Jenny Ashcroft

 4.3 Sterne bei 20 Bewertungen

Lebenslauf von Jenny Ashcroft

Wie die Vergangenheit das Jetzt verändert: Jenny Ashcroft, 1980 in England geboren, studierte Geschichte in Oxford. Nach langjährigen Aufenthalten in Asien und Australien kehrte sie schließlich in ihre Heimat zurück und fing an zu schreiben. Die Autorin verbindet in ihren Romanen ihre Leidenschaft für exotische Schauplätze und Historie.

Neue Bücher

Das Echo unserer Träume

 (5)
Neu erschienen am 19.11.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Jenny Ashcroft

Die Frauen vom Rose Square

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 (15)
Erschienen am 20.10.2014
Das Echo unserer Träume

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 (5)
Erschienen am 19.11.2018

Neue Rezensionen zu Jenny Ashcroft

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Rezension zu "Das Echo unserer Träume" von Jenny Ashcroft

Voller echter Emotionen ♥
Rebel_Heartvor 13 Tagen

Singapur 1897: Harriet und Mae sind Zwillinge und leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll.
Mae versucht dem Hausherren zu gefallen, während Harriet einfach nur ihr eigenes Leben leben will. Sie will weder heiraten, noch soll David Keelex dieser Mann sein.
Alexander Blake erobert schließlich ihr Herz, auch wenn das Davids Eifersucht und Maes Schmerz mit sich bringt und letztendlich zu einer Tragödie führt.

London 1941: Ivy  Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie ahnt nicht, dass sie mit der Insel mehr verbindet, als sie je zu Träumen gewagt hätte. Sie findet nicht nur eine neue Liebe, sondern kommt auch dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur. Ihrer geliebten Großmutter Mae.

Jenny Ashcroft hat mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe mich auf die Geschichte dreier Frauen eingelassen, die weitaus mehr verbindet, als nur der Verwandschaftsgrad.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen um 1897, als Mae und ihre Zwillingsschwester Harriet in dem Alter waren, in dem sich ihre Enkelin Ivy im zweiten Handlungsstrang befindet.
Jenny Ashcroft ist dieses Spagat zwischen den beiden Zeiten hier sehr gut gelungen. Das Wechseln der Perspektiven hat sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch gezogen.

Die Charaktere waren für mich authenisch und liebevoll ausgearbeitet. Man hat deutlich gespürt, wieviel Liebe Jenny Ashcroft in dieses Buch gesteckt hat.
Und sie hat es tatsächlich geschafft, mich zu überraschen, denn dieses Ende habe ich nicht erwartet. Zumindest nicht so.

Diese Familienzusammenführung der anderen Art konnte mich wirklich beeindrucken. Gerade auch aufgrund der Zeiten, in denen die beiden Handlungsstränge spielen.
Ich muss gestehen, dass der zweite es mir ein wenig mehr angetan hat. Es war ein Achterbahnfahrt der Gefühle, wie sie Jenny Ashcroft nicht besser hätte niederschreiben können.
Ich habe mitgefiebert, ich habe mitgelitten, ich habe mit den Charakteren gekämpft, gelacht und gefühlt. 
All das benötigt ein Buch für mich, um zu einer Leseempfehlung zu werden, um ein Highlight zu sein.
Jenny Ashcroft hat mit ihrem "Echo der Träume" ein Buch geschrieben, für das ich eine Leseempfehlung aussprechen muss.
An alle, die sich gerne von ihrem Schreibweise überzeugen möchte.
An alle, die ein Gefühlschaos der besonderen Art erleben möchten.
Und an alle, die selbst lesen wollen, dass hinter diesem wunderschönen Cover weitaus mehr steckt, als es von aussen den Anschein hat.

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Rezension zu "Das Echo unserer Träume" von Jenny Ashcroft

Mitreisend. Verständlich. Perfekt.
Rori03vor 13 Tagen

Singapur 1987: Die Zwillingsschwestern Mae und Harriet werden von ihrem Vater zu David Keeley geschickt. Dieser soll eine von beiden zur Frau nehmen. Mae bemüht sich ihm zu gefallen, doch dieser zeigt nur Interesse an Harriet. Die wiederum möchte nichts von ihm. Als sie sich dann in Alexander Blake verliebt, führt die Eifersucht von David und Maes Schmerzen zu einer furchtbaren Tragödie.


London 1941: Ivy Harcourt wird von einer Bombe getroffen und überlebt. Jedoch plagen sie die Bilder dieses Szenario in der Nacht und im Dunkeln. Um sich abzulenken versucht sie, einen anderen Job zu finden. Sie wird nach Singapur versetzt. Dort findet sie nicht nur ihre grosse Liebe, sondern stösst auch auf ein dunkles Geheimnis ihrer Grossmutter.


Aus zwei Zeitebenen erfährt man die Geschichte der Familie "Harcourt". Am Schluss führt sie sich natürlich zusammen. Es ist nicht gerade einfach, eine solche Geschichte zu schreiben, so dass es die Leser verstehen. Das ist der Autorin aber super gelungen. Ich hatte nie irgendwelche Probleme mit den Zeitebenen und wusste immer in welcher Zeit ich mich befinde. Ausserdem kamen die Gefühle und Angstzustände der Charaktere sehr glaubenswürdig herüber, so dass man sich richtig in die Personen hineinversetzen konnte. Wie sich die Charaktere entwickelt haben, hat mir auch sehr gut gefallen. Besonders die Entwicklung von Ivy, die am Anfang von einem verängstigten Hund von den Bombenanschlägen hin zu einem Partygirl und dann zu einer sehr starken Kämpferin wurde! Auch die Entwicklungen und die Erfahrungen von der Grossmutter sind nicht gerade einfach gewesen. Diese Geschichte lässt einem definitiv nicht kalt. 


Am Schreibstil gibt es auch überhaupt nichts auszusetzen. Mitreisend. Verständlich. Perfekt.


Fazit: Sicher nicht mein letzter historischer Roman, darum 5/5 Sternen ;)

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Rezension zu "Das Echo unserer Träume" von Jenny Ashcroft

Ein so toller Liebes-Roman
Booklovers0vor 14 Tagen

Darum gehts: 1941: Ivy wird nach einem tragischen Kriegserlebnis nach Singapur versetzt. Ihre Großmutter Mae ist davon nicht begeistert, aber hüllt sich mit ihren Gründen in Schweigen. Also Ivy dann in Singapur angekommen ist, bekommt sie aus unerklärlichen Gründen eine Sonderbehandlung, worüber sie sich natürlich sehr wundert und sie hat den Drang raus zubekommen weswegen. Nach und nach bekommt sie herraus das ihre Großmutter Mae mit ihrer Zwillingsschwester Harriet in Singapur gelebt haben muss. Ivy wusste weder von einer Zwillingsschwester noch das ihre Großmutter Mae in Singapur gelebt hat. Sie versucht per Briefe zu ihrer Großmutter mehr über ihr Leben zu erfahren, aber zur damaligen Zeit war dies ja etwas schwer, weswegen Ivy sich damit abfinden muss, weiter im Dunkeln zu tappen. Jedoch befreundet sie sich mit Alex Blake an, der für ihre Sonderbehandlung verantwortlich ist. Gleichzeitig lernt sie den überaus attraktiven Kit kennen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wegen eines anderen Mannes, der kein Nein von Ivy duldet, kommen sich die beiden näher. Sie lieben sich abgöttisch und würden alles füreinander tun, was sie leider gegen Ende des Krieges, als beide in Gefangenschaft der Japern geraten, beweisen müssen. 1897: Mae und Harriet kommen per Schiff nach Singapur, wo einer der beiden den strengen David Keeley heiraten soll um an das Erbe ihrer Vater´s zu kommen. Während Mae immer im Schatten ihrer Schwester steht, möchte sie unbedingt die Frau von David werden, obwohl sie an David keinen gefallen findet. Harriet ist dagegen ganz anders und sagt gleich, das sie David nicht will. Jedoch hat David sich für Harriet entschieden und schleicht nachts vor ihrem Zimmer rum und sagt ihr auch klipp und klar, das er sie heiraten wird. Mae bekommt dies natürlich mit und ist wütend vor Eifersucht, was sie jedoch nicht zeigt. Als Harriet, Mae und David auf einen Ball eingeladen werden, begegnen beide Frauen den attraktiven Alex Blake. Beide Frauen sind sofort hin und weg von ihm. Aber wie es Mae gewohnt ist, hat Alex interesse an Harriet. Harriet und Alex kommen sich schnell näher, was David natürlich überhaupt nicht passt. David lässt dies Harriet natürlich spüren, während Mae sich immer mehr und mehr zurück zieht und ihre Wut und ihren Frust in sich hinein frisst. Dann kommt es zu einer Liebelei zwischen Mae und David, was schwere Folgen und Intirgen nach sich zieht. Fazit Das Buch hat mich vom Cover und vom Klappentext her sehr angesprochen. Anfänglich muss ich sagen, bin ich etwas schwer rein gekommen in das Buch. Ich persönlich, lese gerne Bücher über den Krieg und dieses Buch spielt ja im Zweiten Weltkrieg, aber trotzdem war es für mich anfänglich schwer und ermüdend. Aber nach und nach kam ich immer besser in das Buch rein und war hin und weg von der Geschichte. Mir hat sehr der wechsel zwischen den Jahren 1897 und 1941 gefallen. Immer wenn ein Jahr sehr, sehr spannend wurde, war wieder der wechsel zum anderen Jahr. Teilweise hat mich das sogar aufgeregt, aber es hat mich auch animiert immer weiter zu lesen, sodass ich, nach der anfänglichen Schwierigkeit, nur so durch die Seiten geflogen bin. Zum Ende hin, hat mich aber die Beziehung von Ivy und Kit irgendwie genervt. Keine Ahnung weswegen. Das war mir vielleicht ein bisschen zu viel geschnulze, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Auf jedenfall ist das Buch für mich ein absolutes Highlight im Jahre 2018 und hat 5/5 🌟 verdient.  

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