Das Böse in deinen Augen: Psychothriller

von Jenny Blackhurst 
3,3 Sterne bei4 Bewertungen
Das Böse in deinen Augen: Psychothriller
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

mama2009s avatar

Thriller mit Schwächen

Selene82s avatar

Einige Fragen bleiben offen...

Alle 4 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Böse in deinen Augen: Psychothriller"

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen ...

Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732556496
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:432 Seiten
Verlag:Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:27.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne1
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    mama2009s avatar
    mama2009vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller mit Schwächen
    Was ist wahr und was nicht

    Das Böse in deinen Augen Meine Meinung und Fazit: "Das Böse in deinen Augen" ist für mich das erste Buch der Autorin Jenny Blackhurst. Die Hauptprotagonistin Imogen hatte keine gute Kindheit, sie war meist auf sich allein gestellt und hat keine Liebe erfahren. Nach einem Vorfall bei ihrem alten Arbeitgeber zieht sie wieder in ihre Heimat nach Gaunt, um dort mit Kindern zu arbeiten, die Probleme oder auffällig in der Schule sind. Die erste Begegnung mit ihr und Ellie ist abstrakt, doch man merkt gleich, wie einfühlsam Imogen ist. Was sehr auffällig ist, dass die Bewohner von Gaunt eine verschworene Gemeinschaft zu sein scheint und Gerüchte sprechen sich schnell rum, wer nicht reinpasst, wird schlecht geredet. Der Ort ist sehr von Vorurteilen geprägt ist und Dinge, die passieren, werden immer gleich Ellie zugeschrieben. Ellie, die zweite Hauptprotagonistin lebt in einer Pflegefamilie, nach dem ihre Familie bei einem Brand ums Leben gekommen ist. Sie hat es in der Schule nicht leicht, sie wird beschimpft und herausgefordert. Es geschehen dann Dinge, dich kann dafür ein 11-jährigem Mädchen verantwortlich sein? Hier wird Imogen einfühlsame Art sichtbar, sie glaubt an nichts übernatürliches und versucht das normal zu klären. Die relativen kurzen Kapitel machen das Buch spannend und abwechslungsreich, es finden viele Szenenwechsel statt. Es sind viele spannende Momente und erschreckenden Situationen, die abwechselnd stattfinden. Die Szene im verlassenen Wohnblock ist mir noch in Erinnerung, diese fand ich klasse beschrieben, packend, bei mir lief richtig ein Film ab und ich glaub, ich hab kaum geatmet. Was das Buch grundsätzlich interessant macht, ist dass man nicht immer weiß, ob dies real passiert oder dem Leser nur so suggeriert werden soll. Imogens Sicht wird aus der Ich-Perspektive erzählt, diese Wahl fand ich gut und hat die Eigenschaften dieser Person noch mehr hervorgehoben. Dies wird vor allem darin deutlich, dass Imogen alles richtig machen möchte, lässt Ellie aber sehr an sich ran, den rechten Abstand gelingt ihr nicht. Es passiert viel und die Szenenwechsel folgen Schlag auf Schlag, da finde ich es sehr stören, dass hier zu den Kapiteln keine Tagesangaben/ Datumsangaben vorhanden sind, mir fällt es so schwer, einzuschätzen, wie viel Zeit z.B. seit Ereignis A und Ergebnis B liegen. Was mich auch gestört hat, ist, dass zum Beispiel die Frage zu Imogens Vorgängerin Emily geklärt wurde, es aber den Anschein hatte, dass einfach was dazu geschrieben werden musste, es hat nicht so recht gepasst. Die Aufklärung des Falls, das Ende lässt mich trotzdem noch mit Fragen zurück. Vielen Dank für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Wuschels avatar
    Wuschelvor 4 Monaten
    Können Kinder böse sein?

    Beschreibung:

    Können Kinder wirklich böse sein?

    Nach einem Zusammenbruch, kehrt die Kinderpsychologin Imogen Reid gemeinsam mit ihrem Mann Dan zurück in den Ort, in dem sie aufgewachsen ist. Dort übernimmt sie den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson, deren Familie bei einem mysteriösen Feuer ums Leben kam. In dem verschlafenen Örtchen Gaunt kursiert das Gerücht, dass Ellie vom Bösen besessen ist, denn scheinbar passieren immer furchtbare Dinge, wenn das kleine Mädchen wütend wird. Die einzige Person, die neben Imogen zu Elli zu halten scheint, ist Mary. Ellies „Stiefschwester“.
    Zuerst ist Imogen der Meinung, dass sich die Bewohner all das nur einbilden, denn sie selbst musste in ihrer Kindheit unter deren Engstirnigkeit leiden. Doch je näher sie dem Mädchen kommt, desto unsicherer wird sie. Als sie dann selbst betroffen zu sein scheint, ist sie sich nicht mehr sicher ob an den Gerüchten nicht vielleicht doch etwas Wahres dran ist.

    Meinung:

    Das Buch hat mich auf jeden Fall gepackt, ab der ersten Seite.
    Die Kapitel sind alle recht kurz gehalten und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Entsprechend sind diese auch mit den Namen, der jeweiligen Person versehen. Ellie erleben wir aus der Dritten-Person, während Imogen aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Zwischen durch gibt es noch Rückblenden von Imogen, die ebenfalls in der dritten Person spielen. Die Autorin hat gerne auch mal einen kleinen Cliffhanger eingebaut, sodass man „gezwungen“ ist noch mindestens zwei weitere Kapitel zu lesen. Durch den angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil, stellte das auch gar kein Problem dar.

    Da ich nicht an übernatürlich Kräfte glauben wollte, oder gar der Hexerei, derer man Ellie beschuldigte, kam ich nicht umhin einfach so lange weiter zu lesen, bis ich eine Antwort darauf hatte. Schnell wird klar, dass in dem Ort Gaunt die Menschen noch etwas anders ticken. Sie lassen sich unglaublich leicht von all den Gerüchten manipulieren, was dazu führt, dass so manche Situation zu eskalieren droht.

    Was mich stellenweise etwas genervt hat, dass Imogen immer wieder über’s Ziel hinaus geschossen ist. Klar, dass sie das Mädchen, das ihr so ans Herz gewachsen ist schützen und helfen möchte, aber dennoch setzt sie alles auf’s Spiel und das vermehrt. Als Kontrast zu der übereifrigen Psychologin, standen etliche wirklich bösartige Kinder im Rampenlicht der Geschichte. Ob das ganze also wirklich so realitätsnah ist, sei dahin gestellt.

    Dennoch konnte mich das Buch aufgrund seiner geschmeidigen Art überzeugen. Es wird einem in keiner Weise langweilig. Die Spannung bleibt durchweg erhalten und der Leser wird animiert zu spekulieren – was ist dran an der Sache mit dem bösen Mädchen? So ging es mir zumindest. Sehr gut gefiel mir vor allem das Ende, denn dieses wurde recht offen gehalten. Ich denke, dass alle wichtigen Fragen geklärt sind, aber auch nicht auf heile Welt gemacht wird, indem wirklich alles super ist.

    Fazit:

    Ein sehr unterhaltsamer Psychothriller der unter die Haut geht und den man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Selene82s avatar
    Selene82vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Einige Fragen bleiben offen...
    Guter Psychothriller

    Klappentext:

    Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

    Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen -

    Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.


    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Es lässt sich sehr leicht lesen. Die Geschichte wird wechselnd aus der Perspektive von Imogen und von Ellie erzählt. Das mag ich sehr gerne, da man sich viel besser in die Charaktere hineinversetzen kann.

    Leider war mir Imogen trotzdem nicht besonders sympathisch. Als Kinderpsychologin sollte sie eigentlich wissen wie sie mit den Kindern umgehen sollte. Und ihr Verhalten gegenüber ihrem Mann kann ich gar nicht nachvollziehen. Vor allem letzteres machte sie für mich sehr unsympathisch.

    Ellie hingegen tat mir eigentlich nur leid. Ich fand sie zwar auch etwas seltsam, aber was die anderen Kinder ihr angetan haben, war einfach nur grausam.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich sehr lange nicht dahiner kam, was hinter den ganzen Ereignissen steckte und es für mich somit auch sehr überraschend war.

    Auch wenn noch einige Fragen offen blieben, war ich mit dem Ausgang zufrieden. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    S
    Sandra_Heckmannvor 2 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks