„...Eigentlich müsste jetzt Papa am Küchentisch sitzen, Kaffee trinken und Zeitung lesen, während Mama das Frühstück vorbereitete. Doch die Eltern waren nirgends zu sehen...“
In der Küche stoßen die 8jährige Karen und der 6jährige David auf Tante Olga. Sie erklärt ihnen, dass die Eltern bei der Rückkehr am vergangenen Abend verunglückt sind und nun im Krankenhaus liegen. So lange wird sie sich um die beiden Kinder kümmern.
Die Autorin hat ein tiefgründiges und humorvolles Kinderbuch geschrieben. Deer Schriftstil passt zur Zielgruppe.
Schon von der Ferienwohnung der Tante sind die Kinder begeistert. Das ist nämlich ein alte Windmühle.
Die Tante unternimmt viel mit den Kindern. Sie kann auch sehr gut mit deren Eigenheiten umgehen. David zum Beispiel sammelt jede Menge Müll.
Bei Tante Olga lernen die Kinder, wie wichtig es ist, mit Gott im Gebet zu sprechen. Sie macht ihnen aber auch klar, dass Gottes Wege manchmal anders gehen als unsere Wünsche.
„...Wenn Gott dir all das Spielzeug gäbe, das du dir wünschst, wärst du bald verwöhnt und unausstehlich. Keiner könnte dich mehr richtig lieb haben...“
Sie macht den Kindern auch deutlich, dass man manchmal Geduld haben muss.
Sehr schöne Schwarz – Weiß – Zeichnungen illistrieren das Buch.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.




