein weiteres lesen konnte. Diese wechselten sich zwischen Jack und Libby ab. Man erhält so jeweils Einblick in die Gefühle und Gedanken des jeweiligen Protagonisten.Der Schreibstil hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gefallen. Das zur Seite legen viel einfach schwer. Das Thema fand ich ebenfalls recht interessant. Sei es Jacks Gesichtsblindheit, von dem ich so noch nicht gehört habe. Auch das Thema Mobbing war hier groß, hatte doch Libby noch immer mir Vorurteilen und fiesen Kommentaren zu kämpfen.Die Story ist so voller Gefühl. Mal ist man mit den Protagonisten wütend, mal würde man sie gerne einfach nur in den Arm nehmen. Oder einfach nur anfeuern und sagen das sie genau alles richtig machen.Auch wenn mir manche Szenen vielleicht ein wenig zu schnell daher kamen, kann ich bei dem Buch eine Leseempfehlung ausgeben.

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  • einfach toll

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Sanny

    Sanny

    19. July 2017 um 09:35

    Das Cover sprach mich auf dem ersten Blick eher weniger an. Für meinen Geschmack nicht aussagekräftig genug und zu pink. Allerdings sagte mir die Autorin etwas und so las ich den Klapptext. Irgendwie erinnerte mich dies an Colleen Hoovers Art und es hat mich neugierig gemacht. Nachdem ich die Leseprobe las, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss.Dies war mein erstes Buch von Jennifer Niven. Der Schreibstil von ihr gefiel mir sehr und es las sich leicht und locker. So richtig gepackt hat mich die Geschichte nach etwa 70-90 Seiten, dann wollte ich es gar nicht mehr loslassen.Beide Protagonisten haben ein großen Päckchen zu tragen. Libby ist übergewichtig und Jack ist gesichtsblind. Über die Gesichtsblindheit bzw. Prosopagnosie habe ich vorher auch schon gehört, mich aber noch nicht weiter mit dem Thema auseinander gesetzt. Ich finde es toll, wie sich Libby auch in seine Situationen hineinversetzen kann. Insgesamt bewundere ich Libby sehr. Trotz ihrer Vorgeschichte und vielen bösen Kommentaren ist sie stark und kämpft. Ein Vorbild für viele andere.Wie die Autorin hier ernste Themen mit der Liebe kombiniert ist großartig gelungen. Ein Buch, welches zum nachdenken anregt und so viele Gefühle mit sich bringt.

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  • Schönes Jugendbuch!

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Miriam-Anna

    Miriam-Anna

    18. July 2017 um 18:22

    Der Titel Ich verstehe um ehrlich zu sein den Titel nicht ganz. Sicher, das Buch hat etwas mit Vorstellung zu tun, aber ja der von Gesichtern und nicht von der Vorstellung eines Gefühls. Das Cover Das Cover finde ich sehr hübsch. Ich denke, die beiden Figuren auf der Bank befinden sich in einem Park, es könnten also Jack und Libby sein. Das Pink lässt alles sehr frisch erscheinen und schafft zudem Aufmerksamkeit. Die Protagonisten Ich hatte angenommen, Jack würde sich fast durchgehend wie ein Idiot aufführen, was er meiner Meinung nach nicht getan hat. Natürlich, er ist sehr verschlossen und vorsichtig im Umgang mit Menschen, aber er mobbt niemanden und verhält sich meist fair gegenüber seinen Mitmenschen. Libbys Verhalten finde ich oft sehr schwer zu deuten und zu verstehen. Sie hat immer wieder Dinge gemacht, die mich mehr oder weniger erstaunten. Für sie hat mich vor allem gefreut, dass sie recht schnell Anschluss an andere Leute gefunden hat und nicht alleine geblieben ist. Die Story Wie bereits gesagt hätte ich erwartet, dass Libby Jacks Mobbingopfer ist und sie sich erstmal gar nicht ausstehen können. Dabei lernen sie sich kennen, als Jack Libby vor anderen schützen möchte - völlig unerwartet für mich. Mein Fazit Besonders gut gefallen haben mir die Sichtwechsel. Das hat einerseits dir Spannung erhöht, andererseits wusste man aber meist ungefähr über die beiden Protagonisten und ihre Situationen Bescheid.

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  • Überzeugt

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    BooksAreGreat

    BooksAreGreat

    18. July 2017 um 11:41

    Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch so gut gefallen wird. Es sah äußerlich recht unscheinbar aus und die Autorin war mir auch unbekannt. Jedoch wurde ich wirklich überrascht. Es hat mir richtig gut gefallen.Die Autorin spricht hier sehr interessante Themen an, die auch viele Jugendliche auf irgendeine Weise betreffen. Dabei ist ihre Schreibweise sehr einfühlsam.Die Charaktere sind schön gezeichnet. Man nimmt ihnen ihre Rolle komplett ab. Auch ihre Romanze finde ich überzeugend und nicht übertrieben.Die wechselnde Sichtweise mag ich sehr. So erfährt man über beide Protagonisten etwas und dem Leser wird ihre Situation klarer. Ich kann das Buch empfehlen. Es hat eine schöne Geschichte mit klarer Aussage. 

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  • Gegensätze ziehen sich doch an!

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Miriam0611

    Miriam0611

    18. July 2017 um 08:15

    Was ist wenn du gleichzeitig unsichtbar aber doch unübersehbar bist? Libby kennt dieses Gefühl nur zu gut. Als ehemals fettester Teenager der USA sind Libby Bodyshaming und Mobbingattacken bereits bestens bekannt. Jack hingegen ist nach aussen ein beliebter Schüler, doch eigentlich versucht er mit seiner überheblichen Art und den gemeinen Sprüchen nur seine eigene Unsicherheit zu verstecken: Jack hat Prosopagnosie, eine Krankheit wegen der er sich keine Gesichter merken kann. Selbst seine eigene Familie erkennt Jack nur sehr schwer bis gar nicht. Als die beiden aufeinandertreffen, ist klar, dass Libbys Temperament und Jacks Stolz eine explosive Mischung ergeben. Erzählt ist die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Jack und Libby. Zwischen den Abschnitten gibt es auch noch verschiedene Zeitsprünge, jedoch ist alles sehr übersichtlich und es ist stets klar, wo und wann die Geschichte gerade stattfindet. Beeindruckend war die Verstrickung der Prosopagnosie in die Geschichte, da diese Krankheit relativ häufig vorkommt und dabei häufig sogar unentdeckt bleibt. Ausserdem gefallen hat mir Libbys Kampfgeist und Mut; trotz allem, was ihr wegen ihres Gewichts schon passiert ist (Anfeindungen und dergleichen) ist sie trotzdem bemüht, stets positiv und freundlich zu bleiben - einfach nur ein beeindruckendes Mädchen. Ins Herz geschlossen habe ich auch Jack, der im Laufe des Buches erwachsen wurde und öffentlich zu seiner Krankheit stand. Empfehlenswert ist das Buch vor allem, aber nicht nur, für Jugendbuchfans und Niven-Fanatiker, da es zwar einige typische Motive der Jugendliteratur aufweist, trotzdem aber auf seine eigene Art und Weise völlig neu und einzigartig ist! 5/5

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  • Meine Meinung zu "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
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    17. July 2017 um 22:59

    Spoilerfrei. Ich glaube, mir hat das Buch im Schnitt weniger gut gefallen als denen in meiner Booktube- und Leserunden-Umgebung, obwohl mich das Buch trotzdem unterhalten konnte. Die Story ist mittlerweile hinreichend bekannt, da das Buch frisch auf Deutsch rausgekommen ist und so ziemlich die Runde gemacht hat. Die größte Besonderheit dieses Jugendbuches (obwohl ich es auch schon bei Frauenliteratur eingeordnet gesehen habe) sind die beiden Hauptcharaktere. Libby war bekannt als der dickste Teenager aus den USA, letztendlich musste sie aus ihrem Bett und dem Haus herausgeschnitten werden. Mittlerweile ist sie immer noch fett, wie sie selbst sagt, aber kann nun das erste Mal seit langen wieder eine öffentliche Schule besuchen. Sie ist natürlich aufgeregt, wie die MitschülerInnen auf sie reagieren werden und wie gut sie sich einleben kann. Dort lernt sie auch Jack kennen. Er ist von der Gesichtsblindheit betroffen, das bedeutet, dass er Gesichter vergisst. Normalerweise speichert man ein Gesicht ab und erkennt das beim erneuten Sehen wieder. Jack beschreibt, dass er sich auch eine geistige Kopie abspeichert, diese aber unmittelbar wieder gelöscht wird. Er hangelt sich an anderen Merkmalen wie Frisur, Statur und andere Besonderheiten entlang, um erfolgreich oder weniger erfolgreich Personen identifizieren zu können.Von dieser Gesichtserkennungsschwäche oder Prosopagnosie habe ich zum ersten Mal in einer Nachmittags-Talkshow gehört, bei der der Angeklagte dieses Krankheitsbild aufwies und der falschen Person den Knüppel übergezogen hatte, weil sie ein Kleidungsstück des geplanten Opfers trug. So kann's gehen. Jack ist erpicht darauf, sein Handicap zu verstecken und seine Verwechslungen zu überspielen. In dem Roman geht es nun um das Kennenlernen von Libby und Jack, die beide in ihrer eigenen Welt leben, aber sich gegenseitig noch viel zeigen und voneinander lernen können. ---Meine Meinung.Der Roman ist in viele kurze Kapitel unterteilt und wir erleben andauernd Perspektivwechsel zwischen Libby und Jack. So erfahren wir also, was in beiden Köpfen vorgeht und die Seiten fliegen auch nur so dahin. Ich fand die Geschichte etwas "all over the place", mir ist beim Lesen ziemlich schnell aufgefallen, dass es sich sehr fast-paced anfühlt. Der Stern am Cover ergibt für mich insofern Sinn, dass ich das Buch als "zackig" beschreiben würde. Zum einen aufgrund der kurzweiligen und schnell verlaufenden Kapitel und Geschehnisse, aber auch, weil man hier etwas erwähnt wird, mal da ein kleiner Vorfall geschieht und einige Sachen etwas in den Sand verlaufen und ich nicht mehr genau sagen kann, wieso diese Szene nun genau wichtig war. Auch habe ich nicht so ganz verstanden, wieso Jack ausgerechnet Libby so voreilig und gutgläubig von seinem Handicap erzählt. Die Story machte auf alle Spaß zu lesen, ich mochte die ehrlichen Zugeständnisse von Libby und Jack. Dennoch fühlte es sich für mich etwas zu unruhig und unausgegoren an, womit ich allerdings nicht die Hintergrundgeschichte von Jack meine. Ich hab nämlich von Diskussionen gehört, dass zu wenig auf Jacks dunkle Hautfarbe eingegangen wurde. Meine Meinung nach finde ich es absolut passend, da es in diesem Buch um andere Probleme ging, nämlich dass Jack nicht aufgrund seiner Hautfarbe im Fokus steht, sondern aufgrund der Prosopagnosie. An einer Stelle wird darauf Bezug genommen, nämlich als Jack etwas in der Schule anstellt und Nachsitzen muss, sagt seine Mutter etwa "Jack, bitte mach sowas nicht, du weißt, wir haben es bei sowas noch einmal ein Stück schwieriger."Also ich kann die Kritik an dieser Stelle nicht nachvollziehen. Bei einigen SchriftstellerInnen wird kritisiert, dass die Charaktere alle weiß und heterosexuell sind und wenn man Diversität reinbringt, passt es dann auch oftmals nicht, weil man sie "falsch" dargestellt hat oder es heißt, man macht das nur für das Image. Jack ist halt ein junger Mann und er "happens to be black", ist aber für die Geschichte nicht weiter relevant. Sowas ist doch auch mal ganz nett, dass da kein großes Fass aufgemacht wird. Das habe ich mit "A Single Man" verglichen, falls ihr den Film kennt (ziemlich gut übrigens). Dort wurde in den Zusammenfassungen andauernd geschrieben, dass es um einen schwulen Mann geht, der bei einem Autounfall seinen Partner, die Liebe seines Lebens verliert und sich dann das Leben nehmen möchte. Er lernt dann eine Nachbarin kennen, die wieder Sonne in sein Leben bringt und ihn platonisch zur Seite steht. Wisst ihr was? Dass der Protagonist homosexuell ist, ist an keiner Stelle relevant. Der hätte genauso gut heterosexuell sein können, aber "he happens to be homosexual". Es wäre an dieser Stelle überhaupt nicht wichtig gewesen, dass explizit zu erwähnen. Man wäre dann halt im Kino gesessen und man hätte gesehen, wie er seinen toten Lebensgefährten im Arm hält und wie er tief betrübt versucht sein Leben weiterzuleben und man hätte sich vielleicht gedacht "Ah, der ist homosexuell, okay. Weiter geht's mit dem Film." und damit wär das abgehakt gewesen. Naja, ich lass dieses Brainstorming hier einfach mal stehen. Zurück zum Thema.Ich kann die Geschichte Leuten empfehlen, die gerne kurzweilige, kurzkapitelige Bücher lesen, wo es um mal etwas andere Charaktere im Highschool-Alter geht.

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  • Libby & Jack

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Lagoona

    Lagoona

    17. July 2017 um 21:55

    Die stark übergewichtige Libby und der gesichtsblinde Jack verbindet mehr, als sich zunächst vermuten lässt. Jeder der Beiden hat auf seine eigene ganz besondere Art und Weise Hürden und Steine in den Weg gelegt bekommen, die es zu meistern gilt.Die Herausforderung Leben ist somit nicht die leichteste.Libby war früher als der dickste Teenager Amerikas bekannt und konte sich kaum bewegen. Jack kann selbst seine eigene Familie oder Freunde nicht erkennen. Als die Beiden merken, dass sie sich aus irgendeinem Grund zueinander hingezogen fühlen beginnt eine rasante Achterbahnfahrt mit einigen Höhen und Tiefen auf die keiner vorbereitet war. Ob sie es schaffen gemeinsam einen guten Weg zu wählen, sich gegenseitig mit ihren Problemen zu unterstützen das erfahrt Ihr ab sofort in "Stell Dir vor, dass ich Dich liebe".Mein Fazit:Ein schönes Jugendbuch, welches man gut mal eben so weglesen kann trotz der ernsthaften Probleme von Libby und Jack. Interessant war für mich zu lesen, wie Beide auf ihre eigene Art und Weise mit ihren Sorgen umgehen.Ich gebe 4 gute Sterne

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  • Tolle Themen, aber zum Ende hin schwächer...

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Kady

    Kady

    17. July 2017 um 21:47

    Rezension: Stell dir vor, dass ich dich liebe von Jennifer NivenMeine Meinung: Eine gut erzählte Liebesgeschichte, die zuerst sehr ungewöhnlich ist, zum Ende hin aber leider ins klischeehafte abdriftet.Die Charaktere: Libby und Jack sind in diesem Buch die Hauptpersonen und Ich-Erzähler, sie schildern ihre Erlebnisse in der Schule und zu Hause abwechselnd in unterschiedlich langen Kapiteln.Zwischendurch gibt es hin und wieder Kapitel, in denen über die Vergangenheit der Protagonisten erzählt wird.Libby war mir sofort sympathisch, sie hat eine offene und ehrliche, mutige Art, die ich einfach mag und die ich auch bewundernswert finde.Jack war da problematischer. Er benimmt sich oft widersprüchlich, und im Laufe des gesamten Buches trifft er immer wieder Entscheidungen, die ich nicht verstehe. Trotzdem konnte ich mich zum Ende hin mit ihm anfreunden und mag ihn nun doch.Die anderen Charaktere gefallen mir auch, allerdings muss ich sagen, dass sie meiner Meinung nach zu sehr an der Oberfläche bleiben und ich finde, ihnen hätte mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden können. So lag diese eher auf Libby und Jack, was für mich aber auch okay war.Die Handlung: Diese ist zuerst sehr spannend dadurch, dass die Liebesgeschichte zwischen Libby und Jack sehr ungewöhnlich ist und die beiden außergewöhnliche Persönlichkeiten sind. Zum Ende hin wurde mir das Ganze leider zu klischeehaft, denn auf den letzten Seiten wurde eine für Jugendbücher typische Wendung durchgeführt.Das Cover: Das Cover finde ich hübsch, auch wenn es wenig über den Inhalt verrät und in der Hinsicht nicht so ganz passt. Mir gefällt die Farbe ❤Fazit: Ein gelungenes Buch, leider zum Ende hin zu "normal". Auf jeden Fall zu empfehlen für jeden, weil es viele aktuelle Themen verbindet!

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  • Eine Gefühlsexplosion!

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    Liss

    Liss

    17. July 2017 um 16:55

    Eine Gefühlsexplosion!Ah, dieses Buch ist ein Schatz, ein Segen und ein Meisterwerk in der Jugendliteratur. Zumindest für mich. Denn Libby und Jack und ihre Geschichten gehen wirklich tief ins Herz. Sie können unterschiedlicher nicht sein. Jack, der coole Junge der Schule. Angesehen und von den Mädchen vergöttert. Doch er trägt ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind und muss jede Person anhand von Haarfarbe, Stellung der Ohren oder ähnlichem identifizieren. Libby hingegen trugt den Titel als fettester Teenager Amerikas und hat sehr krasse Defizite in ihrem Selbstbewusstsein.Und beide möchten sich ändern. Möchten sich akzeptieren und lieben lernen. Sie wollen mit der Welt da draußen klar kommen und das Leben genießen. Aber das ist gar nicht so einfach. Aber zusammen sind viele Dinge sowieso leichter. Und während sie sich kennen lernen, merken sie, dass irgendetwas zwischen ihnen ist. Ein Prickeln, etwas magisches, das sie nicht beschreiben können. Und es war echt süß, wie sie immer telefonieren und SMS schreiben, aber so schüchtern sind, wenn sie sich treffen.Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist hautnah mit dabei, wie sie sich mehr trauen und reifer werden. Libby fängt an sich zu wehren und Jack lässt es zu, dass seine Krankheit offiziell wird. Aber beide sind dabei nie alleine und haben Rückhalt. Und das ist echt schön zu lesen. Das Ende wird wahrscheinlich schon am Anfang klar sein, dennoch ist auch hier der Weg dahin fast schöner als das Ende selbst.Fazit "Stell dir vor, dass ich dich liebe" bietet eine Gefühlsexplosion. Wir begleiten Jack und Libby auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein, Selbstakzeptanz und natürlich zur gegenseitigen Liebe. Dabei ist der Weg fast schöner als das schon zu Beginn erwartete Ende. Ein tolles Jugendbuch! 5/5 Punkte.

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