Jennifer Worth Call the Midwife - Ruf des Lebens: Eine wahre Geschichte aus dem Londoner East End

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Inhaltsangabe zu „Call the Midwife - Ruf des Lebens: Eine wahre Geschichte aus dem Londoner East End“ von Jennifer Worth

London, East End in den späten 50er-Jahren: Ein Arbeiterviertel voller gescheiterter Existenzen und Großfamilien auf viel zu engem Wohnraum. Der jungen Hebamme Jennifer ist diese Welt fremd – sie muss lernen, Geburten unter schwierigsten Bedingungen, durchzuführen. Doch das Viertel und die Menschen, die sie trifft wachsen ihr ans Herz. Jeder Tag bringt ein neues Abenteuer. Jede Familie, der sie beisteht, hat eine andere Geschichte. Unterhaltsam, bewegend und zutiefst herzerwärmend sind die Erzählungen der Hebamme, die eine fast vergessene Zeit wieder lebendig werden lassen. "Call The Midwife - Ruf des Lebens" ist der erste Band der erfolgreichen Trilogie, in der die Londoner Hebamme Jennifer Worth ihre Erlebnisse als junge Geburtshelferin im East End der 50er-Jahre beschreibt. Der Stoff ist Grundlage der gleichnamigen BBC-Serie, die zu einer der erfolgreichsten TV-Serien in Großbritannien überhaupt zählt.

Mehrere Geschichten , ein bisschen anders als die Serie super zum lesen

— carlinda
carlinda

Berührende Lebensgeschichte einer Hebamme in den Armenvierteln Londons der 1950er Jahre. Für alle Fans der gleichnamigen TV-Serie ein Muss!

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

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  • Eine Hebamme als Heldin

    Call the Midwife - Ruf des Lebens: Eine wahre Geschichte aus dem Londoner East End
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    31. May 2016 um 11:34

    "Es heißt, man braucht sieben Jahre praktische Erfahrung, um eine gute Hebamme zu werden." (S. 28) London in den 1950er Jahren. Die junge Jenny Lee beginnt eine Ausbildung zur Hebamme im Nonnatus Haus; einem Nonnenkloster mitten in den Armenvierteln des East Ends und der Docklands, die geprägt sind von Kriegstrümmern, beengten und überfüllten Wohnblocks ohne große sanitäre Einrichtungen und Kinderreichtum. Doch die Familien hier halten alle zusammen; jede hat seine eigene berührende Geschichte und auch Jenny wachsen bald nicht nur die Schwestern im Kloster, sondern auch die Bewohner des East Ends so richtig ans Herz. "Call The Midwife - Ruf des Lebens" ist der erste Band der Midwife-Trilogie der 2011 verstorbenen Jennifer Worth, welcher auf wahren Erlebnissen beruht. Angeregt durch einen 1998 veröffentlichten Artikel im Midwives-Journal, bei dem es um fehlende Hebammen - Heldinnen in der Literatur ging, schrieb Jennifer Worth ihre bewegende Geschichte auf, die mittlerweile durch die BBC sehr erfolgreich verfilmt wurde. "Call the Midwife" gehört mit zu meinen absoluten Lieblingsserien im TV, bei der ich regelmäßig ein paar Tränchen vergieße, und so war ich auch auf die Buchvorlage neugierig. Der Roman hat keine wirklich durchgehende Handlung, sondern Jenny erzählt kapitelweise von kleinen Begebenheiten und Schicksalen aus ihrem Hebammen- und Krankenschwester-Alltag und dem Leben im Nonnatus-Haus. Einiges davon wurde auch in der TV-Serie aufgegriffen und man fühlt sich sofort heimisch. Da geht es um die burschikose Hebammen-Kollegin Chummy, die erst Fahrradfahren lernen muss, die leicht senile Schwester Monica Joan mit all ihren Schrullen, die naive Mary aus Irland, welche in die Fänge der Prostitution gerät oder eine spanischstämmige Frau mit bereits 25 Schwangerschaften und einem unerwarteten Frühchen. Herzerwärmende und freudige Momente wechseln sich dabei mit traurigen und tragischen Passagen ab; über allem steht aber immer das Wunder der Geburt und des Lebens sowie der tiefe Respekt vor den Frauen, die damals mit so vielen Widrigkeiten zurechtkommen mussten. Vieles davon ist heutzutage nicht mehr vorstellbar. Die Autorin liefert zudem zahlreiche Details und Hintergrundinfos und vergleicht oft auch früher und heute; vor allem bei medizinischen Praktiken. Denn was einstmals gebräuchlich war, ist jetzt bereits überholt, wie die 14tägige Bettruhe nach einer Geburt. Hilfreich ist auch das Glossar am Ende des Buches, welches medizinische Fachbegriffe erklärt. Insgesamt kann ich daher "Call the Midwife - Ruf des Lebens" auch als Buch sehr empfehlen. Wer die TV-Serie schon kennt, erhält noch einen tieferen Einblick in die damalige Zeit und Geburtsmedizin, alle anderen können sich einfach mitreißen lassen von den berührenden Erinnerungen der Hebammen-Heldin Jennifer Worth. 5 Sterne.

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