Inhalt:
Ariadne von Knossos will nicht einfach von ihrem Vater König Minos verheiratet werden. Sie verliebt sich in ein Tribut aus Athen, dass ihrem Bruder dem Minotaurus geopfert werden soll; Theseus, Prinz von Athen. Um ihm zu helfen, gibt sie ihm den berühmten Faden, mit dem er aus dem Labyrinth herausfindet. Als Gegenleistung verspricht er, sie mit nach Athen zu nehmen und dort zu heiraten. Doch stattdessen lässt er sie auf der Insel Naxos zurück. Dort wäre Ariadne verhungert und verdurstet; doch plötzlich findet sie Wasser und Trauben. Kurz darauf kommt der Gott Dionysos auf die Insel.
Währenddessen wird Ariadnes Schwester Phädra an Theseus verheiratet. Sie traut ihrem Mann nicht und ist immer froh, wenn er Heldentaten bestreitet.
Das Buch:
Das Buch ist aus Sicht der Frauen Ariadne und Phädra geschrieben. Es ist ganz im Stil der Bücher von Marion Zimmer Bradley gehalten und erinnert mich an "Die Feuer von Troja". Im Gegensatz zu den Sagen oder anderen Büchern, wird hier die Geschichte der Frauen weitererzählt, denn meist erinnert man sich ja nur an "Ariadnes Faden".
Auf dem Cover sieht man Ariadne und ihren Faden, das Meer und die Sterne. Alles kommt im Buch vor.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es wurde nie langweilig, was auch an der abwechselnden Sichtweise der Schwestern lag. Es ist gut geschrieben und man kann die Sichtweise beider Schwestern verstehen. Wer sich mit den alten griechischen Sagen auseinandersetzen möchte, liegt mit diesem Buch definitiv richtig.






















