Jennifer Schattmaier

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Cover des Buches Emma Hahnenfuß (ISBN: 9783347728660)
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Rezension zu "Emma Hahnenfuß" von Julei Brenz

aly53
Emma Hahnenfuß

Ich liebe es, immer wieder neue Welten zu entdecken und ich glaube wirklich, dass es sehr viel gibt, was ich noch nicht entdeckt habe.

Und dann kam Emma Hahnenfuß daher und entführte mich in ihre ganz persönliche Hölle.


Emma unterscheidet sich komplett von anderen Helden, sie ist bodenständig, alleinerziehende Mutter von drei Kindern ,sie nimmt sich gern selbst aufs Korn.

Zu Emma hatte ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis. Einerseits ist sie total tough und mutig. Aber auf der anderen Seite badet sie ständig in Selbstmitleid und betont, dass sie keine typische Heldin ist. Das ist ein Punkt, der mich doch etwas gestört hat.

Ein Held spricht nicht davon, einer zu sein.

Ein Held ist man, weil andere diese Auffassung haben, nicht du selbst.

Jave ist ein sehr interessanter Charakter, der sich zwar etwas düster und gefährlich gibt, in dem jedoch sehr viele Facetten wohnen. Ebenso konnte mich Mason wirklich begeistern. Da tobte so viel Aggression, Wut und Unverstandenheit ,dass ich einfach nur begeistert war. Ein Charakter, der enorm viel Potential bietet und dies auch nutzt.

Aber noch faszinierender waren die Schatten, denen sie ausgesetzt sind.

Dunkel, zerstörerisch und brutal graben sie sich den Weg in deine Seele, um diese an sich zu reißen.

Das ist so großartig und ich hätte gern noch viel mehr darüber gelesen, gerade weil dadurch die Spannung und der Nervenkitzel angeheizt wird.


Etwas schwierig fand ich den Schreibstil der Autorin. Es war sehr anstrengend zu lesen, was vielleicht auch an den Gedankengängen lag, die nicht immer von Belang waren. Es war spannend ohne Frage, aber trotzdem fehlte mir so ein bisschen der Flow. Ich empfand es als ungemein schwer und drückend.

Zudem gab es oft Längen, die man hätte vermeiden können. Zum Beispiel, dass Emma alleinerziehend ist und man immer wieder mit der Nase darauf gestoßen wird.

Die Handlung selbst war richtig spannend, zumal Emma sehr wagemutig und impulsiv agiert.

Die Idee hinter dieser Geschichte hat mir wirklich gut gefallen.

Die Regierung stellt Sicherheit über alles und natürlich gibt es da gut formierte Gruppen, die sich gebildet haben, was durchaus gut nachvollziehbar war.

Emma grätscht voll dazwischen, klettert um ihr Leben und plötzlich ist nicht nur das eigene Leben in Gefahr.

Man wird gerade am Anfang mit Begriffen betraut, die man nicht versteht, auch wenn man die Ansätze erkennt.


Die Handlung wird spektakulärer, wird aber immer wieder durch Emmas Privatleben ausgebremst, was der eigentlichen Handlung nicht unbedingt gut tut.

Zudem beweist die Autorin sehr viel Einfühlungsvermögen in Bezug auf ihre Charaktere. So fand ich beispielsweise Javes und auch Masons Entwicklung wirklich gut.

Daneben gibt es auch eine leichte Lovestory, die zwar sehr süß ist und alles etwas auflockern sollte, bei mir jedoch völlig anders ankam.

Aus emotionaler Hinsicht konnte es mich gerade in Hinsicht auf Amira unglaublich gut erreichen. Die humorvollen Momente jedoch wirkten leider für mich etwas deplatziert, dafür war es einfach viel zu ernst und brisant.

Insgesamt eine Story, die zwar begeistert, aber durch Emmas Privatleben immer wieder Längen erhält.

Das Ende war zwar gut, da hätte ich mir jedoch eine etwas tiefgründigere und intensivere Ausarbeitung gewünscht.

So wirkte es zu einfach und wenig durchdacht, was den Leser doch etwas enttäuscht.

Für den nächsten Band würde ich mir wünschen, dass man sich mehr auf die Konflikte und Hintergründe konzentriert.


Fazit:

Julei Brenz versteht im ersten Band, um Emma Hahnenfuß durchaus zu begeistern und bei der Stange zu halten.

Eine interessante Handlung, die jedoch immer wieder durch Emmas Art ausgebremst wird.

Richtig cool dagegen ist Masons Charakter.

Insgesamt kein schlechter Auftakt, auch wenn durchaus mehr möglich gewesen wäre.

Cover des Buches Emma Hahnenfuß (ISBN: 9783347728660)
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Rezension zu "Emma Hahnenfuß" von Julei Brenz

saphis_buecherecke
Tapfere und taffe Mama💜

„Emma Hahnenfuß: Die Stadt der Schatten“ von Julei Brenz handelt von einer Welt, in der die Menschen an Steps gemessen werden, diese bestimmen wie du in der Gesellschaft angesehen wirst. Dabei spielt eine alleinerziehende Mama namens Emma eine große Rolle, denn sie hat die Fähigkeit, dieses System zu beeinflussen…wie? Das erfährst du, wenn du das Buch liest. 

Ehrlich? Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen, den ich und dystopische Geschichten uff. Dafür, dass es eigentlich nicht mein Genre ist, konnte mich dieses Buch schlussendlich doch überzeugen. Was aber den ganzen Charakteren zu verdanken ist und dieser Konflikt mit den Schatten, wo die Frage einfach einen zieht, was sind diese Schatten? Wie werden sie hervorgerufen? Heftig! Dann gibt es noch die „Rebellen", die sich einfach nicht an dieses Konzept halten möchten. Und davon überzeugt sind, dass ihre Lebensweise besser ist. Denn man muss „Gesund“ sein und sich nichts vorstellen, was einem „Angst“ macht, sonst wird man krank. Mehr erzähle ich über das Konzept nicht, soll ja alles Spoilerfrei bleiben xD 

Die Charaktere sind auch echt schön. Emma, unsere alleinerziehende Mama, die einfach das beste (trotz niedrigen Step) für ihre drei Kinder möchte. Aber innerlich so zerrissen ist, was sie eigentlich tun soll und ob sie auch richtig handeln. 

Dann auch der kleine Muck (ihr jüngster), der einfach bezaubernd ist und das raushaut, was die Mama eigentlich meint, wenn sie sagt, dass sie gar keine Schokolade isst.

Ein Buch voller Konflikte, in dem auch nicht alles der Wahrheit entspricht, was der Staat behauptet. Ein Buch, wo man auch über sich selbst etwas lernt und einfach mal über den Tellerrand schauen sollte. 

Fazit: Ein tolles Buch, welches ich nur empfehlen kann. Und man kann wie erwähnt auch etwas lernen. Vllt auch über sich selbst? Überzeuge dich selbst, verliebe dich in den kleinen Muck und lerne unsere taffe und tapfere Emma kennen. 💜






Cover des Buches Emma Hahnenfuß (ISBN: 9783347728660)
JayJays-Buecherwelts avatar

Rezension zu "Emma Hahnenfuß" von Julei Brenz

JayJays-Buecherwelt
Alleinerziehende dreifach Mama in ungewöhnlicher Hauptrolle

Hui, was war das denn? 🙈 Ich habe noch nie ein Buch gelesen, für das ich so lange gebraucht habe wie für dieses hier.

Das Cover ist traumhaft, der Klappentext super und dann fange ich an zu lesen und habe das Gefühl, im falschen Film zu sein. Der Schreibstil von Julei Brenz ist dermaßen schwerfällig und kompliziert, dass ich bereits nach wenigen Seiten Kopfschmerzen bekam. Alles erdrückte mich. Das kenn ich gar nicht.

Dauernd diese permanente, für mich völlig übertriebene Gedankendarstellung, die seltsame Zukunftsidee (Leben wird durch Steps definiert, verliert man sie, verliert man alles - Job, Schule, Wohnung - Software Technognose verursacht »Schatten«) und daneben die Handlung mit Emma und ihren Kindern bzw. Jave. Außerdem ist Emmas Sichtweise in der Ich-Form geschrieben, die der anderen in der Er-Form. Das war nicht schön gemacht und hat mir das Lesen unglaublich erschwert. 😥🙄

Normalerweise vergebe ich ungern eine schlechte Bewertung, aber mehr als 2,5 Sterne, kann ich nicht verteilen und die hat die Spannung gerettet. Denn abgesehen vom schwierigen Schreibstil und den vielen Fehlern im Text war die Geschichte an sich wirklich sehr spannend gemacht. Ein Ereignis jagte das nächste. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. In der Hinsicht hat die Autorin super Arbeit geleistet, aber die Art es rüberzubringen, ist überarbeitungswürdig.

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