Das Leben ist einfach zu kostbar
von BrinaWe
Kurzmeinung: Eine eher ruhige Lovestory, denn die Gefühle der beiden Protagonisten sind eher blass. Der Fokus liegt eher auf der Erkrankung von Hazel
Rezension
In jedem Atemzug nur Du
Durch ihre Erkrankung (Mukoviszidose) hat das Leben von Hazel nur im Krankenhaus stattgefunden. Nach einer Lungentransplantation hat sie immer noch ein paar Einschränkungen, aber nicht mehr so wie früher. Daher kann sie auch ein Studium an der LBU antreten.
Hazel geht es hier eigentlich nicht nur um das Stipendium oder ihre Ausbildung, sondern vor allem um eins: Sie will ihre Spenderin finden.
Durch die Wohngemeinschaft der Stipendiaten findet sie auf dem Campus sehr schnell Anschluss, obwohl das Programm und die Aufgaben sehr anspruchsvoll sind. Auch unterstützt sie noch den Lewis, den Bruder eines Mitbewohners, der einiges an Ballast herumschleppt.
Jennifer Wiley hat mit der Uni ein tolles Setting aufgebaut und auch die Erkrankung gut integriert. Gerade dieses sensible Thema braucht eine gewisse Feinfühligkeit. Die Atmosphäre und die Stimmung beim Lesen ist sehr melancholisch und traurig.
Jetzt beim Schreiben bin ich etwas hin und hergerissen, wie mir das Buch am Ende nun gefallen hat und wie ich es richtig bewerten soll. Mir schwirren sehr viele Gedanken im Kopf, die ich aber nicht richtig zu fassen bekomme.
Fazit
„In jedem Atemzug nur Du“ ist eher eine ruhige Lovestory, denn die Gefühle der beiden Protagonisten sind eher blass. Mir fehlte beim Lesen dieses Knistern und die Anziehung der beiden Charaktere.
Jennifer Wiley hat aber ein sehr schönes Setting mit der Uni oder der atemberaubenden Natur gezaubert. Hier konnte ich beim Lesen die Vögel zwitschern hören oder die Luft des Waldes einatmen.
Da die Geschichte eher aus der Sicht von Hazel erzählt wird, ist der Fokus eindeutig mehr auf die Erkrankung gelegt, die aber sehr gut dargestellt wird. Aber auch Lewis Probleme drängen in den Vordergrund. Daher bin ich schon sehr gespannt, wie es in „Im jeden Augenblick nur Du“ weitergehen wird.
