Jennifer Sonntag , Dirk D Rotzsch Liebe mit Laufmaschen

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Inhaltsangabe zu „Liebe mit Laufmaschen“ von Jennifer Sonntag

„Liebe mit Laufmaschen“ versteht sich als erotisches Literatur- und Kunstprojekt, zwischen Wahrnehmung und Wahrheit, zwischen Sehen und Nicht-Sehen. Unter anderem präsentieren Jennifer Sonntag und Dirk Rotzsch Zeichnungen, die sie eigens für das vorliegende Buch zusammen entworfen und gemeinsam umgesetzt haben. Diese werden nicht nur visuell, sondern auch barrierefrei mit Hilfe stimmungsvoll-sinnlicher Wortmalerei präsentiert.
Mehr dazu erfahren Sie auf der Webseite www.Liebe-mit-Laufmaschen.de.

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    Liebe mit Laufmaschen

    inflagrantibooks

    30. September 2015 um 08:38

    Meinung „Wenn die Schmetterlinge zertrampelt am Boden liegen, nützt es auch nichts, wenn die Sonne drauf scheint.“ ©Jennifer Sonntag, „Liebe mit Laufmaschen“ „Liebe mit Laufmaschen“ ist wieder mal ein Buch aus dem Periplaneta Verlag. Bis jetzt mochte ich ja alle Geschichten, die mir von dieser Seite empfohlen wurden. Ist das hier auch der Fall gewesen, oder fehlte hier die Verbindung zum Außergewöhnlichen? Liebe mit Laufmaschen ist eine Geschichtensammlung. Und wie das so ist, bei Sammlungen, sind hier viele verschiedene Geschichten enthalten, die alle das gleiche Thema mehr oder weniger aufgreifen. Eigentlich bewerte ich ja mehrere Kurzgeschichten in einem Buch gerne einzeln, aber hier ist das nicht möglich. Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte, nein. Es ist eher so, dass die Geschichten vielseitig interpretierbar sind. Nichts ist so, wie man denkt und hinter jedem Wort steckt ein Kontext, der von jedem Leser anders gesehen werden kann. Von daher werde ich die Geschichten nicht in eine Schablone pressen. „Liebe mit Laufmaschen“ ist ein Titel, bei dem sich das Nachdenken mal lohnt. Was ist Liebe mit Laufmaschen? Und wie äußern sich diese Laufmaschen? Es gibt viele Bilder, viele Möglichkeiten und viele Wege, diese Laufmaschen darzustellen und Jennifer Sonntag hat einige Interessante uns zugänglich gemacht. Nicht immer ist es einfach, Worte zu finden, um eine Situation zu beschreiben. Nicht immer reichen Worte aus, um ein Gefühl zu veranschaulichen, einfach, weil dieses Gefühl an eine bestimmte Situation gekoppelt ist. Man kann es nicht sagen, ohne an diese Situation zu denken und dann kann man vielleicht nichts mehr sagen. Dann fehlen einem die Worte. Jennifer Sonntag findet genug Worte um uns die Laufmaschen in der Liebe zu zeigen. Sei es die alte Frau, die sich aus dem Fenster stürzt, weil der Mann tot ist. Sie es das Zwiegespräch mit der Liebe (ja, mit ihr höchst selbst!) oder sei es einfach die Liebe zu sich selbst, die vielleicht nicht mehr ausreicht. Es gibt viele Gesichter der Laufmaschen innerhalb der Liebe und nicht immer müssen daran zwei Leute beteiligt sein. „Aber es hat seinen Charme, der im Zeitalter von Full HD verlorengegangen ist. Denn wenn die Bilder schärfer als die Realität sind, hält die Realität nur Enttäuschungen bereit.“ ©Jennifer Sonntag, „Liebe mit Laufmaschen“ Die Geschichten regten zum Nachdenken an. Nach jeder musste ich eine Pause machen und grübeln, was mir die Autorin sagen wollte, denn nicht immer war klar, wo nun die Laufmasche zu finden war. Manchmal beschreibt die Autorin Szenen, mit denen ich mich leider nicht identifizieren konnte und so etwas länger zum Grübeln brauchte. Die Liebe hat viele Gesichter, das hab ich verstanden. Die Liebe zeigt sich auf seltsame Art und Weise an den verschiedensten Orten. Auch das hab ich verstanden. Betrachte ich die Geschichten einfach als Geschichten und lasse den Kontext mal außen vor, gefiel mir bis auf eine Geschichte keine. Es ist nicht so, dass die Geschichten schlecht geschrieben sind, denn die Autorin kann schreiben, ohne Frage. Es ist auch nicht die Erzählweise. Es liegt eher daran, dass die Geschichten, wie das bei Kurzgeschichten nun mal so ist, nur eine Szene beleuchten. Diese Szene kann mal recht kurz sein, die kann aber auch mal länger sein, aber es ist dennoch nur eine Szene. Tja und manchmal hat diese Szene ein seltsames Ende. So mittendrin und abrupt, ohne dass ich verstand, was mir die Autorin sagen wollte. Warum hörte sie auf, wo es für mich doch nun erst interessant wurde? Sollte ich überlegen, was noch passieren konnte? Was war mit den offenen Fragen? Selbst in einer Kurzgeschichte sollte ein Mindestmaß an offenen Fragen geklärt sein. „Auch wenn er der Mensch war, den ich am besten kannte, hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich überhaupt nichts von ihm wusste. Und auch wenn mir nichts vertrauter war als er, würde er mir ewig ein Fremder sein.“ ©Jennifer Sonntag, „Liebe mit Laufmaschen“ Allerdings muss man bedenken, dass es hier m.E. nicht um die Geschichten in ihrer Reinform geht, sondern tatsächlich nur um den Kontext. Und auch hier muss ich gestehen, dass der mir nicht immer klar war, auch wenn ich grübelte bis zum Umfallen. Ich verstand einige Geschichten einfach nicht und wusste nicht, was die Autorin mir sagen wollte. Wollte sie das überhaupt? Ich bin mir sicher, dass dies der Fall war, aber nein, ich hab keine Ahnung vom Kontext. Er hatte eine Laufmasche. Jedenfalls bei mir. Fazit „Liebe mit Laufmaschen“ ist fürs Nachdenken gemacht. Selbstreflexion. Einige der Szenen kennt man vielleicht, über andere hat man vielleicht schon mal nachgedacht. Auf jeden Fall ist „Liebe mit Laufmaschen“ meiner Meinung nach nichts für Zwischendurch und auch nichts, um sich „fallen zu lassen“. Keine schwere Kost, aber auf die eigene, seltsame Art tiefgründig. Vielleicht manchmal etwas zu tiefgründig. Bewertung  „Liebe mit Laufmaschen“ bekommt an dieser Stelle von mir ganz knappe 3 von 5 Marken, aber auch nur weil ich einige Zitate mitgenommen hab, die mit mehr Tiefe glänzten, als die Geschichten aus der sie stammen. Tilly

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