Jenny-Mai Nuyen Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

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Inhaltsangabe zu „Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten“ von Jenny-Mai Nuyen

Drei jugendliche Helden im Kampf gegen die unheimlichen Nocturna Die geheimnisvollen Nocturna verfügen über eine grausame Gabe: Sie rauben den Menschen ihre Vergangenheit, indem sie ihre Erinnerungen niederschreiben und daraus Bücher von magischer Schönheit schaffen. Zurück bleiben seltsam blasse Wesen, die nicht altern und nicht sterben können. So wie Vampa und der Kleinganove Tigwid. Als die beiden auf die selbstbewusste Apolonia treffen, geraten die drei in einen gefährlichen Machtkampf der Nocturna. Denn ein Orakel besagt, dass ein Mädchen wie Apolonia kommen wird, um die düstere Herrschaft der Nocturna zu beenden …

Charaktere, die man ins Herz schließen kann, und eine fantasievolle Handlung. Eine Geschichte, die mir in Erinnerung bleiben wird.

— AnnikaSchuettler

Schöne Geschichte mit kleinen Schwächen

— Pergamentfalter

Eine tolle Story. Viele meinen, es sei eine weitere Vampierstory... falsch gedacht! Zu schade, dass sie nicht weiter geht!

— AnastasiSch

Obwohl das Buch ist von Anfang an spannend ist, hat mich das Ende enttäuscht.

— aneftarie

Der Anfang dieses Buches ist einfach großartig. Ich dachte, ich bin mitten in einem Tim Burton-Film. Ganz großes Kino! Aber, aber, aber...

— ErleseneBuecher

Düster und fast märchenhaft und doch herrlich direkt. Damit kann man Angst vor einem Buch oder einem Autor bekommen. Herrlich

— Funkelsinlas

Eine faszinierende, fesselnde Geschichte voller Magie!

— Tortumee

Ein Fantasy-Buch wie es sich gehört! Tolle Geschichte, Emotionen in den Charakteren und schaurig schöne Spannung. Lesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Dieses Buch ist spannend und auch zeitweise sehr gruselig, die Verzweiflung der Figur kommt hervorragend rüber. Lesenswert!

— Buecherseele79

Eine ungewöhnliche Idee, die von der Autorin grossartig umgesetzt worden ist. Lesenswert!

— Yogine

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  • Rezension zu "Nocturna"

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 21:57

    Jenny-Mai Nuyen entführt die Leser in eine Welt, die im ersten Moment wie Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts erscheint. Verschiedene Stände in der Gesellschaft, die ersten Automobile auf den Straßen und statt Internet gibt es Zeitungen und Bücher. Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied: Es gibt in dieser Welt Motten. Dabei meine ich nicht die nervigen Flattertiere, sondern Menschen mit besonderen Gaben, die einen am ehesten an Zauberer erinnern. Manche können mit Tieren sprechen, manche Gegenstände mit ihren Gedanken bewegen und wieder andere haben Visionen. Die Geschichte dreht sich um Apolonia Spiegelgold, ebenfalls eine Motte, die bei ihrer Tante und ihrem Onkel lebt. Ihre Mutter ist gestorben, als sie eine Kind war, und ihr Vater ist verrückt, seitdem sein Buchladen abgebrannt ist. Apolonia wirkte auf mich zunächst wie eine verzogene, eingebildete Göre. Erst im Laufe der Geschichte merkte ich, dass sie ebenso liebenswürdig sein kann wie die anderen Charaktere, die man ebenfalls nach und nach besser kennenlernt. Die Figuren sind allesamt sehr liebevoll gestaltet, mit Stärken und Schwächen, einer Vergangenheit, Träumen und Zielen. Selbst Randfiguren zeigen meist eine mehrschichtige Persönlichkeit, die man ihnen in manchen Fällen gar nicht zutraut. Die Geschichte selbst nimmt schnell Fahrt auf und die Spannung wird dann auch durchgängig gehalten. Schnelle Wendungen, Intrigen und eine ganze Reihe gut durchdachter Lügengespinste können den Leser sehr schnell auf Irrwege führen. Leider funktioniert dieses Gespinst nicht hundertprozentig, denn man kann von vornherein erahnen, wessen Geschichte am Ende mehr der Wahrheit entspricht. Zwar wird man kurzzeitig irritiert, aber hundertprozentig kann man die letztendlich falsche Geschichte nicht glauben. Sehr gut hat mir dagegen gefallen, dass etwa ab der Hälfte des Buches zwei Handlungsstränge bestehen: Einerseits geht es um Apolonia, andererseits um Tigwid. Ihre Gedanken sind dabei immer fehlerlos an den Wissensstand der jeweiligen Figur angepasst, auch wenn der Leser an manchen Stellen bereits mehr weiß. Enttäuschend war für mich letztendlich nur der Epilog, der, ohne zu viel verraten zu wollen, wie eine schnelle Abhandlung wirkt. Mehrere Handlungsteile, die vorher kein Ende gefunden haben, werden auf kaum drei Seiten gelöst. Dazu zählen auch Konflikte, bsp. der Geisteszustand von Apolonias Vater, die am Ende einfach zu kurz kommen und zu schnell und nicht zufriedenstellend abgeschlossen werden.

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  • Eine phantastische Reise

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    aneftarie

    03. November 2016 um 20:19

    In dieser Geschichte geht es um einen Jungen ohne Vergangenheit. Er macht sich auf die Suche nach sein eigenen Buch. Auf dieser Reise muss er allerlei Abenteuer bestehen. Die Nocturna (ein Geheimbund)  beherrschen  die  Stadt. Sie verfügen über grausame Gaben. Es enstehen Machtkämpfe.... aber mehr möchte ich nicht dazu sagen. Ich konnte richtig in diese Geschichte eintauchen, auch wegen seiner poetischen Sprache und der gut ausgearbeiteten Figuren.  Das Einzige  was mir nicht so gut gefallen hat, war das abrupte Ende, weil es für mich nicht ganz stimmig  war.Also um es kurz zu machen einfach nur lesens- und liebenswert .

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  • Motten, Grüner Ring & Blutbuch

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    ErleseneBuecher

    17. October 2016 um 21:52

    Der Anfang dieses Buches ist einfach großartig. Ich war völlig gefangen. Gerade das „Eck Jargo“ ist genial. Ich dachte, ich bin mitten in einem Tim Burton-Film. Ganz großes Kino! So stell ich mir einen gelungenen Roman vor. Ebenfalls hatten es mir die Protagonisten angetan. Apolonia wirkt zum einen so erwachsen, obwohl sie ein junges, auch noch verspieltes Mädchen ist. Andererseits ist sie auch seltsam und skurril, da sie mit den Tieren sprechen kann. Dann kommen noch der gruselige, abgefahrene Vampa und der aufgeweckte, neugierige Tigwid dazu. Eine wirklich gute Mischung. Aber, aber, aber leider bleibt es nicht auf diesem Niveau. Die Geschichte bekommt ab dem Ende des Eck Jargo leider Längen! Außerdem ist die Story rund um die Dichter und den Bund nicht so spannend, wie sie hätte sein können. Dazu kommt, dass das Ende voraussehbar ist. Das hat mir nicht so gefallen. Außerdem fragte ich mich, welche Rolle der Polizei nun genau zukam. Das war seltsam. Ebenfalls haben mich die Gaben der Motten nicht überzeugt, den Geisterherrn habe ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden. Schade ist auch, dass Apolonias Gabe, mit Tieren zu kommunizieren, am Ende gar nicht mehr thematisiert wird. Naja, insgesamt lässt sich das Buch aber wirklich gut lesen, das Ende ist nett und in der Geschichte steckt viel Potenzial, welches aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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  • Sie bewegen sich in der Dunkelheit, die Nocturna

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Tortumee

    05. August 2015 um 17:38

    Das Buch hat mich von der ersten Seite in den Bann gezogen. Die Autorin hat eine sehr klare, angenehme Sprache, die einen nicht vom Geschehen ablenkt sondern direkt hineinführt. Die Geschichte ist aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, welchem dem Leser die Situation näherbringen, aber niemals zu viel offenbaren. Die Charaktere sind perfekt detailreich ausgearbeitet, bin zu den unnötigsten Nebenfiguren, etwas was ich an der Autorin sehr schätze. Die Atmosphäre in dem Buch ist düster, passend zu dem Titel, und sehr geheimnisvoll. Dennoch voll mit Witz. Die Geschichte spielt in einem namenlosen Land, ein wenig vor unserer Zeit als Autos noch dem Luxus der oberen Schicht angehörten. Trotz dass es ein Fantasy Roman ist, ist das Übernatürliche nicht übertrieben, sondern im Rahmen der dort geltenden Gesetze sehr logisch nachvollziehbar. Ausserdem gibt es keine klare Trennung zwischen Gut und Böse, man weiß zunächst auch gar nicht welche Seite man bevorzugen soll. Damit zeig die Autorin, dass wir die Menschen nicht in Kasten einteilen sollen, sondern dass es verschiedene Graustufen gibt. Die Protagonistin Appollonia nervt einen am Anfang etwas, da sie sehr hochmütig und egozentrisch ist, aber man lernt sie schnell zu lieben, da sie außerdem hochintelligent, vorlaut und sprachgewandt ist. Sie überzeugt mit ihrem eigenen Charme. Trotz ihrer Intelligenz ist sie manchmal etwas begriffsstutzig, was manche Leser zur Weißglut treiben könnte. Auch den anderen Protagonistin Tigwid, Joel oder Gabriel (je nachdem wozu er gerade Lust hat) liebt man, sogar von anfang an, denn er ist sehr charmant und glättet die Borsten von Appollonia zumindest ein wenig. Das Ende ist wie immer überraschend, es läuft quasi in die selbe Richtung wie man es sich denkt aber eigentlich auch nicht. Das macht es so spannend. Trotz dass das Ende offen ist, schafft die Autorin es, das Buch zufriedenstellend abzuschließen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, allerdings sehr hintergründig und nicht erwähnenswert, wenn sie einen nicht interessiert. Tatsächlich ist es schwierig in Worte zu fassen, was das Buch so faszinierend und toll macht, man muss es einfach mal selbst gelesen haben!

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  • tolle (Mädchen-)Fantasy

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    BuchPuzzle

    11. November 2014 um 20:34

    Am Anfang steht eine Gruppe, die grauenvolle Macht besitzt: die Nocturna. Sie stehlen Menschen ihre Erinnerungen und ihre Vergangenheit und erschaffen dadurch wundervolle Bücher, die ihnen unvorstellbare Macht verleihen. Bücher, die mit Blut geschrieben sind. Doch jene, deren Erinnerungen in die Bücher geflossen sind, bleiben als menschliche Hüllen zurück. Zwei dieser Menschen, deren Erinnerungen nun zwischen den Buchdeckeln der Nocturna liegen, kämpfen dafür sie zurückzuerhalten. Dabei treffen sie das Mädchen Apolonia, die laut einer Prophezeiung die Einzige sein soll, die die Macht der Nocturna brechen kann. Die Autorin schafft es, dass die Charaktere so viele Facetten haben, dass die Geschichte eben nicht langweilig wird und man brennt darauf zu erfahren wie es weitergehen wird. (So erging es mir zumindest, als ich das Buch gelesen habe.) So ist die Heldin Apolonia zum Beispiel nicht das schüchterne, liebe, zuckersüße Mädchen von nebenan. Vielmehr ist sie ziemlich hochnäsig, verzogen und auch irgendwie anstrengend – zu Beginn. Zudem möchte sie Rache nehmen an den Nocturna, denn Apolonia hat eine besondere Bindung zu dieser Gemeinschaft. Dabei trifft sie unter anderem auf den Jungen Vampa, dem seine Vergangenheit für ein Blutbuch gestohlen wurde und auch auf Tigwid, einem Kleinganoven, der ebenfalls den Nocturna zum Opfer gefallen ist. Zusammen mit Apolonia bilden diese beiden ein ziemlich seltsames Gespann, das für allerlei Überraschungen gut ist.

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  • Nur zu empfehlen!

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Enobaria03

    01. November 2014 um 12:04

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten ist das dritte Buch der Fantasyautorin Jenny-Mai Nuyen.   Mit ihrem wundervollen Schreibstil schafft sie es den Leser direkt in ihren Bann zu ziehen. Auch die Bücher in ihrem Buch schaffen das. Es wird oft viel beschrieben, aber trotzdem verliert man sich nicht darinnen, sondern bleibt in der Story. Die Hauptcharaktere Vampa, Tigwid und Apolonia haben mir alle super gefallen. Apolonia konnte ich nicht ganz so gut leiden, sie ist sehr hochnäsig, aber am Ende wird sie mir dann doch symphatisch. Tigwid ist der 'normalste' der drei Hauptfiguren, aber er ist trotzdem syphatisch. Und Vampa, der Junge der nicht sterben und nicht altern kann, der Boxer aus dem Versteck der Verbrecher namens 'Eck Jargo' hat mir am aller besten gefallen. In Eck Jargo passieren viele Dinge des Buches. Es gibt verschiedene Räume, zum Beispiel 'Bluthundgrube', wo die Boxer kämpfen, oder 'Laternenreich', die Opiumhöhlen, wo alle Wahnsinnig werden. Die Story war keinesfalls vorhersehbar, ich habe vom Anfang bis zum Ende mit den Charakteren mitgefiebert. Ich werde demnächst auf jeden Fall mehr von Jenny-Mai lesen und hoffe, dass mich ihre anderen Bücher genau so begeistern wie dieses!

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  • Nocturna- Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    BeaSwissgirl

    11. April 2014 um 14:07

      Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv) Zuerst einmal muss ich etwas zur Hardcover- Ausgabe loswerden, denn sie ist einfach nur wunderschön gestaltet, innen wie aussen, ein grosses Lob an den Verlag! Trotzdem habe ich mich für das gekürzte Hörbuch entschlossen, und teile hier also sozusagen meine " Höreindrücke " Die Sprecherin hat eine sehr angenehme, ruhige und facettenreiche Stimme, welcher ich sehr gerne zugehört habe. Welche Leseratte liest nicht gerne ein Buch, in dem es um Bücher geht?! Mich jedenfalls hat die Idee extrem angesprochen und schon der Prolog machte mich neugierig. Die Autorin hat einen unvergleichlichen, ausdrucksstarken, ausführlichen Schreibstil ( für mich oft zu detailliert) mit teilweise fast schon poetischen Anteilen. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass es mir beim Lesen stellenweise zu langatmig gewesen wäre. Die ganze Geschichte ist spannend, mit immer wieder überraschenden Wendungen, aber doch auch recht komplex, so dass ich teilweise " zurückspulen" musste um mir einen Abschnitt nochmals anzuhören Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich gelungen, wobei es mich stark verwirrt hat, dass einige Personen zeitweise mit dem Vor- und dann wieder mit dem Nachnamen genannt wurden. Was mich aber am meisten gestört hat war der oft abrupte Perspektivenwechsel, mit dem konnte ich mich so gar nicht anfreunden! Deshalb vergebe ich hiermit 4 Sterne für eine einfallsreiche und vielschichtige Erzählung mit einigen kleinen Makeln.  

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  • Ein eigentlich sehr spannender Einstieg mit einem schwachen Ende :(

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Zeilenreichtum

    11. January 2014 um 18:17

    Mal etwas ganz anderes im Vergleich zu den vielen romantischen Büchern der letzten Zeit, ist "Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten". Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, einfach weil es sich nicht ergeben hat. Nun wurde dieses Buch, im Namen einer Leserunde, ausgewählt und durfte mir also die letzten Abende versüßen. In dem Buch der jungen Autorin dreht sich alles um die sogenannten Blutsbücher. Der Name ist nicht einfach nur so dahergesagt sondern basiert auf dem Fakt, dass diese Bücher eben aus Blut geschrieben sind. Eine Gruppe, die sich "Die Dichter" nennt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichten von jungen Menschen in den Büchern festzuhalten. Blöd ist dabei nur, dass diese jungen Menschen dann einfach mal ihre Erinnerungen verlieren, nicht mehr wissen, wer sie sind oder vielleicht sogar sterben. Einer dieser Menschen ist Vampa, der sich auf die Suche nach seinem Blutsbuch macht. Dies ist ein Handlungsstrand in dem Buch. Der nächste Handlungsstrang dreht sich um den jungen Tigwid, der sich auf die Suche nach Apolonia macht - dem Mädchen, das Ratten zum Tanzen bringt. Sie soll bei der Erfüllung einer Prophezeiung helfen. Nein, eigentlich ist sie die Prophezeiung. Das kleine aber feine Problem ist dabei nur, dass Apolonia ein verwöhntes junges Mädchen ist, das sich für etwas Besseres hält und die Notwendigkeit einiger Dinge nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennt. Aber dennoch mag sie Tigwid irgendwie und folgt ihm auf der Suche nach Antworten. Denn Apolonia hat eine Gabe, über die sie mehr erfahren möchte und außerdem wurde ihre Mutter ermordet. Sie möchte sich an den Mördern rächen. Na, vermutlich habt Ihr jetzt nur die Hälfte verstanden, ich ehrlich gesagt auch. Aber Ihr sollt das Buch ja auch selber lesen ;) Apolonia jedenfalls ist ein Charakter, der viele Ecken und Kanten hat und vielleicht nicht unbedingt auf den ersten Blick sehr sympathisch erscheint. Dennoch hat sie ein gutes Herz und ist einfach nur mit ihrer Situation überfordert. Vampa selbst ist ein komischer Vogel, aber das kann ihm auch keiner verübeln, schließlich ist er unsterblich geworden, nachdem ihm seine Erinnerungen geraubt wurden. So ganz hat sich mir seine Rolle in dem Buch nicht wirklich erschlossen. Ich muss sogar sagen, dass er gar nicht notwendig für die Geschichte gewesen wäre. Tigwid dagegen ist eine wirklich nette Seele, die einfach ein wenig abseits gerutscht ist, nicht weiter schlimm. Er kann Gefühle in Apolonia wecken, die sie bisher vielleicht nicht einmal selbst gekannt hat. Ein besonders schöner Charakter ist in meinen Augen Morbus. Dieser hätte allerdings noch etwas mehr Schliff vertragen können. Die Welt, die durch die Autorin hier gezeichnet wurde, ist facettenreich und unterhaltsam. Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, immer wieder in dem Buch zu schmökern, auch wenn ich etwa ab der Hälfte wusste, wie es ausgehen wird. Wer Fantasy mag und gerne in bunte Welten abtaucht, der ist hier richtig. Für die schöne Idee, die tollen Figuren und den netten Schreibstil gibt es von mir drei von fünf Kleeblättern.

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  • Sehr gute und fesselnde Ideen, aber der Schluß lies etwas zu wünschen übrig

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Aduja

    10. January 2014 um 17:39

    Die Grundidee des Buches ist simpel und genial. Magisch begabte Menschen können mit Hilfe von Tinte und Blut die Erinnerungen und Gefühle von Menschen auf Papier bannen und sie so diesen Menschen wegnehmen. Die Geschichte fängt gut an und man kann sich gut in die Personen hinein versetzen. Auch die Atmosphäre ist schön beschrieben. Es wird nicht jedes kleine Detail genannt, sondern gerade so viel, dass man einen guten Eindruck der Umgebung bekommt. Im Laufe der Geschichte werden verschiedene Fragen aufgeworfen. Wie stark sollen Menschen mit übernatürlichen Gaben sich in die Politik einmischen? Was sind überhaupt übernatürliche Kräfte und wie funktionieren sie? Gibt es echtes Mitgefühl? Diese Fragen werden mal mehr, mal weniger diskutiert und beantwortet. Leider kann das Ende nicht mit dem guten Anfang mithalten. Viele Charaktere hätten eine größere und interessantere Rolle verdient und am Ende lösen sich viele Schwierigkeiten zu einfach in Luft auf. Allerdings habe ich ein sehr schönes Zitat gefunden: „Doch ein Mensch ist kein Eisenklumpen. Er besteht zu neunzig Prozent aus Wasser und das lässt sich nicht in Form schlagen.“

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  • Nocturna

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    czytelniczka73

    17. November 2013 um 15:26

    Mein Gott,dachte sie.Das kann nicht sein...Eine Gänsehaut zog ihr wie eine Eiskruste über den Rücken."Sie schließen echte Menschen in ihre Bücher.Deshalb sind sie wahr!Die Bücher sind echt,weil in ihnen echte Menschen gefangen sind...""(Seite 204) Inhalt: "Sie rauben den Menschen ihre Vergangenheit,um daraus Bücher von magischer Schönheit zu scaffen-die Nocturna." Meinung: Vampa hat vor 9 Jahren seine Errinerung und seine Menschlichkeit verloren,seit dem steckt er in seinem 14-jährigem Körper fest,ist unsterblich und hat nur ein Ziel-er will unbediengt sein Blutbuch finden,denn in diesem Buch steckt alles was er verloren hat. Apolonia ist fest überzeugt,dass ihre Mutter von den Motten(Zauberer) ermordet wurde und  obwohl sie selbst eine Motte ist,verabscheut sie die zu tiefst und will sich rächen. Tigwid ist auf der Suche nach Antworten,aber laut einer Prophezeiung muss er zuerst ein Mädchen,das mit Tieren spricht finden. Tigwids Suche führt ihn zu Apolonia und die Zwei treffen auch auf Vampa.Zusammen versuchen sie Vampas Blutbuch zu finden und die Motten zu bekämpfen. Ich machs ganz kurz: Sehr schöne,originelle Idee,aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen-langatmiger Anfang,fehlende Spannung im Mittelteil,alles ein bisschen chaotisch.Nett,aber nett ist manchmal zu wenig Fazit Mit dem Schreibstill komm ich nicht klar,aber die Idee verdient schon 2 Sterne

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  • Nocturna - Die nacht der gestohlenen Schatten - Rezension

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Nicolesbuecherblog

    20. September 2013 um 22:15

    Inhalt (Klappentext):  Sie rauben den Menschen ihre Vergangenheit, um daraus bücher von magischer Schönheit zu schaffen - die Nocturna. Seit sie Tigwid, den Dieb, bestohlen haben, sucht er nach dem Mädchen, das mit Tieren spricht und auf Rache sinnt. Sie allein, so besagt eine Prophezeiung, kann die düstere Macht der Nocturna brechen.  Meine Meinung: In diesem Buch geht es um Menschen mit besonderen Fähigkeiten, genannt Motten später auch Nocturna. Ein paar dieser Motten haben sich zu einer Gruppe zusammengetan, alle Mitglieder dieser Gruppe nennen sich Dichter. Diese Dichter nehmen mit ihren Fähigkeiten Menschen ihre Erinnerungen an ihre Vergangenheit weg und schreiben Bücher über diese Menschen, sogenannte Blutbücher. Apolonia, ein Mädchen aus gutem Haus, deren Vater verrückt ist und ihre Mutter gestorben ist. Im Laufe der Geschichte freundet sie sich mit Tidwig und Vampa an, die beide ihre Gedächnisse durch die Dichter verloren haben, an. Sie begibt sich mit den beiden auf die Suche nach den Blutbüchern, damit Tidwig und Vampa ihre Erinnerungen zurückbekommen. Dabei erfährt sie viel über die Vergangenheit ihre eigenen Mutter und ihr eigenes Schicksal.  Das Cover ist in Rot und meiner Meinung nach einfach nur unbeschreiblich schön. Auch die Schreibstill von Jenny-Mai Nuyen finde ich toll. Auch die Charakter sind gelungen zwar mag ich nicht jeden aber sie haben alle ihre eigene Persönlichkeit und auf ihre eigene Art und Weise besonders. Die Geschichte ist sehr spannend gestaltet und ungefähr in der Mitte des Buches hat die Geschichte eine starke Wendung, die zu dem Zeitpunkt eher ins negative geht aber am Ende gibt es doch noch ein Happy End. An diesem buch stört mich der ständige Perspektivwechsel, an manchen Stellen wird die Geschichte aus der Sicht von Apolonia erzählt und schon ein paar Zeilen weiter wird sie aus der Sicht von Vampa erzählt. Zwar werden die Perspektivwechsel durch Absätze gekennzeichnet, aber manchmal ist es schon verwirrend. Fazit: Mir gefällt das Buch wirklich sehr gut, und ich finde außer den Perspektivwechsel nichts was mich an diesem Buch stört. Deshalb gebe ich ihm 4,5 Punkten von 5. Mein Blog: http://nicoles-buecherblog43245.blogspot.de/

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  • Schattenwelten - wollen wir wissen, was sich alles um uns herum bewegt?

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Ajana

    28. August 2013 um 20:09

    *Inhalt*   Die geheimnisvollen Nocturna verfügen über eine grausame Gabe: Sie rauben den Menschen ihre Vergangenheit, indem sie ihre Erinnerungen niederschreiben und daraus Bücher von magischer Schönheit schaffen. Zurück bleiben seltsam blasse Wesen, die nicht altern und nicht sterben können. So wie Vampa und der Kleinganove Tigwid. Als die beiden auf die selbstbewusste Apolonia treffen, geraten die drei in einen gefährlichen Machtkampf der Nocturna. Denn ein Orakel besagt, dass ein Mädchen wie Apolonia kommen wird, um die düstere Herrschaft der Nocturna zu beenden … *Meine Meinung* Das dritte Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe. Nach "Nijura" und "Rabenmond" gefällt mir dieses bisher am Besten. Ich habe das Buch lange vor mir hergeschoben und Dank meiner SUB-Abbau-Gruppe habe ich es jetzt endlich in Angriff genommen. Über den Inhalt will ich eigentlich nicht so viel schreiben, da ich immer ungern etwas verrate. Es geht um Menschen, die besondere Gaben haben und sich unter die normalen Menschen gemischt haben und versuchen nicht aufzufallen. Es gibt zwei Gruppen, die beide versuchen Apolonia auf ihre Seite zu ziehen. Doch woher soll sie wissen, welche Gruppe die gute Seite ist? Die Dichter stehlen anderen Motten, so nennen sich die fähigen Menschen, die Gedanken in dem sie sie in ein Buch schreiben. Doch sind sie deswegen böse oder wollen sie die Menschheit nur vor Schlimmeren bewahren? Wird sich Apolonia am Ende richtig entscheiden? Eigentlich war ich ab der 1. Seite in dem Buch gefangen. Der Schreibstil war wie bei denen anderen Büchern vorher sehr flüssig zu lesen und die Charaktere gut ausgearbeitet. Jedoch konnte ich leider zu keinem der Charaktere eine richtige Bindung aufbauen. Bei Apolonia war ich mir nie so sicher, was ich von ihr halten sollte. In einer Minute mochte ich sie sehr gerne, in der anderen konnte ich über sie nur den Kopf schütteln. Vampa blieb mir auch bis zum Ende unantastbar, was aber eigentlich auch sehr gut zu seiner Geschichte passte und Tigwid tat mir oft einfach nur Leid, ist er doch eigentlich nur zwischen die Fronten geraten und um viele Erinnerungen von den Dichtern beraubt worden. Der Geschichte konnte man gut folgen, manchmal war es zwar ein wenig wirr, aber im Großen und Ganzen war es eine sehr spannende Geschichte. *Mein Fazit* Eine spannende Geschichte, die am Ende leider ein wenig abgebaut hat, sodass ich einen Stern dafür abziehe. Bisher aber für mich das beste Buch der Autorin.

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  • Sehr schönes Buch!

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    mosiii

    17. August 2013 um 14:34

    anders wie bei anderen, hatte ich am Anfang wenig Hoffnungen (es war aber auch mein erstes Buch von Jenny Mai-Nguyen) in dieses Buch gesteckt. Die ersten Seiten waren spannend, doch Apolonia die Hauptfigur ließ von ihrem Charakter her sehr zu wünschen übrig und ich ärgerte mich sogar richtig über sie, doch dann entwickelte das Buch sich zu einer fesselnden Geschichte, die mich nicht mehr loslassen wollte! die Personen gefielen mir immer besser und auch Apolonia wurde mir sogar symphatisch (kommt äußerst selten vor!). Die Idee, ein Junge, der nichts fühlen und sterben kann, da sein Leben in einem Blutbuch aufgeschrieben ist, fand ich außergewöhnlich und hat mich auch sehr inspiriert. Das Ende war überraschend und traurig und doch so schön zugleich, dass ich weinen musste (auch seeehr selten bei Büchern!)! Für alle weiterzuempfehlen, die gern etwas ganz neues lesen wollen und gleich viele Gefühle für Bücherfiguren übrig haben, wie für ihre Freunde!

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  • Einfach nur grauenhaft!

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich hatte eigentlich selbst bei diesem buch mehr erwartet, doch jetzt habe ich kurz nach der hälfte abgebrochen, da es einfach zu langweilig wurde. Eigentlich verspricht das cover des Buches eine spannende Geschichte, enttäuschender weise war es eher das gegenteil. Ich hoffe das es nicht noch mehr so enttäuschende Bücher von Jenny-May Nuyen gib wie dieses.

    • 2
  • Was für ein Durcheinander

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

    Guenhwyvar

    06. June 2013 um 16:32

    Nocturna ist an sich gesehen das Geld nicht wirklich wert. Wenn man es für 50 Cent gebraucht auf dem Trödelmarkt oder über Amazon bekommt einerlei, aber ansonsten... Die Handlung ist ein einziges Durcheinander, der Rote Faden der sich durch die Geschichte ziehen sollte scheint an vielen Stellen gerissen zu sein, was dem Spannungsbogen nicht gerade zugute Kommt. Ebenfalls ein unschöner Aspekt ist dieser immens gezogene Anfang. Das raubt einem schon ziemlich die Lust am Weiterlesen. Bei so viel negativem kommt natürlich die Frage auf, warum ich dennoch drei Sterne vergeben habe. Der Hauptcharakter z.B. mag ja ziemlich unsympathisch sein, aber allein der Gedanke  was alles möglich wäre, wenn man mit Tieren kommunizieren könnte, und zwar so effektiv wie mit Worten ohne Worte zu benutzen... Wie dem auch sei mir gefällt trotz aller Probleme der Story die Idee die hinter diesem Buch steht sehr gut, weshalb es dann doch drei anstelle von zwei Sternen gegeben hat. Rabenmond finde ich persönlich ja noch schlechter als Nocturna. Man könnte den dritten Stern also ohne Weiteres einen Mitleidsstern nennen.

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