Jennifer Saint

 3,9 Sterne bei 296 Bewertungen
Autor*in von Elektra, die hell Leuchtende, Ich, Ariadne und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jennifer Saint begeisterte sich schon als Kind für die griechische Mythologie, und während ihres Studiums der Altphilologie am King's College in London hat sie ihre Liebe zu den antiken Sagen vertieft. Als Englischlehrerin versucht sie die Faszination für Geschichten aller Art und die reiche Erzähltradition seit Homer zu vermitteln. Jeder Erzähler hat die antiken Stoffe für sich neu interpretiert. Jennifer Saint stellt die weibliche Heldin in den Mittelpunkt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jennifer Saint

Cover des Buches Elektra, die hell Leuchtende (ISBN: 9783548068480)

Elektra, die hell Leuchtende

 (119)
Erschienen am 26.10.2023
Cover des Buches Ich, Ariadne (ISBN: 9783471360255)

Ich, Ariadne

 (86)
Erschienen am 29.11.2021
Cover des Buches Atalanta (ISBN: 9783471360750)

Atalanta

 (60)
Erschienen am 19.10.2023
Cover des Buches Ich, Ariadne (ISBN: 9783548067087)

Ich, Ariadne

 (3)
Erschienen am 19.10.2022
Cover des Buches Ich, Ariadne (ISBN: 9783748402930)

Ich, Ariadne

 (1)
Erschienen am 02.12.2021

Neue Rezensionen zu Jennifer Saint

Cover des Buches Atalanta (ISBN: 9783471360750)
renees avatar

Rezension zu "Atalanta" von Jennifer Saint

Female Power
reneevor 6 Tagen

Jaja, die griechische Mythologie. Sie hat es mir angetan. Wer meinem Account folgt, wird wissen, dass mit den klassischen Sagen des Altertums von Gustav Schwab meine Liebe zur griechischen Mythologie begann, ich mich aber schon früh über die etwas farblose und blutleere Gestaltung der weiblichen Charaktere wunderte. Filme inspirierten mich. Und natürlich unsere buchigen Schätze. Ich nenne hier nur einige interessanten Vertreter, Salih Jamal „Orpheus“, Madeline Miller „Ich bin Circe“, Margaret Atwood „Penelope und die zwölf Mägde“ und Madeline Miller „Galatea“. In allen diesen Büchern ist die Rolle der Frau zentral stehend, denn irgendetwas passt in der alten griechischen Mythologie nicht. Hier muss man bedenken, dass diese griechischen Mythen größtenteils von Männern weitergegeben wurden und man darf nicht vergessen, dass die Griechen zu den Indogermanen zählen, welche die europäischen Gefilde eroberten, und vielleicht alte mutterrechtliche Kulturen überlagerten mit ihrem Patriarchat. Alte mutterrechtliche Gottheiten lassen sich vielleicht noch in Grundzügen in Gäa, in Hera und auch in Artemis erkennen. Aber sie sind weichgespült. Die Macht alter weiblicher Gottheiten wie der kleinasiatischen Kybele und Hekate, der mesopotamischen Ishtar und Inanna, der phönizischen Astarte, der ägyptischen Isis und Hathor und der karthagischen Tanit sind verschwunden, was schade ist und gleichzeitig auch ein Nachteil, denn nur eine Dualität ist allen Geschlechtern von Vorteil. Es sei denn Mann möchte die Macht! Also nur ein bestimmter Typ von Mann natürlich, nicht alle wohlgemerkt.

 

In „Atalanta“, meinem ersten Buch von Jennifer Saint, steht Atalanta zentral, ein Schützling der Artemis, der Göttin der Jagd und der Göttin des Mondes. Ahja, des Mondes, soso. 😊 Aber zurück zu „Atalanta“, von ihr habe ich noch nichts gehört, aber auch das kann ja etwas bedeuten. Denn was wohl soll eine Frau bei den Argonauten zu suchen haben? Den Helden schlechthin. Die zwar auf eine Medea trafen, aber nun gut. Starke Frauen gibt es ja bekanntlich bei manchen Männern nicht. Und deswegen verschwinden sie einfach, aus den Mythen, aus der Literatur. Oder sie werden als Kindermörderinnen diffamiert. Kennen wir ja. Von daher ist „Atalanta“ eine interessante und spannende Lektüre, eine unterhaltende Lektüre, und auch eine lehrreiche Lektüre. Wenn man es denn zulässt. 

Cover des Buches Atalanta (ISBN: 9783471360750)
Bkwrms avatar

Rezension zu "Atalanta" von Jennifer Saint

Weibliche Heldin?
Bkwrmvor 12 Tagen

Nachdem Atalanta als Baby von ihrem Vater, der ein König ist, ausgesetzt wird, weil sie ein Mädchen ist, wird sie von einer Bärin aufgezogen und wächst in der Gesellschaft von Artemis auf. Als Atalanta erwachsen ist schickt Artemis sie auf ein Abenteuer zur Erlangung eines magischen Artefakts. 

Ein sehr schön und spannend geschriebener Roman mit einer eher unbekannten Geschichte aus der griechischen Mythologie.

Cover des Buches Atalanta: Roman | Eine wilde, spannende Frau der griechischen Sagenwelt (ISBN: B0C1JLDF7W)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Atalanta: Roman | Eine wilde, spannende Frau der griechischen Sagenwelt" von Jennifer Saint

Die jungfräuliche Jägerin Atalanta
Kristall86vor 23 Tagen

Klappentext:

„König Jasus von Arkadien will einen Sohn und Erben. Er lässt seine Tochter Atalanta in der Wildnis aussetzen. Eine Bärin zieht das Mädchen auf, und Atalanta wird stark und wild, schneller und ausdauernder als jeder Krieger. Artemis, die jungfräuliche Göttin der Jagd, beschützt sie und schärft ihr ein, sich vor Männern in Acht zu nehmen. Doch Atalanta verliebt sich und geht mit den Argonauten auf Fahrt. Mit dem gestohlenen goldenen Vlies und der tödlichen Medea an Bord segelt Atalanta zurück nach Arkadien. Sie ist entschlossen, ihren Platz in der Welt zu finden, wo sie lieben und sie selbst sein kann.“


Erstens gibt es eine recht große Anzahl an Geschichten/ Überlieferungen rund um Atalante (ja, auch so kann man den Namen schreiben) und zweitens muss ich klar zugeben, hörte bei ihrer Geschichte immer mein Kopf auf mit Denken. Warum? Bis zu einem gewissen Punkt ist die Geschichte aus der Mythologie definitiv überliefert aber wie gesagt, ab Atalantes verlorenem Lauf und ihrer Heirat war ich verloren in der Vielzahl der Möglichkeiten was passiert hätte sein können oder auch nicht. Es gibt die Möglichkeit, dann diese, dann jene…Autorin Jennifer Saint schaffte, mal wieder, Klarheit und erzählt uns EINE Geschichte rund um Atalanta, ihrer Kindheit, ihrer Gang zu den Argonauten, das goldene Vlies uvm.. Wie gesagt, ist es eine von vielen Geschichten aber fest steht, Saint hat wieder Großartiges geschaffen und das auch noch verständlich und nachvollziehbar. Atalanta war also schon von Klein auf zur Kämpferin geboren. Erst ungeliebt und dann, als ihr Erfolg und ihre Gabe sichtbar war, war ihr Vater wieder bereit sie als Tochter anzuerkennen. Sie schwor sich einst einen ganz bestimmten Standpunkt: ihre Jungfräulichkeit sollte stets gewahrt werden. Ob sie es geschafft hat müssen Sie schon selbst erlesen! Fest steht jedenfalls, das goldene Vlies findet hier Erwähnung und noch jede Menge mehr Gestalten aus der griechischen Mythologie. Saint zeichnete hiermit jedenfalls eine starke Frau, eine Kämpferin jeglicher Art und ja, macht das Thema Mythologie sichtbar und greifbar. 5 Sterne wieder für diese äußerst spannende Geschichte rund um Atalanta! 

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