Der Frauenchor von Chilbury

von Jennifer Ryan 
4,5 Sterne bei31 Bewertungen
Der Frauenchor von Chilbury
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meisterlampes avatar

angenehme Vorlesestimmen, besondere Highlights sind die Chorstücke, traurige, aber auch schöne Geschichte der Kriegsfrauen in Chilbury.

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Ein richtig tolles Hörbuch. Die Sprecherinnen habe die Emotionen sehr gut rüber gebracht. Das Highlight waren die Aufnahmen des Frauenchors.

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Inhaltsangabe zu "Der Frauenchor von Chilbury"

Wer singt, gibt niemals auf

England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht und die Frauen im Dorf Chilbury sind auf sich allein gestellt. Doch zwischen Alltag und Bombenangriffen finden sie Kraft und Hoffnung in der Musik. Als immer mehr Männer eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran – mit Erfolg. Der rein weibliche Chor beginnt zu proben und die wundervolle Musik, die entsteht, richtet die Frauen wieder auf und hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden.

Grundverschiedene Frauen und Mädchen berichten in ihren Briefen und Tagebucheinträgen von ihrem Leben im Dorf und davon, wie der Krieg ihr Leben verändert – wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber eben doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaften und Liebe entstehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839815762
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Argon
Erscheinungsdatum:07.09.2017
Das aktuelle Buch ist am 07.09.2017 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    meisterlampes avatar
    meisterlampevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: angenehme Vorlesestimmen, besondere Highlights sind die Chorstücke, traurige, aber auch schöne Geschichte der Kriegsfrauen in Chilbury.
    Der Frauenchor von Chilbury

    Klappentext:
    Wer singt, gibt niemals auf
    England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht und die Frauen im Dorf Chilbury sind auf sich allein gestellt. Doch zwischen Alltag und Bombenangriffen finden sie Kraft und Hoffnung in der Musik. Als immer mehr Männer eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran – mit Erfolg. Der rein weibliche Chor beginnt zu proben und die wundervolle Musik, die entsteht, richtet die Frauen wieder auf und hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden. 

    Grundverschiedene Frauen und Mädchen berichten in ihren Briefen und Tagebucheinträgen von ihrem Leben im Dorf und davon, wie der Krieg ihr Leben verändert – wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber eben doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaften und Liebe entstehen.


    Meine Meinung: 
    Angenehme Vorlesestimmen, passend zu den Frauen und Mädchen; besondere Highlights sind die Chorstücke. Eine traurige, aber auch schöne Geschichte der Kriegsfrauen in Chilbury. 
    Ich finde, man erkennt in den Stimmen der einzelnen Damen richtig ihre Art, ob sie nett sind oder eher fies, ehrlich oder hinterhältig (waren ja auch welche dabei...). Es war interessant, die Sichtweisen von verschiedenen Charakteren zu hören, die diese wiederum in Briefen oder Tagebüchern festgehalten haben, um sie anderen mitzuteilen oder einfach für sich selbst zu bewahren. Da wir den zweiten Weltkrieg in England nicht in der Schule nicht abgehandelt haben, konnte ich auch hier einiges für mich mitnehmen. Wenn man die Eindrücke und Meinungen der Damen über die Deutschen zu Zeiten des Kriegs hört, ist es einem wirklich unangenehm, Deutsche zu sein, obwohl es Jahrzehnte vor meiner Geburt war ...
    Äußerst mutig war es von den Frauen, weil sie ja auf die Männer, nicht nur im Chor, verzichten müssen, einfach ihre eigenen starken Stimmen einzusetzen und sich zu präsentieren, obwohl sie damit rechnen mußten, abgelehnt zu werden, weil Frauen "sowas nicht machen". Die Chorstücke sind schön in die Geschichte eingearbeitet, wenngleich es wegen mir noch ein paar mehr hätten sein können. 
    Man meint, man begleite die Frauen in Chilbury über lange Zeit, Jahre, dabei sind es doch nur ein paar Monate; irgendwie fühlt man sich ihnen nahe, vermutlich durch die Musik.

    Für dieses Hörbuch gebe ich gerne 4 Sterne.

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    banditsandras avatar
    banditsandravor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein witklich schönes Hörbuch.
    Ein Buch über starke Frauen.

    Der Frauenchor von Chilbury ist ein wirklich super gut gelungenes Hörbuch. Die Charaktere sind von den 4 Stimmen richtig gut getroffen. Der Wechsel zwischen Tagbeuch, Briefen und Nachrichten hat mir sehr gut gefallen. Es gibt Intrigen, Liebe, Musik und einen Einblick wie das Leben in einem Dorf zu der Zeit war. Das hat mir wirklich besonders gut gefallen. Ich hatte gehofft,dass man den Frauenchor etwas mehr hören darf. Die Stücke die zu hören sind, sind auf jeden Fall ein totaler Genuß! Fazit: Ich kann einfach nur empfehlen selber in diese Geschichte einzutauchen und mitzuhören.

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    Adrenalinchens avatar
    Adrenalinchenvor 10 Monaten
    Geschichte aus dem Krieg in England

    Das Hörbuch wird von 4 Frauen gelesen um die verschiedenen Charaktere besser herauszukristallisieren und dies ist fabelhaft gelungen. Noch dazu sind ein paar Lieder vom Frauenensemble Encantada mit auf den CD's, somit wird dieses Hörbuch zu etwas ganz besonderem. Das Buch ist keine Geschichte, sondern es sind Ausschnitte von Bruefen und Tagebüchern. Der Pfarrer von Chilbury will den Chor in der Gemeinde auflösen, da so gut wie alle Männer im Krieg eingezogen wurden, jedoch gibt es ein paar mutige Frauen, die trotz den schwierigen Zeiten nicht aufgeben wollen und somit wird es nun der Frauenchor von Chilbury. Die neue Chorleiterin ist sehr engagiert und meldet den Chor bei einem Gesangswettbewerb an. Im Lauf der Geschichte geht es aber nun weniger um den Chor an sich als um die einzelnen Charaktere und ihrem Leben im Krieg. Auch Chilbury wird von Bomben getroffen. Im Großen und Ganzem hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen, allerdings ging es mir persönlich etwas zu wenig um den Frauenchor. Mir waren es etwas zu viele Intrigen und Verschwörungen. Das Hörbuch erschien am 7. September beim Argon Verlag und kostet derzeit 14,95 €, es sind 6 CD's mit einer Gesamtlaufzeit von 7 Stunden und 45 Min. Das Hörbuch ist eine gekürzte Ausgabe.

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    Ruf_der_Buechers avatar
    Ruf_der_Buechervor 10 Monaten
    Eine Geschichte, die verzaubert


    Klappentext:
    Wer singt, gibt niemals auf

    England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht und die Frauen im Dorf Chilbury sind auf sich allein gestellt. Doch zwischen Alltag und Bombenangriffen finden sie Kraft und Hoffnung in der Musik. Als immer mehr Männer eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran – mit Erfolg. Der rein weibliche Chor beginnt zu proben und die wundervolle Musik, die entsteht, richtet die Frauen wieder auf und hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden.  


    Ein toller Klappentext, der mich neugierig gemacht hat, gerade weil ich selber viele Jahre im Chor gesungen habe und Musik liebe.
    Wir begleiten die Frauen von Chilbury auf einer ganz besonderen Reise und dürfen miterleben wie sich jede einzelne von ihnen verändert und weiterentwickelt - und das in einer so schweren Zeit. Denn nicht nur ein mal ereilt Chilbury ein schlimmer Schicksalsschlag, der die Frauen runterzuziehen scheint. Aber der Chor lässt sie zu einer eigenen kleinen Gemeinschaft werden, die nicht aufgibt und zueinanderhält.


    Dieses Hörbuch ist wahnsinnig toll vertont! Es gibt mehrere Sprecherinnen und alle passen wie die Faust aufs Auge zu ihren Charakteren. Zwischendurch hören wir den Chor singen, was mir besonders gut gefallen hat.
    Auch der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Am liebsten habe ich die Briefe von Venetia an ihre Freundin Angela gehört. Sie hat die Geschichte so emotional und real wiedergegeben, dass ich das Gefühl hatte selbst ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. 


    Kritik: Ich ziehe nur einen halben Stern ab, da mich diese Geschichte wirklich verzaubert hat. Sie ist einzigartig und hat mich tief berührt. Manchmal hätte ich mir noch mehr Einsätze des Chores gewünscht, da man ihn leider nur selten singen hört. So ging er manchmal ein wenig unter. 


    Zusammengefasst: Eine Geschichte, die bewegt, verzaubert und zum Nachdenken anregt. Vermutlich ist es eher eine Geschichte für Frauen, aber ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlen.


    Ich vergebe 4 1/2 Sterne und eine klare Leseempfehlung.



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    I
    Isabell47vor 10 Monaten
    Ein besonderes Hörerlebnis

    Die Geschichte spielt 1940 in Chilbury einem kleinen Ort in der Grafschaft Kent. Mittlerweile ist der Krieg hier angekommen und die Männer ziehen oder sind schon zum größten Teil in den Krieg gezogen. Da beschließt der Pfarrer aufgrund der fehlenden Männer den Kirchenchor aufzulösen und hier beginnt der Roman, denn die Frauen lassen sich es nicht gefallen und gründen ihren eigenen Chor - einen Frauenchor.
     Auch wenn das Hörbuch im Titel schon den Namen Chor enthält, ist er zwar wichtig für den Zusammenhalt der Frauen, jedoch die eigentlichen Geschichten erzählen von den Erlebnissen, Beobachtungenen und Gedanken von vier Frauen - sehr jung und älter.  Die vier sehr unterschiedlichen Frauen werden von vier sehr tollen Sprecherinnen dargestellt und diese schildern ihre Gedanken in Briefen oder Tagebucheinträgen.  Es geht um den Krieg, Geburt,die Liebe , Hoffnung, Angst, Vertrauen, Gewalt, Lügen, Tod, ...

    Es war ein absolutes Hörvergnügen die Geschichte zu verfolgen, da die Stimmen sehr prägnant waren und ich dadurch das Gefühl hatte, die  Persönlichkeit der entsprechenden Frau  einzutauchen. Es wirkte nicht vorgelesen, sondern so, als ob die Frauen real existieren würden und zu mir sprächen.  Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekam ich eine sehr genaue Vorstellung davon, was sich in Chilbury und  bei den einzelnen Menschen abspielte. Die Gesangseinlagen des Chors haben mich zutiefst bewegt und das Gesamtwerk als Buch unterstrichen. Ich bin eigentlich kein Fan von Hörbüchern, aber in diesem Fall ist das Hörbuch  dank der tollen Sprecherinnen und des Chors noch besser als das Buch, welches ich auch gelesen habe.
    Fünf Sterne von mir!

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    W
    Waschbaerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Als 1940 die Männer an der Front waren, standen die Frauen in Chilbury zusammen und meisterten das Leben. Die Musik half ihnen dabei.
    Wenn Frauen ihren Mann stehen

    Das Hörbuch "Der Frauenchor von Chilbury" von Jennifer Ryan nimmt uns mit in das Kriegsjahr 1940. Die Männer sind an der Front und die Frauen in dem kleinen Ort müssen ihr Leben in die eigenen Hände nehmen.

    Vielfach werden die Kriegsjahre aus Sicht der Kriegsteilnehmer beschrieben. Hier kommen die Zivilisten zu Wort. Nicht nur die Männer an der Front oder Krankenschwestern im Lazarett müssen den Krieg erdulden, auch das Leben der Frauen im Hinterland wird auf den Kopf gestellt.

    Zurück zum Inhalt: Aus der Ermangelung an den entsprechenden Männerstimmen beschließt der Pfarrer von Chilbury den örtlichen Chor aufzulösen. Doch er hatte die Rechnung ohne die Frauen gemacht. Die Zeit, in der sich Frauen dem Ehemann ohne Widerrede unterordneten, ging mit Kriegsbeginn zu Ende. Die zurückgebliebenen Frauen sorgen dafür, dass das Leben in Chilbury seinen möglichst normalen Gang geht. Wieso sollten sie nicht einen reinen Frauenchor gründen? Besonders in dieser Kriegszeit ist Musik für die Menschen unverzichtbar. Man braucht etwas an dem man sich festhalten kann, wenn man Todesangst um sich und seine Liebsten an der Front hat und Not herrscht.

    Zum Glück verschlug es die Musikprofessorin Primerose Trent aus London in diesen Ort. Mit ihrer Unterstützung und entgegen der Unkenrufe der ganzen Skeptiker, kommt der Frauenchor in die Gänge.

    Das Hörbuch wird von unterschiedlichen Sprechereinnen gelesen, was die Unterscheidung der einzelnen Figuren erleichtert. Trotzdem hörte ich die erste CD mehrmals, damit ich auch wirklich die Personen in ihrer jeweiligen Eigenart erfassen konnte.

    Gelesen werden die jeweiligen Briefe bzw. Tagebucheintragungen (Kitty), was dem Hörbuch einen sehr persönlichen Touch gibt. Die Bewohner/innen von Chilbury sind so vielschichtig wie das Leben. Mit netten, weniger netten und richtig unangenehme Menschen werden wir konfrontiert. Manch einer scheint auch nicht der zu sein, der er zu sein vorgibt. Es wird richtig geheimnisvoll und man fiebert als Hörer mit. Wie mag sich das alles auflösen? Doch am Schluss gibt es dann doch noch Happy Ends, was mir etwas zu glattgebügelt war.

    Ein besonderes Highlight sind die Einspielungen des Chores Encantada. Das ist wunderschön anzuhören und ich hätte mir gewünscht, mehr von diesem Frauenchor zu hören. Diesen Chor sollte man sich merken.

    Doch es ist nun mal in erster Linie ein Hörbuch für Frauen und da glaubt man wohl, auf die Vorlieben von Leserinnen eingehen zu müssen. Deshalb schwanke in meiner Bewertung.  Dieses (Hör)Buch bekommt von mir 4,5 Sternchen. 

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor einem Jahr
    Der Frauenchor von Chilbury

    England,1940: Der Krieg hat auch Großbritannien erreicht. Immer mehr Männer werden eingezogen , auch im kleinen Ort Chilbury. Deshalb beschließt der Pfarrer den Gemeindechor aufzulösen.
    Doch die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen denn in dem ohnehin schwierigen Alltag ohne Männer noch?
    Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus,London im Dorf unter. Sie ist überzeugt davon, dass Musik gerade in  schwierigen wichtig ist und nicht vergessen werden darf und schlägt die Gründung eines Frauenchores vor. Aber ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Trotz der anfänglichen Skepsis beginnt der weibliche Chor zu proben  und die Frauen haben viel Freude daran.


    Vier der Frauen und Mädchen erzählen  in Briefen oder Tageeinbuchträgen von ihrem Leben in Chilbury.


    Da gibt es Kitty Winthrop, die jüngste mit 13 Jahren. Aber Kitty ist ein cleveres Mädel und beobachtet viel und hält dies zusammen mit ihren Erlebnissen in ihrem Tagebuch fest.


    Venetia Winthrop ist ihre große Schwester, die allen Männern schöne Augen macht. Doch auch sie wird während des Krieges reifer und erwachsener. Sie schildert ihr Leben in Briefen ihrer Freundin Angela.


    Mrs.Tilling ist Krankenschwester und so was wie die gute Seele des Dorfes. Ihr Sohn David wurde auch in den Krieg einberufen.
    Sie notiert alles in ihrem Journal.


    Die Hebamme Edwina Paltry ist skrupellos und sorgt mit einer frevelhaften Aktion in Chilbury für Aufregung. Sie klagt ihre Not ihrer Schwester Clara in Briefen.


    Und gelesen werden sie auch von vier verschiedenen Frauen, was diesem Hörbuch Lebendigkeit verleiht.


    Ein weiteres Vergnügen bei diesem Hörbuch waren die musikalischen Beiträge des Frauenensembles Encantada. Doch da hätte ich mir gewünscht, die Lieder bis zum Ende hören zu können statt nur die ersten Strophen .


    Die Tagebucheinträge und Briefe Reihen sich so ineineinander, dass sie nach und nach eine Geschichte ergeben.
    Doch der Chor steht dabei nicht im Mittelpunkt, er ist eine Gemeinsamkeit der Frauen.


    Die Geschichte ist unterhaltsam und teilweise auch spannend. Doch sie hat auch ihre gefühlvollen und berührende Momente.
    Es geht um Liebe und Intrigen, um Leiden und Hoffnung.


    Das Hörbuch ist hervorragend gelesen von tollen Sprecherinnen. 
    Die Sangeseinlagen des Chores lockern auf und lassen auch mal Gänsehautfeeling entstehen.


    Alles in allem hat mich “ Der Frauenchor von Chilbury“ gut unterhalten und mir ein kurzweiliges Hörvergnügen beschert!











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    Limaries avatar
    Limarievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Hörbuch, in dem sich die Frauen mit Hoffnung und Gesang dem Krieg entgegenstellen. Jede Minute Hören hat Spaß gemacht!
    Wundervolles Hörbuch, in dem sich Frauen mit Hoffnung und Gesang dem Krieg entgegenstellen.

    Im Rahmen einer Hörrunde durfte ich dieses wunderbare Hörbuch hören, vielen Dank dafür.
    Zum Inhalt:
    Wer singt, gibt niemals auf
    England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht und die Frauen im Dorf Chilbury sind auf sich allein gestellt. Doch zwischen Alltag und Bombenangriffen finden sie Kraft und Hoffnung in der Musik. Als immer mehr Männer eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran – mit Erfolg. Der rein weibliche Chor beginnt zu proben und die wundervolle Musik, die entsteht, richtet die Frauen wieder auf und hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden.
    Grundverschiedene Frauen und Mädchen berichten in ihren Briefen und Tagebucheinträgen von ihrem Leben im Dorf und davon, wie der Krieg ihr Leben verändert – wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber eben doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaften und Liebe entstehen.
    Meine Meinung:
    Ein wunderschönes Hörbuch, das in einer sehr dunklen Zeit spielt. Dennoch ist es kein Hörbuch, das voll von Krieg und Traurigkeit ist, sondern stellt sich der schlimmen Zeit mit Positivem und Motivation, berichtet, wie die Frauen den Krieg und den Alltag meistern und sich dagegen stellen. Das hat mir sehr gefallen. Das Hörbuch wird von Jasna Fritzi Bauer, Monika Oschek, Elena Wilms und Andrea Sawatzki gesprochen, sie sprechen je eine Frau, welche Briefe oder Tagebucheinträge verfasst und erzählen so die Geschichte, berichten, was in ihrem Dorf passiert und wie sie durch den Frauenchor den Kriegsalltag meistern. Durch die Sprecherinnen ist die Geschichte toll vertont und haucht den Hauptpersonen einen Charakter ein - sie sind super besetzt!
    Fazit:
    Ein absolut hörenswertes Hörbuch - 5 Sterne von mir! Jede Minute hören hat Spaß gemacht und war interessant und spannend erzählt.

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    waldfee1959s avatar
    waldfee1959vor einem Jahr
    Eine wunderbare Geschichte, mitten im Krieg, unübertrefflich gelesen

    Ein englisches Dorf im Jahr 1940, der Krieg ist dort inzwischen richtig angekommen. Vier Frauen bzw. Mädchen schreiben in Tagebüchern und Briefen von ihren Gefühlen, Sorgen und den Ereignissen im Ort. Diese Berichte sind so individuell und verschieden wie die Frauen selbst und die Charaktere der einzelnen kommen sehr gut raus, was noch durch die Stimmen der Sprecherinnen ausgezeichnet unterstrichen wird und das Buch zu einem Hörvergnügen macht. Sowohl die Autorin des Romans wie auch die Hörbuchsprecherinnen verstehen es, die Hörer in die Atmosphäre des Jahres 1940 eines typischen englischen Dorfes zu versetzen.

    Alles beginnt im April 1940 mit der Auflösung des Kirchenchores, weil die Männerstimmen bedingt durch den Krieg fehlen. Mutig machen die Frauen weiter mit einem Frauenchor, übernehmen immer mehr Aufgaben, wachsen über sich selbst hinaus und verändern sich. In den etwa vier Monaten, in denen diese Geschichte spielt, ereignet sich einiges in Chilbury. Es geht um Liebe, neues Leben, Tod, Krieg und Intrigen, was sehr spannend und berührend geschildert wird. Es ist auch immer eine Prise Humor dabei, was der Geschichte trotz der schweren Zeit in der sie spielt eine gewisse Leichtigkeit gibt und Hoffnung zum Ausdruck bringt.   

    Ein ganz besonderes Highlight des Hörbuches sind die (leider kurzen) Auftritte des Chores Encantada, da bekam ich Gänsehaut. Wunderschöne Stimmen, berührende Lieder wie „The Lord `s my Shepherd“, „Ave Maria“… Man ist als Hörer ganz dabei und wird durch den Gesang noch mehr in die Geschichte hineingenommen. Das Singen ist auch das, was die Frauen in Chilbury zusammenhält und ihnen immer wieder hilft, weiterzumachen.

     

    Ein Buch, das ich wärmstens empfehlen kann und aus meiner Sicht unübertreffliches Hörbuchvergnügen.

     

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor einem Jahr
    Hörbuch mir Gänsehautfeeling ...

    Gleich mal vorausschicken möchte ich, dass „Der Frauenchor von Chilbury“ trotz der eher traurigen Thematik ein ganz wunderbares Hörbuch ist. Obwohl mir die Einstiegs CD erst ein paar Schwierigkeiten mit den Namen auferlegte, relativierte sich dieses kleine Problem spätestens ab CD Nr. 2. Anhand der unterschiedlichen und sehr begabten vier Sprecherinnen war schnell klar, wann Kitty, Edwina, Venetia und all die anderen Damen an der Reihe war und wo genau ihr Platz in Chilbury war.
    Die Autorin nahm mich mit auf die Insel und in den kleinen Ort Chilbury, der nun auf schmerzliche Weise vom Krieg eingeholt wurde. Während die Männer England gegen den Feind verteidigten, ging das Leben zu Hause weiter und viele Frauen – nicht nur in England – wuchsen über sich hinaus. Die Probleme mögen anders gelagert gewesen sein als bei den kämpfenden Soldaten aber sicher in einfacher. Die Frauen von Chilbury lösten ihre Probleme jedoch auch mit viel Kampfgeist, Mut und manchmal sogar einer Spur Humor und bewiesen so, dass das Leben schön sein kann. Die eingehende Musik, die der Titel des Buchs zu versprechen schien, kam mir bei diesem Hörbuch leider ein wenig zu kurz. Gerne hätte ich mehr gehört von dem „Frauenchor von Chilbury“, der mir beim Hören Gänsehautfeeling verlieh. Dennoch vergebe ich hier die volle Punktzahl und bedanke mich bei der Autorin für diese kleine Reise in den Sommer 1940 im kleinen Örtchen Chilbury.
    Noch eine kleine interessante Episode am Rande … Der Verlag Kiepenheuer & Witsch und der Hörbuchverlag Argon suchten mit dem Wettbewerb – Sing a Song for Chilbury einen Frauenchor für die Hörbuchaufnahme des gleichnamigen Romans „Der Frauenchor von Chilbury“. Sie riefen alle Bewerber dazu auf, eine Kostprobe ihres Gesangs und außerdem ein paar Zeilen über den Chor zu schicken. Nach dem aufwendigen Auswahlverfahren zwischen 30 Einsendungen entschied man sich für „Encantada“ aus Daaden (Rheinland-Pfalz) als „Frauenchor für Chilbury“. Die Verlage nahmen zusammen mit den Sängerinnen des Frauenensembles in der katholischen Kirche in Herdorf vier Lieder für das Hörbuch auf. Dabei sang Encantada “Ave Maria” von Franz Schubert, “Summertime” von George Gershwin sowie “The Lord’s My Shepherd” von Jessie Seymour Irvine und “Abide With Me” von William Henry Monk, begleitet an der Orgel von Peter Scholl.
    (Quelle: www.kiwi-verlag.de)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    diewortklauberins avatar

    Wer singt, gibt niemals auf 

    »Nur weil die Männer im Krieg sind, kann man uns doch nicht einfach abschaffen. Zuerst jagen sie unsere Männer in die Schlacht, dann zwingen sie uns Frauen zur Arbeit, und jetzt nehmen sie uns auch noch den Chor weg. Wenn das so weitergeht, finden die Deutschen hier nur noch einen Haufen verbitterter Weiber, die sich sang- und klanglos ergeben.«

    Sang- und klanglos aufgeben – das kommt für die Frauen des kleinen englischen Dorfes Chilbury nicht in Frage. Allen Widerständen zum Trotz gründen sie einen Frauenchor. Während des Zweiten Weltkrieges, inmitten von Leid und Entbehrung, finden sie im Singen einen Hoffnungsschimmer. 

    Die Geschichte ihrer Großmutter hat den Debütroman von Jennifer Ryan maßgeblich beeinflusst. Vier Frauen berichten in Briefen und Tagebucheinträgen von ihrem Leben in Chilbury – Jasna Fritzi Bauer, Monika Oschek, Elena Wilms und Andrea Sawatzki leihen ihnen im Hörbuch des Argon Verlags ihre Stimmen. Musikalisch umrahmt wird die Geschichte vom Frauenensemble Encantada, das den Wettbewerb "Sing a Song for Chilbury" gewonnen hat.

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    Zum Inhalt
    1940: Als immer mehr Männer nach London gehen oder eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury in der Grafschaft Kent, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee stößt auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran – ihr Enthusiasmus und die wundervolle Musik, die entsteht und die sie sich selbst nie zugetraut hätten, überzeugen die Frauen und richten sie auf. Der Chor hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden. 

    Zur Autorin
    Jennifer Ryan wurde in England geboren, arbeitete als Lektorin in London und lebt heute mit ihrer Familie in Washington, D.C. 

    Gemeinsam mit dem Argon Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Der Frauenchor von Chilbury"Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 27.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

    Habt ihr ein bestimmtes Lied, das euch in schweren Zeiten hilft oder eine besondere Bedeutung für euch hat? Erzählt uns davon!


    Viel Glück!

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
    MontyTitans avatar
    Letzter Beitrag von  MontyTitanvor 10 Monaten
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