Das Böse in deinen Augen

von Jenny Blackhurst 
3,8 Sterne bei112 Bewertungen
Das Böse in deinen Augen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (70):
Dirk1974s avatar

Gänsehautfeeling

Kritisch (9):
MikkaGs avatar

Oft verläuft die Handlung schleppend, die Charaktere überzeugten mich immer weniger. Das Ende wird in meiner Sicht vom Epilog ruiniert.

Alle 112 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Böse in deinen Augen"

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen.

Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176892
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2018 bei Bastei Lübbe erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Atmosphärischer und spannender Psychothriller, der spannende Unterhaltung liefert, die über ein unausgegorenes Ende hinwegtäuschen kann.
    Atmosphärischer Thriller mit schwachem Ende!

    Die originale Rezension findest du hier.

    Ein kleines Mädchen in einst weißem, zerschlissenem Kleid, dessen dreckige schwarze Haare ihr wild im Gesicht hängen – ein oft genutztes Bild in Horrorfilmen, welches in vielen Menschen sofort ein mulmiges Gefühl auslöst. Auch Jenny Blackhurst macht von dieser Erscheinung in ihrem Psychothriller „Das Böse in deinen Augen“ Gebrauch. Wie mir das Buch gefallen hat und welche weiteren Leseeindrücke ich bei der Lektüre gewinnen konnte, erfährst du in der folgenden Rezension.


    Ein einfach zu lesender und spannungsgeladener Schreibstil macht für den Leser einen flüssigen Einstieg in vorliegenden Roman möglich. Über eine Lauflänge von etwas mehr als vierhundert Seiten gestaltet die Lektüre erstaunlich kurzweilig, sodass ich „Das Böse in deinen Augen“ nach nur zwei Tagen ausgelesen hatte. Die kurze Kapitellänge tut dabei ihr Übriges.

    Die Figuren werden gut ausgearbeitet. Der Großteil der Kapitel wird aus der Sicht der Kinderpsychologin Imogen Reid erzählt, in die ich mich gut hineinversetzen konnte, da ihre Handlungen glaubwürdig dargestellt wurden. Einige Erzählpassagen werden auch aus Ellies Perspektive wiedergegeben, jedoch wurde hier dennoch die Dritte Person verwendet, um den „Rest“ Geheimniskrämerei und Distanz, welche zu diesem mysteriösen Mädchen gewahrt wird, aufrechtzuerhalten. Die Nebenfiguren werden überwiegend nicht näher beleuchtet, sondern dienen der Handlung nur als Mittel zum Zweck.

    Jenny Blackhurst schafft es geschickt, ihre Leser auf die falsche Fährte zu führen. Man möchte die ganze Zeit herausfinden, was hinter dem gruseligen Mädchen und den damit verbundenen mysteriösen Geschehnissen steckt. Sie baut eine dichte Atmosphäre auf, die den Leser so schnell nicht loslässt, und gelungen zu überzeugen weiß.

    Verwunderlich fand ich jedoch, wie erwachsen und bedacht die Kinder und Jugendlichen in diesem Roman handeln – ganz im Gegenteil zu den volljährigen Figuren des Buches. Mich konnte die Vorstellung, dass die jugendlichen Akteure, die alle jünger sind als ich, zu solchen Dingen fähig sind, wie sie hier präsentiert werden, nicht rumkriegen.

    Die große Wendung, auf die das Buch letztendlich hinarbeitet, möchte nicht schmecken. Die Motive, die hinter den schrecklichen Dingen steckt, sind mir zu schwach, als dass sie einleuchten. Von Kapitel zu Kapitel wird zunehmend Spannung gesteigert – und dann wird sie mit einem solch unausgereiften Plot-Twist entlohnt? Das möchte sich mir nicht erschließen. Zwar ist die Unvorhersehbarkeit gewährleistet, das liegt meiner Meinung nach daran, dass kein „Standard-Thrillerleser“ einen dermaßen hanebüchenen Umschwung kommen sieht. Ausstehende offene Fragen werden fast lieblos mit nicht interessanten Begründungen beantwortet.

    Genau an dieser Stelle merkt man: Die Autorin hat sich zu viel vorgenommen. Spannende Ereignisse türmen sich übereinander, Geheimnisse warten darauf, entschlüsselt zu werden, eine fesselnde Atmosphäre spannt den Leser wie in einem Kokon ein. Jedoch kann Jenny Blackhurst ihre Handlung nicht überzeugend auflösen. Aspekte, die im Roman lediglich der Spannungserhöhung dienten, werden unausgereift zu Ende geführt. Das ist schade.

    Wenn man mich abschließend fragen würde, ob ich „Das Böse in deinen Augen“ weiterempfehlen könnte, dann würde meine Antwort trotz einiger Kritikpunkte „Ja“ lauten. In wem der Klappentext Interesse geweckt hat, sollte tatsächlich überlegen, sich das Buch zu Gemüte zu führen. Trotz seinem enttäuschenden Ende weiß das Buch nämlich sehr gut zu unterhalten und eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Wer an solchen Romanen seine Freude findet, sei hiermit gut beraten.


    „Das Böse in deinen Augen“ ist ein atmosphärischer und spannender Psychothriller, der spannende Unterhaltung liefert, die über ein unausgegorenes Ende hinwegtäuschen kann.

    Gerne vergebe ich drei von fünf Sternen. 

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    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Monat
    Das Unerklärliche macht uns Angst...

    Kinderpsychologin Imogen zieht in ihre Heimatstadt zurück – nicht ganz freiwillig, denn Ihre Kindheit war ein ziemlicher Alptraum. Dazu hat sie noch in jüngster Vergangenheit einen Job verloren – auch ein Grund für diesen Umzug.


     Nun hat sie u.a. die elfjährige Ellie zu betreuen, die in einer Pflegefamilie untergebracht ist. Sie hat ihre gesamte Familie durch einen Brand verloren und wird nun in ihrer Schule gemobbt und als Hexe verschrien. Denn immer,
     wenn Ellie sehr wütend ist, passieren anschliessend schreckliche Dinge, die sich keiner erklären kann….

    Dieses Buch ist ein eher leiser Thriller und lässt sich flüssig lesen. Die kurzen und knappen Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Ellie und Imogen erzählt und so erfährt der Leser nach und nach vor allem von Imogens Leben und den Anfeindungen, denn Ellie ausgesetzt ist. Das hat mir gut gefallen.

    Das Verhalten von Imogen, die immerhin Psychologin ist, blieb mir dagegen über weite Strecken eher unverständlich. Kein ernst zunehmender Therapeut wird eine Beziehung so eng werden lassen wie es Imogen hier nicht das erste Mal passierte….

    Erst ziemlich am Schluss klärt sich auf, warum sie sich so verzweifelt verantwortlich fühlt.

    Gänsehaut dagegen, wie es der Klappentext anpreist, bekam ich an keiner Stelle. Das kleine Mädchen hat mir leid getan und richtig Böses konnte ich an/bei ihr nicht erkennen. Trotzdem wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Ellie weitergeht und habe das Buch so in einem Zug ausgelesen. Was es mit den paranormalen Ereignissen auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht.

    Nur so viel – ganz am Ende hat die Autorin mir das ganze Buch verleidet; und das ist wirklich schade.

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    MeinLesezaubers avatar
    MeinLesezaubervor einem Monat
    "Kinderaugen sind aufrichtig ... oder?"

    Cover:
    Ein Buchcover, welches bei mir allein schon deswegen auf meinen Zu-Kaufen-Stapel gekommen wäre. Mysteriöse dunkle Blau- und Grüntöne, die ineinander überlaufen. Der Name der Autorin steht im oberen Drittel des Buchcovers. Darunter auf zwei Zeilen in Fettschrift und mit Schimmereffekt abgedruckt ist der Titel. Das lässt einen schon in der Buchhandlung nach dem Buch greifen. Das nächste Hauptaugenmerk liegt auf einem leeren, reich verzierten Vogelkäfig im viktorianischen Stil. Der Käfig ist bis auf ein am Boden befindliches rotes Tuch und ein wunderschön erblühter Rosenkopf leer. Außerhalb des Vogelkäfigs hat sich ein Schachbrettfalter abgesetzt. Er ist verletzt, oder ist es womöglich nicht einmal sein Blut?

    Inhalt:
    Ellie Atkinson, ein elfjähriges Mädchen in einer kleinen Stadt, in der man hinter ihrem Rücken redet, sie fürchtet ... Angst vor ihr hat. Denn irgendetwas an ihr ist anders.

    Ihre Eltern und ihr kleiner Bruder kamen bei einem Hausbrand ums Leben. Einzige Überlebende Ellie Atkinson ... Ihre soziale Betreuerin kündigt überstürzt und verlässt die Stadt.

    Während eines Einkaufsbummels mit ihrer Pflegeschwester kommt es zu einer Auseinandersetzung mit Ellies Klassenkameradin. Diese stützt auf die Straße vor ein Auto ...

    Nur durch eine Vollbremsung gelingt es dem Ehemann der Kinderpsychologin Imogen Reid ein größeres Unglück zu vermeiden. Dass sie künftig die neue soziale Betreuerin von Ellie ist, stört sie nicht weiter. Sie glaubt den Tuscheleien und den Vorwürfen gegen Ellie nicht ... bis sich auch die Vorfälle bei Imogen häufen. Ellie weiß Dinge, die sie eigentlich nicht wissen kann. Ist Imogen in Gefahr?

    Fazit:
    Wer bereits die Vorgänger von Jenny Blackhurst gelesen hat weiß, dass die Autorin verschiedenste Fährten legt und den Leser versucht in die Irre zu führen. Dabei schafft sie eine subtile Spannung und ein Unwohlsein beim Lesen.

    Ihr dritter Band lässt sich sehr flüssig dank des lebendigen Schreibstils lesen, was die Handlung sehr schnell voran treibt. Zwischenzeitlich hatte ich das Buch aus den Händen gelegt, weil manche Szenen einfach sehr langatmig waren und den Spannungsbogen erheblich senken ließen.

    Das Storyboard an sich war ok, es geschah aber auch nichts wirklich unerwartetes. Das Spannungslevel konnte die Autorin leider nicht halten und letztlich wollte ich nur noch wissen, wie das Ende ausgeht, und ob sich meine Vermutungen bestätigten.

    Die Protagonisten und die anderen Charakter waren gut durchdacht und fügten sich in das Storyboard ein, dennoch konnte ich bis zuletzt keine richtige Sympathie zu dieser entwickeln.

    Von mir gibt es hier deutliche Punktabzüge für den nicht aufkommenden Thrill, die Vorhersehbarkeit sowie den stetig sinkenden Spannungsbogen.

    Von mir gibt es 3 Sterne.

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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Hat mir wieder besser gefallen, als ihr letztes Buch. War aber nicht unbedingt Psycho. 3,5 Sterne
    Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

    Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen.


    Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich habe bereits die ersten zwei Bücher der Autorin gelesen, wo mir da Erste super gefallen hat, das zweite aber eher weniger. Dieses Buch hat mir wieder besser gefallen.
    Das Buch war gut geschrieben und ließ sich so gut und flüssig lesen. Die Story war interessant, aber nicht spannend. Das Suchtpotenzial hat mir leider etwas gefehlt. Das Gänsehautfeeling war nicht vorhanden. Der Charakter Ellie war wirklich interessant gestaltet und nachvollziehbar. Mit Imogen konnte ich mich nicht ganz anfreunden.
    Dennoch mochte ich das Buch. Es hat zwischenzeitlich für Chaos in meinem Kopf gesorgt, sodass ich mit allem gerechnet hatte. Das Ende hat mich doch überrascht und es war nicht vorhersehbar.

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    mrsmeerlancholies avatar
    mrsmeerlancholievor einem Monat
    Absoluter Nervenkitzel!

    "Als Imogen Reid, Kinderpsychologin, den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt , will sie den Gerüchten über das Mädchen nicht glauben. Ellie sei gefährlich, heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht ein verstörtes Mädchen, das Hilfe benötigt, nachdem es ihre Familie bei einem Brand verloren hat. Doch je mehr sie das Vertrauen von Ellie gewinnt, desto seltsamer erscheint sie ihr. Dann ereignet sich ein mysteröser Mordfall und Imogen fürchtet, dass es ein großer Fehler war, Ellie zu vertrauen..."

    Zuerst denkt man, "armes Mädchen", dann wiederum "Ist das möglich? Tut sie das wirklich?" und dann "Nein, quatsch.". Dieses Buch ist einfach unglaublich. Die Schreibweise, die Perspektivenwechsel zwischen Imogen und Ellie sind perfekt. Ist das Mädchen wirklich verrückt? Die Authentizität der Figuren finde ich fast gut umgesetzt. Imogen steigert sich etwas zu sehr in die Sache rein, meiner Meinung nach. Ellie hingegen find ich sehr gut. Sie weiß nicht mit der Trauer umzugehen, in ihrer Schule findet sie keinen Anschluss. Kein Wunder, dass sie am Ende auch glaubt, dass sie böse und verrückt sei.
    Das Cover finde ich auch sehr schön gestaltet. Der blutende Schmetterling, der Käfig und die Blumen darin. Sehr mystisch.

    Fazit: Ich fand die Geschichte seht gut aufgebaut, man kann ihr gut folgen. Der Schreibstil ist flüssig. Man zweifelt selber, was man nun glauben soll. Ich kann "Das Böse in deinen Augen" definitiv empfehlen!

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    S
    sabalinavor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannender Thriller mit Gruselfaktor und Überraschungen.
    Toller Thriller, Spannung von Seite 1 bis Ende

    Der Klappentext hat mich zunächst neugierig auf das Buch gemacht und ich bereue nicht, es gelesen zu haben.


    Die Charaktere waren für mich sehr real dargestellt. Die Hauptperson Imogen, aus deren Sicht im Buch unter anderem erzählt wird, ist mir sehr sympathisch. Ich konnte mich immer wieder mit ihrem Handeln identifizieren und hätte alles genauso gemacht.

    Der Bezug zur Hauptperson Ellie war hingegen schwierig. Mal will man sie beschützen und im nächsten Augenblick fürchtet man sich vor ihr.  Dieses Gefühlschaos hält bis zum Ende an.

    Die Story war durchgehend spannend und hatte hin und wieder auch gruselige Stellen. Für mich ein gelungener Thriller!

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    niknaks avatar
    niknakvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller, der den Leser im Unklaren darüber lässt, ob etwas Paranormales dahinter steckt, oder doch etwas ganz anderes.
    Steckt Ellie hinter allem?

    Inhalt:
    (Klappentext)

    Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

    Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen.

    Mein Kommentar:
    Dies ist mein erstes Buch der Autorin Jenny Blackhurst und ich finde ihren Schreibstil toll. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Man ist als Leser sofort ans Buch gefesselt und durch die spannende Sprache und den tollen Spannungsbogen fliegt man einfach so durchs Buch hindurch. Die kurzen Kapitel und die wechselnde Perspektive der Protagonisten aus der die Geschichte erzählt wird, hat sicher das ihre dazu beigetragen.

    Schon zu Beginn ist man mitten im Geschehen und die Autorin schafft es sehr gut den Leser an die Geschichte zu fesseln. Durch unerwartete Wendungen und Überraschungen flaut die Spannung nie ab und man weiß nie so genau, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Sogar beim Ende, als alles ziemlich aufgeklärt ist, bleibt noch Potential für eigene Interpretationen. Dennoch hat das Buch für mich ein schlüssiges Ende und ich würde es nicht als offenes Ende bezeichnen.

    Die Protagonisten sind sehr detailliert und genau gezeichnet und man kann sich als Leser ein sehr gutes Bild von ihnen machen. Ellie muss sich gegen Anschuldigungen ihrer Klassenkameraden, Freunde und des ganzen Dorfes zur Wehr setzen. Immer wenn sie wütend wird, und Drohungen ausstößt, passiert etwas Schreckliches. Steckt etwas Paranormales dahinter, oder gibt es für alles eine logische Erklärung. Als Leser stellt man sich dieser Frage des Öfteren im Laufe des Buches. Auch durch diesen Umstand wird zusätzliche Spannung erzeugt.

    Aber auch die Entwicklung der anderen Protagonisten kann man sehr gut verfolgen. So ist die Psychologin Imogen Reid zuerst davon überzeugt, dass Ellie unschuldig ist. Doch im Laufe des Buches beginnt sie durch gewisse Umstände daran zu zweifeln und man versteht ihren Gewissenskonflikt. Aber auch von ihrer Schuld ist die nicht ganz überzeugt. Wer wissen will, ob Ellie nun schuldig ist oder nicht, muss das Buch selbst lesen und versuchen zu einer Antwort zu gelangen.

    Auch Ellie selbst, zweifelt oft an ihren Handlungen und weiß nicht, wie alles zusammenhängt. Auch ihren inneren Konflikt kann man als Leser gut verstehen und fühlt mir ihr mit.
    Die Personen sind durch eine tolle Tiefe gezeichnet und wirken richtig lebendig auf den Leser. Es ist ein richtiger Psychothriller, der dem Leser nicht viel Zeit zum Nachdenken gibt, da laufend etwas Spannendes passiert, was die Geschichte wieder in eine andere Richtung lenkt.

    Mein Fazit:

    Ein fesselnder Psychothriller, der den Leser vom Anfang der Geschichte gefangen nimmt und nicht so schnell wieder loslässt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin, da mir ihr Schreibstil richtig gut gefallen hat.

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

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    Selina86s avatar
    Selina86vor 2 Monaten
    Psychothriller mit Schwächen

    Inhalt:
    Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen ...

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil von Autorin Blackhurst Jenny ist flüssig und lässt sich einfach und klar lesen. Der Sichtwechsel von Imogen und zur Ellie ist sehr gelungen und mit richtiger Länge geschrieben, so dass es nie an einem Standpunkt langweilig wurde. Allerdings hat mir die Spannung bis Mitte des Buches, wie ich es von einem Psychothriller erwartet habe, gefehlt. Leider hat sich bei mir auch keine Gänsehaut eingestellt. Erst ab Mitte des Buches, baut die Geschichte – die durchaus sehr gelungen ist – an Spannung auf. Auch kam Ellie, mit ihren 11 Jahren doch als sehr reif rüber, was ich etwas als unglaubwürdig empfand. Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen, diese war schlüssig und gut gewählt.

    Fazit:
    Solider Thriller der etwas langatmig beginnt, jedoch zum Schluss hin stark wird, mit einer Story die überzeugt.

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    S
    sandra90vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend bis zur letzten Seite, super!
    Das Böse in deinen Augen - Jenny Blackhurst

    Zum Inhalt:
    Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mich wirklich überzeugt. Durch die kurzen Kapitel und dem flüssigen Schreibstil ist es leicht verständlich und flüssig zu lesen. Anfangs hatte ich Mitleid mit der kleinen Ellie, der so viel Unrecht getan wird. Doch im Verlauf der Geschichte begann ich zu zweifeln, ob sie wirklich so unschuldig ist, wie sie sagt. Die Geschichte nimmt immer weiter Fahrt auf und die Autorin hält sich nicht mit unnötigen Details auf, was mir sehr gut gefallen hat. Durch die ständigen überraschenden Wendungen bleibt die Geschichte spannend. Die letzten 100 Seiten habe ich dann in einem Rutsch durchgelesen, weil es so spannend war und ich so auf die Auflösung gespannt war, die dann ganz anders ausfiel als erwartet.

    Fazit:
    Ein super Buch, das die Bezeichnung Psychothriller verdient hat. Spannend bis zum Ende mit vielen überraschenden Wendungen. Dieses Buch empfehle ich gerne weiter. 

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    Mognis avatar
    Mognivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich konnte mich Zeitlang nicht entscheiden, ob Triller oder Horror und es kam zu einen ganz andern Ende und es gab sogar 2 Mal Verwunderung
    Perfekte Mischung zwischen Horror und Triller

    So richtig konnte ich beim Buch mir nix vorstellen, am Anfang musste ich auch an Steven King denken. Ellie hat mir einfach nur leid und ich verfluchte die Kleinstädler, die überall Hexen und co. sahen. Aber nach und nach war ich mir nicht sicher, ob daran doch was dran ist, denn so viel Unglück passiert keinen. Als Imogen ihren Verlust hatte und dann die Gerüchte glaubte, konnte ich sie verstehen, denn ich hatte auch meine Zweifel. Aber zur gleichen Zeit stößte eine andere Person mir böse auf und ich hatte recht, aber am Ende gab es zum 2 mal zu einer Erkenntnis. Jeder der Spannung und nicht das Alltägliche Mag, ist bei diesen Buch genau richtig.

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