Jenny Bünnig

 4.2 Sterne bei 81 Bewertungen
Autorenbild von Jenny Bünnig (©)

Lebenslauf von Jenny Bünnig

Jenny Bünnig, Jahrgang 1984, studierte Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte und promovierte zu melancholischer Zeit- und Raumwahrnehmung. Sie war jüngst Teilnehmerin der Romanwerkstatt der Bayerischen Akademie des Schreibens. Weitere Informationen unter: www.jennybuennig.de

Neue Bücher

Meine fremde Freundin

 (14)
Neu erschienen am 13.03.2020 als Hardcover bei Arche Literatur Verlag AG.

Alle Bücher von Jenny Bünnig

Cover des Buches Worüber wir nicht reden9783784434162

Worüber wir nicht reden

 (19)
Erschienen am 22.12.2016
Cover des Buches Meine fremde Freundin9783716027899

Meine fremde Freundin

 (14)
Erschienen am 13.03.2020
Cover des Buches Der Sommer hat vier Wände9783784433790

Der Sommer hat vier Wände

 (4)
Erschienen am 10.07.2015

Neue Rezensionen zu Jenny Bünnig

Neu

Rezension zu "Meine fremde Freundin" von Jenny Bünnig

Meine Freundin und ich
rewarenivor einem Monat

Was gibt es schöneres, als eine tiefe Freundschaft von Kindheit an? So ist es mit Inken und Josephine, die stets zusammen waren und alles miteinander geteilt haben. Doch nun, mit Anfang 30, zieht Josephine nur mit ihrem Rucksack und einem Zelt umher. Sie wandert alleine, hofft, dass wildfremde Menschen sie in ihrem Garten kampieren lassen und denkt an die Zeit mit Inken nach und auch darüber, warum ihre Freundschaft nicht mehr besteht.

,, Meine fremde Freundin“ von Jenny Bünnig erzählt in einer emotionalen und ruhigen Art und Weise die Freundschaft zwischen Inken und Josephine, die, so wie es jeder gedacht hat, nichts und niemand auseinander bringen könnte. Es ist eine Geschichte die von der Zuneigung zweier Frauen berichtet, die von Kindheit an bestanden hat. Die Autorin hat dabei viele Szenen beschrieben wo man gespürt hat, wie sich die beiden bei Sorgen und Problemen gegenseitig unterstützt haben, wie sie fast schon wie Geschwister waren, die sich alles erzählen konnten und die auch gedacht haben, dass diese tiefe Verbundenheit für immer bestehen würde. Aber wie das Leben so spielt kommt vieles anders, als man denkt. Auf Josephines Reise trifft sie viele Menschen, die ihr helfen wollen, aber auch auf Menschen, die in ihrem Leben eine große Rolle gespielt haben. Mir sind dabei ein wenig zu viele Namen aufgetaucht, wo ich manchmal nicht mehr genau wusste, wo ich sie zuordnen soll. Der Roman ist zwar tiefsinnig, aber für mich auch zu sprunghaft aufgebaut. Die Szenen aus der Vergangenheit wechseln oft übergangslos in die Gegenwart und auch sonstige Zeitsprünge lassen dabei keinen roten Faden erkennen. Der Schreibstil ist flüssig und es sind schöne Gedankengänge dabei. Obwohl Inken und Josephine vom Charakter her völlig verschieden sind, haben beide zueinander gefunden. Dass man aber trotzdem nie sein Gegenüber wirklich kennen kann, hat Josephine in dem Roman erfahren müssen und der Leser hat sie bei ihrer Selbstfindungsreise begleiten können. Der Roman war zwar berührend, aber leider konnte bei mir der Funke nicht überspringen, weil mir der Handlungsaufbau einfach zu sprunghaft und teilweise auch verwirrend war ob der Personen, die plötzlich aufgetaucht und ebenso schnell wieder verschwunden waren.



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Rezension zu "Meine fremde Freundin" von Jenny Bünnig

Schöne Geschichte
Babsi123vor einem Monat

Über LOVELYBOOKS durfte ich das Buch "  Meine fremde Freundin "  testlesen. 

Autor :   Jenny Bünnig


Handlung  :

Ihr ganzes Leben haben Josephine und Inken als beste Freundinnen im Ruhrgebiet verbracht. Doch nun, mit Anfang dreißig, macht sich Josephine mit nichts als einem Rucksack und einem Aldi-Zelt auf, um in den Gärten wildfremder Menschen zu kampieren – sie kann einfach nicht mehr in geschlossenen Räumen sein. Etwas ist geschehen, das Josephine und Inken endgültig auseinandergetrieben hat. ›Meine fremde Freundin‹ erzählt von der tiefen Zuneigung zweier Frauen, von zwei Familien, einer Region und ihren Menschen und von der Unmöglichkeit, jemanden ganz und gar zu kennen.


Mein Fazit :

Dieses ist mein 1. Roman der Autorin und ihr Schreibstil daher noch ganz unbekannt.  Er ist etwas ungewöhnlich und ich hatte so einige Schwierigkeiten am Anfang. Die Zeitsprünge sind für mich nicht genug gekennzeichnet und die Geschichte etwas wild durcheinander erzählt.  Das hat das lesen etwas erschwert.  Das Coverbild passt zur Geschichte und der Klappentext liest sich spannend und ist aussagekräftig genug. Aber warum " fremde " Freundin? Sollte es nicht " beste " Freundin heißen ? ( Auflösung gibt es am Schluß) 


Josephine und Inken als Charaktere gefallen mir sehr gut.  Wobei Inken die selbstbewusstere , taffere der beiden  Frauen ist finde ich . Josephine ist in ihrer ganzen Art etwas naiv und als Einzelkind gewohnt , daß sich alles um sie dreht. Aber das macht die Freunschaft der so unterschiedlichen Frauen erst interessant , Gegensätze ziehen sich an . 


Josephine verläßt ihr Zuhause  , sie übernachtet in fremden Gärten in einem alten , geklauten Zelt .  Aber wie kommt man nur auf so eine wahnwitzige Idee ?  Aber Josephine gefällt es . Sie fühlt sich frei wie ein Vogel  , unabhängig und nicht der Norm entsprechend.

Ich habe das Gefühl  das Josephine vor irgendwas oder irgendwem  flieht. Sie und Inken verband eine übergroße Freundschaft seit ihrer Kindheit.   Was ist passiert das diese Freundschaft ins Wanken brachte?

Beide liebten Pferdebücher über alles. Sie liebten die Wendy Folgen und passten aufeinander auf. Und auf einmal ist alles vorbei ? Die Auflösung findet sich in Inkens Kindheit und deren weiterem Lebensweg . Ein nicht ganz so einfaches Leben , mit Hindernissen  , viel Leid und Unverständnis von Seiten Josephines......


Ich war über das Ergebnis der Erklärung wie es zum Bruch der Freundschaft kommen konnte , doch sehr überrascht und ich

hatte damit überhaupt nicht gerechnet. Was auch sehr beeindruckt ist das Streitgespräch mit Tareq  , Inkens Freund. Da war ich mit Josephines Verhalten überhaupt nicht einverstanden und da sind meine  Emotionen Achterbahn gefahren.....


Und die Moral von der Geschicht :  Jede Frau hat eine beste , gute Freundin. Teilt man mit ihr all seine Gedanken  und Geheimnisse? Kennt man alle Sehnsüchte der anderen ? In wieweit kennt man  eigentlich seine beste Freundin oder sie mich? 

Am Ende des Buches hab ich die Message des Titel des Buches verstanden.


Alles in allem ist „Die fremde Freundin“ von Jenny Bünnig ein Roman, der mich am Ende doch noch berührt hat. 

Gut ausgereifte , autentische Charaktere, dem Schreibstil konnte ich ab Mitte des Buches doch noch gut folgen und die Handlung des Buches ist sehr gut nachvollziehbar . Ein Buch mit Tiefgang und am Ende doch noch sehr berührend.

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Rezension zu "Meine fremde Freundin" von Jenny Bünnig

feinfühlig und tiefsinnig
MissSophivor 2 Monaten

Ein Buch über eine Freundschaft - aber eben nicht nur.

Der Hauptstang handelt von Josephine und Inken. Sie kennen sich aus dem Sandkasten und sie verbindet eine tiefe Freundschaft. Aber ist sie tatsächlich so innig, wie alle Beteiligten denken?

Überhaupt geht es um: den Blick hinter die Fassade.
Wir lernen im Laufe der Geschichte viele Menschen kennen und dürfen ein Stück hinter den Vorhang spicken.

Mich hat das Buch durch seine Feinfühligkeit und wertfreie Erzählweise überzeugt. Es werden eine Vielzahl von Themen angerissen, ohne zu verurteilen.


Ist alles so, wie es scheint? Lesen Sie selbst

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Meine fremde Freundinundefined

Liebe Leserinnen & Leser

Für den neuen Roman »Meine fremde Freundin« von Jenny Bünnig suchen wir insgesamt 15 Leser*innen, welche diese Geschichte gerne gemeinsam in der Leserunde besprechen möchten.

»Meine fremde Freundin« erzählt von der tiefen Zuneigung zweier Frauen, von zwei Familien, einer Region und ihren Menschen und von der Unmöglichkeit, jemanden ganz und gar zu kennen.

Willkommen zur Leserunde von »Meine fremde Freundin«

 Am 13. März erscheint der neue Roman von Jenny Bünnig. Wir sind sehr gespannt auf euer Leserfeedback und vergeben für diese Leserunde insgesamt 15 Bücher in Print.
 Erfahrt mehr über Josephine & Inken und bewerbt euch jetzt für eines der 15 Rezensionsexemplare für die Leserunde.

 »Der Plan war, an Haustüren zu klingeln und fremde Leute zu bitten, mich in ihrem Garten übernachten zu lassen. Der Plan war Mist.«

Ihr ganzes Leben haben Josephine und Inken als beste Freundinnen im Ruhrgebiet verbracht. Doch nun, mit Anfang dreißig, macht sich Josephine mit nichts als einem Rucksack und einem Aldi-Zelt auf, um in den Gärten wildfremder Menschen zu kampieren – sie kann einfach nicht mehr in geschlossenen Räumen sein. Etwas ist geschehen, das Josephine und Inken endgültig auseinandergetrieben hat.

›Meine fremde Freundin‹ erzählt von der tiefen Zuneigung zweier Frauen, von zwei Familien, einer Region und ihren Menschen und von der Unmöglichkeit, jemanden ganz und gar zu kennen.

 

 »Jenny Bünnig betrachtet die Menschen und das Leben mit so endlos liebevoller Aufmerksamkeit, dass man sich schon am Beginn des Buches wünscht, es würde nie zu Ende gehen.« Franziska Hauser

 »Mit feiner Beobachtungsgabe erzählt Jenny Bünnig eine Roadnovel auf engstem Raum, spannt mit leichter Hand einen großen Generationen-Bogen und fesselt mit der Geschichte einer tiefen Freundschaft. Tolles Buch!« Frank Goosen

 Frage: Glaubst du, man kann jemanden ganz und gar kennen?

162 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Worüber wir nicht redenundefined
Hallo ihr Lieben!

Es ist mal wieder so weit: der LangenMüller Verlag startet eine neue Leserunde. Am 02. Januar ist der neue Roman von Jenny Bünnig "Worüber wir nicht reden" erschienen. Viele von euch kennen Jenny Bünnig schon von ihren wundervollen Titeln "Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht" und "Der Sommer hat vier Wände". Jetzt präsentieren wir euch ihr nächstes Buch, zauberhaft witzig und einfühlsam zugleich.

Das Buch:

Für die Geschwister Patrizia und Daniel kommt das Familientreffen anlässlich der Europameisterschaft im Kürbiswiegen in Jenny Bünnigs drittem Roman „Worüber wir nicht reden“ zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Patrizia steckt in einer beruflichen und emotionalen Sackgasse, und Daniel will nicht wahrhaben, dass seine Ehe vor dem Aus steht. Zudem fordern die pubertierende Tochter und der kleine Sohn seine ganze Aufmerksamkeit. Für die Erwachsenen wird dieses Wochenende zu einer Reise in ihre Kindheit, zurück zu ihrem Bruder Rafael, über den sie nicht reden. Doch die Vergangenheit sitzt stets mit am Tisch. Ein turbulentes Wochenende, an dem Tante und Nichte bei der Polizei landen, der Kürbis nicht frieren darf und Goldfisch Blanche eine Schwimmhilfe bekommt. Eben ein ganz normales Familientreffen.
Jenny Bünnig leuchtet in „Worüber wir nicht reden“ die Facetten des Familienlebens liebevoll aus, trotz der Schatten der Vergangenheit, die im Hintergrund lauern.

Jenny Bünnig, Jahrgang 1984, studierte Literaturwissenschaften und promovierte zur melancholischen Zeit- und Raumwahrnehmung. Sie arbeitet als Wissenschaftsredakteurin an der Universität in Duisburg-Essen und war jüngst Teilnehmerin der Romanwerkstatt der Bayrischen Akademie des Schreibens. „Worüber wir nicht reden“ ist nach „Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht“ und „Der Sommer hat vier Wände“ ihr dritter Roman bei LangenMüller.

Wir haben für euch 20 Bücher, die wir gerne verlosen würden. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch bis zum 23. Januar zu bewerben und kurz dazu schreiben, wieso euch das Buch interessiert und was ihr euch von der Lektüre erhofft.
Wir drücken allen Teilnehmern und allen Teilnehmerinnen feste die Daumen und freuen uns auf eine tolle Leserunde mit euch!

368 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Schnuck59vor 3 Jahren
Cover des Buches Es muss dunkel sein, damit man die Sterne siehtundefined

Habt Ihr Lust auf einen Roman über das Leben, das Alter, unerfüllte Träume und Freundschaft durch dick und dünn? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige!


Durch den Tod ihres Vaters ist für die 25jährige Ria alles aus dem Gleichgewicht geraten, vor allem sie selbst. Eigentlich will sie nur noch eins: weg! Kurz entschlossen schließt sich die junge Frau ihrer Oma Charlotte und deren drei Freundinnen Frau Lensker, Margot und Hildie auf einer ungewöhnlichen Reise quer durch Europa an. Mit einem alten VW-Bus geht es von Deutschland über die Schweiz, Italien, Frankreich und Spanien bis nach Portugal, unterbrochen von unerwarteten Hindernissen, absurden Begegnungen, Umwegen und Überraschungen. Alle vier Damen haben noch eine Sache zu erledigen und ein festes Ziel vor Augen. Am Ende des Roadtrips finden zwar nicht alle unbedingt das, was Sie sich erhofft haben, aber jede kann mit sich und ihrem Leben auf eine gewisse Art Frieden schließen. Und das ist manchmal mehr wert, als die Erfüllung der eigenen Träume.

Mal traurig und nachdenklich, mal witzig und unterhaltsam bindet die Autorin Jenny Bünnig in ihrem Debütroman „Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht“ diese vier unterschiedlichen Charaktere ein in eine Erzählung über das Leben, das Alter, über Träume, über Generationsunterschiede und über Freundschaft. Ein Roadtrip mit Tiefgang und Humor.


Jenny Bünnig, Jahrgang 1984, hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet als Wissenschaftsredakteurin an der Universität Duisburg-Essen. Derzeit schreibt sie an ihrer Dissertation. Ihre Kurzgeschichte „Und manchmal beginnt Veränderung mit einem Klingeln…“ war 2012 einer der Siegertexte beim THE-HELP-Schreib-wettbewerb des btb-Verlages. 2013 wurde sie mit dem Moerser Literaturpreis ausgezeichnet.


LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht“. Schreibt dazu einfach in die Kommentare mit wem Ihr einen Road Trip machen würdet bzw. wohin dieser gehen würde? Bewerben könnt ihr euch bis zum 14. Mai 2014.

Jenny Bünnig wird sich ab dem 24. Mai an der Leserunde beteiligen und fleißig mit euch diskutieren.

 Viel Spaß beim Mitmachen!


371 BeiträgeVerlosung beendet

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