Jennifer Worth

 4.7 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Call The Midwife, Call the Midwife-Ruf des Lebens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jennifer Worth

Jennifer Worth begann in den 50er Jahren in London als Krankenschwester und dann als Hebamme zu arbeiten. Einen Fachartikel über Hebammen, der feststellte, dass Hebammen in der Literatur eigentlich nicht existent sind, verstand sie als Herausforderung und begann das erste Buch über Ihre Erlebnisse zu schreiben, das ein großer Erfolg wurde. Drei weitere Teile folgten – und wurden zu Bestsellern. Der Stoff ist zudem inzwischen in einer gleichnamigen BBC-Serie verarbeitet, die ebenfalls große Erfolge in den UK feiert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jennifer Worth

Sortieren:
Buchformat:

Neue Rezensionen zu Jennifer Worth

Neu

Rezension zu "Call The Midwife" von Jennifer Worth

Grandios!
Lynn11vor 3 Monaten

Inhalt: wahre Geschichte, aus dem Leben gegriffen, manchmal etwas ausgeschmückt, lebendig und trotz Zeitepoche, farbenfroh geschildert. Deutsch: sehr gut übersetzt. Resumé: eine frohe, interessante Biographie einer Hebamme. Toll! Ich würde das Buch noch einmal lesen.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Call the Midwife-Ruf des Lebens" von Jennifer Worth

Ein Beruf der zu wenig gewürdigt wurde.
Universum_der_Woertervor einem Jahr

Ich bin sehr  begeistert von diesem Buch, da die Autorin ihre Tätigkeiten als Hebamme in der 50er Jahren beschreibt. Sie erzählt von ihren Alltag mit Menschen die sie begleitete von ihren Schicksalen und dem Leben in Poplar. Sie arbeitete in einem Viertel in dem die Menschen sehr arm waren und die Umstände unter denen die Frauen ihre Kinder zur Welt brachten haben mich sehr berührt.

Die Autorin erzählt viel über die Anfänge der Hebammen, über Krankheiten und erklärt wie sie entstehen und wie man sie früher behandelt hat weil man noch nicht das Wissen von heute hatte. Vieles war sehr interessant zu lesen. Auch beschreibt sie einige Geburtvorgänge von Patientinnen welche sie begleitet und unterstützt hatte. Einige Schicksale dieser Frauen haben mich sehr berührt. Die Geschichte eines jungen Mädchens welches damals zur Prostitution gezwungen wurde berührte mich besonders.

Die Autorin erzählt eine tragische Geschichte nach der anderen und bin zutiefst getroffen, dass das geschilderte tatsächlich stattgefunden hat. Die Geschichte von Mrs. Jenkins hat mich besonders getroffen.
Aber es werden nicht nur traurige Schicksale erwähnt. Dazwischen beschreibt die Autorin auch lustige Sachen welche sie als junges Mädchen erlebt hatte. Auch von ihren Kolleginnen wird die eine oder andere Anektdote berichtet.

Dieses Buch ist es Wert gelesen zu werden. Denn es berichtet von starken Frauen, von Menschen die bedingungslos helfen in einer Zeit in der es schwer war sich als Frau durchzusetzen.
Die Frauen die in dieser Zeit ihre Kinder unter diesen katasrophalen Umständen ohne die Hygiene und die morderne Medizin von heute auf die Welt gebracht haben sind für mich wahre Heldinnen. Auch die Hebammen die einen harten Job hatten haben meinen großen Respekt und bewundere sie für ihre Arbeit.


Kommentieren0
29
Teilen

Rezension zu "Call The Midwife" von Jennifer Worth

Eine wunderbare Geschichte, so echt und faszinierend
Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren

Warum wollte ich das Buch lesen?

Wie ich schon angedeutet habe, bin ich ein großer Fan der BBC-Serie "Call the Midwife", die nicht nur einen historischen Bezug hat und Schicksale in den Fokus rückt, die man bisher so gar nicht auf dem Schirm hatte, sondern mit ihren einzigartigen Charakteren und der berührenden Erzählweise schlichtweg verzaubert. Vor allem deshalb war ich unglaublich neugierig auf die Buchvorlage, bei der es sich nicht um einen Roman, sondern um einen Tatsachenbericht der Hebamme Jennifer Worth handelt. Dieses Buch musste einfach ins Regal und wollte so schnell wie möglich gelesen werden.



Auf den Punkt gebracht: Das macht die Handlung aus

"Call the Midwife" spielt im Londoner East End der 1950er Jahre - einem Elendsviertel, in dem die Menschen beinahe zusammengepfercht in baufälligen Mietskasernen leben, häufig nicht einmal fließendes Wasser, zu wenig Geld zum Leben und zu viele Kinder haben. Eine Kombination, die große Armut und ein Leben unter, aus heutiger Sicht, unvorstellbaren Bedingungen zur Folge hat. Es ist aber auch eine Zeit, in der sich der staatliche Gesundheitsdienst in Großbritannien etabliert hat - eine Veränderung, die für die Menschen in Poplar und in den umliegenden Bezirken eine enorme Verbesserung ihrer Lebensumstände bedeutet. Jennifer Worth nimmt den Leser in ihren Erinnerungen mit in diese Zeit und erzählt von vielen ergreifenden Schicksalen, von dem Wunder der Geburt, das Licht in die dunkelsten Räume bringt. Das Buch gliedert sich dabei in viele einzelne Episoden, die jede für sich fesseln und begeistern. Trotzdem gibt es einen roten Faden beziehungsweise einen Anker, der Ausgangspunkt all der einzelnen Geschichten ist - das Nonnatus House in Poplar, das als Basis für die Hebammen des Viertels dient und gleichzeitig sicherer Hafen ist.



Wie auch die Serie ist Jennifer Worths Buch aus historischer Sicht unheimlich interessant: Gespannt habe ich ihre Berichte über schwierige Geburten und die Lebensumstände im Londoner East End verfolgt. Man erfährt wahnsinnig viel, nimmt zugleich aber auch Anteil an all den verschiedenen Schicksalen und entwickelt tiefsten Respekt vor Jennifer Worth und ihren Kolleginnen. Auch wenn es sich bei "Call the Midwife" nicht um einen Roman handelt, vermag dieses Buch zu fesseln, wie es eine Geschichte in Prosaform nicht besser könnte.



Dinge, die mich wirklich beeindruckt haben

Vor allem ist das Jennifer Worths Offenheit im Umgang mit ihrer Vergangenheit - ohne dass ihre Erzählungen auch nur einmal nüchtern oder teilnahmslos gewirkt hätten. Aus jedem Satz liest man ihren tiefen Respekt vor dem Leben und ihre Wertschätzung vor all den Menschen heraus, die sie während ihrer Arbeit im East End begleiten durfte. Jennifer Worth berichtet mit Hingabe und zugleich mit der nötigen Objektivität, sie liefert eine Flut von Fakten, die einen aber zu keiner Zeit erschlagen, sondern schlichtweg faszinieren. Das macht ihr Buch so wahnsinnig besonders.



Die Figuren...

...sind vielleicht nicht so detailreich beschrieben, wie wir sie aus der Serie kennen, aber sie wirken durchgehend authentisch, wie aus dem Leben gegriffen und gleichzeitig außergewöhnlich. Jennifer Worth gibt jedem Charakter eine Stimme und bringt seine Eigenheiten so wunderbar auf den Punkt, dass man ihn direkt vor Augen hat. Man leidet mit den Menschen, von denen sie berichtet, man nimmt Anteil und ist die ganze Zeit über hautnah bei den Charakteren.



3 Gefühle, die ich während des Lesens hatte

Faszination - für ein Leben, über das ich so wenig wusste

Respekt - vor außergewöhnlichen Frauen, die jeden Tag mit jeder Faser ihres Körpers dafür arbeiteten, anderen Menschen das Leben ein bisschen besser zu machen

Mitleid - mit all den Menschen, deren Schicksale wir vielleicht zu häufig ausblenden



Das hat die Geschichte mit mir gemacht:

"Call the Midwife" hat mich mitgenommen in eine andere Zeit, hat mich vieles gelehrt - mich vor allem tief bewegt, teilweise erschüttert und mich auf jeden Fall erreicht. Ganz ohne großes Brimborium, ohne Glanz und Prunk - einfach durch seine liebenswerte Ehrlichkeit schafft es dieses Buch, einen bis ganz zum Ende festzuhalten. Etwas, das nicht einmal vielen Romanen gelingt.

Mein Fazit
Gibt es von mir eine Leseempfehlung zum Buch?

Ja, ja und nochmal JA! "Call the Midwife" ist einzigartig, faszinierend, spannend, erschütternd und bewegend und auf jeder einzelnen Seite unheimlich echt. Wer historisch interessiert ist und mehr über die Lebensumstände in Londoner Elendsvierteln erfahren möchte, dem möchte ich dieses Buch unbedingt ans Herz legen. Es ist großartig!

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 46 Bibliotheken

auf 5 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks