Jenny-Mai Nuyen Noir

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Inhaltsangabe zu „Noir“ von Jenny-Mai Nuyen

Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht.

Enttäuschend!

— Blubb0butterfly
Blubb0butterfly

Nino verliert seine Erltern bei einen Unfall . Aber ihm bleibt eine besondere Gabe , er seht den Tod der Menschen voraus .und seinen auch

— Engi-Eli
Engi-Eli

Habs das zweite Mal gelesen und frage mich, was ich so besonders beim ersten Mal fand. Nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut.

— Azouka
Azouka

Schlichtweg langweilig...

— FUCHSreadBOOKS
FUCHSreadBOOKS

Spannend, fesselnd und ein wenige geheimnisvoll. Für jeden etwas, der gern mal Abstand zur eigenen Welt gewinnen.

— klein_natty
klein_natty

Zum Denken anregender Roman über die Existenz

— buecherwuermchenxlara
buecherwuermchenxlara

Eigentlich hatte ich mich sehr gefreut, mal wieder etwas von Jenny-Mai Nuyen zu lesen. Leider war die Geschichte absolut nicht mein Fall.

— jurina
jurina

Abgebrochen. Langweiliger Schreibstil und Story, uninteressante Personen, nerviges esoterisches Geschwurbel.

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA

Sehr kompliziert, düster und tiefgründig. Erwachsenen Fantasy der etwas anderen Art. Perfekt im Ende. Wie immer.

— Tortumee
Tortumee

Das Buch war mir zeitweise sehr verwirrend und nicht klar aussagend. Sonst grosser Fan von Frau Nuyen aber dieses Buch gehört nicht dazu.

— Buecherseele79
Buecherseele79

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  • „Noir“ von Jenny-Mai Nuyen

    Noir
    Blubb0butterfly

    Blubb0butterfly

    19. July 2017 um 16:13

    EckdatenRoman14,95 €ISBN: 978-3-86252-028-22012Rowohlt Verlag377 SeitenCoverEs ist eine zerbrochene Scheibe zu sehen. Das Faszinierende dabei ist, dass man die Rillen spürt.Ich hätte ein anderes Cover gewählt. Ausgehend vom Titel hätte ich etwas Schwarzes gewählt.Inhalt (Klappentext)Nino glaubte einen Schwarm Fische zu sehen, die aus einem Haus an der Kreuzung weiter vorne ausbrachen. Doch es waren keine Fische. Es war ein Regen blitzender Scherben. Und dann flog etwas Größeres hinterher, ein – Seine Mutter schrie. Sein Vater riss das Lenkrad herum, Arme und Beine schlugen mit einem bösartigen Krachen auf die Heckscheibe. Ein blutiges Gesicht zertrümmerte die Scheibe. Seine Eltern zersprangen in Glassplitter und Farbspritzer und reifenquietschenden, zähnefletschenden Schmerz.Stille, so tief wie ein Sahnekuchen mit vielen, vielen Schichten. Wenn man genau hineinlauschte in diese Stille, erkannte man, dass sie aus Abermillionen feiner Stimmen bestand, so wie das Nichts genauso gut voller Schneeflocken sein konnte. Er blickte auf einen Fluss, hinter dem nichts war. Seine Eltern gingen über das Wasser und wurden immer durchsichtiger, bis ihre Stimmen in der Stille versanken und das Nichts sie aufgenommen hatte. Er wollte ihnen hinterher, aber er konnte den Fluss nicht betreten. Andere Leute waren da, unzählige Leute, und alle schritten über die stillen Fluten.Er merkte, dass er nicht der Einzige war, der am Ufer stand. Neben ihm war das Gesicht, das die Heckscheibe zertrümmert hatte. Das Gesicht war sehr schön.Autorin (Klappentext)Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, mit zehn folgte das erste Drehbuch, mit dreizehn ihr erster Roman. Seit ihrem literarischen Debüt „Nijura – das Erbe der Elfenkrone“ gilt sie als eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre. Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der New York University lebt die Autorin heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.MeinungDer Klappentext klang ganz interessant, doch leider hat die Geschichte meinen Erwartungen überhaupt nicht entsprochen und ich habe es abgebrochen. Schade, denn ich habe Gutes über die Autorin gehört und wollte mich selbst überzeugen. Vor allem hat mich ihr kultureller Hintergrund interessiert. Aber ich habe mich gefragt, ob bei ihrem Nachnamen nicht ein Fehler ist?

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  • Bringt zum nachdenken

    Noir
    Engi-Eli

    Engi-Eli

    27. May 2017 um 21:00

    Das schöne ist in diesen Buch es bringt einen zum nachdenken in philosophischer Hinsicht . Es kommt aber auf die Perspektive

  • Nachdenklich

    Noir
    Engi-Eli

    Engi-Eli

    26. May 2017 um 11:58

    Mir gefällt besonders das man zum nachdenken eragt wird. Dabei die philosophische Sicht in Betracht zieht .

  • Wie ein Rausch

    Noir
    Rooney_Lyra

    Rooney_Lyra

    06. May 2017 um 01:48

    Ich mag die Bücher von Jenny-Mai Nuyen.
    Ihr besonderer Stil ist ihr Markenzeichen.

    Auch mit Noir hat sie mich wieder eingefangen. Ich war sofort ein Teil der Welt, deren Sog man sich nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann.

    Die Handlung hat sich gesteigert, hinein in einen Rausch.
    Ich bin jedes Mal fasziniert, was die Geschichten der Autoren mit einem machen.

  • Man hätte so viel mehr aus diesem Buch machen können...

    Noir
    Azouka

    Azouka

    19. April 2017 um 13:08

    "[...]'Wann', fragte er, 'werde ich sterben?' [...] Das Glas begann sich verschiedenen Buchstaben zu nähern, doch diesmal sprach keiner mit. Gebannt las er: H...E...U...T...E." -S.35 Bevor ich anfange, möchte ich darauf Hinweisen, dass Spoiler vorhanden sein können! Vorweg möchte ich sagen, dass ich das Buch schon zum zweiten Mal, mit einem Abstand von 5 Jahren, gelesen habe.Damals fand ich das Buch perfekt, einzigartig und habe es sogar oft weiterempfehlt, heute hingegen denke ich mir, dass man es nur lesen sollte, wenn man nicht mit zu hoher Erwartung ran geht.Ich gebe zu, dass die Charaktere schön gestaltet und individuell sind und dem Buch überhaupt das gewisse Etwas geben, dass man benötigt.  Auch der Schreibstil der Autorin ist für jeden, der bildliche Sprache liebt, ein Gaumenschmaus. Das will ich nicht verleugnen.Man erkennt in jeder gelesenen Zeile, wie viel Herzblut in die Worte gesteckt wurde. Leider ist dies nicht genug.Für viele die das Buch überhaupt nicht mögen, mag der Grund sein, dass die Sprache, welche die Autorin anwendet, ziemlich wirr und chaotisch erscheint. Ich selbst hatte damit auch enorme Probleme, bis ich mir das ganze Szenario damit erklärt habe, das Nino -der Protagonist- im Koma liegt und somit die ganze Geschichte einen Sinn ergibt. Ich will nicht behaupten, dass meine Vermutung der Wahrheit entspricht, aber:*erneute Warnung: SPOILER*Zum Ende des Buches erwacht Nino an mehreren Geräten im Krankenhaus. Es gibt ein Mädchen namens Julie, die seinen Namen ruft. Wer sie genau ist, kann man nur spekulieren. Wahr ist, das Julie auch zu Beginn im Prolog eine kurze Rolle spielt.Was wir wissen: Nino war als kleiner Junge in einem Unfall verwickelt worden. Seine Eltern verstarben, er konnte jedoch gerade so gerettet werden, ist jedoch nicht bei Bewusstsein. Julie konnte er sehen, bevor er "gerettet" wurde. War sie also ein Geist, der ihm den Weg ins Jenseits oder aus ihm heraus zeigen wollte? Deine Meinung  würde mich sehr interessieren oder was ihr davon denkt!Im Laufe des Buches kam Noir dazu. Ein weiterer wichtiger Charakter, da Nino anscheinend der einzige ist, der sie in seiner Welt sehen kann. Was wissen wir bis dahin? Genau, er wird sterben. "Schon wieder".Alles in allem, hält er Noir durch Sex und STYX am Leben. Was für eine Rolle Noir in dem Buch hat ist fraglich. Oder allgemein was alle anderen und Monsieur Samedi mit ihm zu tun haben. Sie wirken wie Lückenfüller um die Story spannender zu machen, als sie wirklich ist.Was mir aber aufgefallen ist, dass Nino immer mit seinem Leben zuvor konfrontiert wurde. Sei es beim Gläserrücken oder in seinen Erinnerungen. Er ist gefangen in der Welt zwischen Leben und Tod.Die Erklärung der Existenz von Noir kann ich mir nur damit erklären, dass sie das Bindeglied zwischen dem Erwachen und während des andauernden Komas ist. Am Ende ruft er nochmals nach ihr, da Noir in seinem Koma, Julie vom Beginn des Buches ist. Nur verwirrt es mich, das Nino beim Unfall ein kleiner Junge, im Koma erwachsen und nun wieder -ich weiß nicht wie alt er dann ist ?Wie ihr vielleicht merkt, bin ich immer noch am Grübeln, wie ich das logisch verknüpfen kann. Es fällt mir halt sehr schwer eine logische Erklärung mit Beispielen des Buches zu finden.Mich würde sehr interessieren, was für Theorien ihr aufgestellt habt oder was ihr von dem Buch haltet?Hat sich die Autorin zu viel vorgenommen und ist daran gescheitert?ABER zu guter Letzt möchte ich noch mein Fazit abgeben:"Noir" ist kein Buch, dass ich bereue gelesen zu haben, da es sich allein durch den Schreibstil, sowie die Charaktere lohnt. Nur...wird es für jeden der sich zu viel davon verspricht, ziemlich enttäuschend sein.  Ich würde es jedenfalls nicht noch einmal lesen.Schönen Tag wünscht euch~AzoukaP.S. Ich werde mich jetzt durch eure Rezensionen wühlen und schauen, wie ihr zu dem Buch steht :D 

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  • Ein Buch, für jeden der die Realität gerne mal ausklinkt

    Noir
    klein_natty

    klein_natty

    28. February 2017 um 17:14

    Eine Geschichte zwischen der Vergangenheit und dem Jetzt. Zur Story: Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: er sieht de Tod eines jeden Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt - und sein Geburtstag rückt immer näher. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ..." Da es schon ein kleines Weilchen her ist, seit ich dieses Buch gelesen habe komme ich an dieser Stelle direkt zum Fazit.   Fazit: Alles in allem ein tolles Buch für jeden der sich gerne mit Büchern beschäftigt, die fern ab der Realität spielen und sich gerne mal in eine Welt entführen lassen, die dann aber doch nicht zu weit hergeholt sind. Ich persönlich lese gerne etwas über "übernatürliche" Geschehnisse, weshalb mich das Buch gleich zu Beginn in seinen Bann gezogen hat. Durch den wechsel der Geschichte zwischen vergangenen Erlebnissen und jenen die eben in Ninos "Jetzt" spielen, war es eine gelungene Abwechslung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich anfangs eine kleine Schwierigkeit hatte das "Jetzt" mit der Erzählung aus der Vergangenheit zu verknüpfen, da einem zu viel der Geschichte noch fehlte um die Verbindung dazu herzustellen (was sich allerdings im Laufe der Erzählung geändert hat).  Mich hat das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht, weshalb ich das Buch auch binnen zweieinhalb Tagen verschlungen hatte. Letztlich ist zu sagen das dies wie immer nur eine Meinung von vielen ist und man sich am besten selbst ein Bild zu einem Buch macht, wenn man es selbst liest. :)

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  • Zum Denken anregender Roman über die Existenz

    Noir
    buecherwuermchenxlara

    buecherwuermchenxlara

    19. January 2017 um 19:37

    „Er bestritt die Rätselhaftigkeit des Lebens nicht mehr. Sie machte die Rätselhaftigkeit des Todes weniger erschreckend.“ Die Story: Nino hat die Suche nach einem Weg, sein Schicksal zu überlisten, schon fast aufgegeben, als er mit einigen Freunden in die Séance von Monsieur Samedi gerät. Als diese Erfolg hat, sind seine Freunde geradezu besessen davon, die Geisterwelt zu kontaktieren, doch ohne Nino scheint das unmöglich. Plötzlich werden viele Mentoren auf ihn aufmerksam, erkennen sein Talent und bieten ihm das Unmögliche an: Seinen unausweichlichen Tod zu umgehen. Doch er begegnet auch Noir und verliebt sich in sie, wobei dies das Letzte ist, was er tun sollte, wenn er leben möchte... Die Story kommt nur sehr langsam in Schwung, wobei das Prolog sehr vielversprechend anfängt. Die kurzen Einblicke ins ‚Jetzt’ sind immer wieder ein Auslöser für Spannung und Neugier, trotzdem lässt die Handlung lange auf sich warten. Dafür geschieht in den letzten Kapiteln so viel auf einmal, dass man leicht überfordert wird. Nuyen beschäftigt sich in ‚Noir’ viel mit der Grenze zwischen Leben und Tod. Sie hinterfragt den Sinn des Lebens oder Sterbens und regt den Leser immer wieder selbst zum Nachdenken an. Die Stimmung ist düster und bedrückt, selbst die Liebesgeschichte ist dunkel. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist dieses Leseerlebnis sehr interessant. Die Charaktere: Fast alle Charaktere sind über zwanzig, haben schon viel vom Leben gesehen und handeln trotzdem immer mal wieder wie Teenager, was die Stimmung gelegentlich ein bisschen auflockert. Sie sind alle gut ausgebaut, manche werden mehr, andere weniger, eingebaut, je nach Belang der Figur. Nino als Hauptprotagonist ist trotz seiner distanzierten und resignierten Art sehr sympathisch. Seine Gedanken sind interessant mitzuverfolgen, auch wenn sie gelegentlich so sehr abdriften, dass man den Faden verliert. Man versteht ihn und bewundert ihn auch gelegentlich für seinen Mut, seine Gabe stellt er nicht sonderlich in den Vordergrund, was ihn noch sympathischer macht. Er sieht sich als keinen Superhelden. Der Schreibstil: Wir erleben Ninos Geschichte aus der Sicht des allwissenden Erzählers. Immer wieder ist das Buch durch eine Seite im Design eines zerbrochenen Glases in Abschnitte geteilt und zu Beginn eines jeden, erzählt Nino aus dem sogenannten ‚Jetzt’. Am Anfang machen diese Wechsel nicht viel Sinn, nach und nach durchschaut man sie aber und gerade zum Anfang sind sie eine der wenigen Spannungslieferer. Nuyen beschreibt Situationen sehr lebhaft. Das ist wirklich schön zu lesen, denn mit jedem neuen Satz wirkt die Szenerie noch lebendiger und greifbarer. Jedoch artet dies manchmal aus. Sie scheint sich immer wieder in Details zu verlieren und beim Lesen verliert man oft den Faden sowie das Interesse. Fazit: Mit ‚Noir’ hat Jenny-Mai Nuyen einen Roman über Leben, Tod und die Grenze dazwischen, der zum Nachdenken anregt, erschaffen. Man stellt sich den Fragen und Hintergründen der Existenz und verliert sich in der paranormalen Welt. Was ist Leben; was ist Tod? Wer bestimmt darüber, wie lange ein Leben zu dauern hat? Und welchen Job tragen Schicksal und Seele dabei? Fragen werden sehr ausführlich gestellt, beschreiben und versucht zu beantworten, manchmal sogar zu ausführlich. Die eigentliche Story gewinnt leider erst sehr spät an Fahrt und es passiert sehr viel auf einmal, was verwirrend wirkt. Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :) http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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  • Leider nicht mein Fall...

    Noir
    jurina

    jurina

    18. December 2016 um 18:26

    Eigentlich hatte ich mich sehr gefreut, mal wieder etwas von Jenny-Mai Nuyen zu lesen. Leider war die Geschichte absolut nicht mein Fall. Der Klappentext klang sehr interessant, weshalb es echt traurig war, dass mir das Buch absolut nicht gefallen hat. Schon der Hauptcharakter war mich einfach grenzenlos unsympathisch. Dass mir die Geschichte allerdings nicht gefallen hat, kann auch daran liegen, dass ich eine richtige Fantasy-Story erwartet hatte und keine... ich weiß auch nicht :DIch hoffe, dass das nächste Werk mich wieder von der Autorin überzeugen kann, denn der Schreibstil selbst hat sich nicht ins Negative verändert. Man merkt, dass die Autorin selbst mehr Lebenserfahrung gesammelt hat, da die Geschichte erwachsener wirkt als das, was sie bisher geschrieben hat. Gerade deshalb setze ich viel Hoffnung in das nächste Werk.

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  • Verschenktes Potenzial mit irreführendem Plot

    Noir
    Gwee

    Gwee

    28. August 2016 um 14:36

    Die Gestaltung des Buches mag ich ziemlich gern. Das Cover zeigt eingeschlagenes Glas und ist tatsächlich so dargestellt, dass man die feinen Risse spüren kann. Ansonsten ist es recht schlicht und passt damit zum Grundkanon des Buches. Die Kapitelunterteilung in diesem Buch ist etwas ungewöhnlich. Einmal gibt es JETZT und dann die verschiedenen Kapitel in Zahlen unterteilt. Vor jedem JETZT ist eine Abbildung einer splitternden Glasscheibe zu sehen. Die Kurzbeschreibung hält sich sehr nah am tatsächlichen Inhalt des Buches. Nur die letzten Sätze würde ich vielleicht ändern. Es macht zwar neugierig, aber ist nicht ganz korrekt. Der Klappentext ist ein Auszug aus dem Prolog. Rein handlungstechnisch hat mir das Buch gar nicht gefallen. Das was passiert, ist nicht wirklich spannend und hat mich irgendwie auch kalt gelassen. Die Handlung plätschert eher dahin. Ich konnte mich nicht richtig in die Umgebung einfühlen, weil sie viel zu weltfremd war. Und dadurch konnte mich die Handlung auch nicht packen. Es geht um Drogen, Gläserrücken und diese in der Kurzbeschreibung erwähnten Mentoren und Seelenlosen, wobei letztere beiden erst sehr spät zum Thema werden, zusammengefasst: Eine sehr bizarre Geschichte. Die ersten ca. 150 Seiten ziehen sich sehr hin. Danach hatte ich das Gefühl endlich in der Geschichte drin zu sein, aber spätestens, nachdem das JETZT mit den anderen Kapiteln verschmilzt, kam ich nicht mehr mit. Ich weiß auch genau, woran es liegt. Das Buch hat einen ganz besonderen Clou, der auch wirklich toll durchdacht ist und mir gefällt. Die Sache ist nur: Das macht für mich den ganzen Roman irgendwie unnötig, denn alles zwischen Anfang und Ende wird genau durch diesen Clou relativiert. Ich hatte mehr von der Geschichte erwartet. Vor allem Erklärungen. Aber das Ende lässt einen eher frustriert, ernüchtert und voller Fragen zurück.Nino ist ein sehr distanzierter Perspektivträger. Um ehrlich zu sein konnte ich mich kein bisschen mit ihm identifizieren oder seine Persönlichkeit in Ansätzen erahnen, weil er so blass bleibt. Ich vermute ja, dass das so gewollt ist, aber leicht gemacht hat es mir das Lesen dennoch nicht. Auch die meisten anderen Charaktere sind eher seltsam und nicht wirklich sympathisch oder nachvollziehbar. Die einzige Person, die ich sehr mochte, war Katjuscha, Ninos Schwester. Das waren die einzigen Male, bei denen ich wirklich etwas spürte: Wenn Nino über sich und seine Schwester nachdachte oder etwas mit ihr machte. Weil diese Beziehung wirklich wunderschön geschrieben ist und man merkt wie sehr beide sich lieb haben, obwohl sie irgendwie doch beide völlig unterschiedlich sind.Dies ist nicht mein erstes Buch von Jenny-Mai Nuyen und ich kannte ihren Schreibstil bereits aus einem anderen Roman. Mir persönlich gefällt er sehr gut. Sie schafft es ihn gut an die Thematik des Buches anzupassen. Dennoch muss ich sagen, dass ich gerade die JETZT-Kapitel furchtbar fand. Nicht zwingend wegen dem Schreibstil an sich, aber dieser Abstraktheit darin und dem Versuch diese Sequenzen geheimnisvoll wirken zu lassen. Nun, das ist ihr gelungen. Sie sind zwar teils poetisch und passen wirklich gut zu dem, was sie mit dem Buch ausdrücken will, aber für mich zog sich das Buch furchtbar hin und jedes JETZT hätte ich am liebsten übersprungen.Das Buch an sich ist eigentlich nicht schlecht und wie gesagt: Die Thematik ist eigentlich sogar sehr raffiniert und schön durchdacht…aber mit der Umsetzung konnte ich nichts anfangen. Ich würde sagen, das Buch ist sehr tiefgründig und regt sehr zum Denken an, aber da das Ende erst auf den letzten Seiten offensichtlich wird, ist fragwürdig, ob man sich früh genug richtig mit der Thematik auseinandersetzt. Dann könnte es gewiss ein interessantes Leseerlebnis werden, aber so oder so: Mir hat es nicht so gut gefallen. Für mich blieb alles blass und bis zum Ende hin unnachvollziehbar. Und dann war ich eher verbittert, auch wenn das Ende zumindest erklärt hat, dass meine Verwirrung über die Geschehnisse begründet sind und ich nicht etwas übersehen habe.Fazit: Jenny-Mai Nuyen ist mit diesem Roman an eine sehr schwierige Thematik herangegangen und setzt sie auf interessante Weise um. Leider ist der Hauptteil der Handlung für den Leser aber leider zu abstrakt und distanziert. Spannung kommt kaum auf und das Ende ist eher wie ein Befreiungsschlag, wenn auch doppeldeutig.Gesamt: 3/5Inhalt: 3/5Charaktere: 2/5Lesespaß: 2/5Schreibstil: 4/5

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  • Schwarz (Noir) wie der Tod

    Noir
    books_are_proof

    books_are_proof

    21. July 2016 um 09:36

    Ninos Eltern sterben bei einem Autounfall als er 5 Jahre alt ist. Danach kann er plötzlich in den Menschen lesen und sieht auch meist wie und wann sie sterben werden. Auch selbst weiß er, dass er mit 24 sterben muss. Und sein 24. Geburtstag nähert sich... Sein Umfeld glaubt, dass er schizophren ist und sein Beweis, dass er erst mit 24 sterben wird, wird von den Ärzten nicht positiv aufgenommen. Hat er sich doch einfach die Pulsadern aufgeschnitten und hat überlebt. Da er keinen hat, der ihm glaubt, ist er in den verschiedensten Szenen auf der Suche nach der Lösung seines Problemes. Und auf einer Party beim Gläserrücken spürt er dann endlich den Kontakt zum Jenseits. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Noir tritt in sein Leben und er möchte sie retten, Monsieur Samedi möchte mit seiner Hilfe dem Jenseits und dem Diesseits auf die Spur kommen, er ist auf der Flucht mit einer Schusswaffe und tötet. Meine Meinung: Der Schreibstil ist anfangs sehr fesselnd und man will wissen wie es weiter geht. Da das Thema Tod die Menschen schon immer beschäftigt hat und wahrscheinlich auch weiterhin wird, liest man sich auch interessiert da ein. Doch aus irgendeinem Grund (ich kann es wirklich nicht genau benennen) hat mich die Geschichte losgelassen und nicht wieder eingefangen. Aber da ich nicht genau sagen kann, woran es liegt, der Anfang (bis ca zur Mitte hin) fesselnd war und die Idee hinter der Geschichte sehr gut ist, gibt es 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Jenny-Mai Nuyen - Noir

    Noir
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    15. September 2015 um 12:07

    "Noir" ist grundsätzlich ein französisches Wort und bedeutet auf Deutsch übersetzt "Dunkelheit", "Finsternis" oder auch "Schwarz". Und genau so ist dieser neue Roman von Jenny-Mai Nuyen: dunkel, finster und schwarz. Von dem Buch geht eine ganz besondere Stimmung aus, die den Leser tief in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt. Dies liegt zum Einen an dem bildgewaltigen Schreibstil der Autorin. Dieser ist schon fast poetisch und Jenny-Mai Nuyen malt mit Worten lebendige Bilder, die vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen. Die Autorin versteht es, mit wenigen Wörtern eine Menge auszudrücken, auch wenn man dabei teilweise zwischen den Zeilen lesen muss. Zum Anderen ist die Handlung des Buches aber auch einfach fesselnd. Gläserrücken, Geisterbeschwörungen - wem läuft da nicht ein Schauer über den Rücken und wer fragt sich da nicht, ob solche Dinge wirklich möglich sind. Ob manche Menschen tatsächlich dazu in der Lage sind, Kontakt mit dem Jensseits aufzunehmen und mehr über das zu erfahren, was dort auf den Menschen wartet. "Noir" ist ein sehr philosophisches Buch. Es handelt von Fragen, die sich wohl auch so mancher Leser bereits gestellt hat: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wenn ja, was erwartet den Verstorbenen? Gibt es vielleicht sogar einen Weg zurück unter die Lebenden? "Noir" ist jedoch nicht nur ein französisches Wort, sondern zugleich der Name der weiblichen Hauptperson in diesem Buch. Und diese gibt dem männlichen Hauptcharakter Nino so manche Rätsel auf. Und sorgt zugleich dafür, dass Nino die Lust am Leben wiederentdeckt. Doch er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Und deshalb ist er entschlossen, alles zu tun, um seinem Schicksal zu entkommen. Das Ende ist leider recht offen und vieles bleibt unbeantwortet. Zugleich ist es sehr undurchsichtig und als Leser bleibt man nach Beenden des Buches etwas hilflos und unbefriedigt zurück. Mein Fazit: Dieses Buch ist düster, dunkel und schwarz - und hält somit, was der Titel verspricht.

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  • Wow, was für ein Buch!!!

    Noir
    Wolf1988

    Wolf1988

    11. August 2015 um 21:23

    Seit Jahren war dieses Buch auf meiner Merkliste und erst letztens habe ich es mir gekauft. Ich hätte es viel eher machen sollen, aber vielleicht war das ja genau der richtige Zeitpunkt dafür. Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher geworden. Ich denke das ich es auf jeden Fall noch ein zweites mal lesen werde, was bei mir eigentlich nie vorkommt. Als ich das Buch zu Ende gelesen habe, starrte ich zehn Minuten lang in die leere, dabei umarmte ich dieses Buch, als wäre es der Abschied von einem guten Freund.....und das war es auch!!!! Ich hatte noch nie so eine Gefühlschaos beim lesen gehabt. Gleichzeitig Glücklich und Traurig, totale Euphorie. Das Buch zog mich in sich hinein. Es war als Träume ich und ich wollte nicht zurück, unbemerkt las ich laut.  Ja ich weiß, im Grunde rede ich hier nur über mein Gefühl beim lesen, aber ich will kein bisschen von der Handlung wegnehmen. Es steht schon genug auf dem Buchrücken und das reicht. Es ist doch im Grunde eh wichtig zu wissen wie man sich beim Lesen fühlt, denn suchen wir nicht alle nach diesem verträumten Erlebnis beim Lesen? Die Flucht aus der Welt? Lest einfach dieses Buch. Ich kann es nur empfehlen. Es ist mein erstes Buch das ich von Jenny-Mai Nuyen gelesen habe (übrigens eine sehr wunderschöne und Sympathische Autorin...hach ja *-*) und ich denke es wird nicht mein letztes sein. Sicher?? Also neben mir liegt gerade das Buch "Nacht ohne Namen" und ruft: "Lies mich!!!"....In diesem Sinne, Euer Wolf1988

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  • Noir - vieles blebit im Dunklen

    Noir
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    27. May 2015 um 19:06

    Als Fünfjähriger überlebt Nino einen Unfall, bei dem seine Eltern umkommen. Er selbst kann ab diesem Zeitpunkt den Tod anderer Menschen sehen, seinen eigenen eingeschlossen. Kurz vor seinem 24. Geburtstag – er weiß nur, wie alt er sein wird, nicht, wie und wann genau es passiert – versucht er intensiv, den Zeitpunkt herauszufinden und sein Schicksal zu ändern. Okulte Methoden wie Gläserrücken sollen ihm Antworten liefern, stattdessen ergeben sich für Nino aber immer mehr Fragen, vor allem als er die ungewöhnliche Noir trifft. Ich erlebe es selten, dass mich ein Buch vollkommen verwirrt zurücklässt. Ich hatte große Erwartungen – der Klappentext klang so interessant und von Jenny-Mai Nuyen hört man im Fantasy-Bereich regelmäßig – die leider nicht erfüllt wurden. Die Lektüre war teilweise ermüdend, weil mit sämtliche Charaktere unsympathisch waren. Nino und seine Freunde sind eigentlich die ganze Zeit zugedröhnt, ohne dass dies in irgendeiner Form als negativ bewertet wird. Die „Beziehung“ zwischen Nino und Noir war total anstrengend – Achtung Spoiler – weil es mich irgendwann furchtbar nervte, dass Nino immer wieder gezwungen ist, mit Noir zu Schlafen, seblst wenn diese halb bewusstlos ist, damit sie bei Kräften bleibt – ständig, immer wieder, zu völlig unpassenden Zeitpunkten, überall und vor allem völlig emotionslos. Liebe sollte es aber wohl sein. Auch das Ende des Buches war unbefriedigend, weil es mir zu viele Rätsel aufgibt. Ich denke – hoffe – zwar, es verstanden zu haben, sicher bin ich mir aber nicht und so oder so bleiben viele Fragen offen. Positiv ist der Erzählstil zu erwähnen. In die Geschichte eingebunden, sind immer wieder vom Schriftbild abgesetzte Abschnitte aus dem „Jetzt“, in denen Nino in der Ich-Perspektive erzählt. Am Anfang erscheint einem das meiste davon völlig unverständlich, aber nach und nach fügt es sich in die Geschichte. Auch das Cover, dass nicht nur optisch ansprechend sondern auch zu fühlen ist, gefällt mir sehr, ansonsten wäre das für mich ein Buch, was mit Leserunde mit Autorenbegleitung vielleicht gut sein könnte – wenn man halt Antworten bekommen würde.

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