Jennifer duBois

 4.3 Sterne bei 30 Bewertungen

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Das Leben ist groß

Das Leben ist groß

 (37)
Erschienen am 18.08.2014
Ein gutes Mädchen

Ein gutes Mädchen

 (26)
Erschienen am 18.08.2014

Neue Rezensionen zu Jennifer duBois

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Rezension zu "Ein gutes Mädchen" von Jennifer duBois

Ein gutes Mächen ?
divergentvor 4 Jahren

Titel: Ein gutes Mädchen
Autor: Jennifer DuBois
Seiten: 480
Verlag: Aufbau
Genre: Krimi


Inhalt

Lily Hayes freut sich schon tierisch auf ihr Auslandssemester in Buenos Aires/Argentinien. Endlich hat sie nun mal Zeit für sich, weit weg von ihrern Eltern und ihrer kleinen Schwester. In Buenos Aires wohnt Lily bei einer Gastfamilie und bekommt mit der Kalifornierin Katy Keller eine Mitbewohnerin. Das Verhältnis von Lily und Katy ist teilweise etwas angespannt. Und es wird noch angespannter, als Lily eine Affäre mit Sebastien LeCompte, einem Nachbarn der Gastfamilie beginnt.

Ziemlich schnell vermutet Lily eine Affäre zwischen Katy und Sebastian und dann, eines Tages wird Katy tot aufgefunden und Lily, die auf unschuldig plädiert, gilt als Hauptverdächtige ...

Meinung

WOW !! Was für ein spannender Justiz-Thriller!

Warum hab ich mir das Buch geholt ?

1. Weil mich der Fall von Amanda Knox sehr interessiert. (an
den das Buch ja angelehnt ist)

und

2. Ich Buenos Aires seit ich vor mittlerweile drei Jahren dort für zwei Wochen war einfach nur liebe ! (wahnsinnig schöne und aufregende Stadt)

Zugegeben dieses Buch stand schon seit längerem auf meiner Wunschliste und da ich auch noch nicht soo viele Thriller/Krimis gelesen habe, dachte ich ich probiers mal mit diesem Buch.

Und ich bin wirklich total begeistert von diesem Werk. Ich lese ja normalerweise eher LIebesromane und Jugendbücher, doch ich fand schon allein das Cover richtig interessant und deswegen habe ich diesem Buch eine Chance gegeben und ich bin wirklich froh, dass ich es gelesen habe!
Die amerikanische Autorin Jennifer DuBois, welche in ihrer Heimat bereits mit ihrem Debüt „Das Leben ist groß“ gefeiert wurde, liefert mit diesem Buch ein absolut spannendes Werk, welches den Leser sicherlich so schnell nicht mehr loslässt.

Das wirklich interessante und auch spannende an dem Buch ist, dass es immer aus den verschiedensten Perspektiven erzählt wird und auch immer zwischen den Zeiten schwankt; soll heißen, abwechselnd wird die Zeit vor dem Mord und die Zeit nach dem Mord erzählt, was sich alles richtig spannend lesen lässt.

Kurz zu den Personen:

Katy war ja jetzt nicht so mein Fall ehrlich gesagt. Die konnte ich nicht so leiden und ich konnte Lily teilweise ja schon verstehen, warum sie Katy nicht leiden konnte.

Lily hingegen, fand ich trotz ihrer manchmal etwas komischen Art und ihrer Arroganz teilweise schon sympathisch, Sie lässt sich eben nichts gefallen und ist auch frech, was ihr zugegeben schon ein paar Probleme macht.

Sebastien gefiel mir als männlicher (Haupt-)Protagonist auch sehr gut, da man von ihm, auch einen Blick hinter die Fassade bekommt, was mich sehr interessierte und zugleich aber auch etwas traurig gemacht hat. Er will wie ich finde nach außen hin fast kalt rüberkommen doch in seinem inneren ist er traurig, einsam und er sehnt sich nach Liebe, was natürlich vollkommen verständlich ist, da seine Eltern ja bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen.

Mir gefiel ja auch die Beziehung von Lily und Sebastien ziemlich gut und ich hätte von den beiden echt noch mehr lesen können/wollen !

Der Schreibstil liest sich auch recht gut, auch wenn dieser meiner Meinung nach schon anspruchsvoller, wenn auch nicht schwierig zu lesen ist, als so bei manch anderen Büchern !

Das Ende fand ich passt richtig gut zu dem Buch !

Fazit

"Ein gutes Mädchen" ist für mich ein absolutes Highlight und für alle zu empfehlen, denen der Fall von Amanda Knox interessiert und die auch gerne Krimis/Thriller lesen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen und ich werde Jennifer DuBois sicherlich weiterverfolgen und mir auch noch ihr anderes Buch besorgen !

http://skjoonsbuecher.blogspot.co.at/2015/03/rezension-ein-gutes-madchen.html

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Leseladys avatar

Rezension zu "Ein gutes Mädchen" von Jennifer duBois

Jennifer DuBois...das erzählmächtige Ausnahmetalent und ihre Interpretation des "eiskalten Engels"!
Leseladyvor 4 Jahren

Eiskalter Engel, Femme fatale oder unschuldiges Opfer?

In Buenos Aires ist die amerikanische Studentin Lily Hayes des Mordes an ihrer Zimmergenossin angeklagt. Während der Staatsanwalt einen Schuldspruch fordert, setzt ihr Vater alles daran, Lily frei zu bekommen.

Doch ist sie wirklich frei von Schuld?

(Kurzinfo zum Inhalt siehe: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/ein-gutes-madchen.html)

Informationen zu Buch und Verlag:
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3351035748
ISBN-13: 978-3351035747
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4,3 x 21,8 cm
Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3351035748/lovebook-21

Über die Autorin Jennifer DuBois weiß man:
Jennifer duBois, 1983 in Northampton, Massachusetts, geboren, hat Politik und Philosophie studiert. 2012 wurde sie von der National Book Award Foundation als eine der fünf besten Nachwuchsautorinnen geehrt. Im Aufbau Verlag erschienen bisher ihre Romane „Das Leben ist groß“ und „Ein gutes Mädchen“.
Quelle:

Weitere Werke:
* Das Leben ist groß ( http://www.lovelybooks.de/autor/Jennifer-DuBois/Das-Leben-ist-groß-1014633711-w/ )
* Aufbau Leseexemplar 4 ( http://www.aufbau-verlag.de/index.php/autoren/jennifer-dubois )
Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/autoren/jennifer-dubois

Eindrücke / eigene Meinung:
"Erzählmächtig" so tituliert die F.A.Z. das neueste Werk von Jennifer DuBois und spiegelt damit auch den Eindruck wieder, den ich selbst von diesem Buch gewann.

Durch ihr grandioses Debüt "Das Leben ist groß" wurde ich zum ersten Mal auf die begnadet schreibende Autorin aufmerksam, deren Ausnahmetalent mich seitdem nicht mehr loslässt!

Angelehnt an die Geschehnisse der Studentin Amanda Knox, deren medienwirksamer Strafprozess weltweit für Aufsehen sorgte, leuchtet DuBois äußerst engmaschig aus, wie viele Kleinstpuzzleteile, Aussagen, Eindrücke, Intuition und prägende Kindheitserfahrungen unter Umständen vonnöten sind, um sich in einen solch unkontrollierbaren Ausnahmezustand zu manövrieren, bzw. ihn zu begleiten.

Dieser Roman ist ein Geflecht aus Kindheitsrückblenden, unterschiedlichen Perspektiven und Ebenen, persönlichen Eindrücken Lilys und deren Umfeld. Viele kleine Sequenzen erleben wir beim Lesen mehrfach, jedoch stets aus einem anderen Blickwinkel.

Zug um Zug erschließt sich dem Leser, wie Kleinigkeiten, ein Wort hier, eine Geste da, fremde, wie auch vertraute Menschen zu völlig gegensätzlichen Rückschlüssen verleiten und wie schnell sich ein vermeintlich "klares", "eindeutiges" Bild manifestiert. Allen voran in der medialen Welt!  

Der Schreibstil ist sehr klar, schnörkellos, unsentimental. Er fasziniert und lässt einen einfach nicht mehr los.
Jennifer DuBois beherrscht es wie kaum eine andere, sich völlig zurückzunehmen und dabei ihre Figuren, deren Leben und Umfeld für sich sprechen zu lassen. Sie bewertet niemals, wodurch dem Leser Raum und Zeit gegeben wird, sich ein eigenes Bild zu schaffen. Hält Tür und Tor weit offen.
Und dennoch.... ihr Stil ist auf seine ganz eigene Weise zart, filigran und berührend. Hat eine eigene Seele.

Mir ist bewusst, dass sicherlich nicht jeder Zugang zu den doch sehr speziellen Charakteren finden wird und das dieses Buch und seine distanzierten Figuren möglicherweise polarisieren.

Unter Umständen drängt sich auch der Gedanke auf, es geht nicht zügig genug voran, aber das ist eben der Stil von Jennifer DuBois, ein Stil, den sie brillant beherrscht und wiederholt eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat! 

Wie Zahnräder greifen die Perspektiven ineinander, zeigen auf, was Körpersprache, unachtsame Äußerungen und soziale Netzwerke für Eindrücke und Spuren hinterlassen. In diesem Sinne auch erschreckend, wie vorschnell sich Meinungen bilden und wie geschwind man in Schubladen des genormten Alltagsdenkens landet!  


Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich Jennifer DuBois gern einmal persönlich danken! Diese Frau ist sprachlich derart auffallend talentiert, dass ich fürchte, es mit meinen eigenen Worten gar nicht mächtig genug darstellen zu können.

Vielen, vielen, vielen Dank, dass ich wenigstens aus der Ferne ein wenig daran teilhaben darf!



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Rezension zu "Ein gutes Mädchen" von Jennifer duBois

Ein gutes Mädchen?
connelingvor 4 Jahren

Die amerikanische Studentin Lily Hayes ist in Buenos Aires angeklagt ihre Zimmergenossin Katy Kellers ermordet zu haben. Staatsanwalt Eduardo setzt alles daran Lily zu verurteilen, für ihn ist der Fall klar, doch Lily's Eltern setzen alles daran Lily frei zu bekommen und reisen zusammen mit ihrer Schwester nach Buenos Aires um Lily beizustehen. Jennifer duBois schreibt sehr eindrucksvoll über einen Indizienprozess, in dem der Leser die Möglichkeit bekommt viele verschiedene Perspektiven einzunehmen. Für den Staatsanwalt ist der Fall klar, Lily ist schuldig und soll dafür auch verurteilt werden. Die Gasteltern von Amanda und Lily hatten von Anfang ihren Favoriten unter den Studentinnen, und für die Beiden ist alles klar. Die Familie von Lily ist zur Unterstützung ihres Mädchens da und müssen sich nun auch damit anfreunden, dass Lily erwachsen geworden ist und sehr wohl ihr eigenes Leben führt. Die Medien ziehen aus dem Fall heraus was am wirksamsten ist, Lily schneidet nicht besonders gut dabei ab und die Öffentlichkeit hat ein vorgegebenes Bild vor Augen. Man bekommt keine Lösung präsentiert, der Leser muss sich seine eigenen Gedanken machen um schuldig oder unschuldig. Mich hat das Buch " Ein gutes Mädchen " von Jennifer duBois lange beschäftigt, die Nähe zu dem Fall um Amanda Knox hat mich sehr abgelenkt. Ein besonderes Buch, welches sehr gut zu lesen war. Noch nie hatte ich solche Schwierigkeiten ein Buch zu bewerten, da ich immer wieder abgeschweift bin und für mich kein Ende, keine Lösung für den Fall gefunden habe.

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Gespräche aus der Community

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Eiskalter Engel, Femme fatale oder unschuldiges Opfer? ... Jennifer duBois ist der Shootingstar der US-amerikanischen Literaturszene. Der Fall ihrer Altersgenossin Amanda Knox hat sie tief bewegt. In ihrem schonungslosen und nuancierten Roman »Ein gutes Mädchen« erzählt sie von einem ebenso guten wie schlechten Mädchen – ein echter Pageturner nach einer wahren Geschichte.

Kurz zum Inhalt: Die amerikanische Studentin Lily Hayes verbringt ein vorhersehbares und unaufgeregtes Auslandssemester in Argentinien, bis sie angeklagt wird, ihre Zimmergenossin brutal ermordet zu haben. Aus verschiedenen Perspektiven wird das Justizdrama um eine schwierige Hauptfigur erzählt, die sich durch ihr unangepasstes Verhalten des Mordes verdächtig macht. Nach und nach weicht die Frage, ob sie schuldig ist, einer Darstellung der zerstörerischen Macht öffentlicher Schuldzuweisungen. Ein Familiendrama und ein psychologischer Justiz-Thriller um eine schillernde Persönlichkeit.

Hier geht’s zur Leseprobe.

Kurz zu Jennifer duBoisSie wurde 1983 in Northampton, Massachusetts, geboren, hat Politik und Philosophie studiert. 2012 wurde sie von der National Book Award Foundation als eine der fünf besten Nachwuchsautorinnen geehrt. Mehr zu Jennifer duBois auf ihrer Homepage.

»Jennifer duBois ist zu jung, um dermaßen talentiert zu sein. Ich wünschte, ich wäre wie sie.« Gary Shteyngart

Nach dem großartigen Erfolg der Leserunde zu Jennifer duBois Debüt »Das Leben ist groß« möchten wir auch dieses Buch mit Euch diskutieren und sind gespannt auf Eure Meinungen. Wer neugierig geworden ist, kann sich bis einschließlich 12. August für die Leserunde bewerben. Wir stellen 20 Freiexemplare zur Verfügung. Solltet Ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten und eine abschließende Rezension voraus.

Wir freuen uns auf diese Leserunde!

Liebe Grüße und auf bald,
Brit vom Aufbau Verlag
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Wie weiterleben, wenn die Niederlage unausweichlich ist? ... In ihrem gefeierten und beglückenden Debüt erzählt Jennifer duBois von zwei Fremden, die zu Seelenverwandten werden. "Eine emotionale und philosophische Meisterpartie über das Leben, das Schachspiel und eine ungewöhnliche Freundschaft. - "Ein Triumph der Vorstellungskraft, urkomisch und herzzerreißend." (Gary Shteyngart)

Kurz zum Inhalt: Leningrad in den frühen 1980er Jahren: Das Schachwunderkind Alexander gibt seine Ideale zugunsten des Luxus auf, den die Kommunisten ihm bieten. Cambridge, Massachusetts im Jahr 2006: Bei der jungen Dozentin Irina Ellison wird Chorea Huntington diagnostiziert - eine Krankheit, die schon ihrem Vater den Verstand geraubt hat. Vor seinem Tod hat dieser Alexander eine alles entscheidende Frage gestellt: Wie weiterleben, wenn die Niederlage unausweichlich ist? Um die Antwort zu erhalten, reist Irina zu Alexander. Dieser hat sich ebenfalls einer aussichtslosen Sache verschrieben: Er tritt bei den Wahlen gegen den russischen Präsidenten an. Irina unterstützt ihn dabei und sucht mit ihm die lebenswichtige Antwort auf die Frage: Wie weiterleben, wenn es keinen Ausweg gibt?

Lust auf mehr? Dann geht´s hier zu Leseprobe und Trailer.

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Wollt Ihr Testleser werden? Dann bewerbt Euch bis einschließlich 23. Januar für eines von 25 Vorabexemplaren und Ihr habt die Chance, noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin in den Genuss dieses bezaubernden Romans zu kommen. 

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Team vom Aufbau-Verlag
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