Jennifer Roberson

 4 Sterne bei 394 Bewertungen

Alle Bücher von Jennifer Roberson

Cover des Buches Schwertmeister (ISBN: 9783955307097)

Schwertmeister

 (24)
Erschienen am 20.03.2015
Cover des Buches Herrin der Täler (ISBN: 9783442364213)

Herrin der Täler

 (21)
Erschienen am 26.09.2005
Cover des Buches Schwertsänger (ISBN: 9783955307066)

Schwertsänger

 (19)
Erschienen am 20.03.2015
Cover des Buches Dämonenkind (ISBN: 9783453523920)

Dämonenkind

 (21)
Erschienen am 05.11.2007
Cover des Buches Schwertmagier (ISBN: 9783955307110)

Schwertmagier

 (16)
Erschienen am 20.03.2015
Cover des Buches Schwertrache (ISBN: 9783955307073)

Schwertrache

 (16)
Erschienen am 20.03.2015

Neue Rezensionen zu Jennifer Roberson

Cover des Buches Die Herrin von Sherwood (ISBN: 9783442356249)A

Rezension zu "Die Herrin von Sherwood" von Jennifer Roberson

Eine mutige Maid Marian, ein gut aussehender Robin Hood und ein teuflisch bösartiger Sheriff
A_A_vor 6 Monaten

"Die Herrin von Sherwood" ist eine Fortsetzung der Legende um Robin Hood. Die Handlung setzt 5 Jahre nach den bekannten Ereignissen ein.

Von Anfang an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Besonders gut gefällt mir, dass aus vier verschiedenen Sichtweisen erzählt wird: aus der von Marian, Robin, seinem Vater (einem Grafen) und dem Sheriff von Nottingham. Vor allem letztere beide machen die Geschichte viel interessanter. Jede dieser Perspektivfiguren ist toll charakterisiert, Denk- und Handlungsweisen sind überzeugend und nachvollziehbar. 

Auch der Plot selbst ist gut durchdacht, mit überraschenden Wendungen. Einzig den Schluss hätte ich mir anders gewünscht bzw. böte er noch Raum für eine Fortsetzung. 

Ein wenig im Abseits sind für mich Robins Freunde, die durchwegs eher blass bleiben. Und ich finde es merkwürdig, dass - abgesehen von Robin selbst - alle männlichen Figuren geschlechtslos anmuten. Aber diese Mankos sind für mich verschmerzbar. Ich habe die Lektüre sehr genossen. Es fiel mir schwer, diese Welt hinter mir zu lassen. 

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Cover des Buches Schwerttänzer Zyklus - Alle 4 Bände - Schwerttänzer, Schwertsänger, Schwertmeister & Schwertmagier. (ISBN: B003ESPY7O)DieEpischeBierkistes avatar

Rezension zu "Schwerttänzer Zyklus - Alle 4 Bände - Schwerttänzer, Schwertsänger, Schwertmeister & Schwertmagier." von Jennifer Roberson

Tolle Bücher, schlechte Übersetzung
DieEpischeBierkistevor einem Jahr

Nachdem ich in das englische Ebook gelesen hatte, war ich so sehr von Jennifer Roberson's schreibe begeistert das ich mir kurz darauf die deutschen Fassungen als Hardcover gekauft hatte.

Leider wurde ich dann doch sehr enttäuscht. 

Die Geschichte baut viel Charme durch die Ich-Erzählung des sehr von sich selbst überzeugten Protagonisten Tiger's auf. Der Wortwitz seiner Figur geht in der Übersetzung leider zu einem Großteil verloren. Daher wirkt die Grammatik oft sperrig und unnötig verschachtelt.

Schade. Die Bücher an sich sind fantastisch. Gerade wenn man sich für die eher schlichte Erzählweise der Sword & Sorcery begeistern kann. 

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Cover des Buches Herrin der Wälder (ISBN: 9783955306779)Kopf-Kinos avatar

Rezension zu "Herrin der Wälder" von Jennifer Roberson

Der König von Sherwood - aus Marians Sicht
Kopf-Kinovor 6 Jahren

»Gib mir einen Helden«, bat er seine Muse. [...] »Gib mir einen Mann und eine Frau, um die sich Legenden ranken können, und gib mir das Talent, diese Legenden zu ewigem Leben zu erwecken.«

England, 12. Jahrhundert: Robert von Locksley kehrt unerwartet nach langer Gefangenschaft und vom Kreuzzug heim. Schwer lasten die Erinnerungen auf seinen Schultern, schwerer noch die letzte Botschaft vom getöteten Sir Hugh, die er dessen Tochter Lady Marian ausrichten muss: Marian soll nun als Waise und Mündel des Königs, Richard Löwenherz, den Sheriff von Nottingham ehelichen. Der rechtmäßige König jedoch befindet sich in Gefangenschaft und sein raffgieriger Bruder, Prinz John, greift bereits nach der Krone. Inmitten dieser Tumulte hat Marian jedoch eine ganz andere Vorstellung von ihrem Leben...

Mit 'Herrin der Wälder' verdichtet Jennifer Roberson die bekannte Robin-Hood-Legende in einem neuen Gewand und erzählt Robins Vorgeschichte, unter welchen Umständen er den Heldenstatus und den Namen 'Robin Hood' erlangte. All dies wird vordergründig aus einer ungewohnten und somit innovativen Perspektive geschildert: aus der Sicht einer Frau. Lady Marian.

Meine Buchbesprechung bezieht sich auf die bereits vergriffene Taschenbuchausgabe aus dem Hause Blanvalet mit dem ISBN 3-442-35809-4, die lediglich gebraucht erworben werden kann.

Die Autorin hat sich gewiss keiner leichten Aufgabe gestellt: Vielen sind die Erzählungen rund um Robin Hood, seinen Mannen und Lady Marian bekannt, obgleich keine überlieferte Geschichte existiert, sondern sich lediglich Balladen um jene Legende ranken, die sich inhaltlich sehr unterscheiden. Somit zieht sich vermutlich jeder Interessierte seine individuelle Vorliebe aus der Legende heraus: die einen lieben die Abenteuer, die anderen fasziniert die Liebesgeschichte. Jedem potenziellen Leser gerecht zu werden, ist demnach sehr schwierig. Die Autorin wiederum legte ihr Hauptaugenmerk auf die handelnden Personen und deren Umstände.

Roberson gewährt einen guten Einblick in die damalige Zeit und gibt in verzerrten Rückblenden bzw. Erinnerungsfetzen ebenfalls ein Gefühl für die Kreuzzüge wider. Zusätzlich dazu erhält der Leser dank den gewählten Perspektiven die verschiedenen Standesschichten und deren Lebensumständen repräsentativ dargestellt, zumal sich das Buch in der ersten Hälfte überwiegend dem Leben der Leute, Robins Heimkehr und der politischen Situation Englands unter Prinz John widmet. Interessant finde ich, wie es Roberson plausibel und glaubhaft innerhalb der Geschichte schaffte, dass ein Adliger eine Bande aus Geächteten gründet – eine Vermischung der sozialen Klassen, die es so nicht gegeben hätte, macht die Autorin greifbar.

Leider kommen die sagenumwobenen Abenteuer von Robin Hood und seinen Mannen zu kurz: Ein, zwei Überfälle und das war's. Dies ist vermutlich der Hauptbetonung auf Marian zu verschulden. Insgeheim hatte ich mir jedoch wesentlich mehr erhofft.

Robin bekommt dank den Auswirkungen des Kreuzzugs und der darauf folgenden Gefangenschaft bei den Saraszenen eine interessante Vielschichtigkeit und spannende Psyche, deren Verlauf ich gerne folgte, da Robin dadurch Schattenseiten aufweist.

Marian entwickelt sich zunehmend zu einer starken und handlungsfähigen Frau, obgleich sie von den Erwartungen und daraus resultierenden Verantwortungen, die damals üblicherweise an eine mittelalterlichen Frau gestellt wurden, sehr geprägt ist. Demnach wirkt sie recht authentisch und wird im historischen Kontext als weibliche Figur real dargestellt.

Die Motive der Antagonisten für ihre Bösartigkeit werden teilweise verständlich gemacht, sodass sie zwar ihre Rolle erfüllen, aber nicht alles transparent machen. Prinz John wird – zum Glück – keinesfalls als dumm oder Narr, sondern gerissen und intrigant dargestellt, was mir gut gefiel.

Einige, tendenziell nebensächliche Figuren, wie Will Scarlet, werden gut durchleuchtet, zumal der Leser beispielsweise erfährt, wie er zu seinem Namen kam. Andere wiederum bleiben eher blass, schablonenhaft und werden auf nur wenige Attribute reduziert; so wird beispielsweise Bruder Tuck für meinen Geschmack ein paar Mal zu häufig lediglich als „fett“ bezeichnet.

Bei dem beinahe inflationären Gebrauch der erwähnten „hochgehobenen Augenbrauen“ rollte ich im Laufe der Geschichte zunehmend mit den Augen. Auf der anderen Seite erfreute ich mich an altertümlichen Wörtern, wie beispielsweise „ihm deucht“ - da jauchzte mein literarisches Herz. Grundsätzlich war ich vom Schreibstil überwiegend positiv überrascht, da sich die Sprache der jeweiligen Zeit anpasst. Abgesehen davon ist das Buch sehr leicht und flüssig geschrieben. In kleinen, eingestreuten Passagen blitzt sogar Humor hervor, was mich zum Schmunzeln brachte.

Weniger gefielen mir die inhaltlichen Wiederholungen, die ab und an vorkamen. Die Handlung war - aus meiner Sicht – keinesfalls dermaßen verwirrend, als dass sie von Nöten wären, um dem einfachen Verlauf folgen zu können.

Die Liebesgeschichte wird einfühlsam beschrieben und schlittert meiner Meinung nach am Kitsch vorbei - ganz knapp, aber immerhin. An manchen Stellen wirkt der Erzählstil - trotz der Auseinandersetzung mit den Gefühlswelten der Figuren – an manchen Stellen ein wenig zu nüchtern und bremst dadurch die Spannung, was aber selten vorkommt.

Zusammenfassend kann ich den Roman trotz Abstriche jedem empfehlen, der Robin Hood und seine (Vor-)Geschichte mit Hauptbetonung auf Marian lesen möchte. Ich vergebe 3 Sterne und war froh, das Buch zur reinen Unterhaltung gelesen zu haben. Kein Muss, aber in Ordnung für zwischendurch.

Der Roman stellt übrigens den ersten Teil einer Dilogie dar, kann jedoch für sich alleine stehen.

PS: Eine weitaus blutigere Adaption der Legende stellt Angus Donalds 'Der Barde' dar, siehe unten in der Verlinkung.

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